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am 3. November 2012
Als amerikanische Serie könnte "Homeland" nicht untypischer sein. Schon der Vorspann mit seiner eigenwillig schrägen Jazzmontage und seinen verstörenden Bilderpuzzles verrät, dass es sich hierbei nicht um eine 08/15 USA-Krimiserie handelt, sondern um den Versuch, eine in Israel entwickelte und dort sehr erfolgreich im TV Programm gelaufene Dramenhandlung ins Amerika anno 2012 zu verpflanzen. Soviel sei verraten: das Experiment ist gelungen. "Homeland" setzt dabei erfrischenderweise nicht auf Spannung sondern auf gute Schauspieler und ein ausgeknobelt-intelligentes Skript.

Sgt. Nicholas Brodie ist seit dem Irak-Feldzug 2003 verschollen und hinterlässt Frau und Kinder, die im aufgekratzten Amerika nach 09/11 allein klarkommen müssen. Carrie Mathison (grandios: Claire Danes) ist eine CIA Agentin, die in Irak einen Tip bekommen hat, dass ein US-Marine von alQuaida "umgedreht" worden, d.h. zum Islam bekehrt und als "Schläfer" in die USA entsandt werden soll. Wenig später wird Brodie vom US-Militär aus seiner Gefangenschaft befreit und kehrt als Kriegsheld nach 8 Jahren Verschollensein in die Heimat und zu seiner Familie zurück. Carrie hält Brodie für den "Schläfer" und so beginnt ein Verwirrspiel um Gut und Böse, Macht und Einfluss, Realität und Wahn, welches, angereichert durch die Darstellung der typischen sozialen und psychologischen Probleme eines Kriegsheimkehrers, einen (für US-Verhältnisse) unerwarteten Tiefgang bereithält.

Die Serie erlaubt Einblicke in ein traumatisiertes, hypersensibles und zuweilen paranoides Amerika. Gekonnt wird mit den Stereotypen des wachsamen und starken Staates (verkörpert durch polizeiliche, nachrichtendienstliche und militärische Institutionen: FBI, CIA, Secret Service und Homeland Security) gespielt. Ist stete Wachsamkeit und Misstrauen nun richtig und erforderlich oder doch nur eine latent psychotische Überreaktion? Reflektiert wird dieses widersprüchliche Geschwisterpaar von Freiheit und Sicherheit in dem Innenleben der beiden Hauptfiguren Brodie und Carrie, die, selbst psycho-soziale Wracks, im Laufe der Serie auch persönlich zusammenfinden und doch, das wird sich zeigen, höchst unterschiedliche Interessen verfolgen.

Bis zum Schluss bleibt "Homeland" sehenswert, wenn auch erst ganz am Ende klassische Spannung aufkommt. Auch wenn es das Verdienst der Macher von "Homeland" ist, Inhalt und Anspruch vor Spannung zu setzen und auf jeglichen Cliffhanger zu verzichten, hätte ich mir im Ergebnis doch an der ein oder anderen Stelle etwas mehr emotionalen Tiefgang gewünscht. Und so manches Handlungselement erweist sich als stark konstruiert, etwa den kometenhaften politischen Aufstieg des Kriegsheimkehrers Brodie zum Parteikandidaten der Republikaner für den Kongress.

Alles in allem ist "Homeland" jedoch eine erfrischend tiefgängige und intellektuell fordernde Serie, die auf seichten Kitsch und übertriebene Spannungsbögen verzichtet. Das ist in jedem Fall sehenswert und sei dem Freund anspruchsvoller US-Serien á la "The Wire" wärmstens ans Herz gelegt.

Update zu Homeland -Staffel 2:

Nachdem nun auch die zweite Staffel im US-Fernsehen gelaufen ist, erlaube ich mir ein kleines (spoilerfreies) update:

- Homeland 2 wird spannender als Staffel 1, büßt dafür jedoch eine gehörige Portion Realismus ein.
- Das Ende der 2. Staffel enthält einen geradezu grandiosen Cliffhanger, der einen förmlich zwingt, Staffel 3 auch noch zu sehen.
- Der Kauf von Staffel 1 lohnt sich, da sich auch das Anschauen von Staffel 2 wieder lohnt. Man macht daher mit dem "Einstieg" in die Serie im Ergebnis nichts falsch.

Update zum Spiegel-Artikel vom 28.1.2013:

Die Spiegel-Redakteure Georg Diez und Thomas Hüetlin haben sich im Heft vom 28.1.2013 sehr treffend zur deutschen "Staatsfunkerlandschaft" anno 2012 geäußert und insbesondere "Homeland" als Gegenbeispiel angeführt, wie man richtig gutes Fernsehen macht.

Zitat: "Bis sich also ARD und ZDF aus den fünfziger Jahren in die Gegenwart vorgearbeitet haben, schauen wir weiter Homeland, auf DVD, gern zwei, drei, vier Folgen hintereinander, weil wir danach süchtig sind - und nicht um 23:15 Uhr, wie es uns die Programmmacher von Sat 1 vorschlagen, die auch noch tief im 20. Jahrhundert stecken. Wir werden staunen, weil wir nicht glauben können, was wir sehen. Und wir werden uns fragen, in was für einem Land wir eigentlich leben."

Update zum Spiegel-Artikel vom 4.11.2013:

Dirk Kurbjuweit vergleicht "Homeland" mit dem NSA-Skandal. Für ihn könnte "Homeland" nicht aktueller sein.

Zitat: "Die Gestalt unserer Zeit ist die Agentin Carrie Mathison, die Hauptfigur der amerikanischen Serie Homeland, gespielt von der wundervollen Claire Danes. Die Szenen unserer Zeit finden sich in den ersten Folgen von Homeland, wenn Mathison nervös zu Hause sitzt und das Leben eines Terrorverdächtigen beobachtet und abhört [...] Die Lieblingsserie von Barack Obama ist Homeland. Es ist eine befremdliche Vorstellung, dass er im Sessel sitzt, sich von Carrie Mathison unterhalten lässt und dabei für einen Staat verantwortlich ist, der so paranoid handelt wie diese Frau."
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TOP 500 REZENSENTam 1. März 2013
Ja, das Sternenbanner weht noch über den USA, aber weht es auch über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen? Die letzte Zeile der ersten Strophe der Nationalhymne ist für mich wie ein Untertitel dieser sehr guten US-Serie.

Kurz zum Inhalt: Die sehr engagierte CIA-Agentin Carrie Mathison bekommt aus durchaus zweifelhafter Quelle einen nicht verifizierbaren Hinweis darauf, dass ein US-Soldat in Gefangenschaft "umgedreht" wurde und ist davon überzeugt, dass der kurze Zeit später nach acht Jahren Geiselhaft befreite US-Marine Nicholas Brody diese Person ist und wittert in ihm einen "Schläfer", der nun die Interessen der al-qaidaTerroristen in den USA verfolgen könnte.

Es gibt Indizien für diese Annahme, aber was davon ist nur das (unbewußte) Verhalten eines über Jahre Gefangenen und Gefolterten? Spätestens als Brody sich heimlich regelmäßig zurückzieht, den Gebetsteppich ausrollt und zu Allah betet, wird auch dem letzten Zuschauer klar, dass er nicht mit offenen Karten spielt und wirklich etwas verheimlicht. Aber was?

Mit fortlaufenden Folgen nimmt Brody immer mehr die Möglichkeiten an, die ihm sein Heldenstatus bietet und Mathison erscheint immer klarer als einsame und tablettenabhängige Frau mit psychischen Auffälligkeiten, die geradezu versessen an ihre "Entdeckung" glaubt und sich zum Beweis ihrer "Wahrheit" sehr fragwürdiger und illegaler Methoden bedient. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten - aber es beginnt und bleibt spannend; auch in der 2.Staffel, die bereits 2012 ausgestrahlt wurde.

Nun zur eigentlichen Rezension des Inhalts: Diese Serie "Homeland" ist für mich ganz eindeutig dokumentierte Geschichte im Sinne von Historie. Ich weiß natürlich nicht, welche Intentionen die Macher und Entwickler antreiben und angetrieben haben. Auf jeden Fall dokumentieren sie einen Zustand, der am vorläufigen Ende einer Entwicklung steht und bieten dem nicht nur konsumierenden Zuschauer eine Vielzahl von Denkanstößen, sich mit seiner Zeit zu beschäftigen.

Wie frei ist die amerikanische Gesellschaft (noch)? Wie haben sich die Lebensverhältnisse seit 9/11 verändert? Homeland Security ist erforderlich, um auf die geänderten Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus (re)agieren zu können; aber wie weit darf man dabei gehen? Ganz aktuell zum Beginn von Obamas zweiter Amtszeit wurde erörtert, welche "Beweise" vorliegen müssen, um einen US-Bürger ohne Gerichtsverfahren durch Drohneneinsatz zu töten.

Hat die psychisch gestörte Carrie Mathison den "Helden" nur deshalb auf dem Kieker, weil sie gestört ist oder bietet ihr diese Störung eine bessere Möglichkeit, die Indizien zu sehen und zu erkennen, was die Anderen nicht erkennen?

Haben die Verantwortlichen von FBI, CIA usw. wirklich das Wohl des amerikanischen Volkes im Auge oder nur ihre eigene Karriere? Scheuen sie vor Erforderlichem zurück, weil es die Karriere gefährden könnte oder machen sie aus einer Mücke einen Elefanten, falls es ihrer Karriere zuträglich sein könnte? Kommt ihnen der Terrorismus etwa gerade recht, um die Gesellschaft in ihrem höchst eigenen Interesse umzuwandeln?

Wie sehr hat 9/11 das amerikanische Volk (Regierende und Regierte) verändert und in welchem Umfang ist ihnen das bewußt?

In welchem Maße würde ein gleichartiges Geschehen eine andere (westliche) Gesellschaft verändern? So hat ja auch der mit 9/11 nicht vergleichbare RAF-Terror der 1970er Jahre die Bundesrepublik und ihre Gesetzgebung beeinflußt.

Diese Auflistung von Fragen und aktuellen Themen ließe sich noch über Seiten so fortsetzen. Die Serie schafft es, all diese Fragen dem Zuschauer präsent zu machen, wobei die Darsteller dies außerordentlich gut unterstützen.

Damian Lewis (Band of Brothers, Life) ist kein Robert de Niro, der eine schier unerschöpfliche Bandbreite von Charakteren darzustellen vermag. Aber hier ist er für mich eine Idealbesetzung: die wenig veränderliche Physiognomie macht es dem Zuschauer besonders schwer, ihn unabhängig vom Handeln bei den "Bösen" oder bei den "Guten" einzusortieren.

Claire Danes ist einfach eine schauspielerische Offenbarung als gnadenlos einsame und durchaus verstörte Agentin, die den Fall Nicholas Brody zu ihrem Lebensinhalt macht und als einer der wenigen Mitarbeiter beim CIA erscheint, dem es wirklich "um die Sache" geht. Spätestens in "Homeland" wird klar, warum sie bereits mehrere Golden Globes, Emmys usw. bekommen hat.

Auch die Darstellung der anderen Charaktere ist durchweg überdurchschnittlich. Es gelingt der Serie sehr gut, ein großes Netz von Treibenden und Getriebenen, Idealisten und Karrieristen, Tätern und Opfern usw. zu spinnen, in dem aber auch die Täter Opfer und die Treibenden getrieben sind. Man erkennt, dass es in einem solchen Kampf keine Sieger gibt und geben kann. Selbst falls die Gesellschaft den Kampf in dieser Art und Weise "gewinnen" würde, hätte sie viel an Freiheit, Vertrauen und Lebensgefühl verloren und trotz eines Sieges wäre nichts mehr so wie früher.

Gerade zu amerikanischen Traumata wie Vietnam, Geiselnahme Botschaft Teheran, 9/11 usw. wurde eine Vielzahl patriotischer, unkritischer Filme produziert. Diese Serie ist ein für mich erstaunlicher Ansatz, einen anderen, kritischen Blick auf das Jetzt zu richten und das Handeln der eigenen Führung in Frage zu stellen.

Die Serie ist ein absolutes "MUSS" für Jeden, der mit dem Betrachten eines Films nicht nur die Zeit totschlagen will. Man sollte meines Erachtens jedoch die einzelnen Staffeln kaufen, um nach eigener Entscheidung mehrere Folgen hintereinander sehen zu können. Bei einer Folge (mit mehrminütigen Werbeunterbrechungen) pro Woche überträgt sich nicht die Spannung, welche die Serie aufbaut; verbunden mit durchaus wechselnder Parteinahme für insbesondere die beiden Hauptfiguren.
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am 13. November 2015
Nachdem viele "Homeland" bereits im Fernsehen gesehen und darüber geredet habe, konnte ich die Serie dank Amazon Prime jetzt auch endlich sehen ... Puh ... starker Tobak fürwahr ..

Amerika ist gebeutelt und man keinem mehr trauen nach dem 11. September. Die Menschen sind misstrauisch. Die Menschen sind ängstlich. Und immer stellt sich die Frage: Wem kann ich nun trauen? Am Ende möchten die Menschen einfach nur ihr normales Leben weiter führen, in Ruhe und Frieden leben, aber das geht nicht ...

Herausragend in "Homeland" ist natürlich Carrie, die CIA-Analystin. Sie ist nicht nur die Erste, die im Kriegsheimkehrer Brody einen "Umgedrehten" vermutet, sie hat auch eine bipolare Störung. Und das wird ihr natürlich oft zum Hindernis. Denn sie weiß selbst oft nicht, was sie sich "einbildet" und was Wirklichkeit ist. Im Prinzip weiß das keiner.

Saul, der väterliche Freund, steht ihr eigentlich -meistens- zur Seite. Aber selbst er ist nicht immer sicher, was er von Carries Anschuldigungen Brody gegenüber halten soll. Sie ist fest davon überzeugt, dass Brody "umgedreht" wurde, ein Terrorist ist. Brody seinerseits versucht einfach nur nach jahrelanger Gefangenschaft und traumatischer Kriegserlebnisse in sein Leben zurück zu kehren. Seine Frau vergnügte sich während seiner Abwesenheit mit seinem Kameraden und die Kinder sind auch groß geworden. Und Carrie, besessen von dem Gedanken, dass Brody ein Überläufer und Terrorist ist, spioniert ihn aus, wo sie nur kann ... Und schließlich begegnen sie sich. Und Carrie ist - wie immer - hin- und hergerissen ...

Eine brandaktuelle und dennoch nicht unbedingt ganz typische US-Serie. Denn es geht nicht nur um Terrorismus und darum, dass einige US-Kriegsgefangene vielleicht übergelaufen sein könnten, es geht um viel mehr. Es geht um Familie, um Ehre, um Treue, um Untreue, um Vater-Kind-Beziehungen, um Krieg, Erfahrungen, Werte, Religion, Fanatismus, Freundschaft, Vertrauen, Lügen, Erkenntnisse, um psychische Störungen in jedweder Hinsicht. Eine beeindruckende, spannende Serie, die nie durchblicken lässt, wer denn nun der Täter und wer das Opfer ist ... Alles bleibt stets offen und doch verdächtig. Und wir sind als Zuseher arg gefragt, fleißig mitzudenken, um dann doch wieder alles zu verwerfen... Klasse Serie, ansehenswert!
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Jeder potenzielle Käufer dieser Serie sollte vielleicht vorab gewarnt sein: Sie funktioniert als Thriller eher mäßig, gewährt aber authentische Einblicke in den Behördenapparat und die amerikanische Gesellschaft. Während in Breaking Bad beide Seiten - die spannende Unterhaltung und der entlarvende Blick hinter die Kulissen - gleichermaßen gut funktionieren, treten hier die klassischen Spannungselemente außer in der ersten und letzten Episode deutlich zurück. Dafür aber wird dem Zuschauer ein sehr ehrlicher Blick in das Funktionieren der Homeland Security Agency (HSA, in den USA gelegentlich auch mit "Hundreds stand around" übersetzt) und die amerikanische Gesellschaft. Da gibt es einerseits die Mitarbeiter auf den unteren Hierarchieebenen, die mit selbstzerstörerischer Leidenschaft für die Sache kämpfen. Die Protagonistin Carrie (Claire Danes) gehört dazu und dann den Vizepräsident und den Behördenleiter, die stets und vor allem ans eigene Fortkommen denken und denen die Aufgaben der HSA im Grunde eher gleichgültig sind. Man muss den Mut der Produzenten bewundern, wenn sie beim Zuschauer nach und nach Sympahtie für die Gegner aus den Reihen von al-Qaeda wecken und die hässlichen Züge auf der eigenen, US-amerikanischen Seite zeigen. Ein Blick in die Fratze des Vizepräsidenten genügt bereits. Dabei geben die Schauspieler wirklich alles, was diese Serie ebenfalls aus dem Gros des Belanglosen heraushebt. Vor allem Claire Danes scheut keinen Einsatz, um ein medikamentensüchtiges, vereinsamtes Wrack zu geben. Schon in der ersten Episode (ich sage nur "Badezimmmerszene") räumt sie mit dem Klischee des adretten Businessgirls gewaltig auf. In den letzten Episoden zeigt sie einen seltenen Mut zur Hässlichkeit. Man erkennt, was die vielen völlig vereinsamten Singles in der HSA wie in einer Pseudo-Familie antreibt und wie sie dabei sind, ihr Leben zu zerstören. Dies mag ein Teil der Zuschauer vielleicht als nervtötend und wenig spannend empfinden, der andere, an etwas Authentizität interessierte Teil folgt der Serie dabei umso gebannter. Fazit: Die Serie ist nicht für jeden etwas! Wer gelegentlich etwas schwerere Kost vertragen kann, wird hier allerdings hervorragend bedient.
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am 10. September 2014
Zwar entdeckte ich Homeland erst jetzt - 3 Jahre nach Erstaustrahlung - aber gepackt hat es mich von der ersten Folge.

Es dauert eine gewisse Zeit sich in die Serie reinzuarbeiten, da zwar Anfangs das Thema an sich direkt und ohne um den heißen Brei herumzureden angesprochen wird, doch sind die Hintergründe der einzelnen Charaktere - insbesondere des Charakters von Damien Lewis - nur spärlich und kurz eingeworfen. Doch bieten diese tiefere Einblicke und zeigen, dass nicht alles ist, wie es zu sein scheint.

Die schauspielerische Leistung ist absolutes Top-Niveau und zeigt den bereits seit einigen Jahren sichtbaren Trend, dass Hollywood's Hochkaräter mehr und mehr ihrer Zeit in Pay-TV investieren (und entsprechend entlohnt werden).

Die Serie lohnt sich alle mal für all diejenigen, die anspruchsvolle Unterhaltung wollen, unter dem Vorbehalt, dass hin und wieder auch etwas deftigere Szenen "verarbeitet" werden müssen.
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am 21. Januar 2015
Das Genre - CIA, Al Kaida ... - muss man schon mögen, sonst beißt man nicht an. Ich bin froh, dass ich die erste Folge zu Ende geschaut habe, denn so ganz überzeugt war ich zunächst nicht (Komme gerade von The walking Dead - ist halt was ganz anderes). Was mir schnell deutlich wurde war, dass bei dieser Serie die schauspielerische Leistung auf sehr hohem Niveau liegt. Ganz vorne Claire Danes, die es wirklich drauf hat und bei der man klar erkennt woher sie qualitativ kommt. Dicht gefolgt von Damian Lewis und Mandy Patinkin, die mich auch sehr überzeugen. Eigentlich gibt es bei der Hauptbesetzung keine Ausreißer nach unten. Bei anderen Serien hat man 1-2 gute Leute vorne dran und diese müssen dann "den Karren ziehen". Selbst bei sehr guten Serien gibt es leider Folgen, die man sich hätte sparen können. Nicht so bei der 1. Staffel von Homeland, wo alles passt und jede Folge ihre Dramaturgie und Spannung hat. Ich hoffe, dass es in Staffel 2 auf gleichem Niveau weitergeht.
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am 3. Oktober 2015
Ich bin durch Zufall bei Amazon Prime auf Homeland gestoßen und seitdem ein großer Fan! Obwohl es einige Folgen gedauert hat, bis ich wirklich 'reingekommen bin, wollte ich von Anfang an wissen, wie es weiter geht. Alles in allem bin ich absolut begeistert von der ersten Staffel. Die Serie ist sehr spannend und dennoch tiefgründig und unglaublich gut gespielt - allen voran natürlich Claire Danes, die nicht umsonst 2 Jahre in Folge mit dem US-amerikanischen Emmy für die Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie ausgezeichnet wurde. Ich nehme mir nicht heraus zu bewerten, wie glaubwürdig oder unglaubwürdig die Serie ist. Es wurde in jedem Fall viel Recherche und Vorbereitung in die einzelnen Folgen gesteckt sowie Wert auf Details gelegt und das merkt man. Wer auf der Suche nach einer etwas anspruchsvolleren, aktuellen und sehr gut gespielten Serie ist, sei hiermit wärmstens auf Homeland verwiesen.
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am 20. Januar 2015
Was macht die erste Staffel von „Homeland“ so gut? Ich persönlich fand es einfach fantastisch, wie die Serie mit den Erwartungen des Zuschauers spielt und diese dann immer wieder täuscht. Und das so einfach und nicht einmal versteckt. Das ist echt klasse. Immer wenn ich denke, jetzt hab ich raus, wie es eigentlich ist, dann gibt‘s eine Wendung, mit der ich nie gerechnet hätte und, schwupps, seh‘ ich den oder einen anderen Charakter in einem ganz anderen Licht. Dadurch wird dann ein unheimlicher Spannungssog entfacht, der einen immer neugieriger macht, wie es denn weitergeht. Man kann einfach nicht mehr aufhören. Und genau das ist es doch, was eine Serie erreichen muss. Man muss als Zuschauer unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht und das über eine lange, lange Zeit
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am 4. Juni 2015
Super Serie einmal begonnen kann man nicht mehr aufhören! Warte sehnsüchtig darauf das Staffel 4 für Primemitglieder verfügbar ist. Ich liee diese Serie, jede einzelne Folge hat Filmcharakter.
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am 2. Oktober 2014
Die Story und die Hauptpersonen entwickeln sich über die Serie. Für den Zuschauer setzt sich Stück für Stück ein Puzzle zusammen, dessen Bild er aber noch nicht kennt. Sehr gut gemacht.
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