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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, erwachsen und gruselige Fernsehunterhaltung
American Horror Story ist eine der momentan erwachsensten Serien mit Themen die sonst eher selten bis gar nicht Verwendung finden.

Horrorserien gab es schon einige, da diese aber zumeist auf den großen Networks liefen, mussten sich die Macher in bestimmten Bereich sehr zurückhalten oder drifteten gleich ins Comedy Lager ab. Da AHS (American Horror...
Vor 6 Monaten von Rene veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rosemary's Baby trifft im Landhaus der toten Seelen auf Sixth Sense
Also, als Superserie würde ich American Horror Story nicht bezeichnen, es gibt hier nicht wirklich neues. Die Serie ist unterhaltsam und Jessica Lange spielt ihre Kollegen an die Wand, meine Hochachtung. Es gibt zu wenig überraschendes und vieles kommt einem sehr bekannt vor: Rosemary's Baby, das Landhaus der toten Seelen, das Omen, Amityville Horror, Sixth...
Vor 9 Monaten von Tiger veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, erwachsen und gruselige Fernsehunterhaltung, 4. September 2014
Von 
Rene (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
American Horror Story ist eine der momentan erwachsensten Serien mit Themen die sonst eher selten bis gar nicht Verwendung finden.

Horrorserien gab es schon einige, da diese aber zumeist auf den großen Networks liefen, mussten sich die Macher in bestimmten Bereich sehr zurückhalten oder drifteten gleich ins Comedy Lager ab. Da AHS (American Horror Story) aber von einem kleinen Kabelsender produziert wird, welcher ua. schon mit Sons of Anarchy, Justified oder aktuell mit The Strain und Fargo beweisen konnte das mehr Freiheit auch besseres Fernsehen bedeutet, steht den Machern hier jedes Mittel offen beim Zuschauer für Grusel, Schock und Ekel zu Sorgen.

Entsprechend geht die Serie mit den Themen Gewalt, Horror und Sex recht freizügig um. Und obwohl sie grafisch nicht immer ganz eindeutig ist und auch einiges dem Kopfkino des Zuschauers überlässt, sind die Bilder dennoch sehr eindringlich.

Story
----------

Die Serie beginnt recht harmlos. Die Harmons, eine Familie die mit der tragischen Fehlgeburt der Mutter und der Unzucht des Vaters klarzukommen versucht, zieht mit ihrem Kind von der Ostküste nach LA in ein kleines schnuckeliges altes Haus. Recht früh merkt nicht nur die Tochter das etwas mit dem Haus nicht stimmt. Das behinderte Nachbarskind prophezeit der Familie tragisches, die Haushälterin lässt selbst mir als Zuschauer eiskalte Schauer den Rücken hinunter laufen und ein psychopathischer Patient des Vaters freundet sich mit der Tochter an um ihre Mitschüler zu bestrafen.
Ohne zu viel zu spoilern ist es an der Stelle nicht möglich weiter über die Geschichte zu schreiben und da die Serie von den Überraschungen lebt, verzichte ich auf mehr Details. Was ich noch schreiben kann ist recht schnell in den Mittelpunkt der Serie das Haus rückt. Und so erzählen dann auch einige der Episoden in Rüclblicken was in dem Haus in den letzten Jahrzehnten passiert ist...

Fazit
---------

AHS versucht das fast Unmögliche zu schaffen – Horror in Serie gehen zu lassen. Was im Krimi und Thriller Bereich gut klappt, stellt die Macher bei der Gruselserie vor wirkliche Schwierigkeiten. Gerade zu Anfang ist American Horror Story auch entsprechend holprig, springt oftmals etwas zu sehr und schafft, trotz einiger für Fernsehverhältnisse sehr drastischen Bilder, das nicht zu kaschieren. Aber ich mag das die Serie nicht ganz rund läuft. Das macht sie sympathischer als manch aalglatte Show und man muss den Machern schon alleine für den Versuch seinen Tribut zollen. Hinzu kommt das AHS visuell einen wunderbaren roten Faden besitzt (so springt zum Beispiel oft das Bild als wäre ein alter 8mm Film neu zusammen geklebt worden) und manch sich ganz bewusst dafür entschieden hat nicht in den 12 Folgen der ersten Staffel rund 90 Jahre seit Bau des Hauses abzudecken. Das lockert ungemein auf.

Ist American Horror Story eine Serienoffenbarung? Vielleicht ja, vielleicht nein, aber es ist zumindest sehr gute, spannende Unterhaltung, die für einige gruselige Momente sorgen wird. 5 Sterne für die erste Staffel, welche vor allem gegen Ende grandios wird.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und gruselig, aber nicht schockierend, 28. August 2014
Die erste Staffel von "American Horror Story" ist eine in sich geschlossene, relativ typische Horror-Geschichte in Serieformat, die dabei die Vorzüge der Laufzeit einer Serie wirklich nutzt. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Hintergrundgeschichte und die Charakterentwicklung gelegt, die innerhalb von gerade mal 12 Folgen verblüffend tief ist.

Worum es geht:
Die Familie Harmon droht zu zerbrechen nachdem der Psychiater Ben (Dylan McDermott) seine Frau Vivien (Connie Britton) mit einer seiner Studentinnen betrogen hat. Die Untreue ihres Vaters verursacht bei Tochter Violet (Taissa Farmiga) eine Mischung aus Wut und Depression. Als einzige Möglichkeit ihre Ehe zu retten sehen die Harmons einen Neuanfang, indem sie nach Kalifornien in ein neues Haus ziehen. Doch in ihrem neuen Heim finden merkwürdige Dinge statt, deren Ursache in der dunklen Vergangenheit des Hauses begraben liegen...

Was mir besonders gut an der Serie gefällt ist, dass es durch Rückblicke (meist am Anfang einer Folge) immer mal wieder neue Überraschungen in der Geschichte gibt. So wird der Zuschauer auf die falsche Fährte gelockt und es folgen viele kleine "Ach so ist das gewesen"-Momente, die sich sehr gut in den übrigen Kontext einfügen ohne irgendwie gekünstelt zu wirken oder Logiklücken in die Geschichte zu reißen. Natürlich muss man sich mit allerhand Mystery-Elementen anfreunden, sonst kann man die Serie ohnehin nicht genießen. Neue Charaktere werden nach und nach eingeführt und verleihen der Handlung etwas mehr Komplexität, was dem sehr gewöhnlichen Grundgerüst der Geschichte gut tut.
Die Schauspieler machen ihre Sache auch sehr gut, vor allem die unsympathischen Rollen bringen einen durch ihr Handeln hier und da an den Rand der Weißglut. Allerdings kann man der Serie einige Längen vorwerfen und letztendlich werden nicht alle Geheimnisse aufgedeckt. Während die dichte Atmosphäre auch durch unterschwellige Musik und Effekte getragen wird, sind Szenen, in denen man sich richtig erschreckt, selten. Wer also in Horrorfilmen immer auf den nächsten "Kick" wartet, ist hier falsch.

Insgesamt eine empfehlenswerte erste Staffel, bei der man sich nicht davon abschrecken lassen sollte wie gewöhnlich die Geschichte erst erscheint. Wer auf dichte Grusel-Atmosphäre steht und einige offene Fragen am Ende der Serie verkraften kann, sollte definitiv einen Blick riskieren.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen What a Story!, 14. Mai 2014
Diese Serie ist das Beste was ich in den letzten 20 Jahren gesehen habe. Die Story ist sehr komplex aber immer schlüssig. Das Set ist fantastisch und die gesamte Inszenierung ist in einem Stephen King-typischen Erzähl-Stil. Die Darsteller sind bis in die Nebenrollen wirklich sehr gut bis grandios, wobei besonders Jessica Lange vervorsticht. Ihre Darstellung der Constance ist verstörend und brilliant zugleich. Wer intelligenten, subtilen Grusel mag, sollte hier zugreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Grusel-Serie mit Köpfchen und viel Liebe zum Detail, 15. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
American Horror Story ist vom Konzept her schon etwas anders als andere derzeit populäre Serien: Staffel für Staffel eine eigene in sich geschlossene Story, unabhängig von einander schaubar, jeweils mit einem typischen "amerikanischen" Horrormotiv als Grundlage. Staffel 1 beginnt mit dem "Murder House" und setzt das Thema gut um, Fans von Poltergeist, Amityville Horror und dergleichen kommen voll auf ihre Kosten. Auch sonst überzeugt die Serie durch extrem gute Darsteller (Frances Conroy und Jessica Lange sind dermaßen Göttlich!), fiese Twists und eine sehr originelle Dramaturgie, ganz abseits des Mainstreams mit einer schönen Art und Weise, mit dem Geister-Topos umzugehen. Non-Linearität und etwas krude Cuts machen die Serie auf der handwerklichen Ebene sehr anspruchsvoll. Die Musik überzeugt durch ihre angenehme Aggression zur rechten Zeit wie auch die Leitmotive aus bekannten Gruselmären. Zum Inhalt will ich nicht viel sagen; Murder House verrät schon zu viel aber was ich ganz klar sagen kann: Klare Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, Einzigartig, Dreckig, Spannend! Der perfekte Horror, verteilt auf 12 Episoden!, 15. Februar 2015
Von 
Century - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
"Erwachsen, sexy und richtig gruselig", so verspricht es zumindest die Rückseite der Blu-ray-Hülle... und es wird nicht zu viel versprochen! "American Horror Story" ist im Serien-Genre definitiv einzigartig, das lässt sich nach Sichtung der ersten Staffel mit Bestimmtheit sagen. Die besten Elemente aus dem Thema "Geisterhaus-Horror" werden hier in 12 packenden Episoden vereint, die verstörender und verwirrender nicht sein könnten. Die Story ist clever geschrieben und die Macher decken so ziemlich alles ab was die Horror-Sparte in diesem Bereich zu bieten hat. Im Kern geht es um die Familie Harmon, die einen Neuanfang in einem Haus beginnen wollen, welches eine verstörende Vorgeschichte vorzuweisen hat. Soweit, so Genre bekannt. Doch bietet diese Serie verdammt raffinierte Kniffe und eine fantastische Ausstattung, die dem bekannten Horror-Stoff viel frischen Wind und tollen Flair einhauchen.

Auch die Erzählweise und Inszenierung ist häufig sehr eigenwillig, erotisch und gleichermaßen mutig, denn der Ton der hier angeschlagen wird ist dreckig, verrucht, unglaublich sexy und natürlich nichts für Kinder! Der Cast ist außerdem sensationell gut, und ich habe schon lange nicht mehr sämtliche Darsteller einer Serie auf so hohem Level agieren sehen. Jeder der Anwesenden liefert einen phänomenalen Job ab, wobei ich Jessica Lange ein besonderes Lob aussprechen möchte. Das gleiche gilt für Ausstattung und Maske, die durchweg auf höchstem Niveau verstörend und stimmungsvoll sind. Gut gefällt mir auch, das diese Staffel nach den 12 Episoden in sich abgeschlossen ist und keinen Bezug zu Staffel 2 hat.

Die drei Blu-ray's bieten Bildtechnisch gute solide Kost mit nur wenigen Schwächen. Das Amaray-Case ist jedoch ein wenig enttäuschend. Ein Wendecover fehlt weit und breit und was noch ärgerlicher ist, ist das die drei Blu-ray's auf einer Spindel über ein ander aufbewahrt werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rosemary's Baby trifft im Landhaus der toten Seelen auf Sixth Sense, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also, als Superserie würde ich American Horror Story nicht bezeichnen, es gibt hier nicht wirklich neues. Die Serie ist unterhaltsam und Jessica Lange spielt ihre Kollegen an die Wand, meine Hochachtung. Es gibt zu wenig überraschendes und vieles kommt einem sehr bekannt vor: Rosemary's Baby, das Landhaus der toten Seelen, das Omen, Amityville Horror, Sixth Sense......
Superserien sind für mich: Dexter, Breaking Bad, Fringe. Ich dachte, auf dem Sektor Horror wäre auch mal etwas innovatives passiert, wurde leider darin enttäuscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertig, verwirrend, schockierend, spannend, kurz: Einfach gut gemacht, 15. Oktober 2014
Selten hat mich eine DVD so von der ersten Minute so gefesselt wie American Horror Story. Wir hatten die DVD von einem Freund ausgeliehen bekommen und faktisch in einem Wochenende durchgesehen.

Spannende Story, grandiose Hauptdarsteller, die richtige Portion Horror, Grusel und Erotik. Das alles so hochwertig, das die neuen Serien den Beweis unterstreichen, das eine gute Serie deutlich besser als ein normaler Spielfilm ist. Endlich ist die Zeit eine Geschichte in voller Länge und durchgängig spannend zu Ende zu erzählen.

Eine komplette DVD Beschreibung, findet man hier: [...]
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3.0 von 5 Sternen Hält, was der Titel verspricht, 18. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
American Horror Story ist eine Serie, die genau das beinhaltet was der Titel verspricht. Eine Serie im typischen amerikanischen Horrorstil.
Eine kleine Familie, der Vater Psychologie, die Mutter Hausfrau und ihre Tochter im Teenageralter ziehen in ein altes, überraschend billiges Haus ein, das nicht so idyllisch ist, wie es zunächst wirken mag. Dinge geschehen, die nicht auf natürliche Art und Weise zu erklären sind.
Geister, Dämonen, Psychopathen... die Serie spart nichts aus.
Für die Serie sprechen auf jeden Fall das absolut verstörende Intro und die überraschende Vielfälligkeit der Charaktere, die ganz anders als viele der typischen Horrorfilmcharaktere ebenso überraschend vielschichtige Persönlichkeiten haben.
So hat der liebende Familienvater ebenso ein zweites Gesicht, wie der einstige Amokläufer oder die verwirrte Nachbarin.
Viele der Figuren sind nicht nur gut oder böse, sondern bewegen sich in der Grauzone – eine Sache die ich bei vielen Horrorfilme sonst häufig vermisse.
Trotz dieser Stärken jedoch, hat die Serie einige Schwächen. Ein wirkliches Gruselgefühl kam eher selten auf, möglicherweise empfinden das Menschen, die sich schneller fürchten als ich anders, allerdings würde ich mich selbst bereits eher als schreckhaften Menschen bezeichnen. Einige Szenen jedoch, empfand ich wirklich als grauenhaft, die die sonst teils etwas faden Momente gut wieder ausgeglichen haben.
Das Ende, ohne Spoilern zu wollen, hat mich ein wenig enttäuscht. Man hatte das Gefühl, die Serie hätte ein bisschen ihrer Würze verloren und wirkte nun fast schon ein wenig albern. Da hätte man wirklich mehr herausholen können.
Außerdem ist die deutsche Synchronisation ein Witz. Das Mädchen mit Downsyndrom klingt als hätte ein ungeübter Synchronsprecher versucht zu nuscheln und selbst das gründlich verbockt... das ganze wirkt dadurch ungewollt lächerlich. (Mir ist durchaus bewusst, das bei einer Behinderung Sprachschwierigkeiten auftreten können, allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass das nicht SO klingt. ;)) Bei ausreichenden Englischkenntessin kann ich also nur zur originalen Tonspur raten.
Alles im allem bin ich aber durchaus mit dem Kauf zu Frieden und werde auch die Folgestaffeln noch erwerben.
Wer sich ein paar Abende mit typisch amerikanischen Horror vergnügen möchte und Wert auf Chartertiefe legt, ist hier auf jeden Fall gut bedient, wenn er mit ein paar kleinen Schwächen leben kann.
Drei Sterne hat sich die Serie schon verdient. :D
Mit Qualität der DVDs und der Hülle bin ich im übrigens sehr zu Frieden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die alte Geschichte vom heimgesuchten Haus in Serienlänge und mit einem vielfachen an Geistern, 16. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Idee, eine Horror-Serie zu machen, bei der jede Staffel eine abgeschlossene Geschichte erzählt, fand ich sehr ansprechend. Auf diese Weise, dachte ich, kann man eine Horror-Geschichte ausführlich erzählen, ohne dass sie -- sollte sie erfolgreich sein -- endlos ausgedehnt werden muss.

Das Problem ist allerdings die Geschichte selber. Der eigentlich altbekannte Topos vom heimgesuchten Haus wird in dieser ersten Staffel dermaßen überladen, dass einfach keine richtige Spannung aufkommen kann. Tausend Menschen sind in diesem Haus gestorben und suchen die neuen Einwohner heim. Der Witz an der ganzen Sache ist, dass man sie teilweise gar nicht als Geister identifizieren kann. Man kann sie sehen, anfassen, sich in sie verlieben etc. Dadurch werden die Geister für den Zuschauer dummerweise "entgruselt". Eine Höhepunkt des Entgruselns ist, als die "Mechanik" des Hauses instrumentalisiert wird, indem eine Mutter ihre sterbende Tochter auf das besagte Grundstück schleppen will, damit sie zumindest als Geist zurückkehrt. Das Haus wird quasi als Geisterfabrik genutzt. Solche Momente zerstören alles Geheimnisvolle und sind letztlich albern.

Was die Serie versucht, deutet sich durch den Titel an. Hier soll nicht einfach nur eine Geschichte erzählt werden, sondern der Topos, das heimgesuchte Haus, soll als Bestandteil einer amerikanischen Horror-Film-Tradition verstanden und auf die Spitze getrieben werden. "American Horror Story" ist quasi eine Meta-Serie, in der alle Möglichkeiten dieser Geschichte durchdekliniert werden. Dies geschieht allerdings zu Lasten einer packenden, gut durchdachten "Story".

Drei Sterne gibt es trotzdem, da die Serie durchaus mit guten Bildern aufwarten kann und die Schauspieler eine durchweg überzeugende Arbeit leisten. Die Charakter-Konstellationen sind ebefalls interessant: Man hat es fast durchgehend mit schwachen Männern und starken Frauen (die die Fehler ihrer Männer zu kompensieren versuchen) zu tun.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich sehe tote Menschen... und zwar einen riesigen Haufen, 21. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Familie Harmon besteht aus dem Psychiater Ben (Dylan McDermott), der notorischer Fremdgänger ist, dessen Frau Vivien (Connie Britton) und deren gemeinsamer Tochter Violet (Taissa Farmiga). Bens Affäre mit einer Studentin hat das Fass zum Überlaufen gebracht und Vivien möchte ihn mit Violet verlassen. Er hat sich aber in ein Haus verliebt und möchte die Beziehung damit retten. Vivien gefällt das Haus aus den 20ern und so wird es gemeinsam gekauft. Die Harmons wundern sich zwar über den überaus niedrigen Preis, allerdings gelingt es Ben trotz eigener Praxis, die er dort einrichten kann, nicht ganz alle Verbindlichkeiten für das Haus aufzubringen. Seine Praxis läuft mehr schlecht als recht. Hinzu kommt die Nachbarin Constanze (Jessica Lange), die offensichtlich früher in dem Haus gewohnt hat und sich anstandsmäßig wie die Axt im Wald benimmt.

Zunehmend häufen sich die seltsamen Zufälle sowie "Besuche" irgendwelcher Leute in dem Haus. Was die Familie erst später erfährt, das Haus hat eine düstere Vergangenheit. Die Vorbesitzer sind darin gestorben - und sie sind bei weitem nicht die einzigen...

Die Serie hinterlässt einen faden Beigeschmack bei mir. Einmal ansehen reicht finde ich. Wer sie kauft hat etwas halbgares, nichts überaus schlechtes, aber auch nicht so grandioses, wie die teils doch übertriebenen positiven Rezensionen mir den Kauf schmackhaft gemacht hatten. Wie so oft muss man für die Machart offen sein. In einem Horrorfilm bleiben diverse Fragen offen, es muss gekürzt werden, Charaktere bleiben aufgrund der kurzen Sendezeit häufig auf der Strecke und so wird sofort losgesplattert. Dieses Problem hat eine Serie nicht. Sie kann die Charaktere ausarbeiten. Das ist auch bei American Horror Story so. Allerdings gilt auch hier: Weniger ist oft mehr. Und so hatte ich beim Zuschauen das Gefühl, dass häufig neue Charaktere wieder eingeführt wurden und diese beleuchtet wurden anstatt diverse Fragen zu beantworten, die für den Grund des Horrors vielleicht ganz angebracht gewesen wären.

Achtung ein paar Spoiler:
So erfährt man zwar, wer tot ist, aber dem Grunde nach verhalten sich die Lebenden alle wie die Toten. Sie "leben" in dem Haus. Sie haben die gleichen Emotionen, wissen teilweise nicht dass sie tot sind. Jetzt kann man mir natürlich entgegenhalten, dass es sich um einst lebende Menschen handelt, wie sollen die sich anders verhalten. Aber wenn ich sehe, dass Geister miteinander Sex haben, sich verlieben in andere Geister, dann habe ich teilweise doch ein seltsames Gefühl in der Magengegend. Und außerdem scheint es diverse Charaktere überhaupt nicht zu interessieren, dass sie von den Geistern, die sich im Haus befinden umgebracht worden sind und die sie ja nach ihrem Ableben sehen. Wie wäre es denn hier mit nachvollziehbaren Hass und Rachegelüsten, wenn wir bereits mal bei dem übernommenen Emotionsspektrum sind. Dies wird oft nicht stringent durchgezogen. Abgesehen davon hatte ich das Gefühl diverser Ungereimtheiten. Es wird manchmal von den Charakteren viel zu einfach hingenommen, dass sie da gerade mit einem Geist geschlafen haben oder sich darin verliebt haben. Schon von vorneherein wirkt das Haus wie eine Sitcom (aber nicht im komischen Stil), in der die Tür offen ist und jeder einfach reinmarschiert wie er will. So überrascht es die Charaktere nur am Rande am Anfang, dass da ständig irgendeiner rumsteht oder mit wohnt. Hier wird das einfach moniert, dann aber nur zur Kenntnis genommen.

Ich hatte häufig das Gefühl, einen Stephen King zu sehen. Großartig, werden sich jetzt dessen Fans denken. Aber King hat für mich einen Fehler. Die Charaktere sind einfach zu skurril und lassen die Horrorstory etwas in Nervigkeiten untergehen. Ungewöhnlich ist vor allem der hohe Anteil an Erotik und Nacktheit in einer Serie. So kann auch American Horror Story mit ungeahnten Kinofilmniveau-Effekten herhalten, aber ebenso mit 08/15-Charakteren, die man schon bereits so oft gesehen hat. Jessica Lange als psychopathische Nachbarin macht ihre Sache ganz gut. Andererseits muss ich sagen, dass ich die Schauspielerin schon immer etwas nervig fand. Bereits in ihrem King Kong Film hat sie etwas anstrengend gespielt.

Irgendwann hatte man den Überblick verloren, welche Leichen denn jetzt nun im Keller waren. Und davon gab es eine Reihe. Nahezu jede Folge begann in einer anderen Zeit und stellte einen neuen Charakter vor oder zeigte, was oder wer nunmehr in dem Haus dran glauben musste. Das war ja die ersten Folgen ganz spannend und gruselig anzusehen, aber irgendwann nervte es nur noch. So kann ich hier an die 30 (!)Charaktere und Schicksale locker aufführen, an die ich mich noch erinnern kann und das in zwölf Episoden. Und wenn ich drüber nachdenke fällt mir immer noch einer mehr ein. Das ist meiner Ansicht nach viel zu überfrachtet. Und da auf jeden dieser Charakter mehr oder minder eingegangen wird bleibt zwar die Charakterisierung nicht außen vor, aber die Handlung bleibt extrem auf der Strecke.
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