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4.0 von 5 Sternen Schmeckt nicht jedem. Ist auch gut so!
Zwei übergewichtige Amerikanerinnen verklagen die Fast Food Industrie auf Schadenersatz, weil deren Produkte sie krank gemacht haben. Einige Jahre früher wurde bereits erfolgreich die Tabakindustrie für ihre eindeutig gesundheitsschädlichen Produkte juristisch belangt. Das Rauchen tötet ist inzwischen allgemein anerkannt, aber Fast Food? Rauchen...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2005 von junior-soprano

versus
29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Doku - leider oft falsch verstanden!
Beginnen wir mit den positiven Dingen über diese Dokumentation: "Super size me" ist sehenswert, unterhaltsam und wird nur selten langweilig. Ob die DVDs das Geld wert sind, ist eine andere Frage.
Das Problem an der Sache: Die meisten Leute - darunter Einige mit denen ich über die Doku gesprochen habe - verstehen die selbige vollkommen falsch.
Hier soll...
Veröffentlicht am 24. Januar 2006 von Attacante


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58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schmeckt nicht jedem. Ist auch gut so!, 22. Dezember 2005
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Zwei übergewichtige Amerikanerinnen verklagen die Fast Food Industrie auf Schadenersatz, weil deren Produkte sie krank gemacht haben. Einige Jahre früher wurde bereits erfolgreich die Tabakindustrie für ihre eindeutig gesundheitsschädlichen Produkte juristisch belangt. Das Rauchen tötet ist inzwischen allgemein anerkannt, aber Fast Food? Rauchen macht süchtig, Zigaretten sind eine Droge und die Konzerne haben gezielt Werbung für Kinder (z.B. das lustige Zeichentrickkamel Joe Camel) zugeschnitten, denn der heranwachsende Körper ist leichter abhängig zu machen, als der eines Erwachsenen. Wer bis zum 18. Lebensjahr nicht süchtig nach Zigaretten ist, der wird es höchstwahrscheinlich auch nicht mehr.
Morgan Spurlock, ein bis zu „Super size me“ unbekannter Filmemacher mit klammen Finanzen, sagt im umfangreichen Zusatzmaterial der DVD, daß er es nicht nachvollziehen kann, weshalb die beiden Frauen die Fast Food Firmen verklagen, schließlich habe sie niemand gezwungen dort über Jahre zu essen. Allerdings inspirierte ihn der Prozeß, der im übrigen erfolglos ausging, zu einem Experiment, das er auf Zelluloid gebannt hat: er will sich 30 Tage ausschließlich von Mc Donald’s Produkten ernähren, um zu beweisen, daß eine solche Ernährung gesundheitsschädlich ist.
Im Gegensatz zum bislang bekannteren Doku-Filmer Michael Moore ist Spurlocks Film ungleich objektiver und nervt nicht. Moores „Bowling for Columbine“ war ein guter Film, aber ab „Stupid white men“ und „Fahrenheit 9/11“ wurde es doch zu albern, unsachlich und einseitig.
Spurlock weist darauf hin, daß er Mc Donald’s als Symbol der Fast Food Industrie versteht. Er hätte auch einen Film über Wendys, Burger King oder KFC drehen können, entschied sich aber für den Marktführer, der 40 Prozent der USA mit schnellem, billigen Essen versorgt und weltweit agiert.
„Super size me“ läßt alle Beteiligten zu Wort kommen, die zufriedenen Kunden, Ärzte und die Unternehmen. Mc Donald’s selbst wollte sich allerdings nicht vor der Kamera äußern. Morgan Spurlock ißt selbst gerne Fleisch und zeigt die Vorzüge von Mc Donald’s auf: preiswertes Essen das gut schmeckt, wenn man es einmal im Monat ißt. Das ist dann auch die Dosis, auf die sich 40 % der Ärzte einigen konnten, die Spurlock befragt hat. Die Mehrheit riet allerdings komplett von Fast Food ab. Amüsant ist, daß die Konzerne Kunden, die mehr als vier Mal im Monat Fast Food essen als „heavy user“ bezeichnen. Hübsch zweideutig! Übergewicht und Freßsucht sind ernste Themen, um so besser, daß es diesen Film gibt, denn die gelungene Mischung aus Information und Unterhaltung eröffnet dem Dokumentarfilm ein größeres Publikum. „Super size me“ können sich auch Jugendliche ansehen ohne sich zu langweilen!
Wer bereits als Teenager fettleibig ist, hat eine um 10-15 Jahre kürzere Lebenserwartung!
Happy Meal mit Kinderspielzeug, Zusatz von Geschmacksverstärkern ins Essen, Ausrichtung von Kindergeburtstagen, ein Spielplatz auf dem Gelände des Fast Food Restaurants – all diese Maßnahmen zielen eindeutig darauf ab bereits Kinder süchtig nach ungesundem Essen zu machen, der Nachwuchs wird durch massive Werbung frühzeitig für Fett- und Zucker-Pamps angefixt.
Amerikanische Schulen haben nur noch 45 Minuten Schulsport pro Woche auf dem Lehrplan. Gleichzeitig werden die Schulen von Konzernen mit überzuckerten Getränken und fettigem Essen beliefert. Die Konzerne brüsten sich damit etwas für das Gemeinwohl zu tun. Spurlock zeigt, daß sie das Geld aber lediglich aus den Gemeinden heraussaugen und es dann an ihre Aktionäre weitergeben. An den Gemeinden bleiben die Kosten für Diabetes, Herzerkrankungen, Lebererkrankungen und anderen Folgen der Fehlernährung hängen.
Konzerne wie Coca-Cola und Mc Donald’s gehören zu den profitabelsten Unternehmen der Welt und haben jemanden wie Warren Buffet zu einem der reichsten Männer der Welt gemacht. Niemand wird letztlich gezwungen deren Produkte zu konsumieren, insofern sollten sich die Opfer der Fehlernährung auch nicht beklagen. Ist das so? Angenehmerweise arbeitet Spurlock nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. In einer Welt mit mehr als 5 Milliarden Menschen ist es unmöglich, daß jeder den American way of life lebt, weil dann die Erde noch schneller unbewohnbar wäre. Vegetarier zu sein, wäre für den Einzelnen und für die Menschheit gesehen das Optimale. Aber jeder muß das selbst entscheiden. „Super size me“ liefert sehr gute Denkanstöße! Und der Film hat bereits etwas bewirkt, in den USA wurden die grotesk großen Super size Menüs vom Markt genommen. Angebot und Nachfrage, das ist die Lösung, das ist es was die Konzerne verstehen. Und woher kommen denn die Unsummen, mit denen die Konzerne sich weltweit verbreiten können? Von Millionen Kleinaktionären und Millionen Kunden! Über die Globalisierung schimpfen, einen Greenpeace-Aufkleber am Auto, an Aktienfonds von Blue Chips verdienen und ab und an einen Burger essen – sehr bequem.
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch die Ethik spielt eine Rolle..., 26. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Also, da schon viele vor mir gesagt haben , dass man sich den Film genau anschaeun sollte um dann auch zu merken, dass es nich allein um MCD und dessen Auswirkung geht, wiederhole ich dies nicht ausführlich, sondern schließe mich dem an.

Aber hat denn keiner die Extras genau angeschaut?

Denkt denn keiner darüber nach, was außer Fett und Zucker und Kalorien noch in zb so einem Burger vorhanden ist??

Ich fand es wahnsinnig erschreckend, abstoßend und ekelerregend, dass EIN Burger mittlerweile aus x-verschiedenden zerhackten Rinder besteht-im Gegensatz zu den Anfängen von FastFood, wo man noch sagen konnte, dass die Kühe von Nachbars Weide zu Burgern verarbeitet worden sind.

Fast Food ist Komerz und Massenproduktion und somit dürfen die "Materialien" nich viel kosten. D.h. Fleisch aus Massentierhaltung usw ( was das alles bedeutet müsste ja inzwischen jedem bekannt sein )

Pommes, die selbst nach vielen Wochen nicht schimmeln-das muss einem doch zu denken geben!

Es brauch auch keiner sagen "mein Gott, andere Wurst ist auch nicht viel besser" da ich mich weitesgehend ( vor allem jedoch bei Fleisch ) biologisch ernähre und somit dieses Argument nur fadenscheinig ist...

Ich finde es schlimm, dass sogar schon kleine Kinder Fast Food essen und denke, dass dieser Film ( hoffentlich ) auch anderen Menschen mal die Augen öffnet, was er damit nich nur sich sondern auch seiner Umwelt antut.

Der Fil hat daher von mir fünf Sterne verdient und ich finde ihn durchaus empfehlenswert, interessant und sehr kurzweilig. Und als billiger Abklatsch von Michael Moore sehe ich ihn erst recht nicht.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen American Way- Wirklich so!!!!, 2. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Ich befinde mich gerade in Amerika für 4 Wochen und habe mir auch hier die DVD angesehen. Der American Way of Life alles zu Supersizen ist wirklich so. Hier fahren die dicken Schlitten, die Häuser sind alle größer, die Menschen haben andere Dimensionen und auch die Essensportionen. An jeder Ecke gibt es eine andere Fastfoodkette und wenn man die Portionen serviert bekommmt, dann isst man halt auch mehr als bei uns. Ich bin immer bemüht um eine gesunde Ernährung, aber in Amerika sich ohne Fett und Zucker zu ernähren ist nicht so leicht. Alles ist süßer, alles ist fetter. Nach einem Milchshake von Dennys wäre ich fast einem Zuckerschock erlegen. Der Film ist sehr treffend und auch nicht übertrieben. Zwar isst kein Mensch dreimal am Tag Mc Donalds, aber die Konsequenz eines Lebens im Fast Food ist dennoch deutlich. Vor allem die Angewohnheit der Amerikaner alles im Auto zu erledigen und die Auswahl des Kantinenessens der amerikanischen Schüler ist schockierend. So wird die nächste Fettgeneration mit Supersizes schon herangzüchtet. Das Bonusmaterial ist auch sehr lustig, so zeigt es zum Beispiel, dass eine Portion Fritten von Mc Donalds auch nach 10 Wochen Aufbewahrung immer noch wie neu aussieht, während alle Burger schon den Verottungstod gestorben sind. Gibt einem das nicht zu denken? Wer will da noch wirklich die Pommes essen?
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Doku - leider oft falsch verstanden!, 24. Januar 2006
Von 
Attacante (Nähe Wien/Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Beginnen wir mit den positiven Dingen über diese Dokumentation: "Super size me" ist sehenswert, unterhaltsam und wird nur selten langweilig. Ob die DVDs das Geld wert sind, ist eine andere Frage.
Das Problem an der Sache: Die meisten Leute - darunter Einige mit denen ich über die Doku gesprochen habe - verstehen die selbige vollkommen falsch.
Hier soll nicht unbedingt McDonalds an den Pranger gestellt werden, sondern der neue "american way of life". Natürlich ist es nicht gesund, wenn ich 30 Tage lang nur Burger "fresse". Aber wäre es gesund, 30 Tage lang Cordon Bleu, 30 Tage lang Fischstäbchen oder 30 Tage lang Rindersteak zu essen? Natürlich nicht, und kein Mensch der sich so einem "Test" unterziehen würde, würde es unbeschadeter überstehen als Morgan Spurlock. Diese Komponente kommt in dem Film leider nur schlecht rüber.
Kritisiert werden soll der Lebensstil: Tagtäglich stundenlang im Büro, vorm TV, der Playstation oder dem PC zu sitzen. Kinder und Jugendliche werden von den Eltern nicht mehr dazu angehalten sich anders zu vergnügen, Sport zu machen etc.
Ich möchte auch noch auf eine Sache eingehen, die mich sehr gestört hat: Es wird teilweise mit "Mitteln" gearbeitet, die nicht in so eine Doku gehören. Spurlock hat sich vor dem Test vegetarisch ernährt und schmeisst sich beim ersten McDonalds-Besuch 2 BigMac, 1 Liter Cola, eine riesen Portion Pommes etc. hinein. Da würde mir wohl auch das Kotzen kommen. Solche reisserischen Szenen als Anti-FastFood-Schocker zu verwenden, hat diese Dokumentation eigentlich nicht nötig.
Alles in Allem ist der Film gelungen, hat aber durchaus Schwächen. Meiner Meinung nach besteht kein Grund, so eine DVD im Archiv zu haben, wenn man den Film schon im Kino oder TV gesehen hat. Ausser man möchte sie mglw. Freunden und Verwandten zeigen.
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73 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das große Fressen als Doppel-DVD, 15. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Die ersten Dinge die ich über den Film las und hörte, ließen mich im Glauben daran erschauern, es handele sich um eine dieser unsäglichen MTV Produktionen, in denen sich Leute auf grandios dumme und meistens total unkomische Weise selbst Schaden zufügen. Aber Morgan Spurlock sah eigentlich ganz normal aus, und spätestens als er mehrere Ärzte besuchte, um sich vor seinem, wie sich später herausstellen sollte, gar nicht mal so ungefährlichen Versuch durchchecken zu lassen, wurde ich eines besseren belehrt. Hier hatte scheinbar jemand ein ernstes Anliegen, das er auf unterhaltsame und manchmal sogar witzige Weise transportieren wollte. Spurlocks Mission war herauszufinden, ob Fast Food für die extreme Zunahme von Fettleibigkeit in den USA verantwortlich zu machen ist. Was lag da näher, als diese Tortur mit Produkten des Fast Food Imperiums schlechthin durchzuführen. 30 Tage lang versorgte er sich also nach strengen und vorher festgelegten Regeln nur mit McDonaldsprodukten. Am Anfang macht ihm das sogar Spaß, denn man kann ja kaum behaupten, das Fast Food nicht schmeckt. Zwischen den Tagen und Mahlzeiten erfuhr man allerdings immer mehr unglaubliche Details was Fast Food speziell und die Ernährungsgewohnheiten der Amerikaner im Allgemeinen betrifft. Mit Kritik wurde hier wirklich nicht gespart und das völlig zu recht. Als es um die Ernährung von Schulkindern geht, offenbart sich ein perfides System, das darauf abzielt spätere Essgewohnheiten zu steuern und zu manipulieren. Hier hat mit Sicherheit die überaus mächtige Lobby der Nahrungsmittelhersteller ihre Finger im Spiel.
Mit Super size me zeigt auch Morgan Spurlock, das Dokumentarfilme unterhaltsam sein können. Hinter seinem berühmten Kollegen Michael Moore braucht er sich dabei wahrlich nicht verstecken. Mein Tipp: Sich den Film vor dem nächsten Stopp im Drive In unbedingt ansehen. Garantiert fällt die Portion danach mindestens eine Nummer kleiner aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klug, provokant, witzig, 3. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Natürlich wussten wir es schon vor diesem Film, Fast-Food ist ungesund und macht dick, dass die Selbstversuchs-Doku von Morgan Spurlock kaum etwas anderes zu Tage fördern würde, war somit klar. Sie ist witzig anzusehen, bietet ein paar nette Einblicke in das Fast-Food-Business und unterhält eine zeitlang.

Wesentlich interessanter als die Dinge, die der Film über Fast-Food aussagt, finde ich jedoch die Aussagen, die er über die US-Gesellschaft trifft. Und genau das ist es, was diesen Film für mich so genial macht, nicht die Erkenntnisse über McDonalds & Co (die wir alle schon vorher kannten) sondern das Bild, das von den USA, der Gesellschaft und der Regierung gezeigt wird.

So fand ich es interessant und gleichzeitig sehr erschreckend, dass selbst staatliche Schulspeisungsprogramme nichts anderes liefern außer Fast-Food aus eigener Produktion, auch wäre eine als Ernährungserziehung getarnte Werbeveranstaltung der Sandwich-Kette "Subway" in anderen Ländern wohl kaum möglich. In den USA findet diese Aktion während des Unterrichts an einer Schule statt. Zudem zeigt alleine die Tatsache, dass die Supersize Meals - die dem Film seinen Namen gaben - nur in den USA verkauft wurden, dass es nicht nur der Wille der Konzerne war, sondern auch die Bevölkerung der USA einen Markt für solche Waren bot. Wenn man dann noch bedenkt, dass keines der befragten Kinder Jesus auf einem Bild erkannten und die wenigsten Abraham Lincoln, doch jedes einzelne Ronald McDonald, dann sollte man wohl weniger die Firmenpolitik der Fast-Food-Hersteller, als das Schulwesen, sowie der Erziehungsauftrag der Eltern in Frage gestellt werden.

Unter'm Strich ist es ein klasse Film, der in meinen Augen jedoch weniger neue Erkenntnisse zur gesunden Ernährung liefert, als dass er ein entlarfendes Bild der US-Gesellschaft zeichnet.

P.S. Wirklich geholfen die Lust am Burger zu töten, hat Supersize Me jedenfalls nicht. Ich hatte noch nie so Heißhunger auf einen McRib wie nachdem ich Morgan Spurlocks Fressorgie durch die McDonalds-Filialen der USA gesehen hatte. Psychologisch ist der Film also nicht wirklich ausgereift.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Lebensmittelindustrie lässt grüßen, 10. April 2006
Von 
Stefan Schmitz "BSLehrer" (Mittenwald Bayern Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Bei der Durchsicht der Rezensionen fällt auf, dass mancher wirklich nicht die Botschaft zwischen den Zeilen versteht. Es geht hier um die grundsätzlichen Manipulationen der Lebensmitteindustrie, die auch schon Deutschland erreicht haben.
Immerhin hat MC Donalds auf den Film in den USA reagiert, indem die Super Size Portionen abgeschafft wurden.
Interessant sind auch die Aspekte der Schulspeisungen, die auch auf deutschem Boden ihre Realität finden. Zuviel Zuckerkonsum und daraus resultierende Konzentrationsprobleme und Aggressionen.
Wer sich den Film einmal intensiver anschaut und die Botschaften zwischen den Zeilen versteht, der wird diesen Film nur weiterempfehlen können. Wer sich mit dem Thema Überernährung auseinandersetzt, sollte sich diesen Film ins Archiv nehmen.
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Should it be Super Size?, 13. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Oh Yes!
Wussten Sie, das in nur noch einem Bundesstaat in den USA Sport ein Pflichtfach mit 45 Minuten in der Woche ist?!

Als ich über diesen Film las, wurde mir klar, warum McDonalds kurze Zeit zuvor seine achso gesunde Salatkampagne (ein McSalat hat mehr Kalorien als ein BigMac ;) ) gestartet hatte.
Morgan Spurlock, beobachtet von 2 Spezialisten und einem Allgemeinmediziner, unternimmt eine 30 tägige Fresstour durch die kurze Speisekarte von McDonalds.
Und was der Allgemeinmediziner dann während des Experiments schon nicht fassen kann, nimmt der Zuseher auch ernst auf: denn wer hätte gedacht, dass Morgans Leberwerte nach 20 Tagen McDonalds denen eines Alkoholikers gleichen ;) Dies ist vielleicht überspitzt, aber verdeutlicht das Prinzip das eigentlich allen bekannnt ist und sie trotzdem ungesund essen: Fettes und ungesundes Essen bringt einen um! Zumal in Amerika die Fettsucht, laut Film, dabei ist, Rauchen als häufigste vermeidbare Todesursache abzulösen!

Der Film zeigt dies alles erstaunlich gut gegliedert und geht dabei auch auf interessante andere Themen wie Schulernährung in den USA, die gesund fast unmöglich ist, ein ohne dabei den Humor zu verlieren.
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarstellung, 19. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
Nun, um noch einige Worte zu den unten angegebenen Kritiken zu sagen:

Es geht in diesem Film sicher nicht (nur) darum McDonals oder ganz allgemein Fast-Food schlecht zu machen. Es geht auch nicht unbedingt (nur) darum zu beweisen, dass das Essen ungesund ist (in Verbindung mit der Menge Limonande, die man üblicherweise noch zusätzlich zu sich nimmt), natürlich wissen das so gut wie alle Menschen.

Die interessanten Informationen, die man aus diesem Film holt, sind eher im Detail versteckt, zum Beispiel die Tatsache, dass sämtliche Ärzte eine Verschlechterung in diesem Ausmaß nicht einmal im Ansatz voraussagen konnten. Natürlich: Jeder rechnete damit, dass er zunehmen würde, dass seine Cholesterinwerte sich verschlechtern würden. Seine Gesundheitswerte waren aber schon noch 3 Wochen darüber hinausgehend richtig besorgniserregend und deutlich schlechter als von den Experten vorgesagt.

Weitere interessante Information: Der BigMac-Freak hatte relativ normale Werte, trotz durchschnittlich 2er BigMacs täglich. Mag wohl daran liegen, dass er selten Pommes dazunimmt.

Viele weitere interessante Informationen über Essen und ihre Folgen davon werden in diesem Film drastisch, aber auch humorvoll dargestellt und das macht aus meiner Sicht das Tolle an diesem Film aus. Natürlich ist das nicht wissenschaftlich, das interessante ist, dass derartige Vorführungen uns anscheinend trotzdem mehr lehren als eine Unmenge von Fakten und Zahlen.

Zusätzlich muss ich sagen, dass ich mich auch noch sehr gut amüsiert habe: Der Hauptdarsteller bringt alles mit einer Prise Humor, die Comics zwischendurch sind auch ganz witzig und ganz allgemein muss man beim gegebenen Sachverhalt über die Dummheit von Menschen einfach lachen.

5 Sterne für mich absolut gerechtfertigt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen McDokumentation, 9. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Supersize Me (2 DVDs) (DVD)
"Unser Essen ist gesund. Es macht nicht krank und dick!" behaupten Experten von McDonald's, als ihnen die Klage von zwei übergewichtigen Teenager ins Haus flattert. "Na gut", denkt sich Morgan Spurlock, "dann kann ich mich ja 30 Tage nur von McDonald's ernähren und mir wird nichts passieren!"
Doch das Ergebnis is schockierend: Suchterscheinungen, Stimmungsschwankungen, alarmierende Blutwerte, Gewichtszunahme, Impotenz... alles nur vom Fast Food.
Oder?
Und das ist der Punkt. Natürlich ist "SuperSize Me" keine wissenschaftliche Untersuchung. Es ist eine im Michael-Moore-Stil gehaltene auf Effekt gedrillte Spaßdokumentation. (Michael Moore ist übrigens wegen seiner Methoden inzwischen sehr unter Beschuss geraten, aber das ist eine andere Geschichte.)
Einige wichtige Fragen wirft Spurlock auf: "Wo hört die Eigenverantwortung des Einzelnen auf und wo beginnt die Verantwortung der Industrie?" oder "Wieviel lassen wir uns wirklich vormachen und wieviel ist unsere eigene Entscheidung?" Und das ist meines Erachtens nach die Berechtigung des Films. Wir sollten bewusst konsumieren und uns mit unserer Umwelt auseinander setzen.
Der Rest an Spurlocks Mäcdoku ist - völlig zu Recht - kritisiert worden. Wer sich einseitig ernährt, wer seinem Körper massiv Gewalt antut, der muss mit Gegenreaktionen rechnen. Ob und wieweit Spurlock durch Medikamente nachgeholfen hat, die Werte zu dramatisieren, wie ihm vorgeworfen wurde, wird man nie klären können.
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Super Size Me
Super Size Me von Morgan Spurlock
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