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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Dokumentation, die traurig und nachdenklich stimmt
Bisher kannte ich nur Ausschnitte dieser Doku, nun endlich kam die DVD heraus.

Ich war durch die eine negative Rezension neugierig, was mich hier erwarten wird, und ich verstehe jetzt, dass alle, die irgendwie von Delphinarien abhängig sind, natürlich solch eine schonungslose Doku nicht besonders gut finden werden.

Wirft sie doch letztlich...
Vor 7 Monaten von Simone veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Wenn man diesen Film gesehen hat,wird man keine Show mehr besuchen.
Sehr interresant,was so hinter den Kolissen pasiert.Leider sind die Shows immer noch ein großer anziehungs punkt.
Endscheiden muß jedoch jeder selber!!!!!!!!!!!!!
Vor 1 Tag von Reinhard Klatt veröffentlicht


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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Dokumentation, die traurig und nachdenklich stimmt, 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bisher kannte ich nur Ausschnitte dieser Doku, nun endlich kam die DVD heraus.

Ich war durch die eine negative Rezension neugierig, was mich hier erwarten wird, und ich verstehe jetzt, dass alle, die irgendwie von Delphinarien abhängig sind, natürlich solch eine schonungslose Doku nicht besonders gut finden werden.

Wirft sie doch letztlich ein ganz schlechtes Licht ab auf das Image trächtigste Delphinarium "Sea World".

Ich war nie in einem Delphinarium und kenne nur Filme, war entsprechend sehr beeindruckt, was solch unglaublich große und imposante Tiere in Menschenhand tun können..

Aber das dahinter war mir bis vor einigen Woche nicht bewusst - erst über facebook und die Seiten der Meeressäugerschutzorganisation "Sea Sheperd" habe ich meinen Fokus auf Delphine und Wale gelenkt.

Ich bin entsetzt über das, wie eigentlich Delphine und Wale in solche Vergnügungsparks kommen, wie Tiere leiden und Schmerzen fühlen und dies zum Ausdruck bringen....

Die Tatsache, dass diese Tiere vermutlich intelligenter sind als wir und ein wesentlich intensiveres Sozialverhalten haben als wir Menschen, macht das Ganze nur noch schlimmer. Den Tieren ist bewusst, was auf sie zukommt, wenn Wal- und Delphinfänger sie im Visier haben.

Was beispielsweise in Japan, Taiji passiert (hierzu gibt es die Dokumentation "The Cove"), ist derart grausam zu verfolgen, und sprengt jede Vorstellungskraft eines normal fühlenden Menschens. Hat man einmal die Bilder gesehen und die Livestreams...man behält sie bei sich und verändert komplett die Sichtweise und Einstellung zu allen Lebewesen, hier aber insbesondere zu Tieren.

Blackfish ist eine nicht einfach zu schauende Dokumentation, da sehr viel Schnitte und Szenenwechsel stattfinden, um in 80 Minuten eine möglichst breite Information an den Ahnungslosen zu vermitteln.

Eines erreicht sie gewiss: wer die Doku gesehen hat, wird vermutlich kein Delphinarium mehr besuchen und dieses unglaublich traurige Leben dieser wundervollen Tiere zu unterstützen.

Meeressäuger gehören in das große, weite Meer und nicht in enge Betonbecken, wo sie zur Belustigung von uns Menschen Kunststücke machen müssen.

Es wundert mich nicht, dass Tilikum solch ein Verhalten zeigte – welcher Mensch möchte schon gerne sein Leben lang in einem Zimmer eingesperrt sein?
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll. Traurig. Ein Meisterwerk., 13. April 2014
Der Autor der Negativrezension hat nicht ansatzweise verstanden, worum es hier eigentlich geht: Orcas gehören nicht in ein Delphinarium, wo sie für die Belustigung stumpfer Menschen herhalten müssen.

Es mag sein, dass SeaWorld heutzutage andere Standards in Bezug auf die Haltung der Tiere setzt, als es bisher der Fall war und hier eine Qualitätsverbesserung stattgefunden hat. Dennoch gehören diese Tiere nicht in ein begrenztes Becken, ganz egal von welcher Größe dieses ist.
Es mag auch sein, dass Projekte gefördert werden, die dem Schutz der Tiere zukommen. Das ist schön und vorbildlich, kann aber niemals kompensieren, was den in Gefangenschaft lebenden Tieren zugemutet wird.
Es mag zudem sein, dass Gabriela Coperthwaite mit dieser Dokumentation ein bisschen Geld eingefahren hat. Aber ich behaupte, dass es sich um einen vergleichsweise überschaubaren Erlös handelt und sie diesen für weitere sinnvolle Projekte einsetzen wird.
Man könnte hier viele weitere Punkte aufgreifen...

Zum Film gibt es nur folgendes zu sagen: UNBEDINGT ANSEHEN. Der Film ist einfach nur unfassbar. Er hinterließ bei mir ein tiefsitzendes, sehr starkes Gefühl von Trauer, was in dieser Form nicht häufig auftritt. Ich saß am Ende des Filmes noch sehr lange und sehr nachdenklich vor dem Fernseher.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiger Tierrechtsfilm, 8. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Blackfish [DVD] [UK Import] (DVD)
Einer der wichtigsten Tierrechtsfilme überhaupt. Angesichts des Desasters um Seaworld wird die Absurdität der zigMillionen teueren "Delfin-Lagune" im Nürnberger Tiergarten überdeutlich, die gegen den Rat der gesamten Fachwissenschaft (und auch gegen die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, die die Betonkuhle über Steuergelder bezahlen mußte) von ignoranten Zoobetreibern durchgesetzt wurde.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblicke in die Haltung von Orcas bei Seaworld, 11. Mai 2014
Ich möchte mich als erstes als Besucherin des "Loro Parks" auf Teneriffa outen. Ich habe mich - wie die Regisseurin auch - gefragt, wie es zu "Unfällen" mit Trainern kommen konnte und habe mich deshalb sehr über einen Film über dieses Thema gefreut. Die Regisseurin hatte sich gefragt, warum intelligente Tiere wie Orcas in Gefangenschaft diejenigen angreifen, die sie füttern, und hat sich für den Film ein Tier "Tillikum" herausgegriffen, welches bei Seaworld in den USA 3 Menschen getötet hat. Es werden jedoch weitere Beispiele für Unfälle angeführt, so wird z.B. auch der Loro Park genannt.

Die Regisseurin geht erfreulich objektiv (so objektiv wie es denn bei so einem Thema geht) an die Sache heran und legt den Fokus ihrer Dokumentation auf Interviews mit ehemaligen Seaworld Trainern, die mit den Orcas oder auch direkt mit Tillikum gearbeitet haben. So erhält man einen unglaublich guten Einblick in die Arbeit mit Orcas bei Seaworld, wofür allein dieser Film schon sehenswert ist. Es ist wirklich sehr interessant (und teilweise unfassbar), was sie über die Haltungsbedingungen und Arbeitsmethoden erzählen und wie sie manche Verhaltensweisen der Tiere interpretieren können. Sie alle vermitteln glaubhaft, dass sie um das Wohl der Tiere bemüht waren - und man merkt Ihnen an, wie schockiert sie über die Unfälle sind.

Bei aller objektiver Zusammenstellung der Fakten fehlt eine wichtige Sichtweise in diesem Film - und zwar die von Seaworld oder die des Zuschauers bei Orca Shows. Hier sind natürlich auch wir gefragt, die solch eine Orca Show besucht haben. Ein ehemaliger Trainer spricht es kurz an: Er meint, dass durch die Shows Achtung vor diesen Meeressäugern erzeugt wird. Und auch die Regisseurin gibt im Zusatzmaterial zu bedenken, dass wir - als Primaten - lernen, in dem wir nahe an die Dinge herangehen und sie berühren, um sie zu begreifen. Deshalb hätten die Shows in der Vergangenheit durchaus ihre Berechtigung gehabt. Und auch ich muss ihr da uneingeschränkt Recht geben. Ich kann leider mit Tieren im Meer, von denen ich nur die Rückenflosse sehe, nichts anfangen. Aber bei der Show oder in diesem Becken habe ich zum ersten Mal gesehen, wie unglaublich groß die Orcas sind und was für eine Kraft sie haben. Sie sind halt im Meer in ihrem Element und der Mensch eben nicht. Dennoch sollte man immer vor Augen haben, dass sie Raubtiere sind. Diese Verniedlichung heutzutage ist ja gerade bei diesen imposanten Tieren unangebracht und befremdlich. So gesehen fehlt mir hier im Film ein wichtiger Aspekt, weshalb ich einen Stern abgezogen habe.

Die Bilder, die im Film gezeigt werden, sind teilweise drastisch und mir war vorher nicht bewußt, dass die Unfälle (teilweise) während Shows passiert sind. Der Grund für diese Unfälle, der von der Regisseurin präsentiert wird, ist einleuchtend und gibt weiterhin Eindrücke von den Begebenheiten und Verhaltensmechanismen von Tieren (auch allgemein) in Gefangenschaft (also auf engsten Raum). Mich würde interessieren, in wieweit die Wissenschaft bei der Haltung der Tiere eingebunden ist. Im Film und im Bonusmaterial klang an, dass dies so ist, aber ob und welche Erkenntnisse gewonnen wurden, wurde nicht thematisiert.

Die Regisseurin sagt im Bonusmaterial, dass sie den Leuten, die ihren Film anschauen, nicht vorschreiben wolle, was sie fühlen sollen. Das ist meiner Meinung nicht ganz gelungen und auch ein bisschen (amerikanischer) Pathos kommt am Ende schon durch. Aber trotzdem ist es ein wichtiger Film, um sich mit seinem ganz persönlichen Verhältnis zu Tieren auseinanderzusetzen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!!, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein wahnsinnig guter "echter" Film, der die wahren Lebensumstände zeigt und wie sehr man in diesen Parks "geblendet" wird. Jeder der wirkliches Interesse an diesen wundervollen Tieren hat, sollte sich das ansehen. Faszination und Wut kommen hier zu gleichen Teilen an die Oberfläche..
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiger Film über die Psychopathologie unserer Gesellschaft, 2. Juli 2014
Wichtiger Film um der menschlichen Überheblichkeit einen Spiegel vorzuhalten und was passiert wenn man denkt, man könne sich als Mensch über alles hinwegsetzen. Es gibt viele Stimmen gegen diesen Film, das ja alles nicht so schlimm wäre, oder gar nur kommerzielle Absichten vorherrschen würden. Die Menschen die so etwas sagen, haben keinen wirklichen Bezug zu Ihren Gefühlen mehr. Sie können das Drama nicht begreifen, welches sich dort abspielt. Kinder werden Ihren Müttern entrissen, Ihrem natürlichen Lebensraum entzogen und dann lebenslang in zu engen Behältnissen gehalten.
Die Freude der Tiere, die sie Tagsüber dann beim Training oder bei den Shows zeigen wird dann als Wohlfühlanzeichen fehlinterpretiert. Jeder Gefängnisinsasse freut sich, wenn er mal in den Hof zum Spazieren darf um andere Eindrücke zu bekommen, als das sehr begrenzte Umfeld, das er sonst zu Gesicht bekommt und das umso mehr, wenn seine Ernährung von richtigem Verhalten abhängt, sprich - sich entgegen der eigenen Individualität und der eigenen Freiheit zu unterwerfen. Es ist ganz klar und auch überaus verständlich was dann passiert.
Was mir sehr markant in dem Film in Erinnerung geblieben ist, als eine Seaworld-Mitarbeiterin bedenken geäußert hatte, weil da ein sehr junges Kalb von seiner Mutter getrennt werden sollte. Die echten und wertvollen Gefühle dieser Mitarbeiterin wurde dann von anderen Mitarbeitern lächerlich gemacht und entwertet, Sie solle sich mal nicht so haben. Genau das ist die Psychopathie in unserer Gesellschaft, deren Nährboden eine antrainierte Gefühllosigkeit ist und wo jeder Mensch in der Pflicht ist, da wachsam zu sein und mit dem Herzen zu handeln.
Es gibt wichtige psychologische Werke, die solche äusserst destruktive gesellschaftlichen Probleme veranschaulichen. Mit dazu gehört der Psychologe Arno Gruen (Der Fremde in uns, Der Wahnsinn der Normalität) sowie die Werke der Psychologin Alice Miller (Das Drama des begabten Kindes).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ganze Welt sollte den Film schauen um zu spüren wie es den Walen und Delphinen in den kleinen Badewannen geht...., 1. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Film ist sehr gut gemacht man fühlt sich gefangen und fühlt so stark mit wie es den Orcas in Gefangenschaft geht
jeder sollte ihn sich anschauen....das es wirklich nur um das Geld geht und nicht wie es wirklich den Walen und Delphinen geht sie leiden erbärmlich,in diesen kleinen Badewannen werden aus ihren Familien gerissen und mit irgend welchen anderen fremden
andere Sprachen sprechenden Tieren zusammen getan, was zur folge hat das sie sich bekämpfen oder auch sogar töten gegenseitig!!!!!!!!!!! Dieser fantastische Film sollte jeden zum umdenken bewegen und keine Tickets für Aquarien kaufen
um diese Tierquälerei nicht weiter zu unterstützen!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schockierende Dokumentation, 31. Januar 2014
Vor drei Jahren habe ich mit meiner Schwester den Loro Parque in Teneriffa besucht (der auch im Film erwähnt wird) und war schockiert in welch bizarren Verhältnissen diese Tiere leben müssen. Als ich wieder zu Hause war, habe ich Stunden damit verbracht mich mit diesem Thema intensiv auseinanderzusetzen. Es hat nicht viel Zeit gekostet bis mir entgültig klar wurde, dass diese wunderbaren Lebewesen nichts in Pools verloren haben. Ihr Zuhause ist das Meer.

Filmhandlung: Der männliche Schwertwal Tilikum ist ein wilder Orca, der in jungen Jahren eingefangen und in den berühmten amerikanischen Freizeitpark "SeaWorld" gebracht wurde. Er lebt nun seit mehr als 30 Jahren in Seaworld Orlando und ist bereits für drei tötliche Angriffe auf Trainer verantwortlich. Zuletzt im Februar 2010 die erfahrene Trainerin Dawn Brancheau.

Die Filmemacher zeigen, unter welchen traumatischen Umständen Tilikum zusammen mit vielen anderen Meeressäugetieren gefangen wurde, wie er in engen Becken mit ihm fremden Walen eingepfercht wurde, wie er dressiert wurde ohne dass seine Trainer ein tieferes Verständnis für das Verhalten und die Natur dieser hochsensiblen Tiere entwickelt hätten. Aber auch die Trainer sind Opfer. Einige Kollegen der getöteten Dawn Brancheau erzählen vor der Kamera, wie naiv sie damals ihrer Arbeit nachgingen. Heute fühlen sie sich von SeaWorld getäuscht und engagieren sich für eine Naturschutzkampagne gegen die Praktiken des Unternehmens.

Unter dem verwendeten Archivmaterial sind erschütternde und empörende Bilder davon, wie profitorientiert und grausam die Menschen diese Tiere behandeln, und es gelingt den Filmemachern, Tilikum nicht als einen "Killerwal" sondern als eine seelisch wie auch körperlich verletzte Kreatur darzustellen.

Der Film für den "SeaWorld" eine Zusammenarbeit verweigerte, transportiert eine deutliche Botschaft mit schockierenden Bildern die unter die Haut gehen. Absolut empfehlenswert!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Was wir taten war falsch!", 18. März 2014
Wenn ehemalige Waltrainer von SeaWorld sich so klar und deutlich vor der Kamera äußern, stimmt einen das nachdenklich. Wenn man dann noch feststellen muss, dass diese Trainer nichts mehr liebten, als „ihre Orcas“, und alles dafür taten, dass es den Tieren, nach ihrem Verständnis, gut ging, dann wird diese Nachdenklichkeit fast schon tragisch. Die Dokumentarfilmerin Gabriela Cowperthwaite hat die Geschichte von Orcas in Aquarien von Anfang an unter die Lupe genommen. Vor allem interessierte sie sich für die vielen „Unfälle“ in den Parks, bei denen etliche Menschen ums Leben kamen. Ihr spezielles Augenmerk ruht auf dem 5,5 Tonnen schweren Orcabullen Tilikum, der allein drei Menschen tötete. Cowperthwaites Film -Blackfish- ist dabei zum Fanal für falsch verstandene Tierliebe und eine nicht mehr mit dem eigenen Gewissen zu vereinbarende Tierhaltung von Schwertwalen geworden. Dabei argumentiert -Blackfish- sachlich, fundiert und ohne subjektive Beeinflussung.

1970 wurden die ersten Schwertwale gefangen, um sie in Florida als Attraktion eines Seeparks zu nutzen. Allein der Fang der Tiere würde heute zu einem Aufschrei von Tierschützern weltweit führen. Die Tiere, die in engen Familienverbänden ein Leben lang zusammen bleiben, wurden getrennt. Einige starben bei der Fangaktion. Die Tiere, die in Freiheit die Weite des Meeres nutzen, wurden in viel zu kleinen Becken gehalten. Vor allem die Unterbringung nachts, in großen Stahlbecken, glich einer Isolationshaft. Das die Tiere dabei psychischen Schaden nahmen, und heute noch nehmen, steht für viele Verhaltensforscher fest.

Für die Zuschauer zählen ab da nur die perfekten Shows, die in den Parks geboten werden. Was nicht gezeigt wird, sind Aggressionen innerhalb der Walgruppe, da die Tiere teilweise nicht miteinander klar kommen. Oder die Angriffe von Weibchen gegen den Orcabullen, der sich in Freiheit eher Abseits der Weibchen aufhält. Das ist im engen Becken eines Parks unmöglich. Auch die vielen Zwischenfälle mit Tiertrainern, bei denen diese von den Walen getötet oder schwer verletzt wurden, landeten bei den Parkbetreibern fast immer unter Verschluss. Am Ende war stets der Trainer schuld. Aufnahmen, die Cowperthwaite von Orca-Attakcen auf Tiertrainer zeigt, sprechen da jedoch eine völlig andere, tief beeindruckende Sprache.

-Blackfish- zeigt die Crux auf, die sich ergibt, wenn man zum einen den Menschen ein Tier nahe bringen will und es dabei zum anderen auf eine nicht zu akzeptierende Art und Weise halten muss. Das nebenbei natürlich viel Geld mit den Orcas verdient wird, steht noch auf einem ganz anderen Blatt. Allein aus diesem Grund ist -Blackfish- ein Pflichtfilm für Menschen, die sich für den Umgang mit der Natur und der Haltung von Tieren in Gefangenschaft befassen. Mich haben die Interviews der Tiertrainer, die teilweise mit Tränen in den Augen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit den Walen berichteten, jedenfalls tief berührt und nachdenklich gestimmt.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss!, 21. Januar 2014
Wie auch schon "Die Bucht" / "The Cove" ist dieser Film ein absolutes Muss vor allem für all jene, die jemals ein Delfinarium besucht haben oder vorhaben dies zu tun. Leider gibt es noch immer genug Leute, die sich von den "Kunststücken", die diese Tiere in Sea World & Co, vorführen müssen, unterhalten lassen, ohne zu realisieren was sie da eigentlich vor Augen haben.
Delphine und Wale sind KEINE CLOWNS, sondern sehr intelligente, soziale und sensible Wesen die in keinster Weise artgerecht gehalten werden können und in solchen Anlagen unter unwürdigen Verhältnissen leben müssen.
Dass Sea World durch diesen Film enorme finanzielle Einbußen hat, freut mich - endlich wachen die Menschen auf :)
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Blackfish - OmU
Blackfish - OmU von Gabriela Cowperthwaite
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