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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert auf guter Blu-Ray-Fassung!
Nachdem bei Matt (Kyle Gallner) Krebs diagnostiziert worden ist, zieht er mit seiner Familie in ein altes Haus in der Nähe der Klinik, wo Matt sich einer langfristigen Behandlung unterziehen muss. Es dauert allerdings nicht lange und Matt hat wundersame, teils erschreckende Visionen, die seine Familie zunächst als Folgen der Medikamenten und der Krebstherapie...
Veröffentlicht am 27. November 2010 von Amigo Del Sol

versus
70 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starker Spuk - extrem geschnitten und abgeändert
Nun, der Film ist ein sehr guter Spukhausfilm, sicher nicht so ein Meisterwerk wie "Bis das Blut gefriert/The Haunting" von Wise oder "Poltergeist" von Hooper/Spielberg, aber im jetzigen Torture-Porn-Allerlei eine tolle Ausnahme voller Atmosphäre und einigen spannenden Elementen. Das Blu Ray Bild liegt jederzeit über dem Durchschnitt, die Schärfe ist sehr...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von Pike Bishop


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert auf guter Blu-Ray-Fassung!, 27. November 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem bei Matt (Kyle Gallner) Krebs diagnostiziert worden ist, zieht er mit seiner Familie in ein altes Haus in der Nähe der Klinik, wo Matt sich einer langfristigen Behandlung unterziehen muss. Es dauert allerdings nicht lange und Matt hat wundersame, teils erschreckende Visionen, die seine Familie zunächst als Folgen der Medikamenten und der Krebstherapie sieht. Doch Matts Visionen werden immer schlimmer und spätestens als seine Geschwister ebenfalls von den Visionen verfolgt werden, wird allen Beteiligten schnell klar, dass dieses wunderschöne alte Haus ein schreckliches Geheimnis in sich birgt...

"Das Haus der Dämonen" ist einer der Filme, die nicht lange fackeln und bei denen man schnell ein wenig tiefer im Sofa sinkt. Langsam, aber konsequent dreht Regisseur Peter Cornwell an der Spannungsschraube und erschafft damit einen Film den man nicht zwingend im Dunkeln sehen muss. Auch die große Last, die durch die Krebserkrankung von Matt, auf der Familie lastet, wird gekonnt in die Story eingebaut, so dass stellenweise zwar ein Hauch von Melodramatik nicht ausbleibt, im Gesamtgefüge aber ein stimmiges Bild ergibt.

Vor allem durch gezielt gesetzte und gut-gemachte Schock- und Überraschungseffekte schafft es der Regisseur, dass der Zuschauer sich garantiert nicht langweilt. Zum Ende hin überschlagen sich für meinen Geschmack zwar ein wenig die Ereignisse und ich habe ein wenig das Schmankerl zum Schluss vermisst. Auch die Geschichte des Hauses wirkt stellenweise gut und glaubwürdig, aber nicht gänzlich ausgereift. Unterm Strich sollte dies aber, den guten Gesamteindruck nicht wirklich schmälern und wer Horror der Marke "Old School" gerne sieht, der ist mit "Das Haus der Dämonen" bestens bedient.

Die Blu-Ray liefert eine gute Bild- und Tonqualität ab. Auch die Extras lassen sich sehen (siehe Kurzbeschreibung) - von daher gibt es für den Film und die Blu-Ray-Version insgesamt gute 4 Sterne!
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84 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Old School zum dritten, 24. November 2009
Von 
Dude - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen (DVD)
Ungewöhnlich - der Old-School-Horror feiert fröhliche Urständ', möglicherweise haben sich doch mittlerweile einige an Backwoods-Horror, Torture-Horror a la "Saw", "Final Destination" etc. sattgesehen.

Jedenfalls hier ist neben "Drag Me To Hell" und "The Children" nun der dritte Old-School-Horror, den ich gesehen habe und auch hier wieder eine faustdicke positive Überraschung!
Ein altes unheimliches Haus, knarrendes Holz, Schatten, verlöschende Kerzen etc.,
alles, was Gänsehaut produziert, findet sich hier.

Besonders mit etwas lauter gedrehter Surroundanlage ein schreck-liches Erlebnis.

Gut gespielt und spannend inszeniert und trotz 16-er-Siegels und trotz nicht vorhandenem Splatter oder Gore ist dieser Film wieder einmal ein Beweis dafür , dass gut gemachter Horror nicht ab 18 sein muss und auch nicht aus der Aneinanderreihung von Ekelszenen bestehen muss.

Vorahnungen, Bilder im Spiegel, Geräusche, unheimliche Schatten und Figuren - das macht wahre menschliche Urängste aus und produziert Gänsehaut!

Hier haben wir wieder einmal eine neue Perle des (alten) Horrors.

Ob das Ganze nun auf angeblich wahren Begebenheiten beruht, spielt dabei keine Rolle.

Vom Regisseur Peter Cornwell wird man in Zukunft sicher noch einiges hören.

Warnung: Getränke in der Hand etc. sind dringend zu vermeiden - Verschüttungsgefahr!;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spukhaus-Schocker, der in den Fernsehsessel drückt, 3. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen (DVD)
Welch eine schöne Überraschung.
Ist der Freund des Horrorgenres schon kurz vor dem Dahindämmern im Angesicht solcher komatöser Fehlzündungen wie "Conjuring" oder "Sinister" , pfeffert ihn tatsächlich ein etwas unbekannterer, aber immens gelungener Haunted -House Streifen der etwas härteren Gangart wieder in angsterstarrtem Staunen aus dem Sitz.
"Haus der Dämonen" kann man von Anfang bis Ende als überaus gelungenen Schreckenstrip ohne Durchhänger bezeichnen.
Dies liegt an der zupackenden, kraftvollen und wahrhaft furchteinflößenden Machart, die von Beginn Schock an Schock reiht, nicht Atem holen läßt und alle Taschenspielertricks an mannipulativer Kameraführung, gelungenen JumpScares und einer übernatürlich grauenhaften Geisterstory auffährt, die das Genre seit den seligen Zeiten eines John Carpenter zu bieten hat.
Dabei ist "Haus der Dämonen" weit davon entfernt ein innovativer Film zu sein.
Er klaut sich quasi durch das gesamte Genre von "Poltergeist", "Shining", "Amityville Horror", bis Fulcis "L'Adilia".
Die Stringenz und packende Dramaturgie, die ausgefeilte Raffinesse im Erzeugen von Unbehagen und Angst ist freilich so überragend spannend umgesetzt, daß dies tatsächlich nicht weiter stört.
Wer bekannte Zutaten so perfekt neu mischt und aufmöbelt, und ein Gespür für phantasievollen Schauder hat, der darf auch ruhig plagiieren.
Natürlich liegt dem tödlich übernatürlichen Spuk einmal wieder eine angeblich wahre Begebenheit zugrunde.
Selbstredend haben wir es wieder mit einer kleinen Familie zu tun, die von Sorgen schwer belastet ist (Vater Alkoholprobleme, Junge leidet an schwerem Krebsleiden) und somit einigermaßen anfällig wird für nervenzerrende Heimsuchungen, Poltergeistaktivitäten in dem neu bezogenen, verfluchten Haus.
Was der Film aus deisen üblichen Zutaten macht, läßt den Zuschauer vom wohligem Frösteln bis zum nackten Grauen die gesamte Gefühlspalette erleben.
So sehen die Erwartungen an einen Haunted -House Film aus und sie werden mehr als erfüllt.
Mit der Krebskrankheit des Sohnes geht dessen Fähigkeit zur Wahrnehmung jenseitiger Phänomene einher und so ist er der erste, der die auf dem Haus lastende furchtbare Vergangenheit, die makaberen Verbrechen, die sich besonders in einem verborgenen Keller ereigneten, erahnt.
Vergilbte Photographien, Geisterbeschwörungen, Seancen, Leichen, die in den Zwischenwänden versteckt wurden, umgegrabene Friedhöfe, klassischer Okkultismus, finstere Schuld, wahnsinnige Wissenschaftler, blitzartige schockierende Traumsequenzen- Herz, was willst du mehr.
"Haus der Dämonenn" kann man als vielleicht oberflächliches aber unglaublich intensives Best-Of vieler Spukhausfilme sehen, der unglaublich verunsichert ,hochspannend an den Bildschirm fesselt.
In den kruden und monströsen Schreckenstaten der Vergangenheit blinzelt sogar Lucio Fulcis "Haus an der Friedhofsmauer" etwas durch, freilich ohne dessen Blutrünstigkeit und Irrsinn zu erreichen.
"Das Haus der Dämonen" -einst ein Berdigungsinstitut des Grauens: Die wahren Hintergründe ziehen in den Bann und sind in ihrem makaberen Detailreichtum und Brutalität herkömmlichen Spukhausfilmem weit überlegen.
Hervorragend sind die unzähligen kleinen Schreckmomente inszeniert, wenn hinter den ahnungslosen Protagonisten schwarze Schatten, verzerrte, grauenhafte Fratzen in Spiegeln, Wänden zu sehen sind.
Die Tonspur läßt die Nervenenden mit ebenfalls sorgfältig plazierten Effekten zusammenzucken, wobei "Haus der Dämonen" auch mit dem grössten aller Schrecken spielen kann: gefährlich lauernderTotenstille.
Ebenfalls ein riesiger Pluspunkt ,daß wir hier von jeglichem nervenden BlaBla irgendwelcher medial befähigter Geisteraustreiber verschont bleiben.
Das gehörte ja nebst übersinnlich belämmertem Geisterbeschwörerpärchen zu den vielen Aspekten, die so unglaublich bei "Conjuring" auf den Zeiger gingen.
"Haus der Dämonen " kommt ohne grosse Einleitung gleich zur Sache, reisst uns in die höllische Spukhausatmosphäre und hält einige "Hand vor die Augen halten wollen"- Momente bereit.
Die Schaupieler agieren angenehm glaubwürdig und denkt man an die furchtbar aufgesetzte Theatralik der meisten amerikanischen Darsteller , spielen sie äusserst nachvollziehbar und authentisch.
Ferner ist nicht genug zu loben, daß dieser Spukcocktail vollkommen humorlos ist, finster und kompromisslos und im Hinblick auf die Tatsache der Krebserkrankung auch einen bedrückend bitteren Hintergrund hat.
Gegen Ende überdreht leider auch "Haus der Dämonen" etwas die Effektschraube, kann es sich nicht verkneifen auch noch ein bittersüßes Ende anzuklatschen, aber das sei ihm nach 96 Minuten voll aufregender Kälteschauer verziehen.
Zu dieser Fassung ist leider zu sagen: die Phantasie der Zensoren kennt keine Grenzen.
Zugegeben fast unmerklich ist diese Version jedoch in mehr als dreißig Szenen, manchmal nur jeweils eine halbe Sekunde lang, geschnitten.
Das summiert sich und schaut man sich den amerikanischen Unrated- Cut an , macht das dann doch insgesamt einen Unterschied in Punkto Härte und Schockerleben aus.
Zusätzlich wurden die oft blutigen Alptraumsequenzen um Leichenpräparationen oder graphische Verletzungen hierzulande farblich reduziert, sprich fast nur in Schwarz Weiß gehalten oder leicht abgedunkelt.
Wer also wirklich absoluter Sammler von Originalversionen ist, der greife zum Unrated -Cut, ansonsten ist jedoch auch die hier angebotene Fassung sehr empfehlenswert.
Das verfluchte Haus von Connecticut erwartet Sie.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd von der ersten Minute!!!, 20. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen [Blu-ray] (Blu-ray)
In letzter Zeit wird das Kino von 100 Slasher Filme überschwemmt, natürlich mag ich diese auch sehr gerne, aber leider wird in letzter Zeit der gute alte Gruselfilm vernachlässigt, Filme die durch Atmosphäre, Spannung, einer tollen Geschichte und vor allem Gruselige Szenen Punkten.
Filme wonach man angst hat aufs Klo zu gehen oder sich nicht mehr alleine in den Keller traut, solche Filme werden leider immer Seltener, was wirklich schade ist, da ich diese Filme ebenfalls sehr mag.
Deshalb habe ich mich sehr auf diesen Film gefreut und nach dem der Trailer mir gefallen hat wusste ich schon das der Film mir gefallen wird.

Zur Story:
Die Campbells haben Sorgen. Ihr Sohn Matt leidet an Krebs, und die kostspielige Behandlung treibt sie an den Rand des Ruins. Um näher am Krankenhaus zu sein, mietet sich Mutter Sara in einem alten Haus ein, das früher als Bestattungsinstitut diente und in dem schwarze Magie praktiziert wurde. Zunächst nimmt nur Matt unheimliche Dinge wahr. Doch bald wird auch der Rest der Familie von schauerlichen Visionen heimgesucht. Ein trauriges Geheimnis liegt dem Spuk zu Grunde. Ein Priester hilft, dem auf den Grund zu kommen und ein Ende zu setzen.

Das Haus der Dämonen ist zum einen, ein Familiendrama und zum anderen ein Gruselfilm,
das Drama bezieht sich auf die Familie mit dem Krebskranken Sohn etc. und der Gruselig bezieht sich auf die Geschichte des Hauses.
Das dieser Film stark an Amityville Horror erinnert ist nicht zu leugnen erzählen doch beide fast die gleiche Geschichte, doch trotzdem sind beide Filme sehr gut und als Fan von Amityville Horror ist man mit Das Haus der Dämonen bestens aufgehoben.

Der Film braucht nicht lange um Gruselig zu werden, sondern wird dieses schon innerhalb der ersten 10 Minuten, jedoch nimmt sich der Film auch Zeit seine Charaktere vor zu stellen, das schafft der Film ziemlich gut aufgrund der sehr guten Schauspieler zum einen Kyle Gallner der den Krebskranken Sohn spielt kann in seiner Rolle sehr gut überzeugen, genau so wie Virgina Madsen in der Rolle der verzweifelte Mutter.

Der Film ist sehr spannend und hat sehr viele gute Schocker, wo man sich immer wieder erschreckt,
die Schocker können sich wirklich sehen lassen und sind alle sehr schön und gruselig gemacht, die Geschichte wird auch von Minute zu Minute fesselnder.

Das Ende wurde sehr gut gemacht und gibt dem Film noch das gewisse etwas.

Mir hat dieser Film sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.
Ein schöner gruseliger Gruselfilm.
Jedoch sollte jeden klar sein das, dies kein brutaler Slasher ist und Leute die nur Filme gucken wollen wo möglichst viel Blut ist sollten einen weiten bogen um diesen Film machen.
Alle anderen können hier bedenkenlos zugreifen!!!
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70 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starker Spuk - extrem geschnitten und abgeändert, 14. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen [Blu-ray] (Blu-ray)
Nun, der Film ist ein sehr guter Spukhausfilm, sicher nicht so ein Meisterwerk wie "Bis das Blut gefriert/The Haunting" von Wise oder "Poltergeist" von Hooper/Spielberg, aber im jetzigen Torture-Porn-Allerlei eine tolle Ausnahme voller Atmosphäre und einigen spannenden Elementen. Das Blu Ray Bild liegt jederzeit über dem Durchschnitt, die Schärfe ist sehr gut, ebenso der Kontrast, manchmal verschwinden einige Details - aber ansonsten durchaus zu empfehlen. Warum nur drei Punkte? Ganz einfach - es handelt sich nicht so ganz um das Werk, welches zum Beispiel die Amerikaner oder die Engländer - bzw. halt der Rest der Welt gesehen hat. Bevor ich bereits geschriebenes wiederkäue nun hier der Bericht zur DVD/Blu Ray Ausgabe zu diesem Film von schnittberichte.de:

Der Film Das Haus der Dämonen (The Haunting in Connecticut) erscheint in Deutschland morgen auf DVD und Blu-ray in den Videotheken. Die Kaufversion wird in 4 Wochen am 10.12.2009 in den Händlerregalen stehen.

Wie uns das Studio Falcom Media Group, für das Ascot Elite den Vertrieb der DVD übernahm, heute bestätigte, wird in Deutschland nur die Kinofassung erscheinen, nicht der Unrated-Cut. Die Kinofassung wurde in mehr als 60 Szenen gegenüber der unzensierten Fassung entschärft.

So wurden häufig die Farben verändert. Die Geister sind in der Kinofassung oft farblos, damit man Blut oder Wunden nicht erkennen kann. Auch sonst gibt es kurze Erweiterungen und alternative Szenen, damit die Bilder nicht ganz so drastisch wirken.

Tja - soviel zum mündigen Bürger bei einem Film, der im Original übrigens nicht unbedingt härter ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Donnerwetter, was für ein Film..., 16. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen (Amazon Instant Video)
...der mehr als einmal absolute Gänsehaut und Schrecksekunden verschafft...

Auf die Story selbst will ich jetzt gar nicht mehr eingehen, das wurde hier schon oft genug an anderer Stelle getan. Insgesamt aber ist dieser Film in sich schlüssig aufgebaut, was auch an der guten Vorlage von RAY GARTON's Buch "In A Dark Place" aus dem Jahre 1992 liegt, dass er nach eigener Aussage nach (wenig glaubhaften) wahren Erlebnissen der Familie Snedeker im Jahre 1980 geschrieben hat. Allerdings gibt es bis zum heutigen Tage keinerlei Beweise für die im Film natürlich aus Spannungsgründen dramaturgisch überhöhten Ereignisse in Sounthington, Connecticut.

Dieser fehlende Evidence-Mangel ist aber typisch für spiritistische Vorgänge...man denke nur an den Exorxismus in der Römisch-katholischen Kirche... Im Film heißt die Familie aus rechtlichen Gründen nicht Snedeker, sondern Campbell...

Das Movie (Drehbuch Adam Simon, Tim Metcalfe) hält sich vom Thema her ziemlich an die Vorlage und lebt nicht zuletzt auch von der düsteren, aber nicht zu dunklen Bild-Atmosphäre, dem sich relativ schnell aufbauenden Spannungsbogen, der klug gezeichneten Veränderung einiger Charaktere und natürlich der nahezu perfekten Sound- und Geräuschkulisse, inklusive der präzise auf die einzelnen Szenen hin komponierten Filmmusik (), die sowohl in Dolby, als auch in Stereo natürlich genauso wie die sehr gute Regie von PETER CORNWELL ein ihriges zur schon erwähnten Gänsehaut beiträgt.

Obwohl ich nicht sehr schreckhaft bin, zuckte ich doch bisweilen heftig zusammen und sass wie gebannt vor dem Bildschirm...meine bessere Hälfte zog es nach einer halben Stunde vor, mit dem Hund rauszugehen, weil es ihr zu gruselig war...

Virginia Madsens Rolle als besorgte, seelisch leidende Mutter Sara Campbell des schwer krebskranken, von Horror-Visionen geplagten Matt, zeigt wieder einmal ihre Stärke als Charakterdarstellerin ohne aufgesetztes Pathos.

Kyle Gallner, den ich hier das erste Mal als Schauspieler richtig wahrnahm, obwohl ich seinen Namen natürlich von diversen TV-Serien (Cold Case, Law And Order, Criminal Minds) her kenne, spielt die Rolle des Matt, recht unauffällig, aber intensiv und wenn man so will glaubwürdig.

Ein Lob an dieser Stelle auch der Abteilung Maske, die nicht nur bei Matt saubere Arbeit geliefert hat.

Martin Donovan als Matts Vater habe ich schon z. B. in "Insomnia" (2001), dem 2006er "The Sentinel" und "Sabotage" (2014) schon besser erlebt. Allerdings ist seine Rolle auch nicht die größte, sondern hat eher Nebendarstellerformat...

Amanda Crew's Rolle ist die, der sich gern etwas zurückziehenden - ich glaube - Nichte Wendy, mit der sich Matt recht gut versteht. Im letzten Drittel des Films wird auch sie von Visionen geplagt.
Die ausgebildete (Hip-Hop-)Tänzerin, die über die Musicalschiene ihren Einstieg ins Filmgeschäf schaffte, fiel das erste mal in "Final Destination 3" auf, machte Streifen wie "Meltdown - Days Of Destruction", Sex Drive" und drehte 2013 an der Seite von Ashton Kutcher in "Jobs", einem Film über das Leben des verstorbenen Applemachers Steve Jobs. 2006-2007 spielte sie in allen Folgen der US-Serie "The Secrets Of Whistler" mit.

Weltstars mit Stern auf dem Walk Of Fame in L. A. wird man in diesem Film vermissen. Aber das ist auch gar nicht nötig, denn wie schon geschrieben, der Film baut auch dank der Schaupsieler einen stetig ansteigenden Spannungsbogen auf, der bis zum Schluss anhält.

Ob's ein Happy End gibt oder nicht, möchte ich für diejenigen, die "Das Haus der Dämonen" noch nicht gesehen haben, nicht verraten....Am Ende tauchen sonst noch Untote bei mir zu Hause auf...

Wer also Spannung und Gruseln sucht, ist bei diesem Titel richtig...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht wahr, aber wahrhaftig, 6. Juni 2014
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen (DVD)
Das US-Gesundheitssystem und die Gier: Weil Familie Campbell die Kosten für die Krebsbehandlung ihres Sohnes Matt (Kyle Gallner) nicht erstattet bekommt, sucht Mutter Sara (Virginia Madsen) ein Miethaus in der Nähe der Klinik. Und findet eines, bei dessen Preis-Leistungsverhältnis einen die Frage WO IST DER HAKEN? förmlich anschreit. Das nimmt sie natürlich trotzdem. "Ein Haus hat seine Geschichte, seine Vergangenheit", und als der Spruch fällt, fällt der Kamerablick in einen unheimlich anmutenden, schwach ausgeleuchteten Kellergang. Wer hat denn hier, wie man so sagt, seine Leichen im Keller?

Leichen wird es zuhauf geben, und die sind dummerweise noch nicht so ganz tot. Obwohl der Film in Einsprengseln aus der Vergangenheit das Klischee des mad scientist mit Brille, Bart und grausamer Arroganz bemüht, ist spannend zu sehen, wie hier früher einmal der Bestatter Aickman den Verstorbenen die letzte Ruhe raubte, die nun immer noch als Untote im Haus weilen. Der durch die Krebserkrankung dem Tode schon nähergerückte Matt kann Kontakt mit ihnen aufnehmen, was ihm aber eher Fluch als Segen ist; so hat er immer wieder albtraumhafte Visionen. Sie konfrontieren ihn mit den vergangenen Ereignissen und weisen ihm schließlich auch den Weg, sie zu befreien. Feuer steht dabei sowohl für die zerstörerischen Kräfte der Vergangenheit als auch für die gegenwärtige Möglichkeit der Reinigung.

Obwohl die Geschichte damit im Horrorkosmos nicht besonders originell ist, kann dieser Film auf ganzer Linie punkten. Zunächst bietet er eine interessante Metaphorik, gerade was die Visionen und schrecklichen Ereignisse betrifft. Sicherlich nicht zufällig bricht die Vergangenheit gerade dann hervor, wenn man sie einfach wegwischen will (Bodenwisch-Szene), wenn man sie einmauern will (Vision der brüchigen Säule mit schrecklichem Inhalt) oder sonst eine heile Welt als reine Fassade über sie zu legen gedenkt. Das Haunted-House-Genre eignet sich natürlich besonders gut für solcherlei Sinnbilder! Doch auch darüber hinaus: Wie sehr die Verstorbenen gequält sind, zeigt sich immer wieder anhand einer Pervertierung der verschiedenen Sinnesorgane: Wenn einem Jungen eine wabernde Feuerglut aus dem Mund kommt (erfreulicherweise der einzige sehr offensichtliche CGI-Effekt), möchte er vielleicht herausschreien, wie er gequält wird, was aber auch zu tun ist, und kann es doch nicht auf konventionelle Weise.* Wenn Aickman den Verstorbenen die Augenlider abschneidet, ist das besonders perfide, weil es ihnen nicht möglich gemacht wird, "nicht mehr zu sehen" (obwohl sie anschließend eingemauert werden und die Aussicht daher auch nicht lohnt). Ein Gegenbild zu dem Brauch, dass man einem Verstorbenen die Augenlider verschließt. Ein Untoter mit verbranntem Gesicht ist nicht nur Schreckbild der Vergangenheit, sondern auch der Mann, der schließlich den Weg weist und stumm einen Geistlichen ansieht, der dann weiß, was zu tun ist. Untote mit Buchstaben (bzw. buchstabenähnlichen Symbolen) auf ihrem ganzen Körper zeugen davon, dass ihnen Aickmans Wille wahrhaft eingebrannt, eingeschrieben, mit Blut geschrieben ist, und auch Matt droht dergestalt schon früher als erwartet auf die andere Seite gezogen zu werden.

Schließlich: Dieser Film macht wirklich angst in einer hervorragenden konventionellen (aber wirkungsvollen) suspense-surprise-Kombination und angenehm reduzierten Erklärungsdialogen. Als Skeptiker finde ich immer besonders lächerlich, wenn mit wissenschaftlichem Ernst solch ein Okkultquark auseinandergenommen wird. "Poltergeist" ist da extrem erbärmlich, die klassischen Horrorfilme von Robert Wise sind schon besser, aber selbst in dem ziemlich genialen "The Haunting" wird ein bisschen totanalysiert, und in dem immer noch recht guten "Audrey Rose" schon ein bisschen mehr. Aus jüngerer Zeit wäre "The Conjuring" zu nennen, der zwar gut ist, aber ebenfalls gewöhnungsbedürftig in dem heiligen Ernst, in dem er sich auf letztlich pure Fantasy einlässt und sie anhand von Profi-Exorzisten zerreden lässt. In "Haus der Dämonen": Fast nichts davon, höchstens ein bisschen in der Figur des Geistlichen. Aber im Grunde: Oft angenehm dialogarme Spannungssteigerung, und wie geschickt ist das gemacht! Der Vorspann, hektisch geschnitten, zeigt Schreckbilder der Vergangenheit, danach geht es der Film ausgesprochen ruhig an, aber wir sind dergestalt schon darauf eingestimmt: Das kann jeden Moment richtig dicke kommen. Und so ist es auch: Obwohl der Film außer bei den Einsprengseln aus der Vergangenheit angenehmerweise auf moderne, rasend schnelle Schnittgeschwindigkeit verzichtet, hat er gerade im Ruhigen ein hohes Tempo der Steigerung. Es gibt Spannung, Schocks gerade im eigentlich nicht sonderlich explizit Grausamen, und die üblichen Pseudo-Schocks, wenn nach dem ersten Schrecken der vermeintlich nächste folgt, der sich als harmos herausstellt. Und der Schock nach dem Schock oder der Schock nach dem Pseudoschock nach dem Schock - das alles ist nicht neu, aber der Film erzeugt ein permanentes Klima der Unsicherheit und des Angespanntseins, auch wenn eigentlich gerade nicht viel passiert. So herrlich reduziert und konzentriert hat man das selten gesehen. Oft erzählt der Film seine Geschichte mit den Bildern statt den Worten. Was er so souverän macht, dass er sich sogar mal kurz ein Zitat aus "Shining" leisten kann; das berühmte Bild, in dem eine Axt eine Tür durchbricht und auf der anderen Seite eine Frau darob erschrickt. Angesichts der selbstverliebten Zitatwut gewisser moderner Horrorfilme, insbesondere Horrorkomödien, eine Wohltat (zumal eine geschickte Täuschung, denn der Axtschwinger möchte nicht, wie in "Shining", töten, sondern helfen).

Was man aber leider dann doch sagen muss: Angeberisch und verlogen ist der Wahrheitsanspruch, der glücklicherweise nur im Vor- und Abspann auftaucht. Nicht etwa "based on a true story", sondern sogar "based on THE true stroy", also: So sei es gewesen, 1987 in Connecticut. Und am Ende: Matt sei vollständig vom Krebs geheilt worden. Der Krebs also nur ein Zeichen der Geister, dass sie einen zu sich holen wollen und man die Krankheit besiegt, wenn man auch die Geister von ihrem Ansinnen befreit hat? Das ist dann wohl doch eher Quark, der die Neugier des Publikums (gerade die Amerikaner haben ja gewisse Neigungen, alles Mögliche zu glauben) und damit die Einnahmen an der Kinokasse steigern sollte. Wikipedia lässt den Wahrheitsgehalt jedenfalls gelinde gesagt mehr als zweifelhaft erscheinen. Gleichwohl: Der Film selbst funktioniert perfekt aus sich heraus, ist nicht wahr, aber wahrhaftig.

Auf schnittberichte.com existiert ein Vergleich zwischen der gekürzten Version (die hier vorliegt) und einer unzensierten Version. Die Kürzungen sind insgesamt gesehen eher moderat, und nach Vergleich der Bilder würde ich schätzen, dass die unzensierte Version keinen Gewinn bringt, im Gegenteil. Explizite Darstellungen von Blut und aufgeschnittenen Körpern braucht es nicht. Der Film schockiert gerade auch beim Wegschneiden im letzten Moment (z.B. bei der Augenlid-Abschneide-Szene). Er zeigt zwar auch Blut, Leichen und Gewalt, drängt sich darin aber nicht auf und kann seine albtraumhafte Wirkung gerade im Unspektakulären entfalten, weil er sich halt ganz auf Atmosphäre und bildhaftes Erzählen statt dialogisches Toterklären verlässt.

Fazit: Einer der besseren neueren Haunted-House-Filme, der durch seine Erzählweise und Metaphorik besticht und wirklich Gänsehaut und Magengrummeln erzeugen kann, auch wenn die Geschichte letztlich konventionell und ihr angeblicher Wahrheitsgehalt verlogen ist. Fünf Sternleinchen ohne wenn und aber.

*Die etwas banalere Erklärung wäre, dass es sich um Ektoplasma handelt; dies soll einen Stoff bezeichnen, der angeblich bei einem Medium aus den Körperöffnungen tritt (vgl. Wikipedia).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach diesem Film werden sie wieder das Licht an machen, bevor sie einen Raum betreten. Garantiert!, 10. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen (DVD)
Warum der Film insgesamt (nach derzeitigem Stand, 10.07.2014) von vielen Nutzern nur 4 statt 5 Sterne bekommt, verstehe ich nicht, Natürlich ist es auch Geschmackssache, aber der Film hat wirklich alles, was man von einem guten Horrorfilm/Gruselfilm dieser Art erwartet: Eine in sich stimmige, gute Story, einen kontinuierlich steigenden Spannungsbogen der auch nicht abreißt, nachdem man die Auflösung gesehen hat, tolle Schauspieler, handwerklich einwandfreie Schock- oder Gruselmomente, schön über den Film verteilt und niemals unpassend, jeder Schockmoment trägt zum Vorankommen der Geschichte bei. Und am Ende der Geschichte eine Auflösung, wie sie sich der Horrorfilmfan bei jeden neuen Movie dieser Art erhofft: Schockierend und doch zur bisherigen Story passend, nicht abstrus, sondern in sich stimmig. Im Film herrscht von Anfang an eine bedrückende, dunkle Grundstimmung. Das deckt sich dann sehr gut mit der eigentlichen Geisterstory.

Wer Filme mag, die ohne einen einzigen Tropfen Blut starke Gänsehaut verursachen, der wird diesen Film lieben. Danach werden sie wieder unters Bett schauen und immer das Licht an machen, bevor sie einen Raum betreten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erste Hälfte super, zweite Hälfte wiederholt sich und zögert nur unnötig heraus, 8. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen (DVD)
Zugegeben beginnt der Film unterhaltsam und gruselig. Ein altes Haus. Huschende Schatten, knarzende Dielen, unheimliche Schemen im Spiegel. In dieses Haus zieht eine Familie mit ihrem krebskranken Kind, um in der Nähe des Krankenhauses zu sein. Allerlei Unheimliches passiert.

Irgendwann dachte ich, dass der Film ja mal langsam seinen Höhepunkt erreichen müsste. Als ich nachsah, war aber gerade mal die Hälfte des Films vorbei. In der zweiten Hälfte wiederholten sich die Gruseleffekte auch weiterhin. Die Geschichte, obwohl längst klar war, worum es geht, dümpelt weiter vor sich hin, offenbart inhaltlich nichts Neues. Zwischendurch wird noch über den Glauben an Gott geschwafelt, wahrscheinlich um den Film zumindest für eine bestimmte Zuschauerschaft "bedeutsamer" zu machen?

Kurzum: Der Film ist effektvoll gemacht, bedient sich aber die ganze Zeit über immer derselben Effekte. Die Geschichte ist nett, aber eigentlich schon in der ersten Hälfte komplett erzählt, so dass ich mich fragte, wieso der Film eigentlich immer noch so lange dauert.
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4.0 von 5 Sternen Super Film aber schlechtes Bild!, 27. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Haus der Dämonen [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist sehr gut gemacht, mit wenig Blut - dafür mehr Schockeffekte. Tolle Story, überzeugende Darsteller und nette Effekte. 5 Sterne!

Nun zur Blu-ray:
Der Ton liegt in Deutsch und Englisch DTS-HD MA 5.1 vor und dazu gibt es noch einen deutschen Untertitel aber nur zum Film. Der Ton ist sehr gelungen und erzeugt eine sehr gute Atmosphäre. Die Extras sind sehr gut aber hier gibt es keinen Untertitel - nicht in Englisch oder Deutsch. Als Extras gibt es ein Making-of, eine Story über die echte Familie, Features zu paranormalen Erscheinungen und der postmortalen Photographie, nicht verwendete Szenen und Trailer. Leider ist das Bild an einigen Stellen sehr schlecht (im dunklen z.B. körnig) und an anderen wieder sehr gut. Ein Wendecover ist vorhanden.

Punktabzug für den fehlenden Untertitel und schlechtes Bild.
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Das Haus der Dämonen
Das Haus der Dämonen von Peter Cornwell
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