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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!!
Manchmal frag ich mich was hierzulande eigentlich abgeht. Die Schnullivampire von Twilight kommen mit ihren rumgeschmachte in die Kinos und ein Film wie Let me in (Starte im Oktober 2010 in den USA) schafft nicht mal den Sprung über den großen Teich. Dabei ist Let Me In ein mehr als nur gelungenes Remake eines ohnehin schon großartigen Films (So Finster...
Veröffentlicht am 19. März 2011 von The Ron

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen US Adaption von "so finster die Nacht"
Der außergewöhnliche Vampirroman von John Ajvide Lindquist war die Vorlage zu diesem Film. Ein sozial abgeschotteter Junge findet in einem mysteriösen Mädchen, dass gerade in die Nachbarschaft gezogen ist eine neuen Freundin. Allerdings ist das Mädchen kein Mädchen sondern ein sehr alter Vampir, der zusammen mit einer Art Diener oder Helfer...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2011 von Fancynote


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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!!, 19. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Let Me In [Blu-ray] [UK Import] (Blu-ray)
Manchmal frag ich mich was hierzulande eigentlich abgeht. Die Schnullivampire von Twilight kommen mit ihren rumgeschmachte in die Kinos und ein Film wie Let me in (Starte im Oktober 2010 in den USA) schafft nicht mal den Sprung über den großen Teich. Dabei ist Let Me In ein mehr als nur gelungenes Remake eines ohnehin schon großartigen Films (So Finster Die Nacht). Hiermit kommen wir jedoch in den genuß die mehr als talentierte Newcomerin Cloe Grace Moretz bei ihren Blutsaugeraktivitäten zu beobachten. Moretz die jeder der was für gute Filme übrig hat spätestens bei Kick Ass kennen und schätzen gelernt hat, liefert hier eine grandiose Leistung ab die mich nur mit dem Kopfschütteln lässt, wenn ich daran denke das es bis jetzt noch nicht mal eine Direct2DVD elease in dDeutschland gab.

Die Unterschiede zum Original sind manchmal gut an einigen Stellen aber etwas unschön. Z.B. Die Szene (Achtung Spoiler) in der im Original die Frau gebissen wird und dann später von ihren Katzen angegriffen wird. Hier wird sie nur gebissen und das auch unter leicht geänderten Bedingungen. Eine Sache die mir gefiel war das hier der Vater des Jungen (Owen) keine eigenen Szenen (außer das Telefonat) bekam. Er ist für die Handlung mehr als unwichtig.

In den Deleted Scenes wird dann auch entlich mal gezeigt wie Abby zum Vampir wurde.

Fazit: Ein fantastischer Film und ein muss für jeden Filmfan. Zwar gibt keine wirklich gruselige Szene aber die Erzählweise des Films ist einfach wundervoll und die Schauspieler sind überzeugend.

Wenn er also auch mal auf deutsch rauskommt werde ich ihn mir auf alle Fälle kaufen!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen finde ihn fast noch etwas besser als das original, 5. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Let Me In [UK Import] (DVD)
eins vorweg: ich liebe das original "let the right one in" und als ich gehört habe das es ein amerikanisches remake geben wird konnte ich nur müde lächeln. "niemals wird dieser an das original heranreichen" dachte ich während meine finger sanft über das cover der blu ray strichen.

jetzt habe ich mir das remake mal rein interessehalber angesehen und muss sagen er gefällt mir sogar noch etwas besser als das original. im remake sind einige sachen etwas gestrafft worden (der vater des jungen tritt nicht wirklich in erscheinung, die kleine nebengeschichte mit den alkoholikern wurde nahezu komplett gestrichen), dafür wird mehr auf den polizeibeamten eingegangen der den vampir verfolgt - nebenbei erwähnt ein sehr guter schauspieler. genauso übrigens wie die beiden kinderschauspieler, sie machen einen fantastischen job! ich kannte den jungen schon aus "the road", auch da hat er schon hervorragend gemimt. die leichten umbauten in der story gefallen mir sehr gut und die kleine priese gesellschafts- bzw. religionskritik die der regisseur reeves in sein remake hat einfließen lassen geben dem film zusätzlich noch eine leicht apokalyptische note - sehr schön. das remake ist zudem noch etwas brutaler an gewissen stellen und die spezialeffekte sind besser. der soundtrack ist übrigens auch sehr gut und unterstreicht perfekt den 80er jahre charme des films.

ich denke die meisten die das original mögen werden das remake auch mögen. ich finde ihn sogar fast noch einen tick besser - er ist finsterer, hat einen besseren soundtrack und ebenfalls sehr sehr schöne bilder. wobei man sagen muss das dieser film hier ohne das original wohl nicht so gut geworden wäre denn er konnte sich dort ja massig bedienen (ca. 30% der szenen sind im prinzip 1 zu 1 nachgestellt).

fazit: schönster vampirfilm den ich kenne. am besten man schaut sich beide versionen an, sie sind beide sehr gut, jeder auf seine art.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die US-Version eines schwedischen Meisterwerks, 16. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Let Me In [Blu-ray] [UK Import] (Blu-ray)
Der schwedische Originalfilm war schon eine Klasse für sich und das US-Remake steht ihm eigentlich in Nichts nach. Der Grund dafür ist simpel: es handelt sich beinahe um eine 1:1-Umsetzung des Stoffes, der nur an wenigen Stellen etwas glattgebügelt wurde. Wer das Original kennt braucht eigentlich diesen Film nicht wirklich, obwohl die beiden Youngstars Chloe Moretz und Kody Smith-McPhee ihre Sache mindestens so gut machen wie die Originaldarsteller.

Der Grund warum so viele europäische und asiatische Filme in den USA neu verfilmt werden, ist denkbar einfach. Im angloamerikanischen Raum ist es nicht üblich, Filme zu synchronisieren. Fremdsprachige Filme stehen meist nur mit englischen Untertiteln zur Verfügung. Anstatt sie mit Synchrostimmen zu "verfälschen" verfilmt man sie deshalb lieber neu. Klingonisch, ist aber so.

Wer eine neue, völlig andersartige Umsetzung des Buches erwartet, kann sich diese Version eigentlich schenken. Wer das Original noch nicht hat, kann hier bedenkenlos zugreifen. Die beiden Versionen sind weitestgehend identisch und beide sehr gut. Nun hoffe ich, dass die anstehenden Stieg Larson-Remakes von Hollywood nicht ebenso vom schwedischen Original abgekupfert werden sondern eine eigene Note erhalten.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schauermärchen, statt Teenie-Quark ..., 19. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Let me in [Blu-ray] (Blu-ray)
... Na gut: als nicht mehr ganz so Junggebliebener ist es so eine Sache mit den modernen Vampirfilmen ... Die heutige Jugend sieht das sicherlich anders.

Dieser Film entspricht genau dem, was viele Gruselfilme unterscheidet: er besitzt eine nachvollziehbare Geschichte, hat eine tolle Atmosphäre und nimmt sich Zeit! Gerade das letztere ist heute ja nicht immer so: da will die Jugend doch eher 57 Schnitte pro Minute oder bevorzugt eine wacklige Handkamera, damit es authentischer wirkt ...

Klasse Gruselmärchen für Erwachsene, mit viel Ruhe und einer unheilvollen Grundstimmung. Erinnert vom erzählerischen her an die Filme von M. Night Shyamalan; für viele dann vielleicht zu ruhig.

Ich kenne das Original nicht und kann deshalb auch nicht vergleichen.

Technisch eine gute VÖ auf Blu Ray: kerniges Bild mit angenehmen Farben und eine guter, subtiler Surround-Ton in dts HD Master Audio 5.1.
Ich mag solche Filme und kann sie jedem Grusel-Fan nur empfehlen; allerdings nicht, wenn das Gruselverständnis zwischen SAW/Hostel und Dawn of the Dead liegen sollte ...
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Remake mit kleinen Änderungen, 16. April 2012
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Let Me In (DVD)
Remakes sind in den USA mittlerweile ja gang und gäbe. Nun kommt es aber doch nicht so oft vor, dass ein relativ junges Buch in kurzer Zeit gleich zweimal eine Verfilmung erfährt! Beim Vampirroman des schwedischen Autors John Lindqvist, "Lat den rätta komma in", ist dies jedoch der Fall. 2008 erschien der schwedische Streifen "Let the right one in", und als dieser hierzulande nicht einmal erschienen war, war schon die Neuverfilmung "Let me in" beschlossene Sache, welche nun auch hier käuflich zu erwerben ist. Nachdem mich das Original äußerst positiv überraschte, war ich ehrlich gesagt wirklich abgeneigt, dem Remake überhaupt eine Chance zu geben. Irrtum, wie ich eingestehen muss!
1983, New Mexico. Hier lebt der junge Owen. Ein kleiner und schwächlicher Junge, der in der Schule stets gepeinigt und geschlagen wird. Einzige Freundin ist ihm die neu zugezogene Abby, welcher er nachts auf dem Spielplatz vor dem Haus begegnet. Doch Abby scheint ein Geheimnis zu haben, und die Freundschaft der beiden darf eigentlich nicht sein. Mehr verraten möchte ich nicht, denn der Film ist so empfehlenswert, dass man sich den Rest selbst anschauen sollte. Ja, sogar Kenner und Fans des Originals dürfen mehr als nur einen Blick riskieren! In meinen Augen hat Regisseur Matt Reeves es geschafft, einen wirklich sehenswerten Film zu schaffen, der trotz des hervorragenden "Let the right one in" definitiv seine Daseinsberechtigung hat! Das ist mehreren Dingen geschuldet. Zum Einen sind die Darsteller grandios gut, zum anderen hat man, trotz des Hinzufügens einiger Effekte und kleinerer sonstiger Änderungen, die melancholisch-düstere Grundstimmung wieder eingefangen und beibehalten. Die Änderungen tun dem Film wirklich gut, auch wenn ich nicht sagen kann, welche Verfilmung nun näher an der Geschichte des Buches ist. Die Verlagerung des Ganzen in die frühen 80er Jahre bringt soundtrackmässig noch den ein oder anderen Knaller auf den Tisch, wobei auch der orchestrale Hintergrund superb geworden ist, und das Geschehen erstklassig unterstreicht! Die Frage welche der Verfilmungen nun besser ist, wage ich für mich nicht zu beantworten, da beide ihre Vorzüge haben. Etwas runder, und weniger unzugänglich ist klar die US-Version, vorziehen würde ich keine der Fassungen. Vampirfans dürfen also ohne Umschweife zugreifen, man sollte hier aber weder etwas in Richtung Twighlight-Unsinn, noch Vampirsplatter ala "30 Days of Night" erwarten. "Let me in" ist eine gefühlvolle Geschichte um das Erwachsenwerden, die erste Liebe, Freundschaft, und noch einiges mehr.
Die DVD beinhaltet neben Trailern noch ein interessantes Making-Of, einen Audiokommentar mit dem Regisseur sowie unveröffentlichte Szenen und eine kurze Doku über die Effekte im Film.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel mehr als ein Vampirfilm, 8. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Let me in [Blu-ray] (Blu-ray)
Ganz egal ob "So Finster Die Nacht" oder "Let Me In" ich finde beide Filme sehr gelungen. Das Tomas Alfredson wie auch Matt Reeves, das Buch von John Ajvide Lindqvist lieben kommt klar und deutlich beim Zuschauer an. Ich denke das dies der Schlüssel für zwei so hervorragende Filme gewesen ist. Ich finde es wenig interessant diese beiden Filme zu vergleichen. Dennoch sei erwähnt das "Let Me In" sich nicht nur eines größeren Budgets sondern auch einer fast perfekten filmischen Vorlage bedienen konnte.

Das Matt Reeves so dicht am Film von Tomas Alfredson geblieben ist, lege ich nicht als Schwäche sondern Stärke aus. "Let Me In" spielt in Amerika, ist etwas prüder, einen wenig politischer und wirkt auf mich etwas moderner.

Was beide Filme dem Buch verdanken ist die richtig gute Geschichte. Eigentlich geht es nur am Rande um Vampire, wobei die Atmosphäre natürlich eine große Rolle spielt. Es geht viel mehr um Pubertät, Mobbing, Außenseiter und natürlich um Freundschaft. Der Film ist nicht nur Brutal sondern hat auch sehr schöne und leise Momente.

Für mich sind nicht nur Kodi Smit-McPhee und Chloe Grace Moretz mehr als sehenswert. Auch die Nebenrollen, die Kamera, die Bildqualität, die Geschichte selbst, der Soundtrack, die Atmosphäre etc. machen diesen Film zu einem der besten Horrorfilme überhaupt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Remake, 15. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Let me in [Blu-ray] (Blu-ray)
Wunderschöner Vampirfilm der leisen Töne. Eine intelligente und gut durchdachte Liebesgeschichte mit 2 hervorragenden Hauptprotagonisten. Bild und Ton der Blu-ray haben Referenz-Niveau. Wirklich wohltuend festzustellen, dass Hollywood doch noch fähig ist, ab und an Filmperlen wie Let me in oder Lucky Number Slevin zu produzieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Geheimtipp überhaupt!, 5. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Let Me In (DVD)
Der kleine Owen hat es nicht besonders leicht, da der Junge schwer unter der Trennung seiner Eltern leidet und so auch oftmals ins Kreuzfeuer gerät. Als wäre das noch nicht genug, wird er permanent von seinen Mitschülern gehänselt. Alles scheint sich jedoch zu ändern, als die gleichaltrige Abby in sein Leben tritt. In ihr sieht Owen eine Freundin und sogar noch mehr. Doch der Schein trügt: Denn Abby hat ein mehr als tödliches Geheimnis...

Mit "Let Me in" schafft Regisseur und Drehbuchautor Matt Reeves eine Welt, wie sie auf Menschen wie uns abstoßend, düster und sogar bedrohlich wirkt. Der recht unscheinbare Film erzeugt eine so geniale und zugleich dichte Atmosphäre, die den Zuschauer oft zähneknirschend vor dem Fernseher erstarren lässt und man sich immer wieder beruhigen muss, "Es ist ja nur ein Film".
Chloe Moretz, aber auch Kodi Smit-McPhee und Dylan Minnette erfüllen ihren Job mit Bravur und hauchen ihren Charakteren so viel Leben ein, dass es zweitweise erschreckend echt auf den Zuschauer wirkt.
Die ohnehin sehr originelle Story, als Neuauflage des Films "So finster die Nacht", fesselt den Zuschauer alleine schon beim lesen der Rückseite der DVD, als auch von der ersten Spielminute bis zur letzten.
Mich persönlich hat es sehr angestrengt "Let Me in" anzuschauen, nicht etwa weil Langeweile aufkam, sondern vielmehr da mir mein Atem wegblieb durch die unglaublich reale und auch ehrliche Vorführung einer an sich irrealen Geschichte.

Fazit:
Ich gebe dem Film 5 von 5 Sterne, denn ich habe mich wirklich innerhalb der knapp 2 Stunden Laufzeit in eine neue Welt hineinversetzen können, was nicht zuletzt an der spannenden Story, sondern auch an den ausgezeichneten Darstellern, der besonderen Atmosphäre und der Ernsthaftigkeit die dieser Film erzeugen konnte, zu verdanken ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Let Me In - Der etwas andere Vampirfilm, 22. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Let Me In (DVD)
Let Me In hat mich begeistert, weil er mal eine andere und originellere Vampirgeschichte als
Underworld und Konsorten erzählt. Let Me In ist ein überrraschend realistischer Vanpirfilm mit zwei tollen Hauptdarstellern. Chloe Grace Moretz als Vampirmädchen Abby ist einfach nur genial. Sie verleiht der Abby eine gewisse seelische Zerbrechlichkeit die man bei Vampirfilmen heute kaum noch findet. Abby ist für mich kein 08/15 Vampir sondern ein "junges" Mädchen welches ein schweres Schicksal zu ertragen hat. Die Freundschaft zu dem gemobbten Owen gibt ihrem finsteren Leben wenigstens etwas Licht. Wer nur auf Action und Splatter mäßige Vampirfilme steht, der muß sich zwangsläufig bei Let Me In langweilen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Filmgerecht leicht verändert, und dadurch perfekt umgesetzt..., 4. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Let Me In (DVD)
... so habe ich Matt Reeves Neuverfilmung von -So finster die Nacht- nach John Ajvide Lindqvists gleichnamigem Roman empfunden. Schon die Erstverfilmung 2008 hat mir gefallen, gab es hier und da auch leichte Änderungen zum Roman. Was Reeves, in Zusammenarbeit mit Lindqvist, hier jedoch ins Drehbuch geschrieben hat, das bringt den Kern des Romans, den ich persönlich für eines der besten Horrorwerke der letzten Jahre halte, Zuschauergerecht vor die Kamera. Reeves hat sich den Roten Faden aus Lindqvists Roman geschnappt und ihn umgesetzt, in andere Blickwinkel geschoben und mit perfekter Horror-Filmmusik unterlegt. Herausgekommen ist, jedenfalls meiner Meinung nach, ein sehr guter Horrorfilm, der einen Ehrenplatz im DVD Regal verdient hat.

Der zwölfjährige Owen(Kodi Smit-McPhee) lebt in Los Alamos, New Mexiko. Wir schreiben das Jahr 1983. Seine Eltern leben getrennt und Owen, der bei seiner Mutter wohnt, ist ein Einzelgänger. Er ist schüchtern und hat keine Freunde. In der Schule wird er von anderen gehänselt und findet sich immer wieder als Zielscheibe des Spotts und der Verachtung der Klassenrowdys.
Owen nimmt interessiert zur Kenntnis, dass in Los Alamos ein Mörder umgeht. Eine völlig ausgeblutete Leiche wird gefunden. Kurze Zeit später wird ein Mann vermisst. Die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren...ohne Erfolg.

Eines Abends lernt Owen Abby(Chloe Moretz) kennen. Ein kleines Mädchen, das irgendwie anders ist. Abby läuft im Winter nur mit einem Shirt bekleidet durch die Gegend. Owen sieht sie nur im Dunkeln. Mit Hilfe eines Zauberwürfels freundet er sich mit ihr an. Abby scheint klein und zerbrechlich aber doch so alt und wissend zu sein. Owen macht sich Gedanken, aber er wirft sie alle über Bord, denn endlich hat er einen Freund. Abby lebt direkt in der Wohnung neben Owen. Sie ist nicht allein. Ihr Vater(Richard Jenkins) ist bei ihr; jedenfalls glaubt Owen, dass es Abbys Vater ist. Während die Mordserie weitergeht verschwindet Abbys Vater plötzlich. Owen merkt, dass er sich verändert. Abbys Gesellschaft sorgt dafür, dass er nicht mehr der Duckmäuser ist. Er begehrt gegen seine Unterdrücker auf. So scheint sich Owens Leben ins Positive zu ändern. Bis er merkt, dass er sich in Abby verliebt hat. Das ist einerseits nicht schlimm, aber... Abby ist kein Mensch... und Owen ist das völlig egal. Er will mit ihr zusammen sein, um jeden Preis...

"Ich bin viel stärker als Du glaubst", sagt Abby zu Owen. Das ist zum Beispiel einer der zentralen Punkte in Lindqvists Roman. Nie wurde das besser umgesetzt als in Reeves Verfilmung. Egal, ob er den Handlungsort von Stockholm nach Los Alamos verlegt hat, oder ob er(wie übrigens auch in der ersten Verfilmung; aus welchem Grund auch immer) aus dem dicken Oskar im Roman einen dünnen Owen im Film gemacht hat. Bei Reeves -Let me in- stimmt einfach alles. Das gilt auch für die Besetzungsliste. Der von mir hochgeschätzte Richard Jenkins spielt den Hakan aus dem Roman atemberaubend gut. Die Hauptrollen sind mit Chloe Moretz und Kodi Smit-McPhee ebenfalls brillant besetzt. In einer Nebenrolle als Polizist glänzt Elias Koteas.

Anhand der vorhandenen Kritiken merken sie schon, dass die Meinungen über -Let me in- geteilt sind. Ich, für meinen Teil, kann nur sagen, dass ich Lindqvists Roman geliebt habe. Obwohl ich kein Freund von Coverversionen bin, musste ich bei Matt Reeves Verfilmung feststellen, dass es wirklich Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen. -Let me in- ist, für mich, eine dieser Ausnahmen. Ein hervorragender Film, der sich zwar nicht mit Punkt und Komma an die Romanvorlage hält, aber doch unglaublich überzeugend gemacht ist.
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Let Me In
Let Me In von Matt Reeves
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