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am 4. Oktober 2013
Meine Fresse, wie hab ich mich auf dieses Album gefreut. "In Farbe" war für mich das beste von drei richtig guten Alben der Hamburger Jungs mit Bremer Import. Ich war gespannt, was mich hier erwarten würde. Vor allen Dingen deshalb, weil die Vorgeschichte zum Album nicht gerade rosig ist und mir die Glaubwürdigkeit der Berichterstattung fehlt. Auf einmal ist Bassist Florian nicht mehr dabei und die einzige Begründung der Band ist, dass er einen anderen Weg gewählt habe. Den langjährigen Fan hätte das allerdings schon genauer interessiert. Hinzu kommen zwei Solo-Trips (von Sänger Johannes Strate und Gitarrist Kris Hünecke), die sich nicht gerade so erfolgreich wie Revolverheld verhielten. Aber nun heißt es: "Immer in Bewegung" - ich bin gespannt.

Den Opener kennt man bereits durch den gratis Download (nette PR-Geschichte...) und schon der klingt anders als das Revolverheld der frühen Jahre. Inhaltlich ist ein Sinn nicht zu erkennen, musikalisch eben ziemlich neu. Okay, Geschmackssache. Track 2 ist dann die erste Singleauskopplung "Das kann uns keiner nehmen". Schon jetzt schleicht sich ein Gedanke vom Rückenmark zu den Synapsen... klingt irgendwie ganz schön weich, ganz schön soft. Fast schon so, als hätte ich das irgendwo schon mal gehört. Aber immerhin macht mich der inhaltlich schöne Text glücklich und beim Live-Konzert überzeugt mich der Song auch. Es folgt "Bands deiner Jugend" - der Inhalt ist klar und doch wirkt mir das alles schleierhaft. Es geht textlich darum, dass man die alte Zeit und die alten Bands vermisst und im Radio nur noch Electro kommt. Komisch... Warum ist dann die Bassdrum vom Schlagzeuger fast schon synthetisch erzeugt und ein Synthesizer findet Platz? Immerhin zählt ja auch Revolverheld zu einer Band, die im Radio läuft. "Ich lass für dich das Licht an" ist auch wieder eine ziemlich leichte Nummer, aber inhaltlich wieder wertvoll. Bis hierhin würde ich sagen - yea, ganz okay. Aber jetzt tun sich wahre Abgründe auf:
"Neu anfagen", "Lass uns gehen", "Wir schmeißen unsere Herzen ins Feuer" und "Aufhören mich zu verlieren" sind mit riesigem Abstand die schlechtesten Nummern der Bandgeschichte! Grausame Arrangements, textlich oftmals nichtig, ein Synthesizer hier, ein Klavier dort. Liebe Freunde, ich würde euch ja abnehmen, dass euch das selber gefällt, wenn mir nicht noch die Zeilen eures Debütalbums im Kopfe herumschwirren würden. ("Vergiss den Pop-S*** und komm mit uns mit." oder "Ein Jahrzehnt nach Guns'n'Roses sind wir am Start, wir spiel'n hart Rock'n'Roll (...)") Wo ist heute die GENERATION ROCK? War es am Ende vielleicht doch besser, sich dem Plattenboss und dem Kommerz zu fügen? Und wieso macht Strate ein Soloalbum, dass angeblich zu persönliche Lieder enthält und musikalisch nicht zur Band passt, wenn es dann Songs wie "Sommer in Schweden" auf dieses Album schaffen? Die vier Jungs verspielen langsam ihre Glaubwürdigkeit und die holt man auch nicht durch eine blumige Albumrezension als Produktbeschreibung (siehe oben) zurück.
Bis hierhin würde das Album bei mir zwischen 0 und 1,5 Sternen landen... wenn es dann nicht doch noch ein paar Lichtblicke gebe: "Hinter der Elbe New York" ist ein toller Song, endlich findet auch mal eine etwas crunchige Gitarre Platz. Und mein absoluter Lieblingssong auf dem Album ist "Deine Nähe tut mir weh"! Zwar ist auch hier das Schlagzeug komplett elektronisch erzeugt, es spielt gerade mal 1 Gitarre und man hat mehr Synthesizer nicht mehr unterbringen können. Aber diese Nummer ist inhaltlich komplett hochwertig. Wenn Strate singt "Die Jahre sind ins Land gezogen, ich hab mich immer mehr belogen" geht mir das Herz auf und für diesen Moment kann ich auch mal über das Pop-Raster hinweg sehen, wenn zumindest Text und Gesang stimmen! Das Album schließt mit "Worte die bleiben", was lyrisch auch wieder sehr gut ist, aber ich sofort an Coldplay denken muss...

FAZIT:
Was soll ich sagen? Von den alten Revolverhelden ist nicht wirklich viel übrig. Silbermond hat es vorgemacht (deren letztes Album war bis auf "Ja" absoluter Kommerz-Müll), die Hamburger ziehen streckenweiße nach. Ich bin enttäuscht und wünsche mir nichts mehr, als dass die Band zu ihren alten Wurzeln zurück findet. Sicherlich verstehe ich, dass eine Band reift und sich musikalische Einflüsse verändern. Aber der Pop-S***, den sie einst so ablehnten, ist hier sehr deutlich hörbar. Für absolute Fans und Radio-Hörer zweifelsohne zu empfehlen, für den Fan der früheren Scheiben und Vorliebe zum Rock wirklich ernsthaft zu überdenken. Ich will ein Zitat aus "Hinter der Elbe New York" kurz umgestalten: Revolverheld war eine Weltstadt, und jetzt sind sie nur noch ein Dorf...
22 Kommentare46 von 52 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2013
"Immer in Bewegung" das ist die richtige Bezeichnung für die Songs auf dieser Scheibe. Deutsche Musik, rockig und frech von der Hamburger Band. Mittlerweile sind die Jungs natürlich aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Sie haben sich gefunden, sind gereift und wissen wie sie mit ihren Songs die Leute begeistern können. Grandiose Musik mit wunderbar hinterlegeten Texten, die mitten aus dem Leben gegriffen sind.

Fazit: Top Empfehlung!! Revolverheld macht Musik wie sie sein muss und wie sie mir gefällt. Eine CD die in meinem Player erst mal rauf und runter läuft.
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am 12. August 2014
Manchmal zahlt es sich eben doch aus, Musikpreise zu reduzieren, denn nur aufgrund dieses Umstandes habe ich Geld und Zeit in diese tolle Band investiert.

Ich war lange Zeit kein Freund von "Revolverheld". In den Anfangsjahren fand ich die bekannten Stücke, mit denen man auf Feiern und im Radio bombardiert worden ist und die ohne Zweifel zur Phase der Zweiten Deutschen Welle gehören mögen, zu simpel und zu einheitlich.

Es brauchte Zeit, mich zu überzeugen. Doch wie in so vielen Bereichen meines Lebens, bin ich ein offener Mensch, der gerne überzeugt werden will, der erst zuhört und dann - häufig aus der subjektiv-emotionalen Perspektive - zu bewerten beginnt.

"Immer in Bewegung" ist ein Album, das schon facettenreich ist, das zwischen Pop und Deutschrock eine gelungene Balance gefunden hat.

Die Singles hatten mich diesmal zuerst gepackt. Ich wurde neugierig. Die Texte wirkten reflektiert und ausdrucksstark. Wer kennt die Gefühle nicht, die da besungen werden? "Ich lass für dich das Licht an" oder "Das kann uns keiner mehr nehmen" spiegeln das Leben - so wie man es kennt - wieder.

Nach dem Durchhören des Albums erschloss sich mir der Sinn vollends. Die Musik drückt Lebensfreude, Nostalgie und Leidenschaft aus. Authentizität ist etwas, das mich schon immer fasziniert hat, denn in einer von Medien dominierten Welt, ist diese Perspektive nicht immer leicht zu entdecken. Auf "Immer in Bewegung" zeigt sie sich jedoch ungeschminkt und schafft damit den Spagat zwischen künsterlischem Anspruch und Selbstausdruck.

Viele Menschen hierzulande werden trotzdem das anglo-amerikanische Pendant vorziehen und gute deutsche Musik verschmähen. Das ist echt schade und zeigt, wie wenig Zutrauen in die Talente deutscher Künstler besteht.

Mich reißen Revolverheld mittlerweile mit, weil ich gelernt habe, zuzuhören und weil ich glaube, dass manchmal eben doch ein Verlangen danach besteht, nachfühlen zu können, was im künsterlischen Anspruch verborgen steckt: die Message, das Lebensgefühl.

Fazit: Gutes Album!
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am 15. Oktober 2013
Ich hatte mir das Album gleich zu Releasedatum bestellt und war noch glücklich als ich reinhören konnte.

Doch kaum waren die ersten beiden Lieder "geschafft" wollte ich auch schon nicht mehr.
Dieses Album hat wirklich gar nichts mehr mit den ersten beiden, nicht mal mit dem letzten Album etwas gemein.
Irgendwo hatte ich einmal darüber gelesen gehabt, dass es wie Coldplay klingt, nur auf Deutsch. Und der Kritiker hatte Recht.
Ich weiß nicht, ob die Helden wirklich glücklich mit diesem Album sind oder ob da was anderes dahinter steckt.
Ich bin es jedenfalls nicht.

Für alle, die auf Mainstream stehen, kann ich es jedoch empfehlen :-)
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am 26. Januar 2016
Das verstehe ich nicht: er will eigentlich keine Schnulzen hören, ...dabei ist die Platte doch selbst eine einzige Schnulze. Warum ist solche Musik wohl international so völlig disqualifiziert ? Das liegt nicht nur an der deutschen Sprache. Hört ihr nicht den Unterschied zu z.B. Adele, M. Jackson, A. Winehouse, Bruno Mars ...oder 1000 anderen internationalen Musikern. Da ist doch kein bisschen Spirit dahinter. Die schwimmen geradezu auf dieser Geschäftswelle. Hört Euch diese Musik mal in 10 Jahren an und ... es ist vermutlich nur noch peinlich. Das sind doch die indirekten Nachfolger von R. Black, Heino oder gleichsam dt. Stimmungsmusik. Pubertätsmusik eben. Die erreichen nicht mal das Niveau der alten "Neuen deutschen Welle", also Humpe, Ideal, Neubauten, N. Hagen, Spliff , R. Raiser , oder auch der Helden, Juni ...Ich verstehe auch nicht, dass z.B. WDR II neuerdings solche Musik rauf und runter spielt. Man muss ständig den Radiosender umstellen. Das ist auch eigentlich der Grund weshalb ich dies hier schreibe.
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am 29. Oktober 2014
Bis auf ein oder zwei Lieder finde ich es ein sehr gelungenes Album. Gut, ist auch teilweise geschmackssache, es kann einem nicht alles gefallen. Ich kann es trotzdem klar empfehlen!
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am 3. Juni 2014
Habe mir die CD "In Farbe" gekauft und war begeistert. Die CD-Immer in Bewegung hat für meinen Geschmack ein paar gute Titel aber ist ja zum Glück Geschmackssache.
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am 2. Juli 2014
Ein wirklich tolles und hörenswertes Album mit verschiedenen Musikrichtungen und Inhalten. Zudem war der Preis unschlagbar. Von daher hat sich der Kauf definitiv gelohnt.
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am 13. Januar 2014
....weil so einige Textpassagen mich echt zum Nachdenken bringen...

also ehe bei mir die "Lippen blau werden vom Rotwein" muss ich mich schon fast ins Koma saufen, und dann fahren beide noch "mit den alten Rädern zum Hafen"...unglaublich, besoffen am Strassenverkehr teilnehmen...und noch schlimmer, nächsten Tag "Licht anlassen" weil besoffen vergessen auszumachen und dann noch "zum Kiosk gehen" Nachschub holen, "egal ob Nacht oder Tag". Mir gibt das zu denken!! haben wir hier ein Alkoholproblem??

Aber Spaß beiseite, einfach kurz und gut: geile eingängige Musik, geniale Texte mit denen jeder was anfangen kann und mann nicht großartig drüber nachdenken muss "was will uns der Künstler damit sagen?". Ich mag Revolverheld und die Scheibe läuft bei mir rauf und runter...Toll gemacht, ich freue mich schon auf die nächte Platte..
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am 7. Oktober 2013
und auch bei den "Teufelskickern", deshalb gefallen "Revolverheld" auch meinen Kindern.

Aber warum finde ich diese Musik eigentlich so anstrengend?

Vielleicht weil das ständige Bemühen, erwachsen zu klingen, nervt? Wie viele Hinweise darauf, dass man alt genug ist, Rotwein zu trinken, verträgt ein Album? Sicher nicht mehr als einen, hier sind es eindeutig zu viele!

Musikgeschmack ist subjektiv und also sind es auch Kritiken. Deswegen kann ich es auch sagen: Diese Musik sagt mir nichts. Die Texte sind arg bemüht, für mich ist die Fremdschämgrenze manchmal überschritten, spätestens nach dem zweiten Rotwein-Bekenntnis.

Und dabei ist der Sänger so ein sympathisches Kerlchen, Jedenfalls in Interviews, wenn er nicht gerade singt.

Trotzdem bleiben einige Refrains im Hinterstübchen. Nix gegen Pop, aber wenn er sich selber zu ernst nimmt, wird es für mich schwierig.
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