Kundenrezensionen


196 Rezensionen
5 Sterne:
 (116)
4 Sterne:
 (26)
3 Sterne:
 (14)
2 Sterne:
 (20)
1 Sterne:
 (20)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ..LOST...Wer auch nur 1 Folge verpasst...
Ich habe mir die LOST Staffeln bei Amazon.Prime angeschaut, da ich damals, als die Serie im TV lief,kaum von ihr Notiz genommen hatte.
Kein Wunder....Wer die Staffeln nicht vonanfang an verfolgt, ist wirlich LOST, und versteht nicht den geringsten Zusammenhang.
Die ganze Serie ist wie ein Puzzel, welches 121 Episoden braucht,um sich zusammenzusetzen...
Vor 2 Monaten von rammstein veröffentlicht

versus
22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Vorweg: Meine Situation ist vielleicht etwas anders. Ich habe mir die komplette Serie (Staffel.1-6) innerhalb einer Woche angesehen (und da blieb fast keine Zeit für andere Dinge ;) ) und nicht über Jahre(!) hinweg verfolgt.
Hätte ich sehnlichst nach so langer Zeit auf ein Ende gewartet, wäre ich wahrscheinlich ziemlich enttäuscht...
Veröffentlicht am 14. April 2012 von Alice Wonderland


‹ Zurück | 1 220 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ..LOST...Wer auch nur 1 Folge verpasst..., 5. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die LOST Staffeln bei Amazon.Prime angeschaut, da ich damals, als die Serie im TV lief,kaum von ihr Notiz genommen hatte.
Kein Wunder....Wer die Staffeln nicht vonanfang an verfolgt, ist wirlich LOST, und versteht nicht den geringsten Zusammenhang.
Die ganze Serie ist wie ein Puzzel, welches 121 Episoden braucht,um sich zusammenzusetzen.

Um es vorweg zu nehmen; ich persönlich finde die Staffeln 1-3 am besten, wo das Mysterium der Anlagen auf der Insel die Zentralrolle einnimmt.
Viele sagen,danach wäre es zu "abgedreht"...Nunja,nicht ganz zu unrecht....obwohl man natürlich bis zur Finalenstaffel gucken muss.

Entstehung und interessante Hintergründe:

Die Entwicklung der Serie begann im Januar 2004, als Lloyd Braun, damaliger Chef von ABC, bei Spelling Television ein Script
basierend auf den Konzepten von Herr der Fliegen, Cast Away und der Reality-Show Survivor in Auftrag gab.

Zunächst schrieb der Autor Jeffrey Lieber eine Pilotepisode mit dem Titel Nowhere. Braun war mit dem Ergebnis jedoch nicht zufrieden und kontaktierte J. J. Abrams, der ein neues Drehbuch verfassen sollte. Dieser willigte unter der Bedingung ein, übernatürliche Elemente
einbauen zu dürfen. Gemeinsam mit Damon Lindelof entwickelte Abrams den Serienstil und die Figuren sowie die
Serien-Mythologie und die Plot points. Da Darstellerauswahl und Drehbuchentwicklung für den Pilotfilm aufgrund
des engen Zeitplans parallel erfolgten, konnten einzelne Rollenkonzepte gezielt auf die jeweiligen Darsteller zugeschnitten werden.

Lost wurde im 35-mm-Filmformat mit Hilfe von Panavision-Kameras gedreht. Drehort war größtenteils Oʻahu. Nach dem
Pilotfilm wechselte man vom Mokulē'ia-Strand nach North Shore. Die Höhlenszenen in der ersten Staffel wurden in einem
isolierten Raum in einem alten Lagerhaus von Xerox gefilmt. Einige Innenszenen wurden zudem im Hawaii-Filmstudio
abgedreht. Für Szenen, die sich nicht auf der Insel abspielten, wurden verschiedene Schauplätze in und um Honolulu genutzt.

Schon von Produktionsbeginn an wurde großer Wert auf die Geheimhaltung der Mysterien in der Serie gelegt. So waren
lediglich Lindelof, Cuse und Abrams in das übergeordnete Storykonzept der Serie eingeweiht.

Am 21. September 2005 begann die Erstausstrahlung der zweiten Staffel. Zwischen Staffel 2 und 3 wurde dann das
Alternate Reality Game The Lost Experience durchgeführt, bei dem sich Fans aktiv beteiligen konnten.

Die Dreharbeiten zum Pilotfilm fanden am Mokulē'ia-Strand in Oʻahu, einer Insel Hawaiis, statt. Der Pilotfilm war die bis dahin teuerste US-amerikanische Fernsehproduktion von ABC.

Zwischen 10 und 14 Millionen US-Dollar haben die ersten beiden Episoden gekostet. Allein das
Verfrachten der Trümmer der Lockheed L-1011 TriStar auf die Insel hat über eine Million Dollar
verschlungen. Wegen dieser hohen Kosten entließ der ABC-Hauptaktionär Disney das für den
Bereich Entertainment verantwortliche Vorstandsmitglied Lloyd Braun, der die Serie genehmigte.

Am 22. September 2004 wurde die erste Episode auf ABC ausgestrahlt und konnte eine Zuschauerzahl
von 18,6 Mio. verbuchen.

Die einzelnen Episoden bauen inhaltlich sehr stark aufeinander auf und erreichen dadurch eine hohe Kontinuitätsdichte. Häufig kommt es vor, dass auf Ereignisse aus lange zurückliegenden Episoden (in einigen Fällen sogar aus früheren Staffeln) Bezug genommen bzw. ein loser Handlungsfaden wieder aufgenommen und weitergeführt wird. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, verfolgt jede Episode mehrere parallel laufende Handlungsstränge, die jeweils die Erlebnisse einer oder mehrerer Hauptfiguren in den Mittelpunkt rücken. Einer der Handlungsstränge wird dabei zumeist aus der Perspektive der Figur erzählt. Die Handlungsstränge können sich dabei durchaus überschneiden und einzelne Personen in mehreren Handlungssträngen eine Rolle spielen lassen.

Um auf die erforderliche Anzahl an Episoden für eine Staffel zu kommen, gleichzeitig aber ein zu rasantes Fortschreiten der
Haupthandlung zu vermeiden, wurden während der ersten drei Staffeln immer wieder Episoden produziert, die für die Entwicklung
der Charaktere durchaus wichtige Nebenhandlungen erklären, mit dem Gesamtbild aber auf den ersten Blick nicht viel zu tun
haben bzw. die eigentliche Geschichte nicht vorantreiben. Insbesondere die Rückblenden bieten in einigen Episoden kaum
neue Enthüllungen und dienen somit hauptsächlich der Ausarbeitung der Charaktere. Um solche Episoden zu vermeiden,
verhandelten die Produzenten der Serie mit dem ausstrahlenden US-Sender ABC, um ein festes Ende für die Serie zu
beschließen und auf diese Weise die verbleibenden Handlungsstränge während der Staffeln 4 bis 6 entsprechend
planen und unnötige Füllepisoden vermeiden zu können.

Über LOST könnte man ganze Bücher schreiben und Foren füllen...als mein FAZIT muss ich sagen, das die Drehbücher wirklich Klasse sind, und die Charaktere sehr interessant und sich teils völlig überraschend entwickeln. Die Sprünge zwischen Vergangenheit-Gegenwart und Zukunft ist etwas, worauf sich der LOST-Gucker einlassen muss,um diese Serie zu mögen. Verfolgt man die Serie ernsthaft, so findet man immer wieder den roten Faden.

Was das "Ende" der Serie betrifft....hinterlässt es bei mir zwiespältige Gefühle....man fragt sich :"War es das,worauf Millionen LOST Fans sehnsüchtig gewartet hatten......?" Diese Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.

Ohne Zweifel,ist für mich LOST eine der außergewöhnlichsten Serien, die ich je gesehen habe...und ich kenne auch sogesehen,keine Vergleichbare.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


218 von 254 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein TV Ereignis geht zu Ende und lässt Raum für eigene Interpretationen. Großartig!, 22. Oktober 2010
Von 
Sebastian Schlicht "Bumblebee" (Neuwied) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Das größte TV Ereignis aller Zeiten geht zu Ende. "LOST" schaffte den Durchbruch im Jahre 2004. Plötzlich war jeder angesteckt vom Mysterium. "LOST" war nicht nur eine Geschichte über einen Flugzeugabsturz, sondern eine Geschichte über das Leben und wie man es sehen kann. Keine Serie versteht oder verstand es Science Fiction, Horror, Action und Drama so nah beieinander zu kreieren, ohne das es irgendwie unecht wirkte, wie das Serienhighlight von J.J. Abrahams. Jeder, der von der ersten Staffel an von "LOST" begeistert war, der hat sicher auch alle Staffeln mitverfolgt, so auch die sechste und letzte Staffel!
Natürlich war das Warten nach dem gnadenlosen Cliffhanger vom 5. Staffelfinale unerträglich! Und weil es ja schließlich die letzte Staffel einer Serie mit Unmengen an Mysterien war, verlangten die Fans auch nach Lösungen und Erklärungen. Was hat es mit den Zahlen auf sich? Wer ist Jacob? Was ist das große Geheimnis der Insel? Sind alle eigentlich tot oder noch am Leben? Mit diesen Ansätzen gingen wir LOST- fans nun in den finalen Auftakt der definitiv spannendsten und fesselndsten Serie aller Zeiten!

!VORSICHT WEGEN EVENTUELLER SPOILER!

"LOST" geht genau da weiter, wo es in Staffel 5 aufgehört hat: Nachdem die Wasserstoffbombe hoch ging fiel wachen alle im Dschungel auf und befinden sich wieder in der Gegenwart. Jedoch scheint etwas anders zu sein. In einer anscheinenden Parallelzeit sehen wir einen Oceanicflug, der nicht abstürzt und ohne Probleme in Los Angeles ankommt. In dieser Welt scheinen die üblichen Charaktere wie immer zu sein, aber nur auf den ersten Blick...
In der Gegenwart geht die Geschichte dramatische Wege: Locke entpuppt sich als der schwarze Rauch und verfolgt nun ein Ziel. Jedoch hat dies nicht nur Folgen für die Insel...

Mehr möchte ich nicht schreiben, weil ich wahrscheinlich zu viel verraten würde. Fakt ist jedoch, dass die eigentliche Geschichte erst dann beginnt. Schon ab den ersten beiden Episoden ("LAX I" und "LAX II") merkt man, dass "LOST" langsam auf ein Ende hinausläuft.
Dabei achtet die Serie wieder Mal auf jeden einzelnen Charakter, der in jeder neuen Folge analysiert wird. Diesmal gehen die Produzenten aber in eine ganz andere Richtung:
Mit den sogenannten "Flash Sideways" sehen wir immer das Leben eines Losties in der "Parallelwelt". Das mag zunächst eigenartig klingen und aussehen, aber nach mehreren Folgen entdeckt man, dass viel mehr dahinter steckt, als nur eine simple "Was wäre wenn?" Alternative!
Dennoch gibt es zwei Ausnahmen: In "Seit Anbeginn der Zeit" ("Ab Aeterno" klingt viel besser!) und "Übers Meer" werden die guten alten Flashbacks wieder benutzt und zeigen die wohl besten Rückblenden überhaupt in "LOST"! Aber später mehr dazu...

Die wichtigsten und neusten Elemente in der letzten Staffel sind neben den Flash Sideways zum Beispiel der Tempel und die Fokussierung auf Jacob und den Mann in Schwarz und deren "Spiel". Darauf baut ein Großteil der Staffel auf, während die Darma Initiative und das Thema des Zeitreisen so gut wie gar nicht mehr angestoßen werden. Aber warum auch, für mich haben sich diese Themen erledigt und sind in sich abgeschlossen. Jetzt geht es um das letzte große Mysterium, dass "LOST" so interessant gemacht hat: Zufall und Schicksal, Wissenschaft und Glaube.
Endlich erfahren wir wer Jacob ist, warum er auf der Insel ist, was es mit dem Mann in Schwarz auf sich hat und was das Geheimnis der Insel ist. Viele werden jetzt fragen: Wo sind denn die Antworten?

Die letzte Staffel hat nicht umsonst jede Menge Kritiken bekommen und wird von vielen Fans als grauenvoller Abschluss angesehen. Denn die so dringenden Antworten, auf die alle gewartet haben werden nicht alle so überraschend geliefert, wie man das sich vielleicht gewünscht hat. Einige Sachen scheinen nicht gelöst worden zu sein und besonders die zweite Hälfte der Staffel geht sehr ins Spirituelle und Abergläubische. Da viele auf eine große und logische Antwort gehofft haben, die wirklich jedes Problem in "LOST" klärt, wurden die Meisten enttäuscht. Ist die Serie deshalb eine große Vera*sche? Nein!
Carlton Cuse und Damon Lindeloff geben im letzten Akt viel Raum für eigene Interpretationen und Ansichtsweisen. Das merkt man vor Allem in "Das Ende"... Fast jeder hat eine andere Ansicht vom Ende und interpretiert es anders. Aber darauf will ich gar nicht weiter eingehen um mich nachher den unzähligen Kritikern auszuliefern. Ich sage nur, dass man nicht mit der Erwartung ran gehen darf, in der man sich eine 100 %ige Lösung erhofft, man muss sich auf etwas einstellen, das zwar einfach aber auch effektiv sein kann!

Doch bevor wir uns dem Ende nähern gibt es da noch Einiges zu erwähnen:
Es gibt wieder ein paar neue Figuren, aber im Zentrum stehen hauptsächlich die altbekannten Charaktere, die von Anfang an dabei sind. Erwähnenswert ist, dass (fast) alle Figuren, die wir im Laufe der sechs Jahre ins Herz geschlossen haben, nochmal auftauchen werden. Und alle werden eine Rolle spielen im großen "LOST"- universum. Und endlich werden die Charaktere zentriert, die alle am meisten beschäftigt haben. Zunächst Richard Alpert, der nicht altert und mittlerweile ein allgemeiner Liebling der Fans ist. In "Ab Aeterno" erfahren wir seine Geschichte und warum er so ist, wie er ist. Und wir sehen hier die wahrscheinlich beste Episode von "LOST" (für die, die "Das Ende" schrecklich fanden...) Nestor Carbonells Leistung hier ist unglaublich!
Und Jacob und der Mann in Schwarz erhalten eine große Rückblende in "Übers Meer", in der nicht nur das Geheimnis der Insel gelüftet wird, sondern auch eine Frage beantwortet, die seit der ersten Staffel besteht... Für Einige werden diese beiden Folgen die Interessantesten in dieser Staffel sein.
Doch es gibt noch viele andere Höhepunkte: Gegen Ende nimmt die Serie ein unglaubliches Tempo auf und die eine oder andere überraschende Wendung wird den Zuschauer vom Hocker reißen und ihn mitleiden lassen ("Der Kandidat").

Nun zum Dreh- und Angelpunkt der gesamten Serie: "Das Ende". Die Doppelfolge von "LOST" ist insgesamt 100 Minuten lang und bietet ein Filmformat der Serie. Alles wirkt in diesen letzten Minuten, wie ein Hollywoodblockbuster, aber da steckt mehr dahinter! Das Finale ist groß, laut, bombastisch, mitreißend und voller Gefühl und liefert uns ein sehr seltsames aber dennoch logisches Ende. All das wirkt anfangs sehr großartig, aber nach dem Anschauen werden viele ein Gefühl von "Das solls jetzt gewesen sein?" haben. Ich selbst hatte dieses Gefühl, aber nach einer Weile und vielen Überlegungen und eigenen Gedanken gewinnt dieser Abschluss von "LOST" einen gewissen Charme. Für mich ist das Finale einfach umwerfend, nicht nur weil es ein Ende für die Charaktere von "LOST" ist, sondern weil man sich selbst eine Antwort zusammenbasteln muss. Die Puzzleteile sind die sechs Staffeln und all die ergeben ein großes Bild. Ein Bild mit Lücken, die man selbst füllen kann. So sehe ich "LOST"!
Und ganz unter uns: Die letzte halbe Stunde liefen bei mir ununterbrochen Tränen!

Die Schauspieler leisten wie immer atemberaubende Arbeit, vor Allem die Hauptcharaktere, wie Matthew Fox (Jack), Terry O Quinn (Locke) oder auch Nestor Carbonell (Richard). Und von der Optik und der Atmosphäre lehnt sich die letzte Staffel sehr an die erste an, bleibt aber wie immer. Aber dazu muss man, finde ich nichts mehr sagen.
Außer der Score von Michael Giacchino: Jedes mal hat sich Giacchino übertroffen, so auch in seiner letzten Arbeit. "The Final Season" ist mit Abstand seine beste Arbeit, in der jede Menge neue Themen aufgeführt werden und die alten wundervoll zusammengeführt werden und sich besonders in den letzten Minuten zu einem unvergesslichen Hörvergnügen steigern!

Letztendlich ist meine Meinung diese: "LOST" ist die beste Serie, die ich jemals gesehen habe und das hauptsächlich, weil sie etwas hat, das andere Serien nie haben werden: Eine mitreißende Spannung und das in jeder Folge! Dazu ein Universum an Mysterien, Lebensphilosophien- und ansätzen, wundervollen und echten Charakteren und eine faszinierende Geschichte. Ich werde diese Serie vermissen und damit bin ich sicherlich nicht allein, denn "LOST" hat wahrscheinlich eine der größten Fangemeinden, neben "Star Wars", "Herr Der Ringe" oder "Harry Potter"! Niemals gab es so was und das wird es auch nie mehr geben, davon bin ich überzeugt. Wer seine Erwartungen nicht unendlich hoch schraubt und sich einfach auf diese Staffel einlässt, der wird einen grandiosen Abschluss von "LOST" erleben!

Danke für sechs unvergessliche Jahre!

Update 19.07.2012: Nach dem bereits dritten Ansehen der Serie, ist für mich nun alles klar, jede Unstimmigkeit macht nun Sinn! Warum? Wenn man die Serie mal ganz nüchtern sieht (und das habe ich dieses Jahr getan und alle Folgen objektiv betrachtet), dann entbehrt "LOST" einem eine wundervolle Geschichte, und zwar von vorne bis hinten! Wirklich jede Folge hat ihren Sinn und alle Fragen werden am Ende gelöst, der Clou ist, dass viele Antworten im Laufe der letzten Staffel ihre Zeit brauchen, um zu "fruchten". Außerdem wird nicht alles auf einem Silbertablett geliefert, wie noch in Staffel 1 und 2. Nimmt man sich Zeit und konzentriert sich auf jede Folge, ohne dabei auf das nächste "WTF"- Erlebnis zu warten, dann erklären sich plötzlich so viele Dinge, gewisse Ereignisse in den ersten Staffeln betrachtet man ganz anders und sieht nun, was dahinter steckt. Es gibt jede Menge Hinweise, die zeigen, dass das Ende nicht nur ein willkürlich hingeklatschtes Finale ist, sondern die logische Folge der Ereignisse, die passiert sind. Wer das Ende oder sonst was nicht mag, kein Problem, aber für mich ist klar, dass jeder "LOST"- Fan der Serie nochmal eine Chance geben sollte, beim zweiten Sehen, werden viele Dinge verständlicher sein! Diese letzte und zu unrecht kritisierte Staffel ist ohne zu überlegen mein Favorit von allen sechs!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider schon vorbei., 11. September 2014
Von 
DAVI83 (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett spoilerfrei versuche es jedoch zu sein.

Kauf Intention:
Habe die Serie von Anfang an geschaut und verschlungen. Habe sie bisher mehrfach auf Deutsch und Englisch geschaut und musste daher nach den DVD Einzelstaffeln auch noch die USA Bluray Komplettbox haben. Selbst das PS3 Spiel habe ich mit Freude gespielt.

Grundkonstellation:
Am 22. September 2004 geht es direkt mit einem Knall los. Die überlebenden eines Flugzeugabsturzes kämpfen miteinander gegen Flugzeugtrümmer, Verletzungen und Schocks. Der Arzt Jake übernimmt das Kommando und versorgt erst einmal alle. Nun heißt es einen Weg zu finden auf der Insel zu überleben und warten bis Hilfe kommt.
Doch was ist wenn sie nicht alleine auf der Insel sind? Ein Monster, welches sich im Urwald zu verstecken scheint birgt auch große Gefahren für all.
Der Zuschauer weiß über die Charaktere eigentlich genau so viel wie die anderen Überlebenden und so muss man mit raten, wer zum Beispiel der Gefangene im Schiff war. Die einzelnen Geschichten der Charaktere werden in Flashbacks erklärt, so dass man pro Folge etwas aus der Vergangenheit eines Überlebenden erfährt. Diese Geschichten sind immer eng verbunden mit den jeweiligen Geschehnissen auf der Insel

Entwicklung der Serie:
Die Serie baut im Laufe der Staffeln immer mehr Mysterien auf und gibt den Charakteren immer mehr Tiefe durch die Flashbacks. In späteren Staffeln werden auch noch Science Fiktion Elemente und alternativen zu den Flashbacks eingeführt, welche die Serie immer komplizierter doch auch interessanter machen.

Genre:
Mysteriedrama

Die Charaktere (Auswahl):
- Dr. Jack Shephard ist Arzt und erkennt nach dem Absturz schnell, dass er ein wichtiger Mann ist, der die Verletzten und kranken versorgen muss. Er steigt schnell zum Anführer auf und verliebt sich in Kate, was ihn zum Feindbild von Sawyer macht. Er ist der Mann der Wissenschaft der im Kontrast zu Locke steht, welcher der Mann des Glaubens ist.

- Kate Austen ist eine schöne junge taffe Frau, die sofort von Jake und Sawyer angetan ist. Sie springt zwischen den beiden Männern hin und her, da Jake, der Arzt, die logischere Wahl wäre doch Sawyer, der Draufgänger, eher ihrem Gemüt entspricht.

- Sawyer ist ein Einzelgänger. Er hortet direkt nach dem Absturz die Gegenstände die von Wert sind um sich ein Vorteil gegenüber den anderen zu verschaffen. Er findet sich schnell mit der Situation ab, dass sie vielleicht länger hier bleiben müssen und lässt einzig Kate ein bisschen an sich ran.

- John Locke ist ein Jäger und kommt einem ein bisschen wie ein gealterter Indiana Jones vor. Er versorgt die anderen Überlebenden mit Fleisch und erkennt schnell, dass die Insel etwas Besonderes ist.

- Sayid Jarrah ist der Technikfreak der Überlebenden, hat jedoch damit zu kämpfen, dass er aus dem Irak kommt und ihn alle für den Terrorist halten, welcher das Flugzeug in die Luft gesprengt hat

- Hugo „Hurley“ Reyes ist die gute Seele der Überlebenden. Er ist schwergewichtig und immer gut gelaunt, so dass er schnell Freunde findet. Er hat mit seinem Gewicht zu kämpfen und wird oft beschuldigt zu viele Vorräte zu verbrauchen.

Darsteller (Auswahl):
Matthew Fox/Dr. Jack Shephard (auch Bekannt aus Party of Five, 8 Blickwinkel, Speed Racer)
war einer der bekannteren Schauspieler zu Beginn der Serie und machte seine Rolle so gut, dass sie nicht, wie geplant, früh starb. Nach einigen kleineren Kinoerfolgen glitt er in die Drogensucht ab und versucht sich aktuell davon zu erholen.

Evangeline Lilly/Kate (auch Bekannt aus Real Steel, Der Hobbit)
War während der Dreharbeiten mit Dominic Monaghan (Charlie) zusammen und hat aktuell die größte Filmkarriere. Für der Hobbit wurde für sie eine neue Rolle hinzugefügt als Elbin Tauriel.

Josh Holloway/ Sawyer (auch Bekannt aus Mission Impossible 3, Battle of the Year, Intelligence)
War lange als Gastdarsteller in diversen TV Serien zu sehen und schaffte es erst mit Lost eine Hauptrolle zu ergattern. Seine nachfolgenden Projekte floppten bisher.

Terry O’Quinn/ John Locke (auch Bekannt aus Hawaii Five-0, Alias)
Ähnlich wie Holloway ist auch er bekannt als Gastdarsteller im TV Bereich. In seiner langjährigen Arbeit hat er bei vielen großen Serien mitgespielt bis ihn J.J. Abrahms zu Alias holte und ihn dann bei Lost weiter beschäftigte. Heutzutage gehört er, wie zahlreiche Ex Darsteller, zum Cast von Hawaii Five-0.

Naveen Andrews/ Sayid Jarrah (auch Bekannt aus Planet Terror, Der englische Patient, Diana)
Ist, im Gegensatz zur Serie Inder, wuchs jedoch in London auf. Er war ein aufstrebender Darsteller, bis er in den 90ern durch seine Drogensucht seine Schauspielkarriere unterbrach. Nach seiner Genesung und weiteren kleinen Rollen schaffte er es in den Cast von Lost und wurde zu einem Star. Aktuell ist er viel beschäftigt schafft es jedoch nicht an seinen Erfolg aus Lost anzuknüpfen

Jorge Garcia/ Hurley (auch Bekannt aus Alcatraz, Becker)
Hat vor Lost auch schon in vielen Serien als Gastdarsteller mitgewirkt. Aufgrund seiner Art und seines Aussehens wird er meist als Kumpel Typ, vorwiegend in Comedys, besetzt. Die Serie Alcatraz bietet hier eine Ausnahme, doch ist diese sehr schnell wieder abgesetzt worden.

Bild und Ton:
Bei der Bluray war Bild und Ton seinerseits auf absolutem Referenzniveau und ist heute immer noch weit über dem Durchschnitt.
Die DVD's sind im direkten Vergleich natürlich schlechter doch ist das Niveau für eine DVD auch überdurchschnittlich.

Ähnlich Serien:
- Akte X
- Under the Dome
- Fringe
- Heroes

Staffelanzahl:
6 mit 121 Episoden + eine kurzen Epilog der ein Paar Fragen aufklärt

Geplantes und rundes Ende?:
Hier scheitern sich die Geister. Klar war den Machern 2 Staffeln vorab bekannt wann die Serie definitiv enden wird, doch haben sie weiterhin mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Am Ende war ein so großes Fragegerüst, welches gar nicht mehr komplett beantwortet hätte werden können. Dies war jedoch auch so gewollt, da man die Fans lieber selber Rätseln und Theorien aufstellen lassen wollte, die besser sind als eine vorgesetzte Lösung. Hier muss ich den Machern Recht geben. Noch heute Diskutiere ich über Fragen bei Lost und habe Spaß daran andere Theorien zu erfahren.
Zum Vergleich die Serie Akte X bei der die meisten Fragen gelöst wurden und den Fans danach die Lust an der Serie verging, da man ja nun wusste wieso und was passiert und dies die meisten nur enttäuschte.

Heute noch zu empfehlen?
Definitiv. Jeder sollte dieses Meisterwerk der Erzählkunst einmal gesehen haben.

Interessantes:
- In der Fernsehausstrahlung hielt Desmond zuerst ein anderes Foto in der Hand, welches eine andere Schauspielerin zeigte. Dies wurde jedoch bei der DVD und Bluray ersetzt durch das Bild mit der richtigen Penny. Das Problem war, dass sie zu dem Zeitpunkt des Drehs Penny noch nicht besetzt hatten
- Michael Keaton sollte ursprünglich Jack spielen
- Jake sollte eigentlich sehr früh sterben um dem Publikum gleich zu zeigen dass niemand sicher ist. Kate hätte dann die Führerrolle eingenommen
- Kim Yoon-jin sprach eigentlich für die Rolle von Kate vor doch bekam sie diese nicht, da sie Asiatisch ist. Die Macher waren von ihr aber so überzeugt, dass sie extra für sie den Charakter Sun geschaffen haben. Jin war daher ebenfalls nicht geplant.
- Matthew Fox wurde für die Rolle des Sawyer gecastet
- Michael Emerson (Ben Linus) sollte eigentlich nur für 3 Folgen eine Nebenfigur spielen. Aufgrund seiner überragenden schauspielerischen Leistung wurde seine Rolle enorm ausgebaut. Im Gegensatz dazu wurde die Rolle Bea Klugh geändert, da die Geschichte von ihr auf Ben umgeschrieben wurde.
- Matthew Perry wollte unbedingt eine Rolle in Lost hat jedoch keine bekommen
- Der Pilotfilm kostete zwischen 10 und 14 Mio Dollar und ist somit der teuerste aller Zeiten.
- Fast alle Charaktere tragen Namen von historischen Personen, welche ihnen im von der Art her ähnlich sind.
- Vincent der Hund wurde von einem weiblichen Hund gespielt.

Kurzum:
Meine Lieblingsserie daher absolute Kaufempfehlung an alle die gerne mit einer Serie mitfiebern und lieber die eigene Theorien auszutüfteln als dass sie jede Antwort vorgesetzt bekommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 14. April 2012
Vorweg: Meine Situation ist vielleicht etwas anders. Ich habe mir die komplette Serie (Staffel.1-6) innerhalb einer Woche angesehen (und da blieb fast keine Zeit für andere Dinge ;) ) und nicht über Jahre(!) hinweg verfolgt.
Hätte ich sehnlichst nach so langer Zeit auf ein Ende gewartet, wäre ich wahrscheinlich ziemlich enttäuscht.
Betrachtet man aber allein die 6. Staffel würde ich ihr 5 Sterne geben. Es hat einfach alles gepasst. Die Story war fesselnd, die Musik war einfach bewegend und die ganzen Charaktere nochmal zu sehen, hat gezeigt, dass man selbst in einer Woche sie in sein Herz schließen kann :)
Zum Schluss kamen mir wirklich die Tränen, vor allem, weil man wusste, dass es jetzt ein für alle Mal vorbei ist mit Lost.

Alles schön und gut, aber betrachtet man das ganze von Staffel 1 aus, trübt sich dieses "heile Welt-Bild" leider.
Denn mein erster Gedanke nach dem Ende war (nachdem ich mich emotional wieder im Griff hatte): "Was? Das waren wirklich ganze 6 Staffeln?"
Erst dann hab ich zurück gedacht und mir wurde bewusst, wie viele Fragen immer noch unbeantwortet waren.
Vielleicht hab ich ja manches nicht richtig mitbekommen, aber wurde je geklärt, warum genau die Anderen die Kinder entführt haben und was mit Walt war? Oder die Zahlen 4-8-15-16-23-42? Klar, es waren die Nummern der übrig gebliebenen Kandidaten, aber wie war da der Zusammenhang zur Luke, dem Lottogewinn, usw...
Ich hab irgendwie das Gefühl, dass die Autoren irgendwann gemerkt haben, dass ihnen z.T. keine guten wissenschaftlichen Belege einfallen und sie deshalb alles auf diese spirituelle Bahn gebracht haben. Die Richtung ist ja nicht falsch, aber dann hätte man das entweder von Anfang an machen oder wenigsten das Wissenschaftliche mit einbeziehen können.

Lost hinterlässt also einen leicht bitteren Nachgeschmack bei mir. Ich persönlich fand (auf die ganze Serie betrachtet) man hätte aus der Zeit, die einem zur Verfügung stand, viel mehr machen können. Meiner Meinung nach hat die Serie zum Teil potential verschenkt. So wie sie jetzt ausgegangen ist, hätte man ruhig noch 1,2 Staffeln mehr drehen können. Es wäre schön gewesen, man hätte über diesen langen Zeitraum hin einfach alle Handlungsstränge zu Ende gebracht. Vielleicht wollten sie auch, dass etwas von dem Mysterium erhalten bleibt, aber dazu hätte auch einfach die Insel gereicht.
Ich mag Enden, die Raum für Interpretationen lassen. Aber gerade über Geschichten, die so lange sind, finde ich, sollte man es richtig zu Ende bringen.

Trotzdem bin ich in dieser Woche wirklich zum Lostfan geworden. Es war wirklich ein interessantes Erlebnis und irgendwie bekommt man trotzdem Lust, sich alles nochmal von vorne anzusehen.
Wie schon gesagt, Schade um viel verschenktes Potential. Trotzdem ist LOST zu empfehlen. Ich kann jedenfalls sagen, dass der Suchtfaktor sehr hoch ist - sonst hätte ich nicht die letzte Woche damit verbracht Stundenlang vorm Bildschirm zu sitzen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen " LOST "...oder Die unromantische Robinsonade......, 25. November 2014
....ist mit dieser sechsten Staffel an Höhepunkt und #schnieff# am
Ende angelangt- und NICHTS ist mehr so, wie es mal vorher war.
Wo bleiben nun die schönen, spannungsgeladenen Momente, die....
die mir diese Serie in Rekordguckzeit von etwas über vier
Wochen vermittelte?? :-)...:-(!!
Tja, vorbei. Leider. Die tägliche Dosis LOST. Drei bis vier,fünf
Episoden im Schnitt,- manches Mal, bis ich nicht mehr konnte #gähn#
und mir die Augen zufielen. Hihi. Die Serie, die eventuell oder sicher
BREAKING BAD locker an die Wand spielen könnte. Mit all ihren dubiosen
Ungereimtheiten, ihrer mystischen Atmosphäre. Und ihrem definitiv (immer)
stets steigenden Spannungsbarometer. Von Anfang an.
Sämtliche Darsteller, ohne Ausnahme, verkörpern ihre Rolle perfekt.
Herausragend natürlich meine geliebten OCEANIC SIX: Jack, John( Locke),
Sawyer, Kate, Sayid und der liebe, gute Hugo.

Sicher, es gibt Fragen über Fragen, die offen bleiben. Und der werte
Zuschauer wird gefordert und gefoltert, was denn in der nächsten Episode
des Rätsels Lösung sein wird. Und welche Erkenntnisse und Geheimnisse
der Gestrandeten heute wieder ins Tageslicht gerückt werden.
JEDE Episode ist voll davon- deswegen bin ich( mir hat der Schluss sehr wohl gefallen)
der Meinung, daß bei so einer Komplexität und der überwältigenden Anzahl an aufgeworfenen
Fragen es kaum bis gar nicht möglich ist, auf all dies eine Antwort zu bekommen.
Tatsache ist einfach, daß mich so einige Episoden emotional völlig am Boden zurück
ließen. Und ja, LOST hat mich stellenweise, nein, oft zum Weinen gebracht- versetzte mich
in den Dschungel und stellte mich wie die unglücklich und vom Schicksal gebeutelten Freunde
vor die gleichen Fragen: WARUM SIND WIR HIER? Ist es wirklich vorherbestimmt und unabänderlich?
Und welchen Menschen können wir überhaupt noch trauen??

Nicht unerwähnt darf auf keinen Fall auch die mit Liebe zu jedem Deatail musikalische
Unterstreichung so ziemlich jeder Szene bleiben; Michael Giacchino- absolut Weltklasse!
Besonderen Dank!!!

************************************************************************

Story:

IN LOST geht es um ein Flugzeug, das mit scheinbar zufällig zusammengewürfelten
Leuten abstürzt. Sie finden sich auf einer mysteriösen Insel wieder, auf der es
eine Menge erschreckender Geheimnisse gibt.
Ist es Bestimmung? Achtundvierzig Menschen haben den Flugzeugcrash überlebt. -
Es gibt Helden und Feiglinge, verzogene reiche Kinder und drogenabhängige Rockmusiker,
Behinderte und Schwangere, Polizisten und Verbrecher.
Und da gibt es Rauchmonster, da spazieren Eisbären durchs Dschungelgeäst, Vollbluthengste-
und auch mal Menschen, die gar nicht hier sein dürften................LOST HALT!

----------------------------------------------------------------------

FAZIT:

LOST ist zu Ende. Gegessen. Leider, leider.
Fühle mich verlassen, als würde ein Stück von mir fehlen.:)
WENN man erleben durfte, wie nahe LOST das Leid, die Freude, die Trauer über
den Verlust eines zum Freund gewordenen " Mitgefangenen " bringt, wenn man in
seinen Träumen fast schon selber zur Insel gehört......
WENN man sich selber sagt, daß es wahrscheinlich besser wäre, auf manche Fragen
KEINE Antworten zu bekommen- dann hat es einen ganz gewaltig erwischt.
I AM LOST!!

WEIL das Leben nun mal überwiegend aus Fragen und nicht aus Antworten besteht.
UND weil Fragen oft viel spannender als Antworten sind/ sein können.
Absolute Klarheit ist einfach langweilig.
Mag sein, daß das Ende von LOST auch ziemlich viele Fragen offen lässt. Ja.
Aber ist eigentlich doch völlig egal. Denn- wenn eine Serie mich über sechs Staffeln
lang fesselt,- ich bereit bin, mich auf das mystische zwischen Himmel und sagen wir
Erde, einzulassen...den Weg der bedauernswerten , gestrandeten Überlebenden zu teilen,
mitzuerleben- auch wenn es sich manches Mal als zermürbend und physisch anstrengend
erweist- ....dann kann ich doch nicht vernichtend behaupten, daß LOST anhand eines
Endes, das ich mir vielleicht anders vorstellte, im Ganzen für den Allerwertesten war??
Ja, so bewerten einige liebe Mitrezensenten, die bis zum Schluß zusahen, diese Serie.
WIR WOLLTEN DOCH GRÜBELN!! Tsssss....kein Kommentar mehr.

VON mir FÜR LOST daher Dank an die wunderbaren Schauspieler, die wunderbare Story,
das wunderbare Drehbuch( pfeif auf Bloops und Fehler! ), die wunderbare Musik.......
ich gebe die möglichste Anzahl der Sterne- nämlich FÜNF!!!
Beste Serie, die ich jemals sah!!

4 8 15 16 23 42 < und das sind nicht die Lottozahlen!!
;-))
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unrühmliches Ende, 1. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die letzte Staffel liefert die unbefriedigende Erklärung für eine ansonsten hervorragende Serie. Keine der diversen Interpretationen vermag zu überzeugen - schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das LOST-Finale: TOP oder FLOP?, 2. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Keine andere Staffel teilt die Fans und AnhängerInnen der Serie so sehr in zwei Lager, wie diese Nummer 6. Und wahrlich muss auch ich zugeben, dass ich selten beim Schreiben einer Rezension so gespalten war, wie nach diesem Finale (folgende Ausführungen können SPOILER enthalten):

Ein Teil des Cover-Textes lautet: "In der letzen und wohl spannendsten Staffel der gefeierten Mystery-Serie wird endlich das heißersehnte Rätsel um den Absturz des Oceanic-Fluges 815 gelüftet."
......NAJA, ob das Rätsel wirklich gelüftet wird oder letztlich mehr Fragen offen bleiben, als beantwortet werden, bleibt wohl eine Sache der persönlichen Auslegung!
Aus meiner Sicht fällt die Spannung innerhalb des Handlungsverlaufes in dieser Staffel stark ab. Man wartet eigentlich laufend nur mehr auf das eigentliche Ende. Wie so oft teilt sich die Gruppe auch hier wieder, kommt wieder zusammen, andere spalten sich wieder ab, um letztlich wieder mit den übrigen vereint zu werden. Dieses Schema ist ja nicht neu, wer die vorhergehenden Staffeln verfolgt hat, ist mit diesem Szenario bestens vertraut.
Neu ist die Ebene, auf der zu sehen ist, wie das Leben der Gruppe weitergegangen wäre, wäre der Flug reibungslos verlaufen. Jedenfalls erweckt es zunächst den Anschein, als wäre dies der weitere Verlauf nach der Landung in L.A., allerdings merkt das Publikum bald - wie auch die ProtagonistInnen- dass wohl mehr hinter dieser "Ebene" stecken muss. Womit wir beim spirituellen Element wären, dass in dieser Staffel stark zum Tragen kommt.
Prinzipiell kann eine Auflösung, die aufgrund spiritueller Komponenten eine Sache der Interpretation bleibt, sicher interessant sein. Allerdings stellt sich wahrhaft die Frage, ob dieses Ende so geplant war, oder ob man sich dafür entschieden hat, weil man den Überblick über die zahlreichen Handlungsfäden verloren und sich in den eigens erdachten Irrungen und Wirrungen verloren hat. Letzteres erscheint mir nach dem Ansehen der letzten Episoden weitaus naheliegender zu sein. Mythische und spirituelle Elemente sind prinzipiell begrüßenswert, hier beschlich mich aber der Eindruck, dass man als Notlösung auf diese zurückgegriffen hat, zu sehr hat man sich in dem bizarren Netz aus Zeitreisen, Visionen, Haupt-, Nebenhandlungen sowie den Theorien über alternative Realitäten verstrickt, um aus diesem noch plausibel herauszufinden.

Nun empfinde ich aber keineswegs alles als negativ. Man muss ganz klar sagen, dass LOST es geschafft hat mich über viele Staffeln vortrefflichst zu unterhalten. Letztlich ist die Serie gutes Entertainment. Zu lange habe ich mit den ProtagonistInnen mitgefiebert, um sagen zu können, mich würde das Ende kalt lassen.

LOST ist neben all den Geheimnissen und Wirrungen eben auch eine Charakterstudie mit den Schwerpunkten Selbstentwicklung und Schattenarbeit. Die Charaktere durchlaufen alle ein höchst individuelle Entwicklung. Bei vielen verläuft diese überraschend, bleibt zumeist aber durchaus nachvollziehbar. Charaktere, die lange Zeit als "wissend" galten, wie Ben oder Richard, werden spätestens hier demontiert und entpuppen sich selbst nur als Werkzeuge einer übergeordneten hierachischen Ebene. Bei einigen Hauptcharakteren wirkt die Entwicklung dann aber doch fragwürdig, etwa wenn der Massenmörder Benjamin laufend zwischen gut und böse wechselt, letztlich seine manipulative Komponente über Bord wirft und am Ende zum reuigen Lamm mutiert. Dass das Mauerblümchen Claire plötzlich zur geistig umnachteten und abgebrühten Urwaldamazone wurde, konnte ich so dann auch nicht mehr schlucken. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen.

Spannung wird innerhalb der Serie eigentlich laufend geboten, obgleich sie ihren Höhepunkt -aus meiner Sicht- nicht in der 6.Staffel erreicht. Bis auf wenige Ausnahmen wird der Langeweile aber zumeist kein Raum gegeben. LOST ist in der Konzeption sicherlich einzigartig, das muss man diesem Serienereignis durchaus zugestehen! Diese Serie lässt sich eigentlich mit keiner anderen mir bekannten vergleichen. Während man beim Sehen von FRINGE unweigerlich an AKTE-X denkt, vergleicht man MOONLIGHT sicherlich rasch mit Serien wie BUFFY oder NICK NIGHT. Bei LOST fällt das vergleichen schwer, keine andere Serie hatte wohl bisher ein so ausgewogenes Verhältnis zwischen Mysterie, Horror, Thriller, Kriminal-, Liebesgeschichte und Drama. Schon die Namen vieler ProtagonistInnen deuten auf geschichtliche Personen hin, etwa bei John Locke oder (Desmond) Hume. Aus dem Fundus weltweiter mythologischer Stoffe hat man sich reichlich bedient: ein Bruder der seinen Bruder erschlägt, der Held der in die Unterwelt muss, um das Licht zu finden und dabei dem Tod begegnet, unerlöste Seelen, die auf der Insel festhängen und nicht zuletzt die vielfach vertretene mystische Zahlenreihe, die in verschiedener Form in unterschiedlichen Staffeln immer wieder präsent ist.
Klischees dürfen bei diesem außergewöhnlichen Mix an Elementen natürlich auch nicht fehlen, so zeigt sich häufig, dass etwa das schlechte Verhältnis zu den Vätern/Eltern, das verkrachte Existenzen wie Jack, Kate oder Ben ihr eigen nennen, (vermeintlich) Grund für das eigene Fehlverhalten ist. Und klassisch stilistisch für eine amerikanische Serie ist natürlich auch das Pärchen, dass für einander bestimmt zu sein scheint, es aufgrund der Gegebenheiten aber dennoch nie wirklich schafft, gemeinsam glücklich zu werden.

Die DVD-Box ist robust und besteht aus drei einzelnen Hüllen, in denen sich zweimal zwei Dvds und einmal eine Dvd befinden. Dafür finden sich auf der fünften und letzten Disc aber noch Extras, besonders die Pannen am Set sind recht lustig anzusehen.
Booklet gibt es keines, aber auf der Rückseite jeder Hülle eine Kurzbeschreibung zu den jeweiligen Episoden (wie auch schon bei den vorangegangenen Staffeln).

Das hier im Zentrum stehende Ende kann aus meiner Sicht nur bedingt versöhnen. Es lässt viel Raum für Interpretationen. Auf DIE Auflösung aller Geheimnisse und Rätsel warten die SeherInnen vergeblich. Das kann schon reizvoll sein, aus oben genannten Gründen fühlt man sich aber dennoch ein wenig "im Regen stehengelassen". Ob diese Staffel TOP oder FLOP ist, muss letztlich natürlich jeder für sich selbst beantworten. Es gibt Elemente, die für mich TOP sind, andere empfand ich dann doch eher als FLOP. Ich behaupte aber auch keineswegs, dass ich den vollen Durchblick habe. Möglicherweise habe ich das eine oder andere auch einfach nicht (oder falsch) verstanden! Vielleicht sucht man in manchen Sequenzen aber auch vergeblich nach Logik, da diese gar nicht vorhanden ist und von den Machern nicht beabsichtigt war?! Von mir gibt es 3 Sterne für diese finale Season!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


90 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Finale einer genialen Serie! - ACHTUNG SPOILER!!!, 16. Oktober 2010
Die letzte Staffel der Serie "Lost" leidet vorallem darunter, dass die Serie bislang stellenweise zu gut um wahr zu sein gewesen ist. Es gab Staffeln (besonders die Staffeln 2,3 und 5), bei denen man kaum in der Lage war, mit dem DVD-Gucken aufzuhören, so spannenden, genial und überraschend waren die Folgen und Wendungen...Eigentlich war mir klar, dass die Macher dieses Niveau in der Auflösung nicht halten können, hat doch jeder Zuschauer seine ganz eigenen Vorstellungen davon entwickelt, was hinter der Insel und den ganzen Mythen steckt. Dass das Finale aber so ein Reinfall würde, hätte ich nicht gedacht...

"Lost" glänzte als Serie besonders durch die kongeniale Einbindung von Rückblenden (Staffeln 1-3) und Vorblenden (Staffel 4), in der 5.Staffel war sogar eine Zeitreise drin.
Für die 6. Staffel hatte man sich (so schien es zumindest in 16 von 18 Folgen) etwas ganz Besonderes einfallen lassen, sogenannte Flash-Sideways, die offenbar in einer alternativen Realität spielen, in der Flug 815 nie abgestürzt ist...zumindest ließ man das den Zuschauer bis zum finalen Zweiteiler glauben...Das mit der parallelen Realität war in der Tat ein gigantisches Konzept.
Auf abstruseste Art und Weise wurden all die Charaktere in dieser Parallelwelt wieder zusammengeführt, was sehr unterhaltsam und erbaulich war, bis man sich am Ende entschieden hat, *SPOILER*, diese "Flash-Sideways" als eine Art Todeserfahrung, Fegefeuer, Zwischenwelt oder weiß der Kuckuck was, à la "Sixth Sense" zu entlarven, womit für mich das ganze Konzept der Staffel in sich zusammenstürzt und man sich als Zuschauer ordentlich verschaukelt vorkommt...

Man hätte es sich zwar denken können! "Was geschehen ist, ist geschehen" war das Mantra der Serie...anders als z.B. in Star Trek gibt es im Lost-Universum leider keine Parallelwelt, stattdessen muss das Leben nach dem Tod herhalten und die Serie endet in einem zwangstranszendenten Wohlfühlmumbojumbo, der mit seinem pseudoesoterischen Kitsch eher an eine entgeisternde Serie wie "Ghost Whisperer" erinnert, als an die einst so geniale Serie "Lost"...

Zwar wurde die Inselhandlung rund um die Gestrandeten, Jacob, das Rauchmonster und die Anderen handwerklich solide zu Ende gebracht, allerdings keineswegs auf visionäre und sehr originelle Art. Geniale, unheimliche und rätselhafte Figuren wie Jacob, Ben Linus, das Rauchmonster, Charles Whitmore oder Richard Alpert werden als ganz gewöhnliche, zerbrechliche und zauderhafte Menschen entzaubert und verlieren dadurch auch rückwirkend ihre unheimliche Aura...
Am Ende bleibt vom Mythos Insel ein rätselhaftes pseudogöttliches Licht, dass nicht sehr viel kreativer ist, als der "geniale" Einfall in der Serie "Battlestar Galactica" am Ende "dem lieben Gott" alles in die Schuhe zu schieben...Wie bei BSG endet auch LOST wieder mit einem Deus Ex Machina-Erlebnis...am Ende ist man also genauso schlau wie vorher...die eigentliche Auflösung beider Serien bekommt der Fan wohl erst im Leben nach dem Tod :-)

Was bleibt ist eine weitere große Enttäuschung. Einen Zweistundenfilm wie "Sixth Sense" oder "The Others" so enden zu lassen ist okay, aber nach 120 Episoden ist solch ein visionsloses Gang-ins-Licht-Ende ein kreativer Offenbarungseid.

Das wirft einmal mehr die Frage auf, ob es sich wirklich lohnt, Serien anzusehen, die wie BSG, LOST oder Heroes über Jahre nur einen einzigen Handlungsbogen durchkauen, wenn diese dann am Ende dann so enttäuschend zu Ende gebracht werden (oder gar nicht wie bei Heroes!)
Man kann es natürlich nie allen Recht machen, aber das ist wohl das Problem dieser Art von Serie. Ich persönlich bevorzuge Serien mit abgeschlossenen Einzelepisoden wie Star Trek oder Doctor Who, die nicht zwanghaft auf ein großes Finale hinarbeiten, das am Ende beinahe zwangsläufig einen Teil der Fangemeinde enttäuscht zurücklassen muss...

Eine der besten Serien der TV-Geschichte endet mit einer großen Enttäuschung. Diese Serie hat so viel mehr Potential und es ist schlichtweg unbegreiflich, wie die Macher dieses Potential in einer laxen Wir-müssen-alle-mal-sterben-Story vergeuden konnten...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lost, Season 6: Betrug? Böser Wille? Oder doch: nur eine Serie?, 12. Januar 2011
Staffel 6 ist Geschichte, und ich glaube, auf die Story muss ich nicht mehr eingehen.
Es ist letzten Endes so, dass manche User - neben einigen wirklich tollen Kritiken - diese Seite als Forum nutzen, um ihrem persönlichen Fan-Unmut Luft zu machen.
Das gehört hier zwar nicht hin (immerhin geht es hier um die Bewertung eines Produkts und nicht um den Austausch von Animositäten), aber liegt nahe. Denn das Ende dieser großartigen Serie ist letztlich eines, an dem sich die Geister scheiden werden (und das noch lange).

Fakt ist: es bietet Diskussionspotenzial.
Mich persönlich hat es auch nicht umgehauen. Beziehungsweise warte ich dringend auf ein Loch in meinem Zeitplan, um mir alles noch mal zusammen anzuschauen und nicht mit je einer Woche Pause zwischen den Folgen und soundso langem Abstand zum Genuss von Staffel 5. Vielleicht bieten sich mir neue Sichtweisen dadurch, ich weiß es nicht.

Die Leute, die hier aber tatsächlich davon sprechen, "betrogen" worden zu sein oder der "Bauernfängerei" der Produzenten aufgesessen zu sein, sollten sich klar machen, dass es hier nur um eine Fernsehserie geht; um Entertainment.
Sobald man sich auf Entertainment einlässt, ist man immer anderen hilflos ausgeliefert, denn es werden Inhalte geboten, denen man sich freiwillig aussetzt.

Und das sollte man in keinem Fall derartig überbewerten, dass man sich hier beschimpft (ich hab da Beiträge gelesen, unfassbar!), weil man das Finale der Serie unterschiedlich auslegt. Glückliche Menschen: die werden in ihrem Leben nicht viele andere Sorgen haben.

Ich finde, Entertainment bleibt Entertainment, und "Lost" bot sechs Staffeln lang unglaublich gutes Entertainment, denn man fabuliert und spricht und regt sich auf über das Ende, und das ist genau das, was ein Finale tun soll. Ich persönlich kenne die Herren Abrams, Cuse und Lindelof nicht. Sie haben mir nichts versprochen (wie etwa logische tolle Auflösungen, etc.) und sind mir somit auch nichts schuldig. Ich habe mir die Serie freiwillig angeschaut und war mir durchaus darüber im Klaren, dass mir das Ende auch nicht gefallen könnte. So viel Toleranz gegenüber meiner absoluten Lieblingsserie, ja: weil es eben meine Lieblingsserie ist und nicht meine Religion.

Alles andere ist meine Meinung und die nimmt man mir nicht, auch nicht die Herren Produzenten durch die Eigenmächtigkeit, eine Serie geschrieben zu haben, bei der die halbe Welt gebannt vorm TV sitzt.

Oh, und was den Geldaspekt angeht: letzten Endes gibt man sein Geld doch freiwillig aus. Und die Ausstrahlung der Serie im "Free TV" ist doch, meines Wissens nach, ohnehin kostenlos. Da muss man sich nicht so aufregen.

Fazit:

Wer die anderen Staffeln im Regal hat, braucht auch die Sechste. So sehe ich das, darum habe ich sie mir auch gekauft. Über das Ende liebe ich es, zu sprechen, mich auszutauschen. Ich bin längst nicht mit allem zufrieden (weswegen ich auch nur drei Sterne gebe), aber ich rede liebend gerne mit anderen Fans der Serie darüber und höre mir andere Meinungen, Interpretationen, Missfallensäußerungen an. Das hat aber nichts mit dem Fanatismus zu tun, der hier teilweise gezeigt wird. Das finde ich einfach ein bißchen too much.

Die Serie hat Spaß gemacht, jedem von uns, und wer sich wirklich persönlich vom Ende beleidigt fühlt, sollte darüber dringend noch einmal nachdenken.

Die Box ist ansonsten wie gewohnt super, die Specials können sich sehen lassen; kurz: das Produkt bietet alles, was man erwarten kann.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! :)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


31 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ja wo laufen sie denn, wo laufen sie denn hin???, 26. März 2012
Von 
smithi80 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also Lost ist wohl das beste Beispiel dafür was passiert wenn Autoren sich ein Rätsel schaffen das sie selbst nicht lösen können. Liebe Autoren, man sollte sich von Anfang an, wenn man eine Idee zu einer Serie hat, überlegen wo das ganze hinführen soll, und nicht erst auf halber Strecke. Nur um dann zu merken das man nicht in der Lage ist dem Publikum eine bzw. mehrere vernünftige Lösungen zu bieten. Zugegeben, die Serie fing wirklich vielversprechend an. Staffel 1 habe ich mit einem WOW Effekt verschlungen. Auch Staffel 2 fand ich noch durchaus spannend. Ab Staffel 3 stellte sich bei mir schon ein leichtes Stirnrunzeln ein. Staffel 4 schaute ich mir dann bereits mit einer gewissen Skepsis an. Spätestens ab Staffel 5 wunderte mich bei dieser Serie garnichts mehr. Der WOW Effekt war schon lange verflogen und man verdrehte bei jeder neuen "Überraschung" nur noch die Augen. Es hätte mich auch nicht mehr gewundert wenn auf der Insel noch Ausserirdische gelandet wären, oder sich am Ende heraus gestellt hätte dass die ganzen Geschehnisse auf der Insel einfach nur ein großer Fehler in der Matrix sind.

Das hatte zum Schluss schon nichts mehr einer intelligenten und verschachtelten Serie zu tun, sondern spiegelte einfach nur noch den verzweifelten Versuch der Autoren wider noch irgendwas zu retten und sich in Ihrem selbst erschafften wirren Universum zurecht zu finden. "Wenn wir schon dem Publikum keine vernünftigen Lösungen bieten können, werden wir das Publikum einfach maximal verwirren bis es vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Anstatt mal zwischendurch ein paar offene Fragen zu beantworten, werfen wir einfach immer wieder neue Fragen auf, in der Hoffnung dass die Zuschauer die alten Fragen vergessen, und bringen ausserdem immer wieder neue Charaktere mit ins Spiel. Als ob nicht schon von Anfang an genug Charaktere im Spiel waren, welche für 3 Serien gereicht hätten. Und als ob das nicht schon genug ist, lassen wir das ganze auch noch auf verschiedenen Zeitebenen passieren. Zum Schluss kann sich der Zuschauer seine offenen Fragen bitte selbst beantworten!". So in etwa werden es sich die Autoren gedacht haben. Am Schluss wird dann noch versucht den kritischen Zuschauer milde zu stimmen, indem man Ihm viele sentimentale Rührsehligkeiten und nostalgische Momente vorsetzt, damit er ja nicht mehr über seine offenen Fragen nachdenkt. "Komm lieber Zuschauer, zerbrich dir nicht den Kopf, weine lieber zusammen mit uns. Ist es nicht alles wunderbar traurig und schön zugleich?" Aber so einfach funktioniert es dann doch nicht bei jedem, liebe Autoren.

Bei Staffel 6, welche hier zur Bewertung steht, musste ich mich schon ab Folge 2 durchquälen. Hatte ich anfangs doch noch große Hoffnungen in diese letzte Staffel gehegt, merkte ich sehr schnell dass sich auch hier bei mir keine Befriedigung einstellen wird. Als ich endlich durch war erfüllte mich eine gewisse Erleichterung, gefolgt von Wut, weil ich so viel Zeit für diese Serie verschwendet hatte. Ich fühlte mich wie ein Kind, das immer wieder auf den selben billigen Trick reingefallen ist.

LOST ist quasi "Des Kaisers neue Kleider" unter den TV Serien. Hier wird dem Publikum eine Tiefgründigkeit vorgegaukelt, wo eigentlich keine existiert. Die Autoren nehmen dabei die Rolle der Weber ein, die aber nur vorgeben ihre Arbeit zu machen. Danach rufen sie dem Volke zu:" Seht nur, ist es nicht wunderbar was wir erschaffen haben?". Und das gemeine Volk, das natürlich nicht als doofer August hingestellt werden möchte, antwortet:" Oh ja, natürlich, wir sehen es! Es ist einfach wundervoll was Ihr erschaffen habt. Bitte gebt uns mehr davon!". Doch wenn wir genau hinsehen, sehen wir nichts. Denjenigen die das Kind beim Namen nennen, wird Blindheit, mangelnde Intelligenz und kein Verständnis für Qualität vorgeworfen. Alle anderen sind die Erleuchteten. Doch gibt es hier wirklich etwas zu verstehen, oder wollte man uns nur zum Narren halten?! Das wird jeder für sich selbst entscheiden müssen. Naja, ich schau dann doch lieber Serien wie "Breaking Bad" wo Intelligenz und Qualität nicht nur vorgetäuscht werden. Aber letztendlich ist es doch Geschmacksache.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 220 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Lost - Staffel 6
Lost - Staffel 6 von Jack Bender
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen