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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotionales Meisterwerk!
Nachdem ich diesen Film gesehen hatte, kam ich zu dem Schluss, dass Sean Penn einer der besten Schauspieler aller Zeiten ist. Seine Art zu spielen hat mich teilweise so berührt, dass mir ganz automatisch die Tränen gekommen sind. Aber nicht nur Sean Penn, sondern der gesamte Film ist einfach die geballte Emotion. Eigentlich geht es in diesem Film...
Veröffentlicht am 8. November 2004 von Amazon Kunde

versus
3.0 von 5 Sternen Das war nix Mr. Eastwood
Wer Clint Eastwood als Regisseur schätzt wird hier wahrscheinlich etwas enttäuscht sein. Die Handlung ist zwar nicht schlecht, jedoch sehr vorhersehbar. Spannung kommt so gut wie nie auf und die Figuren wirken ziemlich klischeehaft und sind teilweise überflüssig (z.B. die "geheimnisvolle" Frau des Ermittlers oder die Savage-Brüder)...
Vor 1 Monat von UD veröffentlicht


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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotionales Meisterwerk!, 8. November 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Nachdem ich diesen Film gesehen hatte, kam ich zu dem Schluss, dass Sean Penn einer der besten Schauspieler aller Zeiten ist. Seine Art zu spielen hat mich teilweise so berührt, dass mir ganz automatisch die Tränen gekommen sind. Aber nicht nur Sean Penn, sondern der gesamte Film ist einfach die geballte Emotion. Eigentlich geht es in diesem Film hauptsächlich um den Mord an Katie, Jimmys (Sean Penn) Tochter. Aber das rückt sehr bald in den Hintergrund, denn bald stellt man fest, dass man viel mehr von den Charakteren und ihren (meist dunklen) Geheimnissen fasziniert ist. Auch, wenn jeder einzelne Schauspieler in diesem Meisterwerk einfach großartig ist, kommt man nicht umhin, Sean Penn besonders hervor zu heben. Und das muss ich an dieser Stelle auch nochmals tun. Er ist teils liebender Ehemann und Geschäftsmann, teils trauender Vater und teils „Befürworter" des Gesetzes der Straße. Jimmy ist sowohl ein sehr ernsthafter als auch ein unbekümmerter und lässiger Typ. Die Szene, in der Jimmy von Sean erfahren möchte, was mit seiner Tochter passiert ist, ist die intensivste und emotionalste des ganzen Films. Aber auch während des restlichen Films stellt Sean Penn sein schauspielerisches Können wieder und wieder unter Beweis.
An dieser Stelle nun noch ein bisschen mehr zur Handlung von „Mystic River". Jimmy, Sean (Kevin Bacon) und Dave (Tim Robbins) waren als Kinder die besten Freunde. Eines Tages wird Dave entführt und sexuell missbraucht. Als Erwachsene begegnen sich die drei zwar ab und zu noch, reden aber nicht viel. Bis der Mord an Jimmys Tochter die Wege der drei immer öfter kreuzen lässt. Vor allem natürlich, da Sean der zuständige Cop für diesen Mordfall ist, und Dave selbst sogar bald unter Verdacht fällt. Während des Films lüften sich nach und nach immer mehr Geheimnisse der ehemals besten Freunde, und bald merkt der Zuschauer, dass jeder von ihnen eine dunkle Vergangenheit und/oder seine Leiche im Keller hat.
Manche würden vielleicht sagen, dass das Ende von „Mystic River" ziemlich unspektakulär ist...doch das ist ein Film, in dem die kleinen Dinge wichtig sind. Filmgucker, die gerne auch mal an der Oberfläche kratzen, sich gerne ernsthaft Gedanken über eine Story machen, und nicht nur große Explosionen und geballte Action brauchen um einen Film genießen zu können, werden in „Mystic River" das Meisterwerk entdecken, das der Film auch wirklich ist. In das Genre „Thriller" würde ich „Mystic River" nicht unbedingt einstufen, sondern eher als zwischenmenschliches Drama. Ein Drama, das einen nicht mehr so schnell loslässt, wenn man sich erst einmal in die Tiefen des Mystic River begeben hat. Ein weltklasse Film, der so einige Oscars verdient hätte!
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das große Schweigen, 3. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
10 Jahre ist es her, seit Clint Eastwood sich selbst mit Erbarmungslos ein Denkmal setzte. Für viele war damit der Zenit seines Schaffens erreicht und die Schauspielerlegende zementierte entgültig ihren Ruf als Regie-As, daß seinen Vorbildern Siegel und Leone ebenbürtig war.
10 Jahre hat es gedauert, bis Eastwood seinem Spätwestern einen würdigen Nachfolger liefern konnte, auch wenn in der Zwischenzeit einige recht solide Filme entstanden, die seine vielseitigen Talente unterstreichen (Eastwood komponiert auch Filmmusik).
Ein Mord, drei ehemalige Jugendfreunde, die völlig unterschiedliche Wege gegangen sind, und dunkle Geheimnisse, die in einer Kleinstadt lauern: dies sind die Zutaten für Mystic River. Und, als ob es nie anders gewesen wäre, erzählt Clint Eastwood seine düstere Geschichte einer (beinahe) totgeschwiegenen Vergangenheit dermaßen altmodisch, daß sich sogar das Warner Bros. Logo in scharz-weiß präsentiert.
Eastwood ist ein Regie-Meister alter Schule, der es ruhig und langsam angeht - eine längst vergessene Technik des Spannungsaufbaus. Er geht sachte mit seinen Schauspielern um, denn als solcher weiss er selber, wie wichtig eine gute Führung dieser ist. So bringen Sean Penn und Tim Robbins eine unvergleichliche darstellung, die einem eine solche Angst einjagt, daß man nicht mehr Opfer von Täter zu unterscheiden weiß. Sogar Lawrence Fishburne spielt mit einer gewissen Würde, die Matrix Revolutions schon wieder vergessen macht (hier zeigt sich übrigens, daß es von Vorteil ist, Drehbücher vorab zu lesen).
Nebenbei ist man angenehm überrascht, grosses amerikanisches Kino ohne teure Computereffekte und Bullet-Time-Effekten, dafür mit guten Darstellern und einer glaubhaften (und bööösen) Story gesehen zu haben.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Made by Clint Eastwood!, 6. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (DVD)
Die ehemaligen Sandkastenfreunde Jimmy (Sean Penn), Dave (Tim Robbins) und Sean (Kevin Bacon) treffen sich nach dem Tod von Jimmys ältester Tochter Katie (Emmy Rossum) wieder. Sean ist Polizei-Ermittler, der auf den Mordfall angesetzt ist und beunruhigenden Beweise ans Tageslicht fördert. Während Jimmy das Gesetz in die eigene Hand nimmt, um den Mörder seiner Tochter zu fangen. Dave hingegen, hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, die nicht nur die ehemalige Freundschaft der drei Jungs belastet hat, sondern alle drei bis in die Neuzeit verfolgt...

"Mystic River" von Meisterregisseur Clint Eastwood, ist ein vielschichtiges Drama, dass nicht nur durch eine intelligente Story glänzt, sondern auch wirklich großartige Darsteller zu bieten hat. Allen voran liefern Sean Penn und Tim Robbins eine sehr starke Performance ihres Könnens ab. Neben der gewohnt ruhigen Inszenierung, schafft es Eastwood gekonnt die Spannungsschraube nach oben zu drehen. Hierbei liegt der Fokus klar auf Jimmy (Sean Penn), der von Rachegelüsten getrieben ist und jeden Augenblick zu explodieren scheint. Immerhin ist er im Gegensatz zu Polizist Sean, auf der anderen Seite des Gesetzes angesiedelt. Sean (Kevin Bacon) überzeugt als gescheiterter Mann und fähiger Cop, den wohl einzig und allein sein Job Antrieb verleiht. Dave (Tim Robbins) hingegen sticht für mich bei drei guten Hauptdarstellern aber ein wenig hervor, seine gebrochene und unergründliche Persönlichkeit überzeugt restlos. Auch ist er ein gelungener Puffer zwischen den kriminellen Aussteiger Jimmy und dem Ermittler Sean. Auch Nebendarstellerin Marcia Gay Harden, als Daves Ehefrau ist ein starker Pendant zum grandiosen Tim Robbins.

Die Story zieht den Zuschauer schnell in seinen Bann. Die Anfangs vermeindlich vorhersehbare Entwicklung der Handlung, liefert genug Wendungen, so dass man am Ende die Auflösung kaum noch erwarten kann. Außerdem gelingt es Clint Eastwood, die Stärken seiner Darsteller gekonnt auszuspielen, so dass diese förmlich zur Höchstform auflaufen. Ein ganz starkes Filmwerk, Herr Eastwood! - 5 Sterne.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Meilenstein in Eastwoods Regiekarriere, 4. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Angesichts der vielen Kritiken spare ich mir eine Wiederholung der Inhaltsangabe und komme gleich zum wesentlichen. Mystic River ist ohne Übertreibung einer der besten Filme der letzten Jahre. Viel wurde ja schon über die Besetzung gesprochen, und ohne Frage sind die Oscargewinne für Tim Robbins und Sean Penn Indiz genug dafür, das Clint Eastwood für diesen Film einen Besetzungsgscoup par excellence gelandet hat. Überhaupt ist dieser Film das beste Beispiel dafür, das es nicht (immer) auf Getöse, Action und Spezialeffekte ankommt. Hier wird Spannung mit einem grandiosen Drehbuch erzeugt und einer Story die wirklich unter die Haut geht. Über das Ende kann und sollte man diskutieren; das dieser Film wertungsfrei bleibt und nicht moralisieren will, macht ihn nur besser. Gute Filme polarisieren immer auch den Geschmack der Zuschauer oder kontrapunktieren den jeweiligen Zeitgeist und Mystic River bildet da keine Ausnahme. Sehr gut gefallen haben mir auch die Kameraarbeit und die Musik; aber neben den alles überragenden Leistungen der gesamten Schauspielerriege fällt das beim ersten Schauen kaum auf. Clint Eastwood war schon damals reif für den Oscar, den er nun mit Million Dollar Baby verdientermaßen und erneut gewonnen hat. Ein Meisterwerk, nicht mehr und nicht weniger. Für das doch etwas magere und redundante Bonusmaterial müßte man normalerweise einen Stern weniger vergeben aber für mich persönlich überwiegen die tiefen und postive Eindrücke, die der Film bei mir hinterlassen hat mehr
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Masterpiece, but..., 29. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Der Film ist gespickt mit den bedeutesten Schauspielern unserer Zeit. Allein für Sean Penn sieht man sich den Film an.
Die Story ist sehr gut umgesetzt worden, doch fehlt es mittendrin ein wenig an Spannung. Diese wird am Ende wieder angehoben, wenn man sich fragt, wer ist der Mörder von Katie Markum?
Alles in allem ein guter Film, für den zurecht Sean Penn und Tim Robbins den OSCAR erhalten haben. Besonders gut sind die zwei Specials auf der zweiten Disc.
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5.0 von 5 Sternen Psychologisch fein ausgereifter Thriller, 17. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (DVD)
"Mystic River" ist ein 2003 unter der Regie von Clint Eastwood und nach dem Roman von Dennis Lehane entstandener Kriminalthriller, der gekonnt und tiefsinnig, die Ermittlungen zum Mord an einer Neunzehnjährigen und die Auswirkungen auf die Familie des Opfers und weiterer tatsächlich und scheinbar involvierter Personen darstellt.

Im Mittelpunkt der Handlung, die in Boston spielt stehen die drei alten Schulfreunde Jimmy Markum (Sean Penn), Dave Boyle (Tim Robbins) und Sean Devine (Kevin Bacon) deren Leben sich unterschiedlich entwickelt und sich entsprechend auseinanderentwickelt haben:
- Jimmy ist als junger Mann auf die schiefe Bahn geraten, konnte sich jedoch nach einem Gefängnisaufenthalt,
eine ehrliche Existenz als Ladenbesitzer aufbauen, wenngleich er noch immer über Unterweltkontakte verfügt, und hat aus zwei Ehen drei Kinder
- Dave wurde als Junge von zwei ominösen Fremden 4 Tage lang entführt und missbraucht und konnte danach nie wieder richtig in ein normales Leben zurückfinden, obgleich er die Kusine von Jimmys zweiter Gattin geheiratet und eigene Kinder hat
- Sean wiederum ist Polizist geworden und hat sich von seinem alten Viertel entfremdet

Als Jimmy's älteste Tochter Katie nächtens in einem Park ermordet wird treffen diese unterschiedliche Charaktäre
und Lebensläufe plötzlich wieder aufeinander: Der vom Schmerz fast niedergeworfene, nach Rache und Selbstjustiz gierende Vater Jimmy, der Ermittler Sean der den Täter in einer sachorientierten Untersuchung zu ergreifen sucht und Dave der etwas zu verbergen scheint und daher sehr schnell zu einem der Hauptverdächtigen wird, da auch mit ihm in jener Nacht etwas Außerordentliches und Mysteriöses vorgegangen ist.

Der Film lässt den Zuschauer an der Lösung einer spannenden Kriminaluntersuchung teilhaben und erlaubt einen sehr authentisch wirkenden Blick in ein nicht ganz so nobles amerikanisches Stadtviertel werfen.
Er entwickelt zudem eine packende und sehr tiefgehende psychologische Studie der Gefühlswelten der involvierten Hauptfiguren wie im gewissen Grade auch der Nebenfiguren und rollt deren Geheimnisse aus der Vergangenheit wieder auf.

Der Name des tatsächlich durch Boston fließenden Mystic River erhält denn auch in dieser faszinierenden Geschichte von Liebe, roher Gewalt und blinder Rache eine überaus passende Bedeutung und ergibt am Ende, als alle Puzzleteile wohlgeordnet auf dem Tisch liegen, ein grandioses Gesamtpanorama eines scheinbar stinknormalen Stadtviertels und der Menschen die in ihm leben.

Für dieses wirkliche Meisterwerk denn auch alle 5 Sterne.

Als Extra ist ein gemeinsamer Filmkommentar von Kevin Bacon und Tim Robbins enthalten.
Bild- und Tonqualität sind zufriedenstellend.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Schauspieler in einem packenden Film!, 26. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Mystic River [Blu-ray] (Blu-ray)
Die ehemaligen Sandkastenfreunde Jimmy (Sean Penn), Dave (Tim Robbins) und Sean (Kevin Bacon) treffen sich nach dem Tod von Jimmys ältester Tochter Katie (Emmy Rossum) wieder. Sean ist Polizei-Ermittler, der auf den Mordfall angesetzt ist und beunruhigenden Beweise ans Tageslicht fördert. Während Jimmy das Gesetz in die eigene Hand nimmt, um den Mörder seiner Tochter zu fangen. Dave hingegen, hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, die nicht nur die ehemalige Freundschaft der drei Jungs belastet hat, sondern alle drei bis in die Neuzeit verfolgt...

"Mystic River" von Meisterregisseur Clint Eastwood, ist ein vielschichtiges Drama, dass nicht nur durch eine intelligente Story glänzt, sondern auch wirklich großartige Darsteller zu bieten hat. Allen voran liefern Sean Penn und Tim Robbins eine sehr starke Performance ihres Könnens ab. Neben der gewohnt ruhigen Inszenierung, schafft es Eastwood gekonnt die Spannungsschraube nach oben zu drehen. Hierbei liegt der Fokus klar auf Jimmy (Sean Penn), der von Rachegelüsten getrieben ist und jeden Augenblick zu explodieren scheint. Immerhin ist er im Gegensatz zu Polizist Sean, auf der anderen Seite des Gesetzes angesiedelt. Sean (Kevin Bacon) überzeugt als gescheiterter Mann und fähiger Cop, den wohl einzig und allein sein Job Antrieb verleiht. Dave (Tim Robbins) hingegen sticht für mich bei drei guten Hauptdarstellern aber ein wenig hervor, seine gebrochene und unergründliche Persönlichkeit überzeugt restlos. Auch ist er ein gelungener Puffer zwischen den kriminellen Aussteiger Jimmy und dem Ermittler Sean. Auch Nebendarstellerin Marcia Gay Harden, als Daves Ehefrau ist ein starker Pendant zum grandiosen Tim Robbins.

Die Story zieht den Zuschauer schnell in seinen Bann. Die Anfangs vermeindlich vorhersehbare Entwicklung der Handlung, liefert genug Wendungen, so dass man am Ende die Auflösung kaum noch erwarten kann. Außerdem gelingt es Clint Eastwood, die Stärken seiner Darsteller gekonnt auszuspielen, so dass diese förmlich zur Höchstform auflaufen. Ein ganz starkes Filmwerk, Herr Eastwood! - 5 Sterne.

Die Blu-Ray-Version von "Mystic River" liefert eine wunderbare Bild- und Tonqualität ab. Beim Bild hatte ich allerdings die meiste Zeit den Eindruck, dass hier noch eine kleine Steigerung möglich gewesen wäre. Die Tonqualität ist sehr gut und sollte bei diesem dialoglastigen Film eine gute Surround-Anlage nicht allzu sehr überfordern. Daher gibt es knappe 5 Sterne für die Blu-Ray.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastische schauspielerische Leistung Neorealismus, 5. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (2 DVDs) (DVD)
Oh Mann. Zu Anfang sofort eine unbehagliche Szene. Drei Buben Hockey spielend, dann am Spaß an der Freude oder für die Ewigkeit ein Denkmal setzend... Jedenfalls den Namen in frischen Beton ritzen. Wird sofort von zwei älteren Herren mit einer Standpauke belohnt. Sie gebärden sich wie Polizisten und nehmen einen Jungen mit um dieses Vergehen seinen Eltern mitzuteilen. Leider sind die Kerle keine Bullen.
Dave verschwindet drei Tage von der Bildfläche. Die Kinderschänder hinterlassen bei ihm tiefe seelische Narben.
Von den 1970ern in die Jetzt-Zeit, hier das Jahr 2003. Die drei Jugendfreunde sind keine "dicken" mehr. Dave und Jimmy leben noch immer dem Stadtteil New Yorks in dem sie aufwuchsen. Der dritte im Bunde Sean, ist nun Leutenant im Morddezernat. Ihre Wege werden sich wieder kreuzen, als Jimmy's Tochter ermordet aufgefunden wird.
Mein Fazit
Eine eigentlich konventionelle Geschichte, die auf Verdächtigungen, Selbstjustiz und die Frage "How's done it?" fußt.
Was macht es so besonders? Die Schauspieler geben ihre Charaktere irre intensiv. Für sowas wurde der Ausdruck "Sich die Seele aus dem Leib spielen erfunden". Ein solch eindringliches Werk hätte ich Herrn Eastwood niemals zugetraut oder doch? Hat gerade jemand "Erbarmungslos" gewispert? Der hat Recht. Die Herangehensweise, Lokalkolorit und Abfilmen des Ganzen erinnert an den Neorealismus italienischer Filme in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Einziger Wehrmutstropfen. Die Story irgendwie nur Derrick-Niveau.
Meine Wertung
7 von 10
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mystic River behält sein Geheimnis, 7. März 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mystic River (DVD)
Inhaltlich wurde der Film ja bereits besprochen, das soll mich jedoch nicht davon abhalten, ein paar begeisterte Worte zu schreiben, denn ich habe den Film erst kürzlich gesehen und war genauso angetan wie ich es erwartet hatte. Extrem gute Schauspieler auf der einen, eine spannend entwickelte Handlung auf der anderen Seite lassen den Zuschauer bis zum Ende mitfiebern. Keine unnötigen Bilder (etwa der Gewalttaten) lenken ab und pushen den Film auf, nein, es sind die Bilder in den Familien und zwischen den ehemaligen Freunden, auf die es ankommt.

Es ist ein Drama mit vielen sozialen Aspekten. Von den drei Jugendfreunden ist einer Polizist, einer - ehemaliger Dieb und bereits im Gefängnis gewesen - ein Ladenbesitzer, der Dritte schlägt sich mit Gelegenheitsjobs und seiner schlimmen Vergangenheit herum. Diese so verschiedenen Lebensgeschichten bieten genügend Zündstoff, um sich an einem Mord zu entzünden und die Geschichte zur Explosion zu bringen.

Falls man den Film in Originalsprache sehen möchte, muss man sich etwas 'reinhören, denn es wird genuschelt und verschluckt, aber es gibt ja die Wahl der deutschen Untertitel.

Mir gefiel, was C. Eastwood in seinem Interview zum Film sagt: "a good old fashioned film", ohne technische Tricks und überflüssiges Drumherum, sondern solide Handarbeit, die Verständnis für die Geschichte beweist.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr dichter, guter Film, aber kein Meisterwerk, 1. Januar 2010
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Mystic River (DVD)
In "Mystic River" geht es um die Aufklärung eines Mordes an einer jungen Frau, die erschossen in einem Park aufgefunden wird. Eine 20 Jahre vorher passierte Hintergrundgeschichte verbindet drei Protagonisten miteinander: Den Vater des Mädchen (Sean Penn), den ermittelnden Detective (Kevin Bacon) und einen, der bald der Tat verdächtig wird (Tim Robbins). Alle drei waren als Kinder Freunde und der später Verdächtige wurde aus einem gemeinsamen Spiel von Pädophilen entführt und tagelang festgehalten und missbraucht. So läuft neben den eigentlichen Ermittlungen ein Netz aus psychologischen Studien ab: Der Vater hat selber eine kriminelle Vergangenheit und wird in der Aufklärung des Mordes selber aktiv; der damals Missbrauchte leidet immer noch sehr unter dem erlittenen Trauma; der Detective ist formal den alten Kumpels seit langem eher fern, spürt aber immer noch eine gewisse Verbundenheit.

Der Film ist ein typischer Eastwood-Film - im guten wie im schlechten Sinne. Ich halte die Eastwood-Filme im ganzen ja für überbewertet, denn nichts an ihnen ist orginell und nicht schon mehrfach gesehen worden. Es sind ganz klassisch gemachte, sehr handwerkliche Filme. Dies freilich auf allerhöchtem Niveau. Eastwood beherrscht das Kunsthandwerk des Filme-Machens wirklich und das hebt ihn dann über andere hinaus, die zwar innovativer und risikofreudiger, aber dafür viele handwerkliche Fehler machen, was den Genuss dann doch zuweilen sehr stört. Eastwood macht nichts besonderes, aber er macht auch keine (oder kaum) Fehler und das zuzusehen ist auch immer wieder ein Genuss.

Eastwoods Filme drehen sich für mich immer um das gleiche Thema drehen (freilich drehen viele Regisseure immer wieder den gleichen Film mit neuen Variationen): Den Freiheits-, Indvidualismus-, Sicherheits- und Kontrollwahn der amerikanischen Gesellschaft, der über breite Bevölkerungsschichten so tief in ihr verankert ist, dass er schon gar nicht mehr wahrgenommen geschweige denn kritisch reflektiert wird. Die wahnsinnigen Folgen, die sich daraus ergeben, die Gewalt, die psychischen Abgründe, die Zwänge, werden eiskalt dargestellt.

So auch hier: Ich will natürlich das Ende nicht verraten, aber es endet in einer menschlichen Tragödie, die dadurch verursacht wird, dass Stolz und Ehre und das eigene Individuum über das Verständnis anderer geht und sich die Menschen in ihrer Fähigkeit zu verstehen überschätzen und zwanghaft handeln müssen, um vermeintlich zu kontrollieren. Wie üblich sind die Männer die Hauptakteure dieses Handelns, aber in einer der abschließenden Szenen wird der Anteil der Frauen an diesem System mal interessant (und das ist neu) herausgestellt. Leider kommt diese Komponente aber mit einem dramaturgischen Fehler einher, nämlich dass die relevante Frauenfigur vorher im Film zu blass und wenig herausgestellt bleibt, so dass ihr eigentlich so wichtiger Kommentar doch etwas plötzlich und unzusammenhängend kommt. Besser vorbereitet hätte das grandios werden können.

Der Film ist im ganzen durchaus etwas lang und auch langatmig, wenig überraschend und etwas handlungsarm. Gleichzeitig kreiert er aber eine wahnsinnig dichte Atmosphäre. Die Bilder, Photographie, Ausstattung, Kameraperspektiven bilden eine homogene, aufsaugende Ästhetik und das kann über mangelnde Orginalität der Handlung an manchen Stellen hinwegtrösten. Anteil daran haben auch die sehr guten schauspielerischen Leistungen, wobei ich Sean Penn's Oscar als überbewertet empfinde. Er spielt sehr gut, mir aber einen Tick zu klischeehaft und der Figur keine Individualtität gebend. Fünf Oscars hingegen (statt dem einen gewonnenen) hätte Tim Robbins verdient gehabt. Das gehört zum besten, was ich bisher an Schauspielkunst gesehen habe. Wie er es schafft, einen an den Bildschirm zu fesseln einfach durch die Art, wie er ins Leere starrt, ist atemberaubend und fast furchterregend gut.

So bleibt ein überdurchschnittlicher, düsterer Thriller mit Kommentaren zur aktuellen amerikanischen Gesellschaft, der klassisch gut, aber kein Meisterwerk ist.
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