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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film wie er noch nie dagewesen ist
Da bereits viel zu dem Film, sowohl inhaltlich als auch von den Rahmenbedingungen gesagt wurde, werde ich meine Rezension ziemlich kurz halten. Gestern an Karfreitag habe ich mir den Film seit meinem Kinobesuch mal wieder angeschaut und mein erster Gedanke danach war, dass ich ihn nie wieder schauen werde. Der Film berührt einen Menschen so dermaßen, dass alle...
Vor 1 Monat von Sebastian Latka veröffentlicht

versus
68 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven!
Ich weise gleich zu Beginn darauf hin, dass es sich hierbei lediglich um *meine eigene ganz persönliche Meinung* handelt, bevor irgendjemand meint, an meinem Intellekt zweifeln zu müssen, weil ich so ein "grandioses Werk" nicht zu schätzen weiß...

Also, ich habe den Film dazumal in der 12. Klasse, kurz vor den Abiturprüfungen, im Kino...
Veröffentlicht am 20. August 2011 von Jenny


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film wie er noch nie dagewesen ist, 4. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Passion Christi (DVD)
Da bereits viel zu dem Film, sowohl inhaltlich als auch von den Rahmenbedingungen gesagt wurde, werde ich meine Rezension ziemlich kurz halten. Gestern an Karfreitag habe ich mir den Film seit meinem Kinobesuch mal wieder angeschaut und mein erster Gedanke danach war, dass ich ihn nie wieder schauen werde. Der Film berührt einen Menschen so dermaßen, dass alle die ich kenne und den Film geschaut haben geschluchzt haben, mich eingeschlossen und das heißt wahrlich was. Dieses Spiel von Gibson zwischen den brutalen Szenen und den Rückblenden ist so dermaßen einprägend, dass es keinen Film über die Geschichte Jesu gibt der dies so wiederaufgelegt. Mit jim caviezel ist die perfekte Rolle für Jesus gefunden. Zu jeder Sekunde des Filmes nehme ich ihm ab das er wirklich Jesus Christus ist. Von antisemitismus erkenne ich in den Film absolut gar nichts. Schließlich ist es nun mal eine Tatsache, dass die juden zu jener Zeit genau so gehandelt haben. Erschreckender finde ich die römischen Soldaten, da dieser Film den Eindruck erweckt, dass diese nur Säufer waren, die auf Brutalität ausgelegt waren mächten was sie wollten. Da konnten die Vorgesetzten sagen was sie wollten, aber seis drum. weiterhin sehe ich es als wichtig, dass mal gezeigt wird wie Jesus starb und nicht wie in der Bibel, Verhaftung, Geißelung, Kreuzweg, kreuz und Auferstehung. Danach wird man es viel anders sehen, welch qualen er erleiden musste.
Wer mal wieder was für seine Seele tun will, der soll sich den Film anschauen, danach sieht man vieles im positiven Sinne anders
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154 von 178 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das verkannte visuelle Meisterwerk., 16. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Passion Christi (DVD)
Es gibt wohl keinen Film, der in letzter Zeit so heiß diskutiert wurde wie Mel Gibsons „Die Passion Christi". Leider hat man vor allem in Deutschland bei all der „Berichterstattung" über diesen Film vor allem eines vergessen, nämlich den Film selbst aus sich heraus zu beurteilen. In der medialen Berichterstattung wurden bewusst normaler Weise klar zu trennende journalistische Formen wie Bericht und Kommentar/Kritik vermischt, um den Film nahezu einhellig als „Gewaltorgie mit antisemitischen Tendenzen" zu verurteilen. Offenbar kann ein Film mit oder über ein religiöses Thema nicht unvoreingenommen und unpolitisch beurteilt werden. Ein religiös motivierter und inspirierter Künstler erscheint vielen sogar als unangenehm und undurchsichtig. Wie gerne hat man aus Gibson den verblendeten, radikalen, fundamentalistischen Erzkatholiken gemacht.
Eine tatsächliche, inhaltliche Auseinandersetzung mit seinem Film, den filmischen Mitteln, dem Erzählstil usw. fand jedoch nicht statt.
Diese hätte nämlich eindeutig gezeigt, dass Gibson mit „Der Passion Christi" ein absolutes Meisterwerk gelungen ist, welches den Zuschauer intellektuell und emotional herausfordert und das unabhängig von konfessionellen Prägungen. Gibson hat seine sehr persönliche Interpretation der letzten 12 Stunden im Leben Christi abgeliefert. Solche Interpretationen sind Künstlern zu allen Zeiten sowohl in der Kunst, als auch in der Bildhauerei und Musik zugestanden worden. Gibson wählte für seine Interpretation die Kunstform, die ihm am nächsten liegt, und die er - wie wir spätestens seit Braveheart wissen - mit Bravour beherrscht, nämlich das Kino. In jeder Filmminute, in jeder Einstellung ist Gibsons immense Leidenschaft für das Projekt fühlbar. Sein Film hat eine nahezu unübertreffliche, überwältigende visuelle Kraft, die heutzutage nur selten im Kino erreicht wird. Gibsons Bildersprache ist so exzellent, dass der Film auch ohne Dialoge oder Untertitel verständlich wäre. Die dennoch vorhandenen untertitelten Dialoge in Lateinisch und Aramäisch geben dem Film zusätzliche Authentizität. Der Zuschauer kann den Text nicht einfach nur als Floskeln, als literarische Kunstform abtun, sondern er erlebt sie intensiver und lebendiger als je zuvor.
In der öffentlichen Diskussion spielte vor allem die Darstellung von Gewalt in den Film eine große Rolle. Nur allzu gerne griff man in den Medien zu brachialen Superlativen, um die Gewalt zu beschreiben. Man verwendete also Bigotterweise selbst verbale Gewalt.
Unbestreitbar ist, dass Gibson die Passion, also die Hingabe Christi, so realistisch und plastisch wie möglich zeigen wollte. In Zeiten, in denen für viele Menschen ein Kreuz nur noch zu einem netten Modeschmuck ohne Bedeutung verkommen ist und viele die Kreuzigung nur noch als verklärtes Ritual mit Märchencharakter begreifen, erscheint Gibsons Interpretationsansatz durchaus mehr als sinnvoll und nachvollziehbar. Die Kreuzigung ist eine der grausamsten und brutalsten Hinrichtungsmethoden gewesen. Gibson zeigt dies in ehrlichen, realistischen und gerade deshalb oft nur schwer zu ertragenden Bildern. Man möchte immer wieder wegsehen und aufschreien und dennoch gehen die Folterungen weiter.
So quälend das zum einen für den Zuschauer ist, so hilfreich und ehrlich ist es auch, um Gewalt als das zu begreifen, was sie ist. Zu keinem Zeitpunkt verwendet Gibson Gewalt zum Selbstzweck oder gar zur Befriedigung voyeuristischer Triebe. Im Gegenteil, die schonungslosen Bilder klagen Schaulust ebenso an, wie sie die wahre Natur des Menschen offen legen. Wir sind nun mal als Menschen gleichzeitig sowohl zu größter Güte, als auch zu unbeschreiblicher Grausamkeit fähig. Vom göttlichen Funken in uns und von den Lehren Christi angetrieben, sollte es unsere Aufgabe sein, nicht nur Gut und Böse als solches zu erkennen, sondern sich eben auch entschlossen für das Gute zu entscheiden.
Effektvoll schneidet Gibson die Kernaussagen der Botschaft Christi wie etwa seinen Appell an Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit in Rückblenden immer wieder zwischen die unaussprechlichen Leiden Christi. Die so erreichte Wirkung ist viel größer, als dies etwa mit einer wörtlichen, bloßen Abfilmung z.B. der Bergpredigt möglich gewesen wäre. Auch das rechtfertigt Gibsons Stil und widerlegt all jene, die ihm die Vernachlässigung der Botschaft Christi vorwarfen.
Durch seine effektvollen und exakt platzierten Rückblenden auf das letzte Abendmahl bringt uns Gibson die selbst bei praktizierenden Christen oft zum bloßen Ritual verkommene wahre Bedeutung der Messfeier, der Wandlung in Fleisch und Blut nahe.
Bei Gibson kommt also nichts zu kurz, sondern es wird vieles klarer und eindringlicher.
Klarer hätte allen Kritikern auch werden sollen, dass „Passion" alles andere als „antisemitisch" ist. Leider verklärte der Willen, den Film eben genau in diese Richtung deuten zu wollen, den ehrlichen Blick auf das, was im Film tatsächlich gezeigt wird und vor allem wie Gibson es zeigt. In anderen Worten: Nur wenn man wirklich krampfhaft Antisemitismus vorwerfen will, kann man vielleicht Entsprechendes finden. Man ist dann aber angreifbarer, als es der Film selbst je sein könnte. Gibson greift - wie das NT selbst - nicht die Juden pauschal an, sondern angeprangert werden die Machtbesessenheit, der rücksichtslose Willen zum Machterhalt der damals mächtigen Pharisäer, die Manipulationsfähigkeit der Massen und unser aller Faszination für das Böse und Gewalt.
Aus Gibsons Film geht eindeutig hervor, dass die machtbesessenen Pharisäer, die die Hinrichtung Jesu betrieben, sich eben nicht durch ihren Glauben charakterisierten oder dadurch dass sie (zufällig) Juden waren, sondern durch ihre rücksichtslose Abkehr von eben den Glaubenswerten, die auch dem Judentum zu Eigen sind.
In der Szene z. B., als sich der Jude Jesus zu den Anschuldigungen der Pharisäer äußern soll, lässt Gibson auch jene unter den anwesenden Pharisäern zu Wort kommen, die gegen die Verfolgung des revolutionären Jesus waren. Gezeigt wird also durchaus die Vielschichtigkeit unter den Pharisäern. Neben den Pharisäern tauchen in dem Film aber auch eine ganze Reihe anderer Juden auf, die eindeutig Sympathieträger sind.
Der Begriff Jude fällt nur einmal (in den UT) als römische Beschimpfung des Juden, der für Jesus das Kreuz getragen hat auf den letzten Metern des Kreuzganges. Die Grausamkeit und Gewaltlust der Römer ist hingegen immer spürbar. Wer also hier von einem einseitigen, antijüdischen Blickwinkel spricht, redet definitiv am Film vorbei.
Ich kann also nur jedem empfehlen, sich „Passion" selbst und möglicht unvoreingenommen von den kampagnenartigen Kritiken anzusehen. Es erwartet Sie ein Meisterwerk, dessen Bilder und visuelle Kraft einen noch lange beschäftigen werden. Ein Film mit einer hervorragenden Kameraarbeit, die nahezu aus jedem Bild ein Gemälde zu machen scheint, mit exzellenten Darstellern und herausragender Filmmusik.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bestie Mensch..., 19. Februar 2014
Von 
PM "wolverine_25-3_pm" (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Die Meinungen zu Passion Christi gehen stark auseinander und selbst nach 10 Jahren polarisiert dieser Film. Mel Gibson arbeitete, vor der Veröffentlichung, an diesem Film die letzten zehn bis zwölf Jahre. Nach seinen schweren Alkohol- und Drogenproblemen sah er nur in seinem Glauben den Ausweg. Dabei war die Bibel und natürlich seine christl. Erziehung, die ihn dazu bewegte, sich dem Glauben intensiver zu widmen, die heilende Medizin. Was jeder einzelne davon halten soll, bleibt jedem selber überlassen und wie er immer wieder rückfällig wurde auch. Der Glaube an Gott kann Wunder bewirken aber in unserer Zeit bzw. Generation wird der Glaube nur nebensächlich angesehen oder komplett ignoriert. Wer braucht schon Gott?

Das neue Testament um welches es sich bei diesem Film handelt, zeigt die letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus. Egal ob man an Jesus Christus als den Sohn Gottes glaubt oder ihn nur als einen normalen Mensch ansieht, so hat dieser Mann großes bewirkt und das muss man respektieren. Er hat die Welt verändert und hat es verdient eine bibelgetreue Verfilmung der letzten zwölf Stunden in seinem Leben zu bekommen. So wird die Passion Christi, welcher auf der Grundlage mehrerer biblischer Überlieferungen und anderer vermengter Quellen zeigt, auf jeden Fall in die Kinogeschichte eingehen. Noch nie wurde ein Film so getreu seiner Vorlage umgesetzt. Die Kleidung, die Sprache und die Menschen passen perfekt ins Bild der damaligen Zeit. Es wird behauptet der Film ist dumpf, eindimensional oder gewalttätig aber das stimmt so nicht. Er zeigt lediglich die biblisch überlieferte Realität der damaligen Zeit und wer damit nicht leben kann, sollte sich diesen Film nicht ansehen und auch nicht schlecht darüber reden. Der Soldat James Ryan zeigt die Landung in der Normandie, in einer extrem gewalttätigen Art aber Spielberg wird hier nichts vorgeworfen, weil es eben der Realität entspricht. Bei der Passion ist es nicht anders, es wird kein noch so grausiges Detail des erschreckenden Kreuzigungsvorgangs und der Geißelung ausgespart und damit muss man sich eben abfinden. Wo Gibson bei Braveheart weggeblendet hat, hat er in Passion Christi die Kamera draufgehalten. Dass entspricht eben nicht dem Mainstram-Publikum aber darauf war Gibson gar nicht aus. Er wollte einen Film für sich erschaffen, seine Vision auf die Leinwand bringen und das hat er sehr gut vollbracht.

Noch nie war die Bibel in Bildern so real, wie in diesem Film. Der Film beginnt mit dem Gebet von Jesus, im Nebel im Garten Gethsemane - steigert sich in den kommenden 126 Minuten von einer Szene zur nächsten. Gibson hat die Bilder aus der Bibel genauso auf die Leinwand gebannt, wie man es in der Bibel gelesen und sich meistens auch vorgestellt hat. Er hat die Textpassagen nicht erfunden, sie stehen in der Bibel genauso drin! Durch diesen Film wird bestimmt keiner zum Antisemiten. Gibson musste sogar bestimmte Passagen schneiden, weil sich einige beschwert haben. Dabei stehen sie so in der Bibel drin: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder" (Mt 27,25)!

Ich sehen diese monumentale Glaubensgeschichte von Jesus mehr als Dokumentarfilm und nicht als Horrorfilm. Der Film vermittelt eine spirituelle Botschaft. Natürlich gibt es Grausamkeit, Blut, Schmerzen und Hass aber das Leben war damals nicht so schön wie heute. Dieser Film macht auch keinen zum Christen, wenn er es nicht schon ist. Er erzählt in beeindruckenden Bildern, leider nur die letzten 12 Stunden im Leben von Jesus! Mehr wäre wahrscheinlich besser gewesen aber hätte wohl nicht zu Gibsons Vision gepasst. Schade...

Das neue Mediabook beinhaltet neben der FSK16 Uncut-Version auch eine in den USA seit Jahren erhältliche entschärfte Version vom Film. Hier wurden die grausamsten Szenen (Geißelung, Kreuzigung usw.) entschärft und so kann der Film auch Kindern ab 12 Jahren (wie bei Schindlers Liste, wenn die Eltern das für richtig halten) gezeigt werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE PASSION CHRISTI von Mel Gibson, 7. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Passion Christi (Amazon Instant Video)
Filmisches Meisterwerk von Mel Gibson nach den mystischen Visionen der seligen Anna Katharina Emmerick aufgeschrieben von dem Schriftsteller Clemens Brentano in dem Buch" Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus". Die deutsche Mystikerin Anna Katharina Emmerick sah in ihrer inneren Schau die Passion Christi in all ihrer Grausamkeit und mit vielen Details. Mel Gibson war von dem mystischen Werk derart ergriffen, dass er es so gut und genau als möglich filmisch umsetzen wollte. Die Greuel der Geißelung war keine reißerische Inszenierung sondern entsprach der inneren Schau der Begnadeten.
Eine ergreifende Verfilmung, atemberaubende Bilder und eine herausragende Leistung des Hauptdarstellers Jim Caviezel machen "Die Passion Christi" zu einem triumphalen und kompromissloses Meisterwerk des Filmemachers und Schauspielers Mel Gibson.
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mutiges Filmwerk - sehenswert!, 15. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Passion Christi (DVD)
Jesus mal anders - nicht nur lieblich wallende Haare und freundliches Kindergesegne in Sandalen,
sondern auch die brutale Seite seines Lebens, die Ablehnung, Verachtung, Verurteilung, Folter bis hin zur Hinrichtung.
All dies wird im christlichen Umfeld oft eher verdrängt oder in Wortphrasen so verklausuliert, dass der eigentliche Horror nicht mehr spürbar ist.

Mel Gibson hat den Mut, die Ereignisse so zu zeigen, wie sie in der Bibel niedergelegt sind und zwar Punkt für Punkt und nicht nur die "politisch korrekten" Szenen.
Leiden wird miterlebt.

Durch die Verwendung der historischen Sprache (deutsche Untertitel reichen völlig aus)
wirkt der Film noch authentischer und beeindruckender
Sollte ein Pflichtfilm werden für alle, die sich Christen nennen.
Empfehlenswert!
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65 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht "verurteilen", sondern BEURTEILEN ist hier angesagt!, 6. Oktober 2004
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Passion Christi (DVD)
Was haben sich eigentlich die Menschen hier erwartet, die den Film (zum Teil ohne ihn gesehen zu haben) beurteilen, um nicht zu sagen "verurteilen"? Welche Erwartungshaltung darf man haben, wenn man sich in einen Film begibt der die letzten 12 Stunden aus dem Leben Jesu beschreibt?
Fakt ist - Jesus wurde nicht mit rosaroten Wattekügelchen getötet - sein Leiden ist fern jeder möglichen Beschreibung und diese große Distanz zwischen Vorstellungskraft und Realität hat Gibson mit seinem Film schrumpfen lassen - auf beeindruckende Art und Weise!
Gibson ist bekanntlich ein Mensch für den das Wort Gottes Gewicht hat - diese Nähe zu Gottes Wort spürt man in der Umsetzung dieses Filmes. Ich bin kein Überchrist, kein Mensch der jeden Sonntag die Kirchenbank drückt, der seine freie Zeit mit Bibelstudium verbringt und doch hat mich dieser Film daran erinnert was Jesus auf sich genommen hat - aus Überzeugung, aus Liebe zu uns Menschen!
Selten habe ich einen Kinosaal so ruhig und beeindruckt erlebt, habe Gemeinschaft gespürt - Gemeinschaft im Kinosaal und ich bin mir sicher, dass der überwiegende Teil der Kinobesucher ein ebenso "lockeres" Verhältnis zu Kirche und Gott pflegt wie ich dies mache...
Die Spannung war nervenzerfetzend, manche Szene bedrückend, keine Frage, aber wie gesagt - was erwartet man auch anderes, wenn man den Ausgang der Geschichte oft genug von der Kanzel der Kirche herunter gehört hat....
Den Film als solches fand ich übrigens alles andere als skandalös, oder überzogen brutal. Ich kann mich an eine Vielzahl von Streifen aus Hollywood erinnern in denen das Blut großzügiger spritzte und die niemals Gegenstand von Grundlagendiskussionen waren, sondern euphorisch gefeirt mit Preisen überschüttet wurden!
Man kennt den Ausgang der Geschichte, das in Szene gesetzte Bibelwort wirkt jedoch auf ganz eigene Art und Weise lange Zeit nach - weit über den Kinosaal hinaus! Ein Film an den ich mich oft erinnere - Erinnerungen die durchaus positiv zu gewichten sind!
Für mich ist Gibson auf dem richtigen Weg geblieben!
Die Art und Weise den Film in aramäische und lateinischer Sprache auf die Leinwand zu bringen hat mit Sicherheit zur ganz eigenen Stimmung beigetragen! Großartig!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Szenen voller Blut und Schmerz sind gewiß lang, sehr lang ' aber zu lang?, 7. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Passion Christi (DVD)
Nach den Anfangserregungen über diesen Film wird es Zeit vielleicht einmal Rückschau zu halten, nachdem ich ihn nun mehrfach gesehen habe.

Der Film ist vor allem und zuerst das Produkt eines glaubenden Menschen und er zeigt, was Menschen Menschen antun können ' und es immer noch tun. Er contrakariert die Gewalt des Kreuzweges in den Rückblenden, in welchen Jesus seine Botschaft des Friedens und der Liebe verkündigt ' leider verstummt diese Botschaft offenbar bei den meisten Zuschauern komplett vor der Wucht der Gewalt, der Macht der Bilder und einzig der Schrecken dieser Szenen bleibt haften. Aber es ist kein Horrorfilm. Dieser parallele Schwerpunkt der vielen Rückblenden (grandios in Szene gesetzt z.B. die Rettung der 'Ehebrecherin') findet in den Kritiken nur wenig Wiederhall ' die Gewaltdarstellung ist leider ehr der Dreh- und Angelpunkt der Rezensionen geworden. Ganz im Sinne unsers kurzlebigen Zeitgeistes: Ein ganz klassischer 'Fünfminutenaufreger' -wie er in der Bildzeitung immer für das Titelblatt gesucht wird- ist das was die Kassen klingeln lässt. Filme mit Inhalt zeigen wir in den kleinen Kinosälen nach 22:00 und dieser film tut beides!
Ja aber es ist eben viel mehr darin in diesen vielen Rückblenden - und auch hier gibt es Kritik: Man kann viel Weichzeichner sehen und einiges ist verkitscht schön dargestellt ' immerhin ist Mel Gibson Amerikaner PUNKT. Nur zwei Belege: Jesus erfindet lächerlicherweise den uns bekannten Eßtisch oder noch deutlicher wird es am Zahnbild. Den an der sauberkeit der Zähne zeigt sich gerade der Kontrast zwischen den Gefolgsleuten Jesu und seinen Gegnern ' all das mag man als Amerikanisch bemängeln. Aber grandios und glaubwürdig wird z.B. der Verrat des Petrus an Jesus im Hof am Kohlfeuer dargestellt ' eine regietechnisch wie schauspielerisch großartige Leistung. Und das während das Ende des Judas Ishariot nichts von der Doppelbödigkeit der Person wiedergibt: Der wahrscheinlich am Aufstand interessierte Zeloth, der durch Jesu Verhaftung den Aufstand der zusammengekommenen Juden initiieren wollte und zugleich einer der engsten persönlichen Freunde Jesu war, und ihn wahrscheinlich auslieferte, um ihn dann rechtzeitig zu befreien. Er wird ganz platt und eindimensional als Sündenbock dargestellt den die Dämonen in den Suizid treiben. Aber ohne ihn gibt es keine Auslieferung, keine Kreuzigung, keine Auferstehung ' kein Pfingstfest'

Aber den Film ist spannend macht und was ihn von einem Horrorfilm abhebt, das ist dieser Kontrast zwischen der Liebesbotschaft, die Rückblenden den ganzen Film durchzieht und den Gewaltszenen.
Diese Szenen voller Blut und Schmerz sind gewiß lang, sehr lang ' aber zu lang? Wenn man die subjektive Betrachtung einer Folterszene nimmt und es geht hier um das leiden Christi als Mensch, so ist der Moment des Leidens immer verlängert durch das Leiden.

Was an diesem Leiden wahr ist, das st schwer zu entscheiden. Ausführliche Studien belegen die Fehlerhaftigkeit der Handflächenanheftung und Frage der Kreuzform ist hier oft besprochen worden: Die letzte Versuchung Christi dürfte in puncto puncti historischer sein. Übrigens bislang bezeugt alleine eine einzige aufgefundene Ferse mit einem hindurchgetriebenen Nagel überhaupt von der Historizität der Kreuzigung. Näheres ist unter dem Stichwort Kreuzigung bei wikipedia nachzulesen.
Als einen der wenigen Kritikpunktpunkte sollte ich nachreichen, dass auch hier wieder nur drei Kreuze zu sehen sind, während Jesus gewiß in einer ganzen Gruppe von Verbrechern 'unauffällig verschwinden' sollte ' Gordon Thomas hat in 'Das Jesusurteil - Hintergründe eines historischen Mordes' dazu hinreichend Anregungen und vielfach auch Beweise geliefert. Die Kreuzigungsszenerie ist also ehr zu denken als ein sonnenverbrannter Hügel an einer großen Einfallstraße im Vorland Jerusalems gesäumt von mindestens einem halben Dutzend Kreuzen ' und die Szene war stark belebt, da Juden aus allen Himmelsrichtungen herbeiströmten zum Pessachfest zu feiern.

Auch der Antisemitismusvorwurf ist in meinen Augen unbegründet, finden sich doch auch im Sanhedrin ' uns besser bekannt 'Der hohe Rat' ' auch Fürsprecher für Jesus. Zwar werden sie hinausgedrängt und mundtot gemacht ' aber es gibt sie! Auch die Angst der sadduzäischen Tempelpriesterschaft vor einem unkontrollierbaren Aufstand durch die mittels Pilger verstärkte Anhängerschaft Jesu wird nicht hinreichend dargestellt. Ihr Dilemma es sich unter dem Protektorat der Römer einerseits gut gehen zu lassen und andererseits ihr Volk nicht von der Besatzung befreien zu wollen wird leider gar nicht erst thematisiert ' aber vielleicht wäre das auch zu viel des Guten und Wahren.

Dieser Film ist für glaubende wie zweifelnde Menschen immer eine Einladung und eine Zumutung zugleich: eine Einladung, sich stärker mit der Botschaft dieses Leidenmannes zu befassen, eine Zumutung, weil er uns den Spiegel vorhält, warum wir es in fast zwanzig Jahrhunderten immer noch nicht geschafft haben seine Botschaft umzusetzen; eine Zumutung diesen Heiland in seinem eigenen Blut entmenscht behandelt zu sehen, eine Einladung die Botschaft für die er dies Opfer auf sich nahm ernster zu nehmen und auch jenseits der Kirchentüren offen zu leben zu ' denn wozu war sein Opfer sonst gut? Jesus hat nur unsere Stimme seiner Sache Stimme zu verleihen nur unsere Hände zu helfen ' mich persönlich beschämte der Film, wie wenig ich dieses Opfer im Alltag achte.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein episches Meisterwerk auf einer sehr guten Blu Ray!!, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Passion Christi [Blu-ray] (Blu-ray)
Jesus gibt sich als Sohn Gottes zu erkennen und läßt schlimme und blutige Qualen über sich ergehen. Jim Caviezel in einem brutalen, blutigen und visuellen Meisterwerk von Mel Gibson.

"Die Passion Christi" schildert die letzten Stunden von Jesus von Nazareth (Jim Caviezel): Beginnend mit seinen Worten an Gott im Garten Getsemane. Er wird kurz darauf von den jüdischen Soldaten abgeführt, und den jüdischen Hohepriestern vorgeführt. Als er sich selbst als der Sohn Gottes bezeichnet, wird er der Gotteslästerung angeklagt und es beginnt für ihn ein blutiger Leidensweg...

Zum Bild: Die Blu Ray bietet den Film im korrekten Format von 2.35:1 die Bildqualität ist von Anfang an sehr gut. Konstant scharfe Bilder, klare Konturen, satte und kräftige Farben. Schwarzwert und Kontrast geben keinen Anlass zur Kritik. Filmkorn ist stets - mal mehr, mal weniger - präsent. Also ich bin mit dem Bild sehr zufrieden.

Zum Ton: Die im Film gesprochenen Sprachen sind in Hebräisch, Latein und Aramäisch in DTS HD Master Audio 5.1 mit deutschen Untertitel. Es gibt KEINE deutsche Synchronfassung, was von Anfang an generell beabsichtigt war, um Autenzität zu gewährleisten. Ausserdem gibt es noch eine englische Tonspur, in der AUSSCHLIESSLICH die Audiokommentare von Regisseur Gibson, einigen Crewmitglieder, Theologen und Sprachwissenschaftlern zu hören sind, dafür gibt es leider KEINE Untertitel.

Das Bonusmaterial besteht aus: Das Making of "Die Passion Christi" mit einem Blick hinter die Kulissen des Filmes, Interviews mit der Crew usw., Einer Podiumsdiskussion, bei der einige Crewmitglieder auf einer Bühne über die Entstehung des Film sprechen, ausserdem 2 Trailer und TV-Spots.

Eine Anmerkung zum Making of: Die Angabe über die Dauer des Making ofs auf dem Blu Ray-Cover (100 Min.) stimmt NICHT mit der tatsächlichen Dauer - nämlich nur 50 Minuten - überein. Ich habe es überprüft. Der Grund: Es handelt sich hierbei um das GEKÜRZTE Making of des Films. Die Vertriebsfirma Capelight bietet dafür im Mai eine Neuauflage der Blu Ray an - MIT dem UNGEKÜRZTEN Making of . Da ich beim Ansehen das Gefühl hatte, das da etwas fehlt, werde ich voraussichtlich diese Umtauschaktion nutzen.. Der Film wird auf der Neuauflage der Gleiche bleiben.

Wer also auf ein ungekürztes Making of Wert legt, kann davon ebenfalls Gebrauch machen. Die Info habe ich übrigens von einer Internetseite, die tagtäglich über Blu Ray Neuerscheinungen informiert.

Wer jedoch auf das Making of nicht so viel Wert legt, dem schreibe ich hiermit eine KLARE Kaufempfehlung auf.

Was den FSK-Flatschen betrifft: Es gibt ein Wendecover!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Christus Meisterwerk, 23. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Passion Christi (DVD)
Mel Gibsons "Die Passion Christi" - Ein Film der "Das Mysterium von Golgatha" und die Grausamkeit und den Hass gegen Christus und die Wahre Liebe gekonnt und perfekt ins Licht setz. Fakt ist, dass dieser Film den Leidensweg und die Kreuzigung realitätsnah in Bildern verwandelt und den Zuseher erahnen lässt, wie es tatsächlich zugegangen sein muss. Dieses einzigartige Meisterwerk verschont nicht die Gemüter und spart nicht mit der Wahrheit. Klar doch, dass die Wahrheit schmerzt und der Beweis hierfür sind so manche Rezensionen. Was immer man im Persönlichen empfinden mag, ob des Widerstreites oder einer inneren Verehrung, die Wahrheit wird Wahrheit bleiben, ganz egal ob es gefällt oder auch nicht. All das Blut des Jesus Christus, ist all der Hass den man gegen ihn aufbrachte, all der Hass gegen den Geist und die Liebe und des "Mysteriumverrats". Jesus Christus erlitt diese Qualen, er wurde gemartert und zerschunden, er blutete und er erstickte erbärmlich am Kreuz und hat den Tod überwunden und ist auferstanden - wer kein Christ ist, braucht's ja nicht zu glauben oder davon zu wissen. Mel Gibson hat im Übrigen bisher den tiefsten und wahrsten "Christus" Film in der Geschichte der Menschheit gedreht und spart nicht mit visuellen Hilfsmitteln, dem Symbolismus und der Mystik und dem Übersinnlichen. Die meisten Menschen fokusieren hier ihre "physischen" Augen auf "all das Blut", anstatt die Tiefe und das Eigentliche erkennen zu können, was nichts mit dem Film zu tun hat, sondern stets mit der eigenen Einstellung, der Lebendigkeit und der eigenen Moral.

Gernot Breimann
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kontroverser Film im Mediabook !, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Capelight typisch ein hervorragendes Mediabook , das für Sammler sicher die beste Veröffentlichung dieses Filmes darstellt .
Bild und Ton sind absolut Top , der Preis auch !
Da ich den Artikel vorbestellt habe , und der Preis zu diesem Zeitpunkt bei 23,99 und nach der lieferung plötzlich bei 17,99 lag
wurde mir der Differenzbetrag ohne Vorherige Reklamation zurückerstattet !
Klasse !
Wegen dem gekürzten Making of auf der Blu-ray soll es demnächst einen Austausch der Disc über Capelight geben .
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