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280 von 355 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superman Rocks!!!
Endlich ein Superman Film der Cool, Realistisch und Zetigemäß ist! Krypton war nie REALISTISCHER wie in diesem FILM!
Im Gegensatz zu allen bisherigen Superman Verfilmungen präsentiert "Man of Steel" dem Zuschauer eine interessante Fragestellung: Wie fühlt sich ein Außenseiter mit gottgleichen Kräften, der sein ganzes Leben lang nach...
Vor 14 Monaten von Spartacus veröffentlicht

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessante Effekte - aber sonst
Also, ein Planet geht unter und mit ihm die Gruppe von Personen, die darauf lebt. Der Grund, warum sie nur dort leben und nicht auch woanders, obwohl sie "Kryptoforming"-Technologie haben, wird nicht genannt - und der wäre doch ziemlich wichtig zu wissen. Die Kinder dieses Planeten werden im Sinne von "Brave New World" nach Bedarf genetisch generiert und ein...
Vor 7 Monaten von K. Beck-Ewerhardy veröffentlicht


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280 von 355 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superman Rocks!!!, 23. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Endlich ein Superman Film der Cool, Realistisch und Zetigemäß ist! Krypton war nie REALISTISCHER wie in diesem FILM!
Im Gegensatz zu allen bisherigen Superman Verfilmungen präsentiert "Man of Steel" dem Zuschauer eine interessante Fragestellung: Wie fühlt sich ein Außenseiter mit gottgleichen Kräften, der sein ganzes Leben lang nach Antworten auf seine vielen Fragen sucht? Dieser Ansatz ist eine völlig neue Herangehensweise und ich finde es sehr gut, dass Zack Snyder genau diesen Weg geht und einen radikalen, realistischen Neuanfang wagt, anstatt ein Relikt aus den 70er Jahren aufzugreifen, wie Singer es mit dem sehr schlechten "Superman Returns" vor einigen Jahren tat. Snyders (Und Nolan's) Werk ist meiner Meinung nach kein Film von der Stange im herkömmlichen Sinne, der nach einem altbewährten Schema aufgebaut ist. Alleine die Tatsache, dass der Film Clarks Geschichte durch geschickt eingeworfene Rückblicke erzählt, anstatt auf chronologische und altbewährte Erzählstruktiuren zurückzugreifen, die dem typischen Popcornkino entsprechen, ist fast schon eine kleine Revolution. Es mag sich komisch anhören, aber nach dem Lesen einiger Kritiken der Fachpresse denke ich, dass sich die Autoren nicht genug Zeit genommen haben, um die augenscheinliche Oberflächlichkeit zu durchdringen. Dem Film wird öfter mal vorgeworfen, kein Herz zu haben und die Charakterzeichnung von Clark zu vernachlässigen und stattdessen den Schwerpunkt auf die Action zu legen. Diesen Kritikpunkt kann ich zwar nachvollziehen, aber ich möchte an dieser Stelle die (meines Erachtens) größten Irrtümer über den "Man of Steel" widerlegen:
1. Dem Film fehlt Herz Wenn man nicht offen für eine unkonventionelle Art des Storytellings ist, kann ich diesen Punkt nachvollziehen. Aber beim näheren Hinsehen kann man ihn locker entkräften, da es nur subjektiv gesehen so ist. Objektiv gesehen bietet "Man of Steel" tiefere Einblicke in Clarks Herz als je eine Superman Verfilmung zuvor. Im Unterschied zu schmalzgeladenen Dramen, in denen oft durch Dialoge und eine sehr suggestive Wortwahl der Protagonisten dieser Effekt erreicht wird, benutzt Snyder Bilder. Wie ich an dieser Stelle anmerken möchte: perfekte Bilder von einer photogaphischen Raffinesse, die ich so selten bzw. noch nie in der Form gesehen habe. Ob eine Tür ins Schloss fällt, eine Holzschaukel langsam im Wind vor und zurück wiegt oder ein junger Clark Kent sich ein Tischtuch zu einem Cape umfunktioniert und durch das Gras läuft: Die Bilder sprechen Bände und sind schlichtweg wunderschön und technisch perfekt. Jeder Bildausschnitt, jede Kamerabewegung - ja selbst jeder Schärfewechsel - ist genauestens durchdacht und auf hohem künstlerischem Niveau. Das Grading und der bombastische und teils melancholische Soundtrack runden das Ganze ab und verleihen den Bildern unglaubliche Tiefe. Kurz: Man kann Emotionen über Worte und über Bilder transportieren. Snyder verwendet Bilder.
2. Dem Film fehlt jegliche Ironie Comicverfilmungen müssen nicht zwangsläufig ironisch oder gar komödiantisch sein. Das funktioniert im Fall von "Iron Man" prima, aber seien wir doch mal ehrlich: Hat Superman Grund zur Freude? Im Gegensatz zu Tony Stark ist Clark Kent kein millionenschwerer Playboy, genialer Ingenieur und wortgewandter Egomane. Er schlicht und einfach eine einsame Person! Im Film ist er 33 Jahre alt und sein ganzes Leben lang war er anders und auf der Suche nach einer Erklärung dafür. Wäre so eine Person in der Realität zwangsläufig ironisch und hätte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen? Ich denke eher nicht. Nebenbei erwähnt war die aufgesetzt lustige Art von Clark Kent bisher immer einer meiner Kritikpunkte in den bisherigen Filmen. Mir persönlich gefällt die Idee eines mit sich selber hadernden Mannes deutlich besser.
3. Der Film bietet nur plumpe Action Auf den ersten Blick bietet der Film tatsächlich viel Action und man hat kaum Zeit für eine Verschnaufpause. Aber mal ganz ehrlich: Es ist doch genau das, was wir alle wollten! "Superman Returns" war vom Actiongehalt her extrem überschaubar und wirkte eher wie ein lustiges Bühnenstück und nicht wie eine Comicverfilmung über einen Mann, der übermenschliche Kräfte besitzt. Der springende Punkt ist folgender: Die in "Man of Steel" gezeigten Actionsequenzen würden absolut nicht zu einer Batman Verfilmung, einer Spider-Man Verfilmung oder anderen Helden passen. Selbst für die "Avengers" wären sie lächerlich übertrieben. Aber sie sind genau das, was man erwartet, wenn man an Superman denkt! Superman ist das stärkste Wesen weit und breit und übertriebene Action ist meiner Meinung nach die einzig logische Konsequenz. Wenn ein Held schon in Überschallgeschwindigkeit fliegen kann und stärker ist als jedes Material der Welt, dann möchte man das auch sehen. Sonst wäre es doch irgendwie witzlos, oder? Darüber hinaus sind die VFX von Weta Digital meines Erachtens so ziemlich das Beste, was es in dem Bereich bisher gab und stellen selbst die Zerstörungsorgien der "Transformers" in den Schatten. Erstens sind die Kämpfe perfekt choreographiert und dynamisch in Szene gesetzt und zweitens sind Detailgrad und Qualität der Zerstörung einfach so lächerlich gut, dass man sich fragt ob die VFX Artists überhaupt noch Zeit zum Essen hatten.
4. Hans Zimmer hat sich beim Soundtrack von John Williams Vorlage losgesagt Was ist daran schlimm? Klar, das alte Theme kann jedes Kind mittlerweile pfeifen. Aber "Man of Steel" ist ein Reboot und der alte Sound würde absolut nicht zur neuen Herangehensweise passen. Darüber hinaus ist Hans Zimmer eines der größten musikalischen Genies, die auf dieser Erde wandeln und der neue Sound ist in jeder Szene stimmig und passt perfekt zu den Bildern.
5. Der neue Anzug sieht komisch aus, Bitte?! Seit Äonen fliegt Superman mit einem quietschbunten Kostüm durch die Gegend, dessen I-Tüpfelchen aus einer knappen, roten Unterhose besteht und niemand macht sich über die Lächerlichkeit Gedanken. Der "Man of Steel" besitzt kein peinliches Höschen mehr und der Anzug sieht stattdessen wie eine flexible und äußerst edle Rüstung aus und das Geschrei ist groß. Für mich völlig an den Haaren herbeigezogen und unverständlich.

Fazit: Ich kann jedem Fan von Comicverfilmungen den "Man of Steel" ans Herz legen. Mir persönlich hat er sehr, sehr gut gefallen und ich gebe ihm 5 STERNE!! Ich werde den Film BluRay kaufen und eventuell schaue ich mir den Film ein zweites (!) mal im Kino an...!!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig....der Superman-Film den ich mir immer gewünscht habe., 20. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel (DVD)
Vorab, seit meiner Kindheit bin ich Superman_Fan und sicher gehe ich an die Rezension ( ich kann nur den Film bewerten, Blu Ray erst in vier TAgen :D ) nicht ganz únvoreingenommen ran, trotzdem muss ich eine LAnze brechen für die Entscheidung, nach der grandiosen BAtman-Trilogie, auch Superman einen (überfälligen) düsteren Touch zu verpassen, die Tiefe von Nolans "The Dark Knight rises" wird nicht erreicht, dafür ist Superman einfach auch eine Figur, die zu übermächtig und zu patriotisch ist, im gegensatz zu Batman und Nolan war hier auch nicht der Regisseur sondern der ausführende . Trotzdem hat es Regisseur Zack Synder nach den grandiosen Comicverfilmungen "300" und "Watchmen" geschafft, die Essenz der Comicvorlage beizubehalten und trotzdem neue Ansätze ( z. B mehr Krypton, Superman ungleich düsterer und zögerlicher, der erst noch seinen Platz finden muss) zu finden und neue Wege zu gehen. Zumal, trotz des Vorwurfes " bombastische, seelenlose Effekte und Action, keine Story.....etc.", finde ich, so sieht ein echter "Superman-Zod-Luft-Fight" aus, genial :) Auch Henry Cavill macht seine Sache als Superman viel besser als Brandon Routh und Michael "The Iceman" Shannon ist sowieso die perfekte und brilliante Wahl des Antagonisten "Genreal Zod", der ebenfalls von Krypton stammt. Evtl. könnte ich bemängeln, das die Nebenfiguren ein wenig zu blass geraten sind, (Lois Lane war mir net wirklich sympathisch) und die Geschichte etwas zerfasert rüberkommt. Das ist allerdings auch schon jammern auf hohem Niveau.
Gut...ich bin "Superman-Fan" und viele sehen das warscheinlich anders, aber MAn of steel ist für mich der beste Blockbuster 2013. Auch den Leuten die nix mit Superman anfangen können würde ich empfehlen, dem Film zumindest eine Chance zu geben....
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46 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So ganz anders und doch irgendwie...menschlich, 6. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel (DVD)
Bei all den Neuverfilmungen hat man irgendwann ja doch schon seine Zweifel, ob man die Vorgänger noch toppen und ob man da überhaupt noch mit Überraschungen aufwarten kann. "Man of Steel" ist zwar in seiner Grundgeschichte nichts Neues, die Aufmachung kann sich aber allemal sehen lassen. Bevor man sich diesen Film allerdings anschaut, sollte man sich im Klaren sein, dass es hier kein einfacher Hau-Drauf-Comic-Action-Film ist, sondern dass man diesen vielmehr in die Sparte "Drama" schieben kann - mit einem Hauch "Übermenschlichem". Lässt man all die Special Effects nämlich weg, bleibt da nichts weiter übrig als ein Außenseiter, der versucht, dazuzugehören, es aber nie wirklich schafft. Einzig die Liebe seiner Eltern "erdet" ihn und irgendwann schafft auch er es, die Akzeptanz der Anderen zu gewinnen.

Was mir hier an diesem Film sehr gefallen hat, war dass er wirklich mehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen eingeht. Schnelle Szenen werden im Wechsel mit sehr vielen ruhigen, dialogarmen Szenen unterbrochen und letztere wirken viel tiefer auf den Zuschauer ein. Nur im Finale gewinnt ein bisschen das Actionlastige die Oberhand und schwächt den Film in meinen Augen leicht ab.

Nach einem ausgiebigen Intro vor der Kulisse Kryptons, springt der Film gleich ein paar Jahre in die Zukunft und zeigt einen jungen Mann auf der Suche nach sich selbst und seiner Herkunft. Nur wenige Rückblicke in seine Vergangenheit reichen dabei aus, um dem Zuschauer zu vermitteln, wie sein Leben verlaufen ist und dass er nie den Drang unterdrücken konnte, anderen zu helfen - bis auf ein einziges Mal. Und dieses Ereignis hat sein ohnehin schon schwaches Vertrauen in die Menschen erst recht in Frage gestellt.

Aus meiner Kindheit kenne ich noch die Superman-Filme mit Christopher Reeve, "Superman Returns" aus 2006 hab ich nie gesehen und auch bei "Man of Steel" hatte ich nie wirklich das Verlangen, ihn mir anzusehen. Ich war dann doch zu sehr "Lois & Clark"- und "Smallville"-belastet. Aber ein einziges, kurzes Werbe-Intro im Fernsehen hat mich dann doch neugierig gemacht. Und als ich dann noch gesehen hatte, dass Amy Adams mitspielt, hatte mich der Film ohnehin schon. Von all den anderen Schauspiel-Größen ganz zu schweigen, die in diesem Falle nicht dazu da sind, den Film aufzuwerten, sondern ihn abzurunden: Russell Crowe, Kevin Costner, Diane Lane. Henry Cavill hat mich zwar manchmal ein bisschen an Grease erinnert, aber who cares. Er hat seine Rolle in meinen Augen mehr als überzeugend gespielt.

Schlussendlich kann ich sagen, dass "Man of Steel" eine gelungene Neuverfilmung ist, die allerdings wohl nicht unbedingt was für Kiddies ist, die auf viel Action hoffen. Dass die sich schnell bie diesem Film langweilen, kann ich mir gut vorstellen, denn wer hier mit Erwartungen von Iron Man & Co. hineingeht, wird gnadenlos enttäuscht werden, denn dieser Film legt mehr Wert auf Emotionen und Beziehungen, und versucht grundlegende Werte wie Toleranz, Familie, Akzeptanz und Vertrauen zu vermitteln.
Bild und Ton sind kritiklos und ich komme nicht umhin, Henry Cavills Darstellung des Superman durch und durch zu komplimentieren. Er schafft es, eine gewisse Grazie und Eleganz in die Figur zu bringen, die ich selten erlebt habe. Dabei bleibt er bescheiden, obwohl er so viel stärker ist als seine (Mit)Menschen, auch wenn es gewisse Situationen erfordern, dass er doch mal seine Überlegenheit demonstrieren muss.

P.S.
Was ich hier auch sehr gelungen fand, war dass Lois Lane nicht im Dunkeln tappt, sondern von Anfang an weiß, wer er ist. So entgeht der Film geschickt der Unlogik "Ich seh nicht, dass du Superman bist, wenn du ne Brille trägst". Das funktioniert zwar im Comic, aber in der realen Welt sieht das eben anders aus. Ebenso die Erklärung mit dem Kryptonit. Hier gibt es keinen grünen Stein, der ihn schwächt. Vielmehr liegt es einfach nur an den unterschiedlichen amtosphärischen Verhältnissen beider Welten und eine gehörige Portion Sonnenstrahlen, die ihn stärker macht und eigentlich nur subtil unterstreicht, dass er zur Erde gehört.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessante Effekte - aber sonst, 8. Januar 2014
Von 
K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel (DVD)
Also, ein Planet geht unter und mit ihm die Gruppe von Personen, die darauf lebt. Der Grund, warum sie nur dort leben und nicht auch woanders, obwohl sie "Kryptoforming"-Technologie haben, wird nicht genannt - und der wäre doch ziemlich wichtig zu wissen. Die Kinder dieses Planeten werden im Sinne von "Brave New World" nach Bedarf genetisch generiert und ein hippiemäßiger Rebell - s. Haare im Vergleich zu den anderen -, der sich ein wenig wie der Gladiator anzieht hat mit seiner Frau heimlich das erste "normale" Kind seit einigen hundert Jahren gezeugt und schickt es auf die Erde um so den Fortbestand seiner Rasse zu sichern. General Zod hat auch eine Rettungsidee, die aber nie so ganz klar wird. Wie man eine Rasse rettet indem man möglichst viele kluge Köpfe tötet ist ein wenig kontraintuitiv.

Der Junge wächst in Kansas auf, wo ihm sein Ziehvater mit viel patriotischem Gerede eine gesunde Applepie-Mentalität einredet, was schließlich dazu führt, dass der Junge den Vater in einem Wirbelsturm sterben lässt. (In den alten Comicreihen hatte der gute Superboy bis dahin Wege gefunden sich in solchen Situationen so unkenntlich zu machen, dass es da keine Probleme gab.) Später findet der junge ein ganz altes Raumschiff, in dem er ein Hologramm seines leiblichen Vaters abspielen kann, der dann die Applepie-Botschaft seines Ziehvaters verstärkt. So weit, so nicht nachvollziehbar.

Die Motive fast aller Figuren in diesem Film sind kaum nachvollziehbar, dass Lois Lane zu einer besseren Screamqueen umgebaut worden ist ist nachgerade peinlich, dass aus Perry White - wie zuvor schon aus Nick Fury - ein Quotenhochpigmentierter wurde ist auch nicht wirklich zu verstehen und Handlung und Actionsequenzen strotzen nur so vor Logikbrüchen und der Endkampf zwischen Zod und Kal wirkt in erster Linie wie ein Versuch möglichst viele Häuser zu vernichten - in einem Umfeld, das auch einige Stunden nach Auftauchen des "bösen" Raumschiffs mit dem vernichterischen Gravitationsstrahl immer noch nicht evakuiert worden ist - wohl damit man wieder heldenhaft Polizisten und Feuerwehrleute bei der Arbeit sehen kann.

Das Aufregendste an diesem Film war für mich das Auffinden immer neuer Logiklücken. In meinen Augen Zeitverschwendung. (Und dabei sah die Vorschau doch wirklich vielversprechend aus.) Seltsam - eigentlich ein Gedanke, der mir schon bei der neuen "Total Recall"-Verfilmung gekommen ist: Versucht man bei den Neuerfindungen von Erfolgen aus den 80ern krampfhaft den Humor zu vermeiden, während man möglichst viele Special Effects einbaut? Bei diesen beiden Filmen zumindest sah es so aus.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittskost, 3. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Was soll man noch viel zu diesem Werk sagen? Natürlich kann man diesen Film mal gucken. Aber ein zweites oder gar drittes Mal, was für mich einen kauf erst rechtfertigen würde? Eher nicht! Es gibt im Bereich der Comic-Helden-Verfilmungen einfach sehr viel bessere Filme, die man gucken kann. Als Beispiel nenne ich mal die *neue* Batman Trilogie, oder IronMan und die Avengers.
Die Story von MoS ist einfach schwach und wird eben so schwach erzählt. Zudem kommt das mehr als schlechte Aussehen der Charaktere und Kampfszenen. (225mio budget und Superman sieht im Kampf aus, als hätte ihn das Asylumstudio programmiert. Wie ein Videospielcharakter auf der PS2) Die zweite Hälfte des Films wird einfach komplett mit einer übertriebenen Materialschlacht gefüllt und es wirkt, als würde dort ein komplett Computeranimierter Superman kämpfen. Gesichtszüge sind überhaupt nicht mehr zu erkennen.

Und was ich persönlich sehr traurig finde, was aber nichts mit diesem Film zu tun hat:
Es komme immer nur Superman und Batman ins Kino. Es scheint als hätte DC überhaupt kein Vertrauen in die 10000 anderen Charakter des DC-Universums. Der nächste Film wird schon wieder ein Batman/Superman Film. Einfach traurig. Bei Marvel werden schon nonames wie die Guardians of the Galaxy und Antman rausgeholt, und bei DC gibt es nicht einmal einen Aquaman.

Ach ja und für die Materialfetischiste, die immer heulen, dass man nur was über den Film und nicht die BRD selbst schreibt,
Die Hülle ist aus Kunststoff, die BRD Rund, der Film ist auf der BRD in unterschiedlichen Sprachen. Es gibt Ton und der Film ist in Farbe.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, aber Warner Bros..., 25. Oktober 2013
Von 
Marc-Sören (Ronnenberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film hat mir sehr gut gefallen, darüber möchte ich jetzt nicht viel sagen. Für den Film selber gibt es 5/5 Sterne von mir.

Allerdings liefert Warner Brows, wie bei fast jeder deren Blu Rays schlechte Arbeit.

-Billigste Blu Ray Hülle auf den Markt mit großen Löschern hinter und vor der Disc (Dickes Minus!)
-Ton nur in Dolby Digital 5.1. Bei einer BD erwarte ich im Jahr 2013 mindestens ein HD Format im 5.1 Ton. Es sollte selbstverständlich sein den Ton als DTS-HD Master oder Dolby-HD auf die Dics zu packen. Stattdessen liegt auf der Dics der Ton in den unnötigen Sprachen Türkisch, Ungarisch und Russisch auf der Dics. Auf der Deutschen Fassung sollten nur Deutsch&Englisch in DTS HD Master liegen und den restlichen Platz für andere Zwecke benutzen.
-Kein Wendecover, dies sollte aber vorhanden sein damit das riesige USK Logo nicht zu sehen ist.

Aufgrund dieser schlechten Arbeit seitens Warner Bros kann ich dir BD nur 4 Sterne geben. Für den Film selber gibt es von mir 5 Sterne.

Noch eine Anmerkung zur Digital Copy: Für mich absolut unbrauchbar weil sie nur mit der Flixter Software abspielbar ist.

Bei der Blu Ray von der Hobbit wurde alles richtig gemacht. Abziehbarer USK Aufkleber, Deutscher DTS-HD Ton, viele Extras. Warum nicht bei den anderen Filmen auch so?
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf, auf und davon!, 26. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Superman wurde schon immer alles abverlangt. Natürlich auch im Film. Die bisherigen Filme wurden dem einfach nicht gerecht. Mag ja sein, dass Christopher Reeve damals seine Rolle gut gemacht hat, aber so viele Jahre später sind diese Filme einfach nicht mehr zeitgemäß. Dass Superman Returns dann ein Griff ins Klo war... Na ja...

Mit Man of Steel wurde jedenfalls alles richtig gemacht und wer sich in den letzten Jahren mal ein paar Superman Comics reingezogen hat, weiß was ich meine. Er ist schon lange nicht mehr einfach nur der "Boyscout". Superman hat Ecken und Kanten und die werden in dem Film sehr gut dargestellt und umgesetzt.

Die Kritik bzgl. zu viel Action und Zerstörung kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es gibt genügend andere Filme, in der weitaus mehr zerstört wurde. Zumal Superman selbst für die Zerstörung nichts kann. Im Gegenteil. Er lieferte sich zunächst sogar selbst aus um die Welt zu retten. Es ist nun mal bei einer Alien-Invasion so, dass ne Menge zu Bruch geht.

Bei Man of Steel habe ich bei diversen Kritiken den Eindruck, dass unbedingt nach einem Fehler, Makel oder sonstigem gesucht wird. Dabei wird Superman endlich so dargestellt, wie es dringend nötig war und auch in den Comics längst gang und gäbe ist.
Erstaunlich finde ich auch bei den ganzen negativen Kritiken, wie viele plötzlich Superman-Experten sind oder diesen Film ständig mit den Filmen von Richard Donner vergleichen. Sorry, aber die Zeit dieser Filme ist einfach abgelaufen. Bald ist 2014 und nicht 1978. Wenn man schon mit der Einstellung "an die alten Filme kommt eh nichts ran" sich den Film ansieht, kann das sowieso nichts werden.

Wäre es wieder der gute, makellose und beispielhafte Superman, würde man ihm das genauso ankreiden wie jetzt, wo er endlich mit Ecken und Kanten daherkommt.

Die "ältere" Generation sollte sich vielleicht mal damit abfinden, dass die Zeit sich nicht zurückdrehen lässt und vielleicht auch mal einen Blick in die Comics werfen und die "Wie Transformers, Ohne Inhalt, Schlechtester Film des Jahres" - Fraktion doch eher bei den Avengers oder Iron Man bleiben.

Die Filme erinnern zwar eher an einen seelenlosen Stahlbolzen, aber ok. Wir reden hier immerhin von SUPERhelden und nicht einfach nur ein paar zusammengewürfelte B-Klasse Helden die man als Gruppe auftreten lässt und die sich von einer Regierungsorganisation manipulieren lässt, damit sie auch 2013 überhaupt noch eine Existenzberechtigung haben. Denn in den eigenen, einzelnen Comics, können diese Charaktere schon lange nicht mehr viel reissen.

Um es kurz zu machen: Superman ist endlich zeitgemäß.
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4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht...., 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Also so einen Film mit Superman und Cape ist nicht so mein Ding. Finde ich schon etwas sehr albern. Daher war ich erst skeptisch. Doch meine Familie wollte ihn sehen und die Besetzung des Films ist schon beeindruckend. Also habe auch ich ihn mir angesehen und wurde sehr positiv überrascht. Die Geschichte wird in kurzweiliger Art und Weise erzählt und dargestellt. Es gibt viele recht gute Spezialeffekte und hier und da auch recht gute schauspielerische Aspekte. Ok, da hatte ich etwas mehr erwartet, bei der Filmcrew. Aber es ging. Zudem gab es einige Drehbuchfehler und eben auch Unsinnigkeiten, dessen Bewertung eher subjektiver Natur sind, da eben Superman an sich nicht so mein Ding ist.

Dennoch hat mir der Film Spass gemacht, mich gut unterhalten und es wurde schön viel kaputt gemacht. Ein Hochhaus mehr oder weniger, darauf kommt es in dem Film definitiv nicht an. Hach, was wird da alles geschrottet, Leute. Das fand ich ungemein spassig. Die Blu-Ray ist qualitativ so, wie eine Blu-Ray heute sein sollte, wenn auch kein Referenzwerk. Leider ist sie in ihrer Standardversion wieder nur durchschnittlich ausgestattet. Fazit: Für einen unterhaltsamen Filmabend und mehrfaches Sehen geeignet.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Makel, dass ein Superman keine Makel hat, wurde getilgt, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Die großen Superhelden-Geschichten (egal ob DC oder Marvel) basierten immer darauf, dass die Protagonisten zerrissene, tragische Persönlichkeiten waren. Egal ob ein Batman, der Rächer der Nacht, der seinen ermordeten Eltern nachtrauert, oder der "Loser" Peter Parker, der über Nacht zu Superkräften kommt und aufgrund unterlassener Hilfeleistung den Tod seines Onkels begünstigt. Oder auch Hulk, die Comic-Variante von Jekyll & Hyde, ein kraftstrotzendes Ungetüm, mit der Naivität eines Kindes, das nicht verstehen kann, warum es von allen abgelehnt wird und an seiner Einsamkeit verzweifelt.
Nur Superman war immer anders. Abgesehen vom Waisen-Status (der "Andere" unter Fremden) war Superman immer der Held ohne Makel.
Der "Gutmensch" ohne Fehl und Tadel. Nie fiel er, nie wankte er. Nie zeigte er Schwächen. Und genau damit war er einerseits der Leuchtturm, aber andererseits auch immer das "ungeliebte, bespöttelte" Kind im Comic-Universum (mal abgesehen von Aquaman).

Das ist, zumindest in dieser Version dank Zack Snyder, vorerst Geschichte. Nie offenbarte Superman mehr menschliche Schwächen. Nie wurden die Integrationsprobleme des jungen Clark Kent eindringlicher gezeigt. Nie zeigte sich die innere Zerrissenheit von Superman deutlicher als in dieser Version. Der jahrelange Frust nie der sein zu dürfen, der man ist. Ja, noch nicht mal zu wissen wer man eigentlich ist, woher man kommt und wo die eigenen Wurzeln liegen.
Wer bin ich, woher komme ich, was ist meine Aufgabe in diesem Leben? Diese für jede große Geschichte so essentielle Fragen wurden bei Batman oder auch Spiderman zur Genüge beantwortet und immer wieder ins Rampenlicht gezerrt. Bei Superman waren diese Fragen aber immer nur Beiwerk. Bei Snyders Version wurden aber genau diese Fragen hervorgeholt und zum Mittelpunkt des Films gemacht.
Ja, es gibt viel Bumm Bumm und einiges an Action, aber wer sich davon blenden lässt, hat es leider versäumt tiefer zu schauen. Oder zu sehr darauf gewartet, dass der "gewohnte" Superman um die Ecke kommt. Kam er aber nicht.
Dieser Superman ist viel menschlicher, uns näher, viel emotionaler und damit auch glaubwürdiger. Verpackt hat Snyder diese zutiefst menschliche und auf Selbstfindung bedachte Figur des Kal-El in eine von Watchmen schon bekannte, düstere Welt. Eine Welt die unsere ist. Eine Welt voll von Militär, zweifelhafter Medien und gierigen Geheimdiensten.
Bei mir hat Snyders Superman auf ganzer Linie gewonnen. Da verzeihe ich auch gern die paar Logiklöcher.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das soll 3D sein????, 22. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel 3D [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Hier nur Anmerkungen zur 3D-Qualität des Films: Ich habe die 3D Version nur mit Problemen durchgestanden - die 2D-Version ist bestimmt angenehmer. Sehr flache 3D-Wirkung, weit hinter anderen zeitgemäßen Filmen, anstrengend zu sehen. Das ist sogar unterhalb des Niveaus, das man mit 2D => 3D Konversion bekommt. Ich habe zuerst gedacht, dass das ein Problem mit meiner 3D-Brille oder dem Fernseher ist, aber da war alles OK. Diese 3D-Version kann man sich wirklich sparen, SEHR enttäuschend für einen solchen Blockbuster. Wegen der 3D-Qualität nur einen Stern - eigentlich schade!
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Man of Steel
Man of Steel von Zack Snyder
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