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4.0 von 5 Sternen Optisch top, aber in der Story bleiben Fragen
Die Comicverfilmung Jumper" bietet direkt zu Anfang einen Einsatz, der Spaß macht. Aufstehen in New York, danach zu einem Date mit einer Blondine nach London, und danach ab zu den Fidschi-Inseln zum Surfen und das alles an EINEM
Die Grundidee, dass der junge David, sich nur durch die Kraft des Willens an jeden Ort der Welt bewegen zu kann ist so eine wo man...
Veröffentlicht am 24. Januar 2012 von S. Simon

versus
64 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum Aus-der-Haut-Fahren
Falls wir mit dem Guten beginnen wollen: der Film ist ordentlich produziert. Schauspieler sind nicht schlecht, Regie und Kamera tun ihr Werk (bis auf zwei Einstellungen, die einfach zu absurd sind), es gibt unterhaltsame Aktionen. Dann wird es schon schwieriger, nämlich bei der Geschichte und einer Spannung. Zu Beginn, etwa das erste Drittel, ist der Film noch...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2008 von Weltenmeister


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64 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum Aus-der-Haut-Fahren, 29. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Falls wir mit dem Guten beginnen wollen: der Film ist ordentlich produziert. Schauspieler sind nicht schlecht, Regie und Kamera tun ihr Werk (bis auf zwei Einstellungen, die einfach zu absurd sind), es gibt unterhaltsame Aktionen. Dann wird es schon schwieriger, nämlich bei der Geschichte und einer Spannung. Zu Beginn, etwa das erste Drittel, ist der Film noch beides, amüsant wie spannend. Aber dann wird das Motiv - die Fähigkeit eines Menschen, sich in Gedankenschnelle an einen anderen Ort zu begeben - nicht weiter ausgearbeitet, statt dessen schwenkt man auf eine Form neuer Verfolgungsjagd um. Krude wird es beim mitgelieferten Hintergrund für diese Jagd: seit Jahrtausenden jagen Paladine diese Springer, um sie zu töten. Wie sie dies machen, wird auch gleich demonstriert; nur gab es diese Möglichkeit vor Jahrhunderten noch nicht. Ebenso rätselhaft bleiben Paladine und ihre Fähigkeiten als solches. Der Rest des Films besteht aus dem Versuch des Protagonisten, nicht getötet zu werden. Dass er es schafft, ist klar, aber wie die Jagd selbst ist dieses Finale reichlich dünn.

So ist dann auch der Eindruck nach dem Schauen des ganzen Films. Wenig Erklärungen, wenig Tiefe, wenige Akteure. Aus der Fähigkeit der Jumper wird zugunsten einer scheinbaren Dramatik beständig mehr und dabei bleibt die Logik gelegentlich auf der Strecke. Eigentlich schade, denn man hätte mehr daraus machen können, sowohl aus dem Motiv als auch aus der Jagd. Leider ist dieses Ergebnis nun nur ein mittelmäßiger Streifen, den man rasch wieder vergessen kann. Oder man schaut sich den Trailer an und denkt sich ein beliebiges, glückliches Ende.

Die DVD ist wie inzwischen üblich mit den kleinen Extras ausgestattet und ordentlich, mehr aber auch nicht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte besser werden können, 18. Juli 2008
Von 
S. Esswein (Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Dass ist die Story im Groben:

Durch Zufall entdeckt der 15jährige David Rice seine Fähigkeit zu Teleportieren.
8 Jahre nach seiner Entdeckung, wird er von einem so genannten Paladin (religiöser Jäger er Jumper) aufgesucht und in einen Kampf um die ganze Welt verwickelt...

Die vielen guten Effekte und die guten Schauspieler um Hayden Christensen (Star Wars), Samuel L. Jackson (Shaft) und Rachel Sarah Bilson (O.C. California) machen den Film einigermasen sehenswert, allerdings hat Jumper leider keinerlei Tiefgang, man hätte mehr ins detail gehen müssen, so wurde mehr oder weniger nur an der Oberfläche gekratzt.
Auserdem ist dass Finale sehrt hektisch, da in kürzester Zeit so oft hin und her teleportiert wird, dass man dem Geschehen nur schwer folgen kann.

Jumper ist kein Muss, aber für diejenigen die auf action und gute special effects stehen und für die die story eher 2. ranging ist, durch aus empfehlenswert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Action und Effekte, der Rest ein laues Lüftchen, 6. August 2008
Von 
Joerg Vogel "Planet-Bird" (Paderborn, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Ich geb's zu ich bin SciFi-Fan und Teleportation hat mich schon immer fasziniert. Daher hat's auch gleich "Klick" gemacht als ich das erste mal von "Jumper" hörte. Da sich die Filme aus dem Superhelden-Genre (ich zähle "Jumper" mal hierzu) zu etwas seriöserem Filmmaterial entwickelt haben (Batman Begins, Spiderman, etc), hatte ich die Hoffnung, das dies bei diesem Paradethema der Sience Fiction auch so wäre. Wenn man dann noch Schaupsieler wie Samuel L. Jackson "angeboten" bekommt, kann ja eigentlich nix mehr schiefgehen, oder...?
Weit gefehlt! Angenehm überrascht war ich noch über die detailierte Einführung des Hauptcharakters, aber dann kam ein ganz krasser Sprung: Im einen Moment ist er ein Teenager, der seine Fähigkeit entdeckt und dann ist es plötzlich acht Jahre später und er nutzt seiner Fähigkeiten sogar um durch Türen zu gehen. *kopfschüttel*
Danach geht es dann nur noch Knall-auf-Fall, eine Actionszene reiht sich an die andere und zahlose Fragen entstehen, die nicht beantwortet werden. Ergo... es steht uns ein zweiter Teil ins Haus. Nicht dass irgendjemand vorher darauf hingewiesen hat! Warum auch...? Wir gehen ja immer ins Kino um aus einem Film herauszukommen, der mehr Fragen schafft als beantwortet!
So macht man sich keine Fans...
Auf ganzer Linie enttäuscht hat für mich Samuel L. Jackson: Fieser Bösewicht ohne jegliche Ausstrahlung! Wie oft hat dieser Mann gezeigt wie charismatisch er auftreten kann. In diesem Film hätte vor ihm wohl niemand Angst. Schade, so lustlos habe ich ihn selten gesehen.
Auch der Rest der Schauspieler fällt gnadenlos durch: Christensen hat einige wenige gute Momente, ansonsten langweilt er eigentlich nur. Jamie Bell als freakiger Jumper, der auch schon mal Kollateralschäden in Kauf nimt (*autsch*) und Rachel Bilson ist unscheinbar genug für eine Randfigur.

Die Special Effects sind klasse, gar keine Frage. Aber beim derzeitigen Stand der Technik gibt es so viele Filme mit Effekten, dass es um so weniger auf die Effekte ankommt, je schlechter die Story ist. Ein guter Film besteht aus guten Schauspielern, einer guten Story und (in diesem Genre) sehr guten Effekten. Wenn nur eine dieser drei Bedingungen erfüllt ist, fällt der Film im Auge des Betrachters durch.

Fazit:
Ärgerlich wenn am Ende mehr Fragen offen bleiben, als beantwortet werden.
Da Fortsetzungen in 90% der Fälle schlechter als der Vorgänger sind, brauchen wir für den zweiten Teil nicht viel erwarten. Schade, wieder ein grosses Thema verpatzt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sieht gut aus, Story schwach, 22. April 2014
Von 
M. Kühne (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jumper (Amazon Instant Video)
Der Anfang des Film entwickelt sich gut. Man wird mit dem Charakter vertraut gemacht und eine gewisse Spannung baut sich auf. Man will mehr erfahren, es gibt ungeklärte Fragen und man hat das Gefühl: das könnte interessant werden! Leider kommt dann nichts, was die Erwartungen befriedigt. Genau ab der Stelle, an dem die Paladine das erste mal in Rom auftauchen wird es lahm. Hier hätten die Filmemachen viel, ja unglaublich viel mehr raus holen können!

Was ist das für eine Organisation der Paladine? wie haben sie früher gearbeitet (ohne Technik?!?)? Warum ist die Mutter dabei und warum kann sie nicht aussteigen? Wie viele Jumper gibt es noch? Vor allem die Problematik mit der Mutter hätte man mehr thematisieren können, auch ihren inneren Konflikt und vielleicht ein Entscheidungsmoment. Es wird aber nur an der Oberfläche gekratzt: Kurze, sinnlose 1-Satz-Unterhaltungen ohne große Emotion. Und die Schwester am Ende, wo kommt die denn her?

Wenigstens die Schauspieler sind gut gewählt: Hayden Christensen, Rachel Bilson und Samuel L. Jackson schaut man gern zu. Kristen Stewart ist auch ganz gut zu sehen, daraus hätte man auch mehr machen können. Die Effekte sind gut gemacht und wirken nicht billig - immerhin. Aber die sinnfreie Story kann damit auch nicht gerettet werden.

Insgesamt: Schönes Thema, sieht gut aus, aber Story naja...
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51 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen FSK 12 bis 25...darüberhinaus leicht bedenklich, 8. Oktober 2008
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
"Jumper" ist rasant, schnell, jung und extrem cool. Locations wechseln im Sekundentakt: Tokios Strassenschluchten, Pyramiden, Antarktis - kein Wunder, denn unser Held David Rice (Max Thieriot/Hayden Christensen) ist Jumper. Und keine Angst wegend der zwei Darsteller für die Hauptfigur, es ist keine Doppelrolle - aber in den ersten 10 Minuten erleben wir David als 15 jährigen Teenager, der etwas ältere erwachsene (um nicht zu sagen mit seinen 22 Jahren bereits ergraute) Teenager wird dann von Star Wars Hayden gespielt.
"Jumper" hat eine nette Grundidee mit den Jumpern als Gejagte, die sich an jeden Ort der Welt in Sekundenschnelle teleportieren können und den Paladinen als deren unerbittlichen Jäger von Alters her) und greift damit auf schon öfters funktionierende Filmideen wie beispielsweise Highlander zurück.
Die Macher haben ihr Augenmerk sehr stark auf effektive Specialeffekts und optisch coolen Schnitt und Kamera gelenkt, daher kommt nicht die geringste Langeweile auf. Die Story selbst ist aber nicht besonders gut erzählt, wenn überhaupt mal was erzählt wird. Am ehesten taugt noch die Anfangssequenz mit dem 15jährigen David für etwas Substanz, wenn der Zuschauer von den Anfängen seiner Karriere als Jumper erfährt. Allerdings ist diese Sequenz extrem kurz und schon wurden wir Zuschauer auch in "8 Jahre später" teleportiert und steigen ein in die Achterbahnfahrt, Davids Freundin (Rachel Bilson) und ein anderer, abgeklärter Jumper (Jamie Bell) gesellen sich dazu, um einem Oberpaladin (Samuel L. Jackson) mit diversen Fangwaffen zu entkommen.
Das Ende lässt dann an eine Fortsetzung denken, was sicherlich nicht unwahrscheinlich ist - mit 80 Mio. Dollar Einspiel an der Kinokasse war "Jumper" einer der 30 weöltweit erfolgreichsten Filme in diesem Jahr.
Auch in Deutschland wollten immmerhin fast 700.000 Zuschauer den Film auf der grossen Leinwand bestaunen.
Vermutlich waren auch gut 80 % der Kinogänger unter 20 Jahre. "Jumper" ist ein Film, der kompromisslos jung ist und der vermutlich bei den meisten Erwachsenen keine guten Chancen hat. Deshalb vielleicht auch nur diese 2 Sterne von einem 43jährigen Kritiker, der ein bisschen mehr Substanz erwartet und der sich nicht mit Seifenblasen-Effekten zufrieden geben möchte. Mir hätte der Film aber vor 20 Jahren besser gefallen. Denn eins muss man ihm lassen: Ich bin davon überzeugt, dass es ihm spielend gelingt eine sehr hohe Identifition zwischen Zielpublikum und Darstellern herzustellen. Daher ist der Film zwar einfach gestrickt, aber alles andere als distanziert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Teens und Twens, 29. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
David ist ein Jumper. Er kann sich im Sekundenbruchteil von einem an den anderen Ort teleportieren - überall hin, die Welt steht ihm im wahrsten Sinne des Wortes offen. Klingt spaßig, ist auch eine gute Grundidee für einen Film. Also: Umgesetzt!
In Jumper bieten sich einem Tempo, Action und nette Teleportations-Gimmicks. Eine kleine Romanze und die fast schon obligatorische Geheimorganisation, die dem Helden ans Leder will, dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Und zugegeben, actionreiche Kämpfe einmal rund um den Globus haben einen gewissen Unterhaltungswert. Doch Tempo, Spezialeffekte und wechselnde Örtlichkeiten sind eben leider nicht alles. Zwar langweilt man sich während des Films nicht, doch schafft es die Handlung auch nicht wirklich einen zu fesseln. Zumindest wenn man die Vorliebe zur MTV-Popcorn-Ästhetik und rasendem, leichtem Input hinter sich gebracht hat.

Die Akteure schlagen sich wacker und schaffen es dank O.C.-Vergangenheit und Posterboy-Aussehen das Zielpublikum, dass schätzungsweise zwischen 13 und 25 liegt zu begeistern. Wirklich mit Ruhm bekleckert sich aber niemand.

Zugute kommt dem Film, dass er nicht vorgibt mehr zu sein als er ist. Die Gesetze der Physik werden außer Acht gelassen, man hat Spaß dabei und die Frage nach dem Warum würde nur bremsen.

PLUS: Gelungener Ansatz; unterhaltsam; gute Effekte;

MINUS: Überladenheit die zu Desinteresse führt; altbekannte Schemata in Teenie-kompatiblem Aufzug;

FAZIT: Popcorn-Kino mit Altersobergrenze
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Enttäuschung!, 27. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Ich habe mich riesig auf den Film gefreut, da eine meiner Lieblingschauspielerinnen "Rachel Bilson" in diesem Film mitspielt!

Das Konzept wirkt auf den ersten Blick einfach: Der junge Held findet zufällig heraus, dass er sich per Teleportation von einem Ort der Erde zum anderen versetzen kann - ob in den Tresorraum von Banken, die Straßen von Tokio oder auf den Kopf der Sphinx.
Die Handlung und die Idee klingt super, die Umsetzung ist leider eher daneben!
In dem Film geht alles viel zu schnell und wirkt an einigen Stellen unlogisch. Schade, denn aus der Story hätte Hollywood, meiner Meinung nach deutlich mehr machen können!

Die ersten 60 Minuten sind eher langweilig und zäh, lediglich die letzten 25 Minuten sind wirklich spannend und voll mit Action.

Vielleicht waren meine Erwartungen an den Film zu hoch, trotzdem lohnt es sich diesen Film anzusehen :-)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Film is net schlecht nur wird mir schlecht..., 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
…. ab einem bestimmten Punkt. Der Film ist irgendwie seltsam drauf, abartig gepolt das Ganze. Das wirkt als wären 3 Drehbuchautoren am Werk gewesen. Die Macher konnten sich nicht entscheiden welches das Beste ist also wurden alle drei genommen und irgendwie zusammen geschustert.

Der Film an sich ist recht gut. Legt locker los mit guten Szenen, die überraschen und erstaunen. Schluss mit lustig ist es irgendwie sobald die Paladine auftauchen, die Jäger der Jumper. Scho klar Hirn abschalten und genießen. Nur werden hier mächtig viele Fragen aufgeworfen und Null Antworten geliefert. Sobald die Action nach lässt setzt das Grübeln ein. Geht mir auf jeden Fall so, da bin ich machtlos!

Von der Technik her ist der Film brillant gemacht, ständig wechselnde Orte und nach der Teleportation rasante Schnitte geben dem Streifen einen besonderen Flair. Die Kampfszenen kommen genial rüber, da gibt es nix zu meckern. Unverständlich dagegen die Art und Weise wie händeringend versucht wird Dramatik einzuflechten. Nur war die Idee nicht wirklich eine gute.

Das der arme David Probs mit seinem alten Herrn hat, weil der alte Drecksack ihn in frühster Kindheit verlassen hat mag vielleicht eine Dailysoap über die 30Minuten Laufzeit irgendwie retten. Aber diesem Film hier vermag diese anrührende Geschichte eines schwer vom Schicksal gebeutelten Helden mit Superkräften keine nötige Tiefe zu verbraten. Da hätte es auch nix gebracht, wenn die Mom Kanalhure in Venedig gewesen wäre.

Diese seltsamen Ideen kommen schon fast einer Verzweiflungstat der Macher gleich. Die Sache mit seiner Jugendliebe wirkt hier wie ein Lückenfüller, sonst nichts. Dem armen David wurden zwar allerlei schwere soziale Problem und so`n Zeugs an den Leib geschrieben.

Ja nä, da weiß ich net was ich von dem Kerl halten soll. Ihn bewundern oder gar bemitleiden, eventuell glei beides auf einmal? Oder mir denken:

“Ach jump doch in den nächsten Gulli, mitten in einen Atomkernspaltung oder in einen laufenden Mähdrescher rein?!“

Eigentlich eine geniale Idee noch einen anderen Jumper mit ins Spiel zu bringen. Diesen Geraffel, Goofie oder wie der heißt. Das krasse Gegenteil von David. Nur was draus gemacht wurde ist erbärmlich. Zwei konkurrierende Vorschulkinder, die sich um `nen ausgelutschten Kaugummi streiten handeln und agieren genau so. Der Gorgonzola hat da noch ne Rechnung mit den Paladinen offen, die er unbedingt alleine begleichen möchte. Dem armen, bemitleidenswerten David bleibt nix über wie eine läufige Töle ihm hinterher zu hecheln.

Irgendwie sollte das die Schiene Lehrer-Schüler werden. Doch das wirkt hier nicht. Alles wirkt zu oberflächlich, zu unausgegoren, billig und schnell gestrickt. Die Protagonisten weisen keinerlei Merkmale auf, die mit dem nötigen Tiefgang zu glänzen vermögen. Fühle mich wie ein hungriger Hund dem man nen Knochen vorwirft:

“Da friss doch, du blödes Viech oder lass es bleiben!“

Wäre ich wirklich kurz vorm Verhungern, dann könnte ich vielleicht anbeißen aber sooooo nicht!

Der Film wirkt von der Aufmachung her so als sei von Anfang an geplant, dass ein zweiter Teil folgen sollte oder gar ein Serie draus werden sollte. Aber als alleine dastehendes Werk stinkt er leider irgendwie ab. Was ich als sehr schade empfinde. Da wäre bedeutend mehr raus zu holen gewesen und nicht solche teilweise an den Haaren herbeigezogenen Handlungsstränge.

Oder wo bleibt die Extended Version mit den fehlenden 256Minuten Handlungsstrang?

So ist es ein mehr oder weniger nett unterhaltsamer Film, der aus der breiten Masse weder heraus sticht noch gnadenlos untergeht. Reizt mich persönlich aber keineswegs ihn ein zweites Mal mir an zu sehen, der Gedanke alleine nervt mich schon irgendwie. Weil ich genau weiß, dass mich der Handlungsstrang total kirre macht. Samuel L. Jackson mimt zwar den Bösewicht perfekt (wie immer) aber das hakt hier vorne wie hinten!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Idee und Umsetzung, 5. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Jumper [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
JUMPER. Was gibt es dazu noch zu sagen? Der Titel klingt knackig, der Titel macht Bock. Hüpfen ist an sich ja eine gute Sache.

Dann geht der Film los und man freut sich auf Action Bum Bum. Die Einführung, "vor 8 Jahren", ist schön kurz gehalten, man will ja schließlich Hayden Christensen und Rachel Bilson sehen - vor allem aber einen Jump. Den bekommt man erfreulicher Weise auch recht schnell zu sehen und dann kann die eigentliche Geschichte auch schon richtig losgehen. Wie in der Einführung lässt die Action auch hier nicht lange auf sich warten. "David Rice" (hier noch Max Thieriot) raubt eine Bank aus. Zack, cut, ist er erwachsen und Hayden Christensen übernimmt die Rolle.
Weiter geht's. Christensen (Rice) wird kurz in seiner Wohnung, die er sich durch seine vielen Bankraube finanziert, gezeigt und dann auch schon recht flott von seinem Haupt-Gegner "Roland" (Samuel L. Jackson) angegriffen. Hier müssen wir zum ersten Mal fragen: Wieso tut der das? Nachdem man also hätte vermuten können, unter anderem auch, weil er im Vorwege als solcher dargestellt wird, Jackson sei ein extrem motivierter Cop und wolle Christensen für seine Bankraube büßen lassen, können wir diese Spekulation schon im nächsten Moment wieder in den Wind schießen. Jackson ist kein Cop. Das sagt er auch. Er ist einfach nur ein äußert leidenschaftlicher Jumper-Jäger mit einem äußerst wirkungsvollen Elektroschocker. Obwohl wir später erfahren, dass er sich zu den "Paladinen" zählt, einer Gruppe religiöser Fanatiker, die schon seit Jahrtausenden Jagd auf Jumper macht, fehlt diesem Schurken jedoch irgendwie der Pepp. Der Beweggrund der Paladine ist dabei ebenso simpel wie plump: Sie tun's, weil Jumper alle irgendwann böse werden. Interessant! Abgesehen davon also, dass Samuel L. Jackson natürlich ein brutal cooler Typ ist (man denke nur an Pulp Fiction), zeichnet das den Charakter, den er spielt, nicht wirklich aus. Aber auch Christensen Charakter verliert schnell an Appeal. Obwohl auch Christensen (sehr) gut auf seine Rolle passt, dieser nicht-ganz-starke, etwas glatte, aber sympathisch-arrogante Typ steht ihm einfach, geht seine Besonderheit ein bisschen flöten, als man erfährt, dass es noch andere Jumper gibt. Nun ja. Somit scheint zumindest das Gleichgewicht zwischen Paladinen und Jumpern gewährt.
Rice entkommt Roland. Seine erste Reaktion darauf ist es seine Jugendliebe "Millie" (Rachel Bilson) aufzusuchen. Er scheint zu ahnen, dass Roland nicht locker lassen wird und fliegt auf konventionelle Weise und vollspontan mit Millie auf Rom-Reise. Millie ist begeistert: zunächst davon David wiederzusehen (er hatte sich lange versteckt gehalten) und dann von der Reise. Die beiden sind verliebt - wie passend, wie romantisch! Kein Wunder, dass Christensen und Bilson heute ein Paar sind. Doch dann entpuppt sich die Rom-Reise noch als ganzes Abenteuer. Bilson und Christensen brechen ins Kolosseum ein, aber natürlich nur um es zu besichtigen. Dort lernt David den Jumper "Griffin" (Jamie Bell - Billy Elliot) kennen. Bell spielt seine Rolle, des sehr impulsiv handelnden, wütenden und krassen Selbstgänger ebenfalls sehr gut. Dieser gibt ihm eine Kurzeinweisung in das Jumper-Paladin Verhältnis woraufhin sie auch sofort von zweien angegriffen werden. Griffin, der schon einige Kämpfe gegen Paladine auf dem Buckel hat, entscheidet den Kampf für sich und verschwindet kurze Zeit später. Christensen, der ohne großartige Blessuren davon kommt, und Bilson verlassen das Kolosseum. Zu diesem Zeitpunkt weiß Millie, die vom Kampf nichts mitbekommen hat, noch nichts von Davids Fähigkeit. Kaum draußen wird Christensen dann verhaftet. Der Verdacht lautet auf Mord - die Toten Paladine liegen schließlich noch in der Arena. Die Behörden halten ihn eine ganze Weile fest, als wie aus dem Nichts Davids Mutter auftaucht um ihn zu befreien. Das ist ein ganz schöner Knackpunkt, schließlich hatte seine Mutter ihn und seinen Vater verlassen, als David gerade mal fünf Jahre alt war. Aber keine Zeit zum nachdenken. David setzt Millie in einen Flieger zurück in die USA, entscheidet sich aber selbst in Rom zu bleiben. Millie riecht Lunte und David offenbart ihr, dass er gar kein Bänker sondern eher Bankräuber ist, erzählt ihr von seiner Fähigkeit. Drama, Drama, Enttäuschung. Komischer Weise beginnt der Film hier langweilig zu werden.
Im Prinzip geht die Geschichte dann verknappt damit weiter, dass David sich auf die Suche nach Griffin macht um seine Hilfe im Kampf gegen Roland zu erbitten, Roland sich auf die Suche nach Millie macht um sie als Köder für David zu nutzen, und alles in einem wirren Finale gipfelt, bei dem David, Millie aus den Fängen der Paladine rettet, die Geschichte letzten Endes irgendwie zu seinen Gunsten entscheidet und Roland irgendwo in einer Höhle des Grand Canyon aussetzt. Dass der Kampf und vor allem der Plot damit zu Ende sein sollen wird den Einen oder Anderen Zuschauer vielleicht überraschen. Muss es eigentlich!
Und nun? Nun bleibt David nur noch eines zu tun. Er sucht mit Millie zusammen das Haus seiner Mutter auf und klingelt. So einfach ist das. Diese erklärt ihm dann, sie sei ein Paladin und hätte ihn und seinen Vater aus diesem Grund verlassen müssen, da sie ihn sonst wahrscheinlich getötet hätte. Dann gewährt sie ihm einen Vor-sprung - Jump, Peng! Millie und David machen sich davon.

Was soll man damit anfangen?

Der Film, der sich einer, an sich sehr guten Idee, einer passenden Besetzung, sowie vielen eindrucksvollen Bildern und netten Effekten erfreut, erliegt maßgeblich der zunächst sehr übersichtlichen und dann komplett unlogischen Handlung. Eigentlich birgt der Film wahres Potenzial zu einem Action- und Fantasy-Hit, dass leider so gar nicht (aus)geschöpft wird. Sich den Film anzusehen tut nichtsdestotrotz nicht weh, da sich zumindest die Augen nie langweilen und der Kopf nicht überbeansprucht wird, was für einen Sonntagabendfilm, bei dem man sich zwischendrin auch mal unterhalten will und aufs Klo gehen kann, vollkommen ausreicht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweilige Unterhaltung - wenn man nicht groß mitdenkt ..., 14. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jumper (DVD)
Ich habe die anderen texte nur überflogen, und ich denke, das meiste ist gesagt.

"Jumper" ist ein netter Film für zwischendurch, und, wie gesagt, er wird schlechter, umso mehr man mitdenkt. Leider ist er auch ohne dies stellenweise zu vorhersehbar.
Ein Jump hinterlässt also eine kurzzeitige Fraktur im Raumzeit-Gefüge, was - oh Wunder - anderen die Möglichkeit gibt, sich da einzuklinken.
Dann die Paladine, die - oh Wunder - diese drehbuchgerechten Frakturen mittel Jumperverfolgungsjumpmaschine (n längeres Wort fiel mir grad nicht ein) AUCH verfolgen können, was die Crux dieser Frakturen zeigt; ist der Verfolger zu dicht, fällt es schwer, ihn loszuwerden.

Dann: der tragbare Elektrozaun zum abschießen, fangen etc. ... ok, nett, das Element, wo man Jumper außer Gefecht setzen kann - wieso per Strom? Weiß wohl keiner. Was zum nächsten Punkt führt; WIE zum Teufel haben die Paladine, welche die Jumper wer weiß wirklich warum verfolgen, lokalisieren und bekämpfen können ?

Hier ärgere ich mich auch über die Schauspieler, die da tumb mitmachen; solche schweren Logikbrüche würden mich als Schauspieler aufschreien lassen; und ein Einwand wäre einem Star wie SLJ bestimmt möglich gewesen.

Da wären wir beim nächsten Punkt. SLJ schauspielerte gewohnt gut, aber stieß aufgrund von Story, Geschwindigkeit und kurzen Szenen irgendwie schnell an Grenzen. HC und JB ... jo, der Situation angepaßt und etwas angestrengt.
DL - Diane Lane - war kaum mehr als ein bekannter Name einer hübschen Actrress zum Anlocken ... wie lange war sie sichtbar ... 2 Minuten ?

Die Story - da hätte man mehr draus machen können.
Aber es war eine kurzweilige, nette Unterhaltung; Popcornkino für zwischendurch.
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