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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flags Of Our Fathers (Blu-ray)
Der 2006 von Clint Eastwood inszenierte Film ist das cineastische Gegenstück zu Letters From Iwo Jima und basiert auf dem Beststeller von James Bradley und Ron Powers. Der Film zeigt die amerikanischen Marines kurz vor und während der blutigen Schlacht um die Pazifikinsel Iwo Jima. In einem zweiten, etwas dominanteren Handlungsstrang erfährt man viel...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2009 von papa jay

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Trotz Clint Eastwood
Bin ein großer Clint Eastwood Fan, ob als Schauspieler oder Regisseur, begeistern mich alle seine Filme.
Leider kann ich das von "Flags of Our Fathers" nicht sagen.
Das Thema des Films fand ich interessant, weshalb ich den Film kaufte, nur leider ist die Umsetzung aus meiner Sicht nicht wirklich gelungen. Teilweise sehr harte Bilder, aber die...
Vor 8 Monaten von Jo veröffentlicht


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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flags Of Our Fathers (Blu-ray), 27. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Flags of our Fathers [Blu-ray] (Blu-ray)
Der 2006 von Clint Eastwood inszenierte Film ist das cineastische Gegenstück zu Letters From Iwo Jima und basiert auf dem Beststeller von James Bradley und Ron Powers. Der Film zeigt die amerikanischen Marines kurz vor und während der blutigen Schlacht um die Pazifikinsel Iwo Jima. In einem zweiten, etwas dominanteren Handlungsstrang erfährt man viel über die amerikanische Propaganda, die fernab der Frontlinien zur Chefsache erklärt wurde. Im direkten Vergleich hat mir "Letters From Iwo Jima" besser gefallen, obwohl auch dieser Film sehenswert ist. In Kombination mit den Extras ist es besonders interessant, wieviel Recherche für den Film betrieben wurde, um die Szenen realistisch darzustellen. Die Bildqualität der Blu-ray liegt auf sehr, sehr hohem Niveau und hat keine nennenswerten Schwächen. Der deutsche Dolby Digitalton ist gut bis sehr gut. Die Extras sind sehr informativ und allesamt sehenswert.

Film: 7/10
Bild: 9/10
Ton: 8/10
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Blu Ray mit schicker Verpackung, 15. Juli 2010
Bildgewaltiges Epos mit tollem Cast, wer sich diesen Film ansieht, sollte Letters from Iwo Jima auf jeden Fall gesehen haben, oder noch ansehen denn sie gehören einfach zusammen.
Wieder einmal beweist Mr. Clint Eastwood das er vor und hinter der Kamera ein ganz großer ist - ein tolles werk, eine tolle BR mit richtig gutem Bild und klasse Ton, eindringlich erzählt und glaubhafte Schauspieler - ein Erlebnis... Wer nur auf wummernde Kriegsaction steht, bitte vom Strand zurücktreten und Waffe abgeben ...
klare Empfehlung
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Helden und Kommerz, 25. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flags of Our Fathers (DVD)
Das Gegenstück aus japanischer Sicht gefällt mir besser, aber beide
Produktionen sind sowohl vom Schauspielerischen als auch vom
historischen Hintergrund her betrachtet absolut sehenswert. Clint
Eastwood versteht einfach was vom Filmemachen.
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4.0 von 5 Sternen Flags of our Fathers, 15. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Flags Of Our Fathers (Amazon Instant Video)
Ich muss gestehen, dass ich ein wenig voreingenommen bin. Denn bevor ich "Flags of our Fathers" gesehen habe, hatte ich die "Letters from Iwo Jima" gesehen. Im Prinzip wird derselbe Sachverhalt aus unterschiedlichen Betrachtungsweisen geschildert. Die Intensität, mit der "Letters..." auf mich gewirkt hat, kann "Flags..." nicht bieten. Dazu wird zu wenig bzw. in anderer Art auf die Schicksale der Protagonisten eingegangen. Allerdings wird hier schonungslos die Manipulation der Bevölkerung offen gelegt. Die Frage ist, ob sich nicht Parallelen zu jüngeren Ereignissen der Geschichte ziehen lassen. Indem bewusst Informationen vorenthalten werden, wird ein Bild bzw. Umstand suggeriert, der in Wirklichkeit so nicht stattgefunden hat. Natürlich hat die Wahrheit der amerikanischen Regierung schon damals nicht in den Kram gepasst. In Zeiten von Edward Snowden & Co. müssen sie sich deshalb die Frage gefallen lassen, was der Allgemeinheit noch alles vorenthalten wird. Andererseits: Will man die Antworten wirklich alle wissen? Insofern muss man den Film sehen als das was er ist: Eine Anregung zum (Mit-) bzw. Nachdenken.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meisterhafte Momente, aber ein Film nicht ganz aus einem Guss, 23. Mai 2010
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Flags of Our Fathers (DVD)
Vielleicht sollte man das nicht tun, über "Flags Of Our Fathers" zu schreiben, ohne das japanische Gegenstück "Letters From Ivo Jima" zu kennen. Meine Rezension kann nur einen vorläufigen Eindruck wiedergeben. Und dieser lautet, dass Regisseur Clint Eastwood vieles, aber nicht alles überzeugend macht. Viel hat er sich vorgenommen, und seine etwas unausgegorenen Kriegsfilme "Firefox" (1982) und "Heartbreak Ridge" (1986) übertrifft er sicherlich an Komplexität und kritischer Reflexion. Schon zu Beginn sagt ein Veteran, dass Krieg kein simples Gut-gegen-böse-Spiel sei (hat die Bush-Regierung diesen Film gesehen?). Diese Komplexität spiegelt sich in einer komplexen Erzählstruktur wider, in der jedes Ding nicht zwei, sondern drei Seiten hat. Es gibt drei Zeiten (die Schlacht, die mediale Vermarktung ein paar Monate danach und das Jetzt) und drei Veteranen, die im Mittelpunkt stehen. Diese gehören für die Öffentlichkeit zu den sechs verehrten Helden, die auf einem mittlerweile berühmten Foto die US-Flagge auf Ivo Jima aufrichten. Eastwood entlarvt alles als Lug und Trug. Einer der Männer war gar nicht dabei, hat aber zuvor eine erste, kleinere Fahne gehisst, die durch eine andere ersetzt werden musste, weil ein Befehlshaber ein schönes Souvenir haben wollte. Die Gesichter sind auf dem Foto so schlecht zu erkennen, dass auch bei den Gefallenen eine Personenverwechslung eintreten wird. Komik und Tragik mischen sich, wenn eine Mutter ihren gefallenen Sohn zu erkennen glaubt, der Bruder aber meint, da sei nur "Hanks Ar---" zu sehen - das Wort dürfe der Bruder nicht sagen, aber den Ar---, den kenne die Mutter, den habe sie gepudert, da sei eine Verwechslung ausgeschlossen. (Viel später im Film, als das Foto entsteht, sagt der Fotograf im typisch derb-scherzhaften Soldatenton zu Hank: "Los, komm, sonst verewige ich Deinen Ar---.").

Diesem Hank wird also die postume Ehre zu Unrecht abgesprochen, an der der Mutter doch so viel läge. Manipulationen allenthalben, Fehler werden nicht zugestanden. Dabei wäre es in Wirklichkeit gar nicht so sehr darauf angekommen, wer nun auf dem Foto ist, denn diese Männer waren nicht nur nicht heldenhafter als andere, sondern das Hissen der Fahne hat mitnichten die Kampfhandlungen auf Ivo Jima beendet. Die drei Soldaten, die später nach Hause dürfen und auf Werbetour für Kriegsanleihen gehen, sind von schweren Traumata gezeichnet, die immer wieder in Erinnerungsrückblenden an die Oberfläche kommen. Hier sehen wir den Krieg nicht minder brutal und chaotisch als in dem ersten Teil von Spielbergs "Der Soldat James Ryan" (nur einmal verweigert die Kamera den Blick auf einen GI, den die Japaner offenbar noch schlimmer zugerichtet haben als all das, was wir an zerfetzten Leibern schon zuvor gesehen haben). Stimmig zu der aschigen Ödnis der "Schwefelinsel" Ivo Jima ist eine weitgehend entsättigte Farbpalette in diesen Szenen, unterbrochen nur durch Explosionen, Blut und Fleisch. Dies ist kein Film für die ganze Familie, aber diese Szenen haben schon ihre Berechtigung, war doch Ivo Jima ein kleiner Fleck, auf dem heftig gekämpft wurde und nicht ein undurchdringlicher Riesendschungel wie Vietnam, in dem viele der US-Soldaten während des ganzen Einsatzes keinen Feindkontakt hatten.

Geschickt verknüpft Eastwood immer wieder die Zeitebenen miteinander, vor allem den Kriegseinsatz und die Promotion Tour - und er zeigt sehr genau das Verlogene der medialen Inszenierung eines guten Krieges voller Helden. Die Stahlgewitter von Ivo Jima finden eine Entsprechung in den Blitzlichtgewittern danach. Ein Mal sollen die drei Soldaten sogar in einem Stadion die Szene des Flaggehissens nachspielen. In dieser Szene werden echter und inszenierter Krieg am perversesten angenähert. Nicht nur dient die Szenerie als kulminierender Höhepunkt von Traumata und Wirklichkeit mit immer schnelleren Ebenenwechseln gegen Ende, sondern nutzt Eastwood auch einen Überraschungseffekt gegen Anfang: Als wir uns noch im Krieg wähnen und die Feuerblitze am Himmel ein ganz klein wenig zu sehr nach Feuerwerk aussehen, stellen wir fest: Es IST ein Feuerwerk, der Krieg ist nur im Stadion nachgestellt. Hier stellt Eastwood nicht nur die Manipulation objektiv dar, sondern bezieht den Zuschauer mit ein, manipuliert ihn mit und lässt ihn durch das eigene Sehen verstehen, wie Manipulation funktioniert. Ein weiteres perverses Highlight ist diese Geschichte mit dem Vanilleeis mit Erdbeersoße. Scheinbar schon ein bißchen zu plakativ, aber man traut inzwischen der US-Propagandamaschine auch dies zu: eine Vanilleeis-Kreation aus dem Motiv des Fahnehissens zu machen. Die dunkelrote Soße darauf filmt Eastwood wie Blut - einen "weißen", unschuldigen Krieg hat es nicht gegeben.

Eine kleinere Schwäche sehe ich bei allem Lob in einigen der Protagonisten. Für René (Jesse Bradford), den Mann, der anscheinend am geordnetsten in das heimatliche Leben (und in die Arme einer schönen Verlobten, später Ehefrau) gleiten kann, habe ich mich eher nur als Teil einer traumatisierten Gruppe und nicht als Individuum interessiert. Sanitäter "Doc" (Ryan Philippe) scheint schwerer getroffen, zumal angesichts der brutalen Kämpfe andauernd der Ruf "Sanitäter" ertönt, auch später in seinem Kopf (und als Stilmittel für eine Rückblendeneinleitung). Doch fehlen diesem Mann, der unermüdlich seine Kameraden zusammenflickt und ihnen auch noch gut zuredet, wenn er selbst verwundet ist, ein bißchen die Ecken und Kanten. "Indianer" Ira (Adam Beach) ist hingegen eine ungeheuer starke Figur, leider nur mit ihr läuft Eastwood zu Höchstform auf. Eastwood hatte es schon oft mit benachteiligten Gruppen und/oder individuellen Außenseitern, selbst Dirty Harry hatte einen Mexikaner, einen Farbigen, eine Frau und einen Chinesen zum Partner. Was bei diesen an der Oberfläche blieb, führte Eastwood in anderen Filmen zu komplexen Charakterstudien von Menschen zwischen allen Stühlen (man denke nur an die "Indianer" in "Der Texaner"). Ira ist sein Meisterstück. Das ist ein Mann, der stolz auf seine Uniform und auf seinen Einsatz ist, der scheinbar beim Militär diskriminierungsfrei leben kann, aber doch damit leben muss, mit freundlichen Klischees konfrontiert zu werden ("Na, Häuptling, haste Dein Tomahawk auf die Japse geschleudert?"). Als er merkt, dass sich dieser stereotypen Behandlung die offene Diskriminierung außerhalb des Militärs hinzugesellt (er bekommt in einer Bar keinen Drink), droht er zu zerbrechen, pöbelt herum und betrinkt sich anderweitig sinnlos. Ausgerechnet bei dem erwähnten nachgestellten Fahnehissen muss mühsam kaschiert werden, dass Ira stockbesoffen ist - er droht an seiner ihm oktroyierten Rolle in der Gesellschaft gerade im Kontrast mit der heuchlerischen Selbstinszenierung zu zerbrechen. Die kurze Schilderung seines späteren Weges gehört zum Berührendsten in diesem Film: Auch als Redner eines Kongresses Amerikanischer Indianer ist er (u.a. als Kurzhaariger vor lauter Langhaarigen) ein Fremder, die Ureinwohner applaudieren eher pflichtschuldig als aufrichtig. Wie er dann nicht mehr Fuß fassen kann und 1.300 Meilen trampt, um einen ebenfalls vereinsamten Mann aufzusuchen, wie sie da auf einer kargen Farm im ländlichen Amerika stehen, zwei verlorene Seelen im Geiste, die aber doch verloren bleiben müssen, das ist Ur-Eastwood, wie nur er die traurig-schöne US-Provinz fotografieren lassen kann (der andere Mann ist der Vater eines Kameraden, dem Ira die Wahrheit erzählt, dass sein Sohn auf dem Bild war - seine Frau hatte sich von ihm getrennt, weil sie an dem Tod des Sohnes, seiner fehlenden Anerkennung und daran, dass ihr Mann seine Kriegsverpflichtung zugelassen hatte, zerbrochen war). Zu der Tragik Iras Verloren-Seins gesellt sich noch der Umstand, dass der Sergeant, der die drei Protagonisten auf der Promotion Tour begleitete, ein Mal zögerte, dann aber den trampenden Ira doch nicht in seinem Wagen mitnahm. Er wäre nicht sicher gewesen, ob es Ira war, "und außerdem, es war ja 'n Indianer" (unausgesprochen: so einen nimmt man besser nicht mit). Der alltägliche Rassismus eines eigentlich "Guten" auch hier als Grund für die Unmöglichkeit, einen Platz im Leben zu finden. So kann Ira schließlich nur einsam mit einem anderen Einsamen im Nirgendwo stehen.

Leider leistet sich der Film am Ende die Schwäche, überdeutlich darauf hinzuweisen, dass die falsche Heldenverehrung ein echtes Gegenbild hat, dasjenige des heimlichen Helden, der nicht für sein Land, sondern für seine Kameraden durchs Feuer geht. Und das haben angeblich alle Beteiligten getan, bei "Doc" ist das offensichtlich, aber auch ansonsten gilt: Der Film traut sich nicht, einmal einen Zauderer oder waschechten Feigling zu zeigen. Derer muss es doch in einer solchen Extremsituation einige gegeben haben, gar nicht einmal verdammenswerte Feiglinge, sondern ganz normale Menschen, die nicht erst nach dem Einsatz, sondern schon auf dem Schlachtfeld die Nerven verlieren. Ein sehr alter Film war da schon wesentlich weiter, William A. Wellmans "Heroes For Sale" (1933), der ebenfalls von der schwierigen Wiedereingliederung von Kriegsveteranen ins zivile Leben handelt. Und in dem ebenfalls eine Personenverwechslung dafür sorgt, dass nicht derjenige geehrt wird, der geehrt werden soll. Doch während Eastwood letztlich sagt, dass nicht nur die Fahnenaufsteller Helden waren, geht es bei Wellman um den tatsächlichen Helden und den Zauderer (den er nicht als vollständig unsympathisch zeigt). Eastwood zeigt ein angeblich wahres Ideal hinter der Verlogenheit, Wellman zeigt die Realität inklusive menschlich-allzumenschlicher Schwächen. Schade - jenseits der Figur Iras wirft dies einen (kleinen) Schatten auf Eastwoods Werk.

Eastwood und Wellman kannten sich, ersterer spielte noch vor seinem Durchbruch eine Nebenrolle in des Letzteren letztem Film ("Lafayette Escadrille", 1958). Ob er wohl an "Heroes For Sale" gedacht hatte? Eine der vielen Fragen, von denen mein Traum wäre, sie Eastwood einmal stellen zu dürfen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen meisterwerk, 14. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Flags of Our Fathers (DVD)
Die Aufnahme von AP-Fotograf Joe Rosenthal, der das Hissen der amerikanischen Flagge auf Iwo Jima während des Pazifikkrieges für die Nachwelt festgehalten hat, zählt heute zu den wohl berühmtesten Fotos der Militärgeschichte. Eastwood erzählt mit Hilfe von bewegenden Bildern die Geschichte von drei der überlebenden Flaggenträger (gespielt von Adam Beach, Ryan Philippe und Jesse Bradford) und deren traumatische Erlebnisse auf Iwo Jima. Diese drei jungen Männer werden vom Militär auf eine Tournee geschickt, damit die Gelder sammeln. Jeder der drei geht mit dieser "Ehre" anders um.
Eastwood führt dem Zuschauer nicht nur die Schrecken des Krieges vor Augen, er legt das Augenmerk auch auf die Militärmaschinerie, die die Schicksale der Männer ausnutzt, um Geld zu machen.
Ich kann diesen Film jedem empfehlen!Man muss nicht nur an Geschichte interessiert sein, um ihn sich anzugucken...
Mir ist das Bild nur schwer wieder aus dem Kopf gegangen und es hat mir zu denken gegeben. Denn trotz der Grauen des Krieges schenkt es einem Hoffnung! Und eben diese Hoffnung ist zu solchen Zeiten besonders wichtig, damit man nicht den Glauben verliert, an dem wofür andere sterben!
Schaut euch den Film an, dann versteht ihr vielleicht, was ich meine...
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5.0 von 5 Sternen Bewegend, 10. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Flags Of Our Fathers (Amazon Instant Video)
Dieser Film ist viel mehr als nur ein Kriegsfilm!
Wer bewegende Geschichten mag und auch einmal mehr als nur Blut sehen möchte, ist hier richtig.
Beruht auf einer wahren Begebenheit und das merkt man am Ende sehr stark.
Ich würde diesem Film jedem empfehlen und würde auch sagen, kennen gelernt hätte ich diese Männer auch gerne!
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4.0 von 5 Sternen Ziemlich Patriotisch, 22. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Flags of Our Fathers (Blu-ray)
Gut umgesetzte Verfilmung einer Schlacht im zweiten Weltkrieg. Das Thema ist spannend umgesetzt, allerdings trägt es klare amerikanische Handschrift. Kann man sich auf jeden Fall anschauen.
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4.0 von 5 Sternen Ich hatte schlimmeres erwartet., 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flags of Our Fathers (DVD)
Den Film habe ich mir eigentlich in erster Linie nur angesehen, weil ich das Konzept der beiden Seiten in zwei Filmen interessant fand. So ein Kriegsfilm kann im wesentlichen ja zwei Grundstimmungen anschlagen: Entweder furchtbar patriotisch oder undifferenziert kritisch, kennt man ja von vielen Beispielen. Ein hohes Maß an Kritik hatte ich kaum erwartet, also bliebt die Befürchtung des üblichen amerikanischen Patriotismus übrig.

Zu meiner positiven Überraschung hat der Film einen guten Mittelweg gefunden, auch wenn er immer noch einen Hang ins Patriotische hat. Er räumt mit der Darstellung der Flaggenaufsteller als große Helden auf, aber gleichzeitig wird häufig gesagt, dass doch die Toten die eigentlich Helden seien. Was auch immer daran heldenhaft ist, sich mit 18 nach ein paar Schritten an Land eine Kugel in den Kopf schießen zu lassen.

Der Kampf der "Helden" an der PR-Front in der Heimat wird gut dargestellt, und man kann verstehen, wie und warum die Charaktere darauf verschieden reagiert haben. Auch die Kämpfe auf Iwo werden so dargestellt, dass man zumindest glaubt, man hätte eine Impression davon, wie es damals zugegangen ist. Dafür wurde naturgemäß sehr viel CGI benötigt, die aber irgendwie nicht überzeugen kann. Ich kann nicht genau spezifizieren woran es liegt, aber die Bilder wirken einfach unnatürlich. Vielleicht ist weniger doch manchmal mehr, und man hätte einiges lieber der Fantasie der Zuschauer überlassen.

Als zweiten Kritikpunkt möchte ich anbringen, dass die Erzählstruktur irgendwie merkwürdig ist - aber natürlich ist sowas ein subjektives Empfinden. Daher möchte ich auch nur 4 Sterne geben. Der Film ist zwar nicht schlecht, es gibt aber auch noch Bessere.

Positiv sollte man noch erwähnen: Im Abspann sieht man Fotographien der echten Personen, und in den Extras werden die Hintergründe der Entstehung gut erklärt - der Film beruht auf den Nachforschungen eines Sohnes der Fahnenaufsteller, der nach dessen Tod darüber recherchiert hat und dazu das gleichnamige Buch geschrieben hat.
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4.0 von 5 Sternen Sehr amerikanisch aber gut umgesetzt!, 19. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Flags of Our Fathers (DVD)
Auch wenn ich mich vielleicht unbeliebt mache, so finde ich die Story super aufgrund des Wahrheitsgehalts, jedoch auch sehr amerikanisch/patriotisch und manchmal sehr vorhersehbar. Nicht jedermanns Sache aber gut gemacht!
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Flags of Our Fathers
Flags of Our Fathers von Clint Eastwood
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