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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prädikat: Pädagogisch besonders wertvoll
Als langjähriger Helge-Fan, muss ich mich gegen so manche negative Rezension aussprechen: Ich fand die Fortsetzung sogar noch um ein Vielfaches besser als "Nihil Baxter" und ganz und gar vorzüglich. Helge geht mit der Zeit und wiederholt nicht dauernd olle Kamellen. Anspielungen gibt es trotzdem genug, aber nicht auf eine repetitive Art und Weise,...
Vor 9 Monaten von Benni veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Nur schlecht!
Schade. Hatte mich so gefreut und auf einen lustigen Abend gehofft. Leider ist der Film nur zusammenhanglos und unwitzig. Hab ihn garnicht zu Ende geschaut. Kein Vergleich zu den anderen großartigen Werken.
Vor 29 Tagen von Oldschoolthrasher veröffentlicht


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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prädikat: Pädagogisch besonders wertvoll, 13. März 2014
Als langjähriger Helge-Fan, muss ich mich gegen so manche negative Rezension aussprechen: Ich fand die Fortsetzung sogar noch um ein Vielfaches besser als "Nihil Baxter" und ganz und gar vorzüglich. Helge geht mit der Zeit und wiederholt nicht dauernd olle Kamellen. Anspielungen gibt es trotzdem genug, aber nicht auf eine repetitive Art und Weise, sondern stimmig eingebaut und ohne jede Scham auf neue Art und Weise lustig. Gerade die filmische Umsetzung ist meiner Meinung nach extrem genial geworden und bot Helge einen komplett neuen Raum um seinen Humor umzusetzen, den ich so noch nicht erlebt habe. Die schnellen und teils sehr seltsamen Schnitte und Nahaufnahmen tun den Film und taten mir so richtig gut und wirkten genial. Das alte Helge-Film-Gefühl war voll da. Nur, dass es noch besser und weniger langatmig war.
Ein Meisterwerk.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Is' aber albern., 12. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Is' ja so warm hier, da braucht man nicht noch'n Film. Ist doch albern. Ne, ist aber wirklich abern. Ja albern. Alberner Film. Da kommt er wieder, der Kommissar, der alberne Schw**nes.., Sack dooo, du P-mann du Kommissar du blöde Kuh du Mistfink!

Ein MUSS für Helge-Bekloppte (wie mich).
Aber muss ich das überhaupt erwähnen?
Is' doch albern.

Ich muss Suppe kochen, 'schüss.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht 100% perfekt, aber immernoch eine Klasse besser, als all seine aktuellen Komikerkollegen, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe Helge Schneider erst in den letzten Monaten so richtig für mich entdeckt und hatte sehr viel zum Nachholen. Nachdem ich mir die bisherigen vier Spielfilme ansah und va. von "Praxis Dr. Hasenbein" aber auch den anderen extrem begeistert war, hielt ich es nach meinem Geschmack für Helge kaum möglich, mit seinem neuen Film "Im Wendekreis der Eidechse" mit den vier Vorgängern mithalten oder sogar unmöglich diese übertreffen zu können.
Trotzdem versuchte ich unvoreingenommen mir den neuen Streifen anzusehen. Es gibt durchaus genügend witzige Momente, vor allem so nach knapp einer Stunde erreicht er seinen Höhepunkt, trotz gewohnter Handlungsarmut. Man trifft alte Bekannte, wie den Homöophaten, seine Elefanten-Sack-überm-Kopf Langzeitpatienten oder den Pflastermann wieder (alle schon bei Jazzclub mit dabei). Auch die 00-Schneider Wohnung von früher erkennt man wieder.
Der Film hat allerdings auch Phasen, in denen in keinster Weise was passiert. Ein paar einzelne Gags sind auch für Helge ungewohnt seicht und zu sehr Hau-drauf-Komik. Das völlig Absurde fehlt mir ein bisschen, auch wenn es hier und da erscheint, z.B. auf dem Straßenstrich, mit den als Frauen verkleideten Männer. Hier hat Helge als Prostituierte den bärtigen Lady-Stil, den uns Conchita Wurst aktuell bietet, vorweggenommen.
Die Outtakes zeigen, meiner Meinung nach, das der Film noch deutlich mehr Potential gehabt hätte, hätte man ihn mit früherer Lockerheit gedreht und auch ein paar vermeintliche Pannen dringelassen. So gings mir auch schon bei Jazzclub, wobei dieser noch abgerundeter war.
Im Gegensatz zu den vorangegangenen vier Filmen, denen ich 5 Sterne geben würde, geb ich diesem Film gute vier Sterne.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Make my day, Helge!, 11. April 2014
Über die Polarisierung Helges filmischen Schaffens bei Kritikern und Publikum wurde schon vor ziemlich genau 20 Jahren diskutiert, weshalb ich dieses Fass jetzt nicht mehr öffnen möchte. Jeder, der Helge und seine Filme kennt, weiß, was ihn erwartet. Und jeder, der Helges Filme liebt, wird (meiner Ansicht nach) nicht enttäuscht.

Natürlich ist es nicht ganz leicht, an einen (unter Fankreisen) bereits zum "Kultfilm" deklarierten Streifen wie "00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter" (1994) anzuknüpfen, doch Helge hat das einzig Richtige getan: Er hat mit "Im Wendekreis der Eidechse" keinen müden Ausläufer seines Vorgängers sondern einen völlig neuen, für sich stehenden Film gemacht, der nicht von der Kopie oder Zitierung des "Originals" lebt, sondern eigenständig und einfach wieder anders ist. Der Charakter und das Outfit des Komissars haben sich - wie Helge über die Jahre auch - entwickelt und verändert und das ist auch gut so. Alles entwickelt sich weiter, wäre dem nicht so, stünden wir still - und es gibt nichts Schlimmeres, was man einem Komiker nachsagen könnte. Helge steht nicht still, er verändert sich - ohne sich dabei nicht treu zu bleiben. Und das merkt man auch dem Kommissar an, der jetzt etwas lässiger und cooler daherkommt und auch mal die Fäuste schwingen lässt (also eher so ist, wie er auch in den Romanen beschrieben wird).

"Im Wendekreis der Eidechse" spielt geschickt mit dem Genre, das er persifliert und ist ein Musterbeispiel Helges sensibler Beobachtungsgabe.
Ferner ist er eine wahre Augenweide: Die vereinzelten in Spanien gedrehten Szenen haben Flair und sehen toll aus und kontrastieren geschickt die Szenen, die in Mülheim (Ruhr) gedreht wurden (und auch ihren ganz eigenen Charme haben). Optisch und atmosphärisch punktet der Film meiner Ansicht nach ganz gewaltig - Helge imitiert geschickt das Milieu des typischen Krimi-Thrillers und vermischt es mit der für ihn charakteristischen Helge-Schneider-Atmosphäre.

Zu den Darstellern: Mit dem grandiosen Andreas Kunze wie auch dem unverwechselbaren Helmut Körschgen sind leider zwei echte Originale von uns gegangen, jedoch freut man sich über viele Auftritte weiterer alter Bekannter wie Peter Thoms oder Sergej Gleithmann sowie dem Bösewicht, gespielt von Rocko Schamoni, der eine äußerst einprägende Performance abliefert.

Die Blu-Ray bietet alles, was man von dem Medium erwartet: Scharfes Bild, klaren Ton und jede Menge Extras wie Making Of, Mis- und Outtakes oder einem Interview mit Helge.
Ich bin schon lange ein großer Helge-Schneider-Fan und mir hat "Im Wendekreis der Eidechse" wirklich sehr gefallen. Meine Angst der versuchten "Nachahmung" des Vorgängers war glücklicherweise völlig unberechtigt, die Anlehnungen an ältere Schneider-Filme geschehen angenehm dezent und unaufdringlich - so, wie es sein soll!
Also: Für alle, die WISSEN, womit man es mit Helges Filmen zu tun hat und diese mögen: KAUFEN!
Sollte man noch keinen Film von ihm kennen, würde ich vorschlagen, erst mal reinzuschauen und nicht gleich zu kaufen und dann hier zu fluchen. Das erspart die hundertste Wiederholung einer Diskussion über Schneiders künstlerischen Wert, die ohnehin zu nichts führt.

Helge: Thanks, you made my day!
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4.0 von 5 Sternen Origineller Helge-Film, der mir in den nächsten Jahren vielleicht immer besser gefällt., 28. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ehrlich gesagt gefällt mir der Film nach dem dritten Mal Sehen immer noch nicht super, wie das bei den anderen Filmen von ihm ist/war. Beim dritten Mal fand ich ihn schon besser als beim ersten oder zweiten Mal. Es ist die Atmosphäre, die hier zählt, Helge selbst natürlich vor allem. Da ich Hardcore-Helge-Fan bin, weiß ich nicht, wie ein beiläufiger Zuschauer den Film empfinden mag. Man sollte Helge mögen... und den Film nicht nach üblichen Maßstäben messen. Denn klar ist er äußerst laienhaft und billig gemacht, hat keinen nennenswerten Spannungsbogen, keine ausgefeilten Gag-Dialoge etc. ... Er plätschert so dahin und ist ein extrem kauziges, unverwechselbares Machwerk mit dem speziellen Ruhrgebiet-Charme.
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5.0 von 5 Sternen "Eine ekelhafte Substanz".........Meisterhaft!, 13. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In Zeiten, in denen Helges Bühnenshows und Musikwerke immer populärer werden und kaum noch Widerspruch und Verärgerung hervorrufen ist dieser Film eine Wohltat. Er schafft es, den Geist der alten Helge-Filme aufrechtzuerhalten und ist dabei doch eigenständig und neu. Körschgen und Kunze sind zwar nicht ersetzbar, haben aber in vielen wunderbaren anderen Charakteren, die hier aufgefahren werden würdige Nachfolger gefunden. Zitate wie "eine ekelhafte Substanz" und "ich komme extra aus dem Hunsrück...." sorgten dafür, dass ich vor Lachen auf dem Boden lag und haben definitiv das Zeug zum Klassiker. Ich bin begeistert und warte auf Teil 3!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großes Kino, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es soll ja Menschen geben, die mit Helge nichts anfangen können. Die werden es auch diesmal schwer haben, schätze ich. Für alle Helge-Liebhaber wird es ein gefundenes Fressen sein: man kommt aus dem Lachen nicht raus. Manche Späße erschließen sich auch erst beim wiederholten Sehen - große Klasse! Meiner Meinung nach übrigens die coolste Karre, die "Der Kommissar" je hatte. Helge for Bundeskanzlette!
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1.0 von 5 Sternen Nur schlecht!, 23. November 2014
Schade. Hatte mich so gefreut und auf einen lustigen Abend gehofft. Leider ist der Film nur zusammenhanglos und unwitzig. Hab ihn garnicht zu Ende geschaut. Kein Vergleich zu den anderen großartigen Werken.
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20 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder Helge, Helge, Popelge..., 17. Oktober 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
FILM (Spoilergefahr) Kritik/Bewertung/Besprechung (Review):

Es dauert nur wenige Sekunden und schon ist der Meister der NichtKunst und des UnFilms im langen hellen Ledermantel im Bild, und in seinem eierschalfarbigen Citroen DS - einem der wohl traditionsreichsten und kultigsten Autos der Filmgeschichte - gibt er gleich die erwartet einzigartige Visitenkarte ab. Stets mit dabei ist sein treuer Gefährte, der kaum übergewichtige Zwergspitz "Zorro", dessen Fellfarbe vom Kommissar feinfühlig mit seinem ganz und gar trendigen Mantel abgestimmt wurde. Roy Schneider ist wie bekannt ein improvisierender Künstler im harten Business des Verbrechens. Ihm fliegt aber auch nichts einfach zu, wie wir als Zuschauer vielleicht vorschnell vermuten. Wie er selbst bald darlegt, "wurde er nicht als Kommissar geboren. Er musste diesen Beruf erst "erlernen" wie er selbst zu gibt.

Er ist aber auch ein knorriger Eigenbrötler, der wie anfangs sichtbar mit simplen Kaffeemaschinen auf ernstzunehmenden Kriegsfuß steht und ein Spiegelei machen war leider auch nicht Bestandteil in der Kommissar-Ausbildung. Dafür liebt er es süß und in einem halben Plastikbecher Kaffee müssen circa 16 Würfelzucker Platz finden. Und Bildung steht ganz oben auf der Liste von IM WENDEKREIS DER EIDECHSE und wir lernen, dass der "Erfinder der Polizei" ein Herr Faustkemper war. Frisch gestärkt durch diese Kohlenhydrate erwischt Roy Schneider gleich einen fiesen Popo-Tatscher und Sittenstrolch in nur leicht veränderter Aufmachung in flagranti und quittiert dies mit den Worten "Du packst keinen mehr an 'n Popo".

Als das Sexferkel noch unverschämterweise nach einem Anwalt verlangt, muss er spontan vermöbelt werden und der Kommissar beendet seinen Tag mit einem feschen "Make my day". Der geneigte Seher von IM WENDEKREIS DER EIDECHSE sollte auch stets die Ohren offen halten, den die von Anfang an eingestreuten Radiokommentare sind integraler Bestandteil des Films und müssen unter Strafandrohung durch Kommissar Schneider höchstpersönlich angehört werden. Aber sein eigentlicher Fall, die Jagd nach Jean-Claude Pillemann, einem skrupellosen und Eidechsen-Säure spuckenden Verbrecher deutsch-türkisch-belgischer Abstammung, steht noch vor der Aufklärung. Worthülsen wie "absurd", "grotesk" oder "skurril" greifen absolut zu kurz um das Gesehene adäquat zu würdigen.

Gespielt wird Pillemann vom kongenialen Rocko Schamoni und es wäre mal interessant darüber zu forschen, inwieweit sich die Fanbase von Helge und Rocko, wie bei mir, überschneidet. Man könnte 100.000 Rosen....äh,....Dinge ansprechen, die IM WENDEKREIS DER EIDECHSE ausmachen und ihn aus der grauen Masse unvergleichbarer Filme heraus stechen lassen. Komödiantische Höhepunkte gibt es aus Fansicht Milliarden, doch der Film ist wie üblich ein Gesamtkunstwerk und verbessert mit jedem Sehen seine Wirkung und diese sollte auch durch die parallele Einnahme berauschender Substanzen noch steigerbar sein. Auch Udo Lindenberg wird wieder gefeatured und wir erleben Taxifahrerinnen als Human-Beatbox und ausgebrochene Gorillas.

Aber die größte Plage ist die von Staubsauger Vertretern, speziell die aus dem Hunsrück. Höhepunkte weiterer Art sind die Auftritte von Helge als Prostituierte oder in der genialen Maske als Zahnarzt Dr. Rammelmann. Auch eine winterliche Bergüberquerung mit einer Waschmaschine schreibt definitiv Filmgeschichte. In keinem Film der Neuzeit wird auch so viel geraucht wie in IM WENDEKREIS DER EIDECHSE und auch dies ist nicht zufällig wie weiter unten ausgeführt. Der Stil wirkt weniger improvisiert als in Helges vorherigen Werken, dennoch gibt es scheinbar inhaltslose lange Einstellungen auf unseren Protagonisten, die er als Regisseur und Co-Drehbuchautor sicherlich erst spontan zur Aufnahme mit Leben füllt.

Wie sehr er sich konsequent jegliche Freiheiten nimmt, zeigt auch das recht ereignislose Ende, welches sich einem erzählerischen oder actionseitigen Kumulus verweigert und sich auch um die Erwartungen seiner Fans vordergründig nicht die Bohne schert. Helge Schneiders Filme entziehen sich erfolgreich den meisten üblichen Kriterien der konventionellen Filmkritik und deswegen wird hier auch gar nicht versucht, 00 SCHNEIDER - IM WENDEKREIS DER EIDECHSE an solchen Maßstäben zu messen, die Helge Schneider bewusst durch seinen für seine Fans genialen Dilettantismus vermeidet. Dazu zählt zunächst einmal auch das gewählt Filmformat in 16 mm. Doch es gibt einige bemerkenswerte narrative Unterschiede oder auch Weiterentwicklungen zu seinen bisherigen Filmen, die angesprochen werden sollten.

IM WENDEKREIS DER EIDECHSE ist eine Hommage an den europäischen und angloamerikanischen Kriminal- und Polizeifilm der 50er bis 70er Jahre. Louis de Funés, Eddie Constantin, Jean Marais, Jean Gabin bis hin zu Alain Delon dürfen einem dabei gerne in den Sinn kommen, wie Helge in einem Interview mit Udo Rotenberg selbst angibt. Dies wird dann durch seine Polizeikollegen entsprechend verkörpert, die sämtlichen relevanten Kulturkreisen angehören und auch in ihrer Originalsprache oder mit starkem Akzent sprechen. Zur Vollkommenheit wird dies dann noch über die generelle Ausstattung, die Autos sowie eben das extensive Rauchen. Der Diebstahl von Zigaretten ist nach Auskunft des Kommissars selbst mit das "verachtenswerteste Verbrechen überhaupt".

Helge Schneider spielt mit noch viel mehr Insignien und Metaphern als in seinen vorherigen Filmen. Vielleicht erstmals zitiert er auch das Horror-Genre einmal quer durch die jüngere Geschichte wenn ein schreiender Verrückter mit Motorsäge durch das Bild läuft, Personen mit Säcken und Augenschlitzen auftauchen oder Kinder mit Dämonenstimmen sprechen. Hier dürfen also TEXAS CHAINSAW MASSACRE, FUNNY GAMES und unter anderem DER EXORZIST um die Ecke schielen. Wie meist handelt IM WENDEKREIS DER EIDECHSE in der Weltstadt Mühlheim an der Ruhr, welche gleich hinter dem im Film sichtbaren Meer liegt wie man weiß. Helge wäre nicht er selbst, wenn es nicht einen monströsen Schlusskampf mit der Eidechse in Zeitlupe gäbe. Begleitet wird der gesamte Film durch Helge's Musik, die er in Konzerten auch gerne mal als "Strafjazz" bezeichnet.

4,5/5 Würfelzucker....äh,....Sternen
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5.0 von 5 Sternen 00 Schneider ist zurück!, 11. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach 00 Schneider - jagt Nihil Baxter, ist Der Kommissar zurück und stärker den je zuvor, der Zahnarzt schlägt jedoch alles und stellt jeden Act in den Schatten! Must see!!
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