Kundenrezensionen


 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, tragisch, lustig, wunderschön!
Wenn Buchautoren die Drehbücher zu den Verfilmungen ihrer Werke selbst schreiben, ist schon einmal ein großer Schritt getan, dass das Unterfangen auch Hand und Fuß hat! Leider ist dem ja nicht immer so, und man wird der Vorlage nicht wirklich gerecht. Im Falle von "Das Leben ist nichts für Feiglinge" arbeitete der Autor des Buches, Gernot Griksch,...
Vor 21 Monaten von Joe D. Foster veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Mehrgenerationen-Unterhaltung
Ein schöner, unterhaltsamer Film für die ganze Familie - generationenübergreifend.

Für meinen Geschmack ist er zwar ein bisschen brav und zu sehr auf Unterhaltung hin angelegt. Das Drehbuch wurde überladen, und es entsteht der Eindruck, dass für den Zuschauer "immer etwas los sein" sollte. Sich hier und da ein bisschen mehr...
Vor 20 Monaten von MK veröffentlicht


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, tragisch, lustig, wunderschön!, 30. September 2013
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Wenn Buchautoren die Drehbücher zu den Verfilmungen ihrer Werke selbst schreiben, ist schon einmal ein großer Schritt getan, dass das Unterfangen auch Hand und Fuß hat! Leider ist dem ja nicht immer so, und man wird der Vorlage nicht wirklich gerecht. Im Falle von "Das Leben ist nichts für Feiglinge" arbeitete der Autor des Buches, Gernot Griksch, das Drehbuch aus, und Hauptdarsteller Wotan Wilke-Möhring produzierte den Film von Regisseur Andre Erkau auch gleich.
Wilke-Möhring spielt hier, wie zwei Jahre zuvor bereits in "Der Letzte Schöne Tag", einen Familienvater, dessen Leben aus den Fugen gerät, als seine Frau unvermittelt stirbt. Er und seine fünfzehnjährige Tochter müssen nun mit dem Verlust umgehen, und tun dies auf die jeweils eigene Art und Weise, und das Unvermögen miteinander auszukommen tut sein Übriges dazu. Als Töchterlein mit dem neuen Freund Alex Reißaus nimmt, macht sich Vater Markus zusammen mit seiner krebskranken Mutter und deren Pflegerin auf die Suche nach den beiden. Für Alle beginnt ein Trip zurück ins Leben.
Trauerbewältigung war sicher schon sehr oft Thema in diversen Filmen, und da sie einen leidigen Begleiter in unser aller Leben darstellt, kann man sich in die Situation der Protagonisten sehr gut hineinfühlen. Es handelt sich zwar schon um ein Drama, ganz klar, allerdings geht der Streifen den Umstand der Trauer und den Weg, den Markus und Kim beschreiten immer mit einem Augenzwinkern und leisem Humor an. Wilke-Möhring beherrscht diese Art von Rollen schon immer perfekt, und auch hier weiß er absolut zu überzeugen. Was den Film in sich dann so rund und gut macht, ist das wundervolle Zusammenspiel jeglicher Darsteller, und die sympathische Art und Weise, wie dieses doch ernste und allgegenwärtige Thema behandelt wird. Freunde des deutschen Films kommen hier absolut auf ihre Kosten, und auch sonst sei diese Tragikkomödie jedem wärmstens ans Herz gelegt. Die Tagline "Einer der besten deutschen Filme des Jahres" kann man so getrost stehenlassen, und das hat ansich ja schon Seltenheitswert.
Technisch gesehen überzeugt die Blu-ray ebenfalls in Bild und Ton, während im Bonusbereich Making-Of, Trailer und Interviews auf Interessierte warten. Ein Audiokommentar mit dem Regisseur und Gernot Griksch, sowie ein Video von der Premiere runden die gelungene Scheibe obendrein noch ab.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drehbücher sind nichts für Feiglinge, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist nichts für Feiglinge (DVD)
Für mich ein gelungener Film, mit kleinen Schwächen. Die Geschichte selbst erzählt von Trauer und Verlust. Nach dem Tod der Frau und Mutter sind Wotan Wilke Möhring und Helen Woigk emotional am Boden. Statt aber näher zusammen zu rücken, entfernen sich Vater und Tochter immer weiter von einander. In Ihrer Trauer und Wut greifen Sie sich gegenseitig an. Rückzug erscheint Beiden die beste und einzige Möglichkeit. Bis dahin fand ich den Film wirklich sehr gelungen.

Leider bleibt das Drehbuch nicht bei dieser sehr spannenden und an Dramatik mehr als ausreichenden Geschichte. Es wird versucht ständig mehr Aktion und mehr Dramatik in den Film zu bringen. So erkrankt die Oma an Krebs, Kim findet die erste große Liebe und brennt mit Ihr durch. Vater und Oma nehmen die Verfolgung auf, dabei bahnt sich nicht nur die nächste Liebesgeschichte sondern auch das erste Mal und ein weiterer Todesfall an.

Schade wäre das Drehbuch nicht so feige gewesen und hätte der an sich starken Geschichte und den sehr guten Darstellern vertraut, wären auch fünf Sterne drinn gewesen. So wirkt die Geschichte etwas bemüht wendungsreich und tanzt auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig. Zum Glück kriegt der Film zum Schluss noch die Kurve und kommt wieder auf Kim und Markus zurück. Auch gelingt es neben Trauer und Verzweiflung auch von Mut und Hoffnung zu erzählen.

Die Schauspieler haben mir sehr gut gefallen. Dabei hat Christine Schorn nicht nur hervorragende Dialoge bekommen sondern spielt auch zum niederknien. Rosalie Thomass, Frederik Lau, W.W.Möhring und Helen Woigk erscheinen mir sehr sehenswert.
Den feinen Humor, die Kamera und das Bild fand ich auch sehr gelungen. Die Tonspur ist leider völlig verunglückt. Um die Dialoge zu verstehen ist eine hohe Lautstärke erforderlich. Der für mich sehr schwache Soundtrack knallt dann mit fieser Lautstärke die Bilder von der Wand. Das passt wie das überladene Drehbuch nicht zum sonst sehr guten Film.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben , wie es manchmal ist. Ungerecht und schonungslos, 23. Februar 2015
Von 
Joko (Belm) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist nichts für Feiglinge (DVD)
" Das Leben ist nichts für Feiglinge" ist ein Film der unter die Haut geht, besetzt ist mit überzeugenden Schauspielern und auch nach Beendigung des Films noch nachhallt.

Markus und Tochter Kim haben ihren liebsten Menschen verloren, die Mutter beziehungsweise Frau und dies durch einen mehr als dummen Zufall. Beim Schmücken des Kindergartens hat Markus Frau sich stranguliert und fehlt mehr als man sagen kann, Denn genau dies ist das Problem von Markus ( Wotan Wilke Möhring) und Kim ( Helen Woigk). Sie sind so sehr in ihrem Schmerz gefangen, dass sie nicht miteinander reden, sondern den Verlust totschweigen. Markus versucht zu überleben und seinen Job mehr recht als schlecht zu versehen und Kim, die als Gothik Girl sowieso immer schon eine Außenseiterin war, zieht sich mehr und mehr in sich zurück. Markus Mutter ( Christine Schorn) versucht durch ihre Hilfe ein kein wenig aufzufangen, was an emotionalem Chaos zurückgeblieben ist, doch sie erhält kurz nach dem Tod ihrer Schwiegertochter die Diagnose Darmkrebs. Um ihren Sohn und Enkelin nicht auch noch mit ihren Problemen zu belasten, gibt sie vor in Urlaub zu fahren in der Zeit, in der sie ihre Chemotherapie absolviert. Sie bekommt eine häusliche Pflegerin (Rosalie Thomass) zugeteilt, die mehr als unkonventionelle Methode anbietet. Kim driftet derweil immer mehr ab und brennt als sie es nicht mehr aushalten kann mit einem Jungen durch (Fredrik Lau), der selbst auch mehr als eine Baustelle zu bearbeiten hat.

Dieser Film hat alles , was für mich einen guten Film ausmacht. Eine gute Geschichte, die zum Nachdenken anregt, Akteure, die überzeugen und als Sahnehäubchen auf dem Ganzen, Wortwitz und Situationskomik, neben anrührenden Szenen.

Ein Film , den auf jeden Fall zu sehen lohnt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tragischer Tod,Trauer, Situationskomik und Humor geben einen bewegenden und hervorragend gespielten Film vom Umgang mit Verlust., 22. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist nichts für Feiglinge (DVD)
Wotan Wilke Möhring verliert durch einen tragischen Unfall seine Ehefrau Carolina Vera. Er und seine Gothic-Tochter Helen Woigk können den Verlust nicht verarbeiten. Er funktioniert noch bei seiner Arbeit, seiner Tochter ist ihm genausowenig eine Stütze wie er ihr, sie,Außenseiterin in der Schule, kapselt sich noch mehr ab,
Oma Christine Schorn erfährt von ihrem Arzt Franz Dinda, daß sie Darmkrebs hat. Um Sohn und Enkeltochter nicht noch mehr zu belasten, gibt sie eine Reise vor, stattdessen unterzieht sie sich einer Chemotherapie zuhause, unterstützt von der Pflegerin Rosalie Thomass, unkonventionell, lustig, zupackend, warmherzig.
Der Schulabbrecher und Tunichtgut Frederick Lau flieht mit Helen Woigk nach Dänemark, nachdem er mit Edin Hasanovic zusammengeraten ist, der Helen nachstellt.
Möhring, Schorn und Thomass nehmen die Suche nach den beiden Ausreißern auf, wobei es zu köstlichen Zwischenfällen kommt.

Der Film wird getragen von dem wunderbaren Spiel der Darsteller von Vater, Tochter, Oma, Freund und Pflegerin. Aus diesen ragt Christine Schorn noch einmal heraus, sie ist zurecht als Beste Nebendarstellerin mit dem Deutschen Fimpreis 2013 und dem Deutschen Schauspielerpreis 2014 ausgezeichnet worden.

Auch die Nebendarsteller sind bis in die kleinste Rolle prominent besetzt:
-Nina Petri und Hannes Hellmann als Laus Eltern
-Franz Dinda als Arzt
-Carolina Vera als Möhrings Frau in einer kurzen Traumszene
-Edin Hasanovic als eigentlich braver Verehrer, der gut spielt, wobei ich die Rolle insofern amüsant finde, daß ich ihn bisher nur als überzeugenden Darsteller in Filmen kannte, in denen er mit der Gesellschaft oder gar mit dem Gesetz in Konflikt kommt
-nin einer Friedhofszene meine ich, sogar H.von Stetten in einer reinen Statistenrolle entdeckt zu haben. Hat wer weitere gesehen?

Der Film ist ein Drama mit hoffnungsvollem Ende. Die Unfähigkeit, durch offene Zuwendung und Kommunikation zwischen Vater und Tochter die Trauer zu verarbeiten und noch als Restfamilie emotional zu funktionieren. Die Belastung durch den drohenden Verlust der Großmutter, die schon vorbestehende Isolation der Gothic-Tochter, die ihre Mitschüler durch erschreckende Schilderungen über eine Schlange schockiert, ihre Probleme hinter coolem Gehabe verbirgt. F.Lau und seine Eltern haben keinen emotionalen Bezug zueinander, sie nehmen seinen provozierenden Auftritt auf einer Feier im Eltenhaus hin wie ein lästiges, aber nicht zu änderndes Naturereignis. Auch Rosalie Thomass spielt öfter die Schauspielerin, die sie lieber geworden wäre als Pflegerin, sie wird von C.Schorn darauf hingewiesen, daß sie es nicht nötig habe. ihr Wesen hinter solch witzige Einlagen wie das sich Vorstellen als Enkelin mit übertriebenem Dialekt bei einer Bedienung zu verstecken.
Nur Drama ist schwer auszuhalten, und dies wird uns erleichtert durch nicht deplatzierte witzige, nur ganz selten etwas übertriebene Einlagen, wie z.B eine Flucht von Lau und Woigk im Auto auf 2 Rädern oder eine Szene, in der Thomass Möhring vor einer Anzeige wegen des Verdachts auf Spannen bewahrt, indem sie eine schauspielreife Entschuldigung darbietet.
Der Film läßt uns Zuschauer nachdenklich, aber auch optimistisch zurück.
Ich habe einen der besten deutschen Filme der letzten Jahre gesehen.

Gelungen ist auch das Bonusmaterial, insbesondere das Making Of, zwischen und während der einzelnen Darstellungen Kommentare der Hauptdarsteller, des Regisseurs und des Produzenten, des Buch-und Drehbuchautors und des hervorragenden Kameramannes. Interessant der Einsatz einer Kameraflugdrohne, einem High-Tech-Gerät, sowie das Drehen und Nachbearbeiten einer Szene in einer Mondnacht, die bei strahlendem Sonnenschein aufgenommen wurde.

Ein schon mehrfach genannter Kritikpunkt ist die im Vergleich zu den Dialogen viel zu laute Musik, wegen der man permanent den Lautstärkeregler bedienen muß.

Doc Halliday
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn das Leben seinen Geschmack verliert..., 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist nichts für Feiglinge (DVD)
… dann ist die Verzweiflung ein ständiger Wegbegleiter. Das wissen Kim Färber(Helen Woigk), ihr Vater Markus(Wotan Wilke Möhring) und ihre Großmutter Gerlinde(Christine Schorn) genau. Der Grund ist der Tod von Kims Mutter. Sie hat sich beim Ausschmücken des Kindergartens selbst stranguliert und starb bei diesem tragischen Unfall. Kim, die als Gothic-Fan ohnehin schon eine Außenseiterin auf der Schule ist, driftet noch mehr ab. Dann lernt sie Alex(Frederick Lau) einen Sohn aus reichem Hause kennen, der lieber ein Rebell als ein braver Sohnemann werden will. Vater Markus, der einen Partyservice betreibt, weiß weder ein noch aus. Er findet keinen Zugang zu Kim und der Tod seiner Frau zerbricht ihn fast. Großmutter Gerlinde ist da von einem anderen Schlag. Doch sie erhält eine Darmkrebsdiagnose und verheimlicht den nahenden Tod und die Chemo vor ihrem Sohn und der Enkelin. All diese Umstände treiben Kim und Co. an den Rand des Abgrunds. Doch das Leben ist nichts für Feiglinge oder Typen, die bei jeder Gelegenheit die Flinte gleich ins Korn werfen. Zusammen mit der Betreuerin Paula(Rosalie Thomass) kämpft Familie Färber gegen das Schicksal. Und das machen sie richtig gut...

Andre Erkau ist ein Regisseur für Filme mit Humor und Tiefgang. Das hat er schon mehrfach bewiesen. Sein -Das Leben ist nichts für Feiglinge- ist vom gleichen Kaliber. Es geht um Verlust, Schmerzen, das Schicksal, die Liebe und den Tod. Mitten drin eine Hand voller Menschen, die so authentisch sind, wie sie es nur sein könnten. Das alles verpackt in einer feinen, kleinen, wunderbaren Geschichte, die einen mitnimmt. Das ist bewegend und komisch zugleich. Erkau legt uns seine Figuren ans Herz und genau da erwischen sie uns.

Nach dem gleichnamigen Roman von Gernot Gricksch haben Andre Erkau und eine engagierte Schauspielcrew einen richtig guten deutschen Film an den Start gebracht. Der bringt alles mit, was gute Unterhaltung braucht und ist dabei anspruchsvoll und komisch zugleich. Zum Mitfühlen, Mitzittern und Daumen drücken gibt es in dieser Geschichte jede Menge Möglichkeiten. Mir hat das fantastisch gefallen. Aus diesem Grund gibt es von mir die ultimative Empfehlung zum Anschauen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung mit Niveau, 18. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist nichts für Feiglinge (DVD)
Wotan Wilke Möhring ist heute fast schon ein Garant für gelungene Unterhaltung. So auch in diesem Film. Allerdings hat er in "Das Leben ist nichts für Feiglinge" sehr ernstzunehmende Konkurrenz durch die anderen Darsteller, allen voran Christine Schorn, die seine Mutter spielt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Film für einen kalten Winterabend, 2. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist nichts für Feiglinge (DVD)
Gute Schauspielleistung der Protagonisten;
Story hätte an manchen Stellen etwas ausgereifter sein können.

Das verarbeitete Thema ist spannend und durch die Spielfreude der Schauspieler teilweise sehr gut umgesetzt;
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Tragikkomödie, die Hoffnung aufzeigt, 19. November 2013
Von 
Sascha H. "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
In der heutigen Zeit werden jede Woche zig Filme weltweit produziert. Wöchentlich kommen immer wieder neue Filme in die Kinos oder werden direkt als TV Produktion im Fernsehen gezeigt. Das da das Publikum mittlerweile den Überblick verliert ist klar.
Da ist es nur schade, dass dabei immer wieder kleine Perlen in der Masse untergehen. „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ ist so eine Perle. Basierend auf der Romanvorlage von Autor Gernot Griecksch (der auch seine Geschichte als Drehbuch adaptierte) verfilmte Regisseur André Erkau ein Thema, das für viele noch als Tabu gilt. Das Sterben, der Tod, nachdem ein geliebter Mensch gestorben ist oder obendrein davor steht zu sterben. Da kommt „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ mit seiner unkonventionellen Art gerade richtig. In dem Film stecken sehr viele Emotionen, jedoch nicht nur in Form von dramatischen Elementen, denn hin und wieder darf der Zuschauer durchaus auch mal Schmunzeln oder sogar Lachen. Diese tragisch komischen Elemente wurden von Erkau mit viel Bedacht und hoher Sensibilität eingefügt und wirken keineswegs aufgesetzt. Wichtig ist in diesem Sinne die Lebensbejahung. Dabei sollte man sich jederzeit gewiss sein, dass der Tod zum Leben nun mal dazu gehört, auch wenn es hart ist. Gerade durch eine schöne Prise Humor wird die Story sehr gut aufgelockert. Dem Zuschauer wird sehr gut verdeutlicht, dass egal was passiert, man sein Leben nutzen soll. Trotz trauriger Momenten, muss man nach vorne sehen, da sind Familie sowie Freunde ein wichtiger Fels in der Brandung.
Dabei nimmt sich Erkau auch heraus etwas Gesellschaftskritik einfließen zu lassen, etwa wie unsensibel und respektlos die Gesellschaft manchmal mit Trauernden umgeht wie etwa die Szene im Reisebüro oder die vermeintlich freundlich gemeinte Hilfe von Freunden. Oder auch Lehrer, die diese dramatische Situation der Schülerin überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen.
Wichtig für diese schöne Geschichte sind die herausragenden Schauspieler. Christine Schorn („Halt auf freier Strecke"), Helen Woigk, Wotan Wilke Möhring („Antikörper“, „Männerherzen"), Rosalie Thomass („Eine ganz heiße Nummer") sowie Frederick Lau („Die Welle“) geben sichtlich ihr bestes und spielen auf höchstem Niveau ihre Rollen sehr authentisch und glaubwürdig. Besonders Wotan Wilke Möhring nimmt man die Zerrissenheit seiner Figur voll ab. Gerade wenn sämtliche Trauer aus ihm heraus bricht, ist das einer der vielen Höhepunkte des Films.
Das Bild liegt im Ansichtsverhältnis 2,35:1 vor. Gedreht wurde mit digitalen Kameras. Dementsprechend sind Schärfe und Detailgrad wirklich absolut hervorragend. Sowohl in Nahaufnahmen wie auch in der Totalen werden sehr viele Details sichtbar. Weichere Abschnitte sind nur selten zu sehen. Die Farbgebung ist recht trist ausgefallen, was aber zur bedrückenden Atmosphäre des Filmes passt. Dennoch ist die Koloration natürlich. Der Kontrast ist insgesamt gut eingestellt. Der Schwarzwert ist hingegen wechselhaft, was in manchen Nachtszenen auffällt. Kompressionsspuren sind aber keine aufgefallen.
Der Ton ist lediglich in Deutsch im Codec DTS HD Master Audio 5.1 vorhanden. Auffällig ist die für das Genre unübliche hohe Anzahl an Surroundeffekte, die dank sehr guter Direktionalität für eine tolle Räumlichkeit sorgt. Die Abmischung ist sehr natürlich und realistisch ausgefallen. Die Bässe sind solide und sorgen für ein kräftiges Tiefton Fundament. Nur in wenigen Szenen wäre noch mehr Wumms nicht verkehrt, wie etwa in der Diskothek. Die Dialoge sind jederzeit klar verständlich und klingen stets klar und natürlich. Der Soundtrack dürfte hingegen für manche gewöhnungsbedürftig sein, wenn plötzlich düstere Gothic / Nu Metal Nummern zu hören sind.
An Bonusmaterial wurde nicht gespart. Neben einem sehr ausführlichen Making of sowie interessanten Audiokommentar gibt es noch Interviews mit den Darstellern sowie dem Regisseur. Einige entfernte Szenen, Outtakes, ein Premierenvideo sowie Trailer und Teaser werten diese Blu-ray erheblich auf.
„Das Leben ist nichts für Feiglinge“ ist eine wunderschöne Tragikkomödie die aufzeigt, dass selbst in den dunklen Momenten des Lebens es nicht verkehrt ist, hin und wieder zu lachen. Regisseur André Erkau hat mit viel Sensibilität ein für viele heikles Thema aufgegriffen und dank herausragender Schauspieler einen wirklich tollen Film gedreht, der die Seele der Zuschauer berührt. Geheimtipp!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Film, 18. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben ist nichts für Feiglinge (DVD)
Sehr schöner, nachdenklicher und auch "leiser" Film. Ich mag Wotan Wilke Möhring sehr, da er sehr vielseitig ist. Thematisiert wird Trauer und der Umgang damit. Jeder hat seine Art mit Verlust umzugehen, sehr schön finde ich auch die Entwicklung der Tochter bzw. des Vater-Tochter-Verhältnisses. Sehenswerter Film!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Fim, 21. Oktober 2013
Ich habe diesen Film von einer Freundin zum Geburtstag, geschenkt bekommen. Es ist ein trauriger Film, das aber aus dem wahren Leben erzählt. Ein junger Mann wird mit dem plötzlichen Tod seiner Frau nicht fertig, die 15jährige Tochter im wilden Gothic-Look zieht sich in ihre eigene Welt zurück, einziger Halt ist die Oma. Die verschweigt ihre Krebskrankheit und nimmt sich eine unkonventionelle Pflegerin, die ihr Lebensmut macht. Ausgerechnet in dieser prekären Situation brennt die Enkelin mit einem Freund durch. Diesen Film muss man gesehen haben. Es lohnt sich ihn sich anzuschauen. Ich habe ihn ausgeliehen und wer den Film gesehen hat, dem hat er gut gefallen, obwohl er ein Deutscher Film ist. Es gibt, finde ich sehr gute deutsche Filme, nur leider, haben wir uns zu sehr amerikanisiert. Sehr schade. Freunde des deutschen Films, bekommen hier eine Portion von allem. Ich kann diesen Film nur weiter empfehlen. Vergebe die volle Punktzahl.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Leben ist nichts für Feiglinge
EUR 0,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen