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4,1 von 5 Sternen
Herr der Diebe
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Leider habe ich den Film im Kino verpaßt...

Vor einiger Zeit bekam ich das Buch geliehen und war absolut fasziniert, nur das Ende fand ich nicht ganz so toll. Heute nun kam endlich die DVD bei mir an:

Viel viel besser als erwartet!!!

Im Verhältnis zum Buch einiges gekürzt, aber trotzdem fesselnd und nicht mit so einem abgehacktem Ende - schlüssiger als im Buch.

Wunderschöne Venedigaufnahmen, hervorragende Schauspieler, wirklich einfach sehenswert!

Ich habe vor dem Film gesessen und mitgefiebert, an manchen Stellen gekreischt vor Lachen und (obwohl ich es eigentlich vom Buch her hätte wissen müssen) zeitweilig zusammengezuckt.

Ich kann den Film wirklich nur empfehlen und werde ihn sicherlich noch viele Male anschauen - die Liebe steckt in den Details (wie zum Beispiel die kleine Ratte, die am Anfang mit im Bild ist).
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Bei Herr der Diebe handelt es sich um die Verfilmung eines Bestsellers von Cornelia Funke, meiner Meinung nach eines der besten Bücher, die sie bisher geschrieben hat.

Ich finde, die Verfilmung wurde sehr gut umgesetzt. Es ist klar, dass man ein Buch nicht 1:1 verfilmen kann, dass man in einem Film vielleicht auch etwas actionlastigere Szenen benötigt. Die eigene Fantasie, wie sie beim Lesen eines Buches möglich ist, muss beim Film nun einmal von den Drehbuchautoren und vom Regisseur übernommen werden. Die Mischung stimmt einfach. Man sollte grundsätzlich bei Buchverfilmungen den Film unabhängig des Buches betrachten.

Prosper und sein kleiner Bruder Bo flüchten vor den herzlosen Pflegeeltern nach Venedig - hinein in ein spannendes Abenteuer. Die Brüder finden Unterschlupf bei dem berüchtigten Scipio, dem Anführer einer Kinderbande. Der geheimnisvolle Auftrag eines Fremden bringt die Bande aber in Gefahr. Was erwartet sie auf der Insel Isola Segreta?

Der Cast ist meiner Meinung nach sehr gelungen, es wirken internationale Schauspielgrößen wie Vanessa Redgrave, Caroline Goodall und Aaron Johnson mit. Die Hauptrollen von Prosper und Bo verkörpern Aaron Johnson und der noch etwas unbekanntere, aber keinesfalls schlechtere Jasper Harris. Die Kulissen wurden sehr gut ausgewählt, man kann sich richtig in diese fantastische Welt der Beiden hineinversetzen.

Die DVD enthält man in einer Softbox. Das Bonusmaterial ist sehr informativ, es enthält neben dem Kinotrailer noch "Hinter den Kulissen" und "Nicht verwendete Szenen". Zudem ist ein kleines Booklet enthalten, es enthält eine Biografie über die Autorin Cornelia Funke.

Alles in allem eine absolut gelungene Verfilmung in einer tollen Aufmachung. Absolut zu empfehlen!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2006
Die Brüder Bo und Prosper sind Waisen. Der kleine, süße Bo(nifatius) lebt bei seiner bösen Tante während der 12jährige Prosper ins Waisenhaus gesteckt wurde. Eines Tages laufen die beiden Brüder davon, nach Venedig. Onkel und Tante sind den beiden auf der Spur und beauftragen, in Venedig angekommen, sogar einen hiesigen Privatdetektiv. Der ist allerdings ein Fall für sich, und bei seiner Suche nach Bo nicht gerade so erfolgreich wie Tantchen und Onkel sich das wünschen.
Bo und Prosper haben indes bei Scipios Diebesbande Unterschlupf gefunden. Der geheimnisvolle Scipio hat auch noch andere verlassene Kinder um sich geschart und trotz seines Ruhmes als Herr der Diebe ist er mit seinen 15 Jahren selbst noch ein Kind.
Eines Tages erhält der Herr der Diebe vom alten "Comte" den Auftrag etwas ganz Besonderes zu stehlen: Das letzte, fehlende Stück eines Zauberkarussells. Dumm nur, dass der Privatdetektiv ausgerechnet jetzt das Geheimnis über Scipios Herkunft auffliegen lässt und Scipios Freunde ihm deshalb nicht mehr vertrauen.
Bis Scipios größter Traum in Erfüllung geht und Bo und Prosper eine richtig nette Familie finden, passiert natürlich noch einiges Aufregendes: Das Rätsel um das Zauberkarussell muss gelöst werden und es gilt den fiesen Hehler Barbarossa sowie die ätzende Verwandtschaft zu überlisten.

4 Kinderfilm-Sterne:
Ich kenne das Buch nicht, was meistens ein Vorteil ist, wenn man einen Film unbefangen ansehen möchte. Daher kann ich bei meiner Wertung nicht Buch und Film vergleichen und das ist auch gut so, denn der Film ist als unterhaltsamer, einfallsreicher und recht witziger Kinderfilm durchaus gelungen. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten die Handlung ohne Vorkenntnisse zu verstehen, und gelangweilt habe ich mich auch kein bisschen. Allerdings hat der Film nicht die Action oder gar die tricktechnische Animation, die "ältere" Jugendliche vom Hocker reißt. Die naiv-niedlichen Kids und die harmlose Handlung sind eindeutig an ein jüngeres Publikum gerichtet, dort aber werden sie ganz sicher hingerissene Begeisterung auslösen. Fazit: Herr der Diebe ist ein durchaus empfehlenswerter Kinderfilm für einen lauschigen Adventssonntagnachmittag, sollte sich aber besser nicht mit einem Potter-Film vergleichen. Das wäre dann doch etwas vermessen ;-)

DVD:
Spieldauer 94 Min, Bildformat 2.35:1, Sprache: Deutsch/Englisch (Dolby Digital 5.1 Audiodeskription für Blinde in Englisch), Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch, Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch/Englisch
Specials: Verpatzte Szenen, Nicht verwendete Szenen, Hinter den Kulissen, Moscas Animation, Kinotrailer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Harthliebs sind wütend. Da haben sie großherzig den kleinen Bonifazius aus großer Not gerettet und ihm ein formidables Elternhaus geboten - das sie leider dem großen, garstigen Bruder des süßen Bonifazius nicht bieten konnten -, und nun das: Prosper hat ihren geliebten Bonifazius entführt.
Onkel und Tante Harthlieb sind so wütend, dass sie nach Venedig reisen. Dorthin, vermuten sie, hat Prosper ihren "Bo" gebracht. Der jedoch ist endlich glücklich. Er ist der hartherzigen Tante Esther und dem dämlichen Onkel Maximilian entkommen und mit seinem geliebten großen Bruder Prosper mitten hinein ins Abenteuer gereist.
In Venedig - der von der Mutter so geliebten Stadt - angekommen, drohen die Brüder jedoch zu verhungern. Um zu stehlen sind sie zu ehrlich, und Hilfe erwarten sie von niemandem. Sie ahnen nicht, dass die Harthliebs ihnen Victor Getz, einen venezianischen Privatdetektiv auf den Hals gehetzt haben.
In größter Not erhalten Bo und Prosper plötzlich Hilfe von einem maskierten Jugendlichen. Der "Herr der Diebe", wie er sich nennt, bringt sie in ein verlassenes Kino, wo bereits Wespe, Riccio und Mosca, drei weitere Kinder, in der Obhut des Diebes leben.
Die sechs erhalten über einen Mittelsmann einen äußerst verlockenden Auftrag. Sie sollen einen hölzernen Flügel beschaffen. Die Entlohnung ist fürstlich. Doch der "Herr der Diebe" enttäuscht die Kinder bitter und beim Versuch, den Flügel ohne seine Hilfe zu stehlen, werden sie von der Besitzerin gestellt. Auch der Privatdetektiv hat herausgefunden, wo Bo sich versteckt hält, und schreitet zur Tat.

Im Jahr 2000 erschien "Herr der Diebe", ein Roman von Cornelia Funke. Er wurde von Kritik und Lesern hochgelobt und erhielt zahlreiche Preise. Das fantasievolle Märchen spart nicht mit traurigen Szenen, fantastischen Ereignissen und spannenden Verfolgungsjagden.
Im Jahr 2005 verfilmte Regisseur Richard Claus das Drehbuch von ihm und Daniel Musgrave. Nigel Clarke und Michael Csányi-Willis steuerten die eigens komponierte, recht unauffällige Filmmusik bei.

Schnell wird klar, dass die ausführlichen Beschreibungen der Charaktere, auf die Cornelia Funke so großen Wert legt, die inneren Konflikte, die jedes einzelne Kind zu zerreißen drohen, nicht thematisiert werden. Zugunsten von Action und wenigen Fantasylelementen, einer wunderschön gefilmten Kulisse und einem fast hastig verfolgten Plot werden die Kinder zu eindimensionalen Schablonen. Keiner der Charaktere erreicht die Buchvorlage, und die Geschichte verkommt ein wenig zum Actionkino.

Dennoch ist der Film nett und liebenswert geworden. Zum einen liegt dies an der exakten Ausrichtung des Films an der Vorlage, zum anderen an den guten Kinderdarstellern. Auch Jim Carter als Privatdetektiv und Alexei Sayle als Barbarossa machen ihre Sache gut.

Nur die traumhafte Stimmung, die das Buch in den Lesern erzeugt, gelingt dem Film nicht. Er ist zu akkurat, zu blutleer, zu sehr auf Mainstream und Zielgruppe ausgerichtet. Denn der für Kinder ab sechs Jahren gemachte Film kann Jugendlichen nur ein Gähnen entlocken und Erwachsene - gerade jene, die das Buch gelesen haben - kommen sich leicht veralbert vor.

Diese Romanverfilmung erreicht allenfalls Mittelmaß. Sie macht zwar einiges richtig, vieles aber auch falsch.
Von den vielen Extras, die Trailer, Moscas Animation, einen Bericht hinter den Kulissen, nicht verwendete Szenen und verpatzte Ausschnitte zeigen, ist einzig Letzteres höchst vergnüglich und sehenswert.

Stefan Erlemann
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2007
Als der 14jährige Prosper und sein sechs Jahre alter Bruder Bo ihre Mutter verlieren, nehmen ihre strenge und hartherzige Tante Esther Harthlieb und ihr Mann Bo zu sich und schieben Prosper, der schon viel zu alt ist um ihn noch zum perfekten Vorzeige-Sohn zu erziehen, in ein Waisenhaus ab. Aber die Brüder hängen sehr aneinander und wollen nicht ohne den anderen sein, als es Prosper gelingt aus dem Waisenhaus wegzulaufen, befreit er seinen Bruder aus Esthers Fängen und gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Venedig, der Stadt die ihre Mutter so geliebt hat, eine Stadt voller Wunder und Märchen, denn wenn sie ihrer Mutter so viel bedeutet hat, dann wartet dort vielleicht das Glück auf sie. Doch die Reise ist Kräfte zehrend und als sie endlich da sind haben sie weder Essen, noch Geld übrig. Erschöpft bereiten sie sich auf eine Nacht in einem feuchten Hinterhof vor, als plötzlich ein Junge mit schwarzer Maske vor ihnen steht. Er nennt sich Scipio, Herr der Diebe und führt die Brüder in ein verlassenes Kino, in dem schon drei andere Kinder leben, die er auf der Straße aufgelesen hat. Obwohl Prosper gar nichts vom Stehlen hält, nimmt er Scipios Angebot sein Verkaufstalent zum Verkaufen der Diebesbeute zu nutzen an, um seinem Bruder ein Leben in schmutzigen Hauseingängen zu ersparen. Schon bald werden beide ein fester Bestandteil der kleinen Bande und vor allem Bo bewundert Scipio sehr, den mutigen Jungen, der die Erwachsenen bestiehlt, sich nur ab und zu bei ihnen Blicken lässt, um sie mit Beute zu versorgen und dann wieder auf geheimnisvolle Weise verschwindet. Als der Herr der Diebe dann von einem mysteriösen Mann, der sich der Conte nennt, den Auftrag bekommt für viel Geld einen hölzernen Flügel zu stehlen beteiligen sich alle eifrig an der Planung.

Doch Tante Esther und Onkel Maximilian ahnen wohin die Kinder verschwunden sind und engagieren einen venezianischen Privatdetektiv um sie aufzuspüren. Und tatsächlich kommt Victor Getz ihnen bald auf die Spur und als er ins Kino eindringt, nehmen die Kinder ihn kurzerhand gefangen, doch auf Grund seiner netten Art fassen die sie bald Vertrauen zu ihm und auch Victor wird sich darüber klar, auf welcher Seite er in diesem Fall lieber stehen möchte.

Doch plötzlich passiert eine Katastrophe nach der anderen. Es stellt sich heraus, dass Scipio keinesfalls wie behauptet ein Waisenkind ist, sondern ein reicher Junge, der mit seinen Eltern in einer schicken Villa in Venedig lebt. Prosper und die anderen fühlen sich wie die Idioten in einem kleinen Spiel zum Zeitvertreib des ach so tollen Herrn der Diebe.

Dazu kommt, dass die Harthliebs einfach nicht locker lassen und weiter mit allen Mitteln versuchen Bo in ihre Hände zu bekommen und als die Kinder nun versuchen den hölzernen Flügel ohne Scipios Hilfe zu stehlen geraten sie in ein Abenteuer um ein magisches Karussell, dass sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können...

Herr der Diebe ist ein wunderschöner Film über Freundschaft, Zusammenhalt unter Geschwistern, der Sehnsucht nach einem Platz wo man hingehört und der unglaublichen Ignoranz mit denen Erwachsenen Kindern manchmal begegnen.

Die sehr talentierten jungen Schauspieler vermitteln eindrucksvoll eine Geschichte voller Herz, Humor, Abenteuer und einem Zauber, dem sich kein Zuschauer entziehen kann.

Meiner Meinung nach eine äußerst gelungene Verfilmung des großartigen Buches von Cornelia Funke, die man einfach gesehen haben muss.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2006
Wenn ihr den Film anseht, vergesst erst einmal die sehr gute Buchvorlage.

Denn mit der hat der Film nur in den Grundzügen etwas gemeinsam.

Natürlich muß Action dabei sein. Also sehen wir dort z.B. eine Verfolgungsjagd per Boot zwischen der gesamten Bande und der Polizei (samt Explosion).

Ansonsten läßt der Film aber gerade die Charactere links liegen. Zu keiner Zeit verspührt man die Ängste von Bo oder Wespe. Nein, es ist anscheinend wirklich nur ein Abenteuerspiel das die Bande erlebt.

Als reiner Abenteuerfilm für Kids funktioniert er allerdings recht gut.

Da auch die Ausstattung, was Qualität des Bildes und des Sounds angeht, sehr ordentlich ist und zudem die Hörbuch-Version des Films beiliegt, ist er insgesamt empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2008
...hier als Osterausgabe!
Die Brüder Bo und Prosper sind Waisen. Der kleine, süße Bo(nifatius) lebt bei seiner bösen Tante während der 12jährige Prosper ins Waisenhaus gesteckt wurde. Eines Tages laufen die beiden Brüder davon, nach Venedig. Onkel und Tante sind den beiden auf der Spur und beauftragen, in Venedig angekommen, sogar einen hiesigen Privatdetektiv. Der ist allerdings ein Fall für sich, und bei seiner Suche nach Bo nicht gerade so erfolgreich wie Tantchen und Onkel sich das wünschen.
Bo und Prosper haben indes bei Scipios Diebesbande Unterschlupf gefunden. Der geheimnisvolle Scipio hat auch noch andere verlassene Kinder um sich geschart und trotz seines Ruhmes als Herr der Diebe ist er mit seinen 15 Jahren selbst noch ein Kind.
Eines Tages erhält der Herr der Diebe vom alten "Comte" den Auftrag etwas ganz Besonderes zu stehlen: Das letzte, fehlende Stück eines Zauberkarussells. Dumm nur, dass der Privatdetektiv ausgerechnet jetzt das Geheimnis über Scipios Herkunft auffliegen lässt und Scipios Freunde ihm deshalb nicht mehr vertrauen.
Bis Scipios größter Traum in Erfüllung geht und Bo und Prosper eine richtig nette Familie finden, passiert natürlich noch einiges Aufregendes: Das Rätsel um das Zauberkarussell muss gelöst werden und es gilt den fiesen Hehler Barbarossa sowie die ätzende Verwandtschaft zu überlisten.

4 Kinderfilm-Sterne:
Ich kenne das Buch nicht, was meistens ein Vorteil ist, wenn man einen Film unbefangen ansehen möchte. Daher kann ich bei meiner Wertung nicht Buch und Film vergleichen und das ist auch gut so, denn der Film ist als unterhaltsamer, einfallsreicher und recht witziger Kinderfilm durchaus gelungen. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten die Handlung ohne Vorkenntnisse zu verstehen, und gelangweilt habe ich mich auch kein bisschen. Allerdings hat der Film nicht die Action oder gar die tricktechnische Animation, die "ältere" Jugendliche vom Hocker reißt. Die naiv-niedlichen Kids und die harmlose Handlung sind eindeutig an ein jüngeres Publikum gerichtet, dort aber werden sie ganz sicher hingerissene Begeisterung auslösen. Fazit: Herr der Diebe ist ein durchaus empfehlenswerter Kinderfilm für einen lauschigen Ostersonntagnachmittag. Vielleicht mit vorherigem Zusammenbasteln und Ausmalen der beigefügten österlichen Eierbecher

DVD:
Spieldauer 95 Min, Sprache: Deutsch(Dolby Digital 5.1, Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch, Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch/Englisch. Außer ihrem österlichen Outfit scheint sich diese Neuauflage nicht von der etwas älteren DVD-Ausgabe zu unterschieden.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2007
Ich habe mir den Film gestern zusammen mit einer Freundin angesehen. Er war einfach fantastisch und mit Liebe zum Detail. Das Buch habe ich vorher nicht gelesen. Für mich war es perfekt. Dennoch finde ich es schade, dass strenge Bewertungen gefälllt werden nur weil zum Beispiel Äußerlichkeiten einer Person mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen. ist da ziemlich viel Witz dabei und wir haben ziemlich viel gelacht.

Ein empfehlenswerter Film. Das Buch werde ich auf jeden Fall lesen. Für sowas Fantastisches ist man nie zu alt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. November 2009
Bo und Prosper sind zwei Brüder, die sich unversehens als Waisen wiederfinden. Bo hat das zweifelhafte Glück von seiner Tante und seinem Onkel aufgenommen zu werden. Prosper wird in das Waisenhaus abgeschoben.
So leicht lassen die beiden sich nicht trennen und Prosper flieht mit Bo in die Lagunenstadt Venedig.Die Brüder werden aber mittlerweile von einem Privatdetektiv verfolgt.
Dort treffen sie auf Scipio,den Herrn der Diebe, der ihnen Obdach in einem Kino und Nahrung verschafft.Nach einigem Hin und her entpuppt sich dieser "Herr" jedoch als Sprößling reicher Eltern, der die Kinder mit dem Familienvermögen unterstützt. Er hat also als Herr der Diebe seinen Titel zu Unrecht bekommen.
Die Kinder raufen sich wieder zusammen und wollen einen mysteriösen Auftrag erfüllen, der all ihre Träume erfüllen könnte. Prosper träumt von Unabhängigkeit, Scipio vom Erwachsensein.
Die Geschichte entwickelt sich zu einem Abenteuer, dass die Kinder mit List, Cleverness und unbekannter Hilfe zu bestehen wissen......

Die Rezension bezieht sich natürlich nur auf den Film, die Romanvorlage habe ich nicht gelesen. Für mich ist es ein abwechslungsreicher, lehrhafter Film. Ein Familiefilm, der zum Nachdenken anregt. Meine Kinder im Alter von sechs Jahren haben den Film zwar gerne angeschaut, die Inhalte aber noch nicht so richtig begriffen. Für ältere Kinder halte ich ihn wertvoller, was aber der Qualität nicht schadet.

Sehr gut gefallen hat mir die Darstellung des Privatdetektives und seiner Freundin. selten können erwachsene Schauspieler neben Kindern so bestehen.
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am 2. August 2010
Der Herr der Diebe - das ist Scipio, der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande in Venedig, die er mit dem Verkauf der Beute aus seinen Raubzügen über Wasser hält. Die Kinder kennen weder seinen vollen Namen noch seine Herkunft. Zur Kinderbande gehören auch Prosper und Bo, zwei Ausreißer, die auf der Flucht vor Tante und Onkel Unterschlupf bei der Bande gefunden haben. Als der Detektiv Viktor, der mit dem Auffinden der Kinder beauftragt wird, den Ausreißern tatsächlich auf die Spur kommt, bringt er dadurch alle in Gefahr. Die Spannung steigt, als Scipio einen rätselhaften Auftrag von eimem geheimnisvollen "Conte" erhält, der die Kinder auf eine geheimnisvolle Laguneninsel führt. Dort kommen sie einem seltsamen Geheimnis auf die Spur: ein mysteriöses Karussell mit magischen Kräften.

"Der Herr der Diebe" ist ein gleichermaßen berührender, spannender und sehr gut umgesetzter Film nach der gleichnamigen Romanvorlage von Cornelia Funke, mit sehr authentischen Darstellern vor der traumhaften Kulisse Venedigs.
Die Geschichte handelt vom Wunsch der Kinder, endlich erwachsen zu sein, auf der Suche nach Geborgenheit - aber gleichzeitig auch Freiheit.
Eine fesselnde Unterhaltung für die ganze Familie!
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