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164 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was war denn das...?
Was war denn das? Das war mein erster Gedanke, als ich den Film neulich sah. Ich war angewidert und fasziniert zugleich. Ich war abgestoßen und gefesselt. Nach dem Ende saß ich minutenlang noch da, war deprimiert und grübelte nach.
Zu komplex war der Film, um seinen Sinn beim ersten Ansehen zu erfassen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich...
Veröffentlicht am 2. Mai 2002 von S. Bischoff

versus
1.0 von 5 Sternen ??
Ich weiß nicht....mag sein,das dieser Film mal schockierend war.Ich fand ihn seltsam und langweilig.Sicher geht es um Gewalt und Gegengewalt,aber die Umsetzung fand ich echt merkwürdig.Muss man mögen-oder nicht!Mancher Kult ist einfach übertrieben...
Vor 1 Monat von Renate Fischer veröffentlicht


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164 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was war denn das...?, 2. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Uhrwerk Orange (DVD)
Was war denn das? Das war mein erster Gedanke, als ich den Film neulich sah. Ich war angewidert und fasziniert zugleich. Ich war abgestoßen und gefesselt. Nach dem Ende saß ich minutenlang noch da, war deprimiert und grübelte nach.
Zu komplex war der Film, um seinen Sinn beim ersten Ansehen zu erfassen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, daß dies die gelungeste Literaturumsetzung der Filmgeschichte sein dürfte. Alex, ein Typ mit wahrhaft verotteten Manieren und Moralvorstellungen zieht raubend und vergewaltigend (ReinRausSpiel) durch die Stadt. Als ihm dann das "Mißgeschick" passiert einen Mord oder "Ultrabrutale", wie er es nennt, zu begehen und geschnappt zu werden, beginnt eine neue Ebene des Films. Der Vollzug mit seinem Experiment zur Umerziehung. Danach wird Alex als geheilt in die Gesellschaft regelrecht ausgesetzt, unfähig sich zu wehren. Von seinen alten Freunden gequält findet er sich vor der Haustüre wieder, wo er damals die Ultrabrutale begangen hatte. Der Kreis schlließt sich... denn dort wird er quasi wieder rückerzogen und der Film endet deprimierend mit dem Satz "Und ich war geheilt, oh meine Brüder".
Über den Sinn wird so viel gesprochen, aber ich finde das passt alles nicht wirklich. Ich glaube, daß dieser Film einer der wenigen ist, der dem Zuschauer eine absolut individuelle Sichtweise ermöglicht. Jeder findet seine persönliche Botschaft oder Warnung darin.
Ich kann diesen Film nur jedem ans Herz legen. Auch wenn ich zum Teil wirklich gegen den Brechreiz kämpfen mußte, angesichts unverblühmter und roher Gewalt. Malcolm McDowell verleiht dem Film eine Intensität, der man sich nicht entziehen kann. Kalt lächelnd und singend tollschockt er einen starrigen Fecken (Schlägt er einen alten Mann) und obwahl man versucht ist abzuschalten, KANN man es einfach nicht.
Das Interessanteste an diesem Film ist sicherlich die Kunstsprache in der sich Alex und seine Freunde unterhalten, die ganz im Gegensatz zu der rohen Brutalität, bizarr grazil und filigran anmutet. Irgendwie ist es schockierend zu sehen, daß so extreme Gewalt von so lyrisch sprechenden, sauber gekleideten Jungs verübt wird. Das ist auch einer der Reize des Film... Brutal sind nicht nur die Heruntergekommenen - es steckt vielmehr in jedem Menschen!
Alles in allem ist das ein Film der seinesgleichen auch nach zwanzig Jahren immer noch sucht. Und das Ansehen lohnt sich. Aber vorsicht! Ich würde die FSK wirklich ernst nehmen und das nicht mit meiner vierzehnjährigen Nichte ansehen!!!
Mein persönliches Fazit: der grausamste, abstoßendste, fesselndste und lyrischste Film den ich je gesehen habe!
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein verstörender Film, 19. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Orange - Collector's Box (DVD)
Bereits der Beginn des Films ist bemerkenswert. Das Gesicht Alex', brutal und diabolisch, wird als Nahaufnahme gezeigt. Dann fährt die Kamera zurück und zeigt und mehr von der Korova-Milkbar. Sie ist gefüllt mit Skulpturen von nackten Frauen und mitten zwischen diesen Skulpturen sitzen Alex und seine Droogs. Im Verlauf des Films werden wir sehen, wie sie sich mit anderen Gangs prügeln, Frauen vergewaltigen und hilflose Menschen zusammenschlagen.
Klingt nicht unbedingt nach einem Film, dem man einen gemütlichen Fernsehabend widmen möchte. So ein Film ist es auch nicht. Allerdings ist es auch nicht, wie man vielleicht meinen könnte, eine sinnlose Gewaltorgie. Der Film zeigt Gewalt, sehr drastisch, in gewisser Weise auch sehr komisch, aber er verherrlicht sie nicht. Er zeigt uns stattdessen ein sehr differenziertes Bild von Alex, dem Anführer einer Jugendbande, der schließlich von seinen Droogs verraten wird und ins Gefängnis kommt. Dort unterzieht er sich, um früher frei zu kommen, freiwillig einer Resozialisierung, die für ihn jedoch schlimme Folgen hat.
Diese Geschichte, die an sich schon sehr interessant ist, wird von Stanley Kubrick optisch genial umgesetzt. Die Sets wirken futuristisch, aber es ist kein optimistisches Bild der Zukunft. Auch die schauspielerischen Leistungen sind genial, allen voran natürlich Malcom McDowell als Alex. Seine Darstellung ist nicht bloß eine alberne Karikatur sondern tatsächlich glaubwürdig.
Wer noch zweifelt, ob sich das Geld für diese Special Edition lohnt, dem sei eins gesagt: Ja! Das Booklet, das mitgeliefert wird, bietet viele Informationen über die Entstehung des Films und der Soundtrack ist auch sehr gut. Also, kaufen!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Dystopie mit philosophischem Hintergrund, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Uhrwerk Orange (DVD)
Das Buch "Clockwork Orange" wurde im Jahre 1962 von Anthony Burgess in England veröffentlicht, die Verfilmung von Regisseur Stanley Kubrick kam 1971 in die Kinos. Die Geschichte spielt im Jahr 2018. Alex (gespielt von Malcolm McDowell) ist 15 Jahre alt und ein Psychopath, ein Gewaltverbrecher, und als solcher Anführer einer Jugendgang bestehend aus drei Mitgliedern, die in einer nicht näher benannten englischen Stadt in einer tristen und grauen Hochhaussiedlung ein trostloses Leben fristen. Dort vertreiben sie sich die Zeit mit Raub und Gewaltverbrechen: hilflose, alte Obdachlose schlagen sie ebenso zusammen wie die Einwohner fremder Häuser, bei denen sie unter dem Vorwand, dringend Hilfe zu brauchen, eingedrungen sind, und die sie anschließend berauben. Und natürlich vergewaltigen sie auch jede Frau, die ihnen in die Finger kommt. "Futuristisch" mutet dabei zunächst nur die - einheitliche - Kleidung der jungen Männer an: eine Art weisser Overall und ein Melonenhut als Kopfbedeckung sowie ihre Slangsprache "Nadsat", eine Art Mischung aus Englisch und Russisch. Sind sie einmal nicht auf einem ihrer Raubzüge, verbringen die jungen Männer ihre Zeit in der "Korona-Milchbar", wo man mit Halluzinogenen versetzte Milch bekommen kann.
Alex ist zwar ein ebenso psychopathischer Gewaltverbrecher wie seine "Droogs", seine Kumpanen, - im Grunde ist er sogar der brutalste von allen -, wähnt sich aber auch als kultivierter und intelligenter als diese, denn seine Lieblingsmusik ist nicht etwa Rock sondern Beethoven. Als einmal Alex' Führerschaft in Frage gestellt wird und er seinen "Droogs" mit äusserster Brutalität klarmacht, dass er und nur er der Führer der Bande sein kann, sorgen sie beim folgenen Raubzug, bei welchem sogar ein Mensch stirbt, dafür, dass die Polizei Alex als einzigen erwischt. In den Fängen der Justiz wird Alex zu 14 Jahren Haft verurteilt, hofft aber, vorzeitig auf freien Fuss gesetzt zu werden, indem er sich freiwillig einer neuartigen Therapie, die sich noch im Experimentierstadium befindet, unterzieht. Diese "Ludovico-Therapie" besteht im Grunde in einer klassischen pawlowischen Konditionierung: Alex bekommt ein Serum gespritzt, das ihm speiübel werden lässt, gleichzeitig wird er gezwungen (in Zwangsjacke und mit Klammern, die die Augen offen halten) sich Filme mit sexuellen und gewalttätigen Inhalten anzuschauen, so dass Alex Gehirn "lernt", auf jeden Impuls von Sexualität oder Gewalt sofort mit schwerer Übelkeit zu reagieren. Weil bei einigen Filmen als Filmmusik Beethoven gespielt wird, greift das Reiz-Reaktionsschema als "Nebeneffekt" bei Alex auch beim Hören seiner geliebten Beethovenmusik. So "reapariert" wird Alex in die Welt entlassen, die aber die gleiche geblieben ist. Bei seinen Eltern ist sein Platz inzwischen von einem anderen eingenommen worden, sie geben ihm, wenn auch ein wenig unbeholfen, zu verstehen, dass sie ihn nicht mehr wollen, so dass Alex von nun an zusehen muss, wie er alleine auf sich gestellt zurechtkommt. Auf der Strasse ist Alex, nun unfähig, auch nur die geringste Gegenwehr zu leisten, hilflos der Rache seiner früheren Opfer ausgeliefert.
Der philosophische Hintergrund, der auch im Film vom Gefängnispfarrer angesprochen wird, ist der, dass ein Mensch, der *keine Wahl* zwischen Gewalt und Nicht-Gewalt hat, nicht wirklich "gut" ist. Alex schlägt ja *nicht* etwa deshalb nicht mehr zu, weil er plötzlich Empathie für seine Opfer empfände, bzw. weil er zu einem "Gandhi" geläutert wurde, sondern deshalb, weil er konditioniert ist, nicht zuschlagen zu *können*. Der Staat, in dessen Auftrag Alex so konditioniert wurde, ist schon zufrieden, wenn Alex nicht mehr gewalttätig sein *kann*, aber dass Alex so selbst zum wehrlosen Opfer wird, ist dem Staat gleichgültig. Alex ist nach der "Ludovico-Therapie" ein "Uhrwerk Orange", ein durch Programmierung zu völliger Gewalt- aber auch Wehrlosigkeit gezwungener Mensch und also in einer gewalttätigen Welt im Grunde nicht mehr überlebensfähig. So erklärt sich dann auch das überraschende Ende des Films.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Verfilmung eines sehr guten Buches, 30. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Uhrwerk Orange (DVD)
Ich habe hier in einer Rezension gelesen, dass man den Sinn dieses Films nur schwer erkennnen kann, da die Antagonisten in einer abstrakten Scheinwelt leben...
Kurz dazu: Der Autor des Buches, Anthony Burgess, hat schon beim Schreiben Wert darauf gelegt, nicht festzulegen, zu welcher Zeit und in welchem Land die Geschichte spielt. Im Film ist das dadurch sehr gut umgesetzt, dass hier derbste sixties und seventies Styles mit futuristisch anmutenden (z. B. die Häuser) so wie zeitlich kaum einzuordnenden Elementen aufeinanderprallen. Bei der Sprache ist das natürlich schwieriger umzusetzen, man findet aber im Slang der Droogies Begriffe, wie man sie vielleicht einem eher zu osturopäischen Land assoziiert (Devotchka, Maltschik, tolschocken etc.), obwohl die Umgebung, die Technik, die Musik etc. eher der westlichen Welt zugeordnet werden sollte. Die Drogen werden nicht als bekannte Drogen benannt (moloko PLUS) usw. Zudem werden hier Gegensätze vereint: Der ultrabrutale Alex, der aus einfachem Hause stammt, aber Ludwig van Beethoven verehrt, sich eloquent gibt und sich eines elaborierten Sprachcodes bedient sowie über gesellschaftliche Gepflogenheiten und "Manieren" nicht nur Bescheid weiß, sondern diese in den richtigen Momenten auch zur Anwendung bringen kann.
Das mag auf den ersten Blick abstrakt daherkommen, hat aber eben seinen Sinn: Der Autor will nicht Nostradamos spielen und vorhersagen, wie sich die gesellschaftlichen Zustände eines speziellen Landes zu einem definierten Zeitpunkt darstellen, sondern er malt ein Horror-Szenario an die Wand, dass Ort und Zeit offen und Spielraum für Interpretation lässt. Durch die übertriebene Darstellung einer Gesellschaft im totalen Stil-Mix, in der es nicht gut und böse sondern offensichtlich nur hilf- und orientierungslos gibt, gibt es auch für den Zuschauer keinen Halt.
Der Film ist schwer und für manch eine nach Unterhaltung schreiende Seele sicher nicht leicht zu verdauen. Wer so etwas mag, ist mit dem Film sehr gut bedient, sollte aber eigentlich unbedingt vorher das Buch lesen.
Kurz noch zu einer anderen Rezension: Sicher hat Herr Kubrick diesen Film genial und vor allem einzigartig inszeniert, aber die Geschichte ist nicht von ihm sondern wie o.e. von Anthony Burgess. Insgesamt hat Kubrick das Buch fast eins zu eins umgesetzt, nur am Ende scheint ihn der Mut verlassen zu haben, komplett unpopulär zu werden.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brutal nicht nur in den Actionszenen, 3. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Uhrwerk Orange (DVD)
Das "Genie" Stanley Kubrick schuf mit der Verfilmung des auch sprachlich interessanten SF-Romans ein zeitloses Meisterwerk. Selten wurden alle Elemente des Mediums Films derart geschickt genutzt. Zu den eindrucksvollen Bildern und einem eigentlich nur in diesem Film brillierenden Hauptdarstellers kommt noch die kongeniale Musik eines Walter Carlos (so hieß er damals noch). Angesiedelt scheinbar in Mittelengland in den späten 60ern, angereichert mit obskuren Popelementen und immer wieder Einwürfen einer negativen Utopie, wird die Handlung zu einer mehrfachen Drohung gegen die Gesellschaft, die problemlos auf ein Heute übertragbar ist. Das Werk ist quasi dreigeteilt: nach der Darstellung von Alexs typischen Leben in einer Sozialruine folgt die Zeit seiner Haft, die comedyhafte Züge trägt, und Umerziehung, bis dann im Finale Rache und Genesung auftritt. Aus dem Helden wird Täter und Opfer zugleich und im Moment seines wahren Antiheldentums ist man plötzlich ganz auf seiner Seite.
Die DVD bietet keine nennenswerten Extras, das Bild ist gut aufgearbeitet und auch der Ton ansprechend - insgesamt: gut, aber nicht ausgezeichnet. Allerdings sollte jeder diesen Film einmal gesehen haben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein echtes Meisterwerk!, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Uhrwerk Orange (DVD)
Immer noch aktuell, immer noch künstlerisch aufregend, immer noch sehr, sehr spannend. Wie in den meisten Filmen von Stanley Kubrik - ist er dem "Zeitgeist" weit voraus.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Filmgeschichte, 20. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Uhrwerk Orange (DVD)
Der Titel (meiner Rezesion) mag für viele übertrieben klingen, aber genau das sind die meisten Filme von Stanley Kubrick.

Viele Kameraeinstellungen die heute in jedem Möchtegern-Blockbuster Film verwendet werden, wurden von ihm für diesen Film 'erfunden'. Man denke an Szenen wo ernst aus der Wäsche guckende Leute in leichter Zeitlupe in die Schalcht (metaphorisch) ziehen.

Wie schon bei 2001 hatte Kubrick auch bei diesem Film viele geniale einfälle, Szenen umzusetzen.

Weiters kann man den Film zugute halten, dass es eine sehr gelungene Umsetzung der Literarischen Vorlage ist, wenn auch das Buch ein Stück weiter geht und mit einer etwas optimistischeren Botschaft endet.

Ich selbst wurde auf den Film vor Jahren durch Hooligans auf dem Fußballplatz aufmerksam, trug doch einer von ihnen ein T-Shirt vom Film. Als ich ihn drauf ansprach meinte er nur: 'Das ist so ein geiler Film, da gibts ordentlich Dresche'. Im nachhinein betrachtet hat er den Film wohl missverstanden.

Herausragend sind sowohl der Hauptdarsteller, die Filmmusik (obwohl nicht jeder damit klar kommt ;)) und die Handlung an sich.

Natürlich kann man den Film heute nicht einem jeden bedingungslos empfehlen. Er ist in die Jahre gekommen, die für damalige Zeiten schräge Optik dürfte jene verschrecken, welche die belanglosen Durchschnittsfilme von heute konsumieren. Es ist eher ein Film für Filmliebhaber und nicht für hyperaktive Fernsehkids mit Konzentrationsstörungen, die alte Filme langweilig finden.

All jene die sich irgendwo zwischen diesen beiden 'Typen' sehen, müssen wohl selber rausfinden ob ihnen der Film gefällt :)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker auf Blu-ray, 5. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Uhrwerk Orange [Blu-ray] (Blu-ray)
Uhwerk Orange war eine der ersten BDs, die Warner auf den Markt gebracht hat, hätte man sich etwas länger Zeit gelassen, wäre das Endprodukt vielleicht eine Spur besser ausgefallen, aber das ist nur eine Vermutung(bei Full Metal Jacket war das Ergebnis der 2.Auflage doch deutlich besser).
Wer richtiges HD-Feeling erwartet, der wird enttäuscht werden, wer den Film allerdings in seiner besten VÖ im Heimkino betrachten will, der kommt nicht an der BD vorbei. Für die BD spricht zudem noch, dass sich das ganze Bonusmaterial auf der gleichen Scheibe befindet und dass der Preis gegenüber der Special Edition DVD günstiger ist(Die alten DVDs lassen wir mal besser beiseite!)
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Filmgeschichte, 20. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Clockwork Orange - Collector's Box (DVD)
Der Titel (meiner Rezesion) mag für viele übertrieben klingen, aber genau das sind die meisten Filme von Stanley Kubrick.

Viele Kameraeinstellungen die heute in jedem Möchtegern-Blockbuster Film verwendet werden, wurden von ihm für diesen Film 'erfunden'. Man denke an Szenen wo ernst aus der Wäsche guckende Leute in leichter Zeitlupe in die Schalcht (metaphorisch) ziehen.

Wie schon bei 2001 hatte Kubrick auch bei diesem Film viele geniale einfälle, Szenen umzusetzen.

Weiters kann man den Film zugute halten, dass es eine sehr gelungene Umsetzung der Literarischen Vorlage ist, wenn auch das Buch ein Stück weiter geht und mit einer etwas optimistischeren Botschaft endet.

Ich selbst wurde auf den Film vor Jahren durch Hooligans auf dem Fußballplatz aufmerksam, trug doch einer von ihnen ein T-Shirt vom Film. Als ich ihn drauf ansprach meinte er nur: 'Das ist so ein geiler Film, da gibts ordentlich Dresche'. Im nachhinein betrachtet hat er den Film wohl missverstanden.

Herausragend sind sowohl der Hauptdarsteller, die Filmmusik (obwohl nicht jeder damit klar kommt ;)) und die Handlung an sich.

Natürlich kann man den Film heute nicht einem jeden bedingungslos empfehlen. Er ist in die Jahre gekommen, die für damalige Zeiten schräge Optik dürfte jene verschrecken, welche die belanglosen Durchschnittsfilme von heute konsumieren. Es ist eher ein Film für Filmliebhaber und nicht für hyperaktive Fernsehkids mit Konzentrationsstörungen, die alte Filme langweilig finden.

All jene die sich irgendwo zwischen diesen beiden 'Typen' sehen, müssen wohl selber rausfinden ob ihnen der Film gefällt :)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 29. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Uhrwerk Orange (DVD)
Ich habe mir diesen Film gekauft, weil ich ihn schon immer sehr mochte, seit ich ihn das erste mal sah. Er ist nunmal ein Klassiker und ein Muss für gesellschaftskritische Filmfans.
Ich schaute ihn mir mit einer Freundin an, die aus diesem Film überhaupt nicht schlau wurde, die Sprachweise der Charaktere, die Gesten und die Musik fand sie furchtbar. Ergo: kein Film für Menschen, die sonst gezielt kommerzielle Filme anschauen.
Gut, dass Geschmäcker verschieden sind.
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Uhrwerk Orange
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