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69 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sitzen machen und "Eins, Zwei Drei" gucken!
Billy Wilders "Eins, zwei, drei" gehört ganz bestimmt zu den allerbesten Filmkomödien, die je gedreht wurden -- eine an sich schon komische Grundsituation, "überzeugter Kommunist muss binnen weniger Stunden in einen für amerikanische Tycoons akzeptablen Schwiegersohn umgemodelt werden", wird durch die traumwandlerisch sichere Regie und phantastische...
Veröffentlicht am 17. Mai 2005 von weiser111

versus
13 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn schon ein Klassiker, dann bitte etwas mehr...
Auf den ersten Blick macht die Qualität der DVD dieses Filmklassikers einen guten Eindruck. So ist der Film nun endlich im richtigen Panavision-Format erhältlich.
Ebenso freute ich mich, endlich die englischsprachige Originalfassung sehen bzw. hören zu können. Denn gerade bei Filmen mit politischen Anspielungen weichen die Dialoge der...
Veröffentlicht am 13. August 2004 von Jan-Eric Loebe


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69 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sitzen machen und "Eins, Zwei Drei" gucken!, 17. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
Billy Wilders "Eins, zwei, drei" gehört ganz bestimmt zu den allerbesten Filmkomödien, die je gedreht wurden -- eine an sich schon komische Grundsituation, "überzeugter Kommunist muss binnen weniger Stunden in einen für amerikanische Tycoons akzeptablen Schwiegersohn umgemodelt werden", wird durch die traumwandlerisch sichere Regie und phantastische Schauspieler-Leistungen bin in die allerkleinste Nebenrolle hinein zum Meisterwerk.
Wer den Film noch nicht kennt: Berlin, Frühsommer 1961. McNamara, Coca-Cola-Chef für Westberlin (James Cagney in der Rolle seines Lebens), hat sich gut eingerichtet mit devoten Subalternen (einfach herrlich: Hanns Lothar als hackenschlagender Schlemmer), dem blondem "Fraulein Ingeborg" mit Monroe-Touch (unwiderstehlich: Liselotte Pulver) als Sprachsekretärin, dem unerschütterlich korrekten Chaffeur Fritz (Karl Lieffen) und treu ergebenen Angestellten, die brav aufstehen, sobald der Chef den Raum betritt und auf seinen Befehl zum "Sitzen machen" warten. Und nun wird ihm die Sorge für die 17jährige Tochter Scarlett seines Chefs Hazeltine (herrlich dümmlich: Pamela Tiffin) angetragen. Damit nicht genug: Nach einigen Wochen will Hazeltine seine Tochter wieder abholen, und wenige Stunden vor dessen Eintreffen erfährt Mc Namara, dass Scarlet heimlich einen Ostberliner Kommunisten Otto Piffl (Horst Buchholz) geheiratet hat und obendrein schwanger ist -- eine Katastrophe, denn Hazeltine ist ein strammer Kalter Krieger. Eine aberwitzige Jagd beginnt, während der Liselotte Pulver zu den Klängen des Säbeltanzes auf dem Tisch tanzt und dabei die russische Handelskommission betört, Piffl mit "Itsy bitsy teeny weeny" gefoltert wird, die Mutter aller Auto-Verfolgungsjagden zu sehen ist, und Otto Ludwig Piffl schließlich in Rekordzeit und brachialstmöglich in den Leiter der Flaschenabfüllung Otto Ludwig von Droste-Schattenburg verwandelt wird. Wilders und Diamonds Drehbuch beruht auf einer Salonkomödie von Ferenc Molnár von 1928, und man merkt es in jeder Einstellung, jedem Dialog: Wilder hatte sich seinen k.u.k.-Humor wunderbar bewahrt.
Noch einmal: Was hier an schauspielerischen Leistungen zu sehen ist vom alles und alle antreibenden James Cagney bis in die allerkleinste Nebenrolle, wie hier en passant Film- und Kulturgeschichte veräppelt werden, von "Ninotschka" bis "Zwölf Uhr mittags", von sozialistischen Heiligen Kühen bis zu amerikanischer Prüderie, wie hier die Dialoge vor Witz sprühen, wie Wilder hier noch brillante Pointen in Szenen setzt, mit denen andere Regisseure auch schon ohne Pointe hochzufrieden gewesen wären -- das ist Spitzenklasse! Man könnte schwelgen, Szene für Szene wiedergeben -- ob nun Friedrich Holländers Gastspiel als Kapellmeister im Grandhotel Potemkin, ob McNamaras Gattin (Arlene Francis) mit ihren wunderbar sarkastischen Kommentaren, den "Genossen Borodenko vom Limonandensekretariat", Schlemmers nicht zu übertreffendes "Die Herren Kommunisten sind eingetroffen!", schließlich die atemberaubende Jagd zum Flughafen Tempelhof, um den hohen Gästen aus Amerika den gerade noch rechtzeitig fertiggewordenen Schwiegersohn vorzustellen -- es wäre ungerecht all den vielen ungenannten Szenen gegenüber.
Diese DVD enthält erfreulicherweise aber nicht nur die deutsche Fassung (was allein schon den Kauf wert wäre), sondern, neben dem amerikanischen Original, auch die italienischen, französischen und spanischen Synchronisationen. Vor allem das Original ist natürlich verlockend und ein Hochgenuss. Nicht nur die ganze Palette an "German Englishes", vom Doktor und seinem "The temperature, she is normal" bis zu Buchholz' nahezu perfekter Aussprache. Aber das Beste ist: Man stellt hier fest, wie hervorragend dieser Film synchronisiert wurde, wie jeder Original-Witz kongenial ins Deutsche übertragen wurde. Keine platten Übersetzungen! Auch hier erkennt man deutlisch Billy Wilders Handschrift.
Das einzige was bei dieser auch in Sachen Bildqualität hervorragenden DVD verbessert werden könnte, sind die etwas mageren Hintergrund-Informationen zum Film, etwa ausführlichere Besetzungslisten (gerade weil hier die schauspielerischen Leistungen so phantastisch sind!) oder Hinweise auf Synchronsprecher usw. Aber, was wiegt dieser kleine Einwand schon gegen dieses begnadete Meisterwerk!
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lebendige Geschichte, Wortwitz, ein Kleinod, 16. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
- einfach genial!!!

West-Berlin zur Zeit des kalten Krieges: McNamara (James Cagney) leitet die europäische Zentrale der Coca-Cola-Company. Die Tochter seines Vorgesetzten aus Atlanta kommt zu Besuch in die geteilte Stadt und McNamara soll auf sie aufpassen. Diese jedoch verliebt sich in den kommunistischen Revolutionär Otto (Host Buchholz) und will mit ihm nach Moskau reisen um dort zu leben. Als sich nun NcNamaras Chef zu Besuch ankündigt, muss McNamara alles tun um die Tochter aus den Klauen des Klassenfeindes zu befreien. Leider hat er eine Winzigkeit übersehen...

Als dieser Film 1961 in die Kinos kam fand er zunächst wenig Anklang - zu sehr reflektierte der Film die Wirklichkeit. Inzwischen ist er fast so eine Art Kultkomödie geworden: Rafinierter Wortwitz und die jeweiligen Anspielungen auf das andere System sind absolut gelungen (Ost-Hotel: Ausgerechnet Bananen...)

Cagney spielt den zackigen Chef (eins, zwei, drei - alright) überzeugend, der von seiner hübschen Sekretärin (Liselotte Pulver in jungen Jahren) in allen Lebens-Lagen unterstützt wird. Horst Buchholz als überzeugter Kommunist, der zum Spielball eines Kapitalisten wird - einfach grandios.

Dieser Film wird auch nach dem 10. Mal nicht langweilig. Immer wieder entdeckt man kleine geschichtliche Anspielungen, stets witzig verpackt. Für mich ein Must-Have!!!
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 12. Oktober 2006
Von 
Stefanie Conrad "Stefanie Conrad" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
Es gibt diese Filme, die kommen einfach zum falschen Zeitpunkt in die Kinos und werden daher zu unrecht verkannt. Einer dieser Filme ist Billy Wilders "Eins, zwei, drei", eine der durchgedrehtesten und witzigsten Komödien aller Zeiten - für die, die ihn kennen.

Denn leider wurde dieser Film unmittelbar vor dem Berliner Mauerbau gedreht und führte somit zu Unrecht ein Dasein im Reich der unentdeckten Filmjuwele. Dabei hat "Eins, zwei, drei" alles, was eine gute Komödie braucht: Tempo, Dialogwitz und ein außerordentlich motiviertes, bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt besetztes Ensemble. Gleichzeitig -und dies ist wahrscheinlich das größte Verdienst Billy Wilders- nimmt dieser Film seine Personen ernst, man lacht mit ihnen und über sie, aber sie werden in keinster Weise lächerlich gemacht, denn ganz gleich, ob es nun um Amerikaner, Soviets oder die Deutschen im geteilten Berlin geht: jede Nation bekommt hier ihr Fett weg. Wahrscheinlich konnte nur ein Exil-Wiener wie Billy Wilder diesen Film drehen; er karikiert den Kapitalismus der Amerikaner ebenso wie den Sozialismus der Soviets oder die Nazi-Vergangenheit der Deutschen und dennoch sind einem alle Charaktere dieses Films unheimlich sympathisch.

Es lohnt sich, diesen Film im Original zu sehen, auch wenn das breite amerikanische Englisch von James Cagney im ersten Moment vielleicht für den ein oder anderen Zuschauer ungewohnt ist (andererseits gehört dieser breite Akzent aber auch zur Rolle). So sprechen die Darsteller nicht nur Englisch, sondern die deutschen Charaktere auch Deutsch mit- und untereinander, was zu einigen Wortwitzen führt, die so in der deutschen Version nicht rüberkommen. ("Schwanger ist pregnant, pregnant ist schwanger...")

Leider - und dies ist auch das einzige Manko an dieser DVD - enthält die DVD keinerlei Zusatzmaterial, sondern lediglich den Film mit den unterschiedlichen Tonspuren. Dies ist schon sehr schade, da es sicherlich interessant gewesen wäre, etwas über die Dreharbeiten in Berlin zu jener Zeit zu erfahren oder sich zumindest einen Trailer anzuschauen.

Eigentlich müßte man dem Verleih für die absolut lieblose Ausstattung seiner Billy-Wilder-DVDs (s. auch "Zeugin der Anklage") mindestens 2 Sterne abziehen, da "Eins, zwei, drei" aber in meinen ewigen Top 20 der besten Filme aller Zeiten einen guten Platz hat und somit einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist, gebe ich doch 5. Aber ich hoffe, daß dies hier mal einer der Verantwortlichen liest und weitere Billy-Wilder-Filme mit besserem Material ausgestattet werden!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sitzen machen und "Eins, zwei, drei" gucken!, 16. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
Billy Wilders "Eins, zwei, drei" gehört ganz bestimmt zu den allerbesten Filmkomödien, die je gedreht wurden -- eine an sich schon komische Grundsituation, "überzeugter Kommunist muss binnen weniger Stunden in einen für amerikanische Tycoons akzeptablen Schwiegersohn umgemodelt werden", wird durch die traumwandlerisch sichere Regie und phantastische Schauspieler-Leistungen bin in die allerkleinste Nebenrolle hinein zum Meisterwerk.

Wer den Film noch nicht kennt: Berlin, Frühsommer 1961. McNamara, Coca-Cola-Chef für Westberlin (James Cagney in der Rolle seines Lebens), hat sich gut eingerichtet mit devoten Subalternen (einfach herrlich: Hanns Lothar als hackenschlagender Schlemmer), dem wasserstoffblonden "Fraulein Ingeborg" mit Monroe-Touch als Sprachsekretärin (unwiderstehlich: Liselotte Pulver), dem unerschütterlich korrekten Chaffeur Fritz (Karl Lieffen) und treu ergebenen Angestellten, die unerschütterlich aufstehen, sobald der Chef den Raum betritt und auf seinen Befehl zum "Sitzen machen" warten. Und nun wird ihm die Sorge für die 17jährige Tochter Scarlett seines Chefs Hazeltine (genial dämlich: Pamela Tiffin) angetragen. Damit nicht genug: Nach einigen Wochen will Hazeltine seine süße unschuldige Tochter wieder abholen, und wenige Stunden vor dessen Eintreffen erfährt McNamara, dass Scarlet heimlich den Ostberliner Kommunisten Otto Piffl (Horst Buchholz) geheiratet hat und obendrein schwanger ist -- eine Katastrophe, denn Hazeltine ist ein strammer Kalter Krieger. Eine aberwitzige Jagd beginnt, während der Liselotte Pulver zu den Klängen des Säbeltanzes auf dem Tisch tanzt und dabei die russische Handelskommission betört, Piffl mit "Itsy bitsy teeny weeny" gefoltert wird, die Mutter aller Auto-Verfolgungsjagden zu sehen ist, und Otto Ludwig Piffl schließlich in Rekordzeit und brachialstmöglich in den Leiter der Flaschenabfüllung Otto Ludwig von Droste-Schattenburg verwandelt wird. Wilders und Diamonds Drehbuch beruht auf einer Salonkomödie von Ferenc Molnár von 1928, und man merkt es in jeder Einstellung, jedem Dialog: Wilder hatte sich seinen k.u.k.-Humor unversehrt bewahrt.

Noch einmal: Was hier an schauspielerischen Leistungen zu sehen ist vom alles und alle antreibenden James Cagney bis in die allerkleinste Nebenrolle, wie hier en passant Film- und Kulturgeschichte veräppelt werden, von "Ninotschka" bis "Zwölf Uhr mittags", von sozialistischen Heiligen Kühen bis zu amerikanischer Prüderie, wie hier die Dialoge vor Witz sprühen, wie Wilder hier noch brillante Pointen in Szenen setzt, mit denen andere Regisseure auch schon ohne Pointe hochzufrieden gewesen wären -- das ist Spitzenklasse!
Man könnte schwelgen, Szene für Szene rekapitulieren: Friedrich Holländers Gastspiel als durch nichts zu beeindruckender Kapellmeister im Grandhotel "Potemkin" (früher "Grandhotel Göring", noch früher "Grandhotel Bismarck"), McNamaras Gattin (Arlene Francis) mit ihren wunderbar sarkastischen Kommentaren, Schlemmer (Hanns Lothar) als betörendes "Fraulein" im neckischen Getupften, der "Genosse Borodenko vom Limonandensekretariat", Schlemmers nicht zu übertreffendes zackiges "Die Herren Kommunisten sind eingetroffen!", schließlich die atemberaubende Jagd zum Flughafen Tempelhof, um den hohen Gästen aus Amerika den gerade noch rechtzeitig fertiggewordenen Schwiegersohn vorzustellen -- es wäre ungerecht all den vielen ungenannten Szenen gegenüber.

Diese DVD enthält erfreulicherweise aber nicht nur die deutsche Fassung (was allein schon den Kauf wert wäre), sondern, neben den italienischen, französischen usw. Synchronisationen, das amerikanische Original. Und das ist natürlich verlockend und ein Hochgenuss, und zwar nicht nur wegen der ganzen Palette an "German Englishes", vom Doktor und seinem "The temperature, she is normal" bis zu Buchholz' nahezu perfekter Aussprache. Das Beste ist nämlich: Man stellt fest, wie hervorragend dieser Film synchronisiert wurde, wie jeder Original-Witz kongenial ins Deutsche übertragen wurde. Keine platten Übersetzungen, im Gegenteil! Einige hinterhältige Seitenhiebe auf die jüngste deutsche Vergangenheit sind sogar in der deutschen Version noch gemeiner, treffen noch exakter ins Schwarze. Auch hier erkennt man Billy Wilders Handschrift.

Das einzige was bei dieser DVD (genauso wie bei der -- vermutlich hier zugrunde liegenden -- Ausgabe von "MGM Home Entertainment") vermisst werden könnte, sind Hintergrund-Informationen zum Film, etwa ausführlichere Besetzungslisten (gerade weil hier die schauspielerischen Leistungen so phantastisch sind!), Hinweise auf Synchronsprecher oder auch Nähkästchen-Plauderei über die teilweise turbulenten Dreharbeiten (in dieser Hinsicht ist Karaseks Billy-Wilder-Buch ein guter Tipp) usw. Aber, was wiegt dieser kleine Einwand schon gegen dieses begnadete Meisterwerk!

Also los, sitzen machen und "Eins, zwei, drei" gucken!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Kömödie im kalten Krieg, 23. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
Es wird gekämpft in diesem Film, und zwar kräftig.Vor allem und an vordersteer Front steht C.R. MacNamara
(James Cagney) Namesvetter des Verteidigungsministers bei Filmpremiere.
Allerdings kämpft dieser vor allem für Coca Cola und um den Posten in der Europa-Filiale in London. Zwischendurch auch mal gegen Emissäre aus Moskau (um die Formel des Getränkesirups), gegen die "freie" Presse und gegen die eigene Familie.
Das alles wird jedoch zur Nebensache, als die Tochter seines Vorgesetzten ihm zur Obhut übergeben wird.
Diese genießt die Freiheit und verliebt sich Hals über Kopf in einen Ostberliner Kommunisten (Horst Buchholz) und diesen Heiratet.
Und dies just als der Papa sich aus Atlanta, Georgia zum Besuch ankündigt.
Von Altmeister Billy Wilder genial in Szene gesetzt bietet der Film trotz altersbedingter Bildqualität mehr Witz und Humor, als manches vielbeworbenes aktuelle Produkt.
Ein Klassiker im Berlin der frühen Nachkriegszeit.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da geht die Post ab!, 2. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
Dieser Film ist die definitiv beste Komödie der Welt! Von der ersten bis zur letzten Minute hervorragend! Vor dem Hintergrund des Ost-West-Konflikts in Berlin wird die Geschichte des amerikanischen Cola-Fabrikanten McNamara (ausgekocht und Brennpunkt des Films: James Cagney) erzählt, der auf Geschäfte mit den Russen aus ist und zudem noch auf die Tochter seines Chefs aufpassen soll. Letztere bringt ihn enorm in die Bredouille, - und wie er derselben entkommt, sucht in der filmischen Umsetzung in punkto Tempo, Timing und Treffsicherheit seinesgleichen. Eine Fülle von skurillen Details und eine Reihe hervorragender Nebendarsteller sorgen in Verbindung mit gestochenst scharfen Dialogen dafür, daß nicht eine Sekunde Langeweile aufkommt. Schlemmers Hacken, Fraulein Ingeborg und Khachatourians Säbeltanz, die Russen, die Familie und der Führer... Jede Menge kultverdächtige Momente. Und ein geniales Drehbuch: wieviel Humor allein in den Dialogen steckt, grenzt an ein Wunder!
Vielleicht hilft auch der folgende Vergleich: In den meisten "Komödien" von heute kommt auf neunundneunzig seichte Witze eine gelungene Pointe. Oft kommt man aus dem Kino und vergißt das Gesehene nach spätestens fünf Minuten. Aber "Eins, zwei, drei" macht auch nach dem fünfzigsten Mal noch jede Menge Spaß. Von intelligentem Humor kann man eben nicht genug bekommen, insbesondere wenn er so Purzelbäume schlägt wie hier.
Fazit: Eine rattenscharfe Mischung aus Wortwitz, boshaftem Humor, perfektem Timing, hohem Tempo und starken Schauspielern. Für mich so etwas wie der Inbegriff einer guten Komödie!
Noch ein Wort zur Synchronisation: Manches an der Originalversion fällt zwar unter den Tisch, z.B. daß McNamara manche Dinge auch im Original auf deutsch sagt oder das deutschelnde Englisch des Doktors. Anderes hingegen wird durch die Synchronisation sogar aufgewertet, z.B. die Charakterisierung der östlichen Volkspolizisten am Anfang. Da wird das Potenzial der deutschen Sprache optimal eingesetzt. Insgesamt kann man, denke ich, von einer sehr gelungenen Synchronisation sprechen.
Zur DVD: Der Film stammt von 1961 und ist schwarz-weiß, außerdem ist der Ton nur mono. Aber wen interessiert das bei dieser Qualität des Inhalts!? Das Bild ist sehr gut. Leider gibt es keine deutschen Untertitel. Extras sind auch keine drauf.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahres Meisterwerk, 12. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
West-Berlin, Frühsommer 1961. McNamara (James Cagney) ist Chef der dortigen Coca-Cola-Abteilung und versucht, dem tobenden kalten Krieg zum Trotz, den Vertrieb nach Osteuropa zu erweitern. Sein Chef gibt ihm seine Tochter für ein paar Wochen in Obhut und McNamara wittert nun die Chance, sich für den lukrativen Job eines europäischen Vertriebsleiters zu empfehlen. Doch Scarlett Hazeltine ist ganz und gar nicht pflegeleicht und wenige Stunden vor Eintreffen des Vaters eröffnet sie, dass sie den Ostberliner Erzkommunisten Otto Piffl (Horst Buchholz) geheiratet hat und nun obendrein von ihm schwanger ist. Der junge Mann muss dringend her und in Rekordzeit in einen strammen Marktwirtschaftler verwandelt werden, ganz gegen dessen dogmatische Überzeugungen.
„Eins, Zwei, Drei“ ist eine herrlich erfrischende Komödie, der allerdings damals großer Erfolg versagt blieb. Die schwierige Thematik war für viele Zuschauer zu nah an der Wirklichkeit, um herzlich darüber lachen zu können. Gerade in die Zeit der Veröffentlichung fiel der Mauerbau von 1961.
Neben dem anspruchsvollen Hintergrund und dem entzückenden Humor ist das Großaufgebot an hervorragenden Schauspielern ein dicker Pluspunkt für den Film. James Cagney spielt wohl die Rolle seines Lebens, Horst Buchholz überzeugt als kommunistischer Jüngling, der sich dem Kampf gegen den Kapitalismus verschrieben hat. Lieselotte Pulver mimt das verführerische „Fräulein Ingeborg“, McNamaras Sekretärin, Hanns Lothar den hackenschlagenden Handlanger und Arlene Francis seine wunderbar sarkastische Ehefrau. Ralf Wolter ist Teil der sowjetischen Handelskommission, der „Herren Kommunisten“, die gerne das Coca-Cola-Rezept ergattern würden oder doch zumindest die blonde Schönheit aus McNamaras Vorzimmer.
Ist der Streifen schon in der Originalfassung ein sprachliches Meisterwerk mit den vielen „German Englishes“, so verdient doch die deutsche Synchronisation noch besondere Erwähnung. Alle witzigen Einlagen, sarkastischen Kommentare und running gags wurden perfekt ins Deutsche übersetzt und so verliert der Film nichts von seinem Tempo und seiner Genialität. Man ist oft schnell mit Superlativen bei der Hand, doch in der Tat ist „Eins, Zwei, Drei“ sicher eine der besten je gedrehten Komödien und hinsichtlich der Thematik, sowie deren vollkommenen und witzigen Umsetzung, einzigartig (329 Wörter).
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für jeden alten Berliner..., 22. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
...oder solche die es werden wollen. Ein unglaublich komischer Film und merkwürdigerweise eine der besten Synchronisierungen aller Zeiten (obwohl er so alt ist). Die deutsche Variante ist tatsächlich komischer als das Original. Jedenfalls ist das ein Film den ich schon als Kind nie verpasst habe, und der leider fast ausschließlich zu Unzeiten auf Regionalsendern läuft. Endlich eine DVD! Kaufen machen! 1-2-3!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jimmy Cagney greift noch einmal zur Grapefruit, 4. Mai 2012
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
... genau wie Tyrone Power sich im Kino genüßlich den Western 'Jesse James' ansehen kann. So ist das eben bei Billy Wilder, und des Meisters Satire '"One, Two, Three"', die noch während des Mauerbaus in Berlin entstand, wartet noch mit einer Menge anderer Anspielungen auf Filme und Seitenhieben aller Art auf, so daß einem beim Zusehen und vor allem Zuhören schier schwindelig werden kann, woran vor allem der brillante Wortwitz ein gerüttelt Maß an Schuld trägt.

Schon die Handlung greift tief in die Schatztruhe des Absurden: C.R. MacNamara (James Cagney), der resolute Vertreter von Coca Cola in Berlin, wähnt sich dicht am Rande der Verwirklichung seines Traumes, die Gesamtvertretung des Konzerns in Europa zu übernehmen und mit seiner Gattin (Arlene Francis) und den zwei Kindern in das eldoradische London übersiedeln zu dürfen, indem er nämlich durch knallharte Verhandlungen den Vertrieb von Coca Cola in die Sowjetunion ausdehnt, als ihm sein Vorgesetzter Hazeltine (Howard St. John) einen Strich durch die Rechnung und ihm klarmacht, daß man nicht an Geschäften mit den Russen interessiert sei. Zu allem Überfluß halst ihm Hazeltine auch noch die Verantwortung für seine 17jährige Tochter Scarlett (Pamela Tiffin) auf, die sich gerade auf einer Bildungsreise durch Europa befindet, deren einziger Zweck indes darin zu bestehen scheint, sie von den Männern fernzuhalten. Ganz bedacht auf seine Karriere, nimmt MacNamara die junge Frau bei sich auf, nur um nach einigen Wochen erfahren zu müssen, daß diese heimlich mit einem ostdeutschen Bolschewiken namens Otto Piffl (Horst Buchholz) angebändelt hat und nun ganz offiziell Frau Piffl geworden ist. Mit einer List gelingt es Mac, die Rote Gefahr wieder hinter dem Eisernen Vorhang verschwinden zu lassen, doch will ihn das Unglück nicht verlassen. Denn der Familienarzt teilt ihm mit, daß Scarlett schwanger ist, und zu allem Überfluß kündigt Hazeltine an, er werde mit seiner Frau am darauffolgenden Tag zu Mittag in Berlin eintreffen, um die Tochter in die Arme zu schließen. Nun gilt es natürlich nicht nur, den Ehemann aus der Untersuchungshaft der Kommunisten zu befreien, sondern auch '- ein mindestens eben so schwieriges Unterfangen -' aus dem störrischen, unmanierlichen Kommunisten einen kapitalistischen Hochglanzschwiegersohn zu machen. Doch im Gegensatz zu Marshal Kane hat Mac für seinen Zwölfuhrtermin noch einige Gehilfen, etwa den trockenen Chauffeur Fritz (Karl Lieffen), den beflissenen Schlemmer (Hanns Lothar) und, vor allem, das sexy 'Fraulein Ingeborg' (Liselotte Pulver), zur Hand.

"'One, Two, Three'" ist eine rasante und irrwitzige Achterbahnfahrt aus Wortakrobatik und Situationskomik, und das Gerüst dieses Vergnügungsgefährts ist Billy Wilders klare, d.h. zynische Sicht auf den menschlichen Opportunismus und Eigennutz. So erhält Piffl auf seine angesichts des Überlaufens eines der sowjetischen Funktionäre entsetzt gestellte Frage "'Is everybody in this world corrupt?"' die alles in allem sehr ehrliche, von keinen falschen Schlüssen beeinflußte Antwort '"I don't know everybody".' Eigentlich bekommt hier jeder sein Fett weg. Das geht schon los beim alten k.u.k. Adel, hier vertreten durch den abgehalfterten Baron von Droste Schattenburg (Hubert von Meyerinck), der sich nun sein Geld durch die Betreuung von öffentlichen Bedürfnisanstalten verdient, aber gleichwohl nach außen den Mann von Welt mimt. Um den Preis für seine Einwilligung in die Adoption Piffls hochzutreiben, brüstet er sich seiner Verwandtschaft mit ehrwürdigen, der Bluterkrankheit zuneigenden Geschlechtern, was wiederum Mac dazu bringt, die marxistische Parole Piffls, die Aristokratie sauge der arbeitenden Bevölkerung das Blut aus, damit zu kontern, daß dies auf die Droste Schattenburgs ganz sicher nicht zutreffe, diese bluteten vielmehr selbst. Überhaupt kommt hinter den angriffslustigen und altbekannten Phrasen des Bolschewiken die Unmenschlichkeit und Hohlheit des Sozialismus zum Ausdruck, doch Wilders pointierter Spott macht auch vor dem Kapitalismus nicht halt, ist Mac, unser Protagonist, doch ein ausgemachter Intrigant und Egoist, stets nur auf seinen materiellen Vorteil bedacht und dabei sogar in der Gefahr, die Bedürfnisse seiner Familie aus den Augen zu verlieren. Mit leichter Hand demonstriert Wilder, wie sehr das Ansehen, das ein Mensch im Kapitalismus genießt, auf Äußerlichkeiten und Zufälligkeiten beruht, und am Ende des Filmes ist denn auch aus Otto Piffl nach wenigen Stunden ein beunruhigend guter Kapitalist geworden. Allerdings ist er damit um keinen Deut sympathischer.

Wilder spießt natürlich auch die 'Vergangenheitsbewältigung' der Westdeutschen auf, die in den späten 40 er und den 50er Jahren zunächst darin bestand, sich auf das Wirtschaftswunder und den Wiederaufbau zu konzentrieren und unbequeme Wahrheiten auszublenden, bevor sie dann im Laufe der 60er Jahre im Zuge des Generationenkonflikts verstärkt auf die gesellschaftliche Tagesordnung gesetzt wurde: So schnellen alle deutschen Mitarbeiter Macs automatisch von ihren Stühlen hoch, sobald er das Büro betritt, und sein Assistent Schlemmer leidet unheilbar ;-) am Hackenzusammenschlagreflex. Auf Macs Frage, was er denn während der Nazizeit gemacht habe, entgegnet Schlemmer, er sei bei der U-Bahn beschäftigt gewesen und habe denn auch so gar nicht mitbekommen, was oben auf der Erde vor sich gegangen sei. Der deutsche Untergrund ist eben größer gewesen, als man gemeinhin zu denken geneigt ist.

Man sieht schon, Wilder stellt wieder mal in der aufgedrehten Übertreibung die historische Realität treffender dar, als dies manch eine ZDF-Zeitgeschichtsdokumentation tut, und so könnte dieser Film denn auch jungen Menschen als Ergänzung zum Geschichtsunterricht empfohlen werden. Schade nur, daß die vorliegende DVD-Ausgabe keinerlei Extras bietet, wenn man einmal von der Wahlmöglichkeit zwischen 5 Sprachen (D, E, F, S, I) absieht.

Dennoch eine unbedingte Kaufempfehlung aus Shandy Hall!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eins, Zwei, Drei, 26. September 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eins, Zwei, Drei (DVD)
Eins, Zwei, Drei
USA
1961
Komödie

Der Film ist zum Teil herrlich parodierend, was Kommunismus betrifft. Lustige und treffliche Dialoge werden in dem schwarz-weiß Film geboten. Komödienhafte -plagiate Darstellung der US-Amerikaner als Turbokapitalisten, die Bonzen der Sowjetunion als versoffene Dummköpfe und die Deutschen als kleine Nazis, die sich nicht abgewöhnen können aufzustehen wenn der Chef kommt und immer die Hacken zusammenschlagen, der Arzt der die Walküre schmettert, der Journalist als Obersturmführer (das schmerzt ein wenig, wenn Deutsche so charakterisiert werden, aber wenn man die Zeit des kalten Krieges bedenkt, mit dem geteilten Berlin, die Abriegelung Westberlins, Sputnik ..., kann man es verstehen und der Sache etwas nachsehen). Die eigentliche Handlung mit der verwöhnten Göre vom Chef, auf die der Leiter der Coca Cola Niederlassung von Deutschland aufpassen soll, der Heirat mit dem Ultrakommunisten und dann zu guterletzt die Schwangerschaft des Mädels die erst 17 ist, dann Adoption des Kommunisten von einem deutschen Grafen, sehr lustig, Spitzenkomik und tolle Schauspieler (z.B. Liselotte Pulver als Fräulein Ingeborg). Echt lustige Kommentare wie "und ich dachte wir wären nur in der Raketentechnik zurück" oder die Internationale wird bei der Verhaftung von Otto gespielt oder die Szene wo Fräulein Ingeborg den Säbeltanz auf den Tisch hinlegt, einfach köstlich, Spitze, ich habe Tränen gelacht, Chruschtschows Bild wackelt zum Tanz und fällt aus dem Bilderrahmen und untendrunter kommt Stalin hervor und dann die verfluchte deutsche Tüchtigkeit, Schwiegermutter ist froh das ihre Tochter irgend eine Art von Geschlecht heiratet (gemeint war: er stammt aus einem alten Geschlecht von....) eine Anspielung jagt die Nächste und alles punktgenau.
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Eins, zwei, drei von Billy Wilder
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