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205 von 230 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2012
Ich bin eigentlich keine von den Charlie Sheen-Verfechterinnen. Ich fand die Serie mit ihm immer großartig und lustig, das lag aber auch vor allem an Alan, Evelyn, Jake und Berta. Charlie hat die Serie nicht alleine aufrecht erhalten, es war das Zusammenspiel all dieser Charaktere, die so wunderbar miteinander harmonierten und stets für Lacher sorgten. Eine Serie steht und fällt eigentlich nicht mit nur einem Charakter, wenn es so einzigartige Nebencharaktere gibt.

Nun gut, Charlie ist weg, da muss man eben durch, also gibt man als echter Two and a half men-Fan der Serie dennoch eine letzte Chance und nicht zuletzt gibt man diese Chance vor allem Ashton Kutcher, der sich als Charlie-Nachfolger beweisen muss (man ist ja auch neugierig). Keine leichte Aufgabe, zumal der Charakter von Walden Schmidt ein völlig anderer als der von Charlie Harper ist.

Also, was ist nun der Grund dafür, dass diese Serie einfach nicht mehr funktioniert?

Zum Einen ist da Walden, der einfach nicht in’s Bild passt. Gerade zu Beginn der Staffel ist er weinerlich, depressiv und steht völlig neben sich. Es ist ja gut, dass man nicht versucht, einen zweiten Charlie hier heranzuzüchten (nunja, später in der Staffel versucht man das irgendwie doch), aber mal ernsthaft, was ist an seinem Verhalten denn wirklich lustig? Dass er nackt durch die Gegend läuft? Aus dem Alter bin ich raus, dass ich darüber lachen würde. Oder, dass er dauernd weint und sich umbringen will? Das ist vielleicht in einer Folge mal ganz ok, aber nicht dauerhaft. Ansonsten kommen im Verlauf der Staffel von Walden eigentlich kaum irgendwelche nennenswerten oder qualifizierten Witze, über die man ernsthaft lachen könnte.

Dann frage ich mich, was wurde aus Berta und Jake? Jake bekommt man kaum noch zu Gesicht und wenn dann kifft er oder labert irgendwas total Blödes vor sich hin, was leider nicht mehr halb so lustig oder frech ist wie früher. Hätte man die Serie retten wollen, dann hätte man den Fokus mehr auf ihn oder Berta legen müssen, denn gerade diese Charaktere sind doch so beliebt bei uns Fans. Stattdessen sieht man Berta auch nur selten und da frag ich mich: Wo ist der Biss hin? Ihre Sprüche sind in der Regel kaum noch lustig, der sarkastische Unterton fehlt völlig, haben die den Drehbuchautor gewechselt oder was ist da los? Evelyn hat wohl auch einiges an Selbstbewusstsein verloren; man kennt sie als die Frau, die immer auf ihren Söhnen rumhackt, aber wo sind diese Gemeinheiten denn hin? Wo ist die Fiesheit und der Sarkasmus? Einfach wie weggeblasen.

Man hat das Gefühl, dass mit Charlie der ganze Biss dieser Serie gestorben ist. Es gibt kaum noch wirklich lustige Schmarotzer-Witze über Alan (der natürlich nach wie vor ein Schmarotzer ist) und das gegenseitige Fertigmachen zwischen ihm und Charlie fehlt einfach total. Mutter Evelyn bekommt man nicht mehr zu Gesicht und wenn, dann sind ihre Sticheleien auch nicht sonderlich einfallsreich oder gar witzig. Die Charaktere sind allesamt plötzlich zahmer geworden, so als würde die Serie in eine andere Richtung einschlagen wollen, dabei waren nun mal gerade die Gemeinheiten und der Sarkasmus dieser Serie das, was sie ausmachte.

2 Sterne vergebe ich dafür, dass sich die Darsteller wirklich Mühe geben. Die können ja auch nichts für das miese Drehbuch.

Wirklich schade drum, aber so schaue ich mir die nächste Staffel sicherlich nicht an.
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50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 24. Januar 2013
Es war und ist ein radikaler Schnitt für das Serienformat. Mit dem Ausstieg Charlie Sheens',
der die tragende Figur des kompletten Formats war, muss die Serie neue Wege gehen und sich
vor allem auf die charakterlich gänzlich andere Person Ashton Kutcher einstellen.

Ein Wechsel des Hauptcharakters tut jeder Serie nicht gut. "2 and a half Men" hat das Problem,
dass die Serie eigentlich Charlie Sheen auf den Leib geschrieben wurde und ihm die Möglichkeit
geboten wurde sich selbst in der Rolle des Charlie Harper zu spielen.

Wie zu erwarten war bleibt Ashton Kutcher in der Rolle des Milliardärs Walden Schmidt eher
blass und unscheinbar.
Viele Gags funktionieren nicht mehr und vor allem die große und für die Serie wichtige Portion
Sarkasmus bleibt nahezu komplett auf der Strecke.
Tatsächlich fehlt von der ersten Minute an der Trinker und Frauenheld Charlie Harper, der
gefühlt 90 Prozent der Gagdichte besetzte.

Das Zepter hält nun Jon Cryer in der Hand, der weiterhin in der klassischen "Looser-Rolle"
Alan Harper die Serie auf Unterhaltungsniveau hält.
Jon Cryer war auch in den vorherigen Staffeln der Gagzuspieler von Charlie Sheen und überzeugt
zudem als Schauspieler in dieser Rolle auf ganzer Linie.
"2 and a half Men" entwickelt sich zu einer regelrechten "One-Man-Show" für Jon Cryer, was
tatsächlich in einigen Episoden ganz gut funktioniert.

Dennoch, das Format hat seine Leitfigur verloren und dümpelt nun leider nur noch im Comedy-
Einheitsbrei dahin.
Wie hat es Charlie Sheen kürzlich in einem Interview formuliert: "Charlie Harper ist endgültig
tot, und somit auch das Format".

Ich gehe davon aus, dass Charlie Sheen hier auf kurz oder lang recht behält.
Die hiesige Staffel 9 und die aktuelle Staffel 10 werden sich noch im bisherigen Hype um die
Serie quotentechnisch bewähren können, danach wird selbst Jon Cryer das Format nicht
retten können.
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82 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2012
Mir geht es wie vielen anderen...Ich habe absolut kein Problem mit Ashton Kutcher. Ich halte ihn sogar für einen relativ guten Schauspieler...ABER: Er passt einfach nicht zu TAAHM! Jede weitere Staffel nach der 8. ist ein Versuch, eine der besten Sitcoms aller Zeiten künstlich am Leben zu erhalten. Auch wie mit Charlies Serientod umgegangen wurde, ist ein Schlag ins Gesicht aller Fans. Der Tod wurde scheinbar von Alan und Jake einfach so "hingenommen". Die Serie funktioniert einfach nicht mehr. Charlie Sheen war das Gesicht und die Seele der Show. Nicht falsch verstehen, die Serie hätte auch ohne Jon Cryer oder Angus T. Jones nicht mehr funktioniert aber ohne Charlie geht gar nix mehr. Ich verstehe nicht, warum so viele tolle Serien so schlecht enden (z.B. Scrubs, King of Queens). Man hätte einfach eine letzte Fole drehen sollen (vielleicht in Spielfilmlänge) in der Charlie Beerdigt und sein Haus verkauft wird. Die Serie die mir einst so viel Lachen geschenkt hat, macht keinen Spaß mehr!!! Ein Stern, weil einer sein muss...
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2013
Viele Kritiker prügeln auf Ashton Kutscher ein. Zu Unrecht wie ich finde. Um zu verstehen warum die vormals erfolgreichste SitCom nicht mehr funktioniert, muss man in die Konzeption schauen, wie die Serie aufgebaut wurde und wie sie durch die Drehbücher ab der 9. Staffel fortgesetzt wird.

Im Grunde war TAAHM nach eine uralten Komödien-Konzept entworfen : "Der Weissclown und der dumme August"

Auf der einen Seite "Charlie", ein völlig verdorbener Charakter. Ein Halunke, der aber zu dem stand, was er war. Er wollte eigentlich nicht mehr sein und das war sein Charme, mit dem er die Frauen bezirzte. Sozusagen der smarte "Gefühls-Ganove mit einem spitzbübischen Lächeln" .. Ich weis als Mann nicht ob Charlie Harper / Sheen nun hübsch sind ( ich denke auch das da Frauen geteilter Meinung sein werden ) aber durch seine kongruente Art zu leben war er sympathisch.

Auf der Anderen Seite "Alan", überangepasst, es allen recht machen wollen, der perfekte Nice-Guy der genau deswegen immer wieder auf die Nase fällt, der letztendlich auch immer wieder mit den Frauen scheitert und von ihnen fertig gemacht wird.

Und im Grunde sind beide Charaktere nur eine Emotionale Strategie die sich aus dem Verhältnis zu ihrer herzlosen und selbstsüchtigen Mutter entwickelt haben.

Die Produzenten haben einfach den Fehler gemacht, mit diesem Konzept zu brechen in der 9. Staffel. Mit der Einführung Ashton Kutchers, hatten wir plötzlich ZWEI "Dumme Auguste", der eine wurde eben nur NOCH assozialer und ätzend-schmarotziger, und der Andere hatte Bettgeschichten weil er hübsch aussieht. Das ist in sich schon unglaubwürdig, denn normalerweise kann ein Mann noch so hübsch aussehen, wenn er ein kindliches Weichei ist, hat er genauso wenig Erfolg bei Frauen, wie ein "Alan"

Vielleicht hatte man die Idee, Ashton genau sich spielen zu lassen, wie Sheen auch sich spielte .. aber im Rückblick muss man sagen: Die Idee zündete nicht (Begründung oben ) !

Alle Figuren scheinen auch irgendwie "Out of Charakter" zu sein. Alan - wie gesagt - plötzlich ein bösartig asozialer Schmarotzer. Jake - zusammen mit seinem Kumpel - zum dumben "Beavis & Buttheadverschnitt" degradiert , ohne jeden Wortwitz.. nur noch Berta weis zu gefallen.

Der Tiefpunkt war für mich mit der Folge "Nicht in meinen Mund" erreicht. Wenn das Drehbuch auf einer dauerkotzenden Freundin von Alan basiert, ist die Show für mich "jumping the Shark".

Hätte man die Rolle so angelegt wie es Charlies Charakter war dann hätte die Show funktionieren können. Die Frage ist ob Kutcher dies glaubwürdig hätte rüber bringen können ... Meine Meinung nach wäre Hugh Grant optimal gewesen.. er hätte vielleicht sogar den Charakter des Charlie Harpers nahtlos weiterführen können.
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107 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2012
Nachdem ich mich nun schweren Herzens überwunden habe alle Folgen der 9.Staffel anzusehen,
möchte ich nun eine ausführlichere Rezension verfassen, um den Fan der Serie von demselben Fehler zu bewahren.

"Two and a half men" Staffel 1-8 war und ist ein Meilenstein in der Sitcom-Geschichte.
Frauen haben die Sendung geliebt, Männer wollten so sein wie Charlie.
Der Wortwitz und die zweideutigen Kommentare sind einmalig, jeder der Darsteller hat Spitzenleistungen erbracht.
Vorallem die Diskrebanzen zwischen Alen und Charlie, dazu noch die Mutter und die sarkastischen Kommentare von der Haushälterin Berta.

Das liegt auch daran, dass sie Darsteller seit längerer Zeit zusammenarbeiten und eig. schon wie eine echte Familie sind.
Wer die Filme Hot Shots 1&2 gesehen hat, weis wovon ich spreche.

Ausserdem hat Charlie Sheen sich selber gespielt, da kam das Ganze nicht so aufgesetzt rüber.

Aber nun zurück zum eigentlichen Übel.
Es fängt schon an, dass die Wahl von Ashton Kutcher als neuer Hauptdarsteller ein völliger Fehlgriff war.
Vl. passt seine Art schauzuspielen in Serien wie "Die wilden Siebziger", doch auf garkeinen Fall in Serien wie "Two and a half men".

Wo früher eine lustige Sitcom über das Single- bzw. Beziehungsdasein stand, die mit genialen schwarzem Humor, Sarkasmus und Wortwitz untermalt wurde,
steht jetzt eine Sendung mit einem kiffenden Teeny, einem Millionär ohne Hirnzellen und Eier ...und Alen, assozialer den je.
Untermalt wird das ganze von billigen Penis- und Furzwitzen.
Und wenn das nicht zieht, dann zeigen wir halt den Ashton zum X-ten mal Nackt. Ja das ist IMMER lustig.

Ich habe bei fast keiner Folge auch nur einen Ansatz von Lächeln an meinem Mund entdecken können. (vl. kurz bei Alens Arzt & bei Kathy Bates, das wars auch schon.)

Bei den alten Staffeln hingegen schaue ich mir schon zum 100ten mal die Wiederhohlung auf ATV, ORF, Pro7 und Kabel 1 an und lache trotzdem noch Tränen,
obwohl ich jede einzelne Folgen mittlerweile in und Auswendig kenne.

Ich habe mich auch schon in den Sitcoms an den "lacher aus der Dose" gewöhnt, aber in der 9. Staffel haben die es eindeutig damit übetrieben.
Mir kommt vor als hätten die eine ununterbrochene Endlosschleife in die Staffel eingefügt und wirkt daher bei vielen Szenen komplett deplaziert.
*ACHTUNG SPOILER*: Was bitte ist daran so lustig, dass die ganze Verwandschaft von Walden gestorben ist (der Onkel hat sein Darm rausgesch****, usw.)
oder Alen sich "so zufällig" Scotch über die Hose leert und "so zufällig" diese dann anzündet?

"Two and a half men" ging zwar immer unter die Gürtellinie, aber mit Stil.
Was in der 9.Staffel dargeboten wird ist einfach nur unterste Schublade.

Schade das die Produzenten nicht, wie geplant "Hugh Grant" oder "John Stamos" (Jesse aus Full House) als Nachfolger ausgewählt haben.
Da hätte die Sendung vl. noch Potenzial gehabt. (Vorausgesetzt das Drehbuch wäre auch ein anderes gewesen.)
Einziger Lichtblick ist der Auftritt von "Kathy Bates", die vl die Rolle von Charlie Harper als Geist übernimmt. Dafür 1 Stern.

Nichts desto trotz ist euer Geld besser investiert, wenn ihr es nehmt, in eine Rakete steckt und in den Weltraum schießt.

Mit der 9. Staffel ist nicht nur die Figur "Charlie Harper" gestorben, sonden auch die Serie "Two and a half men".

"Jetzt kann man nur noch trinken, bis der Teil des Gehirns, wo die Erinnerung an diese Staffel auftaucht, tot ist!” ;)
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2012
Ashton gibt sich zwar Mühe und manchmal sind auch ein paar lustige Szenen dabei. Leider fällt mit jeder Folge das Niveau der Witze. Schwache und Pupertäre Witze. Alan kotzt in einer Folge fast jeden an, Jack ist nur am kiffen und auch gar nicht mehr lustig. Hoffentlich kommt da bald ein Ende. Meine Empfehlung Staffeln 1-8 kaufen und geniessen. Besonders die ersten Staffeln kann man immer wieder gucken :)
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47 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2012
Two and a half Men ist oder besser gesagt war meine absolute Nummer eins! Aber mal ehrlich, wo ist der dreckige Humor, der Sexismus, die blanke Ironie oder der so locker dahin gehauene Sarkasmus den Charlie Sheen's Figur ausmachte nun?
Ashton Kutcher ist ungefähr so komisch wie Herpes! Und ohne Charlie sind auch Allen, Jake & Berta nur halb so komisch! Mit dem Rausschmiss Charlie Sheen's haben die Macher von Two and a half Men ihr Todesurteil selbst unterschrieben!
Was soll auch die völlige Umgestaltung con Charlies Haus? Das letzte bisschen Charme den die Serie noch hatte wurde ihr so genommen! Die neunte Staffel Two and a half Men ist leider nur noch Müll! Ich werde mir die Staffel nicht kaufen und
auch keine weitere Folgen mehr verfolgen!

Ruhe in Frieden Two and a half Men!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2013
Alleine die erste Folge war schwer zu ertragen. Nicht wegen Ashton Kutcher an sich, sondern wegen zwei Umständen, die mir unheimlich gegen den Strich gingen.

1. Mochte ich Charlie als Charakter, wie die meisten, sehr gerne und es schmerzt wirklich mitanzusehen, wieviele schlichtweg unfaire Seitenhiebe gegen ihn ausgeteilt werden. Dabei geht es weniger darum, dass es auf der Beerdigung unangebrachte Sprüche hagelt, sondern vielmehr um die Gleichgültigkeit, mit der sein Tod aufgenommen wird (So erwähnt seine Mutter z.B. wenig subtil auf der Beerdigung ihres Sohnes, dass sein Strandhaus in Malibu zu verkaufen sei).

2. Nervt es spätestens beim 10. mal, wenn wieder einmal darauf hingewiesen werden muss, wie prächtig Walden (Ashton Kutcher) bestückt sei und wie toll er aussehen würde. Natürlich muss er viel Eindruck schinden um Charlie ersetzen zu können, aber dieses ständige Zucker in den A**** pusten wirkt einfach nur gekünstelt.

Ich habe sporadisch weitere Folgen gesehen, wenn ich im TV mal darauf gestoßen bin. Es kann natürlich sein, dass ich voreingenommen bin, aber ich konnte das Gefühl nicht abschütteln, dass die Serie viel Biss verloren hat und die meisten Gags wirklich nur als blöd zu bezeichnen sind.
Für mich steht jedenfalls fest, dass "Two and a half man" seine goldenen Jahre hinter sich hat und ich hoffe, dass man den Versuch die Serie am Leben zu erhalten, wie bei Scrubs, bald verwerfen wird.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2012
Sorry wegen der Überschrift aber alle anderen guten sind bereits im 1 und 2 Sterne Bereich vergeben. Ich muss leider sagen das die Serie mit der neunten Staffel Extrem abgebaut hat. Das sage ich als jemand der die Serie über Jahre verfolgt hat und alle Folgen der ersten acht Staffeln bereits mehrfach auf Dvd gesehen hat. Die neunte Staffel habe ich komplett Verfolgt so das ich sagen kann es wird nicht besser.
Das Problem ist nicht einmal so sehr die neue Figur von Walden Schmitt auch wenn man da durchaus mehr hätte draus machen können. Das Problem ist das der noch vorhandene Cast kaum bis gar nicht ausgeschöpft wird. Figuren die man über Jahre entweder lieb gewonnen hat wie Jake, Bertha, Rose, Herb, Judith, Evelyn, Gordan und viele andere sind nur kurz bis nie zu sehen. Es wird sich Hauptsächlich auf Walden und den Schmarotzer Alan (klingt hart ist aber so) konzentriert. Hatte die Figur von Alan zu Charlies Zeiten schon den Ruf sich bei seinem Bruder durchzufüttern, so hatte er damals wenigstens noch einen Job um Geld zu verdienen für seine Ex Frauen und Allimente. Da man ihn in der gesamten neunten Staffel jedoch nie bei der Arbeit sieht (lasse mich da gerne belehren) gehe ich davon aus das er jetzt sein Geld durch seine Abhängigkeit von Walden bekommt. Das macht die Figur mitlerweile unerträglich für mich da er somit auch den letzten Rest Stolz verliert.
Über Jakes entwicklung ein Wort zu verlieren wäre sinnlos da er anscheinend von Staffel zu Staffel dümmer wird. Die Figur seines Freundes finde ich außerdem mittlerweile witziger als ihn selbst.
Eine solche Entwicklung können auch einige Lustige Gastauftritte wie Kathy Bates als Charlie Sheens Geist
und Patton Oswald aus King of Queens als Mitbegründer
von Waldens Firma nicht Retten. Werde die Serie nicht mehr Kaufen sondern lieber die alten Folgen noch mal schauen wo selbst die schwächeren Staffeln von Charlie mit langzeitfreundinen besser waren wie der Aktuelle Mist. Mein Tip: Serie einstellen und ein Spin off drehen.
Mögliche Storys wären
1. Berthas Abenteuer mit ihrer Familie im Wohnwagenpark (white Trash ala My Name is Earl) und Geschichten über die anderen Häusern wo sie Putzt mit vielen Gaststars die Bertha runtermachen darf. :-)
2. Die Alan, Herb, Gordan Wohn WG :-) Im Stil von Friends
3. Jakes und Eldridges Abenteuer beim Militär( Stil der Serie könnte sein wie bei Mash mal lustig mal traurig):-)

Alle diese Spin offs wären bestimmt lustiger wie die Serie noch weiter in die Länge zu ziehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2014
Aufgrund der vielen negativen Meinungen in Medien/Foren etc. waren meine Erwartungen nicht besonders hoch.
Ich finde die Produzenten haben es gut gemacht. Anstatt einen Charlie2 zu installieren haben sie einen völlig neuen Charakter eingeführt, der sich im Laufe der Staffel ganz gut entwickelt hat. Das Jon Cryer mehr in den Mittelpunkt gerückt ist gefällt mir auch sehr gut.
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