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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal was frisches!
Der Film schafft es eine urkomische Komödie zu sein ohne sich über Behinderte lustig zu machen und gleichzeitig ernste Themen zu anzusprechen ohne auf die Tränendrüse zu drücken.
Die Situation der am Tourette-Syndrom leidenden Eva wird realistisch dargestellt,mit der Behinderung wird authentisch umgegangen.
Da ist wie im realen Leben...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2011 von Reoka

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erfrischend
Ich finde, dass der Film erfrischend rüber kommt. Die ganze Familie wirkt etwas skuril, aber es wird sich über niemand lustig gemacht. Weder über Eva, die an dem Tourette Syndrom leidet, noch über die esoterische Mutter, den arbeitslosen Vater, den erfolglosen Onkel usw. Trotzdem war es kein Film, der mich persönlich berührt hat. Aber es ist...
Vor 9 Monaten von Karibik2009 veröffentlicht


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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal was frisches!, 4. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
Der Film schafft es eine urkomische Komödie zu sein ohne sich über Behinderte lustig zu machen und gleichzeitig ernste Themen zu anzusprechen ohne auf die Tränendrüse zu drücken.
Die Situation der am Tourette-Syndrom leidenden Eva wird realistisch dargestellt,mit der Behinderung wird authentisch umgegangen.
Da ist wie im realen Leben vieler Beeinträchtigter einserseits die Normalität und der Rückhalt innerhalb der Familie,aber auch Ignoranz und Unverständnis bei Außenstehenden zu sehen.
Eva hat frühzeitig die Schule abgebrochen und sitzt jetzt ohne richtige Perspektive da,weil sie weder für einen ganz normalen Job noch für speziell an Behinderte gerichtete Angebote geeignet zu sein scheint.
Die Familie unterstützt sie zwar,jedoch sind Vater und Mutter sehr mit sich selbst beschäftigt und gehen mit Evas Tourette nicht immer richtig um.
So meint zum Beispiel Evas Mutter hinter vorgehaltener Hand,dass Eva sich etwas vormache wenn sie immernoch glaube,eines Tages eine Beziehung mit einem nicht-Behinderten führen zu können,sucht Linderung durch den Kauf überteuerter esoterischer Mittelchen und Talismane und in zahlreichen Vereinen aktiv.
Eva jedoch hat die Nase gestrichen voll von Organisationen,Selbsthilfegruppen usw. und vebringt ihre Tage am liebsten alleine mit dem Fahrrad im Wald,wo sie niemandem begegnen muss.
Die bittere Wahrheit,das sie niemals ein ganz normales Leben wird führen können belastet sie schwer und sie lebt sehr zurückgezogen.
Ihre psychologische Betreuerin hat für Eva nur hohle Phrasen übrig,sie müsse sich "weiterhin mit dem Lebensraum Schule konfrontieren" etc.
Evas Vater hat seine Arbeit im Autohaus verloren,verheimlicht dies jedoch vor der Familie,da er weiß wie wackelig die finanzielle Lage ohnehin schon ist.Statt zur Arbeit zu gehen setzt er sich heimlich in den Wald um Bewerbungen zu schreiben.
Frust rauslassen kann Eva nur bei ihrer exzentrischen Oma oder ihrem Onkel,der sich als wenig erfolgreicher Punkrocksänger durchschlägt.
Sie trifft fast der Schlag als ihr Vater der Familie eröffnet das er einen neuen Job in Berlin erhalten habe.
Eva will den Umzug um jeden Preis vermeiden,da schon das Leben in ihrem gewohnten Umfeld ihr Mühe bereitet und sie den vielen Missverständnissen und Demütigungen während der Schulzeit nicht erneut ausgesetzt sein will.
Die Vorstellung pausenlos alles von vorne zu erklären und überall für Irre gehalten zu werden,ist unerträglich.
Gemeinsam mit ihm überlegt sie sich einen Plan,wie sich sich aus ihrer misslichen Lage befreien kann und plant bei einer Castingshow groß durchzustarten.
Der Film nimmt zu Ende hin eine unerwartete Wendung,allerdings möchte ich hier nicht zu viel verraten.Jedoch ist nicht besagter Talentwettbewerbung der Schlüssel zum Glück.
Mich hat der Film sehr berührt.
Der für gewöhnliche Menschen nur schwer nachvollziehbare Lebensalltag Tourette-Betroffener wird dem Zuschauer ungeschönt und realistisch gezeigt.
Eva ist trotz der Behinderung ein ganz normales Mädchen das zwar sehr offen mit ihrer Situation umgeht und nicht mit ihrer Meinung hinterm Berg hält,aber durch jahrelangen Stress mit der Krankheit bedingt etwas mutlos geworden ist und nicht viel unternimmt um für sich selbst zu kämpfen.
Im Laufe der Handlung gelangt Eva jedoch zu neuem Selbstbewusstsein und schafft es sogar durch reine Willenskraft,in einer Szene die filmerisch extrem gut umgesetzt worden ist,ihre Ticks über einen langen Zeitraum vollständig zu unterdrücken.
Evas sarkastische Art mit der Behinderung umzugehen und die Art und Weise der Charaktere beflügeln die Handlung.
Alles in allem ein wirklich gut gemachter Film,der sich sehen lassen kann und zu Schade fürs Vormittagsfernsehen ist.
Etwas schade,als ich ihn im Kino gesehen hab waren nur 3 andere Menschen außer mir anwesend,dabei ist er auf ganzer Linie überzeugend und nicht verkitscht und verallgemeinernt wie so vieles andere auf diesem Themengebiet.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das bin ich!", 11. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
So stößt uns Andi Rogenhagen in seinen Film -Ein Tick anders- hinein. Ich, das ist Eva Strumpf(Jasna Fritzi Bauer), ein 17jähriges Mädchen, das am Tourette-Syndrom leidet. Eva erklärt erst einmal, dass in "Frankreich; Achtzehnhundertirgendwas..." ihre Krankheit entdeckt wurde. Dann weiht sie uns in ihr Leben ein. Das besteht aus Schwierigkeiten in der Schule und sonstwo. Kein Wunder, wenn sich diese fiesen Ticks einstellen, die aus Eva ein permanente Beleidigungskanone machen. Doch es gibt einen Platz, da ist Eva sicher: Die Familie. Schräg, schön passen da die Mitglieder zusammen. Vater Daniel(Waldemar Kobus) ist Autoverkäufer, der gerade seinen Job verloren hat. Mutter Esther(Victoria Trauttmansdorff) ist kaufsüchtig und esoterisch angehaucht. Onkel Bernhard(Stefan Kurt) denkt er wäre Rockmusiker, und Oma Elfriede(Renae Delfs) jagt gern Staubsauger in die Luft oder ballert mit dem Luftgewehr auf Playmobilfiguren. Eines verbindet die Strumpfs jedoch: Ihre Liebe zu Eva.
Als Evas Papa sich nach einem neuen Job umsieht, wird er tatsächlich in Berlin fündig. Für Familie Strumpf ein Segen, für Eva eine Katastrophe. Sie liebt den Wald und die Tiere und will auf keinen Fall ihre Heimat verlassen. Die Oma schon gar nicht. Also muss was getan werden. Zusammen mit Onkel Bernie heckt sie einen Plan aus, der Familie Strumpf retten soll...

Deutsches Kino mit gaaaaaanz viel Herz! Das ist -Ein Tick anders- von Andi Rogenhagen. Dafür sorgen eine liebevoll gestaltete Geschichte mit gnadenlos guten Charakteren und einer Handvoll Schauspielern, mit denen wir sofort lachen, weinen und mitfiebern können. Inhaltlich ein wenig an -Vincent will Meer- angelehnt und in der Ausführung so kunterbunt schräg wie -Salami Aleikum- und -Leicht zu haben- hat Rogenhagen seinen Film gestaltet. Wenn Eva die Erzählerrolle übernimmt, das Bild stoppt und wir zu einem Trip in Evas Träume, Phantasien und Visionen eingeladen werden, dann ist das; jedenfalls für mich, ganz großes Kino. Untermalt werden diese Szenen von traumhafter Musik. Dabei kämpft Eva nicht nur mit ihrer Umwelt, sondern vor allem mit sich selbst. Da will das Sch... Kühlkissen nicht auf der Stirn halten und der Schluckauf im Gehirn beginnt schon wieder verrückt zu spielen. Das kommt so granidos komisch und tragisch zugleich über den Bildschirm, dass es eine wahre Freude ist, dabei zuzuschauen.

Auch wenn Fluchen ja nun wirklich nicht zum guten Ton gehört, und Flüche und Schimpfworte gibt es reichlich in -Ein Tick anders-, für Andi Rogenhagens Film machen sie bitte eine Ausnahme. Wenn Filmfördergelder in solche Produktionen fließen, dann wurden sie ganz sicher nicht zum Fenster hinaus geworfen. Ich lege ihnen -Ein Tick anders- in jedem Fall dahin, wo er hingehört: Ganz nah ans Herz. Dazu gibt es die ultimative Aufforderung sich den Film unbedingt anzuschauen. Schon jetzt viel Spaß dabei!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Familientragödie mit dramatischen Zügen, 29. Dezember 2012
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
Wie lässt es sich als junge Frau mit spontanen Zuckungen und ebensolchem unkontrollierbaren Schimpfwörter-Ausstoß so leben? Eva ist 17 Jahre alt und muss mit dem Tourette-Syndrom umgehen. Ihre Familie hat sich damit arrangiert. Doch die restliche Umwelt ist mehr als irritiert und deshalb meidet Eva, wo es geht, ihre Mitmenschen, hält sich stattdessen lieber in der abgeschiedenen Natur auf und flüstert mit Molchen.
Als ihr Vater arbeitslos und der Geldhahn von der Bank zugedreht wird, wird es finanziell sehr eng für die Familie. So kann auch ihre Mutter sich eigentlich keine kostspieligen Wunderpülverchen aus dem Esoterik-Laden für Eva mehr leisten. Ihr Vater findet nach intensiver Bewerbungsphase eine neue Anstellung in der Großstadt. Den anstehenden Umzug möchte Eva mit allen Mitteln vermeiden und macht sich ihren klein-kriminellen Onkel Bernie zum Komplizen, was ungeahnte Entdeckungen zur Folge hat....

Ach ja, mal wieder ein beschwingte deutsche Komödie, mit vielen liebenswerten, skurrilen Figuren, gerade in Evas Familie. Natürlich steht aber auch die Frage im Raum, ob man über Menschen mit einer Behinderung lachen darf. Von einer anderen Blickrichtung aus betrachtet, bietet die Geschichte auch viel Nachdenkenswertes über den Umgang mit Menschen, die nicht in die üblichen Raster passen. Beigemischt ist eine kleine, schräge Kriminalgeschichte, die nicht sonderlich innovativ, aber auch nicht öde daherkommt und ganz am Rande eine Mini-Liebelei. Es gibt ein paar Momente des genüsslichen Fremdschämens, gerade beim Casting-Auftritt. Ein Highlight: Die Staubsaugerexplosion.

Jasna Fritzi Bauer ist sicherlich eine ganz wunderbare Besetzung für Eva. Ihr Agieren trägt den Film zu großen Teilen. Renate Delfs als Oma ist eine besondere Freude; wie sie im hohen Alter noch so erfrischend aufzuspielen vermag. Die Rollen sind bis in die Ecken angenehm besetzt. Stefan Kurt zeigt als Onkel Bernie seine humoristische Seite. Die restlichen Mitglieder seiner Band sind eine Wucht.

Was für mich eine spannende Frage bleibt: Ob jemand, der auch vom Tourette-Syndrom betroffen ist, ebenfalls über diesen Film schmunzeln kann.

Extras: 'Making of' ca. 14 Minuten; Arschlichtsong-Clip; Trailershow

Fazit: ungewöhnliche Geschichte, ziemlich gute Unterhaltung
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie das tapfere Schneiderlein, 30. April 2014
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
Eva's Familie quälen akute Probleme: Der Vater hat die Arbeit verloren und verheimlicht dies vor den anderen. Die Kaufsucht ihrer Mutter ist dagegen für alle ersichtlich. Auch Eva's Oma ist ein wenig seltsam. Und dann gibt es da noch Onkel Bernie mit seiner Band.

Als der Vater endlich Arbeit in Berlin in Aussicht hat, fällt für Eva eine Welt zusammen. Sie möchte unbedingt im Ruhrgebiet bleiben. So geht Eva auf Arbeitssuche. Aber ihr Handikap in Form des Tourette-Snydroms verurteilt jedes Vorstellungsgespräch zum Scheitern. Aber Eva hat mit Onkel Bernie noch ein Ass im Ärmel.

Die lustige Geschichte wird flott erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen plakative schwarz-weiss Charakteren hervor. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Gut aus gestattete Szenenbilder bieten manchen Eyecatcher und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler liefern einen kurzweiligen Genrefilm ab.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Film mit Herz, Humor und Tourette - aber flache Story, 13. April 2012
Von 
M.W. (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film beschreibt auf teils phantastische, leichtfüssige, teils reale und auch sehr humorvolle Weise ein Stück Leben eines jugendlichen Mädchens, welches am Tourette-Syndrom erkrankt ist. ( Tourette-Syndrom: "Schluckauf im Gehirn", der sich durch Ticks bemerkbar macht, wobei die betroffene Person unter anderem plötzlich unkontrolliert schreit, schimpft und / oder Grimassen schneidet).

Das Besondere an dem Film ist, dass er kein betroffenes Schweigen auslösen will, sondern zeigt, dass die Lebensumstände mit einer solchen Krankheit nicht nur tragisch sind, sondern doch auch manchmal sehr lustig und herzerwärmend sind.

Ein netter humorvoller Film mit leisen Zwischentönen - die Geschichte selbst ist doch sehr anspruchslos - da hätte man aus der eigentlichen Idee sehr viel mehr rausholen können, aber darum geht es vielleicht auch nicht unbedingt - daher trotzdem noch gerade so 4 Sterne.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Film !, 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
Obwohl ich kein Fan deutscher Komödien bin ( geprägt durch Schweiger-Filme ) , habe ich mich dazu durchgerungen diesen Film anzuschauen , Zum Glück ! Wunderbar tabulos und ohne den üblichen erhobenen Zeigefinger wird hier das Thema '' Tourette -Syndrom '' witzig verarbeitet , ohne es lächerlich zu machen . Die Darsteller sind von Jasna Fritzi Bauer bis zu Waldemar Kobus absolut unverkrampft und der Spaß am Dreh wird in jeder Szene deutlich . Prädikat : Unbedingt empfehlenswert !
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Film, 14. Februar 2012
Von 
Udo Pracht (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
Den Film habe ich zum Glück bei einer der (vergleichsweise) wenigen Aufführungen in 'nem Kino gesehen. Das ist meiner Ansicht nach einer der besten und lustigsten Filme überhaupt, der sich durchaus mit "Wir können auch anders" messen und vergleichen lässt.

Vielen, vielen Dank an den/die Autor(en), Regie und die hervorragenden Darsteller - vor allem an die, insbesondere für ihr Alter, brilliante Hauptdarstellerin - Danke an das ganze Filmteam!!!

Meine Empfehlung an alle: Gucken!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartig und jammerschade, 29. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
Was für ein wunderbares Kleinod einer Komödie, die sich einem ernsten Thema annimmt, ohne in ein falsches Betroffenheitspathos oder noch schlimmer in Mitleid abzugleiten.
Zum Inhalt möchte ich hier gar nichts mehr sagen, sondern mich nur sehr gerne dem schon geäußerten grossen Lob an alle Beteiligten anschliessen, an einen Film der eigentlich keine Nebenrollen hat, bis ins i-Tüpfelchen grossartig besetzt ist und in dem dann doch die phänomenale Hauptdarstellerin hervorstechen muss - Jasna Fritzi Bauer...

Nie gehört den Namen bis zum heutigen Abend - ab jetzt aber unlöschbar auf meiner persönlichen Cinemathek-Festplatte gespeichert.

Ach wie schade, dass - wie der eine Rezensent hier schreibt - solche Filme in den Kinos vor 4 begeisterten Zuschauern laufen und dieser oberflächliche Mainstream a la Zweiohrküken oder Sechsfusshasen - oder wie der Quatsch heißt - Millionen anzieht. Ein paar Hunderttausend mehr für "Ein Tick anders" oder ähnliche charmante, lustige und auf gute Weise ernsthafte Produktionen würden Herrn Schweiger auch nicht ärmer machen aber deutlich mehr zu so etwas verdammt schwierigem wie Herzensbildung beitragen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein schöner Film, 25. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
Der Film ist schlicht gesagt: schön.
Man hat es geschafft Tiefe in die Story zu bringen, ohne schwermütig zu werden. Denn die Protagonistin Eva hat trotz ihrem Manko und den unschönen Situationen die sie deshalb erleben muss nicht ihre Lebensfreude verloren, sie führt sicher keine normales Leben, hat aber ihre Nische gefunden, in der sie glücklich ist.
In meinen Augen hat dieser Film alles was man für einen unterhaltsamen DVD-Abend braucht. Er gibt einem Nachzudenken - nicht zuletzt über sich selbst und die Gesellschaft in der wir leben. Man kann sehr viel lachen, es gibt aber auch filmisch und im Story-telling sehr gut umgesetzte melancholische Stellen, welche aber nicht über den Rest des Films "strahlen", sondern diese schwermütige Spannung zügig wieder gut aufgelöst wird.
Der Film profitiert vor allem durch die sehr einfachen Charaktere welche erst in ihrer Kombination eine gute Komplexität erzeugen. Dieser Film dreht sich um Eva, restlichen Darsteller sind, überspitzt formuliert, Beiwerk; was aber keineswegs schlimm ist. Davon abgesehen haben alle Schauspieler eine tolle Leistung abgeliefert. Nicht zuletzt Jasna Fritzi Bauer.

Über die Story möcht ich an sich kein Wort verlieren. Ist man sich darüber im Klaren wovon der Film handelt, kann man sich ohne weiteres darauf einlassen. Denn in meinen Augen hätte mit dieser Besetzung es auch eine komplett andere Geschichte sein können - denn kurz und bündig erklärt handelt dieser Film vom Leben eines Mädchens "mit Schluckauf im Kopf", wie die Rahmenhandlung aufgezogen ist, wird in diesem Punkt meiner Meinung nach irrelevant.

Ich habe Trailer zu diesem Film damals auf YouTube gefunden. Zu meinem Bedauern war ich leider zu spät dran und er lief in keinem Kino mehr. Speziell zu den Trailern im Bezug auf die Story würd ich aber doch gern ein Wort verlieren. Denn wie die Trailer geschnitten sind und auf eine Geschichte hindeuten, wie ein Mädchen mit Tourette-Syndrom Popstar werden möchte, treffen keineswegs zu. Ihr Versuch mit "Arschlicht" die Charts zu stürmen war lediglich ein Versuch den Umzug nach Berlin zu entrinnen, der Film gipfelt mit einem anderen Vorhaben das zu vereiteln.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Tick anders (DVD)
"Ein Tick anders" ist einen Tick anders als andere Tick-Filme. Er ist heiter, übermütig, unbeschwert, albern, absurd, spannend und manchmal ein wenig traurig. Die (mir) eher unbekannten Akteure liefern allesamt hervorragende Leistungen - allen voran die erfrischende Jasna Fritzi Bauer, die das der Handycap der Protagonistin wunderbar und überzeugend spielt. Zugegeben: Die Story hat einzelne Schwächen und ein dickeres "!?" (ich sag nur: Bankschließfächer), aber das sei dem Film verziehen, weil er mir so gute Laune bereitete - und das nicht zuletzt wegen des schönen Liedes vom "Arschlicht".
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