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75 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interpretation
Also ich muss kurz zu Anfang sagen, dass es sich bei Mulholland Dr. um meinen absoluten Lieblingsfilm handelt. Er ist in meinen Augen der erste und einzige Film, der es schafft das Unverfilmbare, die menschliche Psyche, in Bildern auszudrücken. Mich nervt, dass viele Leute hier den Film ein oder zweimal anschauen und dann, weil sie ihn nicht gleich verstehen, als...
Veröffentlicht am 17. März 2011 von U. Findeisen

versus
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sein oder nicht sein...
Von David-Lynch-Filmen darf man seit jeher erwarten, dass der Zuschauer keine Erklärungen geliefert bekommt - er muss den Film selbst interpretieren. Das ist bei "Mulholland Drive" nicht anders.

Eine Schauspielerin kommt nach L.A. und findet eine verstörte Frau unter ihrer Dusche, die sich an nichts erinnern kann. Außerdem kommen ein Regisseur...
Veröffentlicht am 30. April 2006 von Bollo der Bär


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75 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interpretation, 17. März 2011
Also ich muss kurz zu Anfang sagen, dass es sich bei Mulholland Dr. um meinen absoluten Lieblingsfilm handelt. Er ist in meinen Augen der erste und einzige Film, der es schafft das Unverfilmbare, die menschliche Psyche, in Bildern auszudrücken. Mich nervt, dass viele Leute hier den Film ein oder zweimal anschauen und dann, weil sie ihn nicht gleich verstehen, als sinnfrei abstempeln.
Vor kurzem habe ich für einen Bekannten eine kurze Interpretation (die größtenteils auf meinem Mist gewachsen ist) geschrieben und würde diese hier gern veröffentlichen um diese absurden Rezensionen ein für alle mal zu zerschlagen, David Lynch habe einfach Szenen wilkürlich aneinandergeklatscht. Es handelt sich hierbei um einen Auszug aus einer Email an meinen Bekannten, ich garantiere natürlich nicht für die Richtigkeit der Interpretation, aber in meinen Augen schließen sich durch sie praktisch alle Lücken.

Auszug aus der Mail:

Die ersten 2/3 des Films sind ein traum Dianes. Erst ab der Szene in der der Cowboy Diane aufweckt beginnt der reale Teil des Films, der aber, im Gegensatz zum Traum, nicht ganz chronologisch erzählt ist. Er fängt an in Dianes Wohnung, Diane ist offenbar aufgebracht wegen etwas. Ihre Nachbarin kommt vorbei und nimmt den Aschenbecher mit. In der nächsten Szene (in der Camilla da ist) ist er wieder da, ergo spielt die Szene vorher. Camilla und Diane haben sich, wie sie später erzählt, am Set der S.N.S. kennen gelernt und sind seitdem ein Paar. Camilla macht Schluss, Diane dreht durch (Masturbationsszene). Camilla läd Diane ein auf ihre Party. Diane schöpft hoffnung, dass die beiden wieder zusammen kommen. Dann werden ihre Hoffnungen auf der Party regelrecht zermalmt. Diane dreht nun endgültig durch und setzt einen Killer auf Camilla an, weil sie es nicht ertragen kann, dass jemand anderes sie haben soll. Auf dem Tisch im Diner liegt übrigens ein geheimnisvolles schwarzes Buch. Wenn alles erledigt ist (wenn Camilla tot ist) wird Diane den Schlüssel an der ausgemachten Stelle finden (Der Killer lacht, als sie fragt, was er öffnet, weil es einfach unwichtig ist, der Schlüssel ist nur eine Art Code). Daher ist Diane auch so aufgebracht in der ersten realen Szene. Das Ende der Realität ist dass Diane wahnsinnig wird (Polizei klopft an der Türe) und sich das Leben nimmt.
Ok, jetzt zum Traum und der Deutung. Die Grundidee des Träumens, die Lynch zeigt, ist, dass man tagsüber Sachen speichert (In Stresssituationen mehr Dinge und seltsame Dinge speichert der Verstand ebenso besser - zu diesem Thema siehe auch die Bücher von Harry Lorayne) und beim Träumen verarbeitet.
ok, 1. Szene: Die Fahrt auf dem Mulholland dr.: Camilla wird nicht getötet (Wunschdenken Dianes. Sie bereut, den Killer auf sie angesetzt zu haben), sondern entgeht einem Autounfall. Später lachen die beiden Killer darüber, dass der eine sie nicht umbringen musste, weil sie zufällig in einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Offenbar halten sie Camilla für tot.
zu Betty: Ihre tante ist nach Kanada gereist (übrigens ein Euphemismus für sterben - ist tante ruth in wahrheit tot und Diane wünscht sie sich in ihren träumen nur verreist?).
Die Szene im Winkie's (meine Lieblingsszene): Den seltsam aussehende Mann hat sie sich unterbewusst in einer Stresssituation gemerkt (beim Gespräch mit dem Killer). Die Szene ist mit Angst verbunden. Hinter der Ecke lauert die verkohlte Camilla, die bei dem Autounfall in Realität ums Leben gekommen ist (die Realität blitzt hier also kurz durch und macht sich als Albtraumelement bemerkbar).
Jetzt werden kurz mafiöse Elemente mit dem Filmbusiness in Verbindung gebracht (Diane hat die Rolle nicht bekommen, in ihren Träumen schiebt sie das auf eine höhere Macht - eine Art Mafia).
Der Regisseur wird als erfolglos bei den Frauen gezeigt (als Gegenreaktion auf die Liebesbeziehung zu Camilla), seine Frau verlässt ihn.
Nun die Killerszene. Es geht um ein mysteriöses Buch (das selbe, das bei der Auftragszene auf dem Tisch liegt. Unter Stress fragt sich Diane in selbiger, was wohl in dem Buch steht, in ihren Träumen kriegt das Buch eine wichtige Rolle). Der Killer ist im Gegensatz zur Realität stümperhaft (Wunschdenken).
Zurück zu Diane: Sie findet mit Camilla den Schüssel (eine abstrahierte Form des blauen Schlüssels. Vermutlich quält sie die Frage, was der Signal-Schlüssel des Killers wohl öffnet). Camilla ist vollständig von Diane abhängig (Wunschdenken, in Realität ist es genau andersrum).
Währenddessen die Cowboyszene. Den Cowboy hat Diane beiläufig auf der Party gesehen, auf der sie sich entschließt, Camilla umbringen zu lassen. Der Cowboy ist so ungewöhnlich, dass sie sich ihn unterbewusst gemerkt hat. Die Szene verdeutlicht weiter die mafiösen Strukturen des Filmgeschäfts. Camilla Rhodes ist übrigens auch nur deshalb hängen geblieben, weil sie ihrer Liebe Camilla einen Kuss auf der Party gibt. Den Namen Camilla hat Diane von ihrer Nachbarin.
Betty und Rita finden unterdessen eine Leiche in Dianes Haus. Vermutlich einfach eine Albtraumsequenz (wobei ich mir hier nicht sicher bin) und eine Vorahnung vom späteren, in Dianes Augen unausweichlichen Tod.
Die Sexszene. Dianes Wunschtraum, sie könne wieder mit Camilla zusammen sein.
Schlüsselszene (LOVE it): der club silencio (hat übrigens eine blaue Tür, die gut zu dem Schlüssel passen könnte. Vielleicht öffnet ja der Schlüssel die Tür zur Wahrheit?). Genau dafür steht nämlich diese Szene. Die Realität bricht durch. Alles ist vom Band, nichts ist echt. Betty ist offensichtlich heftig mitgenommen (es schüttelt sie), als wäre sie kurz vor dem Aufwachen. Dann findet Betty sozusagen die Wahrheit in fester Form - den Würfel.
Sobald sie ihn öffnet, verblasst der Traum. Tante Ruth ist zu sehen, ein letztes Aufblitzen, Ebenen verschwimmen (Rita spricht kurz spanisch), eindeutige Unlogik (Betty verschwindet).

Hoffe, das klärt diese endlose Streitfrage hier. Habe den Film um die 2 dutzend male gesehen und mir fallen immer noch Kleinigkeiten wie das schwarze Buch auf. Eine unfassbare Regieleistung. Für immer mein Lieblingsfilm. Hoffe, ich konnte helfen, liebe Grüße!
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verwirrende Storry - nichts ist wie es scheint!, 16. September 2002
David Lynch führt den Zuschauer in die illusionöre Welt Hollywoods, wo nichts ist wie es zu sein scheint und zwischen den Personen und Handlungen keine komplexen Zusammenhänge zu finden sind. Was als klare Story beginnt entwickelt sich zunehmend zu einem mit vielen Fragezeichen behafteten Psychospiel und man versucht während des Films die einzelnen Personen ständig in ein Gesamtgefüge zu bringen, ohne großen Erfolg. Hollywoods Ausnahmeregisseur Lynch lässt den Zuschauer nicht zur Ruhe kommen und man fängt teilweise an der eigenen Auffasungsgabe an zu zweifeln. Die Geschichte mit ihren ständigen Wendungen fesselt und baut zunehmend eine schier unerträgliche Spannung auf. Wer ist Rita, wer ist der seltsame Mann im Rollstuhl, wer ist der Cowboy, was hat der Psychiater und sein Patient im Fastfood-Restaurant mit der Geschichte zu tun????
Man hofft, die unvorhersehbare Story wird sich zum Ende des Films klären und plötzlich wird es einem wie Schuppen von den Augen fallen, doch dann .............?
Dyvid Lynch's Film will nicht verstanden werden, sondern er regt die Zuschauer zum nachdenken, phantasieren und diskutieren an. Jeder sieht den Film aus einer anderen Sichtweise und bildet sich sein eigenes Ende der Geschichte.
"Mulholland Drive" ist für Cineasten ein Hochgenuss, aber eben schwere Kost, so wie die meisten Filme die den Anspruch auf künstlerische Hochwertigkeit erheben.
Wer also eher "nur" einen spannenden Thriller sehen möchte, bei dem am Ende die Auflösung des Puzzles steht, der wird sicher enttäuscht sein!
Ich kann den Film aber nur empfehlen, denn er gehört zu der Sorte die man nicht nur einmal anschaut!
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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen No hay banda, 3. Februar 2010
Viele Menschen denken, das diejenigen denen "Mulholland Drive" gefällt, das nur behaupten um intelligenter dazustehen als sie selbst. Die Theorie wird gerne untermauert, indem man dem Film eine komplette Zusammenhangslosigkeit unterstellt und man glaubt, das die Verehrer des Films viel zu viel rein interpretieren.
Ich denke mal das der Film nichts mit Intelligenz zu tun hat. Er ist für eine ganz bestimmte Zielgruppe gedacht, die sich eher auf emotionaler Basis mit dem Film auseinandersetzt. Das ist wie in der Musik, wenn ein Künstler seinen Fans ein neues Album präsentiert. Er transportiert eigene Emotionen die seine Hörer in sich aufnehmen und verarbeiten. Liebhaber von anderen Musikstilen können dagegen überhaupt nichts mit der Platte anfangen, da sie emotional völlig anders gepolt sind. Sie reagieren eben widerum auf andere Eindrücke. Wieder andere möchten gar nichts durch Musik empfinden und sich lieber berieseln lassen.
David Lynch hat seine eigene Zielgruppe und dieser einen Leckerbissen serviert. Ohne Kompromisse und ohne das Ziel möglichst viele Außenstehende hinzuzugewinnen. Trotzdem haben sich genügend eingefunden, da sie seine gesendeten Signale empfangen konnten. Die Anderen haben ihren Empfänger eben einfach auf einer anderen Bandbreite.
Natürlich wird man aber trotzdem ohne ausreichender Konzentration und den Blick für unscheinbare Dinge, an "Mulholland Drive" scheitern. Um ihn nebenbei zu schauen ist er viel zu verschachtelt. Wenn man aber den Einstieg gefunden hat, erhält man eine künstlerische Offenbarung. Wenn man auf das Musikbeispiel zurückkommt, ist es wie bei einer guten Platte. Mit mehrmaligem Durchhören wächst das Verständnis für das Gehörte. Beim ersten Durchgang ist noch alles etwas ungewohnt, aber bei jedem Durchlauf wächst das Verständnis.
Wenn man trotz geringem Verständnis für das Gesehene emotional berührt war, hat man die erste Tür gefunden. Der Einstieg in die Handlung kann schon kurz danach, oder beim nächsten Durchgang erfolgen. Ganz entschlüsseln wird man ihn aber wohl nie.

Das hier aber wesentlich mehr als nur eine Aneinanderreihung von Szenen vorliegt, erkennt man an der Detailverliebtheit. Beispielsweise bekommt Rita ihren Namen durch ein Filmplakat des Film-Noir Klassikers "Gilda". Die Hauptrolle spielt Rita Hayworth, die im Alter übrigens an Alzheimer erkrankte. Natürlich kann man jetzt auch da einen Zusammenhang zum Gedächtnisverlust der Hauptdarstellerin herstellen. Zumindest ist das Plakat nicht zufällig gewählt, da David Lynch sehr viele Bezüge zum Film Noir aufweist. Zusätzlich sehen sich die beiden Ritas auch noch sehr ähnlich und es ist gar nicht so verkehrt wenn man den Film schonmal gesehen hat.
Als nächster Punkt wäre die Kritik an den Mechanismen in Hollywood anzumerken. David Lynch sah die Traumfabrik immer äußerst kritisch und nicht selten gab es unterschwellige, aber auch gut sichtbare Kritik. Ich bin völlig davon überzeugt das der Name des Films nicht einfach nur einen Straßenzug oberhalb von Hollywood beschreibt. Es ist eine Hommage. Eine Verbeugung vor Billy Wilders Meisterwerk "Sunset Boulevard". Der Film beinhaltete schon 1950 eine unglaubliche Kritik an den Machenschaften der so sauber anmutenden Scheinfassade der Studiogiganten. Eine Kritik die Lynch in "Mulholland Drive" ebenfalls deutlich hervorhob. Nicht umsonst ist neben dem Straßenschild vom Mulholland Drive kurz darauf das Straßenschild vom Sunset Boulevard im Hauptblickfeld der Kamera. Ich denke Mal das es in dieser Form viele Dinge gibt, die im Film zu finden sind. Da man allerdings nicht alle Filme bzw. Bücher gelesen hat die der Regisseur kennt, wird man vielleicht immer wieder Mal eine Metapher mehr im Lauf der Zeit entdecken.
Was aber die meisten am Film verwirrt sind die drei verschiedenen Ebenen. Oder sind es mehr? Es gibt eine Vergangenheit die real ist, eine reale Gegenwart und eine Traumwelt. Allerdings gibt es innerhalb der Traumwelt genügend Rückschlüsse die man in Verbindung mit den anderen beiden Ebenen sehen muß, da hier die Grundlagen des Traumes gebildet wurden. Hier kommen natürlich die Interpretationsspezialisten zum Zug. Viele Deutungen sind möglich und eventuell ist keine richtig. Wenn man aber den Eingang in die Chronologie findet, ist der Plot plötzlich gar nicht mehr so schwer zu verstehen.
Das was aber die Genialität des Filmes am meisten ausmacht ist gar nicht mal so sehr die Handlung, sondern vielmehr die geschaffene Atmosphäre. Selten hat mich ein Film so dermaßen in den Sitz gedrückt. Bei meiner Erstsichtung gab ich irgendwann einfach auf, der Handlung zu folgen, da mich vermehrtes Nachdenken nur um meine eigene emotionale Achterbahnfahrt gebracht hätte. Ich wollte ihn gar nicht verstehen, ich wollte ihm erliegen.
In den nächsten Tagen hatte ich nichts anderes mehr im Kopf als diesen Film und begann ihn dabei aus meiner Erinnerung heraus aufzuschlüsseln. Er ließ mich nicht mehr los, die Szene im "Club Silencio" begann mich innerlich aufzufressen.
Nach den ersten erstellten Theorien kam die zweite Sichtung und das Bild wurde klarer. Bei jeder Sichtung etwas mehr, ohne das ich meinen Gefühlszustand während dem Filmgenuss ändern mußte.

Ganz entschlüsseln werde ich ihn aber wahrscheinlich nie können, das wird nur David Lynch selbst vorbehalten sein. Muß ich aber auch gar nicht. Der Film soll für mich seinen unantastbaren Charakter beibehalten. Die brillante Musik von seinem Haus und Hof Komponisten Angelo Badalamenti, das fantastische Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen, die zum Teil grothesken Szenen und die kaum greifbare Surrealität die über allem schwebt, ergeben für mich als Ganzes eins der größten Meisterwerke der Filmgeschichte.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cineastische Perfektion, 6. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was haben eine blaue Box, ein Schlüssel und der Unfall einer schönen Frau gemeinsam? Eine Frage, die sicherlich auch nach dem Anschauen von David Lynchs Meisterwerk nicht leicht zu beantworten ist. Willkommen in der verrückten Welt Lynchs, in der nichts so ist wie es scheint. Mulholland Drive beginnt zunächst einigermaßen linear. Die schöne Rita überlebt einen Unfall, verliert jedoch ihr Gedächtnis. Völlig hilflos irrt sie durch die Nacht, und kommt schließlich bei Betty unter, die ihr ihre Hilfe anbietet. Die beiden Frauen versuchen, hinter das Geheimnis des Unfalls zu kommen und werden dabei immer weiter in einen Strudel alptraumhafter Ereignisse gezogen.

Ich habe Mulholland Drive mittlerweile fünf Mal gesehen und freue mich schon auf den nächsten Abend, an dem ich mir Lynchs Meisterwerk ein weiteres Mal zu Gemüte führen werde. Dieser Film ist einfach unglaublich, bei jedem Anschauen entdeckt der Zuschauer neue kleine Details, die ihm helfen, an der eigenen Interpretation zu feilen und neue Theorien aufzustellen. Selten sieht man einen Film, der formal so perfekt ist wie dieser. Man hat das Gefühl, dass nahezu jeder Satz, jede Szene perfekt platziert und abgestimmt ist. Der Film enthält viele Metaphern und Symbole, die nach und nach entschlüsselt werden wollen.

Mulholland Drive entführt den Zuschauer in die skurrile Welt des dunklen Magiers David Lynch. Die Atmosphäre, welche vom Meister erschaffen wird, ist schier unglaublich und stellt die bisherigen Lynch-Werke aus meiner Sicht in den Schatten. Sound und Musik untermalen die düstere Atmosphäre perfekt. Besonders hervorheben möchte ich das letzte Drittel des Films, in dem Lynch alles vollkommen auf den Kopf stellt. Glaubt der Zuschauer bis zu diesem Punkt, eine einigermaßen schlüssige Erklärung für das Geschehen zu haben, so wird er spätestens jetzt völlig ratlos dem alptraumhaften Geschehen Folgen.

Es kommt bei Mulholland Drive also darauf an, nicht krampfhaft alles sofort verstehen zu wollen. Zunächst sollte man einfach die Atmosphäre auf sich wirken lassen und die fantastischen Bilder genießen. Je öfter man den Film anschaut, desto mehr Details erkennt man. Dadurch wird die eigene Interpretation immer vollständiger. Wer nicht weiß, auf was er sich einlässt, und sich über die Unverständlichkeit des Films beschwert, hat wohl noch nie den Namen David Lynch gehört und sollte lieber beim oberflächlichen Popcorn-Kino bleiben. Wer sich jedoch auf das lyncheske Universum einlässt, wird mit Mulholland Drive seine helle Freude haben. Der Film ist eine wahre Perle fernab des Mainstreams und zählt für mich zu den zehn besten Filmen der Filmgeschichte. Er lädt ein zum einsamen Nachdenken und zum philosophischen Diskutieren mit Freunden. Somit schafft Mulholland Drive das, was heutzutage nur noch wenige Filme schaffen: Er fasziniert und beschäftigt über einen langen Zeitraum.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film-Kunst in der Stadt der Lichter, 23. August 2006
Mulholland Drive ist ein typischer Film, der die Geister scheidet. Wer sich im filmischen Mainstream beheimatet fühlt und gewohnt ist, Filme mit einfachen üblichen Strukturen bezüglich des Plots und insbesondere des Endes zu konsumieren, sollte von diesem Film besser die Finger lassen. Hasstiraden gegen den Regisseur D. Lynch, der angeblich seinen Film selbst nicht verstünde, sind Resultat eines solchen Fehlgriffs.

Freunde gehobener Filmkunst, die unabhängige individuell geprägte Produktionen mögen und auch surrealen Bildern gegenüber nicht abgeneigt sind, sollten hingegen nicht zögern, sich 'Mulholland Drive' anzusehen.

Denn wie nur wenige andere Filme der jüngsten Zeit dokumentiert er, dass der 'Film' tatsächlich unter den Oberbegriff der 'Kunst' fällt.

Dem Zuschauer werden technisch hochwertige, kaskadenartige Bildkompositionen geboten, die mit sehr unterschiedlicher Beleuchtung und einer atmosphärischen Musik unterlegt sind, welche zum Teil Sogwirkung entfalten kann.

Dazu kommt eine exzellente Leistung der Schauspieler. Wie sehr diese für die Qualität eines Films entscheidend sein kann, auch dafür ist 'Mulholland Drive' ein Beispiel. Nicht umsonst standen Naomi Watts nach ihrer sensationellen Leistung alle Wege offen, was einen schon deswegen zum schmunzeln bringt, da sie auch im Film selbst eine aufstrebende, talentierte Schauspielerin mimt. Aber auch der Rest der Besetzung weist gehobene Darstellerleistungen auf.

Hinzuzufügen ist ebenfalls die äußerst detaillierte Ausgestaltung der einzelnen Szenen und Sets, von denen jedes den Zuschauer in eine andere Stimmungslage zu bringen vermag, ihn zu anderen Gedanken anregt. Dies verbindet sich mit einer durchdachten Anlegung der Storyelemente. Alles in allem eine Komposition, der sich der geneigte Zuschauer besonders nach mehrmaligem Ansehen des Films kaum noch entziehen kann.

Schlußendlich ist zu sagen, dass die harscheste Kritik das Faktum betrifft, dass der Film sich nicht selbst erkläre. Dies trifft zu. Hier gibt es kein Happy End, bei dem sich etwa J. Roberts und H. Grant nach 2-3 Krisen dann doch umarmen. 'Mulholland Drive' nimmt vielmehr Kontakt zur Gedankenwelt des Zuschauers auf, regt ihn an; gibt hier Hinweise, fordert dort Aufmerksamkeit. Genau darin liegt seine Stärke. Die gängige Struktur des Hollywoodkinos, die ein klar erklärtes (happy-) End beinahe vorraussetzt, würde mit einer solchen Produktion nie harmonieren, die angesprochenen Besonderheiten relativieren.

D. Lynch setzt hier also starken Tobak vor, das gilt besonders für das erstmalige Ansehen. Insbesondere ein zweites Mal bringt den Zuschauer dann zu hohem Filmgenuss. Wer dagegen von den in der Rezension genannten Besonderheiten abgeschreckt wird, sollte andere Kost gegenüber 'Mulholland Drive' vorziehen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Gemüter, 5. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem guten Psychofilm und den überzeugenden Rezensionen hier bei Amazon musste ich mir einfach Mulholland Drive kaufen, um zu sehen ob er wirklich meinen Erwartungen entsprach. Und das tat er im höchsten Maße. Beim ersten Anschauen war ich gleich fasziniert von der eigenartigen Atmosphäre, die sich durch den ganzen Film zog. Ganz anders als bei anderen Filmen spürt man etwas, was ich nicht direkt definieren kann. Es fesselte mich geradezu und ich wollte wissen, was hinter dem Geheimnis um die schöne und seltsame Rita steckt. Doch als die Story plötzlich in eine völlig andere Richtung abdriftete wusste ich nicht mehr wo oben und unten ist, ich wollte einfach nur noch wissen wie es ausgeht und wie mein Vorgänger schon sagte, ich wollte dass es mir wie Schuppen von den Augen fällt und ich erleichtert aufatmen konnte. Doch diese Hoffnung starb mit dem Ende. Nichts war aufgeklärt. Zurück blieben hunderte Fragen. Aber keine Ungereimheiten wie in manchen schlechten Filmen oder Büchern, wo Details einfach vergessen wurden. Nein, diese Fragen waren eher auf die Beziehungen und Strukturen bezogen, denn nach dem Anschauen kam es mir vor wie ein großes, noch nicht zusammengebautes Puzzle. Nichts hat irgendwie Sinn gemacht.

Wissenshungrig postierte ich mich vor dem PC um zu recherchieren, ob es denn eine vollständige Interpretation gab, denn ich brannte darauf alles zu erfahren. Aber was hab ich gefunden? Nichts, außer Interpretationstipps von David Lynch und ein paar Interpretationsansätze von einigen Usern, von denen alle unterschiedlich waren. So kam es, dass ich es aus eigener Initiative heraus schaffen wollte, den Film zu entschlüsseln. Ich sah ihn mir sicher zehn mal und schrieb mir wichtige Sachen auf, wodurch ich einen ungefähren überblick und langsam Struktur in das ganze brachte. Bin immernoch nich wirklich weiter ^^
Nun ja so viel zu meinem Erlebnissen mit Mulholland Drive, ich hoffe ich konnte etwas Neugier in euch Neukunden wecken^^ Es ist jedenfalls Pflicht für jeden Filmfreak der auf anspruchsvolle Sachen steht^^
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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwer zu verstehen?, 18. August 2005
Kompliziert aufgebaut ist die Geschichte allemal, aber der Plot ist eigentlich recht simpel.
Die Handlung (kurz und bündig): Die talentierte, aber erfolglose Schauspielerin DIANE leidet unter paranoiden Wahnvorstellungen und begeht, nachdem sich ihre gleichgeschlechtliche Beziehung zu einem Filmstar (ihrem Idol) dem Ende nähert Selbstmord, ohne darauf zu vergessen, vorher auch die Ex-Partnerin durch einen Auftragskiller aus dem Weg räumen zu lassen. Der Druck, erfolgreich zu sein, war zu groß.
Diese Realität wird erst in den letzten 40 Minuten des Films gezeigt, die ersten knapp 2 Stunden aber gehören einem langen Traum, der aus dieser Wirklichkeit resultiert.
In diesen Traum projiziert David Lynch alle Wünsche und Ängste der paranoiden Schauspielerin hinein und rechnet gleichzeitig mit den Machenschaften Hollywoods ab. In diesem Traum wechselt die zermürbte DIANE ihre Identität und wird zu BETTY.
Der Wunsch-Traum: BETTY hat eine reiche Tante, die in der Filmbranche tätig ist und ihr ein luxuriöses Appartement überlässt. Sie lernt eine schöne Unbekannte kennen und lieben und sie ist erfolgreich (man erkennt bei einem Vorsprechen ihr Riesentalent und einer großartigen Karriere sollte nichts im Wege stehen).
Der Angst-Traum (resultierend aus einem paranoiden Verfolgungswahn): BETTY erkennt, dass Talent allein nicht ausreicht. Die Mafia kontrolliert die Filmbranche, Regisseure werden bedroht und werden gezwungen, jene Schauspieler zu verpflichten, die ihnen (gegen ihren Willen) vorgeschlagen werden. Das ist auch der Grund, warum sie im wirklichen Leben nicht erfolgreich ist und andere Darstellerinnen ihr vorgezogen werden, obwohl sie weniger gut sind. Eine ausweglose Situation.
Nun, das war die Geschichte, die der Film erzählt. Die Umsetzung in Bilder ist DAVID LYNCH in genialer Weise gelungen und er versteht es auch meisterhaft, den Zuschauer auf subtile Art und Weise zu fesseln. Es gibt keine Durchhänger, die Story bleibt stets interessant. Die Darsteller leisten Großartiges (Naomi Watts ist der pure Wahnsinn!!!), es passt einfach alles stimmungsvoll zusammen. Besser kann man's nicht machen, daher volle 5 Punkte.
Danke, David Lynch!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer Lynch mag, mag Mulholland Drive, 30. Juni 2003
Von 
S. Ganser "SamBruce" (Aachen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Welt ist in zwei Lager gespalten: die einen verehren Lynch, die anderen hassen ihn. David Lynch stand schon immer für das Unkonventionelle. Seit "Der Elefantenmensch" gehört er zwar zu Hollywood, schafft es aber wie nur wenige andere (z.B. Kubrick oder Tarantino), den eigenen Weg konsequent zu verfolgen. Kennen Sie die wundervolle Serie "Twin Peaks"? Haben Sie "Blue Velvet" gesehen? Oder haben Sie sich auf "Lost Highway" eingelassen? Dann wissen Sie ja, worauf Sie sich mit "Mulholland Drive" einlassen. Nein, genaugenommen wissen Sie es nicht.
Ich will hier nicht auf den Inhalt des Films eingehen, der ursprünglich als Serie geplant war. Nur soviel: Keines seiner Werke war surrealer (höchstens Lost Highway kommt nahe heran). Atmosphäre, durch Farben und Musik/Ton wundervoll inszeniert, spielen eine tragende Rolle. Schockeffekte erster Klasse wechseln sich ab mit Zeitreisen in die Goldenen Zwanziger, der Zuschauer macht Abstecher auf eine Party eines Filmregisseurs, auf die dunkle, verlassene Ranch eines Cowboys, er wird Zeuge eines Mordes und eines Selbstmordes, um letztlich in einem Theater der Einsamkeit zu lauschen ("Silencio!"). Versuchen Sie nicht, diesen Film zu verstehen, lassen Sie sich einfach darauf ein.
P.S. die deutsche DVD ist nicht übermässig gut ausgestattet, hat aber immer noch mehr zu bieten als das US-Pendant (dieses ist völlig bonusleer). Etwas Hinter-den-Kulissen-Material, Bio-und Filmografien, Trailer etc. sind ja immerhin etwas. Bild und Sound kommen derweil gut rüber. Schade nur, dass es keinen Audiokommentar gibt. Der hätte vielleicht einigen Zuschauern Aufschluss gegeben.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tschüss Mainstream!, 14. Dezember 2002
Typisch für David Lynch: Alltägliche Szenen arten urplötzlich zu einem Horror aus, den man sich als Zuschauer kaum erklären kann. Atmosphärisch dicht erzählte Geschichte um ein Mädchen vom Lande das nach Hollywood zog um berühmt zu werden - und dann im Sumpf versackt. Die Geschichte ist im Grunde recht simpel - durch einen kleinen aber fiesen Trick jedoch führt Lynch den Zuschauer an der Nase herum: Dieser erwartet zu Beginn die übliche, geradlinige Geschichte, bekommt aber ohne das er es bemerkt zuerst einen Traum vorgesetzt (das ist MEINE Erklärung des Films - andere Leute möchten anderes behaupten) der sich bis weit über die Hälfte des Filmes erstreckt. (Vorsicht SPOILER voraus!) Erst als der "Cowboy" an die Appartmenttür klopft und 'Aufwachen!' ruft wechselt der Film in die Realität. Und auch hier wendet Lynch einen Trick an: Entsprechend des Gefühlszustandes der Protagonistin ist die Erzählweise ab diesem Zeitpunkt chaotisch und durcheinander (schließlich hat sie ja einen Auftragsmord veranlasst).

Der Film hat mich noch eine Weile nach dem Anschauen beschäftigt - die obige Erklärung ist mir erst Stunden nach Ende des Films gekommen. Das haben bisher nicht viele Filme geschafft! Für einen 'anspruchsvollen' Film ist er zudem noch recht unterhaltsam (die Szene mit dem 'besten Espresso' ist der Brüller).
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64 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Jetzt kapier ich garnichts mehr...", 14. Juli 2002
Diesen Satz hat mein Kumpel beim Kinobesuch von "Lost Highway" immer wieder mit wachsender Verzweifelung dahergestammelt. Nicht weil er etwa dumm ist, er hat nur einen fatalen Fehler gemacht: Er wollte den Film verstehen! Zugegebenermaßen hab ich ebensowenig wie er kapiert, aber später dann, haben wir über den Film diskutiert und jeder hat für sich das Gesehene anders entschlüsselt. Man interpretiert total unterschiedlich, jeder kommt zu seiner eigenen Lösung, aber behaupten, dass sie zu 100 Prozent korrekt ist, kann man nie. Dass der Film wirklich überwältigend war merkt man erst NACH dem Kinobesuch, sehr viel später danach. Um Lynchs Filme überhaupt gut zu finden bedarf es eigentlich einer kleinen "Bedienungsanleitung".
1. Lass den Film auf dich wirken, versuche ihn nicht im Ganzen zu verstehen, aber achte auf Kleinigkeiten.
2. Gehe unbedingt mit mehreren Personen in einen Lynch-Film!
3. Dann setz dich mit den Personen bei einem Bier (oder ähnlichen Getränken) zusammen und diskutiere bis die Schwarte kracht.
Und genau das sollte man eben auch bei Mulholland Drive machen. Wer diese Regeln missachtet läuft Gefahr in einer Flut von plötzlichen Zeit-, Szenen- und Realitätswechseln zu ertrinken. Dabei fängt doch alles so harmlos an, die ersten eineinhalb Stunden schaut man einen fast Lynch-untypischen Thriller. Hübsche Hollywood Kulissen, Sonnenschein, schöne, freundliche Menschen. Aber das ist alles nur Fassade, Klischees denen sich Lynch bedient um sie in den letzten 45 Minuten des Filmes komplett zu demontieren. Das hört sich jetzt vielleicht garnicht mal so kompliziert an, aber wer das glaubt hat sich gewaltig geschnitten. Der Grund dafür ist der bereits erwähnte Wechsel der Zeiten und Realitäten.
Versuch der Erklären was diesen Film zu etwas Besonderem macht:
Man kann Mulholland Drive grob in zwei Teile aufteilen. Der erste Teil spielt in einem Traum, der zweite in der Realität. Beide Episoden sind (fast) komplett schlüssig. Leider muss man sie miteinander Verbinden um ein großes Ganzes herauszubekommen, hier werden dem Zuschauer die Fäden in die Hand gelegt. An der Stelle dürfte wohl ein Großteil der Zuschauer verzweifelt sein, die mit der Hoffnung ins Kino gegangen sind, dort NUR einen spannenden Thriller zu sehen. Wer keine Denkarbeit leisten will, ist bei diesem Film an der falschen Adresse.
Zusammenfassend wollte ich mit dieser Lobhudelei nur sagen, dass mir Mulholland Drive verdammt gut gefallen hat und ich ihn mir unbedingt als DVD kaufe um ihn immer wieder sehen zu können. Ausserdem macht es sehr viel Spaß Freunde damit an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Und immer wenn der Satz fällt: "Jetzt kapier ich garnichts mehr..." (und der fällt mit 98 prozentiger Wahrscheinlichkeit) kann man sagen: "Mir ging es genauso, wir gucken den Film gleich nochmal!".
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Mulholland Drive
Mulholland Drive von David Lynch
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