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644 von 694 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der vermeintliche Minuspunkt - die Kameraführung
Ich möchte mich in dieser Rezension vor allem auf den großen Kritikpunkt vieler anderer Rezensenten beziehen: der technische Stil des Films, insbesondere die Kameraführung bei den Kampfszenen.

Kritisiert wird, dass die Bilder unscharf und verwackelt sind, weil die (Hand)Kamera viel zu schnell schwenkt, sodass der Zuschauer kaum etwas erkennt...
Vor 22 Monaten von S. Maier veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz Nett, nicht überragend
Ich vergleiche es mal einfach mit dem Buch. Die Umsetzung war nicht so gelungen wie erhofft, aber ganz nett zum anschauen.
Vor 1 Monat von Fiedler Andreas veröffentlicht


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644 von 694 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der vermeintliche Minuspunkt - die Kameraführung, 8. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte mich in dieser Rezension vor allem auf den großen Kritikpunkt vieler anderer Rezensenten beziehen: der technische Stil des Films, insbesondere die Kameraführung bei den Kampfszenen.

Kritisiert wird, dass die Bilder unscharf und verwackelt sind, weil die (Hand)Kamera viel zu schnell schwenkt, sodass der Zuschauer kaum etwas erkennt außer flüchtigen Gesichtern, Waffen, etwas Kunstblut.
Da diese Kampfsznenen nicht nur einen wichtigen, sondern auch einen langen Teil des Films ausmachen, fällt diese Art der Kameraführung tatsächlich als Stilmerkmal auf, vor allem zwischen den anderen, ruhigen Szenen, die oft in Nahaufnahme gefilmt sind.
Mich persönlich hat das beim ersten Ansehen nicht wirklich gestört, aber ich kann nachvollziehen, dass Zuschauer, die einen actionreichen Film erwarten, enttäuscht sind, wenn sie von dieser Action nicht ganz so viel sehen - im wahrsten Wortsinn.
Während als Erklärung von anderen Rezensenten vor allem die FSK genannt wurde - also dass durch diesen Filmstil die gezeigte Gewalt so abgemildert wurde, dass er ab 12 freigegeben werden konnte -, möchte ich auf einen anderen Grund verweisen:

Das zentrale Thema der Geschichte von "The Hunger Games" ist die Inszenierung von Gewalt und der perverse Voyeurismus, mit welchem die Bewohner von Panem die Hungerspiele feiern. Was in unserer Gesellschaft an Fernsehformaten wie dem "Dschungelcamp" oder Real-Life-Sendungen kritisiert wird, die mittlerweile beinahe vollständig die "Wer ist der Vater meines Kindes"-Talkshows im Mittagsprogramm der Privatsender ersetzt haben, hat die Autorin der Trilogie, Suzanne Collins, weitergespinnt. Eine Welt, die sich daran ergötzt, geradezu aufgeilt, zu sehen, dass und wie es anderen Menschen (noch) schlechter geht. In unseren Formaten sind es unterbemittelte Hartz4-Stereotypen oder möchtegern C-Promis - in "The Hunger Games" sind es Kinder und Jugendliche der ärmeren Distrikte, die sich gegenseitig abschlachten.
Gemeinsam haben Fiktion und Realität, wie das alles inszeniert und von den Medien sowohl gefeiert wie auch gleichermaßen lächerlich gemacht wird - und dass man genau damit die Zuschauer erreicht.

Der springende Punkt ist nun, dass die Gesellschaftskritik, die Suzanne Collins in Form ihrer fiktiven Welt und der Protagonistin Katniss ausübt, im Film nur funktioniert, wenn die Gewalt, an der sich alle um Katniss herum aufzugeilen scheinen, eben NICHT inszeniert wird. Der Zuschauer soll sich nicht zurücklehnen und die Action genießen - genauer gesagt die Action, wenn Jugendliche sich gegenseitig aus Verzweiflung auf primitive Art töten -, sondern die Geschichte aus Sicht der Protagonistin sehen - buchstäblich. Erreicht werden sollte das laut dem Director Gary Ross (Making Of der Extra-DVD) mithilfe des sogenannten Cinéma Vérité - ein Dokumentarfilm-Stil, der den Zuschauer nah an das Geschehen heran führen soll, zum Beispiel durch Benutzung von Handkameras und schnellen Bildern. Die bekannteste Verwendung dieses Stilmittels in einem Spielfilm ist laut Wikipedia "The Blairwitch Projct".

Wer also kritisiert, dass in einem Film, dessen Geschichte die mediale Inszenierung von Gewalt und Elend kritisiert, die Gewalt in Form der oft erwähnten Kampfszenen nicht nach Art "Hollywood" detailiert und am besten noch in Zeitlupe und aus allen Perspektiven dargestellt wird, hat den Kern meiner Meinung nach nicht verstanden und sollte vielleicht besser zu richtigen Actionfilmen greifen. Denn "The Hunger Games" ist trotz der vielen Action und Stunts mehr Drama und Dystopie.

Da ich diesen Kommentar in Form einer Rezension mit höchster Bewertung verfasst habe, möchte ich abschließend sagen, dass ich die Übersetzung Buch-zu-Film sehr gelungen finde. Vor allem die schauspielerische Leistung von Jennifer Lawrence und die liebevollen Details am Set, beispielsweise das Essen und die Stylings im Kapitol, machen aus dem ersten Roman der Trilogie einen Film, den ich mir auch gerne ansehe, obwohl ich die Bücher seit ihrer Erstveröffentlichung kenne und längst eigene Bilder im Kopf hatte, bevor über eine Verfilmung überhaupt gesprochen wurde.
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287 von 357 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen übertroffen, 23. März 2012
(Der erste Teil der Rezension bezieht sich ausschließlich auf den Film, den ich (40) zum Kinostart am 22.03.12 zusammen mitmeiner Tochter (12) gesehen habe. Auf die BlueRay beziehe ich mich im zweiten Teil. Fast immer kauft man eine DVD/BD aber sowieso in erster Linie wegen des Films...)

Obwohl ich das Buch Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (noch) nicht gelesen habe, hatte ich recht spezielle und hohe Erwartungen an den Film und muss sagen, diese wurden deutlich übertroffen.

Allein das vielschichtige Thema fand ich sehr reizvoll und war gespannt auf die Umsetzung - auch, weil sich der Film an Jugendliche und Erwachsene, Mädchen und Jungen gleichermaßen richten will.

Im Anspruch muss man vielleicht zu kleinen Abstrichen bereit sein, weil große Teile des Zielpublikums mitten in der Pubertät stecken und die Welt eben anders wahrnehmen. Ein monumentales Werk sind "Die Tribute von Panem" somit nicht - müssen sie aber auch nicht sein. Aber gerade für junge Erwachsene ist die Beschäftigung mit den grundlegenden Themen für deren Entwicklung wirklich wichtig. Und etwas Älteren schadet das Nachdenken über die Gesellschaftskritik, die Suzanne Collins in der Trilogie verarbeitet hat, gewiss auch nicht.

Die Darstellung des totalitären, Menschen verachtenden Regimes empfand ich gelungen und wirklich beklemmend. Regime, wo ein Menschenleben, ein Individuum, nichts zählt, gab es in Deutschland mehrfach. Es gab und gibt sie immer noch weltweit und Menschenhass hat längst in Amokläufen von irregeführten oder angeblich religionsgetriebenen Einzeltätern eine neue Dimension erreicht. Diktaturen haben, wie der arabische Frühling gerade zeigte, nichts von ihrer Aktualität und Ihrem Grauen eingebüßt.

In einer ebensolchen Diktatur leben Katniss Everdeen und Peeta Mellark, die tragischen Helden der Geschichte, in Distrikt 12 des postapokalyptischen Nordamerika. Der äußerste Bezirk, Distrikt 12, ist offensichtlich eine Metapher für das Leben am Rand der Gesellschaft.

Die Liebesgeschichte, insbesondere die Beziehung zwischen Katniss und Gale erfährt im Film nicht den Tiefgang, der ihr im Roman offenbar gewährt wird. Dies wirkt sich aber nicht wirklich nachteilig auf die Handlung aus. Die Hauptdarsteller (Josh Hutcherson als Peeta war mir bereits 2007 in Brücke nach Terabithia sehr positiv aufgefallen, Jennifer Lawrence wurde nicht zu Unrecht für ihre Rolle in Winter's Bone 2012 für den Oscar nominiert) schlagen sich in den anspruchsvollen Rollen hervorragend. Über gut zwei Stunden begleitet man ihre Entwicklung, die auch den gealterten und mit sich und dem Leben hadernden alkoholabhängigen Gewinner einer lange zurück liegenden Ausgabe der Hungerspiele nochmals zum Umdenken bringt. Haymitch Abernathy, sehr glaubhaft dargestellt von Woody Harrelson, kommt zur Besinnung und schöpft nochmals Mut, als er den beiden Tributen seines Heimatdistrikts Unterstützung gewähren kann. Unterstützt werden sie ebenfalls von Cinna, eine eindimensionalere aber ebenfalls wichtige Figur, verkörpert von Lenny Kravitz. Der Widerspruch zwischen dem im Überfluss schwimmenden Capitol und den Bewohnern der Distrikte wurde mit einfachen Mitteln sowie ausgefeilter Technik filmisch optimal umgesetzt.

Um den Film "Teeniekompatibel" zu machen, hat man sich in den Kampf- und Metzelszenen eines einfachen Kameratricks bedient. Unscharfe Bilder mit raschen Schwenks und Schnitten und die FSK-12-Freigabe konnte geschafft werden. Es bleibt natürlich trotzdem die dramatische Tatsache, dass die Geschichte (Grubenunglück und Aufstand in Distrikt 11 außen vor gelassen) nicht ohne 23 Todes-, größtenteils Mordopfer, auskommt. Wem diese Darstellungen nicht hart genug erscheinen, der hat den eigentlichen Sinn hinter dem Werk ganz sicher nicht verstanden.

Der modernen Medienwelt mit "Reality-TV", Castingshows und unsinnigen Wettkämpfen, die nur der Präsentation von Sponsoren dienen, wird ein entlarvender Spiegel vorgehalten - obwohl der Film moderne Medien für (exzellentes) Marketing nutzt wie kein anderer jemals zuvor. Ein wenig Truman-Show, etwas Gladiator und ganz viel Einzigartigkeit machen den Film sehr sehens- und empfehlenswert.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen, werde aber sicher nicht bis dahin warten, sondern mich vorher am Bücherregal meiner Tochter vergreifen, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht...

BlueRay: Neben deutschem Ton ist nur der englische Originalton (beide 5.1) enthalten. Den gesparten Platz hat Studiocanal optimal genutzt und die Scheibe randvoll gepackt mit Extras. Die Entstehung von "Die Tribute von Panem" gewährt mit über zwei Stunden Spielzeit umfangreiche Einblicke in die Entstehung des Films:
- Intro
- Countdown
- Das Casting
- Design
- Bereit für die Arena
- Vor Ort in Panem
- Effekte
- Postproduktion
- Möge das Glück stets mit Euch sein

Inhaltlich wiederholt sich manches in den weiteren Extras, die nochmals ca. 1 3/4 Stunden Spielzeit aufweisen:
- Auf dem schwarzen Teppich
- Die Mode von Panem
- Geschichten von den Tributen
- Die Tagebücher der Tribute
- Die Stunts in "Die Tribute von Panem"
- Die Nahrung in Panem
- Briefe aus dem Rosengarten
- Propaganda-Film
- Scrapbook
- Biographien
- Kino-Trailer (deutsch und englisch)

Bild und Ton der BlueRay sind hervorragend, vielleicht einziges Manko ist, dass nur deutsche Untertitel vorhanden sind.
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97 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schauspieler und Umsetzung haben's geschafft (4,5 Sterne), 28. März 2012
Nach einer Reihe guter Meinungen von Bekannten, die entgegen ihren negativen Erwartungen den Film als gut bewertet haben, wurde ich doch überzeugt, ihn mir selbst ebenfalls anzuschauen. Neugierig war ich ohnehin und der Trailer hat auch viel versprochen - was meistens normalerweise bedeutet, dass man enttäuscht wird. Aber das ist hier tatsächlich mal nicht so.

Die Hungerspiele haben genau das wiedergespiegelt, was auch in den Büchern deutlich wird und die Umsetzung hält sich sehr nah am Buch. Was letztendlich den entscheidenden Punkt ausgemacht hat, dass der Film funktioniert, waren die hervorragenden Leistungen jedes einzelnen Schauspielers, die ihre Parts überzeugend herübergebracht haben. Obwohl ich im Vorfeld skeptisch war, weil ich mich nicht ganz mit dem Cast einiger Personen anfreunden konnte, bin ich im Nachhinein doch sehr überrascht, dass mich diese hier eines anderen belehren konnten.

Was ich sehr interessant, originell und gut gewählt fand, war dass größtenteils im Film auf Hintergrundmusik verzichtet wurde. Nur an entscheidenden Stellen unterstreicht sie die jeweilige Szene und bekommt dadurch den doppelten Effekt, sodass es noch tiefer auf den Zuschauer einwirkt. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass mehr Aufmerksamkeit auf die Protagonisten gelenkt wird, wodurch diese natürlich noch mehr überzeugen müssen - und das haben sie mit Bravur gemeistert. Es gab eine Stelle (die sich wohl jeder denken kann), an der mir wirklich die Tränen gekommen sind, obwohl ich das weder beabsichtigt noch erwartet habe.
Durch diesen effektiven Einsatz der Musik und der wirklich guten Kameraführung kamen mir viele Szenen viel intensiver vor. Das ist mir vor allem bei den brutalen Kämpfen aufgefallen. Eigentlich wurde nichts zu deutlich gezeigt und auch die Anzahl an diesen hält sich gering. Dennoch war man irgendwie ein bisschen geschockt.

Auch die sogenannte "Liebesbeziehung" kommt genau so herüber, wie es beabsichtigt wird. Jennifer Lawrence hat ihre Rolle in dieser Hinsicht so hervorragend umgesetzt, dass man ihr die Zuneigung und sich entwickelnde Liebe zu Peeta wirklich als das abkauft, was es denn auch ist: aus der Not und Verzweiflung heraus geschauspielert, um sich beide zu retten.

Durch das abwechselnde Hin und Her zwischen rasanten und langsamen Szenen hatte man zeitweise das Gefühl, der Film hätte ein paar Längen. Im Grunde jedoch waren es nur viele kurze Szenen nacheinander, die vor allem diverse Details, die wichtig für das Verständnis sind, wiedergegeben haben.

Für Leute, die die Bücher nicht kennen, mag das Ende vielleicht seltsam sein, hat es doch nicht das gewohnte HappyEnd-Feeling. Der Anfang hin zum Spannungsaufbau über das Finale bis hin zum Ende gleitet fließend ineinander über, sodass das Gesamtbild irgendwie einen harmonischen, gleichmäßigen Fluss ergibt. Vielmehr kommt die nicht endende Kritik an der uns so bekannten Gesellschaft zum Tragen, und verdeutlicht gleichzeitig den langen und nicht ohne weitere Opfer bringenden Weg zur Veränderung - schwankt doch eine Menge Unheil in den letzten Szenen mit.

Alles in allem finde ich diese Buchverfilmung mehr als gelungen, die Problematik und die Atmosphäre der Bücher kommen toll zur Geltung und vor allem die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin der Katniss Everdeen hat mich beeindruckt.

Ich bin mir sicher, dass Lionsgate die Fortsetzung bereits in Auftrag gegeben hat und bin gespannt auf den 2. Teil.

P.S. Habe ich schon erwähnt, wie wunderbar die rar gesähte Filmmusik den Film unterstützt? ;)

Edit:
Da ja alle Welt die Kameraführung kritisiert. Dass das ein absichtliches Stilmittel des Regisseurs ist, um Katniss' Ohnmacht gegenüber dieser Extremsituation, die sie vollkommen überfordert, darzustellen, scheint nicht jedem klar geworden zu sein. Ross hat bewusst versucht, den Film aus ihrer Sicht zu drehen. Würde man die beeindruckenden Kulissen durch scharfe Bilder allein wirken lassen, hätte es einfach nur den Effekt, dass Katniss beeindruckt wäre. Dabei würde aber völlig außen vor gelassen, dass es ihr im Grunde eigentlich Angst macht, wie unterschiedlich die beiden Welten sind. In kürzester Zeit prallen so viele verschiedene und neuartige Eindrücke ein, gleichzeitig hat sie ständig vor Augen, dass ihr Leben bald endet und dass sie nichts weiter ist als eine Schachfigur, dessen Ableben niemanden interessiert, ja es gar von einem Teil bejubelt wird, mit dem sie keinerlei Verbindungen hatte, bis sie an den Spielen teilnimmt. Sie hat überhaupt keine Zeit, das alles sacken zu lassen und zu verarbeiten, sie wird von einem Extrem ins nächste geschubst. Dass ihr da mehr als einmal der "Kopf schwirrt", ist aus meiner Sicht nachvollziehbar und deshalb bin ich auch der Meinung, dass Ross das in dem Film wunderbar herüber gebracht hat.

(Wer übrigens aufgrund einer anderen Meinung auf "Nicht hilfreich" klickt, versteht scheinbar den Sinn hinter diesem Button nicht.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswerte Mischung aus Fantasy-Drama und Dystopie, 23. Januar 2013
Ich finde normalerweise in jeder Suppe ein Haar, aber hier muß ich sagen: Dieses DVD-Set (2-Disc-Edition) muß man haben. Der Hauptfilm ist absolut sehenswert und das ganz sicher nicht nur ein einziges Mal. The Hunger Games kann man sich mehrfach anschauen und wird dabei immer neue Facetten entdecken.
Das Bonusmaterial sehr ausführlich und absolut spannend. Tolle Interviews, interessante Einblicke in die Entstehung des Films und last but not least wunderbare Eindrücke von Jennifer Lawrence, der Darstellerin von Katniss Everdeen.
Meine persönlichen Highlights waren die Wilhelm-Tell-Szene, in der Katniss auf einen Apfel schießt, um die Aufmerksamkeit der Sponsoren zu gewinnen und das Ende, glücklicherweise kein typisches Hollywood-Happy-End, wo sich die Turteltäubchen kriegen und alle ihre Jacket-Kronen in die Kamera halten. Im Gegenteil: Ich empfand das Ende als sehr bewegend.
Um auf die moralisch getränkten Zeigefinger einzugehen, die den Film am liebsten auf den Index setzen würden: Klar, eine Dystopie ist nicht automatisch moralisch einwandfrei. Einige Stimmen hier bei amazon meinen, The Hunger Games sei zwar eine Dystopie, aber eben eine mißlungene. Das ist ja alles schön und gut. Aber dann bleibt immer noch ein ganz wesentlicher Aspekt der Geschichte, nämlich Liebe! The Hunger Games erzählt von einer jungen Frau, die ihre kleine Schwester vor dem sicheren Tod bewahrt, indem sie sich als Freiwillige zu einem Gladiatorenspiel meldet, das mit großer Wahrscheinlichkeit ihren Tod bedeuten wird. Katniss opfert sich für ihre Schwester, weil sie sie über alles liebt. Nach Beginn der Spiele wird dann auch denjenigen Zuschauern, die das Buch nicht kennen, klar: Da geht es nicht um die Bundesjugendspiele, nein es geht ums nackte Überleben! Nur der stärkste Kämpfer kann bestehen. Um den existentiellen Überlebenskampf der Protagonistin zu verdeutlichen bedarf es der Gewalt. Ohne die gnadenlosen Gewaltszenen könnte man auf die Idee kommen, das Ganze sei für Katniss ein Spaziergang, wo man sich schlimmstenfalls nasse Füße holen kann.

Wegen der massiven Kritik betreffs der fragwürdigen Alternsfreigabe ab 12 hier nur ein kleiner Gedanke: Schon mal Tom und Jerry gesehen? Da geht es ganz schön brutal zu, und solche Sendungen werden von sehr kleinen Kindern gesehen. Und Harry Potter? Da gab es doch wirklich auch Szenen, die brutal oder mindestens grenzwertig waren! Oder erinnert euch an Jurassic Park! Bei diesem Film gab es Untersuchungen zur Veränderung der Pulsfrequenz in den besonders angsteinflößenden Szenen. Damals wurde diskutiert, ob der Film für 12-Jährige zu hart sei.
Man hat als Eltern einen Mund zum Sprechen, um mit den Kindern über den Film zu diskutieren. Daß aber auch kleinere Kinder die Panem-Bücher lesen, kann man gar nicht verhindern. Wenn man es verbietet, lesen die Kids heimlich in der Schule oder wenn sie unter Freunden sind. Verbote oder gar ein erhobener Zeigefinger nützen da gar nichts.

Übrigens: Die Kritik an der Wackelkamera" in den Actionszenen ist komplett unangebracht. Es handelt sich vielmehr um ein künstlerisches Stilmittel (Cinéma Vérité), das dem Zuschauer ermöglichen soll, das Geschehen aus KatnissŽAugen zu sehen, was aus meiner Sicht den dystopischen Aspekt des Films sehr gut unterstützt. Mehr dazu auf der Bonus-DVD.

Um diesen Film zu genießen und ihn dementsprechend zu würdigen, sollte man versuchen, die Buchvorlage auszublenden (okay, leichter gesagt als getan), sich zurückzulehnen und den Film als solchen einfach wirken zu lassen. Wenn man das schafft, wird der Film zum Erlebnis: dank der großartigen Schauspieler, allen voran Jennifer Lawrence, die mich komplett bezaubert und durch den Film getragen" hat.
Die Hauptdarstellerin ist es, die The Hunger Games so außerordentlich sehenswert macht. Ihr Gesicht erinnert mich stark an die junge Shannon Doherty (Charmed"), die sich leider die Karriere durch ihr divenhaftes Gehabe verdorben hat. Nicht so Jennifer Lawrence: Sie spielt mit einem natürlichen Charme und mit einer ungekünstelten Ernsthaftigkeit, die absolut überzeugend ist. Ihre weichen Gesichtszüge spiegeln ihre Verletzbarkeit, die zugleich ihre Stärke ist. Mich hat ihr Spiel sehr berührt, und ich würde gern mehr von ihr sehen.
Weiterhin sehr beeindruckt haben mich die jugendlichen Schauspieler, insbesondere die Darstellerinnen von Prim" und Rue".
Weniger beeindruckend, gleichwohl sehenswert: Wes Bentley (American Beauty") mit einer seiner Figur entsprechend teuflischen Bartrasur (Bartfrisur trifft es eher ...) und ein ziemlich unrasierter Woody Harrelson (Cheers", Natural Born Killers"), die alle beide neben Jennifer Lawrence zwar merklich verblassen und eher wie Statisten wirken.
Gänzlich überraschend: Lenny Kravitz, der mit seiner ruhigen und sanften Art punktet und spielerisch überzeugt.
Leider etwas nervig ist die Synchronstimme der Effie, die die Figur besonders in Kombination mit ihrer clownsartigen Aufmachung hysterisch wirken läßt. Die Stimme ist einfach too much, da empfiehlt sich der englische Originalton.
Und dann wäre da noch Donald Sutherland, der vor dem Dreh einen 3 Seiten langen Brief an Gary Ross schrieb, in dem er u.a. die Symbolik der Rose und die Bedeutung von Hoffnung in totalitären Systemen erläuterte: Wieso muß es einen Gewinner geben? Hoffnung! Das einzige, was stärker ist als die Angst, ist die Hoffnung! Deshalb muß es einen Gewinner geben."
Wenn man den Namen Donald Sutherland in der Besetzungsliste sieht, fragt man sich sofort: Ist dieser Film so flach und farblos, daß man ihn mit lauter Hollywood-Größen aufpeppen muß? Gehen die Zuschauer allein wegen der prominenten Namen ins Kino, die als Kassenmagneten fungieren sollen oder müssen?
Die Antwort ist: NEIN! Die Jungdarsteller sind allesamt so hinreißend, daß die alten Hollywood-Hasen neben ihnen beinahe verblassen. Insgesamt bietet die Besetzungsliste eine gelungene Mischung aus alter Garde und frischem Blut.

Für mich ist The Hunger Games einer der wenigen Filme, die ich mir mit Sicherheit mehrmals anschauen werde.
In diesem Sinne: May the odds be in your favour! Henceforth and forevermore ...
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37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehautverdächtige Darstellung eines kleinen Meisterwerkes!, 25. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Natürlich habe auch ich die Panem-Trilogie gelesen und war ganz aus dem Häuschen, als die erste Verfilmung anstand - und zu recht! Ich war aber gewiss nicht darauf vorbereitet wie emotional dieser Film sein würde und damit meine ich nicht erst mit den Kämpfen in der Arena und dem dramatischen Schluss. Nein, mich berührte schon zutiefst die Szenen der Ernte in Distrikt 12 und das Verhältnis von Katniss und Prim. Was im Buch bereits gut dargestellt wurde, um zu verstehen, warum Katniss so handelt wie sie es eben tut, wird hier dank einer überragenden Jennifer Lawrence, so glaubwürdig dargestellt, dass es bei mir ein Gefühlsbad aus Angst, Wut, Trauer und Verzückung (gerade bei den Fernsehinterviews) hervorrief. Bis in die kleinste Nebenrolle wurde der Film wirklich ausgezeichnet besetzt. Eine Überraschung war da auch die gerade mal 15-Jährige Clove-Darstellerin Jsabelle Fuhrmann, welche mit einer Eiseskälte ihre Mitstreiter ausschaltet oder Lenny Kravitz als nachdenklicher Stylist Cinna.
Die Ausstattung des Filmes ist für mich auch gelungen, ich hätte nicht unbedingt beschreiben können, wie ich mir Panem nach dem Lesen der Bücher vorstelle, doch so wie es im Film umgesetzt wurde, kann ich es nur unterschreiben. Gerade die spektakulären Kostüme, sind ein wirklicher Blickfang.
Die Kameraführung, welche von einigen kritisiert wurde, fand ich, um ehrlich zu sein, sehr interessant und gerade während der Ernteszene ziemlich mitreißend! Für mich ging dies auf und zeigt noch einmal wie überragend diese Verfilmung eigentlich geworden ist, sodass bei mir während 137 Minuten keine Sekunde lang Langeweile eintrat.
Etwas schade fand ich jedoch, dass vom Soundtrack Die Tribute Von Panem/The Hunger Games: Songs From District 12 And Beyond [+Digital Booklet] lediglich drei Lieder im Abspann gespielt wurden. Es sind wirklich 16 tolle Songs, die ich aber eigentlich auch nicht während des Filmes vermisst hatte, weil er auch so schon unglaublich stimmungsvoll ist.
Wer, wie ich, so angetan vom Film war, der wird auch mit dem umfassenden Bonusmaterial seine wahre Freude haben. Hier wird umfassend die Entstehung der einzelnen Filmelemente erläutert.
Ich mochte die Tribute von Panem Romantrilogie sehr, doch die Verfilmung liebe ich, auch dank einer herausragenden Jennifer Lawrence. Ich ahne, dass diese DVD noch öfter in meinem Player landen wird! ML
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz Nett, nicht überragend, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich vergleiche es mal einfach mit dem Buch. Die Umsetzung war nicht so gelungen wie erhofft, aber ganz nett zum anschauen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Qualität im HD stream bleibt hinter den Erwartungen zurück, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Inhaltlich ist der Film sicher etwas für ältere, die FSK sollte bei 16 Jahre sein.
Die Geschichte wird spannend erzählt und mit martialischen Bildern untermalt.
Technisch:
Meine erste Online-Ausleihe. Habe mich etwas über die HD-Qualität gewundert, hatte mehr erwartet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr überzeugend!, 13. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Versuch der Umsetzung ist vielleicht nicht so gut gelungen, wie es sich Buchfans wahrscheinlich gewünscht haben, aber wirklich gelungen.
Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe und habe mich von der ersten Sekunde an in ihn verliebt. Für mich gab es keinen anderen Film, der mir besser gefallen hatte, als dieser.
Einige Tage später habe ich mir das Buch gekauft und es in weniger als einer Woche verschlungen (es war das erste Buch, dass ich freiwillig gelesen habe und es war für mich sehr dick, obwohl ich damals bereits 14 war - mittlerweile sind solche Bücher für mich aber normal). Danach konnte ich mich nicht mehr an den Film erinnern, wenn ich ehrlich sein darf.
Dennoch hatte ich den Film am Tag der Erscheinung schon in meiner Hand und habe ihn mir sofort angesehen. Da ich zu diesem Zeitpunkt das Buch schon drei Mal gelesen hatte, war ich vom Film dann ein kleines Bisschen enttäuscht, weil ich mich noch gut daran erinnern konnte, wie gut er mir gefallen hattte, nachdem ich im Kino war. Das ist langsam verflogen, als ich mir den Film immer wieder ansah und Gefallen daran fand ihm mir in English anzuschauen - so ist er noch besser, als er eigentlich sowieso schon ist.
Mittlerweile mag ich den Film sehr gerne und sehe ihn mir regelmäßig an. Die Schauspieler, allen voran Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson, haben ihre Figuren sehr gut in die Realität umgesetzt. Sie schaffen es, die Gefühle ihre Figuren vollkommen wiederzuspiegeln. Die Kameraführung ist sehr gewöhnungsbedürftig - gefällt mir nicht ganz so gut, aber macht den Film geheimnisvoller. Eine Buchverfilmung ist einfach schwer umzusetzen, aber demnach wurde eine gute Arbeit geleistet.
Eine kleine, aber schwere Kritik habe ich dennoch: Der Rückblick auf das erste Treffen von Katniss und Peeta ist schwer verständlich umgesetzt. Ich habe es erst verstanden, als ich das Buch gelesen hatte.
Alles zusammen ist der Film denoch sehr gut und ich würde ihn jedem empfehlen, der gerne eine etwas ausergewöhliche Geschichte sehen möchte und trotzdem nicht auf Action verzichten will. Auch wenn es den einen oder anderen Kritikpunkt gibt, ist der Film sehr sehr gut - was ich sagen kann, auch wenn ich ein riesen Fan der Bücher bin - und sollte in keinem Wohnzimmer fehlen.
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92 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen The Hunger Games machen so nicht Hunger auf MEHR, 5. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Machmal weiß man, dass man sich nicht viele Freunde machen wird, wenn man eine Rezension hier schreibt und eine gewisse Meinung zu einem Film vertritt.
Bei dieser Rezension zu Hunger Games wird das der Fall sein.

Dabei liegt es nicht einmal an der Story des Films, sondern an der inkonsequenten Umsetzung.

Doch zunächst einmal etwas uneingeschränkt Positives: Die Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence ist (nicht nur in dieser Rolle) ein Genuß! Sie besitz eine unglaubliche Ausstrahlung und Spielkraft und trägt den Film über so manche gravierende Schwäche hinweg. Sie schafft es auch in ihrem Spiel die Zerrissenheit der von ihr verkörperten Hauptfigur rüber zu bringen. Schließlich muss sie töten, um zu überleben.

Nun allerdings zu den Schwächen des Films: Konzipiert als PG 13/FSK 12 Film kann der Film der Story nicht gerecht werden. Die eigentlich notwendiger Weise zu zeigende Gewaltätigkeit des "Speaktakels" Hunger Game wird zwar ansatzweise gezeigt, aber das Gezeigte ist für das Thema zu wenig und für 12 jährige zu viel. Kinder, die sich gegenseitig brutal töten sollen, das ist einfach vom Thema her nichts für 12 jährige und Jüngere, die in Begleitung von Erwachsenen den Film ja schließlich auch sehen können. Dies ist das größte Manko des Films, denn so hat man nicht ansatzweise das Gefühl das zu sehen und mitzuerleben, worum es eigentlich geht. Auch die ansonsten düstere Darstellung der (Horror-)Zukunft ist für Erwachsene zu wenig überzeugend, für 12 jährige und jüngere jedoch zu bedrohlich. Ein mulmiges Gefühl kann man auch deshalb bekommen, weil der Film durchaus von den Action-Schauwerten der Hunger-Spiele lebt und somit das Spektakel mit zelebriert.

Zweites Manko: Die auch im Übrigen inkonsequente Machart des Films. Harte und unterkühlte Wackelkamerabilder einer düsteren Welt zwischen bunten, weichgezeichneten CGI Bildern, wobei die Effekte äußerst billig wirken. Ein Großteil der CGI Effekte besitzt so gut wie gar keine Tiefenschärfe und wirken dadurch extrem unreal. Selten - außer bei Twilight - sah man schlechtere Effekte in einem aktuellen Blockbuster mit einem solchen Budget. Hier hätte man deutlich mehr Sorgfalt walten lassen sollen.

Eingeführte Charaktere und Darsteller, deren Storylines zumindest in diesem Teil ins Leere laufen tauchen neben überforderten Darstellern wie Elizabeth Banks auf, deren Screentime deutlich übersteigert ist. Bei jedem Auftritt von Donald Sutherland hingegen glaubt man in seinem Gesicht die Frage zu lesen "Was zum Teufel mach ich eigentlich in diesem Film?!", eine Frage, die der Film nie beantworten wird.

Auch die Erzähstruktur und der Fluss des Films ist inkonsequent. Gehetzte, wild geschnittene Wackelkamera "Game" Szenen stehen ellen langen und langweiligen Einstellungen entgegen, die den Film kein bisschen weiter bringen und den Fluss ins Stocken bringen, ihn sogar über weite Strecken zäh erscheinen lassen und ihm vor allem jedwede Spannung rauben.

Insgesamt macht mir zumindest dieser erste Teil der Hunger Games Filme wenig Lust auf mehr. Da muss schon eine deutliche Steigerung beim 2. Teil kommen und vor allem eine konsequentere und spannendere Machart. Für einmal sehen geht der Film sicher in Ordnung, ein Klassiker mit Suchtpotential sieht allerdings definitiv anders aus! Eigentlich sehr schade, denn die Sory an sich hätte das Potential zum Klassiker!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Film...... aber nicht für Kinder ab 12 !!!!!!!!, 26. August 2012
Von 
miraculum - Alle meine Rezensionen ansehen
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Ich konnte unvoreingenommen an den Film herangehen, da ich die Bücher nicht gelesen hatte. Der Film war etwas deprimierend, aber ich denke, diese Wirkung war so gewollt. Ich fand den Film spannend und werde mir auf jeden Fall auch die nächsten Teile ansehen. Vor allem fand ich aber die schauspielerische Leistung aller Akteure sehr sehenswert. Die Auswahl der Darsteller war Klasse!

Allerdings kann ich nur vier Sterne vergeben, da ich kein Verständnis dafür habe, diesen Film ab 12 Jahren freizugeben. Teilweise war er sehr grausam. Es wurden Kinder auf bestialische Weise getötet. Selbst ich musste einige Male wegsehen, da mich diese Stellen sehr mitgenommen haben. Die Altersbeschränkung hätte mindestens auf 16 Jahre gesetzt werden müssen! Wo bleibt da der Jugendschutz?

Allen Erwachsenen, die gern gute Filme mit toller schauspielerischer Leistung sehen, kann ich diesen Film sehr empfehlen!
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