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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben ohne Regeln, wir würden uns alle zerfleischen!
Mir hat der Film sehr gut gefallen!
Klar, man hätte die Story rund um diesen Purge Day noch viel mehr ausbauen könnnen.
Hintergründe erklären usw., dennoch gebe ich dem Film volle Punktzahl, denn hier wird mit relativ einfachen Mitteln Spannung erzeugt und eine geniale Idee filmisch solide umgesetzt.
Was wäre, wenn es diesen Purge...
Vor 14 Monaten von BlueVaraMike veröffentlicht

versus
85 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dystopien...
...sind ja gerade schwer im Trend. Weil sie uns einen Spiegel vorhalten und interessante Fragen aufwerfen. Das tut auch das Szenario in "The Purge". Lässt sich mit Gewalt überhaupt irgendwann Schluss machen oder ist sie zu tief im Menschen drin? Was würde man tun, wenn alle Regeln außer Kraft gesetzt wären? Wie weit würde man in...
Vor 7 Monaten von Samanta Weber veröffentlicht


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85 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dystopien..., 3. Oktober 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Purge - Die Säuberung (DVD)
...sind ja gerade schwer im Trend. Weil sie uns einen Spiegel vorhalten und interessante Fragen aufwerfen. Das tut auch das Szenario in "The Purge". Lässt sich mit Gewalt überhaupt irgendwann Schluss machen oder ist sie zu tief im Menschen drin? Was würde man tun, wenn alle Regeln außer Kraft gesetzt wären? Wie weit würde man in einer Extremsituation gehen?

Das wirkt aber nur richtig, wenn einem das Zukunftsszenario auch einigermaßen nachvollziehbar verkauft wird. Wird es hier leider nicht. Irgendwelche ominösen "neuen Gründerväter" (über die man weiter nichts erfährt) haben den Säuberungstag eingeführt, an dem 12 Stunden lang alle Gesetze außer Kraft sind --> alle können mal so richtig die Sau rauslassen --> Amerika überwindet alle wirtschaftlichen und sozialen Probleme. Also für mich fehlt da mehr als nur ein Glied in der logischen Kette!

Soziale Ungleichheit zB wird durch dieses System auf die Spitze getrieben. Für "Arme" (und das sind in dem Fall alle, die sich keine Festung mit supermodernem Sicherheitssystem leisten können) geht es plötzlich nicht mehr "nur" um bessere Bildung oder Teilhabe, sondern ums nackte Überleben.
Was ist eigentlich mit Leuten, die für wenig Geld wichtige Arbeiten verrichten? Wie funktioniert eine Gesellschaft, in der diese Menschen einmal jährlich zum Abschuss freigegeben sind? Oder verdienen in gerade mal acht Jahren alle Straßenreiniger, Erzieher und Altenpfleger Millionensummen?
Und wie darf ich mir das Leben zwischen zwei Purge-Tagen vorstellen? Zwischenmenschliche Probleme werden nicht gelöst, sondern Hass und Rachsucht für den Purge-Tag "gespart". Jedes Wort und jede Geste könnte fürs Gegenüber zum Mordmotiv werden - und man wird es erst erfahren, wenn's zu spät ist.
Vielleicht trifft man auf der Arbeit täglich den Mörder des besten Freundes und hat keine Möglichkeit, ihn legal zu belangen. Vielleicht muss man einen Kredit für die Therapiestunden der 5jährigen Tochter aufnehmen, die diese braucht, weil sie in der Purge-Nacht stundenlang vergewaltigt wurde, während der Täter fröhlich aus dem Nachbargarten winkt und offiziell gar nichts falsch gemacht hat.
Wie unter solchen Voraussetzungen Stabilität und sozialer Frieden entstehen soll, kann ich mir nicht erklären und der Film konnte das auch nicht.

Mittlere Spoiler!!!

Dazu kommt auch noch die wahrscheinlich größte Horrorfilm-Todsünde: Doofe Protagonisten. So ziemlich alles passiert in diesem Film nur, weil irgendjemand sich strunzdumm angestellt hat.
Klar, wenn ich sämtliche technischen & finanziellen Mittel habe, um mich auf eine Nacht ohne Gesetze vorzubereiten, dann installiere ich ein halbseidenes Sicherheitssystem, bei dem man von außen den Strom abschalten & mit einem ganz normalen Auto die Mauern durchbrechen kann.
Klar, ich versuche die Nacht zu nutzen, um den Vater meiner Freundin zu erschießen, weil der gegen die Beziehung ist. Dass ich sowas für sie tue, findet sie bestimmt besonders romantisch.
Klar, ich richte mein eh schon lückenhaftes Sicherheitssystem so ein, dass es nur mit einem vierstelligen Code augenblicklich außer Kraft gesetzt werden kann, den ich auch noch an meinen Sohn weitergebe. Kann ja sein, dass er schnell jemand reinlassen will.
Klar, wir trennen uns so weit wie möglich auf, denn wenn man auf einen blutrünstigen Gegner trifft, ist ein Kämpfer ja besser als zwei oder drei.
Klar, wenn wir als Purger in ein Haus eindringen, hüpfen wir unbekümmert und ohne Deckung durch die Räume. Kann ja, gerade in dieser Nacht, wohl nicht sein, dass die Bewohner ihrerseits bewaffnet sind.

Immerhin: Spannung ist vorhanden. Der Storyaufbau ist gut und auch wenn die Schocker- und Gruselmomente lang bekannt und sehr klischeehaft sind (Dunkelheit, Jumpscares, undeutliche Gestalt im Hintergrund etc.), wurden sie doch immerhin gut eingesetzt. Der Film vermag durchaus über die Zeit zu fesseln und ist auch gut gespielt. Schade nur, dass das große Potenzial des Szenarios nicht ausgeschöpft wurde. Dann hätte es für weit mehr als einen weiteren 08/15-Grusler gereicht.

Für mich deshalb 3/5.
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben ohne Regeln, wir würden uns alle zerfleischen!, 7. März 2014
Mir hat der Film sehr gut gefallen!
Klar, man hätte die Story rund um diesen Purge Day noch viel mehr ausbauen könnnen.
Hintergründe erklären usw., dennoch gebe ich dem Film volle Punktzahl, denn hier wird mit relativ einfachen Mitteln Spannung erzeugt und eine geniale Idee filmisch solide umgesetzt.
Was wäre, wenn es diesen Purge Day wirklich geben würde?
Nicht auszudenken....

Ich bin fest davon überzeugt, dass, wenn wir Menschen absolut keine Regeln hätten, wir uns sofort und ohne Rücksicht auf Verluste, zerfleischen würden.
Sehr Euch doch nur mal auch auf unseren Strassen um.
Neid und Missgunst wohin man schaut.
...und dabei spielt es absolut keine Rolle, wie hart ein Mensch in seinem Leben geschuftet hat.
Wenn es eine Chance gibt, wird ihm das (wie auch immer) streitig gemacht...
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73 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Brain-Off, 10. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Purge - Die Säuberung (DVD)
Einer der unbefriedigsten dummen Filme, die ich jemals gesehen hab... Nicht nur dass die Idee dieser "Säuberung" so unglaubwürdig und berechtigungslos durchgepeitscht wird, dass man gar keinen Bock mehr darauf hat, die Sache zu hinterfragen - nein es werden gleichzeitig auch noch sämtliche Klischees bedient, die man in 90 Minuten in einem "Horror"-Film quetschen kann!
Angefangen vom
- billigen "Kühlschranktür-Schocker" über das
- obligatorische "Am Besten wir trennen uns" bis hin zum
- "Garstige Maskenfratze springt in Großaufnahme mit nem Arsch voll Bass direkt vor die Kamera und nervt den Zuschauer"

Ok ok ok - Angenommen diese "Säuberungsnacht", in der alle noch so schlimmen Morde für 12 Stunden legalisiert werden, würde dem Publikum auf eine zumindest entfernt glaubwürdige Art und Weise verklickert werden, anstatt nur ständig auf irgendwelche ominösen "Gründungsväter" hinzuweisen, die in einem Anflug von geistiger Umnachtung die USA gerettet haben, indem sie einmal im Jahr ein feucht-fröhliches Schlachten einläuten...
... ja DANN könnte man zumindest nachvollziehen, dass in dieser Nacht tatsächlich jede Menge Irre durch die Nachbarschaft streunen. In dem Fall dürfte man aber auch annehmen, dass allen voran die jeweiligen Charaktere IN diesem verrückten Film so viel Grips haben müssten, sich nicht einfach entspannt aufs Sofa zu flacken, Däumchen zu drehen und auf den Sonnenaufgang zu warten!
NEIN - Jeder halbwegs normale Mensch (der nicht grade auf Säuberungstour ist) würde verdammt nochmal mit 'ner dicken AK im Anschlag die ganze Nacht hinter der Haustür auf der Lauer liegen und seinem Sohn gehörig nach konservativer Art aufs Maul schlagen, sollte der auch nur daran DENKEN, irgendwelche Sicherheitssysteme abzuschalten! Oder noch besser: Er würde sich und seine gesamte Familie in einen bekackten Panic-Room stopfen und das Lachgas aufdrehen!

Und falls man nun nicht zu den Weicheiern gehören würde, die sich während der Säuberung in ihren gemütlichen Häusern verkriechen, dann würde man sicher nicht strunzdumm im Kinder-Huckepack durch dunkle Hausflure tollen, nur um sich im Esszimmer wegschroten zu lassen - eure verschissenen Masken machen euch ja offensichtlich nicht nur halbblind, sondern auch kein bisschen kugelsicher!

UND AUF KEINEN FALL - ich sags nochmal: AUF GAR ÜBERHAUPT KEINEN FALL würde ich meinen Nachbarn in der Nacht auch nur einen Mikrometer über den Weg trauen - weil mein Hund scheißt täglich auf deren Grünstreifen und verdammt - allein schon wegen dem Grillgestank jeden zweiten Sonntag hätten die allesamt ne Kugel verdient! Bonzenpack!!! AARRGH!

PS: Könnte sein dass hier Spoiler enthalten waren - hätte also nicht von Spoilermemmen gelesen werden dürfen! (Die nächste Purge-Nacht kommt bestimmt)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Idee und Umsetzung, 4 1/2 Sterne., 18. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr gut gemacht, zumindest in den größten Teilen. Die technische und schauspielerische Leistung/Umsetzung ist gut gemacht, es fällt nichts negatives auf. Das Heranführen und Einleiten des Events `The Purge`, welches die Grundlage für die Geschichte bildet, ist gut gemacht. So ist die Frage nach offizieller Hilfe `wie kann man am besten die Polizei informieren und Hilfe holen?` völlig ausgeschlossen. Die Fragestellungen die der Film aufwirft, werden ziemlich herausgestellt über Nachrichten im Fernsehen und die Familie... Am Schluss wird der Film dann immer mehr vorhersehbar. Also 4 1/2 Sterne. Trotzdem war ich positiv überrascht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, 27. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nicht richtig gut, aber auch nicht richtig schlecht. Auch etwas umheimlich. Der Gedanke an so etwas macht Angst. . .
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5.0 von 5 Sternen Der Film ist gut! Leider..., 2. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also, der Film ist gut. Geradezu zu gut. Leider!
Aber lasst mich erklären ohne zuviel zu verraten:

Der Film kommt ohne großartige Kulissen oder Schauplätze aus - dennoch ist er für den Zuseher so real und nachvollziehbar das es erschreckend ist. Um es genau auszudrücken: ich trauere um die Menschheit, denn ich habe das Gefühl das es sich bald wirklich bis zu einem gewissen Grad so abspielen könnte (und es im Grunde in gewissen Teilen der Erde vermutlich bereits so ist). Und das ist, meines Erachtens, ein echtes Armutszeugnis wie es nicht schlimmer sein könnte!

Der Film selbst geht zwar wenig auf die eigentlichen Ursachen/Hintergründe ein wie es dazu kam und betiteln dies nur mit "den Gründervätern die ein neues Amerika ins Leben gerufen haben", aber man wird dennoch mitgezogen und kann sich entsprechend hineinversetzen. In welche der beiden möglichen Gruppen kann jeder für sich entscheiden...

Der Psychische Faktor ist höher als die eigentlich direkt gezeigte Gewalt, aber leichte Kost ist anders. Dies zeigt im Grunde aber schon das Cover, das für mich die Tiefe der menschlichen Seele verkörpert. Und das trifft es auch.

- Und noch in eigener Sache: Würde ich Psychologie oder Humanistik studieren, würde ich eine Abhandlung über die veröffentlichten Rezensionen zu diesem Film verfassen. Hier scheint das Potential, um beispielsweise schlummernde Serienkiller zu analysieren, enorm. Ganz wie auch im Film selbst!
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anders als erwartet, 23. Oktober 2013
Einmal im Jahr ist in Amerika jedes Verbrechen erlaubt. Dafür hat die Regierung den sogenannten PURGE DAY eingeführt. Innerhalb von 12 Stunden ist jedes Verbrechen absolut straffrei ohne das die Polizei eingreift und auch Krankenhäuser bleiben geschlossen. Das hat zu einem enormen Abbau der Kriminalität geführt. James Sandine ist glühender Verehrer dieses Tages. denn als Spezialist für Sicherheitssysteme hat er kurz zuvor Hochkonjunktur, da sich natürlich in diesen 12 Stunden insbesondere die reichen Bürger verbarrikadieren. Auch sein Haus ist scheinbar sicher. Doch dann lässt sein Sohn aus Mitleid einen um Hilfe bettelnden Bürger ins Haus herein. Das hätte er mal lieber sein lassen sollen, denn bald taucht schon ein ganze Bande von Irren auf, die die Herausgabe des Mannes fordern. Und dafür ist denen jedes Mittel recht.

Als ich den Film das erste Mal gesehen hatte, war ich zunächst leicht enttäuscht, denn aus der wirklich interessanten Geschichte hätte man mehr Informationen präsentieren müssen. Die Umstände wie es zu diesem Tag kam, werden nur angeschnitten und der Film reduziert dich dann doch sehr auf einen Hausterrorfilm.

Nun aber das große ABER. Das macht er extrem gut. Man hat als Oberirren einen wirklich fantastischen Schauspieler ausgegraben und die Szenen in dem Haus sind sauspannend inszeniert. Dazu kommt noch ein herrlich grimmiges Ende mit einer Wende, die man wahrlich nicht voraussehen konnte.

Wenn man mit der Prämisse an den Film herangeht, einen wirklich spannenden und teils klaustrophobischen Streifen geliefert zu bekommen liegt man hier vollkommen richtig. Wenn man nach der Story einen anderen Streifen erwartet, wird man enttäuscht sein.

Ethan Hawke, der seit er seine Rollen nicht mehr nach Gage, sondern nach Drehbüchern aussucht, liefert nun dieses Jahr nach SINISTER schon den zweiten richtig guten Film ab, der gerade mal läppische 3,5 Millionen Dollar kostete, aber keineswegs billig aussieht und das Budget um ein Vielfaches wieder einspielte. (videotie.de)
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entdeckt: Peinliche Prämissen, 25. Februar 2015
Von 
Der Entdecker (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selten in der Geschichte der Menschheit wurde eine reizvolle Grundidee dermaßen dümmlich umgesetzt. Selten haben Drehbuchautoren eine so geringe Kenntnis der menschlichen Natur offenbart. Der Mensch an sich und ja, selbst der Amerikaner (schaut man "The Purge" als Satire, suhlt sich der Film in Selbsthass auf die eigene Nation), ist im Kern ein mitfühlendes, soziales Wesen, das durchaus "die Bestie in sich" rauslassen kann - aber nur, wenn man ihm "echte" Gründe gibt. Brennende Eifersucht. Gebrochene Herzen. Die Ausnahmesituation eines Krieges. Fundamentalistische Überzeugungen. Und ja, sicher auch die Verteidigung der Familie in den eigenen vier Wänden. Doch selbst dann würden in den 12 Stunden einer straffreien Nacht nicht tausende von Menschen losziehen, um zu metzeln und zu morden. Zum einen, weil ein gepflegter Einbruch beim Juwelier viel praktischer wäre. Zum anderen, weil sich doch gerade in der einen Nacht der "Säuberung" jedes potentielle Opfer auf die Attacke einstellen kann und der einzige Vorteil eines geplanten Mordes - der Überraschungseffekt - damit im Arsch ist. Mal abgesehen von der narzisstischen Verirrung zu glauben, man selber sei in dieser Nacht quasi unverwundbar. Und erst Recht abgesehen von der hanebüchenen Prämisse, es kröchen plötzlich maskierte Gangs reiner Psychopathen aus den Löchern, als würde in allen Mittzwanzigern der Neuzeit der Geist von "Clockwork Orange" oder "Funny Games" stecken. Und der NOCH hanebücheneren Wendung, dass sich die Nachbarn eines ohnehin insgesamt wohlhabenden Viertels lediglich aus Neid gegenüber jenen, die sie durch freiwillige Käufe ihres Produktes selber reich gemacht haben, in Mordlust versteigen. Das wäre ungefähr so, als würde man ernsthaft annehmen, dass sich die Bewohner eines gut situierten Düsseldorfer Vororts, die alle freiwillig bei ihrem Nachbar Udo ihre Versicherungen erworben haben, mit Schlachtermessern vor seiner Tür wiederfinden, weil er durch sie ein paar Euro mehr gemacht hat als sie selbst. UND als würden diese Nachbarn dann bei seiner rituellen Ermordung wortwörtlich die aktuelle Staatsdoktrin zitieren, die als Propaganda dermaßen tief in sie eingedrungen ist, dass selbst Zombies aus C-Filmen dagegen glaubwürdiger wirken. Oder meinetwegen sogar Schneehaie. Meint man es "gut" mit "The Purge" kann man sagen, dass es sich dabei um einen angemessen brutalen Reißer handelt, der lediglich einen "Grund" benötigte, um einen blutigen Häuserkampf in privatem Umfeld zu inszenieren. Nimmt man ihn ernster, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass hier ein paar "engagierte" Amerikaner mittels einer pechschwarzen Dystopie-Satire ihr Statement zu privatem Waffenbesitz und kapitalistischer "Ungerechtigkeit" abgeben wollten und dabei - besoffen von der eigenen moralischen Überlegenheit - nicht nur sämtliche Plausibilität außer Acht ließen, sondern im Endeffekt ein weitaus zynischeres und verachtenderes Menschenbild produzieren, als selbst ihre "Gegner" es je zustande brächten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Notfallkauf., 3. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Purge - Die Säuberung (DVD)
Ich wollte "The Purge" Teil 1 noch vor dem 2. Teil anschauen. Leider hat der Artikel auf Amazon Instant Video zum leihen mehr gekostet als ihn direkt zu kaufen.
Ein mal anschauen ist okay. Ein weiteres mal lohnt sich nicht.
Teil 2 ist viel besser als der 1.
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2.0 von 5 Sternen Der Film ist in Ordnung, 1. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Grunde ist die Idee nicht schlecht, mal was originelles.

Jedoch hätte man mit dieser Idee einiges mehr raus holen können wie ich finde. Wie (fast) jeder Horrorfilm hat auch dieser seine Logiklöcher. Beispielsweise tun die Protagonisten so, als wäre das Haus so groß wie ein Messegelände oder ähnliches, denn schreie, Schüsse oder sonstige laute Geräuschquellen hört man anscheint nicht. Ja natürlich, das Haus ist groß, aber trotzdem würde man Geräuschquellen wie Schüsse hören. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass im Film nur diese eine Familie gezeigt wird und wie sie versuchen, gegen die Eindringlinge durchzukommen. Im Klartext heißt das: Personen sind im Haus und kämpfen gegen unbekannte Personen von außerhalb - also etwas was wirklich in jedem Horrorfilm gezeigt wird. Und genau da wurde viel Potential verschenkt, man hätte auch besser die Straßen zeigen können, andere Geschehnisse in der Nacht, wie sich die Leute schützen, wie andere Menschen auf der Straße kämpfen und so weiter... aber nur durch diese Hausszenen sieht der Film wie jeder andere Horrorfilm aus, was wirklich schade ist. Einen wirklich markanten Wiedererkennungswert hat der Film leider nicht, außer dass die Taten durch das Gesetz möglich sind.
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The Purge - Die Säuberung
The Purge - Die Säuberung von James DeMonaco
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