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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kühl und ohne Pathos
Knapp 2,5 Stunden dauert der Film von Kathryn Bigelow (Oscar für The Hurt Locker), in dem Sie detailliert die Jagd der CIA-Analystin Maya (herrlich unterkühlt gespielt von Jessica Chastain) auf Osama Bin Laden skizziert.

Der Film wurde insbesondere von den amerikanischen Medien ausgiebig kontrovers diskutiert (da ging es um die Darstellung von...
Vor 14 Monaten von Groffin veröffentlicht

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig
"Zero Dark Thirty" ist zweifellos eine beachtliche cineastische Leistung, eine atmosphärisch dichte, realistische und zudem äußerst spannende Darstellung der Jagd auf Osama bin Laden. Sehr gefallen haben mir vor allem die Aufnahmen der Schauplätze in Pakistan und Afghanistan, ebenso die Kameraführung und natürlich die großartige...
Vor 12 Monaten von Rainer Herzog veröffentlicht


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kühl und ohne Pathos, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty [Blu-ray] (Blu-ray)
Knapp 2,5 Stunden dauert der Film von Kathryn Bigelow (Oscar für The Hurt Locker), in dem Sie detailliert die Jagd der CIA-Analystin Maya (herrlich unterkühlt gespielt von Jessica Chastain) auf Osama Bin Laden skizziert.

Der Film wurde insbesondere von den amerikanischen Medien ausgiebig kontrovers diskutiert (da ging es um die Darstellung von Waterboarding-Folterszenen der amerikanischen Ermittler, um den Verdacht auf Zugang zu Geheimdienstinformationen, Wahlbeeinflussung zugunsten Obama, und vieles mehr). Der Verleih verschob daher sogar den Erscheinungstermin auf Januar 2013.

Natürlich schildert Zero Dark Thirty die Ereignisse nach dem 11. September aus Sicht der Amerikaner - allerdings ohne den sonst üblichen übertriebenen Pathos. Folterszenen, mit denen amerikanische Ermittler Gefangene gefügig machen, werden detailliert dargestellt. Kathryn Bigelow hat sich bei Ihrer Geschichte, die nach eigenen Angaben keine Dokumentation sein soll, an die bekannten Informationen gehalten. Auf Gerüchte und Verschwörungstheorien, nach denen Bin Laden bereits an einer Lungenentzündung gestorben sein soll (der Grund weshalb sein Leichnahm über dem Meer abgeworfen sein soll) greift sie nicht auf. Auch Aussagen der Tochter Bin Ladens, wonach Bin Laden bei dem Zugriff noch lebte, wird keine Bedeutung beigemessen.

Die Geschichte des Films konzentriert sich chronologisch auf die Tätigkeiten der CIA-Analystin Maya - ihre Rückschläge und Schwierigkeiten und schließlich den abschließenden Erfolg. Obwohl das Ende mehr oder weniger bekannt ist, macht das der Spannung keinen Abbruch. Die Frage nach dem "Wie?" ist die treibende Kraft des Films.
Ob bewusst oder unbewusst verzichtet Bigelow auf eine allzu starke Zeichnung ihrer Charaktere, weshalb der Zuschauer stets auf einer eher kühlen Distanz gehalten wird. Eine Identifikation mit den Hauptcharakteren ist daher schwer.

Trotz der für das amerikanische Selbstverständnis ungewohnt klar geschilderten Foltermethoden, verzichtet Bigelow auf brutale oder plakative Darstellungen. Als Zuschauer ist man zwar immer dabei, muss sich aber nicht jedes Detail ansehen - was sehr angenehm ist. Die letzten Minuten des Films bieten spannende Action, ohne übertriebene Brutalität in den Bildern.

Zero Dark Thirty beschreibt im Militärjargon den Zeitpunkt des Zugriffs auf Bin Laden - eine halbe Stunde nach Mitternacht. Auf diesen Moment steuert der Film fast 2 Stunden lang zu, um schließlich in einem unheimlich fesselnden Finale zu gipfeln. Sicher hätte man die fast 10 Jahre andauernde Jagd auf Bin Laden auch kürzer erzählen können, hat aber aufgrund der Charakterentwicklung von Maya darauf verzichtet.

Steht Maya am Anfang ihrer Karriere den angewandten Methoden der Ermittler erst noch skeptisch gegenüber, entwickelt Sie sich nach und nach immer mehr zur Hardlinerin. Wie es dazu kommt, wird im Film erzählt.

Pro:
Gute HD-Qualität, stimmiger Soundtrack
intelligente Story ohne übertriebenen amerikanischen Pathos
Gute Darsteller
Verzichtet auf allzu drastische Bilder

Contra:
Teilweise etwas langatmige Erzählweise
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Jagd nach Osama bin Laden ... mit allen Mitteln., 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty (DVD)
„Zero Dark Thirty“ skizziert sowohl die militärischen, als auch die geheimdienstlichen Hintergründe der Jagd nach dem Al-Qaida-Führer Osama bin Laden von 2003, bis zu seiner Ergreifung am 2. Mai 2011. Der Film ist im Stil einer Chronik gedreht worden und beinhaltet grade zu Anfang viele erschreckende Folterszenen, die teils sehr deutlich dargestellt werden. Jedoch bin ich der Überzeugung, dass man hier nur einige wenige Verhörmethoden präsentiert hat und die Realität noch weitaus drastischer und perfider sein wird.
Auch wenn es in dem ganzen Film nicht so richtig rüber kommt, steht doch über allem die Frage, in wie weit der Zweck die Mittel heiligt. Ist es richtig, die sogenannten „Werte der westlichen Zivilisation“ über Bord zu werfen um jemanden wie Osama bin Laden zu jagen? Inwieweit nützt es einem bzw. einer Nation, oder auch der Welt, dass Ziel (das Oberhaupt der Al-Qaida) zu „erreichen“, wenn der Weg dahin dazu führt, dass man selbst Furcht, Leid und Hass sähen muss?
„Zero Dark Thirty“ bleibt in diesem Punkt aber durchaus wertfrei. Es werden lediglich die Ereignisse geschildet und das Ensemble um Jessica Chastain (als Maya), Jason Clarke (als Dan) und Kyle Chandler (als Joseph Bradley) schaffen es beeindruckend gut, alles glaubhaft rüberzubringen und in den ganzen 150 Minuten die Spannung oben zu halten. Das hat mich positiv überrascht, denn erwartet hatte ich eigentlich einen der typischen US-Amerikanischen Patriotismus-Filme, der nebenbei Rekrutierungswerbung für das US-Militär macht und bekommen habe ich ein durchaus ausgewogenes Werk, welches durch seine guten Schauspieler, fabelhaften Bildern/Kamerafahrten und ausgewogenes Tempo besticht.

Fazit:
Jedem der sich für die Themen: Konflikte im Nahen Osten, Terrorismus und US-Militär bzw US-Geheimdienste interessiert, kann ich diesen Film nur ans Herz legen. Er hebt sich wirklich positiv ab, wenn man ihn mit den anderen seines Genres vergleicht. Die zahlreichen Nominierungen für diverse Filmpreise (darunter auch den Oscar für: Bester Film, Beste Hauptdarstellerin und Bestes Originaldrehbuch) sind durchaus gerechtfertigt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amerika gegen Osama bin laden, 22. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty (DVD)
Ich finde den Film sehr gut gemacht und man bekommt Einblicke in die Suche nach dem Staatsfeind der USA. Ich denke aber, dass sie eine Frau für den Film gewählt haben, um Al Kaida noch mehr bloß zu stellen. In ihrem Land oder ihrer Kultur sind alle Frauen vermumt und ausgerechnet eine taffe, unabhängige Frau findet Osama Bin Laden?! Von der Art her aber gut gemacht. Vielleicht ein wenig verwirrend aufgrund der vielen Charaktere auf Seiten von Al Kaida. Aber sehenswert.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Protokoll einer historischen Menschenjagd, 26. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Tatsache das "Zero Dark Thirty" bei US-Politikern für große Aufregung gesorgt hat, war für mich natürlich noch mehr Anreiz, mir schnellstmöglichst selber ein Bild von Kathryn Bigelows ("The Hurt Locker") neuestem Film und dieser verfilmten Jagd auf den meistgesuchtesten Terroristen der Geschichte, Osama Bin Laden, zu machen.
Vorweg, es war ein anstrengendes Filmerlebnis, aber ein absolut lohnenswertes, das es auf jeden Fall in sich hat.
Im Zentrum der Handlung steht die junge CIA-Agentin Maya (Jessica Chastain), die zwei Jahre nach den Anschlägen des 11.Septembers zu dem Team stößt, das sich ausschließlich der Jagd auf Bin Laden widmet. Für sie beginnt damit dann auch eine aufopfernde Mission, die zunehmend an ihre Substanz geht. Acht Jahre lang pendelt sie dabei zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und Afghanistan, wohnt dabei unmenschlichen Verhören mutmaßlicher Terroristen bei, erlebt Bombenanschläge, verliert Kollegen und verirrt sich in unzähligen Sackgassen. Dennoch läßt sie sich von ihrem Ziel, der Ergreifung Bin Ladens, nicht abbringen und wird schlußendlcih 2011 für ihre Hartnäckigkeit belohnt, als sie endlich den Standort Bin Ladens zu wissen scheint, und die Operation Neptune`s Spear beginnen kann.
Und schon nach den ersten vierzig Minuten von "Zero Dark Thirty" wurde mir dann auch klar, wieso dieser Film so eine heftige politische Kontroverse in den USA entbrannt hat, und deshalb sogar der Starttermin für die Kinos auf Januar 2013 verschoben werden mußte, weil ja auch eine verkappte Wahlkampfhilfe für Barack Obama dahinter vermutet wurde. Bigelow setzt in ihrem Film aber auch wirklich alles auf eine Karte, und wie ich finde, endlich auch mal fernab heroischen Popcorn-Kinos, und zeigt uns dabei mit dokumentarischer Nüchternheit und schonungsloser Darstellung, mit welchen Methoden in CIA-Geheimgefängnissen den Insassen entlockt werden sollen. Bei Foltermethoden, wie Schlafentzug, Psychoterror oder der vielelicht am schwersten zu ertragenden Waterboarding-Szene, wurde selbst mir als Hartgesottenem einige Male mulmig in der Magengegend. Aber genau dieses Höchstmaß an Authenzität und Realismus macht dann auch die große Stärke von "Zero Dark Thirty" aus, wobei ich auch betonen will, das die Folterdarstellungen eigentlich nur ein Nebenschauplatz des Films darstellen, und auch wirklich nicht mehr.
Vielmehr liegt das Augenmerk, und das machte ihn dann letztendlich für mich auch so interessant, auf den auch wirklich penibel recherchierten Rekonstruktionen der CIA-Ermittlungen, die schließlich zur Tötung von Osama Bin Laden führten. Was ich mit anstrengendem Filmerlebnis in einer meiner obigen Ausführungen meinte, hat dann auch genau mit dieser akribischen Recherche der Ereignisse zu tun. Es war schon eine gewisse Herausforderung für mich, bei den unzähligen Orts- und Zeitwechseln, sowie diversen losen Handlungssträngen, nicht den Überblick zu verlieren, was mir allerdings, glaub ich, auch meinem großen Wissensdurst an der Geschichte geschuldet, nicht wiederfahren ist.
Während nun die ersten zwei Stunden eben die Ermittlungen in diesem Fall detailgetreu wiedergeben, würde ich die letzte halbe Stunde dagegen, und damit den Zugriff auf Bin Laden, als perfekt insziniertes und komprimissloses Action-Kino ansehen, in der Bigelow auch eindruckvoll zeigt, wo ihre eigentlichen Wurzeln sind.
Das neben Bigelow eine zweite Frau der eigentlche Star des Films ist, war für mich aber die größte Überraschung. Aber einer, wie ich finde, phänomenalen Jessica Chastain, ist es wirklich absolut gelungen, bei all den vielen Informationen, der emotionale Fixpunkt des Films zu werden. Ihr Werdegang von einer beinahe schon manischen CIA-Furie zum ausgezerrten Opfer ihres Berufs, ist so perfekt gespielt, das es mich eigentlich schon sehr überrascht hat, das sie nicht den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle erhalten hat, aber da spielt ja wahrscheinlich wieder das Politikum die große Rolle für ihre Nicht-Berücksichtigung.
Damit, und trotz das der Film vielleicht auch einige Längen besitzt, ist Kathryn Bigelow mit "Zero Dark Thirty" der für mich bisher mit Abstand beste filmische Beitrag zu diesem Thema gelungen, der vorallem durch seine kontroverse Haltung, seine Komplexität und vorallem auch durch sein Höchstmaß an Authenzität punktet, und von einer herausragenden Jessica Chastain getragen wird. Also wer sich für den Kampf gegen den Terrorismus interessiert, körperliche und geistige Ausdauer besitzt, sei dieser Film also dringlichst ans Herz gelegt, denn danach ist man wirklich um einiges Wissenswertes reicher.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Trauma von 9/11 wurde verarbeitet., 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty [Blu-ray] (Blu-ray)
Hier ist nicht der typisch amerikanische Glorifizierungsmechanismus zum tragen gekommen, hier ist viel mehr die teils langwierige und gefährliche Geheimdienstarbeit in den Mittelpunkt gestellt.
Der Zugriff selbst wird kurz aber realistisch dargestellt. Auch hier keine Schnörkel und kein fulminantes Feuerwerk, sondern ein gefühltes Augenzeugen-sein.

Definitiv besser als "Codename Geronimo", der so ziemlich das genaue Gegenteil von dem enthält, worauf "Zero Dark Thirty" bewusst verzichtet hat.

Achtung: die Folterszenen zu Anfang sind nicht blutig aber trotzdem nichts für schwache Gemüter!
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4.0 von 5 Sternen Cowboymanieren, 24. Juni 2013
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty (DVD)
Im Jahre 2003 wird Maya Lambert als Agentin vom der CIA eingestellt. Sie verbringt ihre Zeit in Pakistan und verhört Terroristen. Dabei lernt sie die Feinheiten dieser Arbeit kennen. Sie stößt bei ihren Verhören immer wieder auf den Namen eines Mannes, der dem al-Qaida-Führer nahe stehen soll. Ihre Vorgesetzten sehen darin keine wertvollen Spur und setzen auf andere Hinweise. Es vergehen Jahre bis Lamberts heiße Spur Gehör findet.

Der langatmige Film beschäftigt sich größtenteils mit der Ermittlungsarbeit. Der finale Einsatz kommt aber nicht zu kurz. Mit „Codename Geronimo“ gibt es nun gleich zwei Filme die sich mit diesem Thema beschäftigen. Die ermittelnden Figuren sind gut herausgearbeitet. Ihre gefolterten Verhöropfer sind dagegen das was sie sein sollen: Namenslose Antihelden. Gut ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler liefern einen spannenden Thriller ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realitätsnah, 12. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty (Amazon Instant Video)
Guter Film, wirkt realitätsnah (keine typische Hollywood-Army-Werbe-Klamotte).
Überzeugend gespielt.
Spannend.
Ist ist wohl auch von den Fakten nicht so weit weg
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4.0 von 5 Sternen Erfreulicherweise nicht glorifizierend, 26. Oktober 2014
Von 
O. Schweim (Neuenhagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty (Amazon Instant Video)
Was jetzt im einzelnen der Wahrheit entspricht und was erdichtet wurde, wird der Normalsterbliche ohne Freigabe für den Geheimdienst nie erfahren. So wie es in diesem Film dargestellt wird, kann man es sich aber vorstellen. Die Regisseurin versteht es einen spannenden Ablauf, der Ereignisse zur Ergreifung von Osama Bin Laden, darzustellen. Die Hauptdarstellerin wirkt sehr überzeugend und man fiebert bei ihrer Wut, Angst und Verzweiflung mit. Man bekommt als Zuschauer den Werdegang der Hauptdarstellerin vom Neuling zur abgebrühten Ermittlerin gut mit. In meinen Augen wird hier nichts glorifiziert und der Amerikaner ist kein Übermensch der im Alleingang ganze Landstriche entvölkert. Diese glaubhafte Darstellung der Ereignisse macht den Film spannend und zu einer Empfehlung.
Man sollte sich für den Film auf jeden Fall Zeit nehmen, es ist kein Film für nebenbei.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 18. Oktober 2013
Von 
Rainer Herzog "Borstentier" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty (DVD)
"Zero Dark Thirty" ist zweifellos eine beachtliche cineastische Leistung, eine atmosphärisch dichte, realistische und zudem äußerst spannende Darstellung der Jagd auf Osama bin Laden. Sehr gefallen haben mir vor allem die Aufnahmen der Schauplätze in Pakistan und Afghanistan, ebenso die Kameraführung und natürlich die großartige schauspielerische Leistung von Jessica Chastain (Auch sehr nett, den großen, leider viel zu früh verstorbenen, James Gandolfini noch einmal zu sehen, diesmal nicht in der Mafia, sondern in der CIA !).

Aber bei aller Freude an dem "Realismus" dieses Filmes: Die ausgiebigen Folterszenen (Waterboarding, Schlafentzug, u.a.) vor allem im ersten Drittel des Filmes bekommen durch ihre "Neutralität" eine nachträgliche und subtile (vielleicht von der Regisseurin nicht einmal bewusst gewollte) Billigung. Vielleicht hat deshalb eine Zeitung (ich weiß nicht mehr genau, welche) in den USA (sinngemäß) geschrieben, dass Dick Cheney an dem Film seine Freude haben wird. Die Skrupel und inneren Konflikte der Folterer halten sich durchaus in Grenzen, am Ende hat ja sogar die durch diese Verhörmethoden gewonnene Erkenntnis über Bin Ladens Mittelsmann Abu Achmed zur Ergreifung Bin Ladens geführt. Eine Botschaft des Filmes lautet dann also: Diese Verhörmethoden mussten sein.

Eine Beschönigung oder Leugnung dieser Thematik würde wiederum auch nicht zu diesem Film passen, vielleicht bleibt es grundsätzlich ein unlösbarer Konflikt.
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4.0 von 5 Sternen US patriotisch - aber gut gemacht, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zero Dark Thirty (DVD)
Der Film ist wirklich gut gemacht, das soll vorweg gesagt sein. Und da ich gerne US Blockbuster sehe und mir Jessica Chastain auch gut gefällt war der Film schnell bestellt. Was man von der Message des Films halten soll sei jedem selbst überlassen - aber unterhaltsam war er auf jeden Fall, und das zählt für mich schlussendlich.
Ich kann den Film auf jeden Fall empfehlen.
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