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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut spannender Thriller - hochkarätig besetzt ...
und auch, wenn die Story mal ein zwei kleine Lücken hat, so ist das doch ein sehr intelligenter Thriller mit zwei ganz hervorragend spielenden Protagonisten. Von Herrn Hopkins hat man nichts anderes zu erwarten, aber Ryan Gosling hat sich doch tatsächlich als gleichwertiger Gegenpart erwiesen, großartig. Wie gesagt, einzig die Beziehungskiste zu seiner...
Veröffentlicht am 21. Juni 2008 von Jamidianer

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hochglanz eben oder Hannibal meets The Firm
Der Film bietet gute Unterhaltung. Setting und Musik bilden eine gediegene Grundlage für einen zumindest in der ersten Hälfte sehr faszinierenden Hochglanz-Thriller. Auch die beiden Protagonisten liefern sich eim ansehnliches Psycho-Duell und sind exzellent besetzt:
Anthony Hopkins lässt gelegentlich dämonisch Hannibalisches aufblitzen, das...
Veröffentlicht am 26. Februar 2011 von Findus


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hochglanz eben oder Hannibal meets The Firm, 26. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
Der Film bietet gute Unterhaltung. Setting und Musik bilden eine gediegene Grundlage für einen zumindest in der ersten Hälfte sehr faszinierenden Hochglanz-Thriller. Auch die beiden Protagonisten liefern sich eim ansehnliches Psycho-Duell und sind exzellent besetzt:
Anthony Hopkins lässt gelegentlich dämonisch Hannibalisches aufblitzen, das geeignet ist, einem Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
Und Ryan Gosling spielt sehr überzeugend den unbekümmert-smarten Jung-Staatsanwalt, der seine Fälle immer gewinnt - auch wenn aus vermeintlichem Selbstläufer ein aussichtsloses Unterfangen zu werden droht -
Assotiationen zu Hannibal Lecter und Tom Cruise in "Die Firma" stellen sich ein.

Der Plot hat durchaus seine Stärken und die Handlung wird anfangs angemessen spannungsvoll vorangetrieben ohne, dass in unsouveräne Hektik verfallen wird.
Ein Höhepunkt ist für mich die Krankenhaus-Szene, die sich alles andere als vorhersehbar entwickelt.

Doch die Auflösung enttäuscht! Hölzern, schleppend und reichlich unspektakulär plätschert der Film im letzten Drittel seinem Ende entgegen.
Der Film erleidet damit das Schicksal so vieler Hochglanz-Produktionen und schrammt damit leider an durchaus erreichbaren vier Sternen vorbei.
Man kann sich "Das perfekte Verbrechen aber durchaus angucken, sollte aber keine sehr hohen Erwartungen an filmische Nachhaltigkeit haben.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut spannender Thriller - hochkarätig besetzt ..., 21. Juni 2008
Von 
Jamidianer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
und auch, wenn die Story mal ein zwei kleine Lücken hat, so ist das doch ein sehr intelligenter Thriller mit zwei ganz hervorragend spielenden Protagonisten. Von Herrn Hopkins hat man nichts anderes zu erwarten, aber Ryan Gosling hat sich doch tatsächlich als gleichwertiger Gegenpart erwiesen, großartig. Wie gesagt, einzig die Beziehungskiste zu seiner neuen Chefin, die war etwas zu konstruiert, aber das war eh nur der Nebenschauplatz und stört so das Gesamtbild überhaupt nicht.

Klasse Film, tolle Schauspieler - 100% sehenswert!!

Achso - was ich noch zu dieser "Perfekt"-Diskussion beisteuern wollte - im Original heißt der Film "Fracture" - hat nix mit Anspruch auf "Perfektes Verbrechen" zu tun!
Ich frage mich auch immer, wieso diese Verleihfirmen fast immer diese völlig abweichenden Filmtitel erfinden!??
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sir Anthony Hopkins spielt wieder einmal mehr den genialen Psychopathen - UNBEDINGT ANSCHAUEN!, 22. Januar 2009
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
Unternehmer Ted Crawford (Anthony Hopkins) kommt seiner untreuen Ehefrau Jennifer (Embeth Davidtz) auf die Schliche - statt des gehörnten und blind um sich schlagenden Gatten, ersinnt Mr. Crawford einen nahezu teuflischen Plan - er sinnt auf Rache - Ted möchte seine Frau und deren Liebhaber, Polizeibeamter der Stadt L.A., bestrafen...

Ted schießt seiner Frau aus nächster Nähe in den Kopf, lediglich der Zuschauer wird Zeuge des (genauen) Tathergangs - die Polizei und vor allen Dingen die Staatsanwaltschaft führt der gerissene Fuchs Crawford nämlich, trotz der erdrückenden Beweislast, aufs Glatteis...

Crawford verzichtet sogar absolut selbstsicher auf einen Rechtsbeistand vor Gericht... - die Anklage lautet auf Mord - dem Gericht stehen Indizien zur Verfügung, welche der Angeklagte Stück für Stück zu entkräften versucht...

Sein Gegenspieler auf Seiten der Staatsanwaltschaft (Typ smarter Milchbubi) hat bislang eine sehr gute Verurteilungsqoute vorzuweisen, aus dem Grund nimmt er den augenscheinlich eindeutigen Fall, zu Beginn, auf die leichte Schulter, bis er sich von Crawford letztlich eine Ohrfeige nach der anderen abholt...

Fazit: Der Film mag zwar zu Beginn seine Längen haben, macht aber nichts, denn spätestens ab Minute 15 ist man hellwach und begeistert von dem sehr sehenswerten Katz- und Mausspiel!

Die Rolle des Ted Crawford ist wieder einmal mehr etwas für die Fans des schauspielernden Hopkins - er darf in die Rolle des Psychopathen schlüpfen, verzichtet dabei zwar auf die Leber seines Gegenspielers, füllt jedoch genau den Hopkins aus, den man seit "Das Schweigen der Lämmer" vor Augen hat - großartig!

Ryan Gosling (in der Rolle des Staatsanwaltes) hat durchaus Potential - keine Frage, vom absolut wandlungsfähigen Sir Anthony kann er sich jedoch immer noch eine dicke Scheibe abschneiden - folglich kann ich es auch nicht nachvollziehen, wenn man sich hier im Forum auf schauspielerische Leistung, auf angeblicher Augenhöhe zwischen Hopkins und Gosling festlegt - die Rolle des rachsüchtigen Ehemannes, die hat eindeutig Hopkins gekonnter geboten - Gosling war die ganze Zeit über smart, beim Wechselbad des ständigen Rollentausches, zwischen kühler Berechnung, Täuschung, Charme und Brutalität, sieht er gegen den Oscar-Preisträger recht wenig Land....
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An Genialität nicht zu überbieten, 1. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
Story 5/5 :
... beginnt im 08/15-Modus :

Der 70-jährige Ted Crawford (Anthony Hopkins), der als Unternehmer im Flugzeugbau zu viel Ruhm, Ehre und vor allem Reichtum gelangt ist, findet heraus, dass seine um einiges jüngere Ehefrau Jennifer ihn mit dem Polizisten Rob Nunally betrügt. Daraufhin stellt Crawford seine Frau zur Rede ...

Soweit wie gesagt nichts neues ... Aber der Schein trügt. Der anschließende Verlauf ist schlichtweg grandios.
Als ob der Plot sowie dessen Umsetzung nicht schon genial genug wären, setzen die beiden Drehbuchautoren am Ende dem Ganzen noch die Krone auf.
Besagter Schluss ist einer der denkwürdigsten, die ich bisher gesehen habe.

Darsteller 5/5 :
Anthony Hopkins verkörpert mal wieder eine Rolle, die ihm wie auf den Leib maßgeschneidert ist. Er strahlt eine Aura aus, die ihresgleichen sucht.
Umso erstaunlicher ist es, dass die Macher in Ryan Gosling einen Schauspieler gefunden haben, der Anthony Hopkins als Gegenspieler ebenbürdig ist.
Es ist einfach wunderbar, den beiden Protagonisten dabei zuzuschauen, mit welcher ausgebufften Strategie jeder versucht, über den jwls. anderen zu triumphieren.
Ich hätte mir auch keine bessere Schauspielerin als Rosamund Pike in der Rolle der angehenden Chefin der renommierten Anwaltskanzlei "Wooton & Simms" vorstellen können.
Auch an den übrigen Schauspielern gibt es nichts auszusetzen.

Atmosphäre 5/5
Zweifellos authentisch und wirklich schön anzusehen. (Gedreht wurde teilweise in den Warner Brothers Burbank Studios und in L.A..)

Drama 5/5
Man hat es hier mit einem äußerst cleveren Thriller zu tun, dessen Spannungbogen unumstritten als perfekt bezeichnet werden kann (oder gar muss :-).
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Gesamt 20 / 20

Fazit :

Wer auf raffinierte Thriller a la "Inside Man" oder "Lord of War" usw. steht, sollte diesen unter gar keinen Umständen verpassen.
Klarer kann eine Kaufempfehlung nicht ausfallen.

5 / 5
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anthony Hopkins diabolisch wie Hannibal Lecter, 14. April 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
Dieser Film ist für alle ideal, denen bei Sir Anthony Hopkins in seiner Rolle als Hannibal Lecter stets am besten dessen geistige Überlegenheit gefallen hat und die deshalb eine Rolle von ihm suchen, die ähnlich ist. Und "Das perfekte Verbrechen" funktioniert garnicht so anders. Hopkins spielt auch hier einen sehr kultivierten, hoch intelligenten Menschen - ähnlich Lecter - nur ist er in dieser Rolle hier eben kein Kannibale.
Er nutzt seine Intelligenz, ein Verbrechen zu begehen (seine Frau, die fremd geht, zu erschießen) und dann alle Spuren so zu legen, dass man ihm nichts nachweisen kann, obwohl er sich am Tatort festnehmen läßt.
Hopkins spielt die Rolle eines perfekten Mörders brillant, bisweilen kalt und diabolisch allein vom Blick her. Die Drehbuchautoren haben hier ganze Arbeit geleistet, sich eine schlüssige Geschichte zu überlegen, die ganz auf Hopkins zugeschnitten ist. Ryan Gosling als junger karrieregeiler Staatsanwalt schlägt sich hier im Psychoduell mit Hopkins noch am besten. Doch weder er noch Rosamund Pike ("007-Stirb an einem anderen Tag") oder David Strathairn ("Das Bourne Ultimatum") können an Hopkins Klasse wirklich heran reichen, der hier eine geniale One-Man-Show abliefert.
Für jeden der clever konstruierte Thriller liebt, die erst ganz am Schluss wirklich aufgelöst werden, obwohl hier vieles von Anfang an klar erscheint, absolut empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eintopf euer Ehren....., 27. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
...und zwar aufgewärmt und ohne aussergewöhnliche Zutaten zum schnellen Verzehr auf den Tisch.
Und der Vergleich zu der guten Dosensuppe aus dem Supermarkt ist angebracht, denn Bauchschmerzen, Völlegefühl, sonstige Verdauungsprobleme sind natürlich hier nicht zu befürchten, allein die Aromen sind sehr fade , der Blumentanz der Geschmacksknospen fällt aus, und das Sättigungsgefühl ist nicht vorhanden.
Regisseur Gregory Hoblit widmet sich nach seinem doch recht interessanten" Zwielicht" mit Richard Gere und Edward Norton ein weiteres Mal dem Gerichtsthriller.
Diesmal dürfen die zwei etablierten Stars Anthony Hopkins und Ryan Gosling übellaunig vom Filmplakat blicken, und ihnen ist ihr eingeschlafener verkniffener Gesichtsausdruck nicht zu verdenken, spiegelt er doch exakt den schlurfigen Gemütspegel des Zuschauers nach Sichtung des Werkes wieder.
" Das perfekte Verbrechen" ist die perfekte Durchschnittlichkeit. Eines der unzähligen amerikanischen Hochglanz- Produkte, bei denen man sich schwer tut überhaupt etwas mehr als Achselzucken zu empfinden.
Es ist das , was eigentlich niemand freiwillig sehen will, und von dem er sich doch immer wieder schicksalsergeben berieseln lässt.
Ein Film, Kontinente entfernt von einem Geniestreich und gleichzeitig aber dann auch so solide, brav und unauffällig, dass man dem gelackten Einheitsbrei auch nur ungern eine schlechte Wertung gibt.
"Zum einmal Anschauen reichts" so hört man oft in Wertungen.
Doch, Obacht, allein dieses eine Mal knuspert Ihnen andererseits zwei Stunden ihrer Lebenszeit weg und da man nicht weiss, wann sich der Sensemann bequemt den wohlgehüteten Lebensdocht abzuzwacken, sollte man doch die Zeit nicht mit Konfektionsware von der Stange verbringen.
Selbstredend ist es Anthony Hopkins, der die Glanzlichter des Films setzt, dem man natürlich auch zwei Stunden beim Schnürsenkel einfädeln zusehen könnte und wäre beeindruckt.
In seiner Rolle darf er vieles zeigen, was wir seit Kannibalenzeiten an ihm lieben. Der starre Blick aus kaltblauen Augen, das Stirnrunzeln, der grimmig lauernde Ausdruck etwas von schräg unten, das sardonische Augenzwinkern.
Er spieltTed Crawford, einen wohlhabenden Geschäftsmann, bei dem das Attribut "Perfektionist" eine Untertreibung darstelllt.
Dieser Charakter ist zwanghaft davon bessessen jeden Fehler ,der in seiner Umgebung geschieht zu erkennen und auszumerzen.
Wenn dieser Mann einen Mord begeht, ist davon auszugehen, dass sein analytisches Gehirn, auch nicht den kleinsten Faux-Pas in seinem Vorgehen zulässt.
Hier kann uns der Film mit seinem unkonventionellen Beginn überraschen, dennn schon nach ein paar Minuten liegt Ted Crawfords Frau in einer Blutlache. Der elegante distinguierte Ted konnte die Affäre seiner Angetrauten nicht weiter ertragen und steht nun mit seiner Pistole über ihrer Leiche.
Den eintreffenden Polizeibeamten gesteht er vorbehaltlos den Mord. Noch mit der tödlichen Waffe in der Hand und mit dieser sofortigen Schuldübernahme scheint der Fall klar.
Es kommt zur Gerichtsverhandlung und der beauftragte Staatsanwalt Willy Beachum ( Ryan Gosling) glaubt das Prozedere rasch abwickeln zu können.
Wie gross ist das Erstaunen jedoch als Ted auf der Anklagebank erklärt, keinen Anwalt zu benötigen und sich selbst verteidigen zu wollen.
Eine seltsame Taktik, die hier der Angeschuldigte fährt und bald wird klar, dass sein bis ins letzte Detail durchdachter Plan ,den Staatsanwalt in ein Katz und Mausspiel mit einem gefährlichen Gegner verwickeln wird.
Bis hierhin gelingen Gregory Hoblit elegante vielversprechende auch spannende 30 Minuten.
Fesselnd ist die Ausgangssituation und die Vorfreude auf ein mitreißendes Psycho- und Gerichtsduell zwischen den Kontrahenten Hopkins\ Gosling wächst.
Doch mit zunehmender Laufzeit liefert uns der Film weiterhin zwar schön gestylte Bilder, doch die Handlung verzettelt sich in Nebenschauplätze, wird ungemein seicht und kraftlos.
Der Zündstoff ,den das Psychoduell der beiden Hauptdarsteller haben könnte, wird weitgehend verschenkt durch eine dünne und lustlose Inszenierung, durch oft lahme Dialoge und einen Hang zur Überflüssigkeit.
Dabei fällt der Film nicht unter eine bestimmte gepflegte Anteilnahme, schöpft aber nie sein Potential aus und plätschert exquisit hübsch vor sich hin.
Wenn der bauernschlaue durchtriebene Hopkins die Leinwand ausfüllt, ist die Aufmerksamkeit wieder hoch. Doch weder der schwachbrüstige Gosling als oft unbeholfener Gegenpart, noch die wenig bissfeste Dramaturgie können die fehlende Intensität, die höhepunktlose Berieselung wettmachen
Das Finale wirkt dannn alles andere als überzeugend, schlichtweg ist es einem schon lange egal.
Wie das gesamte " Perfekte Verbrechen" leider eine memorable Halbwertszeit vom Ende des Abspannes, dem Erheben der einzelnen Gliedmaßen, in schwingende Bewegung setzen des Fortbewegungsapparates bis zur geglückten Ankunft am angepeilten Kühlschrank hat.
Mit dem Öffnen der Kühlschranktür, der beruhigenden Erkenntnis ,dass das Licht noch brennt, dem Tasten nach dem Wurstsalat mit Gürkchen und dem anschliessenden Antritt der Heimreise zurück in das Sitzmöbel ist Mordfall und Auflösung längst wieder vergessen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswerter Film, aber nicht "extra klasse", 4. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
Inhalt:

Die Handlung des Films erinnert zunächst an die Fernsehreihe "Columbo": Ted Crawford (Anthony Hopkins), ein reicher Geschäftsmann, findet heraus, daß seine Frau ein Verhältnis mit einem jüngeren Mann hat. Daher entschließt er sich dazu, sie zu erschießen, und er tut dies - für den Zuschauer sichtbar - dann auch. Seine Frau überlebt den Mordversuch zwar schwerverletzt, liegt aber fortan im Koma. Gegenüber der Polizei legt Crawford ein Geständnis ab, das sich nach einiger Zeit aber - trotz seiner faktischen Schuld - als wertlos entpuppt. Der junge Staatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) steht vor der Aufgabe, den Täter zu überführen. Im folgenden entwickelt sich ein Psycho-Duell zwischen Täter und Staatsanwalt, in dem es nur um eine Frage geht: Wie hat Crawford die Tat, die er zwar zunächst zugegeben hat, die man ihm aber dann nicht nachweisen kann, ausgeführt?

Bewertung:

"Das perfekte Verbrechen" ist laut DVD-Cover ein "packendes Psycho-Duell der Extra-Klasse". Diese Charakterisierung erscheint mir etwas übertrieben. Die Handlung des Films ist einfach und erinnert, wie oben beschrieben, eher an die TV-Filmreihe "Columbo" als an einen Thriller aus Hollywood. Dies fällt hier zwar nicht negativ ins Gewicht, aber Fakt ist: Würden die Hauptrollen nicht von Hopkins und Gosling, sondern von zwei Fernsehdarstellern gespielt, könnte "Das perfekte Verbrechen" auch im Spätprogramm von Vox oder Kabel1 als besserer B-Movie laufen. So ist es vor allem Hopkins, der dem Psycho-Duell durch sein schauspielerisches Können seinen Stempel aufdrückt. Als Zuschauer ist man durchaus fasziniert von Hopkins/Crawford, und man fragt sich ebenfalls: Wie hat der Kerl das gemacht? Die Lösung, die dem Zuschauer am Ende des Films serviert wird, ist zwar überraschend, aber vielleicht doch zu simpel. Da waren einige Verbrechen in "Columbo" noch "perfekter"! Für den Film gibt es daher von mir vier Sterne (drei für Idee und Handlung, einen zusätzlichen für Hopkins). Ein guter Film, den man sich mit Freude ansehen kann, der aber sicherlich nicht mit den Topfilmen von Hopkins mithalten kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großartige Schauspieler in vorhersehbarer Geschichte, 18. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
Mastermind Ted Crawford (Anthony Hopkins) tötet wegen einer Affäre seine Frau. Für Staatsanwalt Ted Crawford (Ryan Gosling) ist dies ein einfacher Fall, den er noch vor Gericht verhandeln möchte, eher er einem lukrativen Angebot in die Wirtschaft folgt. Leider jedoch gibt es für die offensichtliche Täterschaft Crawfords nicht den kleinsten Beweis. So beginnt ein psychologisches Duell zwischen den beiden Hauptfiguren. ...

Regisseur Gregory Hoblit knüpft mit "Das perfekte Verbrechen" (2007) stilistisch bei seinem elf Jahre älteren Film Zwielicht an, der damals für Edward Norton den Durchbruch bedeutete. Beide Filme sind Justiz-Thriller mit psychologischem Hintergrund und bieten großartiges Schauspielerkino.

"Das perfekte Verbrechen" zeigt Anthony Hopkins in seiner Paraderolle als kultivierten Verbrecher. Da wird gezwinkert, unterschwellig bedroht und beim Mord eiskalt zugeschlagen. Anthony Hopkins geht in der Rolle auf, und es macht Spaß, ihm dabei zuzusehen. Dennoch hat der Film eine Schwäche: die Geschichte. Das Drehbuch ist allzu vorhersehbar geraten, und der Film hebt sich in Sachen Spannung trotz der guten Schauspieler zu keinem Zeitpunkt von einem durchschnittlichen TV-Krimi ab. Doch während Monk einen Fall wie diesen innerhalb von 40 Minuten löst, braucht Ted Crawford für die naheliegende Lösung beinahe zwei Stunden.

"Das perfekte Verbrechen" hat somit ein ähnliches Problem wie "Zwielicht": Beide Filme bieten tolle Schauspieler, sind solide inszeniert und wären, wenn man sie etwas gekürzt hätte, großartige Fernsehkrimis geworden. Als Kinothriller, die sie nun mal sind, müssen sie aber nicht nur dem Vergleich mit "Monk" und "Columbo" standhalten, sondern eben auch dem mit Schwergewichten wie "Das Schweigen der Lämmer" oder "Eine Frage der Ehre". Und diesen Vergleichen wird "Das perfekte Verbrechen" nicht gerecht.

Fazit: "Das perfekte Verbrechen" bietet dank seiner guten Schauspieler solide Unterhaltung. Der Film ist vielleicht etwas zu lang geraten, und seine Geschichte wirkt insgesamt eher wie ein Fernsehkrimi als wie ein Kinothriller.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lebe die Kunst des perfekten Mordens!, 30. Oktober 2012
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (in Sicherheit) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
Wir alle sind natürlich entschieden dagegen, wenn ein Mensch den anderen vorsätzlich tötet. Nicht nur, weil das ungesetzlich ist, sondern weil wir das aus tiefster innerer Überzeugung als schlimmes moralisches Fehlverhalten betrachten. Aber wenn wir Filme wie "Das perfekte Verbrechen" sehen, dann machen wir in einem hinteren Winkel unseres Herzens eine Ausnahme und bewundern, mit welcher Perfidie manche Mörder vorgehen - und wenn es dann auch noch DER Meister der Heimtücke ist, Anthony Hopkins, steht unserer Nachsicht mit Mördern nichts mehr im Wege. Dieser Mann spielt seine Bösewichte seit dem "Schweigen der Lämmer" stets mit Leib, Seele und einem genüsslichen Grinsen auf den Lippen. Zunächst scheint der Schuft alles falsch gemacht zu haben, was man als eifersüchtiger Ehefrauenmörder nur falsch machen kann, aber im Verlauf der Story entfaltet sich das ganze mörderische Ausnahmetalent, das hinter dem offensichtlichen Routinefall steckt. Aber weil der Originaltitel "Fracture" (=Bruchstelle) heißt, muss sich wohl doch irgendwo in dem Killerkunstwerk ein Fehler eingeschlichen haben. Der Zuschauer, der ihn von selber rauskriegt, darf sich ein Genie nennen und zur Belohnung einen eigenen Krimi ausdenken.

Ein hochklassiges Vergnügen für den Liebhaber meisterlicher Mordpläne - mit einem zündenden Schluss, der so brillant ist, dass der Regisseur Gregory Hoblit ihn gleich dreimal in verschiedenen Versionen drehen wollte. Die zwei nicht verwendeten Schlüsse haben es ins DVD-Zusatzmaterial geschafft.
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32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das perfekte Verbrechen !, 11. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Das perfekte Verbrechen (DVD)
Der Regisseur Hoblit nannte seinen Film selbst "Ein Popcorn-Thriller mit Hirn"... und genau das ist er. "Das perfekte Verbrechen" ist ein Thriller der gut unterhält, eine Two-Men-Show von Staatsanwalt Beachum und dem Angeklagten Crawford die sich ein spannendes Katz- und Mausspiel liefern.
Es ist eine Freude Gosling und Hopkins zuzusehen wie sie versuchen, sich gegenseitig auszustechen.
Der Thriller baut nicht auf Schiessereien und unzählige Leichen, sondern auf Wortduelle der feinsten Art und Weise, vermischt mit einem kräftigen Schuss Witz. Zum perfekten Film fehlt natürlich noch einiges, was bleibt ist aber "Das perfekte Verbrechen".

Die Rolle des Beachum ist mit Gosling eigentlich sehr gut besetzt, da gibt es nichts auszusetzen. Hopkins spielt seine Rolle natürlich gewohnt meisterlich, sein Sarkasmus und die Schlagfertigkeit sind genial.
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Das Perfekte Verbrechen
Das Perfekte Verbrechen von Gregory Hoblit
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