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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert!
Der Film beginnt mit den Worten "Mein Name ist Dito und ich werde alle verlassen".

Es ist ein Drama über ein paar Jungs, die in New York/Queens aufwachsen und dabei durch einige Probleme gehen.
Mädchen, Drogen, Bandenkriege, Probleme in der Familie.

Dito (hervorragend dargestellt von Robert Downey Jr.) kehrt nach 15 Jahren nach Queens...
Veröffentlicht am 6. August 2008 von Judith

versus
3.0 von 5 Sternen schwache Umsetzung
Trotz der Besetzung mit Channing Tatum und Robert Downey Jr. entsprach der Film nicht meinen Erwartungen. Die Story ist ganz ok, aber die Umsetzung ist furchtbar. Daher gibts von mir nur 3 Sterne.
Vor 7 Monaten von Christina Korel veröffentlicht


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert!, 6. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
Der Film beginnt mit den Worten "Mein Name ist Dito und ich werde alle verlassen".

Es ist ein Drama über ein paar Jungs, die in New York/Queens aufwachsen und dabei durch einige Probleme gehen.
Mädchen, Drogen, Bandenkriege, Probleme in der Familie.

Dito (hervorragend dargestellt von Robert Downey Jr.) kehrt nach 15 Jahren nach Queens zurück, um mit seinem sterbenden Vater und seinen alten verbliebenen Freunden Frieden zu schließen.
Der junge Dito wird von Shia LaBeouf sehr authentisch dargestellt - er drückt die Gefühle des Jugendlichen sehr gut aus. Dito fühlt sich vom Vater unverstanden, ungeliebt - er hat immer wieder das Gefühl, dass sein Vater Antonio mehr liebt und achtet als ihn.

Antonio ist der Rebell und Anführer der Gruppe. Der junge Antonio wird wundervoll dargestellt von Channing Tatum, er hat die Gabe den Rebellen total überzeugend darzustellen.
Antonio wächst nicht wie sein Freund Dito in einer liebenden Umgebung auf - wird ständig vom Vater geschlagen, hat keinen Job, schlägt sich irgendwie durch.
In manchen Szenen spürt man aber, dass hinter der harten Fassade ein sensibler Jugendlicher steckt. Zum Beispiel beim Begräbnis seines Bruders, in der Antonio auf Dito losgeht und ausrastet. Oder als er den Angriff der Jugendbande auf Dito rächt, was mit Todschlag endet und Antonio im Gefängnis landet.

Die Szenen mit den Kids sind authentisch. Mit einem richtigen Mass einer gewissen Situationskomik, die Dramatik wird gut umgesetzt.
Sehr gut gefallen haben mir die Szenen-Übergänge vom jungen zum alten Dito, der Zeit von damals und heute.

Ein wirklich guter Film der mich total überzeugt und zum Nachdenken gebracht hat - mit sehr gutem Soundtrack und durchwegs tollen Schauspielern. Sehenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Leute die auf gute Filme stehen und nicht nur auf Popcorn Kino......, 9. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
ich kann nur sagen der Film ist jeden Cent wert.....klar ist es nicht das typisch übertriebene Teenie Ding wo am Ende meist alles "besser" wird.....wer auf sowas steht und Gradlinigkeit in einem Film braucht, dann FINGER WEG der ist nix für euch!!!!

Die Besetzung in dem Film ist sehr stark sowohl bei den "jungen" wie bei den "alten" Charakteren.

Ich war von Anfang an gefesselt von dem Film,denn er hat das was für mich ein guter Film braucht...man baut schnell große Sympathie(auch oder vorallem für den scheinbar so "bösen" Antonio) auf und fühlt einfach mit den Charakteren mit.

Manche müssen sich vielleicht erst etwas an die Kameraführung und an das oft vorkommende durcheinander reden gewöhnen aber meiner Meinung nach macht genau das diesen Film erst richtig authentisch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überragende Darsteller, 4. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
in einem sehr traurigen Film über einen berühmten Schriftsteller, der nach 15 Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrt, um seinen kranken Vater zu besuchen. Es wird immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her geswitcht, was IMO sehr gut gelungen ist. Insbesondere Robert Downey und Chazz Palminteri zeigen für mich beeeindruckende Leistungen.
Wer hier Spannung erwartet, sollte lieber zu einem Thriller greifen, wer aber authentisches Gefühlskino mit sicherlich teils härteren Einlagen (Prügeleien) sucht, ist hier genau richtig. Das einzige was mich vom Vergeben der vollen 5 Sterne abhält, ist das etwas aprupte Ende, ansonsten wirklich ein sehr schöner Film!
technisch nichts besonderes in bezug auf das Bild der Blu-Ray, weder besondere Schärfe noch Tiefe, der Sound in DTS hingegen ist sehr gut gelungen und räumlich.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchsvolles und überzeugendes Schauspiel, 4. Mai 2009
Von 
M. Schmit (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dito Montiel,
der sich in den USA vielfach verkaufte.
Leider hat bei uns weder das Buch, noch der Film je seine berechtigte
Anerkennung gefunden.

Der Film baut ganz klar auf seine beiden Hauptdarsteller, das junge
Ausnahmetalent Shia LaBeouf, der den jungen Hauptcharakter Dito
verkörpert, und Robert Downey Jr., der wiederrum den älteren Dito
darstellt.

Den beiden Darstellern gelingt es genialerweise den selben Charakter, den
sie spielen, so darzustellen als sei dieser tatsächlich mit den Jahren
gealtert.
Einen wirklichen Unterschied zwischen der Darstellungsweise von LaBeouf
oder Downey Jr. ist nicht festzustellen.

Jedem Darsteller gelingt es den interessanten Charakter mit viel
emotionaler Überzeugung und Tiefgründigkeit zu verkörpern.

Auch die Story baut einzig auf seine tollen Haupt- und Nebendarsteller.
Insgesamt bietet die Storyline nicht sehr viel Abwechslung oder Spannung.
Um so wichtiger das die Darsteller präsent sind und überzeugen können.

Dies gelingt der Darstellercrew in "Kids - In den Straßen von New York"
in so ziemlicher jeder Szene und lässt den Film, trotz der sich
teilweise schleppend erscheinenden Storyline, ein kurzweiliges und
faszinierendes Filmerlebnis werden.
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3.0 von 5 Sternen schwache Umsetzung, 29. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
Trotz der Besetzung mit Channing Tatum und Robert Downey Jr. entsprach der Film nicht meinen Erwartungen. Die Story ist ganz ok, aber die Umsetzung ist furchtbar. Daher gibts von mir nur 3 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Ein Protrait der Beziehungen inmitten der Chancenlosigkeit..., 30. Mai 2013
Von 
Timo Brandt "Ways are, there you go" (Quickborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
Die bestimmenden, lenkenden Kreise der Menschheit reden sich gerne ein, dass Errungenschaften & große Leistungen das einzig Bedeutsame im Leben sind und, allgemein, auch das Wesen der Menschheit (mit ihrer Fähigkeit zu Sprache, Liebe, Kunst und Intellekt) am meisten ausmachen und am besten darstellen; der Rest ist reine Existenz und verdient vielleicht gerade noch die Bezeichnung eines Lebens. Das Kino und auch die Literatur haben diese Ansicht immer wieder kontrastiert, in dem sie sich mit den Bedingungen für Errungenschaft & Leistung auseinandersetzten und schließlich immer zum Begriff der "Chance" kamen. Wieder und wieder hat sich die Kunst mit den Menschen beschäftigt, die wegen eines schlechten sozialen Umfeldes, brüchigen oder gefährlichen Strukturen und mangelnden moralischen Vorbildern etc. keine Möglichkeit hatten, ein auf wirkliche Ziele ausgerichtetes oder durch Leidenschaften forciertes Leben zu führen, das sich nicht in Gewalt, Einsamkeit oder bloßem Überleben verliert.

Ich persönlich erachte diese hartnäckige Bearbeitung des Themas als eine der bedeutendsten Errungenschaften von Kunst überhaupt, kann aber verstehen, wenn jemand diesem Thema allgemein nicht viel abgewinnen kann. Zwangsläufig werden Filme dieses Maßstabs eher cineastische, denn bombastische Qualitäten haben, sie werden mehr ein Brüten als ein Explodieren der Bilder sein - mehr Eindruck den Ausdruck.

Doch wir brauchen die eindrückliche Kunst, sie ist enorm wichtig! Und auch wenn ich hier nicht für etwas werben will, rate ich doch dazu, sich eindrücklichen Filmen wie diesem zu öffnen. Wo ein Popcorn-Kinofilm die Gefühlslagen nicht ermittelt, sondern darstellt, ist ein Film wie dieser eine Art inneres Stimmgerät, das die eignen Gefühlsseiten sensibilisiert. Nicht immer auf angenehme Weise, denn ein wesentlicher Zug eines so konzipierten Films ist Tragödie, Konflikt und nahezu unüberbrückbare Entfremdung, Entfernung. Entfernung als Bild für das wahre Ausmaß der Gefühle; Tragödie als Abbildung einer Form von Realität.

"Kids - in den Straßen von New York" ist, inhaltlich, ein sehr oberflächlicher Film. Die meisten Szenen spielen sich sehr unabhängig von einander ab, auch wenn sie natürlich in einem Kontext stehen, der aber immer wieder durch Sprünge zwischen den beiden Zeitebenen unterbrochen wird. Es geht auch wenig um Leidenschaft, wie es manchmal in Slum & Ghettogeschichten der Fall ist - es geht um Existenz und um die sehr schlichten Problematiken, wenn man in verlorenen Gegenden aufwächst. Aber eigentlich geht es zentral nur um eins: menschliche Beziehungen und zwar auf den denkbar einfachsten und doch schwierigsten Ebenen. Vater und Sohn / Jugendfreunde, die sich emotional anders entwickelt haben, aber immer noch aneinander festhalten / Bruder und Bruder / Erste Liebe, zwischen der die Kumpelfreundschaft steht. Auch wenn es sicherlich noch um sehr viel mehr geht: Auf diesen Beziehungen liegt letztlich das schmerzliche Hauptaugenmerk…

Sehenswert ist der Film allemal, schwerverdaulich ist er nicht unbedingt, allerdings auch nicht leicht zu erschließen. Man muss ihn so seien lassen wie er ist – sobald man ihn gern anders hätte, hat man schon verloren, fürchte ich. Das kann die Eigenschaft eines sehr schlechten Films sein, hier ist es das Merkmal eines sehr ehrlichen und subtil in Szene gesetzten. Einen Film, der nachprüft, worin die Möglichkeiten wirklich liegen.
Am Ende muss man auch daran denken, ob vielleicht alles nicht einfach eine Frage der Zeit ist, ob Schicksal (als Konzept) nicht allein dadurch glaubwürdig ist, weil es so oft als Bezeichnung eingesetzt werden kann. Es kann einem aber auch der Gedanke kommen, dass mehr von unseren eigenen Entscheidungen abhängt, als wir uns eingestehen wollen - und das allein das Eingeständnis uns schon weiterbringen kann, als es zunächst möglich schien...
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4.0 von 5 Sternen Sehr guter Film, wo fast alles passt ..., 30. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
Habe den Film kürzlich auf DVD in der deutschen Übersetzung gesehen und muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde: Glaubhafte, realistische Story (autobiografischer Hintergrund), gute Dialoge, tolle Bilder, sehr gute Darsteller, kurz einer der wenigen Filme, die ein solches Milieu beleuchten, der künstlerisch und vom Drehbuch her absolut stimmig ist. Das gilt auch für die Rückblenden bzw. "Vorblenden", die jeweils - m.M. nach ohne den Fluss des Filmes zu unterbrechen - sehr stimmig eingebaut wurden. Ausserdem vermeiden die Rückblenden - auch aufgrund des historischen Settings, der 80er-Jahre, ein unpassendes Rückfallen in "Sepiatöne" was die Bilder und die Geschichte anlangt. Auch sehr gut und passend ist die Filmmusik.
Nur wer einen Action-Film erwartet, wird hier enttäuscht sein.
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4.0 von 5 Sternen Schonungslos brutal & aufwühlend: Eine beachtliche Milieustudie nach wahren Begebenheiten, 5. April 2011
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
--- Inhalt ---

Das Charakterdrama KIDS - IN DEN STRASSEN NEW YORKS aus dem Jahr 2006 erzählt das Leben von Regisseur Dito Montiel, welches er drei Jahre zuvor schon in seiner Autobiografie A GUIDE TO RECOGNIZING YOUR SAINTS preisgab.
Die wahren Begebenheiten tragen sich abwechselnd im Jahr 1986 und 2005 zu. Shia LaBeouf spielt den jungen Dito, während Robert Downey jr. sein erwachsenes Alter Ego darstellt.
Im New Yorker Stadtteil Queens herrschen im Teufelskreis von Kriminalität und Drogen ganz eigene Regeln. Die Jugendlichen kennen nichts anderes als sinnlose Gewalt, ob nun auf den Straßen oder in ihren eigenen Familien. Antonio (Channing Tatum) ist einer von ihnen, der am liebsten seine Fäuste für sich sprechen lässt. Trotzdem schaut Dito zu dem ungehobelten Raufbold auf und sieht in ihm eine Art Bruderfigur, auch wenn er dem nachdenklichen Jungen sein Fernweh nicht nehmen kann.
Dito will nämlich endlich raus aus seiner ärmlichen und bedrohlichen Umgebung. Er sehnt sich nach einem Leben als Musiker in Kalifornien. Dessen ungeachtet hat sein Vater Monty (Chazz Palminteri) wenig übrig für Ditos Zukunftspläne. So kommt es dann auch zum Bruch zwischen Vater und Sohn, als Dito das Nest letztlich verlässt.
Fast zwanzig Jahre später erfährt Dito dann, dass Monty ernstlich erkrankt ist. Schweren Herzens kehrt er für einen Kurzbesuch nach Queens zurück. Sein Aufenthalt wird zu einer Reise in die Vergangenheit, die ihm immer noch seelisch zusetzt...

--- Kritik ---

Schonungslos setzt Dito Montiel sein eigenes Leben mit dramaturgischen Freiheiten, die er seiner Aussage nach für den Filmfluss einfügen musste, in Szene. Er scheint nichts kaschieren oder beschönigen zu wollen. An vielen Stellen wirkt KIDS genauer gesagt extrem trist, tragisch und wühlt das Publikum auf. Die rohe Brutalität und die harten Dialoge, die im Originalton andauernd mit dem bösen F-Wörtchen gestreckt werden, machen einen Großteil der verstörenden Atmosphäre aus.
Dann gibt es wiederum andere, wenige Momente, die dem Zuschauer wegen des derben Humors ein neckisches Lächeln aufs Gesicht zaubern. Immerzu fiebert man mit den Protagonisten und zahlreichen Nebenrollen mit, egal in welcher Lebenslage sie sich gerade befinden. Selbst die kleinste Nebenfigur besitzt fein ausgearbeitete Ecken und Kanten. Regisseur Montiel versteht sich wahrlich auf der Zeichnung starker Charakterbilder. Solche liefert wohl nur das wahre Leben.
An Authentizität gewinnt die Independent-Production zweifelsohne auch wegen der guten Besetzung. Das Cast setzt sich aus einer Schauspielriege voller begabter aufstrebender Jung-Stars zusammen. Shia LaBeouf und Channing Tatum verleihen ihren Rollen die nötige Tiefe und liefern Bestleistungen ab. Zum Casting-Mix kommen dann noch erfahrene Akteure wie Robert Downey jr. und Chazz Palminteri hinzu, von denen man gute Darbietungen eh gewohnt ist. Dito Montiel verpflichtet übrigens gerne Qualitätsschauspieler für mehrere seiner Filme; so geschehen in FIGHTING, einem weiteren Actiondrama aus dem Jahr 2009, in dem Channing Tatum und Antonio DeSando (spielt in KIDS den Hundeausführer Frank) erneut aufeinander treffen. Wenn dann noch die Chemie zwischen den einzelnen Darstellern im gesamten Cast so stimmig erscheint wie hier, warum auch nicht?

--- Zur Präsentation auf Blu-ray Disc ---

Es handelt sich bei KIDS um einen Film mit niedrigem Produktionsbudget. Dies schlägt sich letztlich ebenso bei der Präsentation auf Blu-ray Disc nieder.
Zuerst fallen die minimalistisch angelegten Menütafeln auf. Ihre Schlichtheit muss allerdings nicht unbedingt als Nachteil betrachtet werden. Sich auf das Wesentliche zu beschränken und dabei die Optionen klar anzugeben, bedeutet für den Anwender keine Verwirrung.
Der ins Menü eingebettete Hauptfilm zeigt leider nur stellenweise, zu welcher Detailschärfe das Bilddarstellungsformat High Definition in der Lage ist. Das Material zittert merklich, während sein Inhalt weiche Konturen aufzeigt. In den Close-Up-Aufnahmen besitzen die Gesichter im Gegensatz dazu oft sehr harte Nachzeichnungen, was den Eindruck von Plastizität schmälert. Überzogen ist das Bild von einem leichten, konstanten Rauschefilm, der am Ende vermutlich eher als Mittel zum Zweck verstanden werden soll um die zum Plot passende 80er-Jahre-Optik zu erzielen. Dass hierbei nur geringes HD-Feeling aufkommt, ist selbstverständlich und praktisch für jeden Blu-ray-Käufer eine Enttäuschung. Lobenswert ist dabei immerhin die volle Ausnutzung des Bildschirms, denn KIDS wird im reinen 16:9-Verhältnis ohne Balkenbildung visualisiert.
Beim Ton kommt der HD-Fan hingegen auf seine Kosten. Sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur haben ein DTS-HD MA 5.1-Master erhalten. Der getestete Originalton besteht aus einem ebenen Klangteppich mit wenigen Geräuschakzenten. Dialoge gehen unterdessen nämlich nie unter. Das Bonusmaterial ist hingegen in Stereo zu vernehmen (deshalb die zusätzliche Angabe auf der Hülle).
Das Zusatzmaterial hat im Übrigen eine Laufzeit von ungefähr einer Stunde und wird in einem eher bescheidenen SD an den Zuschauer gebracht. Über eine halbe Stunde machen davon unveröffentlichte bzw. alternative Szenen aus. Das zwanzigminütige Making Of klärt über den Hintergrund des Films auf. Leider erhielt das Featurette eine komische Sonderbehandlung, weil in Deutsch stümperhaft drübersynchronisiert wurde. Die Synchronisation ist vergleichbar mit denen amerikanischer Werbefilmchen, die zur Mittagszeit auf drittklassigen TV-Sendern laufen. Der Rest des Bonusmaterials besteht aus drei Kinotrailern und einer Bildergalerie.
Was vielleicht noch erwähnenswert erscheint, ist der Mangel an englischen Untertiteln. Ich bin großer Channing-Tatum-Fan und es erbost mich regelrecht, dass im deutschen Raum anscheinend kein Film auf Blu-ray mit ihm erhältlich ist, der englische Untertitel bereithält. Der charismatische Schauspieler nuschelt von Natur aus gern und zur besseren Verständigung seiner Aussprache wären englischsprachige Untertitelspuren eine willkommene Hilfe. Diese wird jedoch bei jedem BD-Kauf verwehrt - schade!
Ungeachtet dessen zum Schluss noch ein Lob: Man darf sich über ein Inlay mit Wendecover freuen! :-)

--- Einzel- und Gesamtwertung ---

Film: vier von fünf
Bild: drei von fünf
Ton: vier von fünf
Extras: drei von fünf

Gesamt: dreieinhalb Sterne = vier Sterne

--- Fazit ---

Harte Schale, weicher Kern: Toughe Kerle mit Profil schlagen sich in den menschenunwürdigen Ghettos New Yorks durch und zeigen beizeiten Gefühlsausbrüche, die das Publikum gefangen nehmen. KIDS - IN DEN STRASSEN NEW YORKS ist eine beachtliche Milieustudie mit abrupten Schnitten und einer abwechslungsreichen Kameraführung. Die große Stärke des Dramas, die aus dem Agieren der hervorragenden Darsteller resultiert, ist mit Sicherheit die stets ausgestrahlte Authentizität und Glaubwürdigkeit - ideal als Lehrfilm für die Oberstufe.
In seiner technischen Heimkinoausführung wurde sich bedauerlicherweise nur auf das Nötigste konzentriert. Im Gesamtbild ergeben das dreieinhalb Sterne mit dem Daumen nach oben, was im Resultat also vier Sterne im Amazon-Wertungssystem darstellen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Independentfilm!, 13. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
Dito Montiel schrieb ein Buch über sein Leben und macht sich auch gleich noch daran, seine Biographie auf die Leinwand zu übertragen. Dafür bekam zwei Darsteller aus der oberen Liga Hollywoods. Shia La Beaof spielt den jungen Montiel (kommt mit Indiana Jones in die Kinos) und Robert Downey Jr. (zunächst in Iron Man zu sehen) spielt den älteren Montiel.

Montiel erzählt seine Geschichte in Rückblenden. Somit wechselt sich Gegenwart gekonnt mit Vergangenheit ab. Die Darsteller allen voran Robert Downey Jr. spielen schon beinahe überragend. Man muss jedoch auch einige Schwächen des Films anmerken: Wieso erfährt man nichts weiteres über Montiels Musikkarriere? Insgesamt ist der Film viel zu kurz geraten und das Ende drückt zudem sehr auf die Dränendrüsen.
Wer all das jedoch verschmerzen kann, ist mit "Kids" sicher gut beraten. Kaufen muss man den Film jedoch nicht.
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7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig, 3. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Kids - In den Straßen New Yorks (DVD)
Die Erwartungen waren groß! Ein spannender Film um Jugendliche in New York war versprochen. Was aber während des Anschauens herauskam, war weniger spannend:

Ein Handlung, die nicht mitreist.
Dialoge, die an der Oberfläche kratzen.
Teils oberflächliche Schauspieler.

Mir hat der nötige Tiefgang, die eine solche Thematik bieten könnte gefehlt. Gewiss gab es da die ein oder andere Szene, die in die richtige Richtung zeigte. Aber dem Regiseur ist es nicht gelungen, den Zuschauer zu packen...

Ggf. liegt das auch an der schlechten Synchronisation. Sie wirkt einfach nur aufgesetzt und fügt sich nicht in die vorhandene Atmosphäre ein.

Fazit:
Einfach langweilig.
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