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276 von 315 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei mickrige Sternchen... für den vielleicht interessantesten Film der letzten Jahre...
Update, 04.08.13

"Der Film ist einfach schlecht, weil er anders ist. Selbst wenn er gut wäre, ist er ja immer noch anders und somit wieder schlecht."

Nicolas Winding Refn muss dem Mainstream ordentlich ans Bein geschifft haben, denn in der Tat, "Only God Forgives" ist anders. Ganz anders. Thomas Anders. Die "Drive"-Fans fühlen sich...
Vor 13 Monaten von Saint Sam veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fiebertraum
Der Film ist wohl Geschmackssache ... einige wenige lieben ihn, der Rest hält ihn für großen Mist.

Warum ist das so?

Eigentlich war ich schon skeptisch als ich auf dem Cover "Faszinierend", "Hypnotisch", "Sehenswert" gelesen habe. Das ist meistens ein verlässlicher Hinweis darauf, dass hier etwas nicht...
Vor 4 Tagen von Ventris veröffentlicht


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276 von 315 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drei mickrige Sternchen... für den vielleicht interessantesten Film der letzten Jahre..., 31. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) (DVD)
Update, 04.08.13

"Der Film ist einfach schlecht, weil er anders ist. Selbst wenn er gut wäre, ist er ja immer noch anders und somit wieder schlecht."

Nicolas Winding Refn muss dem Mainstream ordentlich ans Bein geschifft haben, denn in der Tat, "Only God Forgives" ist anders. Ganz anders. Thomas Anders. Die "Drive"-Fans fühlen sich hintergangen, weil sie eben keinen "Drive"-Abklatsch in Bangkok aufgetischt kriegen. Generation "Gefällt mir" hat schon nach 20 Minuten keine Lust mehr der konfusen und anstrengenden Erzählstruktur zu folgen und wieder andere würden Regisseur Refn für seinen nächsten Teil seiner ermüdenden Stummfilmsaga am liebsten gleich an die Gurgel springen. Gibt es in diesem Film doch leider:

- kaum bis gar keine Dialoge
- keine Identifikationsfiguren
- merkwürdig agierende Schauspieler
- eine öde Rachegeschichte und
- einschläfernde Kamerafahrten durch egale Innenareale, in denen egale Typen egale Sachen machen

"Only God Forgives" ist ein audiovisuelles Erlebnis. Refn begreift das Medium "Film" stets als Kunstform und behandelt das elementare "Wie" in all seiner möglichen Ausdruckskraft. Kamera, Schnitt, Farbe, Licht, Schatten und Musik verschmelzen hier zu einer surreal anmutenden Ästhetik, welche man in dieser Form selten zuvor gesehen hat. Prominentestes Beispiel dafür wäre wohl noch Gaspar Noés "Enter the Void", wenn es dort heißt: "Dies ist kein Film, sondern ein Trip. Acid für die Augen".

Ähnlich ist es auch hier, wenn man denn wenigstens für 90 Minuten dazu in der Lage wäre, offen für neue Seh- und Denkräume zu sein. Dann könnte vielleicht sogar auffallen, dass "Only God Forgives" seine Tristesse mit komplexen Themen füllt, die man in seiner augenscheinlichen Leere erst entdecken muss. In einer pessimistischen Welt gibt es keinen Platz für strahlende Helden; keine Figuren, die wir sympathisieren oder bewundern sollen. Vielmehr sind sie bloß Schablonen von Seelenkrüppeln, die wir durch ein ebenso hoffnungslos verdorbenes Milieu begleiten. Wenn der Polizist Chang beispielsweise zwischen bestialischen Gewaltakten immer noch Zeit findet in einer Karaokebar ein paar schnulzige Popsongs zu trällern, dann ist das wohl ein "Abgesang" auf eine mehr als verkorkste Gesellschaft - überhaupt nicht deplatziert, sondern geradezu zynisch der Unschuld in Person dabei zuzusehen. Großartig!

Aber in Zeiten, wo das Kino irgendwo zwischen Michael Bay`ischer Zerstörungswut und quietschbuntem Blockbuster-3D-Comic-Kitsch zu versacken droht, verlangt "Only God Forgives" wohl zuviel von seinen Zuschauern und lässt diese ebenso verärgert, wie desillusioniert zurück. Dabei sind wir Zuschauer es, die endlich mal wieder die Möglichkeit haben, uns die nötigen Gedanken selbst zu machen, anstatt diese wie in jeder x-beliebigen Hollywood-Produktion auf dem Silbertablett serviert zu bekommen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie "2001: A Space Odyssey" wohl heute aufgenommen worden wäre (Was sollte dieses endlos lange Intro mit den Affen? Und wieso fliegt da ein Knochen durch die Luft und wir befinden uns auf einmal im Weltraum?).

Schließlich bleibt ein Film, der gerne missverstanden wird: Er ist langsam, aber nie träge, leise, aber nie stumm. Aus welchem Blickwinkel man ihn auch immer betrachten mag, eine Sache lässt sich nicht verleugnen: "Only God Forgives" wird wohl der am kontroversesten diskutierte Film in diesem Jahr sein und ist dabei in seiner stilistischen Perfektion vor allem eins: zeitlos.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Gewaltoper sondergleichen..., 27. April 2014
Nicolas Winding Refn erschuf mit "Only God Forgives" eine Gewaltoper sondergleichen, die meiner Ansicht nach absolut zu unrecht im Kino sehr wenig Beachtung geschenkt wurde. In den Straßen Bangkoks erwacht ein blutrünstiges sowie prätentiöses Monster der Selbstdarstellung zum Leben, das sich am Ende in endloser, unerträglicher Leere verliert.

Eigentlich klingt die Geschichte nach einem ziemlich wüstem Genre, und doch erzählt sich dieser verblüffende Film nicht über den Plot, sondern nur über die Ästhetik. Das fängt schon beim Schauspiel an: Keiner der Darsteller zeigt die geringste Mimik, kaum einer spricht, und alle bewegen sich mit provozierender Langsamkeit, die Refn auch noch in Slow-Motion filmt. Die zerdehnte Körpersprache ist nicht nur Ausdruck der meditativen Spiritualität, aus der heraus hier rituell getötet wird. Die Regungslosigkeit, in der die Protagonisten mehr erscheinen als auftreten, lässt sie wie Traumbilder wirken.

Der Film ist oft von schwer erträglicher Brutalität ; am unheimlichsten aber sind die scheinbar harmlosen Bilder. Jede einzelne der meisterlichen Einstellungen ist dabei unerträglich schön. Auch die Besetzung ist perfekt – von Kristin Scott Thomas bis hin zu Ryan Gosling in der Hauptrolle.

Das Bild und der Ton der blu ray sind von herausragender Qualität. Klare, satten Farben, scharfe Bilder in Nähe und Ferne.

Die blu ray erhält man in einem hochwertigen Mediabook, für Sammler bestens geeignet. Als Bonus liegt dieser Edition auf einer zweiten Disc die Dokumentation "NWR - Die Refn-Doku" bei. Für Fans dieses Film sowie des Regisseurs Nicolas Winding Refn ist diese Doku durchaus mal einen Blick wert. Desweiteren wurde in das Mediabook ein Booklet eingeklebt. Das Booklet enthält u. a. Interviews, Filmografien und verschiedenste Fotografien aus dem Film. Als besonderes Highlight liegt außerdem noch ein stylishes Poster bei.

Fazit:

Eine Gewaltoper sondergleichen. Aber auch ein echtes Meisterwerk. Und das in einer klasse Sammleredition. Absolut zu empfehlen!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unausstehlich, brutal und gleichzeitig genial, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Es ist schon erstaunlich, wie sehr manche Rezensenten die Symbolik und Metaphorik von „Only God Forgives“ nicht wahrnehmen und nicht sehen wollen. Dabei ist eben diese eigentlich ohne allzu große Fantasieanstrengungen greifbar. Allein der Titel des Films sollte bei kurzem Nachdenken über das Gesehene einiges klarmachen. Das setzt allerdings voraus, dass man bereit ist Gehirn und Fantasie anzustrengen und den Film nicht nach 20 Minuten auszuschalten (was nebenbei jedem freisteht – eine fundierte Meinung kann man mMn dann allerdings eher weniger fällen). Das Credo lautet daher frei nach „The Prestige“: Sehen Sie auch genau zu?

Richtig, „Only God Forgives“ ist ein Film, über den man nochmals nachdenkt und nachdenken sollte. Und wenn man zum Schluss kommt, dass der Film prätentiös, selbstherrlich und über alle Maßen brutal ist und man ihn deswegen schlecht findet, ist das ok. Gerade hinsichtlich der expliziten, fetischistischen Brutalität kann man viel kritisieren und für mich geht es, trotz Nicolas Winding Refns bekanntem Faible für Gewalt, an einigen Stellen schlicht zu weit. Bei der überwiegenden Mehrheit der negativen Rezensionen muss man allerdings sehr genau nach substanziellen Gründen für die schlechte Bewertung suchen. Dass er nicht dem Geschmack entsprach, gehört nicht in diese Kategorie.

Die Symbolik mancher Szenen ist tatsächlich nur schwer zu verstehen, wenn man den Film nach einer halben Stunde abstellt. Als Beispiel seien hier nur die unzähligen Einstellungen von Julians Händen genannt, deren Bedeutung dem Zuschauer erst gegen Ende des Films in ihrer Gänze bewusst wird. Kennt man diese Szene nicht, ist es kein Wunder, dass man über diese Szenen wie auch die Traumsequenzen und deren Bedeutung für den Plot stolpern wird.
Refn war schon immer gut darin bis aufs Äußerste zu polarisieren. Man liebt oder hasst seine Filme, berühren tun sie den Zuschauer so oder so. „Only God Forgives“ ist anders, in jeder Hinsicht. Er ist anders, als das generische Hollywood-Kino, er ist anders als die meisten Rachethriller und er ist anders als „Drive“. Denn ehrlich gesagt lässt der Film „Drive“ wie Mainstream aussehen. Wer sich darüber beklagte, dass Ryan Gosling in „Drive“ zu wenig redete, der wird nachdem er „Only God Forgives“ gesehen hat denken, dass Herr Gosling in „Drive“ eine komplette Lesung von „Krieg und Frieden“ veranstaltet hat. So ist das eben, wenn die (vermeintliche) Hauptfigur in 90 Minuten nicht mal 20 Sätze von sich gibt. Gerade dieser Reduktionismus und die Langsamkeit der Erzählweise setzt sich erfrischend von vielen anderen Filmen ab.
Beim Punkt Charaktere und Handlungsverlauf stoßen vermutlich viele auf Probleme. Und zwar nicht, weil es keine Handlung gäbe, diese langweilig oder schlecht sei (das mag jeder für sich selbst entscheiden). Der Plot wird dem Zuschauer eben nicht wie ein roter Teppich vor den Füßen ausgebreitet und es erfordert vermutlich eine Anpassung der Sehgewohnheiten.

Man sollte also wissen, was einen hier erwartet – und das ist eher das, was man von aus Filmen wie „Walhalla Rising“ kennt. Stilistisch und visuell ist der Film eine Augenweide und besitzt unglaublich gute Szenen, in denen das Spiel von Licht und Schatten im Verbund mit Farben auf eine Art und Weise Wirkung entfaltet, das man sich niederknien möchte. Der Soundtrack von Cliff Martinez ist, wie schon bei „Drive“, großartig und unterstützt die mal subtile, mal aufgeladene Atmosphäre außergewöhnlich gut. „Only God Forgives“ ist stilistisch mit seiner Ecstasy-für-die-Augen-Ästhetik, die mich irgendwie an "Enter the void" erinnert, absolut outstanding, zeitlos und gehört in dieser Hinsicht zum interessantesten, was ich 2013 gesehen habe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fiebertraum, 13. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) (DVD)
Der Film ist wohl Geschmackssache ... einige wenige lieben ihn, der Rest hält ihn für großen Mist.

Warum ist das so?

Eigentlich war ich schon skeptisch als ich auf dem Cover "Faszinierend", "Hypnotisch", "Sehenswert" gelesen habe. Das ist meistens ein verlässlicher Hinweis darauf, dass hier etwas nicht stimmt und genau so war es dann auch.
Der Film hat etwas, ohne Frage. Er hinterlässt auch etwas, man vergisst ihn nicht mehr so schnell - nur die Frage ist WILL ich das überhaupt? Am liebsten möchte ich den Film wieder vergessen, weil er ein riesiger Klumpen Kaugummi ist den ich versehentlich herunter geschluckt habe und der mir jetzt schwer im Magen liegt.
Ja, ich habe den Film zu Ende gesehen und auch nicht vorgespult oder so etwas. Das wäre Frevelei.
Man muss zugeben, der Film hat in den Kämpfen eine gewisse Dynamik, leider läuft der Rest in Slow Motion ab und der Hauptdarsteller agiert so dröge, langsam und verpennt, dass ich fast nen Anfall bekommen hätte.
In diesem Film kann man sich mit niemandem identifizieren. Dieses Rache - Ding mag nicht so recht zünden, da es einem egal ist wer wen warum umbringt, der ganze Film ist wie ein Fiebertraum aus dem man endlich erwachen will man aber feststellt dass man schon wieder eingeschlafen ist und die Szenen einfach nicht los wird.
Man könnte es als besondere Kunst bezeichnen einen Film herzustellen der wie ein über Fiebertraum ist. Natürlich. Spricht auch nichts dagegen ABER muss ich das gut finden? Muss ich hier Begeisterung Bemühen? Muss ich unehrlich zu mir selber sein und so Sätze sagen wie:
"Ein ganz ein besonderer Film, kein Mainstream und die Handlung ist so verworren, das ist einzigartig und künstlerisch kaum zu toppen. Die verwendeten Farbfilter sind schon eine Kunst für sich, die Bilder (ich glaube es waren wirklich zum Teil Standbilder) waren so künstlerisch, dass ich sie nicht verstanden habe, was immer ein sehr gutes Zeichen ist."
Ne, mache ich nicht. Mir hat der Film einfach nicht gefallen und wer nicht etwas "ganz besonders künstlerisches" sucht, sollte besser einen Bogen um diesen Film machen.
Irgendwie hat mich der Film an Avalon erinnert, für den musste man sich auch viel zeit nehmen und man hat nicht alles auf Anhieb verstanden, aber Avalon hatte das gewisse Etwas. War aufregender, heldenhafter, die Musik war besser, es war größer, schöner, cooler und ohne sinnfreie und explizite Gewaltdarstellung.

Na gut, jedem das Seine - und liebe Fans von Only God Forgives: ihr könnt jetzt gerne wieder auf "Nicht hilfreich" klicken aber was erreicht ihr damit? Dass sich noch mehr Leute den Film ansehen, feststellen dass er langweilig ist und hier eine schlechte Bewertung einstellen? Der Film ist für ein Nischenpublikum und es ist schön, dass ihr diese Nische ausfüllt aber zerrt nicht noch mehr Leute dazu, es wird dann schnell zu eng in eurer Nische...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme des Jahres, 18. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) (DVD)
Dass der Film nichts für Fans von gute Laune-0815-Popcornkino ist, dürfte spätestens dank dem Trailer klar sein.

Aber wenn man sich darauf einlässt, packt er einen von erster bis zur letzten Minute, und selbst nachdem man den Kinosaal verlassen hat, bleibt einem ein eigenartiges Gefühl im Magen, Nachwehen quasi. Es gibt nicht viele Filme, die mit so wenig Dialog und Handlung so einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Umso bildgewaltiger und subtiler schafft Nicolas Refn es, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und es mit so wenigen Mitteln auf den Punkt zu bringen. Ryan Gosling macht seine Sache (wie auch schon bei "Drive" und "The Place Beyond The Pines") ebenfalls wunderbar, auch ohne viel Text.

Absolut hinreißend und atemberaubend - nicht weil, sondern OBWOHL er "anders" ist.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Visuell atemberaubende Kunst - Film des Jahres 2013, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Nur wenige Filme setzen sich durch den Einsatz filmischer Mittel deutlich vom Mainstream ab. Dazu gehören für mich u.a. die Werke von Darren Aronofsky und David Lynch, die auf ihre Art immer ein mysteriöses Ereignis sind.
"Only God forgives" kannte ich nicht aus dem Kino, sondern griff eher zufällig in der Hoffnung auf eine etwas andere Geschichte danach. Und das habe ich nicht bereut- ganz im Gegenteil!

Was sich als schräge aber einfache Rache-Story auf der Blu-Ray Hülle liest, entpuppt sich sehr schnell als meisterhaft durchkomponierte Oper - ein visueller Rausch der Langsamkeit!
Alle filmischen Elemente treten hier gleichberechtigt nebeneinander auf: ein genialer Soundtrack unterstreicht die ungewöhnliche Kameraführung; es gibt keine schnellen Schnitte. Edle durchgestylte Bilder unterstreichen die große Schauspielkunst der Protagonisten - Dialoge gibt es nur wenige. Die karge Storyline ist durchsetzt mit Ausbrüchen blutiger und doch rituell stilisierter Gewalt. Zudem ist der Film angefüllt mit schon fast poetischer Symbolik. Auf der Blu-Ray Hülle steht geschrieben: Time to meet the devil. In "Only God forgives" gibt es da gleich viele von.

Der Film endet nach knapp 90 min auf die denkbar ungewöhnlichste Weise. Mein erster Gedanke: Wow! So etas habe ich noch nie gesehen!
Der zweite Gedanke: Das stimmt nicht ganz! Die exzessiven Gewaltausbrüche kennt man aus David Lynch Filmen. Aber sie sind nicht einfach nachgeahmt. Der Regisseur Nicolas Winding Refn komponiert daraus ein Gesamtbild, welches zumindest mir den Atem raubt.

Das Echo auf diesen Film ist zutiefst gespalten, wenn ich mir die vielen Rezensionen durchlese. Bei einem derartig ungewöhnlichen Film muss das wohl auch so sein. In einem sind sich aber wohl die meisten Zuschauer einig: mit Mainstream hat das nichts zu tun!

Ein Film, den man für sich entdecken muss. Für mich der Film des Jahres 2013!!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Modernes Arthouse-Kino trifft Rachethriller, 16. Juni 2014
Von 
PJ (Würzburg, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Da der Film von vielen eine schlechte Kritik erhalten hat, habe ich beschlossen,
Selbst eine Rezension zum Film zu schreiben.

Als erstes kurz etwas zu Blu-ray: Auf dieser sind zwei Fassungen des Films enthalten,
Eine TV- und eine Kino-Fassung; in der Kino-Fassung sind die Dialoge teils in Japanisch?!,
Um den Charakter des Filmes zu stärken, in der TV-Fassung hingegen auf deutsch, was für
Das Verstehen des Filmes auf jeden Fall hilfreich ist, oder man nutzt deutsche Untertitel.

Jetzt zum Film selbst: Über die Bildqualität lässt sich nichts negatives sagen, einfach gestochen
Scharf!
Der Film selbst ist absolut kein Film für die Masse, denn er ist insgesamt schon sehr speziell:
Das fängt schon mit den Dialogen an, die kaum vorhanden sind, besonders der Hauptdarsteller
Ist mehr als schweigsam;
Auch der Stil des Films ist anders: Er setzt besonders auf Bilder und Musik, auch ist die Kameraführung
Eher ruhig
Brutalitäten werden klar gezeigt, um die harte Realität zu veranschaulichen.
Die Schauspieler sind gut gewählt, besonders "die Mutter" kann zusammen mit
"ihrem Sohn" überzeugen.

Der ganze Film geht in Richtung Arthouse-Kino, wie auch "No Country for old man", und ich kann ihn nur empfehlen:
Zwar ist er nichts für jeden, aber es lohnt sich auf jeden Fall, ihn gesehen zu haben!
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von meiner Seite Standing Ovations!, 19. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem ich diesen Film gesehen habe, waren mir zei Dinge klar: 1. In Bezug auf die Bilder ist dies einer der besten Filme, die ich je gesehen habe! 2. Wer nicht in der Lage ist, sich auf den Film einzulassen, wird sich fragen, wie andere so begeistert davon sein können.

Refn hat schon bei Drive bewiesen, wie unfassbar gut er Bilder komponieren kann. Dies übertrifft er sogar noch in diesem Werk.Jede einzelne Szene wirkt, als wenn ein Meisterfotograf seine Finger im Spiel hatte!

Die Story ist schon arg schräg, aber hier heißt es entweder, das zu akzeptieren, was einem vorgesetzt wird oder den Film nach 20-30 min auszumachen. Dies ist kein Mainstream, sondern ein Kunstwerk! In der Musik ist es ähnlich. Der eine mag Improvisationsjazz und der nächste kann sich das keine 2 min anhören. Von daher hätte es mich sehr überrascht, wenn die Rezensionen nicht so gespalten wären, wie sie es sind.

Ich kann "Only God Forgives" nur empfehlen und sagen: Lasst Euch beeindrucken!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3D-Version lohnt sich nicht !!!!, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Blu-ray)
Über den Film als solches sage ich hier nichts, nur zur 3D-Version, falls jemand mit dem Gedanken spielen sollte, sich diese ZUSÄTZLICH zu besorgen oder WEGEN des 3D-Effekts kaufen möchte:
Kann man sich (leider) sparen.

Der 3D-Effekt besteht einzig und allein darin, dass der komplette Film ein kleines bißchen vor die Bildschirmebene tritt, als eine plane Fläche. Es ändert sich nichts. Nicht ist weiter vorne. Nichts ist weiter hinten. Alles Gezeigte spielt sich in 2D ab, nur etwas weiter vorne (wenn man die Brille falsch rum aufsetzt: etwas weiter hinten ;))

IN DER DRITTEN DIMENSION BEWEGT SICH NICHTS !

Man könnte sich fast veräppelt vorkommen....;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kunstfilm kein Mainstream, 30. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) (DVD)
Einfach nur Genial!! Der Film lebt von seinen Bildern. Die Dramatik ist klar zu erkennen,
auch wenn der Film wenig Dialoge besitzt. Die stillschweigende Art von Gosling ist
ziemlich cool auch die Brutalität wird als was völlig normales betrachtet (wie z.b jemanden die Hand abhacken und dann Karaoke singen). Ryan Gosling und Nicolas Winding Refn arbeiten sehr gut zusammen das
hat man auch in Drive gesehn. Ich würde mir von den beiden in Zukunft mehr Filme wünschen.
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