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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich habe Ozeane der Zeit überquert, um dich zu finden" (Gary Oldman in DRACULA)
>>> ZUM FILM <<<
Wenn auch die Legenden über Vampire bereits seit Jahrhunderten existieren, so kann die Geburt des "modernen" Vampirmythos für gemeinhin mit dem Erscheinen von Bram Stokers Romanklassiker DRACULA im Jahr 1897 gleichgesetzt werden. Seither erschienen zahlreiche Filme, die versuchten, der berühmten Literaturvorlage möglichst...
Veröffentlicht am 12. Mai 2012 von H. W.

versus
52 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine eigene deutsche Bearbeitung
Nun ist es raus. Sony aka. Columbia TriStar hat zugegeben das US-Master 1:1 übernommen zu haben. Das ist schlecht, denn die Ausgabe hatte ich schon und die ist richtig mies (da stehe ich nicht alleine da - mal in den US-Foren nachsehen). Wenig echte Schärfe und in den Dunkelszenen ein kaum vorhandener Kontrast. Die Farben wirken nicht so gepfeffert wie im Kino...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2007 von Pike Bishop


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich habe Ozeane der Zeit überquert, um dich zu finden" (Gary Oldman in DRACULA), 12. Mai 2012
Von 
H. W. "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bram Stoker's Dracula [Blu-ray] (Blu-ray)
>>> ZUM FILM <<<
Wenn auch die Legenden über Vampire bereits seit Jahrhunderten existieren, so kann die Geburt des "modernen" Vampirmythos für gemeinhin mit dem Erscheinen von Bram Stokers Romanklassiker DRACULA im Jahr 1897 gleichgesetzt werden. Seither erschienen zahlreiche Filme, die versuchten, der berühmten Literaturvorlage möglichst gerecht zu werden. Am bekanntesten dürften dabei F.W. Murnaus furchteinflößender Stummfilm NOSFERATU aus dem Jahr 1922 sein, sowie die US-amerikanischen und britischen DRACULA-Interpratationen aus den Jahren 1931 und 1958. Max Schreck, Bela Lugosi und Chrstopher Lee haben mit ihren Darstellungen tiefe Spuren in der Filmgeschichte hinterlassen.

Bram Stokers Romanvorlage am nächsten kommt jedoch Francis Ford Coppolas DRACULA-Version aus dem Jahre 1992. Wer Stokers Roman gelesen hat, wird verblüfft sein, wie eng sich Coppola über weite Strecken an diesen hält. Und die Kenner des Romans werden dann auch weiter nicht überrascht darüber sein, dass Francis Ford Coppola 1992 in DRACULA in erster Linie eben KEINE Horrorgeschichte, sondern eine tragische Liebesgeschichte erzählt, welche sowohl die Jahrhunderte als auch den Tod überdauert.

Coppola inszeniert diese sehr faszinierende und nicht minder traurige Geschichte in imposanten Bildern, die mehr als einmal eine surreale Wirkung entwickeln. Auch wenn der Vergleich ein wenig hinken mag, scheint diesbezüglich F.W Murnaus NOSFERATU Pate gestanden zu haben. Allerdings bedient sich Coppola zur Erzeugung der beeindruckenden und teilweise surrealen Bilder einer modernen Bildsprache: Zeitlupeneffekte werden kombiniert mit einer opulenten Ausstattung und kräftigen Farben, in denen nicht nur einmal die Farbe rot dominiert; sie zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung und symbolisiert nicht nur das Blut, sondern auch die erotischen Momente, von denen es in Coppolas Werk gleich mehrere gibt. Wojciech Kilars gelungener Soundtrack unterstützt die traumhaften Bilder perfekt!

Über alle Zweifel erhaben ist der Cast, aus dem insbesondere Gary Oldmans und Anthony Hopkins' Leistungen im Gedächtnis bleiben. Oldmans Leistung ist dabei besonders zu würdigen. Mit einer beeindruckenden Präsenz stellt er den brutalen und gnadenlosen Vampir ebenso überzeugend da wie das verletzliche, charmante und tieftraurige Wesen, das sich hinter der furchteinflößenden Maske verbirgt.

Kritiker warfen dem Film zum Zeitpunkt seines Kinostarts vor, dass er zu künstlich wirken würde und und zu spannungsarm wäre. Zu opulent wären die Bilder, zu sehr würde man dem Film ansehen, dass er beinahe ausschließlich im Studio entstanden wäre. Zeitweise musste man gar fürchten, der Film würde in der Mode tiefere Spuren hinterlassen als in der Filmgeschichte. Immerhin waren kurzzeitig Sonnenbrillen mit blaugetönten Gläsern ziemlich angesagt...
Im Laufe der Jahre wurden die negativen Stimmen jedoch weniger und der Film wird heute insgesamt recht wohlwollend betrachtet.
Ich persönlich habe das Kino seinerzeit - von den beeindruckenden Bildern erschlagen, von der erzählten Geschichte gefesselt - vollkommen begeistert und mit feuchten Augen verlassen. Nun habe ich den Film das erste Mal nach langer Zeit wieder einmal gesehen. Ich hatte beinahe schon vergessen, wie gut er tatsächlich ist - und nach nur wenigen Augenblicken war ich wieder genauso fasziniert wie damals.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD & TON
Das Bild wurde nicht restauriert und für das HD-Medium nicht entsprechend neu aufbereitet. Der Ton wird nur im herkömmlichen Dolby Digital 5.1 dargeboten. Ich persönlich hoffe auf eine Neuveröffentlichung, die dem Film gerecht wird.

EXTRAS
Mehrere Dokumentationen, entfallene Szenen und ein Audiokommentar halten für den interessierten Fan zahlreiche Zusatzinformationen bereit

>>> FAZIT <<<
Wenngleich das Genre des Vampirfilms inzwischen einige interessante und durchaus sehenswerte Variationen erfahren hat, so ist Francis Ford Coppolas DRACULA doch der Vampirfilm, der mich bis heute am meisten begeistert und fasziniert. Auf einzigartige Weise verbindet er den klassischen Horrorfilm mit einem Liebesdrama und versetzt gerade dadurch der aktuellen TWILIGHT-Reihe einen angemessenen Tritt in den Hintern. Unter dem Deckmäntelchen des Vampirfilms werden dort relativ talentfreie Textaufsager dazu missbraucht, im Rahmen einer x-beliebigen Liebesgeschichte zwischen austauschbaren Charakteren eine gesamtes Horror-Subgenre durch den Kakao zu ziehen.
DRACULA mag im Vergleich dazu für manche Zuschauer zu klassisch und für viele zu altmodisch wirken. Er besitzt jedoch eine inhaltliche und inszenatorische Qualität, welche die TWILIGHT-Filme auch in der x-ten Fortsetzung nicht einmal ansatzweise erreichen werden. Den weichgespülten TWILIGHT-Charakteren ziehe ich Coppolas Meisterwerk jederzeit vor. Schade, dass die Blu-Ray diesem Genre-Meilenstein nur bedingt gerecht wird.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich die beste Verfilmung des Stoffes in tollem Steelbook !, 3. November 2008
Nach der bisher einzig erschienenen mittelmäßigen DVD dieses modernen Klassikers kam endlich Abhilfe in Form einer sehr ordentlichen Neuveröffentlichung. Nun gibt es diese Doppel DVD Collectors Edition auch im Steelbook. Der Inhalt bleibt derselbe wie bei der vor knapp einem Jahr erschienenn Edition.

Es war Anfang der 80er Jahre als ich der Faszination der Vampire verfallen bin und der Film hiess Tanz der Vampire und ist bis heute einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Nachdem ich von den Kreaturen der Nacht infiziert war schaute ich mir alles was ich in die Hände bekam und was mit Vampiren zu tun hatte einmal an. Darunter waren die großen Klassiker mit Christopher Lee oder auch Interview mit einem Vampir oder die großartige Dracula Umsetzung von 1979 durch Regisseur John Badham.
In Sachen Dracula Filmen ist meiner Meinung nach Starregisseur Francis Ford Coppola 1992 mit Bram Stokers Dracula der große Wurf gelungen und für mich ist es die bis heute beste Verfilmung.

Zum einen hält sich Coppola sehr eng an die literarische Vorlage und zum anderen liefert er eine Bilderflut die seines gleichen sucht. An alle Kritiker die ständig kritisieren das er zur sehr vom Roman abweicht, die sollen das Buch bitte erst mal lesen und mir dann auch mal sagen was die Dracula Filme mit Christopher Lee mit dem Buch gemein haben. Wobei es in meinen Augen nicht immer so wichtig ist wie eng sich ein Regisseur an die literarische Vorlage hält, den man sollte den Machern immer eine gewisse Freiheit zugestehen.

Coppolas Film strotzt nur so vor großartigen Einfällen. Er schuf eine Bilderflut mit überwältigenden Effekten und dazu kommen schauspielerische Leistungen und eine Besetzung vom Feinsten. Das alles macht aus Bram Stokers Dracula einen der mitreißendsten und extravagantesten Filme überhaupt. Schon alleine die Anfangssequenz ist eine Klasse für sich und deutet an was in den kommenden zwei Stunden folgen wird.

Im Krieg gegen die Türken tritt der rumänische Fürst Dracula dem übermächtigen Gegner entgegen und schafft es diesen zu besiegen. Die Türken setzen dem Fürsten zu indem Sie eine falsche Nachricht von dessen Tod an seine Frau Elisabeta schicken. Diese glaubt der Nachricht und stürzt sich in den Tod. Daraufhin verschwört sich der Fürst mit allen Mächten der Finsternis und lebt als Untoter weiter.
Vierhundert Jahre später macht sich Imobilienmakler Jonathan Harker von London aus auf den Weg nach Trannsylvanien um dort geschäftlich mit einem gewissen Grafen Dracula zusammenzutreffen. Von nun an nimmt eine bekannte Geschichte seinen Lauf und wir bekommen die beste, bildgewaltigste und sinnlichste Draula Verfilmung überhaupt zu sehen.

Die Besetzung ist noch zusätzlich eine Sache für sich, den mit Sir Anthony Hopkins, Keanu Reeves, Winona Ryder, Gary Oldman, Cary Elwes, Sadie Frost und Rockmusiker Tom Waits bietet der Film eine ganze Menge an Topstars mit großen schauspielerischen Fähigkeiten.

Nun gibt es endlich eine würdige Umsetzung des Films auf dem Medium DVD. Für die Medien HD-DVD und BlueRay wurde der Film komplett neu abgetastet und digital aufgepeppt und so gibt es auch eine neue DVD Auflage. Die Farben des Films kommen nun an vielen Stellen des Films noch besser zu Geltung. Teilweise ist das Bild an einzelnen Stellen im Vergleich zur Erstauflage etwas dunkel geraten, was aber nicht weiter schlimm ist, da es an besagten Stellen auch angebracht war. Der Ton liegt nun auch in Deutsch im Dolby Digital 5.1 vor, allerdings handelt es sich dabei nur um ein Upmix der 2.0 Spur was sich auch im Vergleich zur englischen 5.1 Tonspur bemerkbar macht. Die Doku die auf der alten DVD zu finden war wurde komplett gestrichen, aber dafür gibts eine komplette Bonus DVD mit einer Laufzeit von über 100 min. Da gibt es zum einen geschnittene Szenen mit einer Länge von knapp einer halben Stunde, sowie ein Making of mit dem Titel Blut ist Leben. Dazu gibts noch ein paar kleinere Featurettes zum Design, den Effekten und der Ausstattung des Films. Auch ein Audiokommentar von Coppola sowie ein alternatives Ende sind mit dabei.

Schade finde ich das die geschnittenen Szenen die stellenweise gut in den Film gepasst hätten nicht in den Film eingefügt wurden. Hier wäre es natürlich toll gewesen wenn man die Auswahl zwischen zwei Fassungen des Films gehabt hätte.

Alles in allem ist aber dieses Steelbokk sehr ordentlich und entspricht wie schon gesagt zu hundert Prozent der Collectors Edition. Für mich bis heute einer meiner absoluten Lieblingsfilme in einer nun großartigen Umsetzung !
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61 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die für mich beste Dracula Umsetzung nun auch auf DVD fast perfekt umgesetzt !, 15. November 2007
Nach der bisher einzig erschienenen mittelmäßigen DVD dieses modernen Klassikers kommt nun endlich Abhilfe in Form einer sehr ordentlichen Neuveröffentlichung.
Es war Anfang der 80er Jahre als ich der Faszination der Vampire verfallen bin und der Film hiess Tanz der Vampire und ist bis heute einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Nachdem ich von den Kreaturen der Nacht infiziert war schaute ich mir alles was ich in die Hände bekam und was mit Vampiren zu tun hatte einmal an. Darunter waren die großen Klassiker mit Christopher Lee oder auch Interview mit einem Vampir oder die großartige Dracula Umsetzung von 1979 durch Regisseur John Badham.
In Sachen Dracula Filmen ist meiner Meinung nach Starregisseur Francis Ford Coppola 1992 mit Bram Stokers Dracula der große Wurf gelungen und für mich ist es die bis heute beste Verfilmung.

Zum einen hält sich Coppola sehr eng an die literarische Vorlage und zum anderen liefert er eine Bilderflut die seines gleichen sucht. An alle Kritiker die ständig kritisieren das er zur sehr vom Roman abweicht, die sollen das Buch bitte erst mal lesen und mir dann auch mal sagen was die Dracula Filme mit Christopher Lee mit dem Buch gemein haben. Wobei es in meinen Augen nicht immer so wichtig ist wie eng sich ein Regisseur an die literarische Vorlage hält, den man sollte den Machern immer eine gewisse Freiheit zugestehen.

Coppolas Film strotzt nur so vor großartigen Einfällen. Er schuf eine Bilderflut mit überwältigenden Effekten und dazu kommen schauspielerische Leistungen und eine Besetzung vom Feinsten. Das alles macht aus Bram Stokers Dracula einen der mitreißendsten und extravagantesten Filme überhaupt. Schon alleine die Anfangssequenz ist eine Klasse für sich und deutet an was in den kommenden zwei Stunden folgen wird.

Im Krieg gegen die Türken tritt der rumänische Fürst Dracula dem übermächtigen Gegner entgegen und schafft es diesen zu besiegen. Die Türken setzen dem Fürsten zu indem Sie eine falsche Nachricht von dessen Tod an seine Frau Elisabeta schicken. Diese glaubt der Nachricht und stürzt sich in den Tod. Daraufhin verschwört sich der Fürst mit allen Mächten der Finsternis und lebt als Untoter weiter.
Vierhundert Jahre später macht sich Imobilienmakler Jonathan Harker von London aus auf den Weg nach Trannsylvanien um dort geschäftlich mit einem gewissen Grafen Dracula zusammenzutreffen. Von nun an nimmt eine bekannte Geschichte seinen Lauf und wir bekommen die beste, bildgewaltigste und sinnlichste Draula Verfilmung überhaupt zu sehen.

Die Besetzung ist noch zusätzlich eine Sache für sich, den mit Sir Anthony Hopkins, Keanu Reeves, Winona Ryder, Gary Oldman, Cary Elwes, Sadie Frost und Rockmusiker Tom Waits bietet der Film eine ganze Menge an Topstars mit großen schauspielerischen Fähigkeiten.

Nun gibt es endlich eine würdige Umsetzung des Films auf dem Medium DVD. Für die Medien HD-DVD und BlueRay wurde der Film komplett neu abgetastet und digital aufgepeppt und so gibt es auch eine neue DVD Auflage. Die Farben des Films kommen nun an vielen Stellen des Films noch besser zu Geltung. Teilweise ist das Bild an einzelnen Stellen im Vergleich zur Erstauflage etwas dunkel geraten, was aber nicht weiter schlimm ist, da es an besagten Stellen auch angebracht war. Der Ton liegt nun auch in Deutsch im Dolby Digital 5.1 vor, allerdings handelt es sich dabei nur um ein Upmix der 2.0 Spur was sich auch im Vergleich zur englischen 5.1 Tonspur bemerkbar macht. Die Doku die auf der alten DVD zu finden war wurde komplett gestrichen, aber dafür gibts eine komplette Bonus DVD mit einer Laufzeit von über 100 min. Da gibt es zum einen geschnittene Szenen mit einer Länge von knapp einer halben Stunde, sowie ein Making of mit dem Titel Blut ist Leben. Dazu gibts noch ein paar kleinere Featurettes zum Design, den Effekten und der Ausstattung des Films. Auch ein Audiokommentar von Coppola sowie ein alternatives Ende sind mit dabei. Schade finde ich das die geschnittenen Szenen die stellenweise gut in den Film gepasst hätten nicht in den Film eingefügt wurden. Hier wäre es natürlich toll gewesen wenn man die Auswahl zwischen zwei Fassungen des Films gehabt hätte.

Alles in allem ist aber diese Collectors Edition nun eine würdige Umsetzung dieses Klassikers auf DVD. Vom Cover, über die Bild- und Tonqualität bis hin zum sehr ordentlichen Bonusmaterial, hier passt fast alles perfekt. Für mich bis heute einer meiner absoluten Lieblingsfilme in einer nun großartigen Umsetzung !
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an ein Medium, 6. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bram Stoker's Dracula (DVD)
Im Gegensatz zu Büchern, die darauf "spezialisiert" sind, ihrem Publikum die inneren Zustände von Charakteren näher zu bringen, ist Film ein schwerpunktmäßig visuelles Medium, das auf dargestellte Aktion und bildliche Symbolik als Stilmittel setzt. Diese Unvereinbarkeit der Ansätze mag einer der Hauptgründe sein, warum filmische Buchumsetzungen ihr Publikum oftmals enttäuschen.
Bram Stoker's Dracula ist einer der wenigen Filme, die "ganz Film" sind und ihrer literarischen Vorlage trotzdem gerecht werden. Dies liegt zum einen am gewählten Thema. Dracula ist selbst Menschen ein Begriff, die das Buch nie gelesen haben. Der klassische Stoff, der bereits oft in verschiedenen Medien interpretiert wurde, ist so etabliert, dass er zwar ein einzigartiges Werk darstellt, aber aufgrund seines allgemeinen Bekanntheitsgrads nicht so fest an die Konventionen seiner Buchform gebunden ist, dass ein Ausbruch aus ihnen zwangsläufig störend auffällt.
Bram Stoker's (bzw. Francis Ford Coppolas) Dracula ist ein bildgewaltiges Epos um Schuld und Unschuld, Liebe und Hass, Verführung, Sturz und Sühne. Der Film schafft es, ein opulentes, vor Farbsymbolik strotzendes und atmosphärisch extrem dichtes Werk zu sein. Gleichteitig ist er auch eine Liebeserklärung an das Medium Film, mit dem das Draculathema seit dem frühen 20. Jahrhundert untrennbar verbunden ist. Antiquiert wirkende Kompositionsmittel wie Irisblenden, monochromatische Farbgebung oder das transparente Einblenden unheilvoller Augen und Gesichter in Szenen muten wie eine Erinnerung an die ersten Horrorfilme an, die mit einfachsten Aufnahmetechniken ihre Atmosphäre erzeugten. Selbst der giftgrüne Nebel, in den sich dieser Dracula der 90er verwandelt und der Erinnerungen an das Trashfilmimage späterer Genrevertreter weckt, verbindet sich mit den herrlichen Kulissen der bedrückend leblos wirkenden Studioaufnahmen und Aufsehen erregenden Makeup-Effekten.
Inhaltlich ist Bram Stoker's Dracula auf verstörende Weise erotisch, verrucht und abstoßend, aber niemals vulgär oder auf reine Effektheischerei ausgelegt wie die vielen Filme des Splattergenres, das dem klassischen Horrorfilm entwuchs. Tatsächlich sind die Hauptfiguren und "Helden" dieser Interpretation der Geschichte Mina Harker und ihr Geliebter Dracula, die sich gegenseitig in einem Sog aus urtümlicher Leidenschaft verlieren und die Kraft aufbringen müssen, sich aus diesem zu befreien. Nur so können beide dem Fluch entrinnen, der Dracula seit Jahrhunderten quält.
Unterstützt werden Gary Oldman in der Rolle des Dracula und Winona Ryder als Mina Harker von einer Riege köstlich überzogen aufspielender Charakterdarsteller, allen voran Anthony Hopkins als Vampirjäger Abraham van Helsing, der gleichzeitig väterlicher Freund, verschrobenes und weltfremdes Genie und besessener Kreuzzügler gegen das Böse ist. Selbst farb- und charmlose Charaktere wie Keanu Reeves Jonathan Harker fügen sich in das Gesamtensemble ein.

Mal erstickend und klaustrophobisch, dann wieder blutig und fiebrig leidenschaftlich, aber auch auf charmante Weise ironisch, altmodisch und voller bewusst theatralischer Effekte ist Bram Stoker's Dracula ein Genuss für Freunde des stilvollen Horrors.
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdige Umsetzung, 11. Dezember 2007
Eigentlich würde mich die Liebesgeschichte in diesem Film gar nicht stören, stünde nicht "Bram Stokers" über dem Titel. Ich habe den Roman, weil er mir so gut gefällt, schon 3 mal gelesen und kann so noch besser zwischen Buch und Film vergleichen. Ich mache es kurz: Im Buch reist Jonathan Harker zum Grafen Dracula, um Geschäfte abzuwickeln. Der Graf ist sehr freundlich, erst nach und nach zeigt sich, dass Dracula es nicht gut mit seinem Gast meint. Das ist sehr spannend zu lesen, doch im Film hat Harker keine zwei Minuten, nachdem er vom Grafen begrüßt wurde, ein Schwert an seinem Hals. Dracula reist also nach London, beißt Lucy, was wiederum ihre Verehrer und in weiterer Folge Van Helsing und später den aus dem Schloss entflohenen Harker auf den Plan ruft, und macht sie zur Vampirin, die von den Männern unschädlich gemacht wird. Anfangs sind Lucys Verehrer skeptisch gegenüber Van Helsing Vampirgeschichten, doch dann halten sie alle zusammen, gehen strategisch vor und gemeinsam mit Mina bekämpfen sie in einer pausenlosen Kette von Erfolgen und Rückschlägen den Grafen. Keine Spur von einer Liebesgeschichte! Mina wird im Buch auch gebissen, allerdings in böser Absicht und ohne "Ich will sehen was du siehst bla bla bla" Gesülze, weil sie gemeinsam mit den anderen den Grafen zu bekämpfen sucht. Und Lucy ist eine richtig nette, sympatische junge Frau, um die es sehr schade ist, wenn sie stirbt, und keine nervige Nebenfigur, deren einzige Gesprächsthemen das Heiraten, Männer und zotige Witze sind, und sonst eigentlich nichts andere macht, als sich in einem Bett zu räkeln, herumzustöhnen und geschätzte 795 mal ihre Brüste herzuzeigen. Das ist freilich hübsch anzusehen, kommt im Buch aber in KEINSTER Weise so oder so ähnlich vor. Diese Liste könnte man sehr lange fortsetzen, ich wollte damit nur denen, die das Buch noch nicht kennen nur zeigen, dass die Romanvorlage kein spätromantischer Softporno, sondern eine spannende Erzählung über eine Gruppe von Leuten, die Freunde werden und zusammen den Grafen besiegen, ist. Natürlich versprüht die Szene mit den drei Vampirfrauen auch im Roman einen Hauch von Erotik, doch anders als im Film, wo das ganze zu einer choreografierten Orgie verkommt, erscheint Dracula sofort und beendet das. Ansonsten weiss ich nicht, was daran erotisch sein soll, wenn man die Briefe (das ganze Buch ist eine einzige Folge von Tagebucheinträgen und Briefen) der Männer liest, wann der nächste Zug kommt, um nach Amsterdam zu fahren, oder wie man es geschickt anstellen kann, in eines der Häuser der Titelfigur einzubrechen, ohne Aufsehen zu erregen.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass Dracula in einer Zeit lebt, in die er Zeitgeschichtlich nicht hingehört. Hier trifft ein "Vertreter" der alten Zeit, Dracula, auf "Vertreter" der neuen Zeit, die Männer und Mina, wenn der Graf etwa die Wachswalzen des Phonografen von Dr. Seward (im Buch!) verbrennt. Das kommt mir im Film ein wenig zu kurz, das einzige, was in diese Richtung geht, ist Draculas Satz im Kino "Erstaunlich: Der Wissenschaft sind keine Grenzen gesetzt!" Das war es.
Aber zweifellos ist dieser Film bildgewaltig, farbenprächtig und athmosphärisch, hat gelungene Kostüme und Make up vorzuweisen (besonders der überragende Entwurf des Fledermaus-Draculas, unter dem man Gary Oldman überhaupt nicht mehr erkennt), und glänzt durch eine hervorragende Kameraarbeit. Coppola selbst bezeichnet den Film als "erotischen Alptraum", also lag ihm oder vielmehr dem Drehbuchschreiber gar nicht viel daran, sich möglichst ans Buch zu halten, Bram Stoker hin oder her.

Das Bild wurde in den Farben und dem Kontrast gegenüber der Erstauflage in mehreren Szenen verändert. Coppola meint, der Film sähe nun so aus wie er aussehen muss. Fest steht, dass das Bild der Collector's Edition um einiges sauberer und frischer ausfällt, es wirkt natürlicher. Auch die Farben wirken nun kräftiger. Manche regen sich auch auf, weil das Bild in manchen Szenen deutlich dunkler ist als in der Erstauflage, aber im Kontext des Films betrachtet finde ich passt es ganz gut. Bei Nacht ist es einfach finster, während man in der alten DVD im Vergleich oft das Gefühl hat, dass es zu hell ist für eine Nachtszene.
Beim Sound sollte man nicht zuviel erwarten: Es wurde kein echter 5.1 Sound gemixt, sondern lediglich von 2.0 Stereo upgemixt. Auf den hinteren Lautsprechern tut sich so gut wie gar nichts, und die Spur ist insgesamt weniger wuchtig und dynamisch als der Originalton, den ich sowieso vorziehe, denn hier klingen Engländer wie Engländer, Van Helsing wie ein Holländer und Dracula wie ein Rumäne, während in der deutschen Fassung alle gleich reden, und der Sound klingt dynamischer, und hat auch mehrere gut plazierte Effekte zu bieten.
Ein Highlight sind aber die Extras!
Einerseits gibt es den Audiokommentar vom Regisseur, der deutsch untertitelt ist, ein wenig zäh eingesprochen, aber trotzdem informativ. Und dann erst die zweite DVD: Das fängt an mit entfallenden Szenen, die zusammen über eine halbe Stunde laufen (einschließlich einer äußerst unappetitlichen Sterbeszene von Renfield (Tom Waits), und einem alternativen Ende). Die Dokumentationen hat Sony gänzlich neu zusammengestellt für diese Edition. Die alte Doku ist zwar nicht oben, aber das ist nicht weiter schlimm, denn diese hier ist eindeutig besser. Man bekommt einen Einblick in die Dreharbeiten, sieht Gary Oldman in der Maske sitzen, oder sich mit Coppola am Set streiten, und erhält einen Einblick in die Arbeitsweise des Regisseurs. Sehr amüsant zu sehen, wie Oldman die Regieanweisung "Blood!" als "Cut!" missversteht und aufhört zu spielen und somit die Szene schmeißt :-) Besonders gefallen hat mir auch die Doku über die visuellen Effekte, in der viele Tricks so detailliert verraten werden, und wenn man noch immer nichts versteht, dann bekommt man sogar eine Computeranimation gezeigt, die verrät, wie etwas gemacht wurde. Interessant auch der Einsatz einer originalen Pathé Kamera aus der Stummfilmzeit für die Stadtszenen in denen Dracula nach Mina sucht; man sieht, wie damit gearbeitet wurde. Es gibt noch einen Haufen andere Extras, aber über die schreibe ich jetzt nicht, das wichtigste wollte ich erwähnen. Ansonsten ist noch der Kinotrailer und ein Teaser zum Film zu finden, ebenso zum Film "Hostel" und "Hollow Man".

Einen Stern Abzug gibt es aber, weil die Halterungen für die DVDs selber Müll sind - die Scheiben sitzen ganz locker, und so kommt es leider vor, dass einem beim Öffnen der Hülle die Silberlinge entgegenfliegen, was natürlich auch zu zerkratzten DVDs führen kann. Das ist sehr ärgerlich!

Fazit: Für Fans wird sich diese Edition im Hochglanz-Prägedruckschuber garantiert lohnen!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film, an den ich mein Herz verlor!, 9. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Bram Stoker's Dracula (DVD)
Natürlich sind Max Schreck und Klaus Kinski nach wie vor ungeschlagen bez. des Gruselfaktors... und doch: Dieser Film ist innovativ in der Darstellung des Vampirs Dracula. Coppola stellt den Grafen nicht nur als Monster dar, sondern lässt ihn gleichzeitig als buchstäblich verlorene Seele erscheinen, zerrissen und getrieben von sehr menschlichen Motiven. Im Grunde ist es eine der schönsten, unheimlichsten und traurigsten Liebesgeschichten, die ich bis dato gesehen habe (keine Angst, es fließt trotzdem reichlich Blut und genug dunkle Wesen treiben ihr Unwesen). Sehr ansprechend fand ich die Tatsache, dass die Geschichte einen Hintergrund erhält, d.h. der Zuschauer erlebt die Erschaffung von Dracula mit (dessen Mythos auf der historischen Person des Vlad Tepes beruht)und erlangt dadurch auch gleichzeitig Einblicke in dessen Motive. Das ist etwas, das mir bei allen anderen Verfilmungen fehlte. Diese hält sich bis kurz vor Schluss eng an die Romanvorlage (was gut für den Schluss ist!), fängt sogar die unterschiedlichen Sichtweisen durch einen übertragenen Tagebuchstil ein, ohne dabei langweilig zu werden.
Hochachtung gebührt dem Ensemble, v.a. dem Darsteller des Grafen, Gary Oldman. Tom Waits als verrückter Renfield ist großartig und natürlich Anthony Hopkins als van Helsing. Die Schnitte sind atemberaubend, der Soundtrack sehr atmosphärisch und die Bilder ein Traum.
Die Ausstattung der DVD ist in Ordnung, v.a. das Making Of kann ich nur jedem ans Herz legen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe Ozeane der Zeit Überwunden, um Dich zu finden, 6. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Bram Stoker's Dracula (DVD)
Dracula ist keine Horror-Geschichte per se, sondern eine zutiefst tragische und sinnliche Love-Story. Hier wird die Geschichte einer Liebe erzählt, die so tragisch endet, daß selbst die Grenzen der Zeit nicht endgültig genug sein konnten, der Liebe eine neue Chance zu geben.

Mit Ausnahme des unglaublich bildgewaltigen und aufwühlenden Prologs, in dem erstmalig die Ursache für Draculas dämonisches Dasein als Untoter begründet wird, ist dies die werkgetreueste Verfilmung des Originalromans des irischen Theater-Autors Abraham "Bram" Stoker aus dem späten 19. Jahrhundert. Ja sogar die Erzählweise des Zietierens der Tagebücher, Reiseberichte und Protokolle der Hauptakteure wird hier aufgegriffen und originell verbildlicht.

Hier treffen zwei Epochen aufeinander, die opulente Geschichte des Konfliktes der Kulturen im Osten im 15. Jahrhundert und die Dekadenz und der Fortschritt des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Beide Ebenen wurden mit einer hingebungsvollen Liebe zum Detail (Oscars für Kostüme und Ausstattung) zum Leben erweckt.

Hinzu kommt das raffinierte Spiel mit Licht und Schatten, unverkennbare Remineszenz an Murnaus "Nosferatu", der ersten Vampir-Verfilming überhaupt aus der Stummfilm-Ära.

Die Darsteller (allen voran der dämonisch-leidenschaftliche Gary Oldman und der besessene Anthony Hopkins) flößen den in der literarischen Vorlage eher blassen Figuren Leben ein (man beachte die dekadent verruchte Lucy alias Sadie Frost).

Und wenngleich der Film mit einigen saftigen Szenen aufwartet, so sind die blutrünstigen Einstellungen nie für den Selbstzweck, sondern dienen der Story mit ihrem tragischen Leitfaden der alles überwindenden Liebe, es handelt sich eher um eine Art "ästhetischen Horror". Und wer sich von diversen anderen bluttriefenden Streifen schon abgestumpft wähnt, dem treibt die aufwühlende Musik von Wojciech Kilar den Puls auf Hochtouren. Im Abspann umschmeichelt der "Lovesong for a Vampire" von Annie Lennox die gepeinigte Seele.

Dieser Film ist für Liebhaber von Horror und Tragödie, Erotik, Kostüm- und Monumentalfilm gleichermaßen ein Muß.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf seine Art perfekt, 14. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Bram Stoker's Dracula (DVD)
Erst einmal möchte ich anmerken dass diejenigen die hier die Treue zur literarischen Vorlage Preisen, diese offensichtlich nie gelesen haben. Ich kann mich noch sehr gut an das Buch erinnern - vor allem weil es sich damals für meine Begriffe zäh las, ich hasse nämlich Briefromane - und dieser Film hat wenig damit zu tun.
ABER: Es ist eine grossartig erzählte Geschichte, opulent ausgestattet und optisch perfekt in Szene gesetzt, voller liebevoller kleiner Details und Symbolismus (z.B. das Eigenleben von Draculas's Schatten, oder wie die Blumen welken als er - der Schatten - über sie streift).
Sicher einer der Top Filme in diesem Genre, zusammen mit Lugosi, den ersten drei Lee Filmen, und einigen anderen wenigen, allerdings weniger revolutionär als manche glauben: Der gleiche Ansatz - Liebesgeschichte mit Traum- bzw. Alptraumhaften Bildern - wurde schon einmal gewählt, in 'Dracula 79' mit Frank Langella in der Titelrolle sowie Donald Pleasance und Lawrence Olivier. Leider war zu jener Zeit das Publikum für diese neuartige Erzählweise noch nicht reif, und der Film wurde ein gigantischer Flop. Es wäre an der Zeit, dieses verkannte Juwel auch auf DVD zu veröffentlichen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet!!, 30. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Bram Stoker's Dracula (DVD)
Bram Stoker's weltberühmte Romanvorlage von 1897, welche damals im prüden, viktorianischen England einem Skandal gleichkam, dient diesem Film bis in viele Details als Vorlage. Tod und Erotik waren in diesen Zeiten gesellschaftliche Tabus. Stoker verwebte diese Themen mit altem Volksaberglauben (Vampirismus, Wiedergänger) und dem rumänischen Fürsten Vlad Dracul, einer mittelalterlichen historischen Figur, die auch als Vlad Tepes ("Vlad, der Pfähler") in die Geschichtsbücher einging.

Coppolas Adaption bettet die Geschichte in traumartige, farbintensive Bilder in denen unzählige Details verborgen sind, die oft erst nach wiederholtem Betrachten sichtbar werden.

Was den Film jedoch darüber hinaus auszeichnet, sind die grossartigen Schauspieler. Man merkt wirklich, dass - besonders Winona Ryder und Gary Oldman - ihre Rollen mit purer Leidenschaft und Hingabe ausfüllen. Die romantisch-tragische Liebe zwischen Dracula und Mina, der in ihr seine vergangene grosse Liebe Elisabetha wiedererkennt, ist der rote Leitfaden des Films. Selbst die Nebendarsteller sind umwerfend inszeniert: Lucy Westenra - "The Devil's concubine" - oder auch der "durchgeknallte" Renfield in seiner Gummizelle, übrigens gespielt von Tom Waits).

Obwohl die deutsche Synchronfassung als ziemlich gelungen bezeichnet werden darf, übertrifft die englische Originalfassung diese dennoch: der Film wirkt hier noch intensiver und gefühlvoller.

Der Soundtrack von Wojiech Kilar ist nicht minder fantastisch und gibt den Bildern eine noch intensiviere Wirkung.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie diese Dracula-Romanverfilmung übertroffen werden könnte...
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52 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine eigene deutsche Bearbeitung, 28. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Bram Stoker's Dracula [Blu-ray] (Blu-ray)
Nun ist es raus. Sony aka. Columbia TriStar hat zugegeben das US-Master 1:1 übernommen zu haben. Das ist schlecht, denn die Ausgabe hatte ich schon und die ist richtig mies (da stehe ich nicht alleine da - mal in den US-Foren nachsehen). Wenig echte Schärfe und in den Dunkelszenen ein kaum vorhandener Kontrast. Die Farben wirken nicht so gepfeffert wie im Kino und es rauscht an allen Ecken und Kanten. Wer die Blu Ray austesten kann, bevor er teures Geld investiert, der sollte sich per Kapitelsprung mal die Kutschenfahrt im Finale ansehen: ein Zitterbild mit Rauschen im Schneegestöber und keine Details sichtbar. Darauf kann man wirklich verzichten, kein Wunder, daß Amazon das Teil zu den 3 für 60,- Euro Angeboten gehievt hat - und das bevor die Ausgabe überhaupt lieferbar ist. Besorgen sollte man sich die spartanisch ausgestattete Erstpressung der DVD von Columbia TriStar. Die hat auch Schärfenachteile, ist aber sowohl in Farbe und Kontrast weitaus besser.
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Bram Stoker's Dracula
Bram Stoker's Dracula von Francis Ford Coppola
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