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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zweiter Hannibal, allerdings mit Kodex
Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden...
Vor 4 Monaten von M. Reimer veröffentlicht

versus
39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Des Stumpfsinns fader Bruder
"Heilige Frankenstein-Scheiße!" (Debra Morgan)
Bisher hatte ich mich wirklich auf jede neue Dexter-Staffel richtig gefreut, doch bereits während der fünften Staffel hatte ich das Gefühl, dass so langsam das Potential aus der Serie gelutscht ist. War die vierte Staffel mit dem "Trinity-Killer" für mich noch der Serien-Highlight, so empfinde...
Vor 14 Monaten von SisterDew veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zweiter Hannibal, allerdings mit Kodex, 26. Juli 2014
Von 
M. Reimer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die sechste Season [4 DVDs] (DVD)
Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden kann, und in Zukunft auch nicht sollte.

Auch seine, im realen Leben zeitweilig Angetraute bis 2011, Jennifer Carpenter ist eine Schauspielerin bei der sich ein zweiter Blick für zukünftige Rollen durchaus lohnt.

Bereichert wird die Serie durch zahlreiche Gaststars im Laufe der einzelnen Episoden. Von Tom Hanks` Sohn Colin bis hin zu Julia Stiles über John Lithgow und ,,Robocop“ Peter Wellers.

Warum nun diese Serie den 18er Status erhielt ist für mich nicht zwangsläufig nachvollziehbar. Da finde ich einige Leichen bei ,,Bones'' weitaus brutaler, und diese Episoden sind ab 16 Jahren freigegeben.

,,Dexter'' finde ich deshalb so ausgezeichnet, weil es eben nicht die typische Seriemörder oder Cop Serie ist, sondern alle Elemente bis hin zur Psychologie in einem wohlgestalteten Geflecht vereint.

Bis hin zur finalen achten Staffel kam niemals Langweile auf und auch das Ende dieser Serie sehe ich durchaus als gelungen, weil zwangsläufig, an.

Eine große Empfehlung von mir!!
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39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Des Stumpfsinns fader Bruder, 17. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die sechste Season [4 DVDs] (DVD)
"Heilige Frankenstein-Scheiße!" (Debra Morgan)
Bisher hatte ich mich wirklich auf jede neue Dexter-Staffel richtig gefreut, doch bereits während der fünften Staffel hatte ich das Gefühl, dass so langsam das Potential aus der Serie gelutscht ist. War die vierte Staffel mit dem "Trinity-Killer" für mich noch der Serien-Highlight, so empfinde ich die sechste Staffel als die bisher schwächste und als eine ganz und gar verunglückte Fortsetzung. Was man auch immer von "Dexter" hält, die bisherigen Staffeln waren stets qualitativ hochwertig und aufwendig produziert. Mit dieser Staffel gleitet die Serie jedoch endgültig auf bitteres, knallbuntes Soup-Niveau ab. Die Geschichte um den "Doomsday-Killer" enttäuscht sowohl inhaltlich als auch handwerklich. Viele Figuren (die m.E. schon zuvor arg überzeichnet waren) wurden unglaubwürdig weiterentwickelt. Schlampig und plump versucht man in den ersten neun Episoden die Zuschauer aufs Glatteis zu führen.

Um meinen Eindruck einigermaßen plausibel zu erklären, komme ich wohl nicht drumherum, Handlungselemente der Staffel zumindest anzudeuten und spreche also hiermit eine Spoilerwarnung aus!

Zwei wesentliche Dinge haben mir den Spaß an den Folgen gehörig verhagelt: die Art und Weise der Zuschauermanipulation und... Dexter. Nie zuvor ging mir sein Verhalten so sehr auf die Nerven wie in dieser Staffel. Zwar war sein Charakter schon immer recht inkonsequent ausgearbeitet resp. wurde dieser dem Plot der jeweiligen Staffel entsprechend "modifiziert", doch was die Drehbuchautoren in der sechsten Staffel mit der Figur veranstalteten, läßt Fingerspitzengefühl und ein gerüttetes Maß an Realitätsbewußtsein vermissen. Ständig verabschiedet er sich tage- und stundenlang von der Arbeit, um "private Dinge zu erledigen", sein Handeln ist häufig absolut unlogisch und Kohle verdient ein Forensiker in Miami offensichtlich auch in Unmengen, denn Dexter pflegt einen verschwenderischen Lebensstil. Krampfhaft versucht man ihn als sorgenden Vater zu präsentieren, obwohl sich rund um die Uhr das Kindermädchen (die auch immer verfügbar ist) um den Sohn kümmern muss. Vor allem "Die Reise nach Nebraska" (erste Folge der dritten DVD dieser Box) ist eine einzige Zumutung für jeden, der mit dem bisherigen Dexter sympathisierte. Diese ganze Folge wirkt wie ein deplaziertes, überflüssiges Füllsel, um die Staffel auf zwölf Episoden zu strecken.

Zudem ist der rote Faden der Staffel ("Doomsday Killer") wirklich ganz furchtbar gestrickt. Entgegen einiger Rezensenten, bin ich jedoch der Meinung, dass nicht unbedingt die "Kühltruhe" der Knackpunkt ist, sondern die Tatsache, wie der "Inhalt der Kühltruhe" aktiv in die Geschichte eingreift oder vielmehr eingegriffen hat. Grundsätzlich finde ich die Idee des imaginären Mittäters vollkommen okay, - und wie man Zuschauer elegant auf den Holzweg schickt, haben Filme wie "Sixth Sense" oder "Angel Heart" glänzend vorgemacht. Eine ähnlich geschickte Manipulation hätte ich auch von dieser Dexter-Staffel erwartet, doch die Drehbuchschreiber haben sich dem schwachen Niveau der letzten beiden Romane des Dexter-Erfinders Jeff Lindsay angepaßt und eine Geschichte konstruiert, die auf langer Strecke richtig bescheuert wirkt. Um diese einigermaßen glaubwürdig zu erzählen, hätte (der imaginäre) Professor nämlich niemals Dinge (für den Zuschauer sichtbar) bewegen dürfen. Ich fand es auch überflüssig und übertrieben, dass Dexter Travis angekettet in der Kirche auffindet. Dass Prof. Gellar nicht (beratend oder anweisend) wie Dexters Vater in Erscheinung tritt, war jedoch eine durchaus bewußte Entscheidung der Drehbuchautoren, um so den Überraschungseffekt noch zu steigern. Bei mir hat sich diese Strategie allerdings ins Gegenteil verkehrt.

Mich langweilen diese Psychothriller (Buch, Spielfilm, Serien), in denen Morde wie Kunstwerke inszeniert werden, eh inzwischen ganz ungemein. An jedem "Doomsday-Tableau" haben sicherlich stundenlang ein Dutzend Requisiteure mit großem Aufwand und schwerem Gerät gebastelt, uns (Zuschauern) wird der blutige Quatsch dann verkauft, als könne ein einzelnes, labiles Männlein diesen Schauplatz heimlich und in kurzer Zeit so aufwendig präparieren.

Ich muss gestehen, das ich den Kauf dieser DVDs bereue und sehe den letzten beiden Staffeln dieser Serie skeptisch entgegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo Licht ist ist auch Schatten, 10. September 2014
Von 
Davi83 (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die sechste Season [4 DVDs] (DVD)
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett Spoilerfrei.

Kauf Intention:
Als Fan der ersten Staffeln habe ich die Serie immer verfolgt und wollte die Serie mal am Stück sehen.

Grundkonstellation:
Dexter Morgan ist anders. Er ist ein Psychopath und hat den drang zu töten. Als sein Vater, ein hoch angesehener Polizist, dies Erfuhr brauchte er ihm einen Code bei. Er darf nur Menschen töten, wenn sie es wirklich verdient haben und diese durch die Justiz nicht gefasst werden können. Nach diesem Code lebt er bei Nacht und am Tag klärt er, als Blutspezialist, Fälle für die Polizei.
Niemand weiß von seinem Doppelleben und so führt er eine Scheinbeziehung mit der zweifachen Mutter Rita Benz. Diese ist Psychisch labil seit ihr Ex Mann sie mehrfach verprügelt hat und so erkennt sie nicht, dass Dexter sie nicht liebt und auch kein Interesse daran hat ihr näher zu kommen.
Doch eines Tages taucht ein neuer Massenmörder auf, welchen Dexter fasziniert. Kann Dexter ihn fassen oder ist dieser Ihm vielleicht sogar überlegen?

Entwicklung der Serie:
Die Serie ist gepflastert von Morden. Es kann jeden treffen, sogar beliebte Hauptdarsteller.
Die Folgen sind aufgebaut als einen Kill of the Week, bei dem Dexter einen anderen Mörder sucht und meist fasst und dem Fall der Staffel, bei dem Dexter und das Morddezernat einen übermächtig erscheinenden Massenmörder versucht zu fassen.
Des weiteren ist die soziale Ader von Dexter stets ein Leitthema. Fragen wie "Ist er zu Liebe fähig?", "Kann er ohne den Morden leben?" oder "Kann Dexter anderen vertrauen?" sind Themen die häufig aufgegriffen werden und einem den Einblick in die Psyche eines Mörders geben.
In der Serie werden die Gedanken Dexters als Ich stimme als Erzähler genutzt, so dass man seine dunklen Gedanken und Absichten stets spürt.
Eine Staffel der Serie steht und fällt immer mit dem Gegenspieler Dexters. Hier stechen vor allem der erste und der vierte hervor, welche auch die Stärksten Staffeln darstellen.

Genre:
Krimidrama

Die Charaktere:
- Dexter Morgan hat den Drang zu töten und genießt es förmlich, wenn er einen Mord ausführt. Dank des Codes seines Vaters nutzt er seine "Gabe" dazu "gutes" zu tun. Sein Drang nach Blut manifestiert sich in seinem Beruf und den Trophäen, ein Bluttropfen, die er von seinen Opfern sammelt.

- Debra Morgan ist die Schwester von Dexter und ebenfalls Polizistin. Sie hat eine Gossensprache und einen Hang zu Männern die ihr nicht gut tun.

- Rita Bennett ist die Freundin von Dexter, die diesen aufgrund seiner Distanzierten Art liebt. Sie wurde zuvor von ihrem Ex Mann missbraucht und hat von ihm 2 Kinder. Für diese Kinder versucht Dexter ein Vorbild zu sein und seine Dunklen Begleiter zu verstecken.

Darsteller:
Michael C. Hall/ Dexter (auch Bekannt aus Gamer, Six Feet Under)
liefert in dieser Serie eine grandiose Performance ab. Er hat eine Figur geschaffen die man zugleich fürchtet doch auch versteht.
Er leitet an Krebs, der jedoch geheilt wurde was ihn dazu bewegt erst einmal ruhiger zu treten.

Jennifer Carpenter/ Debra (auch Bekannt aus Quarantäne, Gone)
war anfangs noch das schwächste Rad der Truppe wird aber von Staffel zu Staffel besser. Die inneren Konflikte, welche sie in späteren Staffeln ausgesetzt ist zeigen wie sehr sie sich Schauspielerisch verbesserte.

Julie Benz/ Rita Bennett (auch Bekannt aus John Rambo, Buffy, Desperate Housewives, My Superhero Family)
spielt eine verletzliche Frau die nach und nach über ihre Vergangenheit hinwegkommt. Schauspielerisch bietet sie hier eine gute Leistung.

Bild und Ton:
an Bild und Ton gibt eigentlich nichts auszusetzen. Es ist beides nicht überragend doch auf guten Niveau.

Ähnlich Serien:
- Breaking Bad
- Bates Motel
- Hannibal

Staffelanzahl:
8 mit 96 Episoden

Geplantes und rundes Ende?:
Das Ende ist abschließend, da die letzte Staffel von vorn herein als die letzte angekündigt wurde. Leider gab der Sender den Machern einige vorgaben zum Ende, so dass die Macher nicht ihr geplantes Ende drehen konnten. Der Abschluss ist sehr enttäuschend.

Heute noch zu empfehlen?
Ja da die Serie bis heute etwas komplett neues ist und neben Breaking Bad gezeigt hat, dass der Held einer Serie auch ein Bösewicht sein kann.

Interessantes:
- Dexter benutzt als Tarnnamen in einer Datenbank Patrick Bateman. Dies ist die Hauptfigur aus dem Film/Buch American Psycho.
- Michael Hall und Jennifer Carpenter verliebten sich während der Dreharbeiten und heirateten. Nach 3 Jahren ließen sie sich wieder scheiden.
- Dexter schaffte es den Quotenrekord seines Heimatsenders Showtime aufzustellen. Zuvor war dies ein Boxkampf von Mike Tyson.
- Die meisten Dexter Episoden sind FSK 16. Doch gibt es in jeder Staffel mindestens eine die FSK 18 bekommen hat.
- Michael C. Hall gewann nie einen Emmy trotz 5 Nominierungen. Meist musste er sich Bryan Cranston aus Breaking Bad geschlagen geben.

Kurzum:
Eine Serie die immer wieder Highlight Staffeln hat doch auch uninteressante. Das Gesamtkunstwerk wäre mit einem würdigen Abschluss der Serie besser gelungen und so bleibt ein Fader Beigeschmack. Trotzdem sollte man diesem Massenmörder mal eine Chance geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Kultserie - muss man gesehen haben, 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die sechste Season [4 DVDs] (DVD)
Sehr schnelle Lieferung, gute Qualität, top Serie!

Vorsicht Spoiler

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Thematisch sehr Richtung Ritualmorde und christlich geprägt, interessant aber auch logisch wie Dexter mit dem Thema Tod/Gott umgeht. Mir fehlt zur Auflösung der Staffel leider etwas der rote Faden, die Schizophrenie des Studenten der seinem imaginären Meister Professor nacheifert packt mich nicht so extrem. Bruder Sam ist auch eine rolle die mich nciht fesselt, viel zu wenig Tiefgang, viel zu klischeebehaftet. Die Umsetzung der einzelnen Morde ist jedoch cineastisch absolut genial und von den Effekten her mein persönliches Highlight.

Die große Überraschung am Schluss, Debra erwischt Dexter und ich war sowas von froh Staffel 7 direkt parat liegen zu haben!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die schwächste Staffel, 17. August 2013
Staffel 6 ist mit Abstand die schwächste. Dexter verhält sich teilweise ganz anders als sonst (Quickies?) und trifft einige untypische, nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Die Gegner sind unglaubwürdig und so überzogen, dass diesbezüglich keinerlei echte Spannung bei mir aufkam. Die plötzliche Wendung war völlig überflüssig und verursacht eher Stirnrunzeln und Befremden denn Erstaunen. Unnötig ist auch, dass nun eine gewisse Person spezielle Gefühle für Dexter entwickelt.
Ich musste einige Geduld aufbringen, mir diese Staffel bis zum Ende anzuschauen, während mich alle anderen Staffeln bisher an den Fernsehsessel gefesselt hatten (besonders die mit dem Trinity-Killer!). Nichts desto trotz ist es Dexter und der Cliffhanger am Ende reißt einiges wieder raus. Die siebte Staffel erreicht dann zum Glück auch wieder das gewohnte Niveau. Als Dexter-Fan kann man sich die Staffel daher trotz aller Abstriche nicht entgehen lassen.
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27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung der Serie, 13. Juni 2013
Von 
Die sechste Staffel von Dexter nimmt sich inhaltlich merklich zurück, nachdem die Handlungen der vierten (Trinity) und fünften Staffel (Lumens Rache) unheimlich spannend und packend waren. Das Cover deutet in doppelter Weise auf den bevorstehenden Inhalt hin: Dexter als Blutengel, mordendend wie eh und je und die (fehlgeleiteten) gläubigen Antagonisten. Die religiöse Komponente zieht sich als zentrales Element - auch bei den Einzelmorden von Dexter - durch alle zwölf Folgen und wirkt bei Dexter, der sonst so kühl, berechnend und auch oft einfach nur desinteressiert ist, fehl am Platz. Für sich und sein Leben braucht Dexter keine Religion, da ihm seine Blutplättchen-Trophäen, Harrison und Debra vollkommen genügen.

Die Handlung verläuft nach dem gewohnten Schema. Ein neuer, wirklich widerwärtiger Killer taucht auf und richtet seine Opfer so her, dass damit die letzten Tage der Erde angezählt werden sollen, ganz nach biblischem Vorbild. Während sich das Dezernat bemüht, die "Doomsday-Killer" aufzuspüren, wird die Arbeit durch mehrere Faktoren immer wieder erschwert. Wie bereits in der vorherigen Staffel anklang ist LaGuerta nun Captain und die freie Stelle als Lieutenant wurde neu besetzt, was durchaus für Wirbel sorgt. Intrigen, Gehässigkeit, neue Mitarbeiter und alte Fehden werden zwischendurch immer wieder in den Fokus gestellt und auch die Liebe ist ein zentrales Element in dieser Staffel. Masukas Praktikanten sorgen für kurzweilige Unterhaltung und viele humorvolle Stellen. Nicht zu vergessen sind natürlich Dexters nächtliche Ausflüge. Da die "Reste" seiner Familie, Astor und Cody, derzeit vollkommen aus der Storyline gewischt wurden und Harrison von Batistas Schwester - wo auch immer die nun herkommt - quasi rund um die Uhr und jederzeit betreut werden kann, hat Dexter wieder die Freiheit, zu kommen und gehen wann immer er will.

Dies nutzt Dexter auch aus, allerdings deutlich anders als früher. Die lange Planung der Taten, die Kill-Rooms, die Rituale, alles ist etwas verschoben und variiert. Sein steter und imaginärer Begleiter Harry unterstützt Dexter, aber auch Brian Moser spielt in seinen Gedanken wieder eine größere Rolle. Seine Taten werden emotionaler, spontaner und das Ritual an sich verliert an Bedeutung. Dexters Charakterzüge oder seine Denkweise, wie auch seine Verhaltensweise beginnen sich zu verändern. Gegenüber seinem Team zeigt diese Wandlung spürbare Auswirkungen. Seit jeher arbeitet Dexter gegen das restliche Dezernat. Die Täter sollen auf seinem Tisch die Augen schließen und es ist sein Vorrecht sie zu bestrafen. Er verdrängt diese egoistische Einstellung und rettet damit Leben. Ist Dexter doch nicht so kalt, wie er es gerne wäre?

Es bietet sich ein bunt gemischtes Bild von starken und schwachen Einfällen und Nebenhandlungen. Batistas Schwester, die aus dem Nirgendwo auftaucht, das völlige Ausblenden von Ritas Kindern (einen Gastauftritt haben die beiden, Dexter hat sie aber eigentlich schon vergessen) oder ein kurzes Sexabenteuer als Mittel zum Zweck von Dexter wirken fehl am Platz, werden aber durch witzige oder gute Szenen wieder relativiert. Insbesondere die Praktikanten haben (hoffentlich) noch eine Zukunft in der nächsten Staffel, denn da liegt noch Potential. Dexter hingegen wagt sich in dieser Staffel sehr weit hinaus, lässt seine Deckung und Tarnung oft vollkommen außer Acht, zum Beispiel durch aufgezeichnete Botschaften an DDK oder unmögliche Situationen, die er dem Dezernat oder Debra so nicht erklären kann. Auch die Therapiesitzungen von Debra sind mehr als merkwürdig, gerade auch in der Beziehung zu Dexter. Allerdings sind diese Aspekte wichtig für die weitere Handlung, auch wenn sie ungewöhnlich erscheinen. Stark gemacht ist hingegen der Regress auf die Trinity-Morde, der das Erlebte noch einmal aufgreift und vertieft.

Neben der bekannten Besetzung im Dezernat wird das Team durch einen neuen Detective, Mike Anderson (Billy Brown), unterstützt. Dexters Gegenspieler James Gellar wird von Edward James Olmos gespielt und Colin Hanks, Sohn von Tom Hanks, übernimmt die Rolle von Gallars "Jünger" Travis Marshall. Beide kommen nicht an die Leistungen von Jonny Lee Miller (Jordan Chase, Staffel 5) und insbesondere John Lithgow als Arthur Mitchell (Trinity, Staffel 4) heran, bieten aber eine solide, aber eben nicht begeisternde Performance.
Technisch ist die Blu-ray gelungen: Das Bild ist klar, der Sound ist super und auf den jeweiligen Discs ist auch noch Bonusmaterial vorhanden. Geboten werden Interviews und Specials zu den Gastschauspielern, Einblicke hinter die Kulissen und einiges mehr.

Kurzum: Die sechste Staffel von Dexter ist in Ordnung, lässt aber die Folgen übergreifende Spannung vermissen. Insbesondere die Religion im Vordergrund passt nur bedingt zum Hauptcharakter und die Handlung arbeitet konsequent auf den Wendepunkt in der Geschichte hin, danach ist es nur noch eine offene Jagd. Highlight dieser Staffel ist der Cliffhanger der letzten Folge, der hier natürlich nicht verraten wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Serie, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die sechste Season [4 DVDs] (DVD)
Super Serie! Für Fans von breaking bad. Alle Staffeln sind durchgehend super! Freue mich schon auf die 8. Staffel, die leider erst im Juni rauskommt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Serie, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach wie vor eine meiner Lieblingsserien neben Sons of Anarchy und Breaking Bad. 7. Staffel auch Top! Nun warte ich auf die 8. und letzte Staffel.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Dexter Liebaher sollte doe sechste Staffel ansehen, 25. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die sechste Season [4 DVDs] (DVD)
wie immer empfehlenswert, dass was man erwartet! Sehr gute Ton und Bildqualität. wir freuen uns bereits auf die siebente Staffel
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Imaginären nerven!, 15. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dexter - Die sechste Season [4 DVDs] (DVD)
Dexter wird ständig von Toten bedrängt irgendwas zu tunj oder zu lassen. Mal der Vater (öfter), mal der ebenfalls mordende Bruder. Das nervt und ist dramaturgisch völlig überflüssig. Das wird im Laufe der Staffeln leider immer penetranter.
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Dexter - Die sechste Season
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