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5.0 von 5 Sternen ... geht durch Mark und Bein!
Dieser Film ist ein Appell an die Menschlichkeit und berührt mich umso mehr, da er aus China kommt, wo, wie die Öffentlichkeit teils weiß oder ahnt, die Menschenwürde in einigen Bereichen mit Füßen getreten wird.
Angesiedelt ist er in der Zeit des Alptraums für China- Der Besetzung durch Japan.
Nachdem eine Stadt in Schutt...
Vor 11 Monaten von Heartcore Christian veröffentlicht

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anti-Japanische Legendenbildung oder einfach nur ein Film über Menschlichkeit im Angesicht des Krieges?
Die ehemalige chinesische Hauptstadt Nanking im Jahr 1937. Es herrscht Krieg mit Japan. Die Stadt wurde von den Japanern besetzt, die nun mordend und vergewaltigend durch die Straßen ziehen. Am Ende werden 200.000 Zivilisten tot sein. Das "Massaker von Nanking" gilt bis heute unter Historikern als eines der schlimmsten Kriegsverbrechen im asiatisch-pazifischen Raum...
Vor 14 Monaten von OldboY veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... geht durch Mark und Bein!, 20. November 2013
Rezension bezieht sich auf: The Flowers of War (DVD)
Dieser Film ist ein Appell an die Menschlichkeit und berührt mich umso mehr, da er aus China kommt, wo, wie die Öffentlichkeit teils weiß oder ahnt, die Menschenwürde in einigen Bereichen mit Füßen getreten wird.
Angesiedelt ist er in der Zeit des Alptraums für China- Der Besetzung durch Japan.
Nachdem eine Stadt in Schutt und Asche gelegt und die Chinesische Armee dort so gut wie aufgerieben wurde, flüchten sich nicht nur junge angehende Nonnen ins Kloster, sondern auch eine Gruppe von Prostituierten. Hinzu kommt ein Bestatter (Christian Bale) aus dem Westen, der auf der Suche nach Profit ist. Als die Japaner eindringen und es fast bis zum Äußersten kommt, greift der Bestatter als Priester verkleidet ein. Er kann eine Gruppenvergewaltigung verhindern, doch sollen die jungen Nonnen zu einem Chorauftritt zum Hauptquartier kommen. Schlimmes ahnend versucht der Bestatter alles, um sie unbeschadet aus der Stadt zu bringen.

Die Charakterentwicklung der Hauptfigur ist beindruckend, gespielt von Bale, der hier noch mehr als in Badman sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen kann. Der zunächst teilnahmslose Miller wächst über sich selbst hinaus als er sein eigenes Leben riskiert. Deutlich wird: es braucht Menschen, die aufstehen, die nicht einfach nur zusehen. Es braucht Menschen, die sich für die Wehrlosen einsetzen. Menschen, die alles geben, damit das Unrecht nicht triumphiert. Wenn diese Botschaft auch nur ansatzweise ankommt bei den Menschen, die ihn sehen, hat Flowers of War schon viel erreicht.

In der Mitte des Films ist die Deutlichkeit des Gezeigten äußerst verstörend. Bis zur Unerträglichkeit wird hier gezeigt,was im Krieg tagtäglich passiert: 2 der Mädchen werden auf der Straße erwischt, vergewaltigt und verstümmelt und anschließend ermordet. Mir fehlen die Worte angesichts dieser unglaublichen Grausamkeit.

Flowers of War nimmt kein explizit gutes Ende. Er erzählt von Menschen, die sich für andere Menschen opfern.
Das Ende ist so offen wie das Leben selbst. Die Hoffnung bleibt, dass es gut ausgegangen sein könnte.

Dieser Film geht durch Mark und Bein und lässt mich mit weichen Knien zurück.

Kritisch kann man die Darstellung der Japaner betrachten. Ähnlich wie in Soldat James Ryan die der Deutschen. Aber darum geht es mir in dieser Kritik nicht, weil die Kernbotschaft viel wichtiger ist.
Bedrückend und hoffnungsmachend zugleich ist Flowers Of War ein Meisterwerk des Antikriegsfilms.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Kriegsdrama, 4. April 2013
Von 
Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Flowers of War (DVD)
Basierend auf der Novelle von Geling Yan erzählt "The Flowers of War" ein einfühlsames-und eindringliches Kriegs-Drama, das dem Zuschauer eine Menge an Tiefgang offenbart. Über die politische Korrektheit des Filmes kann man dabei sicherlich geteilter Meinung sein, entsteht doch schon nach wenigen Minuten der Eindruck einer ziemlich einseitigen Erzählweise des Stoffes, der sich mit den Ereignissen nach dem berüchtigten Massaker von Nanking im zweiten Weltkrieg beschäftigt. Es werden von den Japanern begangene Kriegsverbrechen angeprangert, deren Authenzität sicherlich fragwürdig erscheint, da die vorliegende Geschichte ganz eindeutig aus der chinesischen Sicht erzählt wird. Und so werden die japanischen Invasoren natürlich als herzlose-und brutale Menschen dargestellt die vergewaltigen und morden und dabei sämtliche Ansätze von Gewissen und Moral vermissen lassen. Es ist im Prinzip aber vollkommen egal wie sich die Ereignisse in Wirklichkeit zugetragen haben, denn hier geht es lediglich darum, dieses filmische Werk zu bewerten und das ist mehr als nur gelungen. Regisseur Yimou Zhang hat hier ein Szenario ins Bild gesetzt das einem von der ersten Minute an so richtig unter die Haut geht und eine äußerst gelungene Mixtur aus hartem Kriegsgeschehen und menschlichem Drama anbietet, das seine Spuren beim Zuschauer hinterlässt.

Steht im Mittelpunkt der Geschichte auch das Schicksal einiger Frauen, so werden immer wieder brutale Kampf-Passagen eingestreut, die einem ganz unweigerlich den Schrecken des Krieges vor Augen halten. Die entsprechenden Szenen sind dabei äußerst blutig und sehr realistisch ins Bild gesetzt worden, so das man sich als Betrachter auch extrem gut mit dem Geschehen auseinandersetzen kann. Hinzu kommt die menschliche Komponente, die trotz aller vorhandenen Härte ganz eindeutig im Vordergrund steht. Das Schicksal der Protagonisten kann einen hierbei nicht kalt lassen, zu grausam erscheint das Schicksal der Frauen, das ihnen ganz offensichtlich den sicheren Tod bescheren wird. Manch einem mögen die menschlichen Aspekte des Filmes ein wenig kitschig erscheinen und zugegebenermaßen wird an einigen Stellen auch ein wenig zu dick aufgetragen, doch insgesamt gesehen wirkt die Geschichte sehr stimmig und rund, so das man den stellenweise vorhandenen Pathos nicht als sonderlich übertrieben erachtet.

Die große Stärke des Werkes sind sicherlich die schauspielerischen Leistungen, wobei insbesondere ein glänzend aufgelegter Christian Bale ins Auge fällt, dem man die wahre Spielfreude in jeder Einstellung anmerkt. Gerade seine charakterliche Wandlung innerhalb der Story prägt den Gesamteindruck und drückt dem Film einen ganz persönlichen Stempel auf. In der Rolle des amerikanischen Bestatters geht es ihm zu Beginn doch lediglich darum die eigene Haut zu retten, bevor sich dann durch die grausamen Ereignisse eine Wandlung in ihm vollzieht, die jeglichen Egoismus verschwinden lässt. Ganz generell gibt es am dargebotenen Schauspiel nichts zu beanstanden, denn die gesamte Darsteller-Riege überzeugt durch tolle Performances, die den insgesamt schon sehr guten Gesamteindruck des Filmes noch einmal zusätzlich aufwerten. Und so kann man sich vortrefflich darüber streiten, ob die hier dargestellten Ereignisse sich auch wirklich so zugetragen haben, doch der Film an sich ist wirklich extrem gelungen. Die gefundene Kombination aus harten Kriegs-Sequenzen und gefühlsbetontem Drama sorgt für ein äußerst intensives Film-Erlebnis, das auch noch sehr nachhaltig im Gedächtnis des Betrachters haften bleibt.

"The Flowers of War" ist ein in jeder Beziehung intensives Kriegs-Drama, das sich im Bezug auf seine Qualität im oberen Drittel der Bewertungs-Skala ansiedelt. Authentische Kulissen, grandiose Darsteller und eine exzellente Kameraarbeit machen diesen Film zu einem wahren Erlebnis, das in erster Linie durch seinen emotionalen Tiefgang in Erinnerung bleibt. Darum sollte man sich auch nicht zu lange mit der Frage beschäftigen ob sich wirklich alles so zugetragen hat, sondern sich vielmehr von der Bildgewalt mitnehmen lassen, die einem hier über 130 Minuten lang präsentiert wird.

Fazit:

"The Flowers of War" ist sicherlich nicht perfekt und in wieweit die Ereignisse glaubhaft erscheinen muss ein jeder für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall aber handelt es sich um einen opulent in Szene gesetzten Blockbuster, der sich auch hinter diversen Hollywood-Produktionen nicht zu verstecken braucht. Mich persönlich hat diese Produktion absolut begeistert, so das ich nur eine unbedingte Empfehlung aussprechen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schrecken des Krieges verstörend dargestellt, 9. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Flowers of War (DVD)
2013 eine chinesische Produktion mit amerikanischer Beteiligung herauszubringen, die die Taten der japanischen Armee in Nanking 1937 schmeckt sicherlich teilweise nach antijapanischer Propaganda, besonders, wenn man sich die zur Zeit wieder aufkochenden Spannungen zwischen Japan und China anguckt.

Doch die Besetzung Nankings war grausam und die japanische Armee hat bewusst chinesische Frauen und Mädchen als so genannte "Comfort Women" eingesetzt. Immerhin beruht der dem Film zugrunde liegende Roman auf einem Tagebuch einer Zeitzeugin und auch Berichte aus anderen Quellen haben diese schrecklichen Ereignisse wieder und wieder bestätigt. Aber das Timing der Veröffentlichung dieses Films bleibt interessant.

Zhang Yimou ist ein Künstler der Bildsprache und mit seiner rapiden und schnellen Darstellung des Tötens und Sterbens in diesem Film - sowie der gegenüber den Frauen begangenen Grausamkeiten, die immer gerade nicht plastisch gezeigt werden, aber trotzdem den Eindruck hinterlassen, sie seien plastisch gezeigt worden - hinterlassen eine grundlegende Abneigung gegen kriegerische Handlungen und die damit einhergehenden "Kollateralschäden." Leider zeigen uns ja Medienberichte, dass auch im 21. Jahrhundert Menschen immer noch so handeln, wie es die Japaner in diesem Film tun - und wie es eben immer wieder Soldaten in Kriegen getan haben - teils mit Segen von oben und teils verdeckt.

Die Gegenüberstellung der Chorsängerinnen und der Prostituierten in dieser Situation, die Läuterung des John Millers, der als zynischer und geldgieriger Bestatter kommt und hinterher zu einem Helden avanciert, die Entwicklungen der Beziehungen der Figuren untereinander - all dies zeigt gegenüber den Grausamkeiten des Krieges auch immer wieder, wozu Menschen in der Lage sind um Gutes zu bewirken. Ein FIlm, den man gesehen haben sollte - auch wenn man seine mögliche politische Intention kritisch sehen könnte. Oder gerade deswegen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich war positiv Überrascht!, 15. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Flowers of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin auf diesen Film ganz zufällig gestoßen, da dieser Film im Kino ja erst garnicht lief.
Dies könnte auch daran liegen, dass es sich hierbei um eine asiatische Produktion mit asiatischen Darstellern handelt.
Einzige Ausnahme bilden hier Christian Bale und Paul Schneider( der allerdings nur kurz in Erscheinung Tritt).
Ich bin ja ein großer Fan von Christian Bale, da er ein sehr vielseitiger und grandioser Charakterdarsteller ist.

John Miller(Bale) befindet sich mitten in der Konfrontation der Chinesen und der einfallenden Japaner.Es ist das Jahr 1937 und die Chinesen befallen die Stadt ohne Rücksicht und scheuen nichtmal davor, Frauen und Kinder umzubringen. Eine Gruppe von Kindern und Prostituierten sucht Schutz in einer Kathedrale auf und auch Miller schafft es dort sich zu verstecken. Leider geht dies nicht lange gut, da japanische Soldaten die Kirche stürmen und die jungen Mädchen anfallen.Da Miller sich ein Herz fasst und sich als Priester ausgibt, rettet er den Mädchen so vorübergehend das Leben, aber auch Miller weis, dass auf Dauer er damit nicht durchkommen wird und so versuchen sie die Japaner mit einem geschickten Trick zu täuschen ehe es zu spät ist ..........

Der Film hat mich wirklich gut Unterhalten und Christian Bale passt perfekt in die Rolle des zuerst angetrunkenen Amerikaners, der sich im laufe des Filmes wandelt und sein Leben riskiert um andere zu retten.!Auch die asiatischen Darsteller( die man zwar nicht kennt) spielen an sich wirklich gut.Der Film bleibt stets spannend, da man zuerst nicht ahnt, wie sie aus dieser schwierigen Situation rauskommen könnten.
Er zeigt aber auch sehr schonungslos das Geschehen des Krieges.

Die Qualität der Blu ray ist wirklich sehr gut.
Tolle Bilder die durch die blaue Scheibe hier hervorstechen.Sehr schade, dass das Bonusmaterial nicht auf Deutsch ist.Lediglich der Trailer ist auf deutsch!

Fazit: Ein sehr spannender Film, der durch eine tolle Handlung, schöne Bilder, klasse Musik und einem grandiosen Christian Bale völlig überzeugt!

"Obwohl Sie ein betrunkener Bastard waren, sind Sie für uns alle heute ein Held"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein Kriegsfilm !, 5. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flowers of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Auf den ersten Blick werden , mal wieder, die Schrecken eines Krieges, vor allem für die Zivilbevölkerung, gezeigt. Sieht man näher hin zeichnet sich ein feines Bild von Einstellungen ,Verhaltensweisen, Vorurteilen und vor deren Wandlungen.
Klar wird auch, das die zentralen Figuren des Filmes immer mehr in den Hintergrund treten und zum Schluß eigentlich unwichtig sind.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kriegsdrama mit Tiefgang, 7. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Flowers of War [Blu-ray] (Blu-ray)
Handlung:
1937 besetzten die Japaner die chinesische Stadt Nanking.
John Miller (Christian Bale) geht dort als Amerikaner einem Bestattungsauftrag eines Priesters nach und kommt so in eine westliche Kathedrale. Eine Gruppe von Schülerinnen und der Adoptivsohn des Priesters bitten ihn, ihnen dabei zu helfen die Stadt zu verlassen.
Er hat eigentlich kein Interesse daran zu helfen, doch als auch noch Prostituierte, die in der Kathedrale Schutz suchen, um seine Hilfe bitten und er mitbekommt, was die japanischen Soldaten mit den Kindern anstellen würden, ändert er seine Meinung.

Fazit:
Ein wirklich gelungenes chinesisches Kriegsdrama, in dem Menschen, von denen man es am wenigsten erwartet, zu Helden für andere werden.

Gelungene schauspielerische Leistung und realistische Darstellung des Krieges

Eindeutig sehenswert!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 13 Opfer..., 13. Januar 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Flowers of War (DVD)
"The Flowers of War" ist nicht nur ein effektives chinesisches Historiendrama, sondern auch ein Film des Regisseurs Zhang Yimou,. Der Film basiert auf einer Novelle von Geling Yan "13 Flowers of Nanjing" inspiriert durch das Tagebuch von Minnie Vautrin. Die Geschichte spielt 1937 in Nanking, China als die Japaner dort einmarschieren und ein Massaker an der Zivilbevölkerung begehen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Klosterschülerin Shu (Zhang Xinji), die sich mit ihren Klassenkameradinnen ebenso auf der Flucht vor den Invasoren befindet wie viele andere Zivilisten. Sie können nur durch die Hilfe chinesischer Soldaten lebend bis zum Kloster gelangen. Bis dorthin hat sich auch der Leichenbestatter, Trinker und Frauenheld John Miller (Christian Bale) durchgeschlagen. Der leitende Priester ist ums Leben gekommen. Nur noch dessen junger Adoptivsohn George (Huang Tianyuan) ist im Kloster bei den Schülerinnen geblieben. Einige Zeit später kommen noch die legendären schönen Huren der Stadt an die Klostertür und bitten dort um Asyl. Tatsächlich steht die Kirche unter westlichem Schutz und daher als momentane Zuflucht sehr geeignet. Doch die Gefahr durch die Japaner ist nach wie vor sehr groß. Man weiß ja nicht, ob die Kriegsherren sich an das geltende internationale Recht handeln. Als das Kloster dennoch gestürmt wird und die Gefahr besteht, dass die Schülerinnen von den Soldaten vergewaltigt werden, nimmt Taugenichts Miller die Rolle des Priesters an....
Es ist ein Film über große Opfer und über Menschen, die zu Helden werden, obwohl gerade diesen Aussenseitern der Gesellschaft, man diesen Opfergang niemals zutraut hätte. So wachsen sowohl der Gauner Miller, das Adoptivkind George und die Huren, allen voran die schöne und geheimnisvolle Yu Mo ( Ni Ni) allesamt über sich hinaus. Dies alles wird von Zhang Yimou in einem Art Genremix gezeigt. Es ist eine Mischung aus Hollywood-Kitsch, dem Hongkong Actionkino, dem französischen Cinema du Look sowie dem Genre des Exploitationsfilms. All dies wird reisserisch aufgearbeitet und ein bisschen kommt der Verdacht eines Propagandafilms auf, der allerdings sehr melodramatische Stärken aufweist und man auch immer wieder gefesselt von der Geschichte ist. Die Inszenierung ist wie bereits bei "A woman, a gun and a noodle shop" eher grobschlächtig und reisserisch. Der Kinoerfolg in China war enorm groß. Daher war es nicht verwunderlich, dass er ins Rennen als bester ausländischer Film des Jahres geschickt wurde. Er konnte allerdings nicht unter die 5 letzten Nomierten kommen. Etwas mehr Glück hatte der Kriegsfilm-Träendrücker bei den Golden Globes. Hier wurde er nominiert, musste sich am Ende aber von "Nader und Simin" geschlagen geben.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Kriegsdrama mit Christian Bale!, 7. März 2013
Von 
Jörg Hoffmann (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Flowers of War [Blu-ray] (Blu-ray)
China, 1937: Während Japans Invasion in Nanking sucht der amerikanische Bestatter John Miller gemeinsam mit mehreren jungen Frauen, teils Konventschülerinnen, teils Prostituierte aus einem nahen Bordell, Zuflucht in einer Kirche. Ungewollt findet er sich in der Rolle des Beschützers wieder. Miller ringt mit sich, doch sein Verantwortungsgefühl siegt. Indem er sich als Priester ausgibt, bewahrt er die Frauen vor den skrupellosen japanischen Soldaten und versucht, sie aus der Stadt zu schleusen.

The Flowers of War ist ein beeindruckender Film über die Grausamkeit des Krieges und den Mut einzelner Menschen in diesem Wahnsinn.Christian Bale beweißt einmal mehr, daß er ein Großer seines Faches ist und spielt einen amerikanischen Bestatter der sich dem Saufgelagere hingibt und sich im Laufe des Films wandelt zum Priester, der vielen Kindern das Leben rettet.Der Film hat mich sehr berührt und dafür verdient er sich eine 8/10.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anti-Japanische Legendenbildung oder einfach nur ein Film über Menschlichkeit im Angesicht des Krieges?, 31. Juli 2013
Von 
OldboY - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Flowers of War (DVD)
Die ehemalige chinesische Hauptstadt Nanking im Jahr 1937. Es herrscht Krieg mit Japan. Die Stadt wurde von den Japanern besetzt, die nun mordend und vergewaltigend durch die Straßen ziehen. Am Ende werden 200.000 Zivilisten tot sein. Das "Massaker von Nanking" gilt bis heute unter Historikern als eines der schlimmsten Kriegsverbrechen im asiatisch-pazifischen Raum. Mittendrin ist der zynische Trunkenbold und Abenteurer John, ein US-Amerikaner, der in der Heimat als Bestatter tätig gewesen ist und nun in China eine fette Kriegsbeute wittert. Inmitten heftiger Artilleriegefechte rettet sich John in die katholische Kathedrale der Stadt, die von einem amerikanischen Pastor geführt wurde. Der Pastor ist tot und hinterlässt eine kleine Gruppe von Klosterschülerinnen, zu denen sich alsbald eine Gruppe Huren aus dem örtlichen Bordell gesellt. John wird zum "Schutzpatron" dieser "heterogenen Truppe" erkoren. Er ist der einzige Mann vor Ort und zugleich ein Amerikaner, den die Japaner nicht anrühren, da sie keinen Konflikt mit dem Westen schüren wollen. Nach und nach legt John seinen bitteren Zynismus beiseite und ermöglicht es dadurch, am Ende sogar zum "Held" zu werden.

"The Flowers of War" ist triefender Pathos in Reinform. Das chinesische Militär kämpft voller Inbrunst bis auf den letzten Mann, der sich hingebungsvoll für die kleine Gruppe unschuldiger Klosterschülerinnen aufopfert. Die Japaner werden in diesem Film derart stereotyp dargestellt, dass man sie glatt für die "bösen Deutschen" Asiens halten könnte. Hochtrabend, herrisch, bestialisch und menschenverachtend treten sie auf. Ein übermächtiger Aggressor, der am Ende mit Tapferkeit, List und Menschlichkeit bezwungen wird. Erstaunlicherweise funktioniert "The Flowers of War" trotz seiner staatstragend pathetischen Grundstimmung über weite Strecken ganz gut. Im Mittelpunkt der Handlung steht die zusammengewürfelte Gruppe rund um den versoffenen Zyniker John. Dieser wird zum moralischen Anker einer Gruppe von Frauen, die selbst gegensätzlicher kaum sein könnten. Am Ende, das ist die "Message" des Films, finden eben jene zur Moral, die eben diesen Pfad der Tugend schon vor langer Zeit verlassen haben. John und die Huren wachsen im Angesicht der totalen Vernichtung über sich selbst hinaus, legen den ihnen eigenen Opportunismus ab und retten, zwar nicht die Welt, so aber doch die kleine Gruppe Klosterschülerinnen. Das Gute und Reine im Menschen, personifiziert durch die Klosterschülerinnen, triumphiert hier über den Egoismus. Am Ende steht ein versöhnliches Fazit, wonach der Mensch selbst unter extremsten Bedingungen zu Gutem fähig ist und nicht nur seine eigenen Interessen verfolgt. Ein Funken Menschlichkeit und moralischer Güte im Angesicht der totalen Verrohung.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Christian Bale Top!, 8. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: The Flowers of War (DVD)
Spoiler!

Christian Bale beweist in diesem Film mal wieder was für ein begnadeter Schauspieler er ist. Dagegen können die meisten Schauspieler einpacken. Durch Christian Bale ist dieser Film absolut sehenswert, doch ich weiß nicht ob ich mir diesen Film angeguckt hätte ohne ihn. Dafür ist er doch sehr deutlich dargestellt, und ich muss manche Szenen wie dort gezeigt nicht sehen um zu Wissen wie schrecklich der Krieg damals war, das weiß jeder.... Eine Andeutung hätte völlig gereicht. Ich rede nicht über die Kampfszenen, die sind ganz gut gemacht, sondern um die Vergewaltigungszenen wo dann auch noch Eimerweise Blut spritzt. Spätestens nach der Szene hat man ein Trauma. Zu Recht der Blick von Christian Bale als er das Szenario vorfand.
Ich weiß nicht was man damit bezwecken wollte. Vergewaltigungen sind das letzte und ja es ist passiert, aber das auch noch mit soviel Blutspritzen enden zulassen, dass es aussieht wie aus einem Splatter Film. Ich finde hier hat man die Grenze weit überschritten. Das gucken sich Jugendliche an. Wahre Begebenheit hin oder her!
Ich finde FSK 16 ist absolut ungerechtfertigt. Ab 18 wäre meiner Meinung nach sinnvoller. Ich finde nicht dass das ein Film für Jugendliche ist.
Trotzdem 5 Sterne für einen absolut ausgezeichneten Christian Bale, der seine Arbeit erstklassig gemacht hat.
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Flowers of War
Flowers of War von Zhang Yimou
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