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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scharfschützenduell in Stalingrad
Handlung:

Dieser Film zeigt gut wie es in Stalingrad auch zugegangen sein muss, am besten in den ersten Minuten, in der Unmengen sowjetischer Soldaten mit zu wenigen Waffen sich der Wehrmacht entgegenwerfen müssen, wollen sie fliehen erwarten ihnen dafür die Kugeln ihrer eigenen Offiziere. In diesem Kampf wird der Schafhirte Vassily aus dem Kaukasus...
Vor 15 Monaten von Matthias veröffentlicht

versus
19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Action vor historischer Kulisse
In dem Tatsachenbericht "Enemy at the Gates" beschreibt der Autor William E. Craig die Schlacht um Stalingrad während des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 42 bis 43. Der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud ("Der Bär", "Der Name der Rose", "Sieben Jahre in Tibet") hat aus diesem Bericht nur eine kleine Episode herausgenommen und in den Mittelpunkt des...
Veröffentlicht am 7. Februar 2007 von Alex Winter


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scharfschützenduell in Stalingrad, 23. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Handlung:

Dieser Film zeigt gut wie es in Stalingrad auch zugegangen sein muss, am besten in den ersten Minuten, in der Unmengen sowjetischer Soldaten mit zu wenigen Waffen sich der Wehrmacht entgegenwerfen müssen, wollen sie fliehen erwarten ihnen dafür die Kugeln ihrer eigenen Offiziere. In diesem Kampf wird der Schafhirte Vassily aus dem Kaukasus reingeworfen und entwickelt sich, durch Ausbildung seines Großvaters in der Kindheit, zum Scharfschützen.
Dieser tötet während der Kämpfe um die Stadt zahlreiche Offiziere und wird, geputscht durch Propaganda, zum Helden seiner Nation.
Die Wehrmacht schickt ihren besten Scharfschützen, um dem Treiben Vassily's ein Ende zu bereiten und beide liefern sich erbitterte Kämpfe, bei dem der eine dem anderen immer einen Schritt voraus ist...

Die Schlacht um Stalingrad ist in diesem Film aber "nur" die Rahmenhandlung, es werden zwar immer Kämpfe gezeigt, doch Hauptaugenmerk liegt auf dem Duell der beiden Scharfschützen, die Schlacht ist in dem Sinne das Beiwerk.
Atmosphäre hat der Film zu bieten, ebenso einen beeindruckenden Ton und die Dialoge sind nicht belanglos, sondern tragen ihren Teil bei. Die einzelnen Figuren sind auch glaubhaft umgesetzt und handeln nachvollziehbar.
Ich finde es auch gut, das es keine großartigen Vorteile gibt, bzw das hier in Gut und Böse unterteilt wird.

Technisch ist der Film wie erwähnt einwandfrei, wobei man beim Bild kein HD erwarten darf, ist natürlich bei dem Alter des Filmes aber auch nicht tragisch.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr guter Kriegsfilm auf guter DVD, 30. Mai 2003
Duell - Enemy at the Gates ist ein sehr gut gemachter Kriegsfilm. Das Duell der beiden Scharfschützen Jude Law und Ed Harris während der Schlacht um Stalingrad bietet durchgehend spannende Unterhaltung, wenn man es mit geschichtlichen Fakten und der Logik nicht allzu genau nimmt (aber der Film soll ja keine Doku sein). Auch die Nebenrollen sind mit Rachel Weisz, Joseph Fiennes und Bob Hoskins hervorragend besetzt. Und obwohl Heldenverehrung und Propaganda eine große Rolle spielen, wird es zum Glück nie kriegsverherrlichend. Technisch ist das Ganze einwandfrei gemacht.
Die DVD ist dem großartigen Film angemessen, sie bietet sauberes Bild, guten Ton (sogar in dts 5.1, allerdings nur auf Deutsch - Englisch liegt aber in Dolby Digital 5.1 vor), die Menüs sind einfach zu bedienen. An Extras finden sich ein Making-Of, viele entfallene Szenen und ein paar Texte zum Dreh sowie Interviews. Keine umwerfenden Extras, aber doch mindestens gehobener Standard.
Wer Kriegsfilme mit viel Action und Spannung und guten Darstellern mag, kann hier unbesorgt zugreifen. Allerdings sollte man hier keinen Antikriegsfilm erwarten, denn diesen Anspruch erhebt Enemy at the Gates zu Recht nicht. Für diese recht gute DVD-Ausgabe erhält der Film knapp 5 Sterne von mir, man kann ihn sich immer wieder anschauen.
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53 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Werk!, 17. März 2002
Von 
Jörg Reineke (Herzebrock - Clarholz, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Duell-Enemy at the Gates ist im Gegensatz zum Soldaten James Ryan um einiges besser, da hier der typische Hurra Patriotismus der Amerikaner fehlt.Dieses liegt natürlich auch daran, daß hier die Amerikaner nicht von der Partie sind.Welches sicher auch ein Grund für den "Misserfolg" in den Kinos war, da hier ja kein amerikanischer Regisseur am Werke war.
Meiner Meinung nach zählt dieser Film neben Das Boot,Der Schmale Grat und Stalingrad zu den besseren Filmen über den 2.Weltkrieg.
Die oftmals geäußerten Kritiken hinsichtlich des Tiefgangs des Films treffen insofern nicht zu, da der Film von Anfang an als Kampf zwischen 2 Soldaten die die jeweilige Seite der am Krieg beteiligten Parteien repräsentieren, ausgelegt war. Der Krieg dient als Hintergrund dieses Kampfes, so wie es der Regisseur auch selbst immer gesagt hat.
Der Film lässt vielleicht nicht einen ganz so tiefen Eindruck wie z.b Stalingrad oder das Boot, aber die gezeigten Schlachtzenen sind hervorragend gemacht, was natürlich auch an der fortschreitenden technischen Entwicklung liegt.
Der Kampf zwischen beiden Soldaten und der aufeinanderprallenden Systeme ist gut dargestellt.Wobei die Wahl der beiden Hauptdarsteller mit Ed Harris und Jude Law eine gute Wahl war. Vor allem Ed Harris spielt seine Rolle überzeugend gut, man nimmt ihm seinen Part ab.
Fazit: Alles in allem ein gelungener Kriegsfilm.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Antikriegsfilm, trotzdem sehenswert!, 21. Juli 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hitlers Sturmtruppen stehen vor Stalingrad, der Stadt, in der der 2. Weltkrieg seine Wendung nehmen sollte. Doch 1942 ist dies noch ungeschriebene Geschichte- die rote Armee versucht verzweifelt, dem braunen Ansturm standzuhalten. Versorgungslücken überall führen dazu, dass nur jeder zweite Soldat ein Gewehr bekommt- bei der Überlebenswahrscheinlichkeit wird jedem Zweiten lediglich ein Magazin in die Hand gedrückt und dieser dem Gewehrträger angehängt- er kann sich das Gewehr nehmen, wenn dessen Träger fällt. Dann wird zum Sturm geblasen, gegen die feindlichen Maschinengewehre, die Verluste sind verheerend, der Ansturm ein Todesurteil für die Angreifer. Und noch schlimmer: Wer einmal nach vorn stürmt kann nicht zurück, er wird als Deserteur von den eigenen Maschinengewehren niedergemetzelt, sollte er den Rückzug antreten.
Die Situation ist hoffnungslos, die Moral am Boden. Aber aus der Hitze der Gefechte wird ein Held geboren, der den Soldaten Hoffnung geben soll. Ein Scharfschütze, der es auf deutsche Offiziere abgesehen hat und damit für beträchtlichen Schaden in den feindlichen Reihen sorgt: Vassili Saizev (Jude Law). Die deutsche Führung kommt mit den Beförderungen nicht mit- im Handlungszwang entsenden sie Major König (Ed Harris), dessen Auftrag nur darin besteht, Saizev endlich das tödliche Präzisionshandwerk zu legen. Im völlig zerstörten Stalingrad entbrennt ein Duell, in dem nur der siegt, der als Erster den Feind erspäht und den Abzug drückt...
Zum Film:
Auch wenn ich dem Film nicht das Attribut Antikriegsfilm geben kann, ist er durchweg sehr spannend und streckenweise brutal bewegend. Das ist zum Einen begründet in der hervorragend gestrickten Story, die recht schnell aber doch flüssig das Berichten über den Verlauf der Schlacht um Stalingrad ablenkt hin zu dem eigentlichen Thema des Filmes, dem Duell der beiden Scharfschützen Saizev und König. Es wird dabei eingängig auf die Person Saizev eingegangen und damit auch das Leben in dieser vom Krieg gebeutelten Stadt eindringlich darstellt. Zu Major König wird bewusst wenig gesagt- er ist der Feind, sein Auftrag ist Programm, seine Vorgehensweise gerissen, unberechenbar und konsequent, mit seinem nächsten Schritt baut sich die Spannung auf. Was mir persönlich auch sehr gut gefiel waren die Kulissen, in denen sich die Story bewegt, damit verbunden auch die Kamera, die den ein oder anderen ungewohnten Blickwinkel einfängt.
Zum Anderen lebt der Film auch aus der hervorragenden Besetzung: Jude Law („Gattaca") und Ed Harris („The Abyss") treten gewohnt souverän auf, aber auch Joseph Flemmes („Elizabeth") und Rachel Weisz („Die Mumie I+II") sollten hier genannt werden.
Zur DVD:
Dargeboten wird der Hauptfilm im anamorphen Widescreen- Format (2,35:1), das Bild ist sehr ausgewogen und zeigt guten Kontrast. Die Vertonung ist recht gut gelungen- besonders die Eingangsszene geht dabei mächtig ans Eingemachte, aber auch im fortgeschrittenen Film wird eine gute dreidimensionale Abbildung geschaffen, Explosionen wirken klanglich realistisch und genau so präzise wie der dagegen leise Auswurf einer einzelnen Patronenhülse aus dem Lauf eines Gewehres.
Extras sind auf der von BMG aufgelegten DVD auch vorhanden- darunter ein ca. 20 Minuten langes „Making Of „ und „Deleted Scenes". Neben der Deutschen ist auch eine englische Tonspur vorhanden, der Englischen ist auch nicht ein dauerhafter deutscher Untertitel aufgedrück worden, man kann diesen ausblenden. Die Umsetzung ist damit nicht gerade das Non Plus Ultra, Kritik kann man an dieser Stelle aber auch nicht anbringen.
Mein Fazit:
Durchaus spannend und sehenswert ist dieser Film doch kein Antikriegsfilm, die sehr stimmige Umsetzung, die gute Story, die hervorragenden Schauspieler und der bis zum Finale anhaltende Spannungsaufbau konnten mich aber überzeugen: Vier Sterne hat der Film verdient.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Western im 2. Weltkrieg, 3. Januar 2013
Von 
Jimmy K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Duell - Enemy at the Gates (DVD)
Vassili Zaitsev (Jude Law) ist ein bekannter russischer Scharfschütze im zweiten Weltkrieg, den die sowjetische Propaganda, darunter vor allem der gerissene Polit-Kommissar Danilow (Joseph Fiennes) geschickt zum Medienstar und zum Schrecken aller deutschen Wehrmachtssoldaten aufbaut. Irgendwann reicht es den entnervten deutschen Befehlshabern schließlich: Aus Deutschland wird ein abgebrühter Jäger geschickt: Major König (Ed Harris). Er hat nur eine Mission in Stalingrad: Zaitsev finden und ausschalten. Ein gnadenloses Duell entbrennt...

Der Film beginnt mit einer beklemmenden und erschütternen Szenenfolge: Russische Soldaten, so gut wie gar nicht trainiert und vorbereitet, werden an die Front geschickt und wie Lämmer auf die Schlachtbank der gut ausgerüsteten und sorgfältig ausgebildeten deutschen Soldaten geführt - zum Teil sogar ohne Gewehr. Hinter ihnen stehen ihre Kommissare und treiben sie unbarmherzig in den Tod - ein furchtbares Bild. Nach dem unausweichlichen Blutbad beginnt der Aufstieg Vassilis und seine Freundschaft mit Danilow.

Schauplatz der Handlung ist das vom Krieg gepeinigte und geschüttelte Stalingrad im Herbst und Frühwinter 1942, also zu einem Zeitpunkt, als die deutsche 6. Armee noch nicht eingekesselt und zum Teil sogar noch vom Glück begünstigt war. Düster ragen die hohen, vom Ruß unzähliger Explosionen geschwärzten Mauern, überall liegen Leichen, Sterbende, Verwundete, halb Verweste. Ein grässliches und trauriges Bild.

Die Handlung selbst erinnert an einen Western: Zwei Männer - der eine jung, voller Mut und Hoffnung - der andere alt, erfahren und seltsam müde, weltabgewandt und traurig. Die schauspielerische Leistung von Ed Harris, der ja in Appaloosa den Sheriff spielte, ist extrem intensiv, etwa, wenn er vor seinen kommandierenden General tritt und die Szene einfach dadurch bestreitet, dass er beinahe kein einziges Wort sagt. Ed Harris wirkt tatsächlich irgendwie gruselig in dem Film.

Eine große Enttäuschung in dem Film ist jedoch die Musik: Es handelt sich bezüglich des Titelthemas um eine Melodie, die stark an das Themas aus Schindlers Liste (2 DVDs) erinnert. Fand ich persönlich nicht so gut, da hätte man sich doch weiß Gott etwas Neues einfallen lassen können.

Insgesamt aber ein sehr schöner, trauriger und erschütternder Film über die Sinnlosigkeit des Krieges, über die Grausamkeit der Deutschen während des zweiten Weltkriegs, über Liebe, Freundschaft und über ein packendes und mörderisches Duell.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Kriegsfilm, 23. Mai 2011
Für mich ist das aktuell einer der besten Kriegsfilm über den Zweiten Weltkrieg. Gerade zu Beginn wird man mit beeindruckenden Kampfszenen ins Thema geführt und ich denke auch sehr realistisch dargestellt. Die Rotarmisten vom Material her noch(!) unterlegen, russische Deserteure werden von russischen Offizieren erschossen, Rotarmisten die kein Gewehr haben nehmen sich eines von ihren gefallenen Kameraden. Danach konzentriert sich der Film immer mehr auf das Duell des deutschen Majors und des russischen Scharfschützen, wobei auch ansonsten genug auf andere Personen und das Kriegsgeschehen in Stalingrad eingegangen wird. Auch die Liebesszene hat gepasst und stellt einen gelungenen Handlungsstrang zusätzlich dar, weil es die Dramaturgie des Geschehens unterstützt und zugleich nicht schnulzig oder überladen dargestellt wird. Diese Liebesgeschichte stellt einen interessanten Handlungsstrang für sich dar, weil es dadurch zu einem tiefgründigen Konflikt kommt zwischen russischen Scharfschützen und russischen Offizier, welche ja Freunde sind.

Gut, ein wenig ist das alles vielleicht zu sehr aus russischer Sicht beschrieben und es kommt nicht wirklich rüber, was für ein Verbrecher Stalin war. Andererseits werden aber die Deutschen als gleichwertige Gegner gezeigt, welche man aufgrund ihrer militärischen Stärke als Gegner fürchtet und Respekt hat vor ihnen. Wenn wir mal ehrlich sind, niemand nimmt Anstoss daran, wenn in sonstigen Kriegsfilmen meist alles aus amerikanischer bzw. West-Aliierter Sicht dargestellt wird (z.B. "Der Soldat James Ryan") - hier ist es eben aus russischer Sicht weitgehend gehalten. So lange man die Wehrmacht in solchen Filmen nicht als "Verbrecher-Truppe" darstellt, soll es mir also recht sein.

Im Vergleich zum Film "Stalingrad" wird hier das Kriegsgeschehen etwas publikumswirksamer dargestellt. Während "Stalingrad" das pure Elend des Krieges nachzeichnet, haben wir hier einen Film der nicht ganz so hohe Ansprüche auf die nüchterne Kriegs-Realität setzt, sondern mehr fürs Auge, Spannung und Emotion bietet mit besser ausgefeilten Höhepunkten und einer interessanteren Geschichte im Handlungsstrang überhaupt. Dieser Film kann also auch Nicht-Genre-Fans überzeugen, wohingegen "Stalingrad" mehr etwas für Freunde des klassischen/direkten Kriegsfilm-Genres ist.

Was sonst noch aufgefallen ist: keine einzige Schneeflocke habe ich gesehen, obwohl die Schlacht hauptsächlich im Spätherbst 1942 begonnen hat bzw. die frühe Winterzeit/Wintereinbruch mit abdeckt. Gut - das macht aber den Film nicht schlechter, es fällt eben nur auf, mehr nicht.

Auch lebt der Film von seinen SEHR GUTEN Schauspielern, nicht nur Jude Law (Scharfschütze), Joseph Fiennes (Kommissar/Offizier) und Rachel Weisz (Geliebte des Scharfschützen und Soldatin) machen ihre Rollen perfekt. Dass Joseph Fiennes gute (Historien)Filme machen kann, hat er bereits z.B. im Film "Luther" schon bewiesen.

Insgesamt eine sehr gelungene Mischung aus Kriegsfilm, Drama und Thriller.

8/10 Punkte
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Film., 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Duell - Enemy at the Gates (DVD)
Hatte diesen Film schon früher einmal. Bin durchaus begeistert. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Hier wird nichts beschönigt und zeigt wie die russische Armee die Leute in den Krieg zwang. Ein bisschen Liebe ist dabei, ansonsten wirklich das Duell der beiden Scharfschützen wie sie sich belauern um sich gegenseitig umzulegen.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Action vor historischer Kulisse, 7. Februar 2007
In dem Tatsachenbericht "Enemy at the Gates" beschreibt der Autor William E. Craig die Schlacht um Stalingrad während des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 42 bis 43. Der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud ("Der Bär", "Der Name der Rose", "Sieben Jahre in Tibet") hat aus diesem Bericht nur eine kleine Episode herausgenommen und in den Mittelpunkt des Films gerückt. Dabei hat er einige Änderungen an den historischen Begebenheiten vorgenommen.

Inhalt: Die russischen Truppen wehren sich verzweifelt gegen die übermächtig scheinende Armee der Deutschen. Einer ihrer Hoffnungsträger ist der erfolgreiche Scharfschütze Vassili Zaitsev (Jude Law), der schon über fünfzig feindliche Offiziere getötet hat. Das deutsche Oberkommando möchte den Meisterschützen ausschalten und beordert seinerseits einen Könner seines Fachs an die Front: den deutschen Major König (Ed Harris). Er erhält den Auftrag Zaitsev zu eliminieren. Als die Russen davon erfahren, entbrennt ein mörderisches Duell zwischen den beiden.

Regisseur Annaud und Drehbuchautor Alain Godard stellen vor allem die Kriegs-Propaganda in den Vordergrund des Films. Beide Seiten wollen mit dem Ausschalten des jeweiligen Kontrahenten die Motivation der eigenen Truppen heben. Dabei schrecken sie nicht vor Falschmeldungen und Übertreibungen zurück, wenn es um den Erfolg der eigenen Sache geht.

Die Schlachtszenen sind optisch sehr düster und intensiv in Szene gesetzt. Vor allem die ersten zwanzig Minuten des Films haben es in sich. Da sehen wir, mit welcher Unmenschlichkeit die sowjetische Führung ihre Soldaten in Massen verheizt, um die Deutschen aufzuhalten. Es wird dem Zuschauer richtig bewußt, dass hier das Leben von Einzelnen nicht mehr zählt. Der Mensch ist noch weniger als eine Nummer, er wird zu einem fast kaum wahrnehmbaren Insekt herabgesetzt.

Leider verliert der Film zum Ende hin ein bißchen seine Linie und wird zu einem reinen Action-Melodram, das den Focus auf der Konfrontation der beiden Schützen hält. Der Krieg wird zur reinen Staffage und dient nur noch als Hintergrund für die gegnerischen Scharfschützen.

Hinzu kommt, dass die Figur des deutschen Majors zu wenig charakterisiert wird. Viele der Handlungen des Majors bleiben unbegründet. Einerseits gibt es von ihm eine unterschwellige Kritik an den Methoden der Kriegsführung, andererseits scheut er sich nicht, einen kleinen russischen Jungen zu ermorden. Ein hervorragender Schauspieler wie Ed Harris wirkt doch stark unterfordert und hätte sicherlich mehr aus der Rolle machen können, wenn es das Drehbuch zulassen würde. So bleibt diese wichtige Figur leider nur fragmentarisch. Das gilt auch für einige andere Charaktere, die nur unzureichend vom Drehbuchautor entwickelt worden sind.

Bonus: Auf der DVD befinden sich die nicht synchronisierten "Deleted Scenes" und ein kurzes "Making Of".

Fazit: Ein visuell handwerklich spannend gemachter Film, der aber inhaltliche und dramaturgische Schwächen aufweist.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der etwas andere Kriegsfilm, 21. Mai 2002
Von Ein Kunde
Als ich den Trailer in Kino sah,hielt ich den Film für ne Mischung aus Pearl Harbour und den dem Stalingrad Film von 1992 von Joseph Vilsmaier.
Jetzt ,nachdem ich mir die dvd ansah denk ich eher an sniper (tom Berenger)im 2ten Weltkrieg Ambiente.
Technisch fein gemacht,gute kulissen und dazu eine geschichte eines einfachen Jungen vom Land, der in stalingrad überleben muss ,und von der russischen Propaganda zum Held hochstilisiert wird.
Jude Law spielt seine rolle ganz glaubhaft,wird aber von Ed Harris in der rolle seines aristokratischen Widersachers an die Wand gespielt.
Fazit:spannende Geschichte mit vorhersehbaren Ende,interresanter Blickwinkel des Krieges von der Russischen Seite aus(auch kritische Töne dabei,nicht nur Heldenglorifizierung)
Minuspunkt:ein Riesenregiefehler:
Der Film spielt von Ende Sept bis zur Kapitulation im Feb.
während des ganzen Films ist nicht ein bisschen Schnee zu sehen.
(das ,obwohl im Winter 42 der Schnee und die Kälte massgeblich am Scheitern der Wehrmacht beteiligt waren)
wem aber fehlende geschichtliche Details nicht stören,der hat mit diesen Film 2 Stunden gute Unterhaltung .
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41 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Andere Front, gleiche Klischees, 3. Juli 2006
Viele Rezensenten loben "Enemy at the Gates" alleine dafür, dass er, obwohl eine amerikanische Produktion, endlich einmal die Geschehnisse an der Ostfront beleuchtet. Nun sollte man aber nicht meinen, ein Film über den Zweiten Weltkrieg, der zur Abwechslung mal nicht nicht die Gefechte der amerikanischen Truppen, thematisiert, sei automatisch frei von Kitsch und Klischees.

Denn trotz seines gutgemeinten Ansatzes fällt der Film in dieselbe doppelmoralische Falle, wie jedes amerikanische Heldenepos, und da der Film noch dazu einen Rotarmisten- Soldat eines ebenso totalitären Systems- zum Helden macht, drängt sich sein Zynismus geradezu auf.

So erleben wir gleich zu Anfang, wie mehrere russische Soldaten unbewaffnet in die Schlacht geschickt und in sekundenschnelle verheizt werden- Rotarmisten, die zu fliehen versuchen, werden von ihren Kommissaren sofort erschossen.

Ich möchte hier keine moralische Stellung beziehen: Nur macht dieser Film einen jungen, sympathische Rotarmisten zum Sympathieträger, zeigt aber gleichzeitig für was für ein menschenverachtendes System er kämpft. Wenn nun der Film nun wirklich endlich einmal "die andere Seite" zeigen wollte, wäre entweder ein bisschen mehr Distanz notwendig gewesen, oder man hätte einfach die Kommunismuskritik aus dem Film streichen sollen.

Aber das ist noch nicht alles: Gleich zu Beginn erklärt der russische Scharfschütze, dass das Töten mit einem Zielfernrohr besonders viel Überwindung erfordert, da so "der Feind ein Gesicht bekommt." Trotz dieser obligatorischen Bedenken werden die ersten Deutschen Soldaten nur wenige Minuten später in Großaufnahme, Zeitlupe und unterlegt mit triumphaler Orchestermusik niedergestreckt.

Schon in dieser Szene wird die überraschend krasse Gewaltdarstellung von "Enemy at the Gates" deutlich, die sich durch den gesamten Film hindurch zieht- aber natürlich nur, wenn es um den Feind geht.

Bald reist der Star-Scharfschütze der Wehrmacht nach Stalingrad um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Und auch hier bleibt uns kein Klischee erspart: Während der Rotarmist ein junger, drahtiger Draufgänger ist, wirkt der Deutsche Offizier wie ein Mischung aus Hannibal Lecter und dem Schurken aus "Schuh des Manitu", der sich vor der Entscheidungssschlacht das Ritterkreuz wie einen Talisman um den Hals hängt und trotz Manieren und guter Umgangsformen nicht davor zurückschreckt unschuldige Kinder an Laternenmasten aufzuhängen.

Ein zweiter Erzählstrang des Films widmet sich einer obligatorischen Romanze, die bald in Eifersucht ausartet, jedoch zu oberflächlich bleibt, als dass man sie näher analysieren müsste.

Russische Soldaten sprechen (zumindest in der Originalfassung) wahlweise mit amerikanischem oder britischem Akzent, und während der Rotarmist derbe, handgedrehte Papyrossys raucht, zieht der snobistische Nazi an edlen Filterzigaretten aus einem goldenen Etui.

Natürlich hat "Enemy at the Gates" gute Spezialeffekte und ist solide Abendunterhaltung. Nach Tiefgang oder glaubhaften Charakteren sucht man hier aber vergeblich. So bleibt der Film unterm Strich eine flache, stereotype Kriegsromanze mit überraschend viel Schusswunden, die ebenso gut von jedem beliebigen Hollywood-Fließband hätte fallen können.
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Duell - Enemy at the Gates
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