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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Serie aller Zeiten in einer würdigen Collectors Edition
Was rezensiert man hier eigentlich genau? Die Serie?
Dazu gibt es nicht mehr viel zu sagen. Für mich persönlich sowie für viele Kritiker (wobei sich die Geschmäcker von Kritikern und mir nicht zwangsläufig decken ;)) die beste Serie aller Zeiten. Der Weg eines offensichtlich genialen, dennoch gescheiterten Chemikers, der sich sich als wenig...
Vor 8 Monaten von Jens Hänel veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Innenverpackung einfach nur schlecht!
Die Serie ist einfach nur top! Aber das wissen wir ja alle.. Die Aussenverpackung ist zwar hochwertig gemacht, aber die Pappschuber drinnen zum rausnehmen sind einfach nur schlecht ausgedacht und billig gemacht. Beim rausziehen der Bluray's werden die Disc teilweise zerkratzt.. Das geht schon gar nicht. Ich habe eigentlich erwartet, dass die Bluray's im Kunstoffhalter...
Vor 22 Tagen von Stephan Plewka veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Serie aller Zeiten in einer würdigen Collectors Edition, 26. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking Bad - Die komplette Serie (Deluxe Gift Set - limitiert und exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Was rezensiert man hier eigentlich genau? Die Serie?
Dazu gibt es nicht mehr viel zu sagen. Für mich persönlich sowie für viele Kritiker (wobei sich die Geschmäcker von Kritikern und mir nicht zwangsläufig decken ;)) die beste Serie aller Zeiten. Der Weg eines offensichtlich genialen, dennoch gescheiterten Chemikers, der sich sich als wenig geachteter Lehrer verdingt, von einem krebskranken Lehrer zum Mastermind einer industriell arbeitenden Dealerbande mit nahezu weltweitem Einfluss.

Auf dem Weg gewinnt er viel Geld und Macht, verliert jedoch am Ende alles was ihm eigentlich lieb ist.

Die Collectors Edition bündelt alle erschienenen Folgen der Serie im hochwertigen Bluray-Format. Das ganze stilecht verpackt in einem Fässchen, das einen eindeutigen Bezug zur Serie herstellt (ein Rohstoff für "Heisenbergs" Designer-Meth ist in schwarzen Fässern angeliefertes Methylamin). Im Lieferumfang ebenfalls enthalten: Unfassbar viel Bonusmaterial, eine einzigartige und nur in der Collectors Edition verfügbaren Dokumentation über die Dreharbeiten zur letzten Staffel (inklusive einzigartiger Momente wie beispielsweise dem gemeinsamen Lesen von Bryan Cranston und Aaron Paul des Drehbuches zur finalen Folge) sowie einer "Los Pollos Hermanos"-Grillschürze, einer Sammlermünze und einem Booklet.

Absolute Kaufempfehlung. Die Collectors Edition ist weltweit quasi Ausverkauft, die Preise steigen - in den Staaten werden teilweise 500 Dollar und mehr für eine original verpackte Collectors Edition gezahlt.

Für Fans der Serie ein optimales Geschenk. Kaufen, marsch marsch!
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93 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der neue Messgrad unter den TV-Serien!, 11. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wo fängt man an, wenn man etwas derart Perfektes wie die Serie „Breaking Bad“ besprechen möchte? Vielleicht bei der Ausgangssituation, die dann zu all den aberwitzigen Handlungsverläufen führt, die sich später ergeben. Hier fühlte ich mich an Filme der Cohen-Brothers erinnert - insbesondere „Fargo“- denn die Hauptfigur Walter White (Bryan Cranston) erweckt zu Beginn beim Betrachter vorwiegend Mitleid, wie es William H. Macey in seiner Rolle des glücklosen Autoverkäufers zu erregen vermochte. Von seinen Mitmenschen kaum ernst genommen, teilweise ausgenützt und erniedrigt, führt der Chemielehrer White ein unscheinbares Schattendasein als Familienvater und erinnert sich in Verbitterung daran, dass er in jungen Jahren eine vielversprechende Karriere als hochbegabter Wissenschaftler in Aussicht hatte, die er schließlich in den Sand gesetzt hat. Eine Krebsdiagnose gibt ihm den auslösenden Impuls, sich aus dieser tristen und aussichtslosen Lebenssituation zu befreien und seinem Leben eine neue Richtung zu geben, als er hinter dem Rücken seiner Familie beginnt die synthetische Droge Crystal Meth herzustellen.

Diese radikale Entscheidung präsentiert sich dem Betrachter durchaus schlüssig, da Sorge um die finanzielle Lage seiner Familie nach seinem drohenden Ableben und mangelndes Geld zur Finanzierung der medizinischen Therapie sein Handeln zu rechtfertigen scheinen. Er nötigt einen seiner ehemaligen Schüler (Jesse Pinkman) dazu ihn bei diesen illegalen Aktivitäten zu unterstützen und die Beiden stolpern anfangs von einer desaströsen Situation in die nächste , während Walter sich immer mehr in einem heillosen Lügengeflecht verfängt. So betrachtet man die beiden kleinkriminellen Protagonisten vorerst bei ihren hemdsärmeligen Versuchen, sich mit den Regeln dieses illegalen Gewerbes vertraut zu machen und nur gelegentlich blitzt in der Anfangsphase bei dem Chemielehrer das Genie auf, das ich gerne als den „bösen MacGyver“ bezeichne.

Aus dieser Präposition vollziehen die beiden Figuren Walter und Jesse ungeahnte persönliche Wandlungen und erleben extreme Höhen und Tiefen. Während Walter das Lügen, Taktieren und letztlich auch Morden nach und nach immer leichter fällt, entwickelt Jesse zusehends ein Gewissen, hadert mit den eigenen Taten und wird erwachsener. Die beiden Figuren entwickeln sich also schrittweise diametral zueinander in unterschiedliche Richtungen. Walter erlebt ein zweites Erwachen durch seine kriminellen Handlungen und verfällt in Verhaltensmuster die man als extreme Form der Midlifecrises bezeichnen könnte. Mitgerissen von Walters kriminellem Ehrgeiz zeigt sich für Jesse, der zu Beginn der Handlung als ungebildeter, notorischer Versager, als zwischen Selbstüberschätzung und Selbsthass pendelndes Paradebeispiel des so genannten White-Trash präsentiert wird, dass er nicht so hart und abgebrüht ist, wie er vorgibt zu sein.

Besonders aus der Beziehungskonstellation dieser beiden Hauptcharaktere, aber auch aus deren Verflechtungen mit dem reichen Ensemble von Nebencharakteren (großartig etwa Giancarlo Esposito, Bob Odenkirk, Jonathan Banks) bezieht „Breaking Bad“ seine hohen Qualitäten. Diese Serie beweist, dass es auch heute noch großartige Autoren gibt, die es bis zur hohen Kunst verstehen eine mitreißende Geschichte als unverzichtbares Fundament einer Film- oder Fernsehproduktion zu konstruieren. Ihnen gelingt es mit einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit die Gratwanderung zwischen emotionalem Tiefgang, schwarzem Humor, Spannung, Sozialkritik und Drama zu bewerkstelligen und zudem im Storytelling noch über weite Strecken glaubwürdig zu bleiben. Der konsequenten Entscheidung die Geschichte nach der fünften Staffel enden zu lassen, ist es letztlich auch zu danken, dass „Breaking Bad“ nicht bis zur Bedeutungslosigkeit ausgelutscht wurde - wie das mit so vielen anderen erfolgreichen Serien geschehen ist. Am Ende – so viel sei verraten – findet diese Serie schlüssig und rund zu einem Abschluss ohne, dass dabei offene Handlungsstränge oder unbefriedigende Notlösungen in Kauf genommen werden mussten. Nichts wirkt künstlich gestreckt. Alles ergibt Sinn.

So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass diese Serie – obwohl mit Preisen überschüttet - im deutschsprachigen Fernsehen ein Nischendasein führen musste. Lediglich auf Arte und im Pay-TV wurde „Breaking Bad“ ausgestrahlt, was wohl auch daran liegt, dass diese Serie sehr viel Mut zur Innovation aufbrachte und heikle Themen behandelte. Hierzulande geht man aber lieber auf Nummer sicher und zeigt den Menschen lieber die zehnte Wiederholung einer beliebigen CSI-Folge, anstatt sie mit Themen wie Drogenmissbrauch, moralischen Grauzonen oder sozialen Realitäten vor den Kopf zu stoßen. Trotzdem scheint sich „Breaking Bad“ nach und nach über Mundpropaganda, Internet und DVD-Vermarktung auch im deutschsprachigen Raum durchgesetzt zu haben.

Vom perfekten Drehbuch, der cineastischen Umsetzung, der Auswahl der Musik, über die Liebe zum Detail und die Balance zwischen Ruhe und Spannung, bis hin zur großartigen Besetzungsriege – hier bleibt kaum ein Wunsch offen. Möchte man dennoch das sprichwörtliche Haar in der Suppe finden, so könnte man eventuell bemerken, dass die Serie bis zur Mitte der zweiten Staffel realistischer und anspruchsvoller wirkte, während im späteren Verlauf erstgenannte Faktoren zu Gunsten einer deutlich zunehmenden Spannung eher zurückgenommen wurden. Zudem erschien mir Jesse’s plötzliche Eingebung am Ende der Folge „Geständnisse/Confessions“ in der zweiten Hälfte der fünften Staffel ein wenig konstruiert. Letztlich sei auch noch Walt’s gewissenlose Handlung am Ende der vierten Staffel – Ebenjene auf die in „Confessions“ zurückgegriffen wird – erwähnt, welche ich ebenso als unstimmig empfunden habe. Aber all das ist freilich meine subjektive Kritik von vernachlässigbaren Kleinigkeiten, an einer Produktion die letztlich nahezu makellos ist.

„Breaking Bad“ bezieht seine Spannung aus den emotionalen Verflechtungen, Entscheidungen und Positionen der einzelnen Figuren, welche fast ausnahmslos plastisch, glaubwürdig und emotional vielschichtig angelegt wurden. Obwohl bisweilen Eruptionen von Gewalt für Schockmomente sorgen, geschieht dies nicht aus plumpem Kalkül und um die voyeuristischen Bedürfnisse der Zuseher zu aktivieren. Vielmehr werden derlei Spitzen maßvoll und der Handlung dienlich eingestreut. Selbst mit den Werken namhafter Regisseure wie Tarantino, den oben erwähnten Cohen-Brothers oder sogar Martin Scorsese kann sich „Breaking Bad“ locker messen, wie ich meine. Schade nur, dass das Kino der Gegenwart heute kaum noch so hohe Qualität aufzuweisen vermag, wie diese Fernsehserie bieten konnte.

Schließlich noch die unvermeidliche Produktbewertung:
Die robuste Box genügt mit ihrem Magnetverschluss meinen Ansprüchen zur Genüge. Die sechs eingelegten Kartonhüllen könnten zwar besser verarbeitet sein, was die Schonung der BluRay-Disc’s betrifft, benötigen aber auch im Gesamtumfang weniger Platz im Regal. An Bildqualität und Ton kann ich nichts bemängeln. Die Beilage eines Booklets, zur Übersicht über die Folgen und deren Verteilung auf den Datenträgern hätte das Produkt noch ein wenig aufgewertet, ist aber letztlich verzichtbar. Unter den Extras finden sich massenhaft geschnittene Szenen und ein besonders erheiterndes alternatives Ende. Letztlich ist die Serie meiner Meinung nach so gelungen, dass an einer Höchstbewertung kein Weg vorbeiführt. Jede kommende amerikanische TV-Serie wird sich an „Breaking Bad“ messen müssen.
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64 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertiger Artikel!, 27. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking Bad - Die komplette Serie (Deluxe Gift Set - limitiert und exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Ich werde hier nur das Produkt selbst bewerten und nicht auf die Serie und den Serieninhalt eingehen. Darüber wurde wohl schon genug gesagt und bedarf keiner weiteren Bewertung mehr. Vielleicht folgt nach dem nächsten Breaking Bad Marathon noch eine Beurteilung zu den BluRays und der Qualität der letzten Staffel.

Heute klingelte einer der freundlichen Mitarbeiter der Deutschen Post an meiner Tür um mir ein nicht all zu kleines Paket zu überreichen, in dem sich das heiss ersehnte Breaking Bad-Geldfass befand. Amazon typisch war dieses gut (sogar doppelt und mit viel Packpapier zur Stoßdämpfung) verpackt, sodass dem Fass selbst durch den Transport nichts geschehen ist und eigentlich auch nichts geschehen kann. Das Fass selbst fühlt sich sehr hochwertig und schwer an (ca. 3 Pfund). Es lässt sich hochkant aufklappen um an die insgesamt 15 BluRays zu kommen. Die sind nach Staffeln in runden, sehr stabilen und dicken Hartplastikscheiben gefasst, die sich gegenseitig mit 3 kleinen Magneten zusammenhalten. Habe ich so auch noch nie gesehen und stößt bei manchem wohl sicherlich auf negative Kritik, mir selbst gefällt es aber sehr gut, da man die Discs ohne Berührung der Finger in der Discinnenseite heraus- und wieder hineinlegen kann.
Der Deckel das Fasses lässt sich leicht anheben und herausnehmen, um an die sehr hochwertige Gedenkmünze (entworfen von Vince Gilligan) und die als runder Geldhaufen verpackte Los-Pollos-Hermanos-Kochschürze zu kommen. Letztere habe ich noch nicht ausgepackt, desalb kann ich nichts zu deren Qualität sagen. Ein wenig versteckt auf der Deckelinnenseite findet man zudem eine weitere BluRay auf der die restlichen Extras & Bonusmaterial sind, die es auf eine Gesamtlänge von über 55! Stunden schaffen (darunter ist auch eine brandneue, zweistündige Dokumentation).

Fazit: ich muss schon sagen dass einen das Geldfass mit Stolz erfüllt. Die meiner Meinung nach beste Serie aller Zeiten in einem so hochwertigen, limitierten Fass neben seinen Fernseher oder zu seiner Sammlung zu stellen lohnt sich auf jeden Fall und gibt optisch schon was her! Auch stimmt hier das Preis-Leistungs-Verhältnis im Bezug auf das normale BluRay bzw. DVD-Digipack der kompletten Serie, da beides nur 40€ günstiger ist. Ich gebe beste Kaufempfehlungen, würde es selbst nämlich jederzeit wieder ordern!

Ich hoffe diese Meinung konnte ein paar helfen und stößt nicht auf zu viel Missgefallen. Das ist meine erste, ausführliche Kritik zu einem Produkt, dass ich über Amazon erworben habe ;)
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All Hail the King! Oder warum Breaking Bad der König unter den Serien ist, 7. Juli 2014
Am 15.10.2013, wenige Wochen nach Ausstrahlung der letzten Episode von Breaking Bad, erhielt der Hauptdarsteller Bryan Cranston einen Fanbrief. Ein paar vielsagende Sätze aus diesem Brief möchte ich am Anfang dieser Kritik zitieren: „Brillant! Ihre Darbietung als Walter White ist die beste schauspielerische Leistung, die ich jemals gesehen habe. (...). Was Sie da geleistet haben, ist spektakulär, absolut überwältigend. (...) Es war wie eine großartige Tragödie im Stil der Jakobiner, Shakespears oder der alten Griechen. (...) Jeder Beteiligte hat Meisterliches geleistet. Ich danke Ihnen. Diese Art von Leistung ist selten. Und wenn es sie dann einmal gibt, wie bei diesem epischen Werk, baut das die Zuversicht in unseren Beruf wieder auf.“ Der Autor dieses Briefes war kein durchschnittlicher Verehrer, sondern niemand geringeres als Schauspiellegende Sir Anthony Hopkins. Von ebendiesem als der größte Schauspieler aller Zeiten bezeichnet zu werden, spricht für sich.

Hauptfigur von Breaking Bad ist der Chemielehrer Walter White. Als junger Mann war er ein brillanter Chemiker und hatte eine vielversprechende Karriere vor sich, aber wie bei vielen anderen ist sein Leben nicht so verlaufen wie er es sich vorgestellt hat. Mit fünfzig Jahren muss er neben seinem Lehrerberuf noch einen demütigenden Nebenjob ausüben, um seine Familie zu ernähren und die Hypothek auf sein Haus zu bedienen. Er ist ein absoluter Durchschnittsbürger, eher introvertiert, ziemlich spießig und sehr frustriert. Sein Leben erfährt allerdings eine überraschende Wendung, als er eines Tages die Diagnose Lungenkrebs erhält. Er steht vor dem finanziellen Ruin, da seine Krankenversicherung die Behandlungskosten nicht übernimmt, und die Existenz seiner Familie ist aufgrund seiner Krankheit und seines bevorstehenden Todes gefährdet. Als sein Schwager, der bei der Drogenfahndung arbeitet, ihn eines Tages spaßenshalber zu einem Meth-Labor mitnimmt, kommt Walter auf eine wahnwitzige Idee. Zusammen mit seinem ehemaligen Schüler Jesse Pinkman, der mittlerweile in die Drogenszene abgerutscht ist, beginnt er seine Chemiekenntnisse einzusetzen, um die Droge Crystal Meth zu kochen um so die finanzielle Existenz seiner Familie auch über seinen Tod hinaus zu sichern. Als genialer Chemiker erzeugt er ein herausragendes Produkt, das in kürzester Zeit großes Aufsehen in der Drogenszene New Mexikos erregt. Nach und nach verstrickt sich Walter White aber immer stärker in den Sumpf der Drogenkriminalität, bis er irgendwann entdeckt, dass er seine Intelligenz und seine Talente nicht nur für die Herstellung von Crystal Meth nutzen kann, sondern weit darüber hinaus. Mit der Zeit verändert sich seine Persönlichkeit grundlegend, so dass man ihn als Zuschauer nicht mehr wiedererkennt...

Breaking Bad ist nicht nur eine spektakuläre und grandios inszenierte Charakterstudie, die es in dieser Tiefe weder im Fernsehen noch in der Literatur jemals zuvor gegeben hat. Diese Serie setzt nicht nur in jeder Hinsicht Maßstäbe, wie z.B. hinsichtlich der schauspielerischen Leistungen, der Szenografie, Kameraführung, der Wirksamkeit und Prägnanz von Bildern, Musik und Dialogen. Dieses Meisterwerk ist nicht nur durchgehend realistisch, spannend, unvorhersehbar, und durch den exzellenten schwarzen Humor derb unterhaltsam.
Breaking Bad berührt vielmehr Urfragen der Menschheit. Wie kommt das, was man gemeinhin als das Böse bezeichnet, in unsere Welt? Unter welchen Voraussetzungen können „normale“ Menschen, wie wir alle es sind, auf die schiefe Bahn geraten? In welchen Situationen kann man noch moralische Entscheidungen treffen, und ab wann wird der gewählte Weg zum selbsterhaltenden Strudel, aus dem man nicht mehr entkommen kann? Die Tiefe, mit der Breaking Bad diese Fragen erörtert, ist einmalig.
Konsequent wurde die Serie im deutschen Fernsehen nur auf Arte ausgestrahlt, den anderen Sendern war das Format wohl zu anspruchsvoll und damit zu riskant. Wie schon Oliver Kalkofe gesagt hat, jedes Land bekommt das Fernsehprogramm, das es verdient.

Ich wäre nicht überrascht wenn Breaking Bad in hundert Jahren einen ähnlichen Status genießt wie Faust oder Hamlet – den Status von zeitlosen Meisterwerken der Menschheitsgeschichte, die jedes Schulkind kennt und kennen sollte.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist sie..., 7. Februar 2014
...die beste Serie aller Zeiten.
Wie ich normalerweise solche Plattitüden verabscheue. Und ja, klar ist diese Aussage subjektiv.
Objektiv ist jedoch ganz eindeutig, dass der gesamte Plot über alle 5 Staffeln hinweg einzigartig und abartig originell ist.

Grundsätzlich wurde ja bereits alles zu diesem Geniestreich gesagt. Dennoch geb ich jetzt unbedingt auch noch meinen Senf dazu:
5 Sterne gibt es von mir für:
a) Vince Gilligan: als kreatives Mastermind der Serie schafft er einen mit unzähligen Details gespickten und in sich schlüssigen Handlungsbogen, der süchtig macht, und extrem lange nachwirkt... Filmisches Meth für die cineastische Seele.
b) das Casting: bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt!
c) Regie und Kamera: Durchaus innovativ, und dennoch nicht artifiziell unterkühlt. Ganz im Gegenteil, das Bild wirkt trotz seiner faszinierenden Kompositionen unglaublich organisch, es lebt - mitten in unseren Wohnzimmern, bravo!
d) Sound und Soundtrack: Genial!

Zu empfehlen ist Breaking Bad all jenen, die auf eine außergewöhnliche Story, auf pointierte Dialoge mit Kultcharakter, auf unzählige aberwitzige Szenen - gerade dann, wenn kein Mensch damit rechnen würde, auf eine irre Spannung, auf eine nahezu unerträglich intensive und emotionale Inszenierung und auf maximales Entertainment mit Köpfchen stehen. Für Menschen, die auf "Fight Club", Tarantino, die Coen Brüder, oder auch auf die skandinavische Perle "Headhunter" stehen, ist BB ein "must see event".

Filmfans hingegen, die auf reine Action mit hektischen Schnitten, oder doch eher auf romantische Liebeskomödien mit Happy End stehen, sollten vielleicht die Finger davon lassen.

Die beste Beschreibung dieses TV-Tsunamis lieferte bereits im Dezember Sir Philip Anthony Hopkins, britischer Ausnahmeschauspieler und Oscar-Preisträger, mit seiner öffentlichen Ode an "The one who knocks":
"A total of two weeks (addictive) viewing," schreibt er da. "I have never watched anything like it. Brilliant! Your performance as Walter White was the best acting I have seen -- ever. What is extraordinary, is the sheer power of everyone in the entire production. Everyone gave master classes of performance.
From what started as a black comedy, descended into a labyrinth of blood, destruction and hell," formuliert er absolut treffend: "It was like a great Jacobean, Shakespearian or Greek Tragedy."

Yo Mr. Hopkins, you're godamn right!
Vorsicht ist bei aller Begeisterung dennoch geboten: nach dem Finale besteht die reale Möglichkeit heftiger Entzugserscheinungen ;)
Aber, wie Sie bereits sagten, Mr. Heisenberg: You are done, when you say you're done.

Zur Box: Ich benutze weder die Box zum Frisbee werfen, noch nehme ich die Discs täglich mehrfach aus dem Schuber. Für mich wirkt die Box in meinem Regal absolut würdig!
Zum Bild: Keine Referenzwerte ala "Lost", dennoch gehobener Standard. Aufgrund dessen und wegen der außergewöhnlichen Bildersprache unbedingt zur BR-Version greifen!
Zum Ton: Fett, ausgewogener Mix von Sprache und Soundtrack, so muss eine BR klingen!
In diesem Zusammenhang (ich weiß, das gehört nicht wirklich hierher) möchte ich noch die deutsche Synchronisation loben: Gerade bei solchen Serien (viel Slang, viele Jokes, die nur in der Muttersprache funzen) kannst Du nur verlieren - hier wurde überglücklicherweise perfekt "gekocht": Die deutschen Sprecher klingen fast 1:1 wie die Originalstimmen, Deutschland untermauert hier erneut seine herausragende Stellung in Puncto Synchronsprecher.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Say my name!" ..... "Heisenberg!", 18. März 2014
Ich habe es geschafft, alle Staffeln von Breaking Bad in knapp unter 10 Tagen anzuschauen. Bei 62 Episoden und einer durchschnittlichen Spielzeit von meist knapp über 45min./Folge ergibt das ca. 47h und somit einen Schnitt von ungefähr 5h/Tag. Das soll nun aber genug Mathematik für den Anfang sein….

Ich werde nicht explizit auf die Handlung eingehen, - lediglich eine Kurzfassung abliefern - aber sofern Sie, als Leser dieser Rezension, die Serie noch nicht zu Ende geschaut haben sollten, empfehle ich Ihnen, besser nicht weiterzulesen:
Die Serie innerhalb dieses kurzen Zeitfensters komplett anzuschauen, war nur möglich, da Breaking Bad, so würde ich es einzuschätzen vermögen, auf mich eine ähnliche Wirkung wie die Droge Crystal Meth hat. Crystal Meth ist ein zentraler Bestandteil bei BrBa und lässt alle Beteiligten wie von Sinnen handeln. Sie macht süchtig und man möchte nach einer kurzen Zeit immer mehr und mehr von ihr, auch der Zuschauer wird abhängig und verfällt dieser Droge zusehends. Während die Konsumenten ihre Süchte nicht unter Kontrolle haben, bestimmen bei den Produzenten der Droge die Stichwörter Gier, Geld und Macht – bei Walter zu Beginn auch die Liebe zur Familie - deren Handeln.
Die Handlung in Kurzfassung: Walter White ist Chemielehrer, verheiratet mit Skyler und beide sind Eltern ihres Sohnes Walter Jr. . Walter bekommt von seinem Arzt die Diagnose Lungenkrebs und da seine Versicherung für die Kosten der Behandlung nicht aufkommt, entschließt er sich dazu, mit seinem ehemaligen Schüler Jesse Pinkman, Crystal Meth zu kochen. Walter besitzt die wissenschaftlichen Kenntnisse, Jesse die Beziehungen zur Drogenszene. Beide stellen von Beginn an das klarste Crystal Meth her, das in sehr großem Umkreis jemals gesehen wurde und aufgrund seiner Reinheit zu einem Vielfachen des üblichen Preises verkauft werden kann. Im Laufe der Zeit treffen die beiden teilweise schlechte Entscheidungen, teilweise lassen sie sich mit den falschen Leuten ein und v.a. Walter verstrickt sich in ein Geflecht aus Lügen, welches ihn mehr und mehr von seiner Familie und seinem wahren, seinem bisherigen Leben entfernt. Soviel zur Handlung ….
Schon nach wenigen Folgen wurde ich süchtig nach Walter(Bryan Cranston), nach Jesse(Aaron Paul), nach Skyler(Anna Gunn), nach Walt’s Schwager Hank(Dean Norris), der Cop bei der DEA (Drug Enforcement Administration ) ist…Ich habe es persönlich noch nie erlebt, dass ich derart versessen darauf war, nach dem Ende einer Folge sofort die nächste anzuschauen und die nächste und die nächste ….

Es gibt Serien, da habe ich den Eindruck, dass eine Folge nun endet, weil die Sendezeit vorüber ist. Die Enden in Breaking Bad sind aber derart abenteuerlich, spannend und oftmals schockierend, dass man als Zuschauer keine Sekunde verstreichen lassen möchte, um die nächste Folge zu starten. Ethische und zentrale Fragen des Lebens werden unglaublich gnadenlos und klar beantwortet, dass oftmals eine Schockstarre einsetzt, die jedoch nicht allzu lange anhalten sollte, da ja bereits die nächste Folge begonnen hat.

Die Chemie spielt in der Handlung eine große Rolle – Walter ist wie erwähnt Chemielehrer – und so, wie sich ein Element nach dem Zusetzen eines oder mehrerer Elemente verändert, so vielfältig und abwechslungsreich ist auch der Plot der Serie. Eine kleine Änderung, eine bestimmte Entscheidung einer Person verändert das Leben vieler weiterer Personen und zumeist nehmen diese Personen mehr Schaden, als dass sie davon profitieren würden. Die Dimension, in welcher Walter mit seiner Entscheidung, Crystal Meth zu kochen und der Gier, eine immer größere Summe an Bargeld anzuhäufen, seiner Familie und seinem kompletten Umfeld schadet, ist irgendwann gar nicht mehr nachzuvollziehen. Die Entscheidung zieht Kreise, die für einen Otto-Normalverbraucher einfach unvorstellbar und schockierend sind.
Die Charakterentwicklungen seines Sohnes und seiner Frau sind wirklich beeindruckend. Von Wut und Hass über eine unvorstellbare Gleichgültigkeit und Fassungslosigkeit sind wirklich sehr viele Facetten vertreten und es ist einfach brutal zu sehen, wie Walter dieses schlichte Familienglück mit seiner Gier, seinem zu großen Ego und seinem Bedürfnis nach Macht und Ansehen (“Say my name!“) zerstört hat.

Vince Gilligan hat mit Breaking Bad etwas Großartiges geschaffen, etwas, was bisher noch nicht da gewesen ist und wohl so schnell auch nicht mehr kommen wird. Die Serie ist von Beginn an sehr dialoglastig und Actionszenen werden, mit Ausnahme der ersten Folge, nur dezent und sehr bedacht eingestreut. Wenn es aber zur Sache geht, dann knallt es richtig und dann sitzen wir, als Konsumenten, fassungslos vor unserem Fernseher und reiben uns verwundert die Augen. Bisher war mir nicht bekannt, dass die 45-minütige Jagd nach einer Fliege in einem Chemielabor dermaßen unterhaltsam sein kann (“Das ist eine Rosine“ :-)) Der Mix aus Stille und Action, Familienglück und Tragik, Erfolg und Misserfolg, grandioser Bilder, hervorragender Musik und genialen Dialogen, wie man sie nur selten zu hören bekommt, machen diese Serie zu einem wahren Kunstwerk.

Bryan Cranston (Malcom Mittendrin) und Aaron Paul, den ich bisher nur in seinen Nebenrollen in K-Pax oder The Last House On The Left gesehen habe, bilden die perfekte Besetzung für diese beiden Rollen und ich bin mir sicher - auch wenn sich so etwas natürlich nicht beweisen lässt - dass diese beiden Charaktere nicht besser hätten besetzt werden können. Beide Schauspieler haben ihre Rollen komplett verinnerlicht und wirken sehr authentisch und flexibel, den veränderten Rahmenbedingungen stets angepasst. Im Laufe der Staffeln machen auch Walter und Jesse starke charakterliche Entwicklungen durch. Während sich Walt vom eher unsicheren Familienvater und unterforderten Chemielehrer, der sich in der Vergangenheit eine große Chance auf Reichtum und Ansehen durch die Lappen hat gehen lassen, zum Bösewicht ohne Moral und Skrupel entwickelt, wandelt sich Jesse vom herum streunenden Drogendealer “Cap’n Cook“, der gerne einen Großteil seiner Ware selbst konsumiert, zu einem Menschen, der nach und nach das Lieben lernt. Er erkennt, dass es im Leben Wichtigeres gibt, als immer mehr und noch mehr finanziellen Reichtum anzuhäufen und er versucht, der Gier Walters‘ und somit den Drogengeschäften zu entfliehen. Er versucht, sich sein eigenes Leben aufzubauen, er träumt von einer eigenen Familie. Einer Familie, die er selbst nie hatte und die es versäumt hat, ihm u.a. durch den Mangel an Liebe die Grundlagen des menschlichen Daseins beizubringen. Sein Wille und sein Wunsch nach einer Frau und Kindern, nach einem geregelten, drogenfreien Leben, ist im Laufe der Zeit immer offensichtlicher, aber dennoch bringt er sich durch seine Unbeholfenheit und seinen Mangel an Erfahrung in vielen Situationen immer wieder selbst in Schwierigkeiten und so bleibt sein Wunsch nach dem Familienglück mehr oder weniger unerfüllt.

Der Anwalt in der Serie, Saul Goodman, gespielt von Bob Odenkirk, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine absolute Lachnummer. Er hat für jeden Vorfall einen passenden Spruch auf Lager, Beziehungen in jede Szene und wirkt wie eine Karikatur seiner selbst. Sein oftmals sehr loses Mundwerk bringt ihn immer wieder in eine schwierige Lage. Durch seine hervorragenden Beziehungen in alle Milieus bleibt ihm zumeist ein Hintertürchen, das ihm den Allerwertesten rettet. Er ist Ansprechpartner für Anliegen aller Art. Von Geldwäsche über gefälschte Erbschaften bis hin zu Auftragskillern. Falls Sie ein Problem haben sollten: "Better call Saul!"

Nach dem dramatischen Finale, welches keine Fragen mehr offen lässt, fühle ich mich unglaublich leer. Ich weiss, dass meine allerletzte Dosis Crystal Meth nun verbraucht ist und ich habe seither außerordentliche Schwierigkeiten, ohne ärztliche Hilfe mit dem Entzug klarzukommen.

Die Qualität der Blu Rays ist sehr gut, an Bild und Ton gibt es absolut nichts zu beanstanden. Schade, dass es keine Übersicht der Folgen gibt, aber das wäre auch nur ein Zuckerl gewesen. Neben einem alternativen Ende gibt es noch viele entfallene Szenen, Making-of etc. Über 50h an Extras und somit reichlich Material für alle Fans der Serie.

Aktuell stelle ich mir nur noch eine Frage: Wie haben es die Leute vor der Veröffentlichung der Serie auf DVD/Blu Ray geschafft, jeweils 1 Woche auf die Ausstrahlung der nächsten Folge zu warten? Ich hätte darauf absolut keine Antwort…..

Beste Grüße
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sucht seinesgleichen!, 19. August 2014
Hallo!
Ich schreibe selten bis nie Rezensionen, aber für Breaking Bad "opfere" ich gerne meine Zeit! Gerade gestern habe ich die letzte Folge gesehen und bin immer noch ganz aufgewühlt von meinen Eindrücken.

Warum finde ich diese Serie sehr gut? Das hat viele Gründe, die ich kurz beschreiben möchte:

- die Darsteller sind durchweg gut und auch bis in die Nebenrollen glaubt man an die Charaktere. Natürlich ist da immer der Hang eine Figur sehr extrem darzustellen. Aber letztendlich ist es ja eine fiktive Serie, die von extremen Dingen lebt. Vom harten Macho-Bullen, der dann alleine im Aufzug weint bis zum völlig gefühlsbefreiten Nachwuchs-Koch finde ich die Figuren toll und extrem konzipiert.

- die Gewaltdarstellung ist teilweise sehr hart. Aber andererseits hält die Kamera nicht drauf wie bei einem Splatter-Movie. Vielleicht sind wir auch schon mürbe geworden durch heftigste Blutorgien a la "300". Die Tatsache, dass immer etwas gewaltvolles passieren kann sorgt für einen beunruhigenden Unterton und schafft manchmal eine Atmosphäre wie einem Quentin Tarantino Film. Nichts desto trotz sind die Darstellung nicht total überzogen und passen einfach dazu.

- die Story ist ähnlich wie die Darsteller sehr extrem. Aber der rote Faden der Serie zieht sich von Anfang bis Ende durch. Da kann man nicht mal eben fünf Minuten verpassen und dann wieder einsteigen. Dafür passiert einfach zu viel. Sehr schön finde ich, dass auch ganz zum Schluss viele Handlungsstränge und Einzelschicksale erklärt / aufgelöst werden.

- was ich auch extrem mag und clever finde sind die zahlreichen Vorgriffe auf Dinge in der Zukunft. Auch dieses Stilmittel wird oft eingesetzt und lässt den Zuschauer mit großem Fragezeichen über dem Kopf zurück. Das eigentlich tolle dabei ist aber, dass die ganze Szene dann später aufgeklärt wird und sich das Fragezeichen in ein Ausrufezeichen verwandelt.

- die Drogensucht wird auch thematisiert. Aber ähnlich wie die Gewalt wird nicht unbedingt der Fokus darauf gelegt. Das kann man schlecht oder gut finden. Auf jeden Fall ist es sehr krass, was mit einzelnen Figuren passiert, die sich in diesen Abhängigkeits-Sumpf begeben und zum Teil nicht wieder daraus hervorkommen.

Ich bin die ganze Zeit schon am Überlegen, mit was man diese Serie vergleichen kann. Es fällt mir aber nichts ein! Wie schon erwähnt bin ich immer noch total beeindruckt. Andererseits ist diese Serie fast so geschlossen wie ein sehr langer Spielfilm.

Wer also keine heftigen Gewaltszenen, Opfer von Drogenmissbrauch und Stories ohne Happy End scheut, der muss sich Breaking Bad anschauen!

Jetzt!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Serie der Welt!, 25. Juli 2014
Breaking bad ist mit Abstand die beste Serie der Welt! Ich habe es geschafft alle Folgen in unter 10 tagen zu gucken. Breaking ist eine sehr, sehr, sehr gute Serie die wirklich von vorne bis hinten durchdacht ist. Die Story ist wirklich ein Meisterwerk! Aber noch besser ist die Schauspieler Leistung in der Serie von Bryan cranston und aaron Paul! Zwei sehr gute Schauspieler die wirklich einzigartig gut zusammenspielen! Aber das allerbeste ist immer noch die Verfilmung der Story, was Vinc gilligan wirklich meisterhaft gut getan hat und dadurch ist diese Serie zu recht eine der besten Serien der Welt! Diese Serie ist für jeden ein muss!!!!! Ein echtes Meisterwerk!!! Breaking bad ist jetzt schon eine Kult Sendung und in 10 Jahren wird jeder diese Sendung kennen! Einfach nur meisterhaft!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektion in Vollendung!, 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das einzig negative was man über Breaking Bad schreiben kann, ist das man den Rest des Lebens mit der Gewissheit rumläuft, nie wieder so eine obergeile Serie zu sehen bekommt!
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38 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Serie - großartige Box, 28. November 2013
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Breaking Bad - Die komplette Serie (Deluxe Gift Set - limitiert und exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Länge:: 3:08 Minuten

Mit einem alten Campingwagen, einer weißen Feinrippunterhose und einem panischen Blick nahm die Geschichte um den Chemielehrer Walter White, der ein wahrscheinlich unheilbares Lungenkarzinom diagnostiziert bekommt, ihren Anfang. Aus ihm entwickelte sich einer der gefüchtetesten Drogenbosse rund um New Mexico - doch was passiert mit einem Menschen, der sich in kriminelle Gefilde begibt, um seine Familie finanziell abzusichern? Wie verändert sich eine solche Person? Wie verändert sich das Umfeld?

"Breaking Bad" zeigt in sechs Staffeln den Weg des Walter White zum Crystal-Meth-Baron Heisenberg und illustriert die Veränderung eines (eigentlich) unbescholtenen Bürgers zum Schwerverbrecher auf unnachahmliche Weise. In insgesamt 62 Episoden werden die Zuschauer mit einer packenden Handlung, überraschenden Wendungen und genialen Schauspielleistungen gefangen genommen - "Breaking Bad" macht süchtig!

Insbesondere der Cast der Serie verdient ein gesondertes Lob. Bis in die kleinste Nebenrolle sind die Figuren ideal besetzt; alle bekommen während der Handlung ihre tollen Momente und können mit ihrem Können brillieren. Bryan Cranston alias Walter White sticht natürlich besonders hervor. Er macht aus dem ambivalenten Charakter eine glaubhafte Figur, bei der der Zuschauer zwischen Ekel und Empathie stets changiert. Ich, für meine Teile, habe bis zum Schluss mit Walt mitgefiebert.

Wer "Breaking Bad" bis dato noch nicht kennengelernt hat und den derzeitigen Hype um diese Serie zum Anlass nimmt, sich die Folgen anzuschauen, dem kann ich dringend raten, sich gleich die komplette Box zu kaufen. "Breaking Bad" ist spannend bis in die Haarspitzen, fesselnd, überraschend, teilweise unerträglich, mitreißend und schlussendlich die derzeit beste Drama-Serie am Markt. Warum es sich gerade lohnt, für diese Box den einen oder anderen Euro mehr zu bezahlen, sehen Sie in meiner Videorezension.
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