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Kundenrezensionen

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am 14. März 2016
Ich habe lange gewartet, bis ich diesen Film endlich angesehen habe, aber es hat sich gelohnt. In diesem Film treffen zwei Welten aufeinander. Ich bin immer noch ziemlich aufgewühlt und weiß gar nicht so recht, was ich jetzt schreiben soll, hab immern noch Tränen in den Augen. Brilliantes Drehbuch, gute Besetzung, Humor im genau richtigen Ausmaß, nicht übertrieben, absolut realistischer Film. Auf jeden Fall eine Empfehlung!!
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am 13. Januar 2012
Mein Eindruck des Kinofilms:

Der querschnittsgelähmte Philippe ist sicherlich nicht zu beneiden. Vom Kopf abwärts bewegungsunfähig führt er ein Leben, das sich in seiner Eingeschränktheit wohl kaum jemand so richtig vorstellen kann. Er hat nur einen "Vorteil" gegenüber den meisten Menschen, denen es ähnlich geht: Er ist reich. Und so kann er sich genug Personal leisten, das sich rund um die Uhr um ihn kümmert. Aktuell sucht er dafür (wieder einmal) einen persönlichen Pfleger. Bei den zahlreichen Bewerbungsgesprächen taucht plötzlich ein junger Mann namens Driss auf, der eigentlich nur eine Unterschrift für's Arbeitsamt will. Und Philippe entscheidet sich genau für diesen Mann! Warum ist allen Beteiligten ein großes Rätsel, denn der schwarze Driss kommt aus der Unterschicht Paris' und passt nicht wirklich in diese vornehme Welt. Was sieht Philippe in Driss? Im Verlauf dieser Geschichte nach einer wahren Begebenheit gibt es die Auflösung. Und noch so einiges mehr...

Filme über das Aufeinanderprallen von Personen aus völlig unterschiedlichen Kulturen gibt es wie Sand am Meer. Sie sind oft voll mit Klischees und meist auf reinen Klamauk ausgelegt. Filme über Behinderungen sind schon schwerer zu finden und dann entweder sehr dramatisch (Schmetterling und Taucherglocke, Das Meer in mir) oder sehr fröhlich (Wo ist Fred?). Klar, es ist ein sensible Angelegenheit. Die Franzosen Olivier Nakache und Eric Toledano (Regie & Drehbuch) haben sich nun beider Themen gleichzeitig angenommen und bei der Umsetzung ist ihnen der sensationelle Spagat zwischen dem Entweder und Oder gelungen. Sie haben eine Dramödie geschaffen, die für mich bisher unerreicht in Sachen Wechselbad der Gefühle und Feingespür ist. Mal krampfartiges Lachen, mal tiefes Mitgefühl. Aber immer mit treffsicherer Herzlichkeit und auch immer mit einer dicken Portion Charme, an der die beiden Hauptdarsteller nicht unwesentlich beteiligt sind. Wo hat sich der Omar Sy (Driss) eigentlich bisher versteckt? Ich hoffe jetzt schlägt seine Stunde und in Zukunft gibt es noch mehr von ihm zu sehen. Das war richtig stark! Was übrigens auch für Francois Cluzet gilt. Mehr davon! Vergessen will ich selbstverständlich nicht den prächtigen Soundtrack, der genau wie der Rest des Streifen die perfekte Mischung ist und natürlich den netten Beigeschmack der wahren Begebenheit. Ob alles genau so wie gezeigt stattgefunden hat, weiß ich nicht, aber das macht nichts, schließlich ist dies ein Film. Und Filme sollen unterhalten. Was "Ziemlich beste Freunde" eindrucksvoll macht!

Mein Fazit: Mein Lieblingsfilm des Winters ist ein Film zum Lachen, Wohlfühlen und Nachdenken. Fans von Komödien werden diesen Film mindestens gut finden, Fans von Dramen werden sehr gut unterhalten. Wer beide Genres mag, glaubt sich im Filmhimmel!!

Das Filmzitat: "Keine Arme, keine Schokolade!"

Vergleichbar mit: The King's Speech,Little Miss Sunshine
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am 14. April 2012
"Ich habe es gewusst" zu sagen, wäre jetzt zu einfach... aber es nicht zu sagen, fällt genauso schwer... ;-)

Da kommt ein Film in die Kinos, der sich mal nicht gutmenschelnd und plakativ tolerant randgefüllt mit political correctness Themen annimmt, die von sich aus eher schwierig zu behandeln sind... und schafft es, einen bei allem Lachen und Lächeln sehr nachdenklich und trotzdem voller Optimismus aus dem Kino zu entlassen - und schon schreit wieder jemand "flach, banal, verallgemeinernd, dem Thema nicht gerecht" usw. usw. usw.

Ja, Philippe ist reich, adlig, hat dadurch viele Vorteile, die ein durchschnittlicher Behinderter nicht hat. Aber was nutzt ihm all sein Geld? Die, die sich um ihn kümmern, sehen in ihm den Arbeitgeber, den Behinderten, den Bemitleidenswerten, den, um den man sich kümmern muss, der viel Pflege braucht... keiner sieht in ihm einen Menschen mit Sehnsüchten, Wünschen, Träumen, die jäh abrupt beendet wurden.
Und dann platzt dieser - im Film zugegebenermaßen besser als in der Realität aussehende - Bewohner des Banlieue in sein Leben... und will da gar nicht rein! Im Gegensatz zu all den professionell Betroffenen, mit denen Philippe sonst so zu tun hat... und dann kommt er aber doch - und entdeckt diese neue Welt mit einer Skepsis und einer Unbekümmertheit, die ansteckend ist.

Zwei meiner liebsten Szenen aus dem Film, die, wie ich finde, das Thema wunderbar auf den Punkt bringen:
Driss soll Philippe mit dem Auto fahren - selbstverständlich wartet Philippe vor dem "behindertengerechten" Transporter - und Driss ist völlig sprachlos, wie jemand sich so transportieren lässt. "Es ist pragmatisch" - was für ein Käse. Und setzt Philippe in den Maserati, der sorgfältig abgedeckt daneben steht. Die Freude zu sehen, die sich danach während der Fahrt auf Philippes Gesicht breitmacht, ist tief berührend.

Und die zweite Szene: Philippes Anwalt und Freund warnt ihn vor Driss. Er sei ein Krimineller und ihm sei nicht zu trauen. Er habe keinerlei Qualifikationen und kein Mitleid. "Genau das will ich. Was er voerher gemacht hat, ist mir sch... egal. Weißt du, dass er mir immer wieder das Telefon reicht? Weil er vergisst, dass ich das nicht kann!"

Philippe braucht Mitgefühl, kein Mitleid - und genau das bekommt er von Driss. Als Philippe vor Schmerzen stöhnt, ist Driss bei ihm und beruhigt ihn, wacht an seinem Bett, ohne Worte, er ist einfach nur da. Und hilft ihm so viel mehr als alle Profis, die über ihrer Professionalität ihre Menschlichkeit vergessen haben...

Nur, wer schon einmal heftige Schmerzen erlebt hat, weiß, wie wichtig es ist, jemanden an seiner Seite zu haben, der einfach da ist, die Hand hält - oder hier das Gesicht - und einen Anker bietet, der einen in dem Chaos mit der Realität verbunden hält. Das ist durch nichts zu ersetzen...

Und genau das ist es: es geht um Menschlichkeit, die aus dem Herzen kommt, die den anderen so nimmt wie er ist, ohne nachzudenken, ohne sich um irgendwelche Normen oder gesellschaftliche Regeln zu kümmern, direkt, geradeaus.

Der Film ist für mich typiquement francais, leicht, spielerisch und in seinen Botschaften sehr subtil. Nur, wer mit Kopf und Herz dabei ist, hört und sieht auch die leisen Töne, die versteckten Botschaften - und die dadurch unüberhörbare Kritik an unserem Umgang miteinander...

Danke, danke an die Drehbuchautoren und an die Darsteller für dieses feine, liebevolle, wunderbare Geschenk!

P.S. Eine Beschreibung des Inhalts habe ich mir jetzt geschenkt, weil die in den anderen Rezensionen bereits sehr gut und vollständig erfolgte. :-)
55 Kommentare|176 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2016
Bei der Bewertung des Filmes kann man sich der großen Mehrheit durchaus ohne
Einschränkungen anschließen.

In dem Film wird das Zusammentreffen zweier unterschiedlicher Welten (die mittellose und die wohlhabende Gesellschaftsschichten)
thematisiert. Jedoch besteht eine Verbindung zwischen diesen beiden Welten, verkörpert durch den aus Afrika stammenden
Driss und den an den Rollstuhl gefesselten zweiten Protagonisten Philippe - beide sehen in eine perspektivlose Zukunft.
Der eine aufgrund der mangelnden Aussicht auf eine finanziell gesicherte Zukunft, der andere wegen seines Lebens im Rollstuhl.
Das glückliche Aufeinandertreffen dieser beiden Menschen bereichert jedoch beide Seiten.

Bei der Erzählung der Geschichte kommt der feine wie auch der sehr direkte Humor nicht zu kurz, wobei
die einzelnen Filmszenen mit einer wunderbaren Mischung aus Musik unterlegt wird. Zudem wird am
Rande des Filmes auf weitere soziale Themen aus den Bereichen Beziehung, Kriminalität usw. eingegangen.

Es zahlt sich wirklich aus, diesen Film zu sehen, wenn man eine nette und gemütliche Unterhaltung wünscht.
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am 17. Januar 2016
Einfach ein Meisterwerk

-tolle Schauspielerische Leistungen
-Wunderbare schöne Musik
-sehr gutes Hintergrundwissen,gute Story
-regt zum nachdenken an
-GUT

ich verstehe diese Negativ Bewertungen nicht, es sind Menschen die dort in dem Film mitmachen,
es geht nicht um Schwarze oder, Slumms oder Rassimus oder Sexismus und Frauenfeindlichkeit oder was ihr
NAZ*S(ich stelle mich klar auf eure primitive Stufe(fühl mich aber wie ein Affe dort) da für unqualifiziertes Zeug von euch gebt, der Film dient zur guten Unterhaltung und steht nicht zur Debatte für eure Hetzereien

Das ist ein Meisterwerk an dems kaum an Schliff fehlt
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am 1. Mai 2016
Als ich diesen Film das erste mal sah, wollte ich nur ein wenig Zeit vertreiben, ich bin also ohne große Erwartungen in dieses Filmerlebnis gegangen. Doch schnell wurde mir klar, dass dieser Film etwas besonderes ist. Ohne Special Effekts, Explosionen und Blockbuster Stars schaffte dieser Film es mich zu fesseln und nicht mehr los zu lassen.
Seit diesem Tag gehört er für uns zum festen Programm, wenn wir einen Film-Sonntag machen. Ich möchte nicht weiter auf die Erzählung eingehen, denn die muss man sich schon selbst angucken, aber die Umsetzung ist einfach grandios. François Cluzet und Omar Sy verleihen diesem Film eine absolute Wärme und Menschlichkeit.
Trotz des doch eher ernsten Themas schafft der Regisseur es die heiteren Momente hervorzuheben und die teilweise etwas traurige Stimmung wieder aufzuhellen. So unterschiedlich die Charaktere auch sein mögen, sie brauchen einander um aus ihrer eher tristen Welt und dem Alltag zu entfliehen und Freude am Leben zu empfinden. Zum Schluss haben beide etwas gewonnen - Freundschaft.
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am 27. Februar 2015
Als das Paket ankam war ich erstaunt wie schwer und wie groß die Box war. So stabil , damit habe ich nicht gerechnet! Der Inhalt mehr als perfekt, BluRay, DVD, Infomaterial, Zusatzdokus , Postkarten, Kinoposter... einfach TOP!
Das einzige was mich immer wundert ist, dass die CD's nicht fest in der Packung sind , sondern beim öffnen immer durch die Gegend fliegen, ob das durch den Transport kommt dass die sich lösen, keine Ahnung, jedoch geht das nicht von der Qualität ab, denn alles ist heile und schnell wieder eingepackt!
Ich kann nur sagen für DEN Preis ein absolutes muss! TOP!
review image
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am 3. Februar 2012
(Kinoversion)

"Ziemlich beste Freunde" ist einer der besten französischen Filme, die ich je gesehen habe, eine wunderbare Culture-Clash-Komödie mit ernsten Anklängen, die so lebensbejahend und realistisch ist, dass einem ganz warm ums Herz wird. Ein großartiger Film, der trotz seiner eigentlich bedrückenden Geschichte warmherzig, lustig und ergreifend ist und einen mit einem wunderbar leichten Gefühl wieder aus dem Kino entlässt. "Ziemlich beste Freunde" beweist einmal mehr: die besten Geschichten schreibt das wahre Leben, denn dieser Film beruht auf einer wahren Geschichte. Ein besserer Start ins neue Kinojahr ist kaum möglich, weshalb ich "Ziemlich beste Freunde" jedem nur wärmstens empfehlen kann.

Der Aristokrat Philippe (François Cluzet, "Kleine wahre Lügen") ist seit einem Sportunfall vom Hals abwärts gelähmt. Sein Verschleiß an Pflegekräften ist hoch, da die Pflege arbeitsintensiv ist und Philippe so seine Launen hat. In eine erneute Vorstellungsrunde platzt eines Tages auch der Senegalese Driss (Omar Sy, "Micmacs"), der den Job allerdings gar nicht haben will, sondern nur die Unterschrift für das Arbeitsamt, die beweist, dass er sich beworben hat. Aus einer Laune heraus stellt Philippe Driss dennoch für vier Wochen zur Probe ein, weil ihm die unverblümte, direkte Art von Driss gefällt. Trotz gravierender sozialer Unterschiede begegnet ihm Driss auf Augenhöhe und hat vor allem kein Mitleid mit Philippe. Driss' kriminelle Vergangenheit, sein Gefängnisaufenthalt und sogar, dass Driss ihm beim ersten Besuch gleich eins seiner wertvollen Fabergé-Eier klaut, interessieren Philippe nicht. Für ihn ist Driss die Chance, aus seinem eintönigen Alltag auszubrechen und wieder mehr am Leben teilzunehmen. Driss tauscht den Behinderten-Transporter erstmal gegen den schnittigen Maserati aus Philippes Fuhrpark ein, lacht hemmungslos über die verkleideten Sänger in der Oper, in die ihn Philippe mitnimmt, mischt Philippes langweilige Geburtstagsparty samt Kammerorchester mit den Songs von Earth, Wind & Fire auf und raucht mit ihm Joints. Zwischen Philippe und Driss entwickelt sich tatsächlich eine Freundschaft, von der beide gleichermaßen profitieren. Bis Driss' Vergangenheit ihn wieder einholt...

Philippe Pozzo di Borgo, einst Werbeleiter der Champagnerfirma Pommery, verunglückte 1993 mit 42 Jahren bei einem Paragliding-Flug und ist seitdem vom Hals abwärts gelähmt. Kurz darauf musste er auch noch den Tod seiner Frau verwinden, die ihn mit den zwei adoptierten Kindern allein zurückließ. Bis er eines Tages den 20jährigen, algerischstämmigen Kleinkriminellen Abdel Sellou trifft und als Pfleger einstellt. Die gemeinsame Zeit mit Sellou hat Pozzo di Borgo in seinem 2001 erschienenen Buch "Le second Souffle" (in etwa "Der zweite Atemzug") beschrieben, 2004 folgte sogar eine Dokumentation über diese ungewöhnliche Geschichte. Und genau diese hat die Regisseure Olivier Nakache und Eric Toledano zu ihrem Film inspiriert.

"Ziemlich beste Freunde" ist ein herzerfrischend ehrlicher, kurzweiliger, amüsanter, mitfühlender und beeindruckender Film. Natürlich kommt auch er nicht ohne Klischees aus (Driss' "Bad Boy"-Image färbt ein wenig auf den zurückhaltenden Aristokraten ab, es werden Joints geraucht, der Rollstuhl wird auf mehr PS getrimmt und auch Prostituierte kommen, wenn auch auf sehr ungewöhnliche Weise, zum Zuge), aber gerade an den Stellen, wo man sie zwangsläufig erwartet, werden Klischees glücklicherweise vermieden. Driss nutzt Philippe trotz dessen offensichtlichem Reichtum nicht aus, er wird auch nicht rückfällig und sinkt auch nicht wieder ab ins kriminelle Milieu.

Driss' ungestüme Art, seine Flapsigkeit, die aber nie in Respektlosigkeit abdriftet und seine immer ungefiltert aus ihm herausströmenden Emotionen verbinden sich auf einzigartige Weise mit Philippes feinsinnigem Humor, seiner ruhigen, aber bestimmten Art und dem umfangreichen Wissen, von dem er ein wenig an Driss weitergeben kann. Er fängt an, die Welt mit Driss' Augen zu sehen und kann sich selbst immer öfter ein Schmunzeln oder Lachen nicht mehr verkneifen, wenn Driss ihn mit seiner Unbekümmertheit auf die offensichtlichen Missstände in Philippes manchmal sehr steifer Welt hinweist. Es macht einfach Spaß, diesem emotionalen Aufeinanderprallen von Banlieue und Pariser Nobelviertel zuzusehen, das sich nach und nach auf eine recht einfache Aussage reduzieren lässt: Das Leben lohnt sich, selbst, wenn man eigentlich schon nicht mehr daran glaubt.

Die 112 Minuten vergehen wie im Fluge, Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf, im Gegenteil, man hätte diesem nur scheinbar ungleichen Paar gerne noch viel länger zugesehen. Und das liegt neben dem fantastischen Drehbuch der beiden Regisseure und deren Talent, Filme zu drehen, einem sehr stimmigen Soundtrack, der die Unterschiede zwischen Philippes und Driss' Welt auch musikalisch hervorragend veranschaulicht, natürlich vorrangig an dem grandiosen Cast. François Cluzet, der hier vollkommen auf seine Mimik und Sprache reduziert agieren muss, meistert diese Aufgabe hervorragend. Er spielt seinen Philippe mit fast anmutiger Würde, Großmut, aber auch Verzweiflung und Hilflosigkeit. Omar Sy, dieser beeindruckend dunkle Hüne, versieht seinen Driss mit einem herrlich schnodderigen Charme, entwaffnender Ehrlichkeit und einer erstaunlichen Vielschichtigkeit, die von trotziger Arbeitsverweigerung über unbändige Freude bis hin zu erstaunlicher Sanftmut reicht. Flankiert werden diese beiden großartigen Mimen von nicht minder begabten Nebendarstellern, die sich sowohl in Philippes Haushalt als auch in Driss' Familie finden.

Es gibt schlicht und ergreifend nichts Negatives zu sagen zu diesem Film. Er ist Kinounterhaltung in seiner besten Form, er berührt, erfreut und stimmt nachdenklich. Man fühlt sich bestens unterhalten, ist sofort emotional involviert, kann herzhaft lachen aber auch ruhige, traurige und ergreifende Momente genießen. Zu Recht hat bereits jeder dritte Franzose diesen Film gesehen und man kann nur hoffen, dass "Ziemlich beste Freunde" auch in Deutschland ähnlich populär werden wird. Ich trage gern meinen Teil dazu bei, indem ich diesen Film jedem nur wärmstens ans Herz legen kann. Somit gerne volle fünf von fünf ungewöhnlichen Freundschaften, aus denen Wunderbares erwachsen kann.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. August 2015
Dieser Film ist grandios in jeder Hinsicht! Er beruht auf einer realen Geschichte, in der Philipp, ein steinreicher Spross einer Champagner-Dynastie, nach einem Unfall vom Kopf abwärts gelähmt ist. Er ist auf Hilfe angewiesen und stellt Driss ein, der eigentlich gar keine Lust auf so einen Job hat, aber die Unterschrift fürs Arbeitsamt benötigt. Doch Philipp gefällt die Art von Driss, denn er hat kein Mitleid und behandelt Philipp wie jeden anderen auch. Dabei hat er eine lockere, manchmal unmögliche Art, ist aber auf seine Weise sehr humorvoll. Damit steckt er Philipp an und macht ihm Mut.
In diesem Film geben sich Emotionen aller Couleur die Hand. Er geht unter die Haut, denn er ist tiefsinnig, traurig, nachdenklich machend und im nächsten Moment total witzig. Die Charaktere sind durch die Schauspieler sehr gut dargestellt und man empfindet sie als realistisch und sympathisch.
Auf eine erfrischende Art und Weise wird hier gezeigt, wie auch mit Behinderungen ein glückliches Leben geführt werden kann und wie soziale Grenzen mit Freundschaft überwunden werden können.

Ein genialer Film, der vollkommen überzeugt.
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am 25. Mai 2016
Klare 5 Sterne für diesen wundervollen Film!
Mich hat noch nie ein Film so berührt und gleichzeitig mußte ich bei keinem Film s viel lachen wie bei diesem! GROßARTIG
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