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111 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die vorletzte Reise
Zwei Menschen liegen in einem Krankenhauszimmer und erfahren, dass ihr Leben bald zu Ende sein wird. Der eine ist Edward Cole, der schwerreiche, aber einsame Besitzer des Krankenhauses, den Jack Nicholson spielt. Er erscheint zynisch, rücksichtslos und immer auf sich fixiert. Da er es weit gebracht hat, müssen das die Eigenschaften sein, die man dafür...
Veröffentlicht am 15. Mai 2009 von Dr. R. Manthey

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starke Hauptdarsteller - dünne Story
"The Bucket List" ist die Liste, die man erstellt, um sich klarzumachen, was man schon (zu lange) auf die lange Bank geschoben hat. Am besten erstellt man diese Liste, BEVOR man Krebs bekommt und lebt SEIN Leben. Der Titel und damit der Sinn dieser Geschichte wurde durch die "Übersetzung" >> Das Beste kommt zum Schluss << völlig verfälscht!! Und mit...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2008 von Lebenssinn


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111 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die vorletzte Reise, 15. Mai 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Zwei Menschen liegen in einem Krankenhauszimmer und erfahren, dass ihr Leben bald zu Ende sein wird. Der eine ist Edward Cole, der schwerreiche, aber einsame Besitzer des Krankenhauses, den Jack Nicholson spielt. Er erscheint zynisch, rücksichtslos und immer auf sich fixiert. Da er es weit gebracht hat, müssen das die Eigenschaften sein, die man dafür braucht. Der andere Todeskandidat heißt Carter Chambers und ist mit Morgan Freeman besetzt. Er spielt einen Automechaniker, der einstmals sein Philosophiestudium abbrach, weil seine Frau schwanger war. Er ist zwar gebildet, weit gebracht hat er es aber nicht. Und alleine ist er auch, denn seine Familie funktioniert nur noch aus Routine.

So wie er es in seinem abgebrochenen Studium gelernt hat, beginnt Chambers eine Liste von guten Taten aufzuschreiben, die er noch bis zu seinem baldigen Ende vollbringen will. Doch im Angesicht des Todes erkennt er endlich, wie lebensfremd dieser Unsinn ist. Er wirft seine zerknüllte Liste zu Boden und Cole hebt sie auf. Er ist im Gegensatz zu Chambers Realist, findet die Idee gut und ergänzt sie mit den fassbaren Vorhaben, die ihn begeistern. Dazu gehören Fallschirmspringen, eine Weltreise machen und anderes. Cole schlägt Chambers vor, die Liste gemeinsam abzuarbeiten, und Chambers willigt ein. Dem Tode nahe, finden sich zwei, die im jeweils anderen das bekommen, was ihnen im Leben bis dahin fehlte.

Der Film erzählt uns dann die Geschichte der Reise, die für beide ein letzter Weg zu sich selbst wird. Mit dem würdevollen Freeman und dem wie immer etwas überdrehten und coolen Nicholson sind beide Rollen ideal besetzt. So verschieden wie die beiden sind, so unterschiedlich sind auch die Lebenskonzepte der beiden Hauptfiguren dieses Films.

Fazit.
Was auf den ersten Blick wie eine etwas traurige Komödie aussieht, ist ein wunderschöner und tiefsinniger Film voller offener und versteckter Wahrheiten über das Leben.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stimmige, letzte Selbstfindung ' bewegend und versöhnlich, 18. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Es ist der Krebs, der zwei gealterte Männer in einem Krankenhauszimmer zusammenbringt. Der eine, Krankenhausgroßbesitzer, Egozentriker, hat viel Geld, einen Privatjet und dennoch kein erfülltes Leben ' wenngleich er sich das natürlich nicht eingesteht. Der andere, Automechaniker, Familienmensch, weiß vieles - auch welche 5 Präsidenten mit 'H' beginnen ' und wird von den ihn umgebenden Menschen geliebt und führt dennoch kein erfülltes Leben ' mit den Jahren ist ihm etwas verloren gegangen. Sie lernen sich kennen und schätzen. Und mit dem Rücken zur Wand gelingt es ihnen schließlich doch aus dem Trott und der Trostlosigkeit auszubrechen. Es beginnt eine abenteuerliche letzte Reise auf der Suche nach sich selbst und dem Glück.

Das ist keine sonderlich neuartige Idee, aber natürlich eine mit Potential: Auf ihrem Weg stellen sich die beiden vielen der 'großen' Fragen des Lebens, finden manchmal antworten und manchmal nicht, lernen voneinander und wachsen miteinander. Und auch wenn sie dem Tod natürlich nicht entkommen können, kehren sie als erfülltere Menschen zurück.
Der erste ist Edward Cole, verkörpert von Jack Nicholson, der zweite ist Carter Chambers, von Morgan Freeman gespielt. Wie wohl inzwischen zur Genüge erwähnt machen die beiden Hauptdarsteller ihre Aufgabe mehr als gut, hauchen ihren Figuren so viel Leben ein, dass die Identifizierung mit ihnen leicht fällt. Gerade Nicholsons Rolle ist dabei erfrischend selbstironisch ' dass er das kann bewies er schon in 'About Schmidt' - und augenzwinckernd überstilisiert. Der Gang ihrer Reise ist dabei nicht übermäßig überraschend; 'Das Beste kommt zum Schluss' eckt kaum bis gar nicht an, bleibt immer im zügigen Takt, trifft meist genau den 'richtigen' Ton. Das Rad erfindet der Film nicht neu, muss er aber auch nicht. Der 'richtige' Ton ist nämlich der zwar nachdenkliche, letzten Endes aber doch versöhnliche, stets zwischen Tragik und Komik schwankende Wechsel von wehmütigem und traurigem Klavierspiel und durchaus authentischer 'On the Road Again'-Stimmung. Das ist selbstverständlich ' man möge mir das Wort verzeihen ' hollywoodtypisch inszeniert: in wunderschönen Bildern vom Nordpol bis zum Everest schwelgend, stets passend untermalt und jeder gerade gewollten Gefühlsregung des geneigten Zuschauers zuträglich. Doch daran kann ich katastrophal schlimmes finden ' es funktioniert! Sicher halte ich den Film nicht für der Weisheit letzten Schluss, doch er regt an, bewegt, lässt mich grinsen, lachen und lächeln. Ich muss nicht daran glauben, dass sich 40 versäumte Jahre in einem verwegenen Tripp zurückholen oder, wenn man so will, wieder gut machen lassen, um ob der einfachen Poesie der Dialoge und der Denkwürdigkeit der kleinen Anekdoten dieses Films ins Nachdenken oder ins Schwärmen zu geraten. Doch eines müsst ihr mir noch gestatten: bei aller Liebe, aber wer in diesem Film nichts kitschiges finden kann, der möge sich noch ein mal die ersten zwei Minuten zu Gemüte führen und danach trotzdem einen anrührenden Film sehen!

Ich glaube nicht, dass man das Leben eines Menschen in seiner 'Bedeutung' 'messen' kann. Es muss keine Bedeutung haben und das Wort 'messen' ist so steril und fassbar wie es ist, definitiv fehl am Platze ' ein wenig ist es auch mit diesem Film so. Da ich nun aber muss, 'bemesse' ich ihn mit 4,49 Sternen. 'Das Beste kommt zum Schluss': nicht das achte Weltwunder aber alle mal ein schöner, lohnender Film.
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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas Besonderes!, 27. Oktober 2008
Von 
S. Graf "tillofax" (Steiermark) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Dieser Film ist nicht als Unterhaltungsprogramm gedacht, Spannung und Action wird man hier vermissen.
Nein, dieser Film ist anders.Er tut gut, um wieder mal über den Sinn des Lebens nachzudenken und sich die zwei Fragen zu stellen: Habe ich Freude im Leben? Mache ich anderen Freude in meinem Leben?
Und wenn da ein Nein aufleuchtet, warum nicht ändern?
Die "Langatmigkeit" in diesem Film finde ich hier bei diesem Thema gut und passend, denn würde man hier Hektik und zuviel an Geschehen reinquetschen, würde meiner Meinung nach der tiefere Sinn der Geschichte verloren gehen. Wenn man ein wenig "hinter die zwei Hauptpersonen blickt"
( die übrigens besser nicht sein könnten!), erfährt man doch auch eine ganze Menge, da gibt es einige interessante Charaktere und letztendlich das Wichtigste: Geld alleine macht nicht glücklich, denn Familie und gute Freunde/ Beziehungen trotz Krisen und Streitereien sind das Glück dieser Erde!
Sicher hätte man hier bei dieser Geschichte noch viel viel mehr reinpacken können, aber wozu? Der Film wäre dadurch nicht besser, sondern eher oberflächlicher und hektischer geworden. Die Essenz der Story ist wesentlich und die Botschaft kommt auch so klar und deutlich an: Was würdest du tun , hättest du nur mehr kurze Zeit zu Leben? Wie denkst du darüber...glaubst du, noch schnell was erleben zu müssen, oder war dein Leben reich erfüllt? Was ist wirklich wichtig in diesen letzten Tagen?
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Best kommt zum Schluss - Ein absolutes Muss!!!, 19. Februar 2010
Ich kann viele meiner Vorredner nicht verstehen, denen der Film zu wenig Spannung, Action usw. liefert. Und die Langatmigkeit (die ich übrigens nicht bedingungslos unterschreiben würde) passe auch nicht zum Film..... Leute! Das ist ja so, als würde man entsprechenden "Hau-mich-blau-Filmen" ala Schwarzenegger unterstellen, da werde zu wenig geballert...^^ Da kann ich nur insofern zustimmen, als das der Trailer da möglicherweise in die Irre geführt haben könnte. Ich wiederhole: KÖNNTE. Wer sich da vertan hat, kann ja - sofern er/sie nicht im Kino saß - nach einer viertel Stunde immer noch auf Stopp drücken. Dieser Film will weder "durchgehend unterhaltsam" sein, noch einen super ausgeklügelten Spannungsbogen mit tollen Actionsequenzen darbieten. Also, man sollte vorher schon wissen, was man gerade anschauen möchte.

Vor diesem Hintergrund behaupte ich jetzt mal ganz einfach (ohne nun unbedingt jemandem zu Nahe treten zu wollen), der intelligentere Teil des Publikums hat erkannt, dass der Film mehr oder weniger genau so ist, wie er sein wollte, nämlich in erster Linie ein (meiner Meinung nach sehr gut umgesetztes) Drama, in dem sich zwei Menschen durch entsprechende Umstände (hier eben die Krankheit) begegnen, die das Leben aufgrund unterschiedlicher sozialer Schichten sonst nicht zusammengeführt hätte. Die sich daraus entwickelnde Geschichte ist einfach super inszeniert, sicher nicht zuletzt wegen zweier glänzender Hauptdarsteller. Der Wechsel von komischen und tragischen Momenten ist ganz klar nur ein Element von vielen, die wirklich gut gelungen sind. Allein dadurch wirkt der Film sehr authentisch bzw. deutlich realitätsnäher als der Großteil sonstiger Hollywoodproduktionen. Die Filmmusik passt genauso gut zu diesem Film wie die gute schauspielerische Leistung der Nebendarsteller.

Wer sich also nicht gleich an dem kleinen Fehler mit der einmal zerrissenen und später wieder vorhandenen Löffelliste aufhängt (Der einzige semantische Fehler, der mir aufgefallen ist.), gleichzeitig auf der Suche nach einem Film mit Tiefgang ist, der ab und zu zum Schmunzeln einlädt und dessen Hauptdarsteller wohl kaum hätten besser gewählt werden können, und/oder wer gerne mal über sein Leben oder auch das anderer im weitesten Sinne nachdenkt oder eben genau dazu möglicherweise einen kleinen Anstoß braucht, und/oder wer einen der "Filmfabrik" insofern untypischen Film sehen möchte, als das eine gewisse Realitätsnähe durchaus gut gelungen ist, also bezüglich der Handlung und deren Umsetzung in Form von zum Beispiel Dialoge, Szenenwechsel, familiäre Zusammenhänge usw., dem kann ich diesen Film nur wärmstens an Herz legen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abtreten mit ganz ganz viel Stil, 28. Juni 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Zwei sterbenskranke Krebs-Patienten treffen zufällig im Krankenhaus aufeinander und beschließen, vor ihrem Ableben noch eine Liste mit Dingen zu erleben.
Klingt bekannt? "Knocking on heavens door" mit Til Schweiger und Jan Josef Liefers hatte zwar die gleiche Ausgangsidee, doch beide Filme sind sonst völlig verschieden.
Zum einen ist das Duo Nicholson/Freemann mit über 70 mehr als doppelt so alt, als Schweiger/Liefers die damals Ende 20/Anfang 30 waren und Geldprobleme haben die beiden auch nicht, da Nicholsons Charakter Multimillionär ist.
"Das Beste kommt zum Schluss" ist auch bei weitem nicht so flott erzählt, sondern kommt langsamer daher, verläßt sich ganz auf das Duo Nicholson/Freeman. Zudem arbeitet der Film eine völlig andere 'Löffelliste' ab. Hier gehts vom Fallschirmspringen in den USA über eine Safari in Tansania zum Kurzbesuch bei den Pyramiden in Ägypten, dem Taj Mahal in Indien, weiter zur chinesischen Mauer, bis nach Hongkong.
Zwar gibt es im Film auch diverse lustige Szenen, wie genannten Fallschirmsprung, oder wenn die beiden den Song 'The lion sleeps tonight' (kennen die meisten sicher aus "König der Löwen") auf der Safari schmettern, aber alles in allem kommt der Film deutlich ernster daher, als es "Knocking on heavens door" im Vergleich dazu tat.
"Das Besste kommt zum Schluss" ist insgesamt einfach ein großartiger Film über Freundschaft und dem Tip, das Leben etwas mehr zu genießen, aber das Ende ist natürlich sehr emotional.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme der letzten Monate !, 6. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Es ist einfach ein Genuß, Morgan Freeman und Jack Nicholson gemeinsam in diesem Film zu sehen. Ich habe jede Minute dieses hochintelligenten und völlig actionfreien Filmes genossen ! Beide finden-auf Grund eines gemeinsamen und unabwendbaren Schicksals- im Krankenhaus zueinander, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten.Der stille Carter (M.Freeman) und der etwas cholerische Edward (J.Nicholson) Nach dem Aufenthalt in der Klinik gehen beide nicht getrennte Wege, sondern begeben sich auf eine für den Zuschauer sehr humorvolle Reise, um die gemeinsamen Punkte einer To-Do-Liste abzuarbeiten. Im Verlauf dieser Reise lernt einer vom anderen, prallen Meinungen aufeinander und werden Weisheiten des Lebens ausgetauscht. Auf die leisen Dialoge muß man sich einlassen können und schon deshalb werde ich mir den Film noch mehrmals anschauen. Ich bin mir sicher, jedesmal etwas Neues zu entdecken...
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drama und keine Komödie, 1. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Es mag Leute geben, den dieser Film langatmig und einfallslos erscheinen mag, ich behaupte diese Leute haben entweder die falschen Erwartungen gehabt oder sind nie in Berührung mit dem Krebsleiden gekommen.
Dieser Film ist keine Komödie, was im Angesicht des Themas auch richtig ist.
Der Film nimmt sich Zeit, ich gehöre nicht zu den geduldigen Menschen, aber ich empfand die Zeit die sich der Film nimmt nie als langatmig.
Der Film ist nicht kitschig weder drückt er auf die Tränendrüse, wie sonst so üblich bei solchen Hollywood-Filmen. Realistisch stellt er das Leiden in kurzen aber genauen Bildern dar ohne zu übertreiben oder zu sehr ins Detail zu gehen.
Die Dialoge machen Spaß und verablangen den Zuschauer immer wieder ein Schmunzeln oder Lächeln, kein lautes Lachen ausser vllt. mal in Ausnahmefällen.
Die beiden Schauspieler verkörpern den "Familienmenschen" und den "Einzelgänger" grandios, man muss die beiden einfach mögen, und was ist ein Film schon Wert wo man keinen der Charaktere leiden mag.
Ein Film der mal leise mal etwas lauter den Zuschauer auf die Reise der beiden mitnimmt, jedoch nie langweilig wird.
Wer diesen Film mögen wird, der hat auch die eigentliche Absicht des Filmes verstanden, wer nicht, für den sind solche Filme wohl auch nicht gedacht.
Fazit: Endlich mal wieder ein Film mit Sinn und einer Moral hinter der Geschichte, Anspruchsvoll und genauso umgesetzt,vllt. nicht jedermanns Sache, aber unbedingt sehenswert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hoch auf das Leben!, 3. Juni 2008
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Jack Nicholson ist ein klasse Schauspieler.Morgan Freeman steht dem in nichts nach.Beide zusammen in einem Film?Dabei kann eigentlich nur etwas ganz Großes heraus kommen.Und genauso ist es auch!!

Zu Story:

Der arrogante und vermögende Edward Cole (Jack Nicholson) muss sich mit dem genügsamen und ruhigen Carter Chambers (Morgan Freeman) ein Krankenzimmer teilen.Die anfänglichen Reibereien der Beiden wenden sich aufgrund der gleichen Diagnose-dem Krebstod- zu einer festen Freundschaft.
Aber anstatt sich dem Schicksal einfach zu fügen, beschliessen die 2 eine Liste mit geheimen Wünschen und unerledigten Dingen anzufertigen.Das Abarbeiten dieser Liste entpuppt sich allerdings als nicht so leichtes Unterfangen...

Von der ersten Filmminute an merkt der Zuschauer, dass er eine große Hollywood-Produktion vor Augen hat.Es wird jederzeit gekonnt mit vielen Gefühlen gespielt.Von Freude über Trauer und Mitleid bis hin zur Nachdenklichkeit ist alles dabei.Die perfekt eingesetzte Filmmusik und die wunderbaren Kameraeinstellungen erledigen dabei einen großen Teil.
Den Hauptteil trägt aber das Darsteller-Duo Freeman/Nicholson.Die gewaltige Erfahrung von ihnen kommt durch gekonnte Mimik & Gestik sowie herrliche Dialoge zum Vorschein.Ihr grandioses Schauspiel macht verdammt viel Spass.
Über den moralischen Zeigefinger (der mehrfach erhoben wird) sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden.Ich persönlich bin um einige aufschlussreiche Gedanken reicher.

Mein Fazit:Ein Film, der Spass macht und zum Denken anregt.Was will man mehr?

Vergleichbar mit:Mit Herz und Hand

Bonusmaterial:
Musikvideo von JOHN MAYER Say"
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4.0 von 5 Sternen Es gibt ein Leben vor dem Tod !, 6. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Nur allzu gerne verdrängt der Mensch jeden Gedanken an sein unvermeidliches Ende. Das unabwendbare Vergehen wird ignoriert, vergessen, tabuisiert. Sterben tun immer nur die anderen. Dass das Leben ein fragiles, jederzeit gefährdetes Glück ohne Anspruch auf Beständigkeit und der Tod der große Gleichmacher zwischen arm und reich ist - diese bittere Botschaft überbringt zwei höchst unterschiedlichen Männern die ärztliche Diagnose, welche Krebs lautet. Im Leben durch Mensch gemachte Klassenunterschiede getrennt, im Sterben durch Gott gemachte Unterschiedslosigkeit vereint, lernen sich Milliardär (Jack Nicholson) und Automechaniker (Morgan Freeman) im benachbarten Sterbebett kennen und schließlich achten. Beide befinden sich nach eigener Aussage in "Phase 1" des Sterbens an Krebs, dem "nicht-wahrhaben-wollen". Gefolgt von den Phasen "Wut und Zorn", "Behandlung" sowie "sich-damit-abfinden".

Die beiden vom Schicksal zusammengeführten Männer im (fast) besten Alter beschließen jedoch, auf dem kurzen Weg ihres verbleibenden irdischen Zusammenseins die zugestanden Zeit mit all dem zu füllen was Ihnen das Leben an Träumen bis dato vorenthielt. Fallschirmspringen, Motorrad fahren auf der chinesischen Mauer, die schönste Frau der Welt küssen - nur einige Abhakpunkte ihrer Löffel-abgeb-Liste und dank der unendlichen finanziellen Potenz des Milliardärs problemlos zu realisieren. Doch schon bald erkennen die beiden auf ihrer Abschiedstournee dass es nicht die materiellen Träume sind, die ihre emotionale Sehnsucht erfüllen...

Was bei "Bucket List" überzeugt - neben den ganz herausragenden Vorstellungen der beiden Hauptakteure - ist die behutsame Herangehensweise an das ernste Thema des Films. Die Schwere der Krankheit Krebs und die Konfrontation mit dem eigenen Sterben in kurzer Zeit werden weder reisserisch verarbeitet noch rührselig-übersentimental vermittelt. Das Drehbuch lässt den Rollen alle Würde, ohne diese aber so bleischwer anzulegen dass kein Platz bliebe für augenzwinkernden Sarkasmus oder gar Momente ausgelassener Komik. Bei aller Tragik flackern bei beiden Kranken immer wieder auch lebensfrohe Momente auf; für wenige unbeschwerte Augenblicke tritt das morgige Ende völlig in den Hintergrund und das von unstillbarer Vitalität erfüllte heute ist alles das zählt.

Ein zentraler Aspekt des Films ist auch der Blick auf das jeweilige soziale Umfeld der Hauptrollen. Während der mehrfach geschiedene Milliardär allein inmitten einer Welt oberflächlichen Luxus' und oberflächlicher Sozialkontakte lebt, ist der zeitlebens monogame Automechaniker gebettet in die Liebe und Zuwendung der ihn umsorgenden, hoffenden Familie. Und so setzt sich der von wohltuender Nestwärme umgebene Mechaniker als letzten Abhakpunkt der Liste zum Ziel, den emotional verarmten Milliardär mit dessen entfremdeter Familie auszusöhnen damit diesem so echte Liebe zum letzten Wegbegleiter wird und er leichten Herzens gehen kann. Man darf sicher verraten dass zum Schluss beider Lebensträume erfüllt sind. Kein happy end aber ein sehr schönes Ende hat der Film, denn die beiden Freunde fürs (zu kurze) Leben stehen sich auch im Tod buchstäblich sehr nah - an einem besonderen Ort, womit dann auch der allerletzte Posten der Löffel-Liste erfüllt wird.

Fazit: ein Schicksal von dem man sich wünscht dass es niemand erleidet; ein Film von dem man sich wünscht dass ihn jeder sieht. Großes Kino mit Anspruch und einer in Hollywood nicht immer anzutreffenden Art, ein sensibles Thema behutsam doch nicht weniger unterhaltsam abzuhandeln.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich schreib jetzt auch ne Löffelliste, 10. November 2013
Von 
Waldfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Beste kommt zum Schluss (DVD)
Ich habe mir diesen Film angeschaut, weil immer mehr meiner Freunde auf einmal eine "Löffelliste" haben. Eine Löffelliste ist eine Liste, auf der man notiert, was man noch alles erleben möchte, bevor man den Löffel abgibt. Ich fand es schon komisch, dass ganz normale Leute auf einmal so eine Liste schreiben.
Also habe ich den Film auch geguckt.
Meine Erwartungshaltung war gering. Zwei alte Herren, die wissen, dass sie bald sterben und deshalb ne Löffelliste erstellen. Was sollte da noch überraschen?
Nun, wirklich überrascht hat mich in diesem Film auch nichts. Die ersten 32 Minuten (hab gestoppt) fand ich sogar eher langatmig. Bis sie anfangen, diese Liste zu schreiben und wirklich die ersten Punkte davon umsetzen.
Auf einmal hat der Film Spaß gemacht. Und am Ende macht er wirklich nachdenklich.
Ich wollte es ja vermeiden und sagen können, dass die alle spinnen mit ihren Listen.
Was soll ich sagen, äh, ich schreib jetzt auch ne Löffelliste.
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