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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geniestreich
Der Film erzählt im Kern eine sehr einfache Geschichte: Junge und Mädchen verlieben sich und laufen zusammen fort.
Dabei zeigt sich an diesem Film das Genie und die verspielte Freude zum Detail, die ich auch bei anderen Filmen von Wes Anderson schon kennenlernen durfte: Ob nun die Wahl der Musik, der geniale Cast, die Cross-Referenzen zu seinen anderen...
Veröffentlicht am 29. Mai 2012 von Ellen Quesseleit

versus
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seltsam...
...bunt, schräg, unsortiert und irgendwie eckig statt rund. So empfand ich Wes Andersons -Moonrise Kingdom-. So gern ich mich von Produktionen begeistern lasse, die abseits des filmischen Mainstreams liegen, hier fand ich keinen Zugang zu einer, meines Erachtens, papierdünnen Story im Harlekinskostüm. Dabei ging es wirklich gut los...

1965 auf...
Vor 21 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht


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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geniestreich, 29. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom (DVD)
Der Film erzählt im Kern eine sehr einfache Geschichte: Junge und Mädchen verlieben sich und laufen zusammen fort.
Dabei zeigt sich an diesem Film das Genie und die verspielte Freude zum Detail, die ich auch bei anderen Filmen von Wes Anderson schon kennenlernen durfte: Ob nun die Wahl der Musik, der geniale Cast, die Cross-Referenzen zu seinen anderen Filmen, die wunderschönen Bilder des Films oder das Set - auf jede Einzelheit wurde geachtet. Dass die Figuren gerne miteinander über ihre Gefühle reden, ohne sie überschwänglich zu zeigen, ist ja mittlerweile Markenzeichen seiner Filme.

Allerdings: Es braucht schon eine gewisse Freude an sehr schrulligen, schrägen Filmen, um den Film zu lieben.

Fazit: Ein wunderschöner Film.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen FLUCHT AUS DER SYMMETRIE DER ERWACHSENEN-WELT, 3. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom (DVD)
Man muss manchmal ja irgendwie über sich selbst schmunzeln, wenn man sich einmal beim Schreiben einer Filmrezension beobachtet. Am Anfang steht hier ja immer, sofern man nicht schon lange vorher einen außerordentlichen Geistesblitz hatte, das Suchen und Ringen nach einer treffenden Einleitung, etwa nach einem thematischen Kontext, in welchen man den Film einordnen und analysieren kann, dann die Frage, wie sich der Film in das Oeuvre seines Regisseurs einfügt oder dass man einfach seine vom Ansehen geweckten Gefühle und Gedanken wiedergibt.
Wie aber soll man selbige Ansätze bei "Moonrise Kingdom" anwenden, wenn es für den Verfasser dieser Kurzkritik der erste Wes-Anderson-Film ist und wenn sich vorallem jedwede Reaktionen oder Assoziationen in einem einfachen Satz zusammenfassen lassen:

Was für ein wunderschöner Film!!!

Alles andere ist eigentlich nur noch Ergänzung:
Mit einem hinreißenden skurrilen Humor - der zugegebenermaßen nicht jedermanns Sache sein wird - und sagenhaften Bildern, untermalt von sensiblen Orchesterklängen eines selten so gut gewesenen Alexandre Desplat, erzählt Anderson eine anrührende Geschichte voller herrlich schrulliger Charaktere.
Im Zentrum steht dabei die so schlichte wie wunderbare Liebesgeschichte zweier aufbegehrender Kinder, einem smarten, leicht irre wirkenden Nerd-Pfadfinder und einer irgendwie weltfremd-verlorenen, doch gleichzeitig bissig-anmutigen Anwaltstochter.
Die erste Begegnung, der hoffnungsvolle Briefwechsel, das herrlich verkrampfte Wiedersehen, die mit augenzwickernder Lagerfeuerromantik angereicherte Pfadfinderodyssee, der erste Kuss ... Anderson zeigt viel, ohne zu illustrieren, deutet viel an, ohne etwas schuldig zu bleiben. Und alles ohne Pathos, ohne Kitsch, auch ohne Verniedlichung!
Dass die Beziehung der beiden auf der Leinwand bei aller Skurrilität und Ironie so überzeugend und selbstverständlich-authentisch funktioniert, ist natürlich nicht nur Regie und Drehbuch zuzuschreiben, sondern vor allem den fantastischen Jungdarstellern.
Ihre abenteuerliche Reise ist aber nicht nur eine logische Folge kindlichen Leichtsinns (oder besser: Dickköpfigkeit) beim Suchen und Finden ihrer jungen Liebe, es ist auch eine Flucht aus ihren häuslichen Welten, Gefängnissen der Ordnung und Festgelegtheit, eingefangen in grandiosen Kamerabildern, die das Haus der Bishops bzw. Sams Pfadfinderlager als reinen Komplex aus Symmetrien erscheinen lassen.
Erst als die beiden Jung-Rebellen diese Welten mehr und mehr hinter sich lassen und in die reine Natur als rührend-utopischen Ort kindlicher Unschuld und Freiheit drängen, wird diese aufdringliche - wenngleich natürlich nie störende - Bildsymmetrie exponentiell abgebaut.

Es spricht jedoch auch erheblich für Anderson, dass er die Erwachsenen, jene "Oberhäupter" dieser beherrschenden Komplexe, auch nie direkt verurteilt, denn eigentlich sind sie seelisch noch viel ärmer dran als ihre offiziell für psychisch gestört erklärten Schützlinge Sam und Suzy. Die Insel, welche den Schauplatz der Handlung liefert, stellt sich wie ein realitätsferner Kokon für seine liebenswert merkwürdigen Bewohner dar, in dem jeder seinen zwanghaften kleinen Mikrokosmos auslebt und in welchem niemand an diesem vermeintlichen Idyllezustand etwas zu ändern geneigt ist. Lediglich auf dem Festland scheinen kalte menschartige Organismen wie die Frau vom Jugendamt namens "Jugendamt" (Tilda Swinton) oder die ziemlich herzlosen Pflegeeltern Sams zu existieren.
Als dann aber die Flucht der beiden Außenseiter die schöne Beschaulichkeit völlig aus allen Fugen geraten lässt, werden die schon lange zerrütteten Strukturen unter der hübschen - wenn auch bereits von Anfang an als reichlich labil präsentierten - Fassade sichtbar, was den kultivierten Anwalt (Bill Murray) im späteren Verlauf der Handlung veranlassen wird, mal eben "irgendnen Baum zu fällen" (einfach köstlich!).

Gegen Ende verliert Anderson dann zwar ein wenig seine liebliche Geschichte aus den Händen und dramatisiert unnötigerweise das Geschehen einen Ticken zu stark. Doch das ist an sich nur Makulatur.

"Moonrise Kingdom" ist vielleicht nicht ganz der beste, aber zweifellos der schönste Film des bisherigen Jahres 2012.

-> 8/10 Punkte
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flucht aus der Erwachsenenwelt, 22. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom (DVD)
Traurig, skurril, langsam, amüsant - ein typischer Wes-Anderson-Film. Ort des Geschehens ist diesmal die fiktive Insel New Penzance vor der Neuenglandküste. Auf ihr befindet sich das Pfadfinderlager Camp Ivanhoe, aus dem der kleine Boyscout Sam ausreißt, um mit seiner verehrten Brieffreundin Suzy in die Wildnis zu entfliehen.

Verfolgt vom Inselpolizisten (Bruce Willis), der Pfadfindergruppe (geleitet von 'Scout Master' Edward Norton), von Suzys Eltern (Bill Murray in der Vaterrolle) und der Fürsorge (Tilda Swinton als eiskalte Bürokratin) schlägt das junge Pärchen den Erwachsenen ein Schnippchen nach dem anderen.

Wes Anderson zeigt in melancholischer, aber humorvoller Weise all die persönlichen Altlasten und Probleme, die Groß und Klein mit sich herumschleppen. Galoppierende Action gibt es in "Moonrise Kingdom" keine, alles nimmt ruhig seinen Weg, selbst Sturm und Flut bleiben verhalten. Die Stärke des Films liegt in den Dialogen und im Unterschwelligen. Da alles im Jahr 1965 angesetzt ist, kommt noch ein witziger Retro-Charme hinzu, der sich in Mode, Design und Technik äußert.

Nach Rushmore, Die Royal Tenenbaums, Die Tiefseetaucher und The Darjeeling Limited eine weitere Regieperle von Wes Anderson, dessen Filme einfach unverkennbar sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein amerikanisches Märchen, 8. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom (DVD)
Es war einmal, im Jahre 1965 in Amerika, da verliebten sich zwei sehr junge Außenseiter ineinander. Sie liefen zusammen davon, in die Wildnis, und lösten so eine Rettungsaktion aus, in deren Verlauf zwei ganz normale Männer sich als Lebensretter bewähren durften und das junge Paar gesund nach Hause zurückgebracht wurde. The End.

Zugegeben, die Handlung des Films ist eher dünn, aber das ist sie bei Wes Anderson eigentlich immer. Sie dient vielmehr wieder einmal nur als Anlass, Bilder, Dialoge und Musik zu einer steng durchkomponierten Einheit zu verschmelzen. Das kann man mögen, sogar sehr, muss man aber nicht.

Für mich ist dieser Film ein Glücksfall, weil Wes Anderson hier ein homogene Geschichte erzählt, die seine vielen, bis ins Detail ausgetüftelten Ideen zusammenhält. Die Figuren sind gewohnt skurril, Bruce Willis und Edward Norton brillieren als traurige Helden, und in einem Märchen ist ja sogar ein Happy End erlaubt.

Fazit: Mein neuer Wes-Anderson-Lieblingsfilm.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Film auf authentischer Blu-ray, 17. Februar 2013
Von 
Volker Hartung - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom [Blu-ray] (Blu-ray)
Zu Wes Anderson habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis. Nach einem Fehlstart mit dem Kultklassiker Rushmore(hat mir trotz Bill Murray gar nichts gesagt) war ich von den Die Royal Tenenbaums begeistert. Für Die Tiefseetaucher hatte ich noch viel Bewunderung übrig, aber mit The Darjeeling Limited schien mir das Rezept für skurille Ensemble-Filme aufgebraucht. Den Trickfilm Der fantastische Mr. Fox [Blu-ray] fand ich erzähltechnisch recht müde. Doch mit erfolgreichen "Moonrise Kingdom" hat Anderson jetzt gezeigt, daß er seinen phantastischen Ideen doch noch Leben einhauchen kann.

Trotz aller Stilisierung hat mich auch beim Wiedersehen nicht nur die Liebesgeschichte der beiden 12jährigen Sam und Suzy, sondern auch das Porträt so mancher Nebenfigur bewegt. Besonders Edward Norton als Pfadfinderleiter, Frances McDormand und Bill Murray als die Eltern von Suzy und Bruce Willis als abgehalfterter Polizist (im Gegensatz zu Kevin Smith kann Anderson mit dieser eigenwilligen Action-Diva wohl umgehen) haben mich überzeugt. Es ist schon ein Vorteil, wenn man seine vielen Nebenfiguren mit Stars besetzen kann, die diesen mit wenigen darstellerischen Pinselstrichen Charakter geben können.

Vielleicht geht beim zweiten Sehen das Konzept noch besser auf, in dem die Kinder den Erwachsenen einen Spiegel vorhalten. Es gibt eine solche liebevolle Detaildichte, die sich erst in der Wiederholung erschließen kann. Das beginnt schon mit dem musikalischen Scherz, den Film mit Brittens "Young Person's Guide to the Orchestra" beginnen zu lassen, das jungen Menschen etwas herablassend die Orchesterinstrumente erklärt. Im Abspann dann kommentiert der junge Hauptdarsteller dann die Filmmusik von Alexandre Desplat in ähnlicher Weise. Wundervoll auch die (erfundenen) Kinderbücher Suzys, ihr Hang zu melancholischen französischen Chansons ("Le temps de l'amour" gesungen von Françoise Hardy) und Sams kunstvolle Zeichnungen. Außerdem spielt die Handlung in meinem Geburtsjahr!

Filmwertung: Sehr gut (8/10).

Das Bild der Blu-ray wirkt manchmal etwas weich, fast unscharf, das scheint aber der Quelle geschuldet zu sein, denn Anderson hat wohl um des nostalgischen Effekts willen in 16mm gedreht. Ansonsten gibt es technisch nichts zu bemängeln, und es werden etliche informative Extras angeboten, hervorzuheben die allerdings nicht untertitelten Interviews, u.a. mit Wes Anderson und einem in Cannes aufgenommenen entspannten Bill Murray (jeweils ca. 10 Minuten). Dafür gibt es ein kurzes deutschsprachiges Making of, in dem auch Co-Autor Roman Coppola kurz zu Wort kommt.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wes Andersons Meisterwerk, 5. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich kann von mir behaupten, jeden essentiellen Wes Anderson Film gesehen zu haben. Dabei bin ich kein Verehrer im klassischen Sinn, auch wenn mir sein ästhetischer Stil wie kaum ein anderer zusagt. In bisher jedem Film aber gab es fundamental irritierende Elemente, die es mir verwehrt haben von Meisterwerken zu sprechen. The Royal Tenenbaums ist für mich zusammen mit Rushmore das bisherige Highlight gewesen, auch wenn beide Filme noch an Anfangskrankheiten wie Überladenheit und teilweise konfuses Storytelling litten. Ich mochte auch Darjeeling Limited sehr, allerdings hatte der Film auch mit fundamentalen Schwächen zu kämpfen, wie z.B. dem Fakt, das der bei avantgardistischen Autorenkino meist völlig fehlgeleitete Vorwurf der Langeweile (Jim Jarmusch ist ein typisches Opfer dieser Vorwürfe) dort zutraf. The Life Aquatic with Steve Zissou - im Deutschen auch lustlos mit Die Tiefseetaucher übersetzt - und Fantastic Mr. Fox haben mich gar enttäuscht, da sie zwar wunderbar ästhetisch anzusehen sind (ein Merkmal, das in wirklich jedem Anderson-Film wiederzufinden ist), aber jegliche emotionale Berührung, die in den Höhepunkten von Darjeeling Limited, Royal Tenenbaums und Rushmore aufkam, missen ließen.

Trotzdem bestellte ich Moonrise Kingdom als Blu-Ray, das erste Anderson-Stück für meine Sammlung, ohne ihn vorher gesehen zu haben. Da ich seinen Stil liebe und über die guten Kritiken bescheid wusste, konnte man damit nicht viel falsch machen, dachte ich.

Was soll ich sagen? In diesem Fall wurde ich tatsächlich nicht enttäuscht. Moonrise Kingdom ist Wes Andersons erstes wirklich homogenes Werk, das mir von vorne bis hinten ausnahmslos gefallen hat. Von dem perfekten Cast (was soll man zu Bill Murray, Edward Norton und Bruce Willis noch sagen – besonders Bruce Willis ist eine Offenbarung gerade durch seinen unerwarteten Einsatz in einem Wes Anderson Film) bis zur cinematischen und musikalischen Komposition (ich hatte direkt das Bedürfnis mir den Soundtrack zu kaufen, und vor allem die wunderbare Symphonie von Alexandre Desplat in einem Stück zu genießen) ist alles aufeinander abgestimmt. Der Plot ergibt diesmal wirklich Sinn, auch wenn die Prämisse, zwei Zwölfjährige, die sich verlieben, für einige schwer zu schlucken ist (eine Szene diesbezüglich hätte auch nicht unbedingt in der Intensität sein müssen). Aber das war schon immer der Fall bei Wes Anderson, dass man seine teilweise skurillen aber auch kongenialen Prämissen erstmal verarbeiten muss. Darüber hinaus hat Anderson ein unfassbares Gespür für Details, jedes Bild wirkt lebendig, alles bewegt sich und der Zuschauer mit. In diesem Fall ist es wirklich pure cinema, wie es sonst nur Meister wie Hitchcock vollbringen konnten. Wie Hitchcock ist Anderson ein perfektes Beispiel für den Auteur, den idealen Autorenfilmer und cineastischen Komponisten eines Gesamtwerkes wie er von den Regisseuren und Theoretikern der Novelle Vague verehrt wurde, alles besitzt einen runden, stimmigen Stil, eine eigene Stimme, die Sinn macht und uns jedes Mal in ihr Universum mitreißt. Nicht umsonst hatte ich direkt nach dem Anschauen des Films das Bedürfnis, ihn am gleichen Tag noch einmal reinzulegen und ihn einem Bekannten vorzuführen. Das nennt man Begeisterung, was nicht einfach ist, für eine Person, die tausende Filme jeglicher Couleur gesehen hat und sich selbst Cineast nennt. Aber auch das Ende – ohne es spoilern zu wollen – macht diesmal innerhalb von Wes Andersons Universum wirklich Sinn. Ein kleines Schmankerl obendrauf sind die vielen philosophischen Referenzen, die bei Wes Anderson, einem ehemaligen Philosophiestudenten auch nicht anders erwartet werden sollten und bei denen ich mich als Philosophiekenner natürlich wohl wühle. Bedeutungsleere kann man dem Film nicht vorwerfen.

Wer es noch nicht bemerkt hat, dem sage ich: Der Film ist ohne wenn und aber zu empfehlen und wer sich das erste Mal in den cineastischen Kosmos von Wes Anderson wagt, der ist mit diesem Film genau richtig. Es ist sein bisheriges Meisterwerk, von dem ich sagen kann, dass ihm noch unzählige Rotationen in meinem Blu-Ray Laufwerk bevorstehen wird.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich schön!, 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom (DVD)
Romantische, schöne, farbenreiche und witzige Geschichte die aber niemals kitschig wird. Sehr gute Regieleistung und schauspielerische Kunst. Die farbenprächtige Inszenierung ist unschlagbar. Beste Film seit langem! Sehr empfehlenswert!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seltsam..., 1. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom (DVD)
...bunt, schräg, unsortiert und irgendwie eckig statt rund. So empfand ich Wes Andersons -Moonrise Kingdom-. So gern ich mich von Produktionen begeistern lasse, die abseits des filmischen Mainstreams liegen, hier fand ich keinen Zugang zu einer, meines Erachtens, papierdünnen Story im Harlekinskostüm. Dabei ging es wirklich gut los...

1965 auf der Insel New Penzance Island. Aus dem Ivanhoe Camp der Khaki-Scouts ist Sam Shakasky(Jared Gilman) abgehauen. Sofort macht sich Scout Master Ward(Edward Norton) mit einem Pfadfindertrupp auf die Suche. Sam war schon immer der Außenseiter im Camp, somit ist seine Flucht nicht verwunderlich. Auch die Inselpolizei, in Form von Captain Sharp(Bruce Willis) beteiligt sich an der Suche. Schnell wird klar, dass Sam nicht allein ausgebüxt ist. Suzy Bishop(Kara Hayward) ist an seiner Seite. Sie ist ebenso verhaltensauffällig wie Sam und ihr Vater Walt(Bill Murray) sowie die Mutter(Frances McDormand) setzen alle Hebel in Bewegung, um die Ausreißer zu schnappen. Während Pfadfinder und Polizei heftig suchen, spielt sich zwischen Sam und Suzy eine wunderbare Liebesgeschichte ab. Ob die jedoch glücklich endet, bleibt abzuwarten. Als sich auch noch das Jugendamt einschaltet und dessen Beauftragte(Tilda Swinton) Sam am liebsten per Elektroschock wieder zur Normalität führen will, wird es eng für die Liebenden...

Ich mag es eigentlich aberwitzig und schräg. Bei -Moonrise Kingdom- sprang der Funke der Story jedoch nicht auf mich über. So sehr ich Andersons Filme wie z.B. -Darjeeling Limited- oder -Der Tintenfisch und der Wal- auch schätze, -Moonrise Kingdom- hat mich eher enttäuscht. Das kompensierte auch die hervorragende Besetzung nicht. Wenn Anderson zu Beginn des Films mit der Kamera wie durch ein Puppenhaus marschiert und die bunten Bonbonfarben einen überraschen, erwartet man(oder besser gesagt: ich) eine Menge. Doch die Story versickert in bunten Bildern ohne wirklich roten Faden. Einzig überzeugt hat mich die Romanze zwischen Sam und Suzy. Das waren wirklich Bilder und Dialoge, die mir extrem gut gefielen. Ansonsten hat dieser Plot für mich einfach nicht funktioniert.

Aber sie wissen ja: Entscheiden sie selbst. Es kann durchaus sein, dass Andersons -Moonrise Kingdom- ein cineastisches Meisterwerk ist und ich das nicht erkannt habe. Was mich enttäuscht zurückließ, kann durchaus in der Lage sein, sie zu begeistern. Probieren sie es aus. Aber sagen sie nachher nicht, ich hätte sie nicht gewarnt...
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5.0 von 5 Sternen Träumen, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom (DVD)
wird auch hier erlaubt. Ab in das Reich der Leichtigkeit, der Freude und des Unfugs, was will man zum Entspannen mehr.
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5.0 von 5 Sternen skurril, abgefahren, besonders, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moonrise Kingdom (DVD)
Wenn man Wes Anderson mag, ist "Moonrise Kingdom" ein Muss! Ich habe den Film im Kino gesehen und die DVD nun schon mehreren Leuten zum Geburtstag bzw. zu Weihnachten geschenkt. Wes Anderson typisch wird eine skurrile Welt voller besonderer, ungewöhnlicher Charaktere dargestellt und wie immer mit sehr guten, namhaften Darstellern! Sum up: Tolles Setting, überragende Schauspieler, nette Geschichte - ein umwerfend guter Film!
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