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TOP 500 REZENSENTam 25. August 2013
Einige Rezensenten, die anscheinend keinen Spaß verstehen, beurteilen diesen Film (oder die BD) vernichtend. Da ist sogar die FSK schon weiter, und das will was heißen. Anders ist die 16er Freigabe für einen derartigen Splatterfilm nicht zu erklären. Die haben doch tatsächlich erkannt, dass das Ganze pure Ironie ist. Und ich muss sagen, das funktioniert wirklich hervorragend weil der Film sich keine einzige Sekunde ernst nimmt. Selbst in den düstersten Szenen, auch wenn die Opfer mal keine Hexen sind. Alles ist so dermaßen überzogen und surreal (beleuchtet wird mit Kerzen, aber mit dem Elektroschocker wird wiederbelebt und betäubt). Wer das nicht erkennt, der geht wohl zum Lachen auch in den Keller. Auch die moderne Sprache inklusive deftiger Flüche in beiden Sprachfassungen schließen darauf, dass man niemals irgendwie authentisch sein wollte.

Das Bonusmaterial mag zwar arg überschaubar sein aber ansonsten bietet die BD in jeder Hinsicht Bestwerte. Bild, Ton und 3D Effekte. Alles vom feinsten. Passend zum absurden Plot (wobei das Originalmärchen eine ganz neue sogar plausible Erklärung erhält) sind die gezielten Pop-Out-Effekte sehr gut dosiert. Nicht zu oft aber wenn dann schreckt man schon mal zurück. Auch die Tiefenwirkung ist oft sehr gut wobei der Vorspann sicher zu den Highlights zählt.

Natürlich muss man was die Logik betrifft sehr tolerant sein. Das muss man aber heutzutage mit jedem großen Blockbuster Film, auch wenn diese sich sehr ernst nehmen. Es gibt schon viele Anschlussfehler und Plot-holes (gegen Ende flüchten ein paar Hexen und Muriel auf Besen in den Wald, nur wenige Sekunden nach deren - sagen wir mal Fluchtende LOL - erscheint Hänsel mit Mina zu Fuß an genau der selben Stelle, dabei mussten sie ja sogar noch den Berg herunter klettern. Und das alles ohne Navi.) aber der Film ist so schnell und kurzweilig, dass man einfach keine Zeit hat über sowas nachzudenken. Und genau das ist der große Pluspunkt des Films: Das Tempo! Hier hält man sich wirklich mit rein gar keinen unnötigen Nebenhandlungen oder Dialogen auf. Und in der Kinofassung hat man sogar noch sehenswerte Informationen entfernt.

Da wären wir beim einzigen Wermutstropfen: Die Schnittfassungen!

Entgegen der üblichen marketingwirksamen "Extended Fassungen", mit denen der Zuschauer sonst gerne in die Irre geführt wird weil es sich idR um unbedeutende Dialogerweiterungen handelt geht man hier einen gänzlich anderen Weg! Tatsächlich handelt es sich bei der ca. 10 Minuten längeren Fassung um die Unrated Version, die etliche zusätzliche Härten beinhaltet.

Hier ein paar Beispiele:

- Der Hexe in der Vorgeschichte explodiert im Ofen noch ein Auge
- Einem der Hexenjäger wird von Muriel das Gehirn rausgerissen
- Einer Hexe wird beim Flug durch die Drähte der Kopf halbiert
- Der Wirt bekommt eine Ladung Körperfetzen um die Ohren gehauen

Der Sheriff zeigt noch viel deutlicher wie sadistisch er ist und man erhält neben vielen anderen Informationen auch noch eine Erklärung warum der Bürgermeister keinen weiteren Auftritt mehr hat.

Meiner Meinung nach ist die längere Version der Kinofassung ganz klar vorzuziehen. Aber leider gibt es diese nicht als 3D Version. Sehr sehr schade. Eigentlich bin ich geneigt deswegen einen Stern abzuziehen. Aber da ich mich nicht auf eine Stufe mit Rezensenten stellen möchte, die deswegen die BD in der Luft zerreißen, verkneife ich mir das. Man sollte lieber dankbar sein, dass uns das Label überhaupt diese Fassung spendiert. Sogar als synchronisierte Version!!!

Also bitte mal nachdenken bevor man hier irgendwelche Hasstiraden ablässt. Sonst darf man sich nicht wundern wenn die Labels sich sagen "Ach, dann lassen wir die Unrated Fassung nächstes mal einfach ganz weg". Never bite the hand that feeds.

Wofür allerdings diese DVD sein soll, die in der Hülle liegt, ist mir schleierhaft. Wäre es eine VHS Kassette hätte ich gesagt es ist Nostalgie oder sowas.

Fazit: Ich muss schwer überlegen wann ich zuletzt so einen kurzweiligen, unterhaltsamen Film gesehen habe. Aber trotz der ganzen Ironie darf man nicht empfindlich sein was Gewalteinlagen betrifft. Filme mit viel weniger Gore werden sonst gerne indiziert. Und ein zusätzliches Lob an die Macher: Endlich mal keine Romanvorlage, kein Remake, keine Comicverfilmung, kein Sequel. Hallo? Was war da denn los? Achso, ist ja eine deutsche Produktion. Wer hätte das gedacht? Aber hier wünsche ich mir tatsächlich ausnahmsweise mal eine Fortsetzung!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Und wieder ein Märchenstoff gelungen aufgegriffen und unterhaltsam neu interpretiert. Im Prinzip sind die Grimmschen Märchen ja ohnehin in der Originalfassung bisweilen recht düster, wurden im Laufe der Zeit nur für Kinder etwas weniger beängstigend angepasst. Doch schon "Alice im Wunderland" und "Snowwhite and the huntsman" wussten filmisch hier und da den düstereren Ton in den letzten Jahren mehr in den Vordergrund zu rücken. "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" setzt das fort.
Hier und da ein markiger Spruch, rasante Kampfszenen, gut gemachte Sets, Kostüme und Spezialeffekte, gut aufgelegte Darsteller, bisschen Splatter, ein Waffenarsenal, das an Hugh Jackmans "Van Helsing" erinnert. Das sind die Hauptzutaten des Films. Die Story erfordert nicht viel Aufmerksamkeit. Hänsel und Gretel sollen in Augsburg das Verschwinden mehrer Kinder durch Hexen klären. Sie stoßen dabei auf Oberhexe Muriel, die einen ganz bestimmten Plan verfolgt und finden auch etwas über ihre eigene Vergangenheit heraus....
Wer nen Faible für einen rasanten Horror-Fantasy-Mix hat, der 0 Anspruch hat, aber einfach nur gut unterhalten will, ist bei "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" im richtigen Film, dessen Ende klar macht, dass er auf eine Fortsetzung ausgelegt ist.
Bild- und Tonqualität der Disc sind exzellent.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2014
Der Film gefällt oder gefällt nicht. Eine weitere gelungene Umsetzung eines Märchenstoffs mit dem Thema was geschah danach. Hat mir daher gut gefallen. Sicher, bei den ständigen Monsterchenfilmchen und Jagdfilmchen auf weitere Monsterchen ist es schwer noch etwas neues hervorzuholen. Aber allein schon die drei Hauptakteure Jeremy Renner, Gemma Arterton und Famke Janssen die gutes leisteten, war der Film schon interessant ihn sich anzusehen. Es soll einen zweiten Teil geben, mal sehen was die Filmemacher sich einfallen lassen.

Die Qualität der BR:
Bild: naturgemäss für einen neuen Film sehr gut. Deutscher Ton: Dialoge etwas zu leise aber gut verständlich, Actionszenen etwas zu laut. Man ist gewillt immer an der Lautstärkenregelung herumzufummeln.

Memoryeffekt (Stop-Play-Funktion): erwartet man vergebens.
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61 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Hänsel und Gretel - Hexenjäger" hat mit der Gebrüder Grimms Märchen ungefähr genausoviel zu tun, wie "Lincoln - Vampirjäger" mit dem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Das muss man wissen und akzeptieren. Die Erwartung, hier eine klassische Märchenverfilmung zu finden, kann nur zur Enttäuschung führen. Die schlechten Bewertungen werden den Film aber nicht gerecht.

Als Kind werden Hänsel und Gretel vom Herrn Papa im Wald ausgesetzt. Auf ihrer Heimsuche werden sie von einer Hexe gefangen genommen, die Hänsel mit Süßigkeiten mästet. Gerade als er selbst zur Mahlzeit verarbeitet werden soll, gelingt es Gretel, die alte böse Hexe in den Ofen zu bugsieren. Nicht jedoch ohne zuvor den auf sie geschleuderten Zauber abzuschütteln, womit der Weg des Originals verlassen wird.
Das Trauma verarbeiten die beiden Geschwister auf die einzig (in einem Actionabenteuer) sinnvolle Art und Weise: Sie töten weiter Hexen! Jahre später sind sie zu erfahrenen Jägern geworden, haben ihre erste Begegnung längst vergessen, als auf einmal überall Kinder verschwinden und sie gebeten werden, dem Verschwinden auf den Grund zu gehen. Dabei holt sie die eigene Vergangenheit ein (denn der abgeschüttelte Zauber wartet noch auf seine Erklärung)...

"Hänsel und Gretel" ist ein Actionpabenteuer mit großem Fun-Faktor: megacoole Hexenjäger, stets megacool Herr der Lage, mit megacoolen Sprüchen - selbst wenn sich Hänsel wegen seiner Mästung Insulin spritzen muss... Der Film ist rasante Unterhaltung, der keine Moral von der Geschicht' liefert, außer: lehn dich zurück und genieß den Film! Und das gelingt hervorragend. Ich würde den Film vor allem Fans von Comicverfilmungen oder auch den älteren Filmen wie "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" oder "Van Helsing" empfehlen. Auch, wer "Last Action Hero" oder "True Lies" mit Genuss gucken konnte, dürfte hier gute Unterhaltung finden - wenn er sich mit dem Comic-Fantasy-Setting anfreunden kann.

Die Geschichte schlägt einen schönen Bogen zurück zur Vergangenheit der beiden Hexenjäger, der mir durchaus gefallen hat, obwohl er sicherlich nicht übermäßig überraschend war. Obwohl mich der Film durchweg unterhalten hatte, gibt es aber dennoch nur vier Sterne. Zum einen gibt es ein, zwei Elemente in der Geschichte, für dich ich als Zuschauer (und auch vielen anderen in meinem Bekanntenkreis) mir einen anderen Ausgang gewünscht hätte, und zum anderen schießt das Hexenschnetzeln zum Ende hin doch arg übers Ziel hinaus und raubt den überaus mächtigen Hexen einiges an Glaubwürdigkeit (ja doch, "Glaubwürdigkeit" sollte man im Zusammenhang mit diesem Film eh nicht in den Mund nehmen, aber trotzdem...) und degradiert sie zu Schießbudenfiguren. Dabei wird dann auch ordentlich gesplattert, aber eben so übertrieben, dass die Blutorgie kaum ernst genommen werden kann.

FAZIT:
"Hänsel und Gretel - Hexenjäger" ist ein Action-Abenteuer mit starkem Parodiewert und kein Grimms Märchen. Die meisten großen Enttäuschungen dürften aus einer falschen Erwartungshaltung herrühren, was sehr schade ist. Denn jenseits klassischer Märchen ist der Film eine gelungene Unterhaltung, in der sich Witz und Geschwindigkeit die Hand reichen. Mich hat der Film sehr gut unterhalten, und die kleinen Schwächen will ich ihm daher mehr als verzeihen.
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34 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2013
Der Fluss an Märchenverfilmungen will und will einfach nicht abreißen. Nach einer miesen "Rotkäppchen" - Umsetzung ("Red Riding Hood") und zwei unterschiedlichen Interpretationen des Schneewittchen-Stoffes, versucht sich nun "Dead Snow" - Regisseur Tommy Wirkola an einer Umsetzung des berühmten Märchens "Hänsel & Gretel". Im Gegensatz zu seinen Vorgängern belässt dieser das Märchen aber weitgehend unberührt und spinnt dafür eine mehr als unterhaltsame Fortsetzung, mit den beiden Hauptcharakteren als Badass - Hexenjäger !

15 Jahre nachdem Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) aus dem Pfefferkuchenhaus fliehen konnten, haben sich die Geschwister zu rachsüchtigen und weit bekannten Kopfgeldjägern entwickelt, die es auf böse Hexen abgesehen haben. Eines Tages werden sie vom Bürgermeister von Augsburg angeheuert, um die finstere Muriel (Famke Janssen) zur Strecke zu bringen. Denn jene plant die blutige Opferung zahlreicher Kinder zur kommenden "Blutmond"-Nacht. Neben Hänsel und Gretel mischt sich jedoch auch der brutale Polizist Berringer (Peter Stormare) in die Hexenjagd ein. Je länger sie hinter der bösen Muriel her sind, desto eher glaubt das Geschwisterpaar, dass sie es nicht nur mit normalen Hexen zu tun haben und noch ein anderer Plan hinter der geplanten Kinder-Opferung steckt. Doch dann wird die Jagd zur Nebensache, denn Gretel wird von grausamen Hexen entführt; und es liegt nun an Hänsel, seine Schwester zu retten.

Der Plot ist für eine derart trashige Grundidee erwartungsgemäß geradlinig und ohne allzu große Überraschungen. Doch das heißt noch lange nicht, dass der Film in Langeweile versinkt. Im Gegenteil, denn mit dem liebenswürdigen Oger Edward und dem wohl ersten Stalker der Märchengeschichte namens Ben, besitzt der Plot zwei charismatische und aberwitzige Nebenfiguren. Das Problem liegt eher in der Kürze. Mit seiner Laufzeit von nichtmal 90 Minuten bietet der Film zu wenig Raum für die Ausarbeitung dieser kreativen Randfiguren. In diesem Zusammenhang wirkt auch die dazwischengeschobene Love-Story zwischen Hänsel und Mina zu kurz und oberflächlich, was angesichts des Potenzials ein wenig schade erscheint.

Dafür stimmen die Schauwerte voll und ganz. Gedreht in deutschen Wäldern und in eigens erbauten Studios in Babelsberg, ist die Optik des Films eine wahre Augenweide, denn die Atmosphäre dieser Kulissen ist großartig. Zudem haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen den Film in 3D zu drehen, was sich als äußerst gute Idee erweist, denn einige Szenen erreichen in 3D einen bahnbrechenden Effekt. Besonders zu erwähnen sei hier eine kleine Schussszene gegen Ende des Films, die durch den 3D- Effekt eine bachtliche Räumlichkeit entfaltet und somit ein wohliges Erschrecken beim Zuschauer auslöst, ganz im Sinne des hohen Funfaktors.

Im Gegensatz dazu zeigen sich bei den Darstellern leichte Schwächen. Während die unglaublich hübsche Gemma Arterton und der für Actionfilme prädestinierte Jeremy Renner eine ordentliche Figur abgeben, so enttäuscht vor allem Famke Janssen als böse Hexe Muriel. Ihr Spiel wirkt oftmals zu aufgesetzt und künstlich, als dass sich echte Bosheit breit macht. Dafür gibt es bei den Nebenrollen nichts zu meckern, die allesamt ihre kauzigen Charaktere mit einer gewissen Freude verkörpern.

Fazit : "Hänsel & Gretel : Hexenjäger" ist ein spaßiges Sammelsurium an frischen Ideen und launiger Action. Die Mischung aus Splatter, Action und Komödie funktioniert als trashige Abendunterhaltung für den Freundeskreis, auch ohne verworrene Handlungstränge und Tiefgang.
Am besten in 3D begutachten !
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Die ursprüngliche Geschichte von Hänsel und Gretel kennt - im wahrsten Sinne des Wortes - jedes Kind. Ein Junge und ein Mädchen werden von ihrem Vater im Wald ausgesetzt, dort entdecken sie ein kleines Häuschen, in welchem eine böse Hexe wohnt, die Hänsel mästet und braten will. Am Ende obsiegt die Macht des Guten und "the witch is burning". Ende gut, alles gut. Mag man jedenfalls auf den ersten Blick meinen, denn die Macher von "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" haben sich mit dem Gedanken beschäftigt, welches Leben die beiden Kids anschließend werden führen können. Und wie könnte es auch anders sein, beginnen die beiden Geschwister Hexen zu braten, zu zerschießen, zu zerhacken oder auf andere, vielfältige Arten zu töten.

Mit einer effektiven Spiellänger von ca. 80 Minuten ist der Filme hollywooduntypisch kurz, aber zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die gemeinsame Reise des Zuschauers mit Hänsel und Gretel nach Augsburg, wo die böse, schwarze Hexe Muriel ihr Unwesen treibt, gestaltet sich enorm actionreich und spannend.

Gespickt mit coolen Sprüchen und riesigen Waffen gehen die beiden Geschwister auf Jagd und hauchen so manch einer Hexe das Leben aus. Da sich der Film nicht sonderlich ernst nimmt, wird aus der stellenweise unappetlichen Metzelorgie ein treffsicherer Actionstreifen mit humoresken Einlagen. Und selbst die Frauen unter den Zuschauern kommen nicht zu kurz, sodass sich in den wenigen Spielminuten sogar noch eine kleine Romanze unterbringen lässt.

Die Special-Effects von "Hänsel & Gretel: Hexenjäger" sind durchweg gelungen. Die Hexen sehen beängstigend "realistisch" und toll geschminkt aus, was das Vergnügen am Film weiter steigert. Das einzige, auf der DVD zu findende Extra ist ein ca. 8 Minuten langer Making-Of-Verschnitt mit dem Titel "Die verhexten Stunden", in der die Darsteller wie üblich zu Wort kommen dürfen und über die Inszenierung einige Sätze verloren werden: nett, aber nicht unbedingt sehenswert. Die Bild- und Tonqualität ist bei der normalen DVD völlig zufriedenstellend; der Ton ist klar und das Bild gestochen scharf.

Wer reißerische, etwas trashige Actionfilme gut findet und durch coole Wummen, eine bildschöne Gretel (Gemma Arterton), witzige Sprüche und eine gehörige Portion Spannung unterhalten werden will, muss hier zugreifen. Perfektes Popcorn-Kino für einen lustigen DVD-Abend.
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am 26. September 2013
im grunde ist das fast ein remake von "brothers grimm" mit matt damon. anstelle das es bei grimm 2 brüder sind, sind es hier männl.&weibliche geschwister. die story ist im wesentlichen sehr ähnlich. dazu hat man bei den kämpfen ein wenig von tsui hark`s geisterfilmen wie z.b. "chinese ghost story" abgekupfert und diese mit viel cgi-animationen bestückt. natürlich muss man sich von der originalen geschichte distanzieren können und hier keine 1:1 umsetzung erwarten, wie es bei den negitiven berichten immer wieder angesprochen wird. hier gibt es splatter und blut. und das nicht gerade wenig.

bild&ton: die 2D fassung ist die 10min. längere version gegenüber der kinoversion. schade das es die 3d version nur geschnitten gibt, aber wer einen 2d zu 3d besitzt wird sich über diesen 2d extended cut freuen, denn das ist bisher die beste realfilm 2d zu 3d umsetzung die ich gesehen habe. die tiefenwirkung ist super und ohne ghosting, obwohl upscaled 2dzu3d. was mich am meisten überrascht hat, waren die popout 3d effekte, die sogar bei 2dzu3d sichtbaren waren ! sehr gut !
das bild und der ton an sich sind sehr schön gelungen. das bild zeigt im grunde kein rauschen und ist sehr kontraststark und scharf. der ton gibt auch einen tiefen bass wieder und gute soundeffekte.

fazit: 4sterne für diese action-geladene hexenjäger filmumsetzung. ein wenig mehr spannung und interessantere storypräsentation wie in brothers grimm hätte mich zu 5 sternen verleitet.
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am 3. März 2015
Liebe Fans der Gebrüder Grimm, ich kann verstehen, dass ihr grimmig dreinschaut, denn mit der Märchenvorlage hat dieser Film wenig zu tun. Aber sucht im Knusperhäuschen den Ironieknopf und drückt mal mutig drauf – und schon, simsalabim, gehen die Mundwinkel nach oben.

Hier geht’s nicht um düstere Spannung im mittelalterlichen Hexenwald. Auch gibt’s keine Moral von der Geschichte. Was geboten wird, ist Schmunzelhorror mit netten Spezialeffekten, guter Kulisse und einer Gretel, die ihr Bustier über die Neige ausfüllt. Nicht der Stoff, aus dem Kinderträume sind. Erwachsene kommen gut damit zurecht.

Was die Waffen angeht. Ja, natürlich gab es im Mittelalter weder Hänsels Steampunk-Pistolen noch Maschinengewehre mit geweihten Kugeln. Nochmals ja, die Hexen sind Martial Arts erprobt und sausen mit ihren Aststücken im Stil des Hongkong-Kinos rasant durch die Lüfte. Und dass der erwachsene Hänsel aufgrund des übermäßigen Süßigkeitenkonsums während seiner Gefangenschaft im Hexenhaus als Spätfolge an Zucker leidet und sich Insulin spritzt, steht auch nicht bei den Grimms. Aber das ist keine Doku, sondern ein Märchen über ein Märchen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, gibt es mit Hänsel & Gretel eine Fortsetzung, wie das Filmende andeutet…
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am 4. September 2014
Das Märchen Hänsel und Gretel der Gebrüder Grimm kennt jeder. Diese Neuinterpretation ist nun eine Version für Erwachsene und zwar eine äußerst Gelungene!! Hänsel und Gretel sind nun keine Kinder mehr, die Angst vor der bösen Hexe haben, sondern sie sind erwachsen, selbstbewusst und machen professionell Jagd auf Hexen! Die Besetzung ist perfekt. Jeremy Renner als Hänsel und Gemma Arterton Verkörpern ihre Rollen sehr überzeugend, es macht einfach Spaß, ihnen bei der Hexenjagd zuzusehen! ;-) Die Hexen sind in diesem Film in gut und böse unterteilt. Die bösen Hexen sind optisch furchteinflößend dargestellt! Die Szenen sind effektvoll und actionreich. Etwas Splatter ist dabei, aber keinesfalls so, dass es deplatziert wirkt. Inhaltlich geht es darum, dass die bösen Hexen ein Ritual zum Blutmond planen, für welches sie 12 Kinder, 6 Mädchen und 6 Jungen, brauchen, die je einen Kalendermonat verkörpern, in dem sie geboren sind. Die Kinder brauchen sie dazu, um nicht mehr verbrannt werden zu können und so unbesiegbar zu werden. Hänsel und Gretel wollen das natürlich, zusammen mit der guten Hexe Mina, verhindern! Insgesamt ist der Film wirklich ein Erlebnis! Zu keinem Zeitpunkt kommt Langeweile auf, Unterhaltung ist garantiert. Ich kann ihn nur weiterempfehlen! :-)
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am 17. August 2015
Dieser Film konnte mich nicht überzeugen. Es wird gemetzelt und geballert, gekämpft und geworfen... Man könnte meinten, es handelt sich um einen Film, in dem die Nanni ihre Kinder auf die Treppe schicken will und diese sich wehren!

Die bekannten Schauspieler wirken irgendwie fehl am Platz, lustlos und überzogen. Vielleicht sind im ganzen Film 3-4 Sprüche dabei, die Spaß machen, ebenso die ein oder andere Filmsequenz, die Laune macht, aber das wars dann auch schon. Die Handlung wirkt dünn, die Story fad und es kommt keine Lust auf, den Film bis zum Ende zu verfolgen. Meine Meinung! Andere dürfen gerne eine andere haben!

Mehr als ein sinnloser Film, in dem Hexen gejagt werden, wobei die Jäger auch gerne mal zum gejagten werden, bleibt nicht übrig. Die Effekte sind teils etwas billig und auch wenn die Hexen ab und an gut aussehen, so schwächelt der Film an allen Ecken und Kanten. Wer jedoch gerne eine Pizza mit allem drum und dran bestellt, nur eine mit Tomatensoße und verdammt viel Käse bekommt, nichts dagegen sagt und trotz dem gleichen Preis wie die andere alles mit gutem Gewissen runter bekommt, kann hier zugreifen.

Fazit: Kann man gerne liegen lassen! Nicht kaufen.
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