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am 28. Juni 2006
Bei einer Comic-Verfilmung erwartet man sich normalerweise Dinge, wie sie bei Spiderman waren: Action, Liebesgeschichte. Bei diesem Film war das zwar auch der Fall, aber die zwei Dinge waren eigentlich eher "Nebenaussage" (was nicht heißt, dass sie nicht wichtig waren: die enge Verbundenheit zwischen Evey und V hat doch ziemlich berührt!)

Die Hauptaussage und zwar, dass totalitäre Systeme immer und überall entstehen können, kommt in diesem Film besonders zur Geltung! Viele Symbole werden verwendet (ich weiß allerdings immer noch nicht, was die Rose zu bedeuten hat)...allein die Tatsache, dass "V" sich hinter einer Maske versteckt hat viele Aussagen: Wieso setzt er sie nicht ab, die Maske? Hat er Angst, gesehen zu werden?...ACHTUNG SPOILER! in der Schlussszene hat das "Masken-ablegen" ja eindeutig einen Sinn: Die Menschen wollen sich nicht mehr hinter Masken verstecken, um zu protestiieren/revoltieren. Die Regierung muss sehen, mit wem sie es zu tun hat (und zwar mit dem Volk). Sie alle legen ihre Masken, ihre Scheinbilder, die ihnen aufgezwungen wurden ab und erlangen somit alle eine Idendität und eine Persönlichkeit. Sie sind nicht mehr die Puppen, die machen, was man von ihnen verlangt, sie sind nicht mehr alle gleich aussehende Marionetten...doch was ist mit "V"? Liegt es an seiner Vergangenheit, dass er sein Gesicht versteckt? (vielleicht habe ich es im Film auch nicht so mitbekommen, aber vielleicht steckt auch ein tieferer Sinn in der Maske an "V"?!)

Nun, um hier nicht völlig abzuschweifen möchte ich ersteinmal erwähnen, dass mich dieser Film wirklich fasziniert hat! Es ist pure Gesellschaftskritik und gleichzeitig auch Kritik an Regierungen gepaart mit einem Schuss Romantik (wenn man das hier so nennen kann), Schicksalen und schrecklichen Vergangenheiten. Es wirkt etwas absurd, wie das Volk das macht, was ihnen ein Mann auf Bildschirm sagt (was stark an "1984" erinnert), doch wie wir aus der Geschichte wissen, sind diese Dinge schon oft vorgekommen: Purer Gehorsam! Die Frage ist nun: lernen wir aus der Geschichte?

Oder lernen wir aus diesem Film?

Das wird sich zeigen...
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am 9. August 2006
Immer wieder wird spekuliert, ob die Wachowski Brüder einen vierten Teil der Matrix drehen werden, obwohl ja Neo tot ist (was aber spätestens seit Patrick McDuffys Wiederererscheinen in der Serie Dallas ja nun wirklich kein Hindernis für Drehbuchautoren darstellt). Dabei liegt es auf der Hand: Natürlich drehen die Wachowskis immer wieder Matrix, oder zumindest Filme, welche auf ebenso subtile wie hintergründige Weise subversiv sind.

Die Wachowskis haben die Matrix nicht erfunden, genauso wenig wie sie V for Vendetta erfunden haben - letzterer beruht auf einer populären Comicvorlage, ersterer auf einer Vielzahl von Vorgängern und Vordenkern, angefangen von 'Welt am Draht (Simulacron 3)' über "Ghost in the Shell', 'Snow Crash', 'Neuromancer' und sogar die 'Truman Show'. Die Wachowskis können aber eines besser als alle Vorgänger: ihre Aussage in ungemein bildgewaltige und actiongeladene Filme packen, die nachhaltig wirken und dabei bei einem gewissen Prozentsatz des Publikums eine höchst kreative Skepsis auslösen.

Matrix ist ein subversiver Film, weil er uns vor Augen führt, daß wir in einer Scheinwelt leben, die zu einem ganz bestimmten ausbeuterischen Zweck erschaffen wurde. Hier noch auf das Konstrukt einer "seelenlosen Maschinenwelt" projiziert, die aber in Wahrheit für ein gnadenloses System steht, in welchem wir alle Opfer sind, selbst jene, die uns als Täter erscheinen.

In Vendetta wird eine faschistoide "Regierung" zur Projektionsfläche der systembedingten Unterdrückung unserer geistigen Freiheit.

Natürlich ist es viel einfacher in Vendetta die Parallelen zu finden: zu 1984, zur DDR-Parteidiktatur, zu Augusto Pinochet, Saddam Hussein und der äusserst effektiven Mediendiktatur der heutigen Vereinigten Staaten.

Nicht zuletzt spielt "Vendetta" daher auch in einer Sendezentrale, die genüßlich in die Luft gesprengt wird, denn hier ist das Zentrum der Lüge zu finden, von hier nimmt der tagtägliche Betrug an der Welt seinen Anfang.

Wobei hier nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden soll. Die Medien, sprich "Kommunikation", freier Gedankenaustausch und die Verbreitung von Ideen ist Segen und Fluch zugleich, wir finden hier die Ursache der Krankheit und zugleich ihr Heilmittel.

Die Welt der Ideen ist letztlich unbesiegbar, das zeigt uns Neo, der Kraft seiner besonderen Fähigkeiten den Code der Matrix überwindet und seine Mitmenschen "erweckt" und das zeigt uns Vendetta, der dem System symbolisch die Maske herunterreisst.

Soviel zur inhärenten Bedeutung aller Wachowski Filme.

Aber neben all diesen bedeutungsschwangeren Interpretationen ist es auch einfach nur ein verdammt guter Movie von monumentaler Schönheit. Die Gewalt der shakespear'schen Monologe des Helden (unfassbar: Hugo Weaving! Es gelingt ihm, eine breite Palette von Ausdruck zu zeigen, obgleich sein Gesicht nicht für eine Sekunde sichtbar ist!) bis hin zum bewegenden Soundtrack (diesmal nicht von Don Davies, was zwar für Fans schade ist, für den Film aber nicht).

Noch eine kleine Anmerkung: ein Rezensent hatte nach dem Symbol der Rose gefragt: seit "da Vinci Code" sollte das klar sein...

:-)

Und die Frage, warum V sein Gesicht nie zeigt, kann so beantwortet werden: es ist verbrannt und sieht scheusslich aus...

:-))

5 Sterne! Leider gibt es nicht mehr zu vergeben, denn eigentlich verdient er 12.
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am 20. Juni 2008
Sowohl Story als auch Explosionen... Kommt selten vor in Hollywood-Filmen der letzten Jahre.

Erfrischend anders, eine Story, die zum Denken anregt, und das tolle Gefühl Zeuge einer Revolution zu werden machen diesen Film zu einem meiner Lieblingsfilme - Empfehlung!
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am 6. Juli 2008
Bild & Ton sind sehr schön anzusehen.

ENTHÄLT DIE DEUTSCHE TONSPUR!!!! wohl die wichtigste Info.

Über den Inhalt möchte ich nicht näher eingehen ist Geschmacksache.
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am 14. Juni 2014
Der Film ist wirklich gut und die Qualität ist nicht zu verachten.
Blue-Rays im PC zu verwenden Bedarf hingegen einiger Vorbereitung und Frustrationstoleranz. Irgendwie ist das ganze mit der Gängelung durch andere Mächte schon im vollem Gange.
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am 12. Januar 2010
Habe die DVD auf Grund der guten Bewertungen gekauft und wurde auch nicht enttäuscht. Spannendes Popcornkino, unterhaltsam aber trotzdem durchaus mit einem gesellschaftskritischen Hintergrund. Wirklich sehenswert!
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am 19. November 2008
Manchmal ist ein Film nicht nur ein Film.
Wenn die Wahrheit (oder ein Teil davon) in einen Film verfrachtet wird, wird sie irreal.
Das ist das Gute, aber auch zugleich der Nachteil bei diesem Film.
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am 19. September 2011
Ein Film der uns allen zeigt, dass wir uns erheben sollten und uns nicht alles gefallen lassen, was wir durch Angst und Unwissenheit alles mit uns machen lassen. Der Einfluss, der dieser Film auf mich genommen hat, war so gross das ich wirklich etwas ändern will und solch einen Einfluss hatte noch kein anderer Film
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am 14. Februar 2009
Zugegebenermaßen, als ich den Film gesehen habe, wusste ich nicht, dass es sich um eine Comicverfilmung handelt und wer die Macher sind, aber vielleicht auch gut so, denn das hätte mein Urteil sicher beeinflusst. So kann ich sagen, dass ich am Anfang begeistert und am Ende einfach nur enttäuscht war:

Die Hauptperson "V" (von Vendatta für Rache) hat seine Identität aufgegeben und verkleidet sich mit einer Maske um für seine Idee einzutreten: Die Freiheit. Als Symbol dafür will er im totalitären England der Zukunft das Parlament in die Luft sprengen und tötet zugleich mit militärischer Effektivität und philosophischen Worten die Verantwortlichen des herrschenden Systems und des Todes von Tausenden.
Unfreiwillig in diesen Feldzug verwickelt wird Evey, eine junge Frau, die zunächst zufällig vom Helden gerettet und dann in seine Taten verwickelt wird, bis sie schließlich seine Idee verwirklicht, nachdem der Held dafür gestorben ist.

Die Idee finde ich einfach gut: Der Held, selbst Opfer des herrschenden totalitären Systems, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die darin gefangenen Menschen aus ihrer Selbstgenügsamkeit zu wecken und vom Gedanken der Freheit zu begeistern. Die Frau an seiner Seite wird unfreiwiliig in seinen Bann gezogen und ist fasziniert und abgestossen zugleich. Und die Menschen lassen sich begeistern und befreien schließlich allein durch ihre Zahl das Land aus der Diktatur.

In der ersten Häfte kann der Film auch genau damit überzeugen, doch dann wird die Handlung leider immer unglaubwürdiger und fantastischer, und das nimmt der guten Idee viel von ihrer Wirksamkeit: Evey, zunächst schwach und unentschlossen, wird durch die erlittenen Qualen immer stärker, doch gerade als sie sich entschlossen hat für den Helden zu sterben, stellt sich heraus, dass er es war, der sie gefoltert hat - und trotzdem verwirklich sie seine Idee? Das ist für mich leider nicht nachvollziehbar. Der Held selbst wird immer mehr zur Tötungsmaschine (das spritzende Blut gegen Ende war nun wirklich überflüssig), einerseits will er die Menschen für die Freiheit begeistern, andererseits lebt er selbst nur für seine Rache? Bis zum Ende bleibt er hinter seiner Maske verborgen, nimmt keine menschlichen Züge an - das macht ihn zum ende hin leider immer unsymphatischer. Dazu kommt, dass das, was die große Chance des Filmes hätte sein können - die Darstellung des Wandelns der Menschen von alles hinnehmenden Statisten zu mutigen, von einer Idee überzeugten Handelnden - nur in einigen wenigen Bildern und Kommentaren gezeigt und durch den massenhaften Aufmarsch ins Lächerliche gezogen wird. Vom Vergeich, der sich angesichts der Darstellung dieses totalitären Systems aufdrängt, will ich gar nicht sprechen ...

Schade, schade, es hätte wirklich ein guter Film über die Macht einer Idee und die Macht von Menschenmassen werden können. Ich kenne die Comicvorlage nicht, aber um einen Film zu verstehen oder gut zu finden, sollte das auch nicht nötig sein. So, wie das hier umgesetzt wurde, ist es weder eine Hommage auf Heldentum noch eine Parodie - und so bleibt mir nur 2 Sterne für die Idee und den Anfang des Films zu geben und von einer besseren Ausarbeitung de Botschaft zu träumen, leider.
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am 6. Januar 2015
Einer der besten Filme die ich je gesehen habe. Der Schluß einfach nur wunderschön und berührend. Beeindruckend und doch schlicht.
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