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Kundenrezensionen

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Ich kann mich noch gut an die Kinoaufführung zu "Tattoo - Rette deine Haut" erinnern. In dem regionalen Kino in Kehl, in dem wir zur damaligen Zeit quasi unseren Zweitwohnsitz verlegt hatten, bot zur Premiere sogar eine Aktion an, bei der jeder mit einer Tättowierung für 1,- Euro Eintritt den Film sehen durfte. Das Angebot lässt man sich nicht entgehen. Das es sich dabei um das Kino- und Regiedebut des ehemaligen Tatort Drehbuchautors Robert Schwentke handeln würde, der später internationale Erfolge mit Filmen wie "Die Frau des Zeitreisenden" oder "R.E.D. – Älter, Härter, Besser" wurde mir erst später bewusst. Auch kein Wunder, denn "Tattoo - Rette deine Haut" ist ein sehr spannender Horror Thriller geworden, der sich zwar hin und wieder bei einigen Elementen des 90er Jahre Klassikers "Sieben" bedient, aber dennoch zahlreiche eigene Ideen besitzt.
Schwedtke hat mit diesem Film bewiesen, dass auch aus Deutschland herausragende Filme kommen können, die sich hinter Hollywood Produktionen nicht zu verstecken brauchen. Mit ausschlaggebend ist dafür aber auch die tolle schauspielerische Leistung von solchen Darstellern wie den beiden Hauptdarstellern August Diehl ("Frau Ella", "Anatomie 2", "23 - Nichts ist wie es scheint") und Christian Redl ("Krabat", "Die Päpstin) sowie den Nebendarstellern Monica Bleibtreu ("Bibi Blocksberg", "Tannöd"), Nadeshda Brennicke ("Antikörper", "Die Bluthochzeit"), Jasmin Schwiers ("NVA", "Mord ist mein Geschäft, Liebling") oder Fatih Çevikkollu (den wohl die meisten aus "Alles Atze" kennen dürften). Jeder spielt seine Rolle sehr glaubwürdig ohne einen Grund zur Beanstandung.
Das einzige was bei "Tattoo - Rette deine Haut" ein wenig stört ist die leicht überfrachtete Geschichte. Einige Szenen hätten da beispielsweise etwas kürzer ausfallen können. Darüber hinaus wäre die ein oder andere überraschende Wendung vielleicht schon etwas früher nicht verkehrt gewesen. Abgesehen davon hat Schwendtke ein starkes Leinwanddebut abgeliefert, dass ihn nicht umsonst für Hollywood empfohlen hat.

Bereits das Bild zur DVD sah wirklich hervorragend aus. Kein Wunder also, dass die Blu-ray nicht minder schlecht ausschaut. Somit ist letztendlich der einzige nennenswerte Unterschied die höhere Auflösung und der daraus resultierenden besseren Schärfe. Für Blu-ray Verhältnisse werden gute bis sehr gute Werte erzielt. Zwar sind auch einzelne weichere Passagen nicht von der Hand zu weisen, aber das stört kaum. Die Farben sind nach wie vor kühl gehalten und erscheinen mitunter fast schon monochrom, was aber zur durchaus düsteren Atmosphäre des Filmes passt. Vereinzelt wurden bewusste Stilmittel unter anderem auch erhöhter Kontrast eingesetzt, die ebenfalls sehr gut zum Film passen. Die Kompression arbeitet auf sehr hohem Niveau und überragt die 30 Mbps Rate nahezu durchgehend, so dass keinerlei Kompressionsspuren zu erkennen sind.

Der Ton (DTS HD MA 5.1) ist wie auch schon bei der DVD ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Die Die Abmischung ist nach wie vor sehr natürlich und klar bei sehr guter Dynamik. In einer Szene (als Minks Schrader zu sich ins Büro ruft) ist mir eine leichte Verzerrung aufgefallen, ansonsten ist der Ton durchweg klar und sauber. Durch den passenden, atmosphärischen, elektronisch angehauchten Score von Martin Todsharow ("Wüstenblume", "Kokowääh", "Vaterfreuden") darf auch der Subwoofer zeigen, was in ihm steckt. Einige direktionale Effekte sind darüber hinaus ebenfalls vorhanden, bleiben aber über den ganzen Film hinweg ansonsten eher unauffällig.

Extras:
Features (Tattooed, Making of Digital Labs, Under your Skin, Tattoo's Tattoos, Shot by Shot, Behind "Tattoo")
Tattoo Sounds
Audio Tracks
Making of "Tattoo"
Erfreulicherweise wurden sämtliche Extras der DVD Special Edition übernommen, so dass interessierte Zuschauer zahlreiche zusätzliche Informationen zu den Dreharbeiten erhalten. Neben einem Audio-Kommentar von Regisseur Schwentke und Szenenbildner Sanktjohamser gibt es dazu noch zahlreiche Featurettes wie ein Making of, ein Special zu den Gestaltungen der Tätowierungen, ein Interview zur Musik, inklusive Anspielmöglichkeit von drei Stücken aus dem Soundtrack, ein Vergleich einiger Szenen vor und nach den Nachbearbeitungen, ein Featurette zu den Make up Effekten, B-Roll Aufnahmen und noch vieles mehr. Da sind diverse Trailer so wie ein Wendecover fast schopn obligatorisch. Schade nur, dass sämtliche Beiträge nur in SD vorliegen, was aber kein Grund zur Klage sein soll.

Fazit: Mit "Tattoo - Rette deine Haut" hat Regisseur Robert Schwendtke ein starkes Regiedebut abgeliefert, das zwar einige leichte Schwächen besitzt, aber dennoch durchgehend für gute Spannung und ausgezeichnete Unterhaltung sorgt. Wer nur seine neueren internationalen Werke kennt, sollte auch mal seine Anfangsarbeit anschauen. Es lohnt sich.
Trailer & TV Spots
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2006
Der Kern der Story, in der ein perverser Japaner tätowierte Häute sammelt, ist gar nicht so abwegig - im Gegenteil: Ein guter Plot. Die Szene, in der Maya Kroner ihren Mantel vom Regen durchnässen lässt und dadurch ihre Ganzkörpertätowierung sichtbar macht, sorgt für Gänsehaut.
Schon die Anfangssequenz, in der eine nackte Frau, auf deren Rücken ein großer Teil ihrer Haut herausgeschnitten worden ist, nachts ziellos durch die Straßen herumirrt und anschließend überfahren wird, ist nix für schwache Nerven. Im Ganzen ein atmosphärisch gelungener Thriller. Ein ganz dickes Lob dafür, dass diese DVD über deutsche Untertitel für Hörgeschädigte verfügt. So konnte ich den Thriller 100%-ig verstehen und genießen. Ohne Untertitel hätte ich diese DVD natürlich nicht gekauft.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2003
"Tattoo" kann von seiner Machart seinen Vorlagen aus Hollywood teils das Wasser reichen. Hier wurden eindeutig Horror-Thriller-Vorbilder wie "Das Schweigen der Lämmer" oder "Sieben" kopiert.
Robert Schwentke macht seine Sache in seinem Kinoformat-Debut recht gut: schöne Kamerafahrten, düstere Atmosphäre und nicht zuletzt die hervorragenden Schauspieler sprechen für "Tattoo".
Leider ist der Thriller von Düsternis schon fast etwas zu überladen und wirkt in manchen Szenen unwirklich. Trotzdem: Wer ein Fan von "Das Schweigen der Lämmer" ist, der kann sich ruhigen Gewissens auch "Tattoo" zu Gemühte führen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 21. März 2015
Im Leichenschauhaus landet eine grausam verstümmelte Leiche.
Es stellt sich heraus das ihr ein großflächiges Tattoo entfernt wurde.
Der manische Kommissar Minks und sein neuer Kollege Schrader übernehmen den Fall und geraten in eine Underground-Szene die ihre Vorstellungskraft sprengt.
Dort werden Tattoos von Toten extrahiert und gehandelt...fatalerweise gibt es auch eine Nische in der Unfreiwillige die nicht Tod sind als Spender herhalten müssen.
Als Schrader beginnt der Femme Fatale Maya zu verfallen und Minks bei der Suche nach seiner Verschwundenen Tochter immer mehr Grenzen überschreitet spitzt sich die Lage zu....

Ewig nicht gesehen und wieder für Spitzenklasse befunden.
Tattoo ist für mich zusammen mit Antikörper der Film der es am ehesten mit den Amerikanischen, Französischen, Asiatischen und Skandinavischen Thrillern aufnehmen kann.
Durchweg spannend, düster, hart, desillusionierend und atmosphärisch sowie gespickt mit stimmigen Dialogen und einem passenden Soundtrack verfehlt er seine morbide Wirkung nicht.
Schade das es nicht mehr solcher Filme aus deutschen Landen gibt, obwohl man ja zugeben muss das gerade im Bereich TV-Reihen ein Qualitätssprung stattgefunden hat.
Darsteller sind u.a.: August Diehl, Christian Redl, Nadeshda Brennicke, Joe Bausch, Johan Leysen, Monica Bleibtreu, Fatih Cevikkollu, Ilknur Bahadir, Ingo Naujoks, Gustav-Peter Wöhler und Jasmin Schwiers.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Ein Thriller der unter die Haut geht!" - so wirbt man auf der Hülle der DVD für diesen Film. Stimmt und stimmt auch wieder nicht...
Im Ansatz ein eigentlich gelungener Kriminalfilm, was stört ist jedoch der zu häufig vorkommende "Kommisar Zufall" und dessen vorhersehbare Auswirkungen auf die Handlung. Wer regelmäßig Tatort schaut wird sich fragen wann die zwei Ermittler ihren Dauerdienst im Sonntagsprogramm der ARD aufnehmen *smile.
Mit anderen Worten - nicht schlecht, als Fernsehfilm sicherlich ein Gewinn, aber was hatte dieser Film im Kino zu suchen???
Der "Alte Hase" im Kriminalgeschäft, Hauptkommisar Mings, trifft auf unbeholfenen Neuling Schrader. Alt versucht Jung die Tricks und Kniffe beizubringen, die man als erfolgreicher Ermittler benötigt und die einem auf der Polizeischule "vergessen" wurden beizubringen... - somit wäre der erste erschöpft geglaubte Grundstein aus vielen anderen Krimis übernommen...
Der Film verläuft an vielen Stellen in versuchter Anlehnung zu den altbekannten Filmen um Hanniball Lector...
Schweigen der Lämmer im Blick bleibt diese Klasse jedoch vom vorliegenden Film unerreicht!
Die Szenen im Leichenschauhaus und vor allen Dingen die Anfangssequenz sind hingegen in der Tat nur etwas für starke Nerven! Die Leichenfunde waren bemerkenswert spannend gestaltet - meine Güte hab ich mich jedes Mal erschrocken! ECHT!
Einige Szenen im Film wirken leider, leider etwas holprig (Aus diesem Grund vor allen Dingen die 2 Sterne Abzug!) - so z.B. die Hausdurchsuchung beim vermeintlichen Killer. Zuerst läuft man im Gänsemarsch (4 Zivilpolizisten, alle in Schwarz) aufs Grundstück, um dann direkt vor der Haustür völlig unvermittelt in "Sturmkommandoart" auszuschwärmen und sich dann so "leise" wie ein Elefant im Porzellanladen anzuschleichen.... - bleibt nur den Kopf zu schütteln!
Wäre jedoch recht interessant zu erfahren wie ein zweiter Teil des Filmes aussehen würde! Tut uns den Gefallen und dreht Teil 2, damit man die Rachejagd von Kommisar Marc Schrader weiterverfolgen kann! Das Ende lässt darauf schließen, dass es irgendwann einen Teil 2 geben MUSS!!!
Besonders gefreut hat mich *räusper* - das Tatmotiv, inclusive Täter vor Ablauf und Enthüllung im Film, selbst entdeckt zu haben! O.k., O.k. - auch wenn sich meine Rezension vielleicht ein wenig abwertend anhört - der Film ist (einmalig) sehenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2015
Tätowierte Haut spielt als Objekt obskurer Begieden die Hauptrolle in diesem Psychothriller aus dem Jahr 2002.
Nach einem Unfall, bei dem eine nackte, verwirrte Frau mit einem ganz frischen ca 40x20cm großen Hautdefekt durch regennasse Straßen läuft und einen Zusammenstoß eines Busses mit einem anderen Fahrzeug verursacht, wird sie stark verbrannt, teilweise verkohlt. Schon bald kommt einem desillusionierten Polizisten (C.Redl), der sich mit Druck einen frisch von der Polizeischule kommenden Anfänger (August Diehl)als Co-Ermittler verschafft, der Verdacht, daß es sich um eine Mordserie an Menschen mit Tattoos des berümten Künstlers Irezumi handelt. Schon bald wird ermittelt, daß es eine Zahl von Sammlern dieser Kunstwerke gibt , die viel dafür zahlen, die es aber nicht kümmert, daß tätowierte Haut nicht nur von Leichen genommen wird.
Die Ermittler treffen auch auf eine junge, geheimnisvolle,höchst attraktive Galeristin, die länger in NewYork gelebt hatte. Sie kennt sich mit Tattoos und speziell Irezumi aus.
Die Polizisten kommen zusammen mit Sammlern, Auftragsmördern und gelangen zum Teil an ihre Grenzen und darüber hinaus.
Am Ende ist der Fall geklärt, aber der Hauptschuldige verschwunden, diese Art von Verbrechen wird nicht ausgemerzt.

Der Film findet in unwirtlichem Umfeld statt. Andauernd strömender Regen (wie in dem Thriller "Sieben), oft fast graue Bilder, durch Nachbearbeitung des Filmes die Atmosspäre untermalend. Vereinzelt wird grausame Handlung gezeigt, öfter die drastischen Ergebnisse, die beim jungen Ermittler zu Magenentleerung führen. FSK 16, zartbeseitete Menschen sind nicht die Zielgruppe, auch wenn 18 oder älter.

Redl und Diehl überzeugen als ungleiches Ermittlerduo, Nadeshda Brennicke ist in der Rolle als geheimnisvolle, distanzierte und attraktive Tattoo-Spezialistin gut besetzt. Sie spielt überzeugend, ist angezogen oder mit durchnäßtem weißen Shirt mehr als einen Blick wert.
Gegen Ende wird der Ablauf für mich etwas holperig, was ich aber nicht genauer begründen kann, ohne zu spoilern, gegen ein Meisterwerk wie das unerreichte "Schweigen der Lämmer" oder den guten Thriller "Sieben"hat "Tattoo keine Chance, aber der Film ist insofern ganz gut, daß das Grauen nicht nur durch plakative Darstellung entsteht.
Und, was mir wichtig ist, er kommt ohne übernatürliche Mätzchen aus.Man mag das Geschehen für sehr unwahrscheinlich halten, undenkbar ist es nicht
Insofern gefällt er mir besser als ungezählte Filme, die meinen, mit Geistern, Untoten, Vampyren und ähnlichen Phantasiegestalten mich zum Gruseln zu bringen, was mich eher zum Kichern reizt.

Doc Halliday
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2014
Marc Schrader weiß selbst nicht genau wieso er die Polizistenlaufbahn eingeschlagen hat, denn privat ist er Drogen nicht gerade abgeneigt. Bei einer Razzia in einer Disco findet man dann auch prompt Ecstasy bei ihm. Zu seiner eigenen Überraschung wird er aber nicht verhaftet, sondern findet sich bei Hauptkommissar Minks im Büro wieder. Dieser hat für ihn einen Auftrag, denn seine Tochter ist verschwunden und Marc soll sie für ihn in der Berliner Szene suchen. Doch die beiden geraten in einen viel größere Sache, als sich Fälle häufen, bei denen Besitzern ihre Tattoos von der Haut abgezogen werden – nicht allen ganz freiwillig. Je tiefer die beiden forschen, desto extremer wird die Welt in die sie eindringen.

Filme aus dem vorigen Jahrtausend bewerte ich grundsätzlich nicht, weil sich die Sehgewohnheiten einfach zu sehr geändert haben und vieles antiquiert wirkt. Tattoo jedoch ist aus dem Jahre 2002 und bekommt deshalb auch eine Bewertung – und was für eine.

Für mich ist dieser Streifen das beste was ich aus deutschen Landen bislang sichten durfte. Die Geschichte ist originell, die Schauspieler ebenso und die Atmosphäre ist dermaßen bedrohlich und karg, wie ich es noch nie in einem deutschen Streifen gesehen habe. Ich kann mich an keine einzige Szene erinnern, die etwas positives hatte. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache.

Das Bild der Blu Ray ist sehr gut, was man aber auch erwarten darf. Die Extras sind mehr als reichhaltig. 2 Stunden kann man sich sicherlich noch mit der Disc beschäftigen. Regisseur Schwentke ist inzwischen in Hollywood gelandet (und dreht da wesentlich konventionellere Streifen) und August Diehl mittlerweile ein Star in Deutschland.

Fazit: Für günstiges Geld gibt es hier ein Highlight der deutschen Filmgeschichte, welches beweist, das die Deutschen auch was anderes können, als hirnrissige Komödien und Wohlfühlfilme zu drehen. (videotie.de)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dunkle Großstadtnacht in Berlin: Eine nackte Frau läuft flüchtend auf der Straße. Sie hat schwere Verletzungen am Rücken. Es sieht so aus, als wäre ihr die Haut abgezogen worden. Als sie in Panik die Hauptstraße erreicht, wird sie von einem Bus erfasst und getötet.
Diese Szene ist gleichzeitig der Auftakt für die Mordkommission nach einem Serienkiller.
Kommissar Minks (Christian Redl) will unbedingt den jungen Marc Schrader (August Diehl), der gerade die Ausbildung in der Polizeischule bestanden hat. Marc ist kein Unbekannter in der Rotlicht- und Drogenszene, sein Bruder sitzt sogar im Knast. Und Minks hat den jungen Polizisten wegen Drogenbesitzes von 2 Ecstasy Pillen in der Hand. Der erfahrene Kollege braucht das Insiderwissen um die Subkultur des Jungen im zu ermittelnden Fall, aber es gibt auch noch einen anderen Grund, weshalb Minks auf die Mitarbeit Schraders in seinem Team so fixiert ist.
Seine Tochter (Jasmin Schwiers)ist von zu Hause abgehauen und seit 2 Jahren in diesem Milieu untergetaucht und verschwunden.
So entsteht eine auf Zwang aufgebaute Zweckgemeinschaft - aber die beiden unterschiedlichen Männer sind bald zu gegenseitigem Respekt und guter Zusammenarbeit fähig.
Inzwischen geht Serienmörder weiter um, der es auf eine ungewöhnliche Beute abgesehen hat: Dieser unbekannte Psychopath sucht sich seine Opfer mit großflächigen Tattoos. Und ganz besonders begehrt sind die 12 Arbeiten des verstorbenen japanischen Meisters Hiromitsu.
In der Wohnung der toten nackten Frau, die als Lynn Wilson indentifiziert wurde, treffen die beiden Cops auf die schöne Blondine und Galeriebesitzerin Maya Kroner (Nadeshda Brennicke).
Der Spur führt sehr bald zu einem gewissen Norbert Günzel (Joe Bausch) und zu dem undurchsichtigen Anwalt Frank Schoubya (Johan Leysen), der einen Klienten betreut, der diese Tattoos leidenschaftlich sammelt. Geht diese Kunstleidenschaft etwa soweit, dass man dafür mordet ?
Robert Schwentke (Fight Plan, R.E.D.) stammt aus Stuttgart und dreht inzwischen erfolgreich in Hollywood. Sein Serienkillerfilm "Tattoo" war sein Debüt aus dem Jahr 2002.
Dabei gelang ihm eine sehr düstere Genrearbeit, die vor allem durch die Schauspielerleistungen und Zusammenspiel des ungleichen Duos Diehl und Redl überdurchschnittlichen Eindruck hinterlässt.
Schwentke hält die morbide Großstadtatmosphäre durchgehend am Laufen, manchmal fehlt es vielleicht dem Film am Tempo, aber insgesamt überwiegt doch eine hohe Eigenständigkeit, die dem deutschen Genrefilm gut zu Gesicht steht.
Natürlich darf man kein Meisterwerk wie "Schweigen der Lämmer" oder "Sieben" erwarten, aber dennoch ist diese Serienkillervariante weit davon entfernt nach dem 08/15 Schema inszeniert zu sein.
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am 23. August 2012
Ich mochte den Film schon im Kino und hab ihn mir jetzt doch endlich gekauft. Obwohl ich ja das Ende schon wusste, ist es ein sehr spannender Film. Mich hat er stark an "Seven" erinnert, weil die Grundstimmung genau so düster ist. Außerdem mag ich August Diehl. Er ist ein super Schauspieler.

Bei dem Film passt einfach alles: die Story, die Schauspieler, die Spannung, die Ausstattung - und das wichtigste: er erscheint mir sehr glaubwürdig. Der junge Polizist, der sich's einfach nur gemütlich machen möchte, der anfangs noch recht widerstrebend bei der Sache ist, und mehr und mehr in die Polizeirealität hinein gezogen wird. Der sieht, was diese Arbeit aus einem machen kann und der trotzdem seinen Jagdinstinkt findet und anfängt, sich mit seiner Arbeit zu identifizieren. Am Ende wird sie dann zur völligen Obsession. Ein besonders schöner Kontrast ist dazu sein Kollege von der Polizeiakademie, der sich zwar auch mit seiner Arbeit identifiziert, aber das Resultat ein völlig anderes ist.

Die Idee, Häute zu sammeln, kommt immer wieder in der Literatur vor - schon lange bevor "Das Schweigen der Lämmer" heraus kam. Ich kann mich an eine Kurzgeschichte erinnern, in der ebenfalls Tätowierungen gesammelt wurden und wo die Opfer das selbe Schicksal erlitten wie in Tattoo. Allerdings finde ich die Umsetzung in diesem Film besonders gelungen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2003
"Tattoo" ist ein unheimlich fesselnder,deutscher Schocker.Er bedient sich zwar teilweise an schon bekannten Mustern,aber das stört nicht weiter.Die Athmosphäre die der Film versprüht,ist für deutsche Verhältnisse zwar äußerst ungewöhnlich,doch wird gekonnt vermittelt.Die beiden Hauptdarsteller Diehl und Redl geben ihren Figuren die nötige Tiefe um die Story glaubhaft wirken zu lassen.
Die Bild-und Tonqualität der Doppel-DVD ist als rundum gelungen zu bezeichnen.Die Farben sowie die Soundeffekte sind äußerst düster abgemischt worden um die unheimliche Grundstimmung zu unterstützen.
Das Bonusmaterial ist zwar reichhaltig,doch leider nicht so hochwertig wie zu vermuten.Das Making Of sowie die Doku "Tattooed" gleichen sich fast und der Audiokommentar ist auch sehr gewöhnungsbedürftig,da der Regisseur sehr zurückhaltend die Szenerie erläutert.
Fazit: Ein sehr guter deutscher Psycho-Thriller mit gelungener Besetzung.Mehr savon!
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