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4.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität
Ich bin echt begeistert. Lange hatte ich überlegt, ob ich mir überhaupt so eine Kamera zulegen soll und nun habe ich sie.
Ich nutzte sie zum Beispiel um sie an meinem Hund zu befestigen. So habe ich die Möglichkeit meinen Kunden das Hundetraining aus der Sicht des Hundes zu zeigen.

Da ein Hund natürlich sehr viel rennt und somit die...
Vor 2 Monaten von Samis Hundeschule veröffentlicht

versus
51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erster Eindruck/Kurztest
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 0:42 Minuten
Text zum Video ganz unten

Das Teil macht einen wertigen Eindruck, mit 175g inkl. Akku + ca. 74/75 g bei der mitgelieferten Halterung aber nicht gerade ein Leichtgewicht. Wenn man das Teil seitlich am Helm befestigt, muss man wohl ein Gegengewicht auf die andere Seite hängen, um nicht einen Knick im Hals zu bekommen...
Vor 5 Monaten von rabbit veröffentlicht


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51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erster Eindruck/Kurztest, 3. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Länge:: 0:42 Minuten

Text zum Video ganz unten

Das Teil macht einen wertigen Eindruck, mit 175g inkl. Akku + ca. 74/75 g bei der mitgelieferten Halterung aber nicht gerade ein Leichtgewicht. Wenn man das Teil seitlich am Helm befestigt, muss man wohl ein Gegengewicht auf die andere Seite hängen, um nicht einen Knick im Hals zu bekommen.

Erinnert von der Aufmachung/Größe an einen etrex. Die Linse steht vorne ziemlich frei und ungeschützt im Raum, da könnte ein Verkratzen vorprogrammiert sein. Sie ist mit 4 Schrauben befestigt, also austauschbar und man kann sie als (Austausch-) Zubehör erwerben. Hat Garmin wohl auch gemerkt und die dann gleich als Zubehör angeboten. Ich würde also jedem schon beim Transport eine Schutztasche empfehlen. Warum hat Garmin nicht gleich eine Gummischutzkappe mitgeliefert? Ein Schelm...Gibt es aber beides nicht bei garmin im Angebot.

Beim Verschlussdeckel das Akkufaches konnten die sich wohl mal wieder nicht bei dem "Druckausgleichsloch" entscheiden. Ist vorhanden, aber von innen (leicht schlampig) mit einem Kleber/Harz abgedichtet worden. Der Akku sitzt nach dem Einsetzen ziemlich stramm drinnen, ohne spitzes Hilfsmittel bekommt man den nicht heraus. Die Micro SD ist unter dem Akku (bis 64 GB- für ruckelfreie Bilder wird class 10 empfohlen). Bei der bei mir (nicht serienmäßig mitgelieferten) eingelegten 32 GB microSD class 10 bekomme ich bei 1080p eine Aufnahmekapazität von 3hr 26 min angezeigt.

Die Akkulaufzeit gibt Garmin ja mit 3 Stunden an. Habe heute mal die Kamera mit 100% geladenem Akku mit 1080p im ultra-zoom Modus mit Bildstabilisator und Verzerrungskorrektur auf "an" bis zum Abschalten durchlaufen lassen: die Laufzeit betrug hier 1:47:17. Der Akku wurde aber erst einmal voll aufgeladen, da könnte also noch Kapazität enthalten sein. Nachtrag: mit dem dann schon mehrfach aufgeladenem Akku kam ich mit dieser Einstellung jetzt auf 2:20:03.

Da Frage ich mich, was bei der VirbElite herauskommt, wenn man da noch GPS an hat, den Track aufzeichnet und externe ANT+Sensoren gekoppelt sind????

Was mir auffiel, da ich die Virb ja durchlaufen ließ: es war nicht ein Video abgespeichert, sondern 5- nach jeweils 23:56 Minuten/3,41 GB wird anscheinend automatisch eine neue Datei angelegt (was an der Fat32 Formatierung der microSD liegen dürfte).

Was mir weiter etwas unangenehm aufgefallen ist, die Kamera ist relativ warm geworden. (Nachtrag: hat sich bei weiteren Test mit der Erwärmung nicht so wiederholt)

Die Bedienung über die 4 rechts angebrachten Tasten ist easy, die Menüführung erschließt sich einem nach kurzer Zeit. Lediglich für die unterschiedlichen Videomodi/Sichtfeld-einstellungen (was ist für was...), musste ich das (wie immer) knappe Handbuch verwenden. Schön ist der links angebrachte, extra große Schieberegler, mit dem man die Kamera, auch wenn sie komplett ausgeschaltet ist, sofort mit dem jeweils voreingestellten Aufnahmemodus, auch mit dicken (Winter-) Handschuhen, in den Aufnahmemodus schicken kann.

Das Koppeln der Fenix/des Oregon 550t (jeweils mit der aktuellsten FW) zur Nutzung als Fernbedienung (Start/Stop der Aufnahme; Foto schießen) klappt auch einwandfrei. Bei der Fenix würde ich mir wünschen, dass Garmin noch für die Hot Keys der Fenix ermöglicht, das man mit ihnen direkt durch einen Knopfdruck die Aufnahme auch Starten/Stoppen kann, ohne sich dafür durchs Menü zu hangeln. Ich konnte übrigens auch meine Fenix+Oregon gleichzeitig mit der Virb koppeln.

Da ich keine Fahrrad-/PKW-Halterung für die Virb habe, musste ich etwas improvisieren. Die Aufnahmen sind eigentlich ganz gut geworden, ich finde die Farben ein wenig blass, könnten/sollten kräftiger sein, da kann man an der Virb leider nichts einstellen. Aufnahmen stelle ich hier oder anderswo keine rein, auf YouTube gibt es welche, da sieht man das mit der "Blässe" auch m. E. (kann natürlich auch subjektiv sein). Muss ich aber noch weiter beobachten.

Da die Virb im Gegensatz zur VirbElite kein GPS/Höhenmesser/Trackaufzeichnung hat, habe ich mit meiner Fenix einen Track aufgenommen, den ich dann in VirbEdit mit dem Video zusammengeführt habe. Ant+ hat die Virb nur kastriert: nur als Fernbedienung- also keine Ant+ Sensoren wie HR/Tempe etc. direkt mit/über die Virb.

Der Bildstabilisator steht ausschließlich im Ultra Zoom Modus ("...nimmt einen sehr fokussierten Bereich auf. Verwenden Sie diesen Modus für Teleaufnahmen oder in abgeschlossenen oder bedeckten Umgebungen" lt. Handbuch) zur Verfügung.

Die mitgelieferte Halterung mit einer leicht gebogenen Grundplatte und einer glatten Grundplatte, sind mit abziehbarer Klebefläche versehen, um die Grundplatte ggf. am Helm oder Armaturenbrett oder Ähnlichem zu befestigen. Halterungen für Fahrrad etc. etc. gibt es als kostenpflichtiges Zubehör.

Das PC Bearbeitungsprogramm Virb Edit gibt es kostenlos bei Garmin zum Download. Ein Handbuch gibt es nicht dazu- nur ein kurzes (englisches) (Werb-) Video. Die Virb wird nach dem Programmstart schnell erkannt. Ich habe die vorher aufgenommen Videos runtergeladen und den jeweiligen, mit der Fenix aufgenommen Track, hinzugefügt.

Man kann dann bisher Geschwindigkeit/Höhe/HR einblenden (nur ggf. zusammen, nicht einzeln), bei einem späteren VirbEdit Update soll noch die Temperatur (TempeSensor) hinzukommen. Bild und Geschwindigkeits- daten waren, obwohl beides zeitgleich gestartet/aufgenommen wurde, anfänglich nicht ganz synchron (stand mit 21 km/h an der roten Ampel), das kann man aber noch etwas anpassen mit dem Progi. Mit ein wenig Herumprobieren ging es aber relativ leicht von der Hand. Was mir aufgefallen ist, VirbEdit braucht schon einige Zeit, um die Aufnahmen von der Virb zu importieren. Mein 1:47:17 Video brauchte wohl hochgerechnet > 1 Stunde- da es nicht wichtiges war, habe ich es abgebrochen.

Schön wäre es auch, wenn man die Videos in VirbEdit auch mit einblendbaren eigenen Texten versehen könnte.

So, das waren meine ersten Eindrücke zur Virb/VirbEdit.

Nachtrag: mit einem 3 Monate alten, voll im Saft stehenden Akku eines Freundes bin ich mit 1080p/Breit/Kameralicht "aus" immerhin auf 2:20:04 gekommen. Aber doch noch einiges von den von Garmin avisierten 3 Stunden entfernt. Garmin, wie macht ihr das mit den 3 Stunden? Im Labor/am Schreibtisch theoretisch hochgerechnet? Leider sind momentan in Foren etc. noch keine Erfahrungswerte anderer zur Akkulaufzeit zu finden (Stand 05.11.2013). Wird sich demnächst aber sicherlich ändern. Ich bin gespannnt.

Nachtrag: die nächsten beiden Versuche kamen auf 2:17:15 und 2:17:45.
Nachtrag: meine Virb hat sich jetzt auf 2:26 eingependelt (mit 2 Akkus getestet); aber keine Chance auf mehr bei 1080p.

Nachtrag: Die Virb lässt sich ggf. auch mit einem externen Akkupack (mit meinen justmobile 4400mAh ausprobiert) betreiben, wobei da Outdoor natürlich ggf. wetterungs-/anwendungsbedingt darauf zu achten ist, dass dann keine Feuchtigkeit eindringt. Im Pkw etc. kann die Virb ggf. auch über einen entsprechenden Adapter via. Strom-/Ziganzünderbuchse über das Bordnetz betrieben werden.

Das Display der Virb ist nicht beleuchtet, man kann auch keine Beleuchtung zuschalten. Wenn man jetzt mal bei unzureichendem Licht eine Einstellung im Menue ändern will, muss man eine externe Lichtquelle nutzen (Zimmer-/Taschenlampe) oder warten, bis es draußen hell genug geworden ist (steht so ähnlich auch im Handbuch). Bei ausreichender Beleuchtung/im Sonnenlicht ist es gut ablsebar - bei unzureichender Beleuchtung/Sonnenschein nicht wirklich gut; aber die Ablesbarkeit von gemachten Aufnahmen/Fotos auf dem Display ist qualitativ schlecht und Werbefotos davon sind 100%ig nachbearbeitet und endsprechen nicht der Realität.

Zum Sichtfeld macht Garmin keine Angaben, webBikeWorld hat durch Tests folgendes ermittelt, die Werte kann man erst einmal als Anhaltspunkt nehmen:

Weitwinkel: 150 Grad
Zoom 1: 110 Grad
Zoom 2: 100 Grad
Ultra Zoom: 90 Grad

Die aktuellste, über den Webupdater downloadbare FW für die Virb ist die 2.40 - auf meinem Leihgerät ist bereits die 2.60 installiert. Keine Ahnung was da geändert wurde- ist ja auch bei anderen Geräten von Garmin oft so, dass auf neueren Geräte eine aktueller FW ist, die dann ggf. später in künftige FW Updates eingebaut wird.

Das PC Bearbeitungsprogramm virb edit verlangt mindestenss nach dem Win 7 Betriebssystem, mit XP geht also gar nichts. Gibt es auch für Mac, aber keine Ahnung, aber welcher Mac Version das da läuft.

Wer das Microfon bei der Virb sucht (im Handbuch wurde ich nicht fündig): es befindet sich am hinteren Ende der Virb unten links (kleines Loch) - siehe eingestelltes Foto. Ist die Virb im Halter montiert (da ist auch ein kleines Loch drinnen), muss sich der Ton zusätzlich durch diesen ca. 6mm tiefen Tunnel seinen Weg bahnen.

Die offiziell in der Anzeige dargestellten (Werbe-) Fotos zeigen übrigens teilweise Funktionen der Virb elite (Sat Symbol, BMP Darstellung), die Virb hat diese Funktionen ja nicht.

Wer die Virb z. B. am MTB mit der Fahrradhalterung am Lenker montiert, wird bei etwas ruppiger Strecke schnell feststellen, das die Bilder doch etwas verwackeln (der Bildstabilisator arbeitet ja sowieso nur in der ultrazoom Einstellung), da das MTB die Schläge der Strecke (trotz Federung) ja ordentlich an den Lenker/Halterung, somit die Virb abgibt. Man sollte darüber nachdenken, die Virb z. B. am Helm (wenn man denn einen trägt) zu montieren (sieht zwar irgendwie blöd aus), aber der Körper absorbiert die Strecke besser als die Virb am Lenker montiert.

Nachtrag 17.12.2013
Mit der Bildqualität bin ich inzwischen nach intensiverem Testen nicht mehr ganz zufrieden, bei zügiger Fahrt mit dem MTB/Fahrrad, sehen die "Seitenränder" doch teilweise etwas unscharf aus und bei Übergängen Licht/Schatten könnte es auch besser sein. Aus diesem Grund gehe ich einen Stern runter auf 3 Sterne, vielleicht bessert Garmin da ja noch per FW Update nach (dann gehe ich ggf. wieder rauf). Ich kann aber mangels Kenntnis nicht beurteilen, ob andere Cams das besser machen.

Nachtrag 21.12.2013
warum das Display nicht abschaltbar ist, verwundert mich immer mehr. A) könnte man dadurch die Akkulaufzeit noch verlängern und b) wenn man die Cam am Helm montiert hat, kann man da sowieso nicht drauf schauen; bei anderen Anwendungen dürfte dies ebenfalls so sein. Wer an einem guten und ausführlichem Testbericht (allerdings in englisch) interessiert ist, sollte mal auf die website von "dc rainmaker" gehen- ausführlich und lesenswert. Er kommt übrigens auch nicht an die 3 Stunden Akkulaufzeit ran, langsam kristalisiert sich raus, dass dies eher ein theoretischer Wert ist, den Garmin hier bewirbt.

Inzwischen gibt es die FW Version 3.10.

Nachtrag 22.12.2013
Qualität Sound
Die "Qualität" der Soundaufnahmen über das interne Microfone würde ich als schlecht (besonders bei Outdoor) beurteilen. Bei Youtube gibt es ein Video zur "Soundqualität"; einfach dort mal Virb Microphone eingeben.

Da nützt dann auch besonders Outdoor kein externes Microfone, a) wg. mangelnder Befestigungsmöglichkeit b) wg. Wegfall der Wetterfestigkeit. Wieso das verbaute Mikro hinten an der Cam verbaut ist, erschliesst sich mir auch nicht so ganz- vielleicht wollte man so von vornherein die Windgeräusche minimieren (?)...

Hier mal meine bei FW 3.10 getroffene Bewertung der Virb (Stand 23.12.2013):

+ Hardware (gut verarbeitet, wetterfest)
+ Akkulaufzeit (2,5 Std. obwohl 3 Std. beworben werden)
+ umfangreiches Zubehör (Halter etc.)
+ über kompatible Geräte (Fenix/Oregon etc.) fernbedienbar (Aufnahme Start/Stop/Foto)
+ Tracks von Fenix mit Höhendaten, Geschwindigkeit etc. lassen sich mit aufgenommenem Video via Virb Edit "paaren"
+ Straßenpreis (ca. 220 €)

o PC Bearbeitungsprogramm Virb Edit (nur für Mac und Windows ab Win 7 – zwar laufende Aktualisierungen, allerdings im laufenden Betrieb)
o Handbuch zur Virb ok (es gibt schlimmere von Garmin)
o Gewicht (was sicherlich der robusten Hardware und dem starken Akku geschuldet ist)

- Aufnahmequalität (würde ich nur als befriedigend bezeichnen, da es sich hier aber um eine Cam handelt und das ihr Aufgabengebiet ist, gibt es ein - statt eines o)
- Soundqualität ist nicht besonders
-Display nicht abschaltbar während der Aufnahme/nicht beleuchtbar, Filme/Fotos nicht gut erkennbar- in Werbeaufnahmen sind die Darstellungen auf dem Display (Fotos; Filmbild) 100%ig nachbearbeitet, vor allem in Bezug auf Farbintensität
-Handbuch zu Virb Edit gibt es nicht (?)
-Bildstabilisator nur im Ultrazoom zuschaltbar (nicht im zoom1/zoom2)

Würde ich sie mir nochmals kaufen? Kann ich momentan ehrlich gesagt weder mit ja noch mit nein beantworten. Auf Grund der derzeitigen Aufnahmequalität (hoffe noch auf Änderungen per FW Update) und der miesen Soundqualität tendiere ich eher zu einem "nein"...

Nachtrag 25.01.14

Wer sich fragt, wie/ob man mit der Virb tatsächlich 3 Stunden Akkulaufzeit schaffen soll/kann; hier die Antwort von Garmin:

Frage:
wie schafft man mit der Virb die angegebenen 3 Stunden Akkulaufzeit bei 1080p? Ich schaffe maximal nur ordentliche 2:36, aber eben nicht 3 Stunden.

Antwort Garmin im Pocketnavigation Garmin Chat vom 23.01.14:
"3 Stunden sind Laborwerte die technisch im Idealfall erreichbar sind. Akkulaufzeiten werden von sehr vielen Faktoren beeinflusst und 2:36 sind schon deutlich über dem Schnitt für Actioncams".

Nachtrag 08.02.14
Mit 960p bin ich bei Tests auf eine Laufzeit von 2:40 gekommen; mit 720p auf 2:43. Also eigentlich ganz ok. Garmin D hat jetzt auf seiner Homepage bei den technischen Daten das "von mehr als 3 Std. auf "bis zu 3 Std." geändert. So hätte es da schon immer stehen sollen, denn auf der Garmin US Seite steht auch einheitlich "up to 3 hrs".

Wer sich eine Virb leisten will, sollte auch ggf. noch bedenken, dass man noch locker 100 € (oder eher mehr) für notwendiges Zubehör einplanen muss (entsprechend große Class 10 micro SD(s), Ersatzakku, Fahrradhalterung, Ersatzklebehalterungen, Aufbewahrungstasche etc.). Das original Garmin Zubehör ist zwar nicht billig, macht aber einen guten qualitativen Eindruck und ist zudem recht praktikabel und robust.

Mir ist gerade eine Werbebroschüre der Virb/Virb Elite in die Händer gefallen. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Da steht wieder: "Akku mit mehr als 3 Stunden Laufzeit>3 Std. bei 1080p/über drei Stunden Akkulaufzeit".

Die Verzehrungskorrektur/der Bildstabilisator wir wieder über den Klee gelobt, kein Hinweis, dass er nur im Modi ultrazoom zur Verfügung steht und ein gefaktes Farbfoto auf dem "brilliantem" Chroma Displays ist auch wieder zu sehen.

Diese irreführenden Falschaussagen/Darstellungen nerven mich.

Aber sie schreiben ja auf der Rückseite der Broschüre:"Alle Angaben ohne Gewähr/Änderung und Irrtum vorbehalten"

Nachtrag 16.02.14
Ich muss noch ein Wort zum PC Bearbeitungsprogramm Virb Edit (Version 2.32 Windows) loswerden:

wenn ich ein 59 Sekunden Video mit einem Track meiner Garmin Fenix versehe + Overlays, braucht mein PC für einen Export völlig unakzeptable > 40 Minuten dafür (ohne Trackdaten/Overlays max 10 Sekunden). Virb edit arbeitet anscheinend nicht mit allen PC/Grafikkarten gut zusammen (mein PC Windows 7; AMD E-450 APU,Arbeitsspeicher (RAM) 8,00 GB, Grafik AMD Radeon HD 6470M (neuster Treiber)
Grafik 4853 MB insgesamt verfügbarer Grafikspeiche); die CPU zeigt eine Last von 100% während des Exports an. Da kann man sich ja ausrechnen, wie lange ein 1 Std. brauchen würde. Das ist Banane und macht so absolut keinen Spaß.

Nachtrag 19.02.14
noch ein weiteres Wort zum PC Bearbeitungsprogramm VirbEdit:

nicht nur, dass man wie schon zuvor einen Rechner mit Windows 7 haben muss, damit man das Programm nutzen kann. Viele ältere Win7 Rechner sind auf Grund CPU und/oder Grafikkarte absolut überfordert, aufgenommene Videos, die mit Trackdaten und Overlays versehen worden sind, in einem angemessenen Zeitrahmen zu exportieren. So dauert ein 19 Sekunden Video mit Trackdaten/Overlays an 3 verschiedenen PCs/Laptops bei mir > 40 Minuten!!!! Tja, das sollte man auch vorher wissen. Bei Windows 7, sollte man einen genügend schnellen Rechner haben, sind außerdem 1080p Videos beim Export auf 4 GB (also knapp 24 Minuten Aufnahme) begrenzt, bei längeren Videos bricht sonst der Export irgendwann nach längerer Zeit ab. Bei Win 8 ist das nicht der Fall. Deshalb sehe ich mich veranlasst, auf 2 Sterne herunterzugehen.

Text zum Video:
Da mit der Schultergurt optisch nicht gefällt, die einzige Amazon Rezension auch von ordentlich wackeln spricht, habe ich mal den Handstrap als Schulterstütze am Rücksackgurt ausprobiert. Aufnahme ist mit 720p, breites HD (also ohne Verzehrkorrektur und Bildstabilisator (der Bildstabilisator geht ja auch nur im Ultrazoom)). Hier das kurze Video dazu. Bildqualität ist durch den Upload hier etwas schlecht, mir kams hier nur aufs Wackeln an beim Wandern zu Fuß an...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Platz für das schwere Gerät, 3. Februar 2014
Von 
Norman Koerper (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das mag bei Maschinen für Handwerker ein Kaufargument sein, bei einer Action-Kamera ist es eher keins.
Aber zurück auf Anfang:
Nach dem teilweise recht deprimierenden Test einer Rollei S-50 WiFi Ski Edition Aktion-Camcorder (14 Megapixel, Full HD Video-Auflösung, 1080p) Schwarz war ich froh, ein ähnliches Modell von einem anderen Hersteller testen zu dürfen. (Wenn Sie jetzt sagen, dass der Vergleich hinkt, weil die Rollei WLAN hat, stimmt das so nicht ganz, denn das WLAN bei der Rollei glänzt meist durch Verbindungsprobleme und lässt sich daher nicht vernünftig nutzen.)
Ich besitze Navigationsgeräte von Garmin (Outdoor- und Autonavigation), mit denen ich überaus zufrieden bin, daher war ich schon auf die Virb Kamera besonders gespannt.

Auspacken:
Der Inhalt der Packung ist nur als spärlich zu bezeichnen; der Lieferumfang beschränkt sich lediglich auf das Nötigste. Dazu gehören zwei selbstklebende Platten zur Befestigung, eine Halterung (die leider kein herkömmliches Stativgewinde hat), die Kamera nebst Akku, ein USB-Kabel (ohne Ladegerät, aber davon liegen in den meisten technikaffinen Haushalten schon einige herum) und ein paar Kleinteile zur Montage.
Die Kamera ist zwar auch ohne ein zusätzliches Gehäuse wasserdicht, allerdings nur bis zu einer Tiefe von einem Meter und nicht länger als 30 Minuten.
Bei der genannten Rollei gibt es ein Unterwassergehäuse, einen Brustgurt, drei selbstklebende Platten, Helmhalterungen und vor allem die Möglichkeit, die Kamera per Stativgewinde mit bereits vorhandenem Zubehör zu verbinden.
Garmin setzt hier offensichtlich auf den Verkauf von reichlich Zubehör, da nur die Fabrikate aus dem eigenen Haus passen. Und die waren leider schon immer nicht besonders preisgünstig.

Handling:
Die Kamera liegt zwar gut (und mit Akku sehr schwer) in der Hand, aber da soll sie ja eigentlich gar nicht hin.
Der Deckel auf der Unterseite hat die Sorte vertrauenerweckende Verriegelung, wie man sie von älteren Geräten dieses Herstellers kennt.
Die (nicht beiliegende) Speicherkarte sitzt, ebenfalls wie bei älteren Navis von Garmin, unter dem Akku. Der einzige Vorteil hierbei ist, dass man garantiert nie die Karte entnehmen kann, während das Gerät noch läuft.
Ein Highlight aus meiner Sicht ist der große Schiebeschalter auf der Seite der Kamera, mit dem sich die Aufnahme starten lässt. Das geht selbst mit Handschuhen, Zähnen oder Zehen, im Gegensatz zu fummeligen, meist winzig kleinen Knöpfchen bei anderen Kameras, z.B. der Rollei.
Das Menü ist selbsterklärend, die wenigen Tasten klein aber verständlich beschiftet, der Bildschirm hat allerdings keine eigene Beleuchtung und ist auf Umgebungslicht angewiesen. Das mag den Akku schonen, die Augen ganz gewiss nicht. Und hätte man eine kleine, bei Bedarf zuschaltbare Beleuchtung vorgesehen, wäre mein Urteil insgesamt milder ausgefallen.
Aber Moment, da war noch das Gewicht. Die Virb wiegt nämlich doppelt so viel wie die Rollei S-50, nämlich satte 160gr. Klingt nicht nach viel? Am Helm schon. Vor allem frage ich mich, wie lange die Klebeplättchen die Hebelwirkung durch die Halterung verkraften, bevor sie den Dienst quittieren. Und es gibt ja leider kein Stativgewinde um die Kamera sonstwie zu befestigen.

Action:
Die Kamera macht, was sie soll. Sie filmt. Die Stärke des Weitwinkels (man kann schon von einem Fischaugenobjektiv reden) lässt sich verstellen, der Stabilisator leistet leider nur in einem Aufnahmeprogramm wertvolle Dienste, bei allen anderen Aufnahmemodi lässt er sich nicht zuschalten.
Leider wird es auch nicht lange dauern, bis die ersten Kratzer die glubschäugige Linse verunzieren werden, doch hat die Rollei dasselbe Problem. Zum Glück kann man die Linse der Garmin - gegen entsprechendes Entgeld - austauschen.
Die versprochene Laufzeit von drei Stunden erreicht man trotz des großen, schweren Akkus nicht, aber gut zwei Stunden sind durchaus realistisch. Da kann die Rollei trotz mitgeliefertem, zweitem Akku nicht mithalten; ihr geht deutlich früher die Puste aus.
Per ANT+ lässt sich die Kamera mit anderen Geräten von Garmin fernbedienen; in Ermangelung eines aktuellen, mit ANT+ versehenen Geräts konnte ich diese Funktion leider nicht testen.

Film ab:
Per HDMI kann man die Kamera an einen Fernseher anschließen und die Filme ansehen. So weit die Theorie. In der Praxis hat sich meine Virb aufgehängt, als ich es versucht habe, und zwar mehrfach. Nach einigen entnervten Versuchen und dem finalen Entfernen des Akkus hat es dann doch geklappt.
Die Videos haben wesentlich blassere Farben als bei der Rollei, aber die lässt auch in der Einstellung “Neutral” alles comichaft grell wirken.
Insgesamt liegt die Qualität beider Action-Kameras unter der einer guten Videokamera, aber für fünf Minuten Ruhm auf YouTube oder zur Bewahrung von Erinnerungen an waghalsige Stunts sollte es reichen.
Natürlich kann man die Videos auch am PC anschauen und / oder bearbeiten.

Fazit:
Die Virb ist viel zu schwer, weil ein normales Stativgewinde fehlt leidet die Flexibilität und der unbeleuchtete Bildschirm lässt sich nur bei schönem Wetter ablesen.
Der seitliche Schiebeschalter zum Aufnehmen ist eine tolle Idee, die Akkulaufzeit ist ansprechend und das wassergeschützte Gehäuse war bei Garmins Outdoorgeräten schon immer Standard.
Insgesamt jedoch eine Kamera mit wenig Zubehör, zu hohem Gewicht und einem fragwürdigen Display.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meine "Schönwetterkamera", 26. Januar 2014
Von 
Montekete - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Länge:: 1:31 Minuten

Um ehrlich zu sein, ist es meine erste Action-Kamera, die ich in den Händen halte.
Mein erster Eindruck: "Die kann auch mal herunterfallen, allerdings nicht auf das hervorstehende Objektiv!"
Eine Abdeckung für das Objektiv sucht man vergebens in der Verpackung.
Gewünscht hätte ich mir wenigstens eine kleine Tasche zur Aufbewahrung.

Aufgrund der stumpfen, gummierten Beschichtung liegt die ca. 175g schwere Kamera sehr gut in der Hand.

Zum Lieferumfang gehören neben der Action-Kamera, ein USB-Kabel,
mehrsprachige Schnellstartanleitungen, ein Kamera Halter, zwei Befestigungsplatten sowie zwei Halterungsarme.

Auf eine dauerhafte Befestigung habe ich bewusst verzichtet.
Aufgrund des Gewichtes der Kamera möchte ich diese nicht permanent auf einen Fahrradhelm befestigen.

Nicht zum Lieferumfang gehört eine Micro-SD Speicherkarte!
Eingesetzt habe ich eine 4GB Speicherkarte die 25 Minuten Videomaterial (Einstellung 1080p) oder aber 1010 Fotos (16MP) aufnehmen kann.

Hat man sich durch die Schnellstartanleitung gearbeitet, kann es eigentlich schon los gehen!
Schaltet man die Kamera das erste Mal ein, muss die Kamera, nennen wir es, Eingerichtet werden.
Die Einrichtung würde man auch ohne Anleitung hin bekommen, da sich die Kamera "selbst erklärt".

OSX (Apple) erkennt die Kamera anstandslos, so das die aufgenommenen mp4 Videoformate problemlos weiter verarbeitet werden können.

Auf der Oberseite der Kamera befindet sich ein farbiges Display,
welches man nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch bei Tageslicht sehr schwer ablesen kann.
Die zuvor aufgenommenen Filmszenen oder Fotos kann man auf diesem Bildschirm auch wiedergeben,
allerdings empfinde ich das als "Akkuverschwendung", da man eh nichts erkennt.

Befriedigend ablesbar sind die Hinweise, wenn man z.Bsp.: die Filmszene oder aber das Foto löschen möchte aufgrund der großen Buchstaben.

Die Fotoqualität oder aber Filmqualität ist durchaus annehmbar, sofern man die Kamera ruhig hält und es hell genug ist.
Bei einsetzender Dunkelheit werden die Aufnahmen leicht unscharf bzw. verwaschen.
Liebevoll möchte ich diese Kamera "Schönwetterkamera" nennen.
Die Kamera verfügt auch über eine Bildstabilisierung, die allerdings nur in der Einstellung "Ultra Zoom" aktiviert wird.

Etwas störend finde ich die grelle "Betriebsleuchte" die entweder grün oder aber rot leuchtet.
Das Aufnahmelicht kann im Menü ausgeschaltet werden,
allerdings erkennt man dann nicht, ob die Kamera tatsächlich aufnimmt, aufgrund des dunklen Displays.

Zusätzlich aktiviert werden kann ein "Piepton" der bei Druck auf die seitlichen Tasten ertönt.
Mich hat dieses Piepsen bereits nach wenigen Minuten genervt, so das ich diesen wieder deaktiviert habe.

Garmin gibt die Akkulaufzeit mit 3 Stunden an, tatsächlich beträgt diese knapp. 2:30 Stunden, wenn man auf "Spielereine" verzichtet.
Besonders loben möchte ich, das der Akku problemlos ausgetauscht werden kann.

Geladen wird der Akku über das USB-Kabel, welches gleichzeitig auch als Übertragungskabel für Foto und Videomaterial dient.

Insgesamt ist es für mich eine robuste Kamera mit leichter Menüführung aus der Garmin "mehr hätte raus holen können"!
Warum kein beleuchtetes Display?
Warum keinen Bildstabilisator in allen Einstellungen?
Warum keine Objektivabdeckung?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erschreckend viele Detailmängel und wenig beiliegendes Zubehör, 10. Januar 2014
Von 
H. Schmidt - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit den handlichen kleinen Action Cams soll man bei vielfältigen sportlichen Aktivitäten seine Leistungen einfach und gut filmen können. Ob die VIRB von Garmin hier hilfreiche Dienste leistet, versuche ich herauszufinden

Lieferumfang
==========
Die VIRB kommt in einer netten Verpackung und ist schnell ausgepackt, der Lieferumfang ist dabei übersichtlich, man könnte auch sagen ziemlich gering. Neben der Kamera ist eine Halterung dabei die mittels zwei mitgelieferten Klebeplättchens befestigt werden kann. Wer also keine gerade (Halterung1) oder leicht gebogene (Halterung 2) – Fläche hat auf der er dauerhaft aufkleben will, schaut also ersteinmal in die Röhre und benötigt eine andere Halterung. Garmin bietet einige zum Kauf zusätzlich an. Mitgeliefert werden nur die beiden angesprochenen. Für Läufer (wie mich z.B.) sind die mitgelieferten Klebeplättchen also nicht wirklich geeignet. Auch für mein Fahrrad würde mir keine Stelle einfallen die flach oder nur so leicht gebogen ist wie das gebogen Blättchen. Und für mein Hobby tauchen müsste ich mir das zusätzliche Unterwassergehäuse kaufen.
Ich empfehle also vor dem Kauf dringend zu prüfen welche Halterung man ggf. beim Kauf gleich mitbestellt damit man die Kamera überhaupt sinnvoll nutzen kann.

Die Kamera - Bedienung
==================
Die Kamera selbst ist im Vergleich zu der mir bekannten Rollei actioncam 5S deutlich schwerer und auch fast doppelt so gross. Als Helmkamera z.B. beim Laufen erachte ich das Gewicht als grenzwertig bzw. zu schwer. Bei Nutzung eines schweren Helmes dagegen kann das noch möglich sein, da ich keine solche Helm-Sportart betreibe, habe ich das aber nicht getestet. An einen Fahrradhelm konnte ich die Kamera mit dem mitgelieferten Zubehör nicht montieren.

Vor der ersten Verwendung muss man eine (nicht mitgelieferte) Micro SD und den Akku montieren. Dazu öffnet man auf der Unterseite einen Deckel über einen kleinen Drehverschluss. Unterhalb des Akkus ist dann das SD-Kartenfach, ähnlich wie ich es von vielen Handys früher für die SIM-Karte kannte. Der Akku sitzt dann sehr fest darüber. Will man später an die SD-Karte, muss man immer erst den Akku herausnehmen, was mir ohne Einsatz z.B. einer Schere zum anhebeln des Akkus nicht gelingt.

Geladen wird die VIRB über USB, ein Ladegerät liegt nicht bei. Man muss ein solches also bereits besitzen. Ein entsprechendes Kabel liegt bei, dazu kann man eine Plastikabdeckung anheben unter der sich ein HDMI und der USB-Anschluss befindet. Da es leider ein Mini-USB-Anschluss ist kann man die üblichen Ladegeräte für smartphones leider nicht nutzen und braucht eines, in das man das Mini-USB einstecken kann.

Die VIRB hat das Display „oben“. Wenn man also nach vorne filmt muss man von oben auf das Display schauen um erkennen zu können was man filmt. Das kann je nach Einsatzzweck eine gute Idee sein, oder aber auch nicht. Ich bin bisher es gewohnt „von hinten“ zu schauen und habe die Kamera eher vor mir und Filme nach vorne. Das ist bei der VIRB viel schwerer, da ich ja von oben schauen muss. Ist die Kamera also eher unter mir befestigt bringt die Position des Monitors dagegen bei der VIRB deutliche Vorteile. Für Selbstaufnahmen bringt auch der oben liegende Monitor keine Vorteile weil man diesen nicht mehr erkennt. Hier muss entweder jemand anderes draufschauen oder man orientiert sich an der Kameralinse. Hilfsmittel wie einen Laserpointer (die Rollei z.B. hat so einen) gibt es nicht.

Was mich jedoch wirklich ziemlich enttäuscht ist der Monitor selbst und vor allem die grelle Einsatzleuchte direkt über dem Monitor. Der Monitor ist nicht aktiv beleuchtet, das bedeutet dass je dunkler die Umgebung, desto weniger sieht man auf dem Monitor. Bei hereinbrechender Dämmerung z.B. ist fast nichts mehr auf dem Monitor zu erkennen. Von Garmin wird das nicht beleuchtete Display als sehr energiesparend verkauft. Das ist natürlich richtig, ein Knopf mit dem man eine aktive Beleuchtung bei Bedarf jedoch einschalten könnte wäre unglaublich hilfreich. So muss man im Zweifel immer eine Taschenlampe mitführen ... Erschwerend kommt dann dazu, dass die grelle Leuchte über dem Monitor einem wie ein helle Taschenlampe entgegenstrahlt und das Augo somit noch weniger erkennen kann. Wie man auf diese blöde Idee kommen kann, eine solch grelle Leuchte so zu positionieren, verstehe ich beim Besten willen nicht. Sobald die Kamera angeschaltet ist leuchtet diese Lampe in hellstem grün, beim Filmen blinkt sie in hellstem rot.
Monitor plus diese Lampe gibt bei mir mindestens 1 Punkt Abzug.
Wie ich über einen Kommentar erfahren habe kann man diese Leuchte ganz abstellen, das hatte ich in der Tat in den Einstellungen übersehen. Leider ist es dann in Folge aber schwer zu erkennen ob Aufnahme läuft oder nicht, geblendet wird man aber nicht mehr. Fast wie die Auswahl zwischen Pest oder Cholera? Schade, schade.

Die Kameralinse steht ein wenig vorne aus dem Gehäuse heraus. Das ist bei jedem Transport bedenklich und mir unverständlich, warum Garmin nicht wenigstens eine kleine Schutzkappe beilegt?

Seitlich rechts befinden sich dann 4 Schalter, einen zum einschalten, ein OK-Taste und zwei Pfeiltasten. Mit diesen kann man sich z.B. durch das Menü bewegen oder die Videos abspielen. Seitlich Links gibt es nur einen sehr grossen Schiebeschalter mit dem man die Kamera aktiviert damit sie sofort losfilmt. Das ist gut gelöst und auch z.B. mit Handschuhen kann man somit losfilmen. Die Knöpfe rechts sind mit Handschuhen dagegen nicht bedienbar.

Im Menü kann man z.B. den Aufnahmewinkel einstellen. Standardmäßig ist dieser auf breit, so dass man fast schon ein Fischaugen-Weitwinkelperspektive hat.

Die digitale Bildstabilisierung die von Garmin gross beworben wird, kann man in einem anderen Menü aktivieren („erweitert“). Was leider Garmin in der Werbung verschweigt ist, dass man diese Bildstabilisierung nur im „Ultra Zoom“ einschalten kann! Bei allen Weitwinkelmodi ist das nicht möglich.
Spätestens hier schwillt mein Hals nochmal an und der nächste Stern ist abgezogen. Wie kann man solch eine Funktion so wichtig bewerben und dann nicht erwähnen dass man das eigentlich nur in einem einzigen Modus, nämlich dem stärksten möglichen Zoom, nutzen kann? Gerade ActionCams werden in der Regel jedoch eher im Weitwinkel Modus betrieben und da ist die Stabilisierung schlicht nicht möglich!

Videoqualität
==========
Die Videoqualität ist für mein Geschmack durchaus in Ordnung, meine Rollei macht da keine wesentlich besseren (oder schlechteren) Aufnahmen. Die Filme lassen sich gut am heimischen PC anschauen, beste Profiqualität würde ich jedoch weder Rollei noch der Garmin unterstellen, das ist für den Preis vermutlich aber auch zuviel verlangt. Für eigene Erinnerungen an sportliche Betätigungen jedoch ausreichend.

Fazit
====
Die Garmin verspricht viel, und hält einiges wie die digitale Bildstabilisation fast gar nicht. Der nicht aktiv beleuchtete Bildschirm und die umso grellere LED direkt über dem Bildschirm trüben die Freude an der Kamera gewaltig. Dazu kommt noch das doch eingeschränkte Zubehör, wer die Kamera nicht an einer festen oder leicht gewölbten Fläche ankleben will muss sich zwingend weitere Halterungen erwerben. All diese Einschränkungen können mich in Folge leider nicht zu einer uneingeschränkten Empfehlung verleiten, eher im Gegenteil. Ich empfehle dringend, die Kamera vorher selbst zu testen, ob man mit den erwähnten Einschränkungen gut leben kann und um herauszufinden welches zusätzliche Zubehör man noch erwerben muss.

Da bei amazon 3 Sterne "nicht schlecht" bedeuten und 2 Sterne "gefällt mir nicht", bleibt mir nur übrig, 2 Sterne zu vergeben. Für meine Verwendungszwecke nerven mich die oben erwähnten Punkte mehr, als dass ich "nicht schlecht" über die Lippen bekommen würde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig, 10. Februar 2014
Von 
Peter Bauer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ausstattung/Erster Eindruck: Das Zubehör ist ziemlich minimalistisch. Bei einer 300€-Kamera (das ist der offizielle LIstenpreis) erwarte ich etwas mehr als die Möglichkeit das Gerät am Helm festzukleben. Eine Fahrradhalterung wäre meiner Meinung nach das Mindeste gewesen. Da kein interner Speicher installiert ist, muss erst noch eine Micro-USB-Karte besorgt werden (ebenfalls nich im Lieferumfang) um überhaupt mal im Wohnzimmer die ersten Probeaufnahmen machen zu können. Daneben fällt negativ auf, dass eine Abdeckung für die Linse fehlt. Die LInse steht zudem vorne über das Gerät (ohne jeglichen Schutz). Das halte ich gerade bei MTB-Fahrten über Schotter für sehr bedenklich, weil die Linse hier schnell verkratzen könnte.

Bedienung: Die Bedienung ist äußerst einfach und intuitiv. Was ich sehr positiv finde ist die Möglichkeit, die Kamera mit Handschuhen zu aktivieren. Das Laden des Akkus funktioniert problemlos. Das Verschieben der Videos auf den PC ebenfalls.

Akkulaufzeit: Die finde ich persönlich ausreichend. Ich erreiche zwar nicht die 3 Stunden aus der Beschreibung, jedoch liege ich über 2,5 Stunden. Das reicht.

Bildqualität: Auch hier hätte ich bei einer 300€-Kamera mehr erwartet. Bei guten Lichtverhältnissen ist die Qualität in Ordnung. Sobald das Licht schlechter wird, wir die Aufnahme recht pixilig. Der Stabilisator hilft auf alle Fälle die Qualität der Aufnahmen zu heben.

Ton: Halte ich nicht für so wichtig. Die Qualtität ist aber ausreichend, könnte aber auf größere Entfernungen besser sein.

FAZIT: Abgesehen von Bildqualität und Ausstattung ist die Kamera weitgehend in Orndung. Die ungeschützte Linse sorgt aber noch für einen zweiten Stern abzug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bin nicht überzeugt, 23. Januar 2014
Von 
Stefan Weise (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich hatte nun schon unterschiedliche Action Cams in der Mache; nach einer Hama und einer Rollei nun diese hier, die mich insgesamt am wenigsten überzeugt. Ausschlaggebend ist dabei für mich weniger die Bildqualität (von einer Action Cam braucht man in dieser Hinsicht sowieso nicht viel zu erwarten) als die Handhabbarkeit.

Anders als die anderen beiden Cams, die ich bisher hatte, kommt diese ohne Unterwassergehäuse, ist also wohl eher für den Außeneinsatz gedacht. Dennoch fehlt eine Fahrradhalterung. Ich habe nach kurzem Ausprobieren des Gerätes darauf verzichtet, mir eine solche nachzukaufen, da mich die Kamera insgesamt nicht so vom Sessel zieht.

Sie sieht wertig aus, wirkt spritzwassergeschützt und überlebt Stürze aus geringer Höhe unbeschadet. Man kann sie bequem und unauffällig in der Faust tragen oder sich auffällig an den Helm oder aufs Dach kleben. Allerdings ist bei ihrem verhältnismäßig hohen Gewicht damit zu rechnen, daß man nicht nur einen schweren Kopf bekommt, sondern auch die Klebeverbindung irgendwann den Dienst versagt und die Kamera einfach zu Boden purzelt. Es kommt ihr dabei sehr zugute, daß sie nicht dazu tendiert, bei solchen Gelegenheiten in ihre Einzelteile zu zerspringen.

Mit normalen Kamerastativen ist diese Kamera nicht verträglich, sie braucht immer ihre eigenen Halterungen. Dafür würde ich schon allein einen Punkt abziehen, sowas ist unmöglich.

Die Kamera aus ihrer Halterung zu lösen bzw. sie darin zu befestigen, ist hingegen denkbar einfach. Die Verankerung macht auch einen sehr stabilen Eindruck.

Das "Auge" der Kamera liegt relativ ungeschützt am vorderen Ende, macht aber auch keinen allzu empfindlichen Eindruck.

Die Kamera kann über USB an den Computer angeschlossen werden, was sowohl dem Aufladen des Akkus dient als auch der Übertragung der aufgenommenen Dateien auf den Rechner. Daß solches zwingend notwendig ist, wird sich weiter unten noch erweisen. Das mitgelieferte USB-Kabel ist sehr kurz.

Ausgeliefert wird die Kamera ohne Speicherkarte, was für mich nach wie vor ein Unding ist, denn da sie über so gut wie gar keinen eigenen Speicher verfügt, kann man ohne Karte nichts mit ihr anfangen. Angenommen werden Mini-SD bis 64GB.

Eingelegt wird die Karte unter dem Akku. Das heißt, es ist nicht so ganz einfach, die Karte zu wechseln oder sie mal kurz zu entnehmen, um Daten zu übertragen.

Umso einfacher ist es, bei geladenem Akku eine Aufnahme zu starten: Man schiebt einfach - aus welchem Betriebszustand auch immer - den Aufnahmeschalter nach vorn, und los gehts. Das funktioniert auch bei vorher ausgeschalteter Kamera und mit Handschuhen! Ganz großes Plus!

Die Drucktaster auf der gegenüberliegenden Seite sind hingegen nicht ganz so überzeugend. Insbesondere der An/Aus-Schalter, der auch als Umschalter zwischen den Betriebsmodi dient, ist nur äußerst schwer und mit großem Kraftaufwand zu bedienen.

Es gibt die Betriebsmodi Einstellungen, Wiedergabe und Sucher. Im Suchermodus kann man Videos und Fotos aufnehmen und bekommt das entsprechende Bild live im Display angezeigt.

Das Display selbst ist- wie bei Kameras dieser Art üblich - winzig klein. Was nicht üblich ist und für mich einen übermäßigen Minuspunkt ausmacht, ist der Umstand, daß dieses Display nicht beleuchtet ist. Bilder, gleich welcher Art, lassen sich auf ihm nur mit größter Mühe erkennen, wenn man das Gerät hin- und herkippt - was dann wieder die gerade entstehende Aufnahme zunichtemacht.

Positiv zu bemerken ist, daß das grüne Aufnahmelicht sich deaktivieren läßt und daß die Kamera beim Starten und Beenden von Aufnahmen keine sinnlosen Töne von sich gibt. Das könnte für Viele ein Kaufgrund sein, denn in der Regel machen Actioncams durch ohrenbetäubend laute Piepsgeräusche auf sich aufmerksam, wenn man eine Aufnahme startet.

Die Qualität der Bilder ist sicherlich nicht kinotauglich, aber zu Dokumentationszwecken durchaus ausreichend. Ich habe auch bei Dämmerlicht und sogar in der Dunkelheit auf beleuchteten Straßen ganz brauchbare Aufnahmen hinbekommen.

Was mir hingegen gar nicht gefällt, ist die rückseitige Anbringung des Mikrofons. Nicht nur, daß es Mono ist, sondern es liegt auch noch hinten! Welchen Sinn soll das haben? Eine Actioncam gehört nicht zu der Art von Kameras, die man im Urlaub vor sich her trägt und in die man dann von hinten Kommentare einspricht. Dann hätte dieser Aufbau Sinn. Bei einer normalen Verwendung hat diese unsinnige Anbringung des Mikrofons nur undeutliche, leise, störungsreiche Klänge zur Folge. Das ist auch der Grund, der (neben dem dunklen Display) für mich zur Abwertung führt.

Insgesamt eine robuste, eigenwillige und erfreulicherweise unauffällige Actioncam, die nur bedingt zu empfehlen ist. Bedingungen sind: Man legt keinen Wert auf den Sound, will nicht sehen, was man tut, ist bereit, noch mehr Geld für Befestigungsgeräte auszugeben und hat nichts dagegen, Daten nur übers USB-Kabel zu ziehen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Missing in action, 6. Januar 2014
Von 
Ice - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Länge:: 0:29 Minuten

Die Garmin Virb Action-Cam kommt mit Akku, Halterungsset, USB-Kabel und Kurzanleitung.
Beim in die Hand nehmen macht sie einen soliden, geschützen Eindruck mit wertiger Schwere.
Nicht ganz dazu passt, dass das Objektiv weder Klapp- noch Aufsteckschutz hat und so auch
zwischen den Einsätzen ungeschützt ist.

Vorbereitung >>>>>

Zum Betrieb benötigt man noch eine MicroSD-Karte ab Class 10 um ruckelfreie Videos zu bekommen.
Ich kaufte dafür eine Sandisk Ultra Class 10 64GB, die für über 7 Stunden 1080p Videos reicht.
Die Kamera kommt leicht vorgeladen, ansonsten dauert USB-Laden ca. 3 Stunden.
Hierbei wird die Kamera merklich, aber nicht beängstigend warm.

Beim ersten Aufruf kommt ein Wizard für Sprach- und Datumseinstellungen.
Die wenigen Tasten sind durch die Gummierung ein bisschen schwergängiger, aber die Beschriftung
und Menüführung so selbsterklärend, dass man trotz der sehr kurzen Anleitung gut zurechtkommt.

Einstellen lassen sich u.a. Energiesparfunktion (Displayabschaltung), Bildstabilisator (nur Ultrazoom),
die Aufnahme- und Bildqualität bzw. ob das grünrote Statuslicht bei Aufnahmen aktiv sein soll.
Im Menü hat man die Wahl zwischen vier Zoomstufen (90-150 Grad), während der Aufnahme über Tasten nur zwei.

Im Einsatz >>>>>

In der Grundausstattung ist abgesehen von der aufklebbaren Platte nicht viel Zubehör dabei,
das man für einen aktiven Einsatz direkt nutzen könnte. Es ist Zubehör um vorbereitet für weiteres
Zubehör zu sein, das man z.B. für Helm, Fahrrradmontage etc. benötigt.
Ich habe meine Tests aus der Hand, mit Auflage bzw. mit Eigenlösungen auf Fahrradhelm und unter Schutzblech gemacht.

Wenn man in dunkleren Bereichen filmt macht das passive Display ein Kontrolle fast unmöglich.
Unverständlich warum Garmin nicht einmal ein zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung integriert hat.
Dies ist doppelt so schlimm, da nur die Eliteversion eine Steuerung über Smartphone erlaubt,
auch wenn Firmware 3.10 etwas anderes behauptet.
Zudem hinkt die Displayanzeige der Bewegung eine halbe Sekunde hinterher.

Ansonsten lässt sich am Handling nicht viel bemängeln. Die Tasten sind so angeordnet, dass man sie blind bedienen kann,
die Aufnahme startet/beendet man mit einem Schieberegler links an der Seite. Durchdacht und praktisch.

Wie beim Laden wird die Kamera während der Aufnahme unbedenklich warm.
Traurig ist eher die Ausdauer. Die Verpackungsangabe verspricht mindestens 3:16h bei 1080p.
In der Praxis habe ich maximal 2:40h bei durchgehendem Indoorfilmen erreicht, ansonsten pendelte es um 2:10h.

Ergebnis >>>>>

Die Videos werden in 23:56min/3,58GB Häppchen auf der Speicherkarte abgelegt.
Für eine Actioncam ist das Ergebnis sehr ernüchternd.
In dunklen Zonen ist sehr deutliches Pixelrauschen und Artefaktbildung, weiße Flächen bekomment dabei eine Violetttönung.
Generell benötigt die Kamera circa eine Sekunde für die Blendenanpassung, wenn es von dunkle in helle Bereiche geht.
Seitliche Sonne bringt starke Reflexionen und Teilsonne überfordert den Dynamikbereich, helle Bereiche wirken überstrahlt.
Auf der anderen Seite hat man bei Sonnenlicht schöne leuchtende Farben.
Richtig scharf wirken die Videos nur, wenn die Bewegung nicht zu schnell ist.

Der Ton ist dabei unspektakulär. Je weiter von der Kamera entfernt, wird er überproportional leiser.
Weder besonders windanfällig, noch werden Windgeräusche stark gefiltert.

Fazit >>>>>

Wenn man das Werbevideo von Garmin genau anschaut sieht man die meisten angeführten Punkte selbst da.
Und es fällt auf, dass dort mit Verschmutzungen, niedriger Auflösung, schnellen Schnitten fehlende Schärfe versucht wurde zu kaschieren.
Die Cam an sich ist robust, macht viel mit und hat trotz falscher Angaben mit gut zwei Stunden für die meisten Fälle genug Ausdauer.
Dass man aber nur bei gleichmäßiger Ausleuchtung und gemäßigtem Tempo richtig gute Aufnahmen hinbekommt,
ist mir für eine Actioncam zu wenig.
So kann sie nur Leuten empfohlen werden, die schon viel Garminzubehör haben oder Filme fürs Web ohnehin verkleinern.

UPDATE 12.01.2014 >>>>>
Inzwischen habe ich weitere Einsatzmöglichkeiten ausprobiert, speziell den Wasserschutz.
Und ich muss sagen, auch wenn die Aufnahmen unter Wasser leicht unscharf werden, ist die Möglichkeit ohne spezielles Geäuse
einfache Unterwasseraufnahmen zu machen doch einen einen zusätzlichen Stern wert. Erhöhung von 2 auf 3 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Gute Bildqualität, 12. Februar 2014
Von 
Samis Hundeschule "Hundetrainer" (Braunschweig Wolfenbüttel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich bin echt begeistert. Lange hatte ich überlegt, ob ich mir überhaupt so eine Kamera zulegen soll und nun habe ich sie.
Ich nutzte sie zum Beispiel um sie an meinem Hund zu befestigen. So habe ich die Möglichkeit meinen Kunden das Hundetraining aus der Sicht des Hundes zu zeigen.

Da ein Hund natürlich sehr viel rennt und somit die Kamera ständig wackelt, war ich sehr skeptisch, ob das überhaupt etwas wird.

Die Qualität ist super. Der Fokus stellt sich ruckzuck wieder scharf und auch die HD-Bildqualität ist dabei immer noch gewährleistet.

Einziges Manko für meine Nutzung: Es gibt zwar eine Halterung für`s Fahrrad und auch fürs Armaturenbrett im Auto, aber alles Andere muss man sich basteln.
Wer also die Kamera m Körper oder wie ich am Hund tragen möchte, muss selbst eine Lösung finden.

Dort wäre eine kleine Schlaufe oder Ring an der Unterseite der Kamera hilfreich, so dass man dort einen Gurt durchziehen könnte.
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3.0 von 5 Sternen Guter Einstieg bei akzeptabler Bildqualität, aber wo ist das Zubehör?, 10. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Eines vorweg. Zu einem Preis von ungefähr 220 Euronen habe ich schon etwas mehr erwartet von Garmin. Die Kamera tut Ihren Dienst ohne Beschwerden auch bei Wind und Wetter, aber mir fehlen zum einen eine unempfindliche Aufnahme insbesondere bei schlechten Witterungen oder wenn es mal nicht sonnig ist. Zum anderen hat das Schätzchen ein hohes Kampfgewicht, welches sich mit den Teilen aus dem Lieferumfang für meine Zwecke gar nicht einsetzen lässt. Was hat sich Garmin hierbei gedacht?
Klar, man kann sich alles weitere aus dem Zubehör nachträglich besorgen, aber es kann doch nicht sein, dass ich nach dem Auspacken weder aufs "Bike", noch ins Auto oder zum Joggen gehen kann. Ich hätte mir tatsächlich eine Halterung mit kräftigem Saugnanpf gewünscht für Helm (auch wenn das nochmals zusätzliches Gewicht bedeutet) und Armaturenbrett.

Von den Bedienmöglichkeiten gibt es nicht viel zu meckern. Ich habe mich schnell zurecht gefunden und auch die Anbindung an den heimischen PC klappte. Das Übertragen von Filmdateien funktioniert ohne Probleme, sodass ich getrost meine Aktivitäten archivieren kann. Dickes Plus ist zudem die Akkulaufzeit von etwa 3 Stunden. Ich habe eine Universalklemmhalterung für mein Quad genutzt, um die Kamera zu befestigen. Selbst über Stock und Stein, Schlamm, Spritzwasser und wirklich widrigen Wetterbedingugen - all dies konnte der Garmin Virb Action-Kamera nichts anhaben.

Ich bin lediglich mit meiner Halterung nicht so zufrieden, werde mir aber dann bei Bedarf von Garmin noch etwas nachkaufen.
In der Summe ist die Kamera nicht schlecht. Sie ist nicht perfekt, aber sie ist zuverlässig und die Bilder sind bei guten Lichtverhältnissen wirklich brauchbar. Da setzt dann auch meine Kritik an. 2 Sterne Abzug für die Lichtempfindlichkeit und das fehlende Zubehör gepaart mit dem Gewicht der Kamera.
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3.0 von 5 Sternen Robust und sehr einfach zu bedienen - aber Abstriche aufgrund von Zubehör, Gewicht und Tonqualität, 9. Februar 2014
Von 
M. Hoevermann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Firma Garmin hat gleich zwei Action-Kameras auf den Markt gebracht: die Garmin Virb Action Kamera und die Garmin Virb Elite Action-Kamera. Wer ein solches Gerät sucht, um sportliche Sequenzen wie beispielsweise Mountainbike-Touren aufzuzeichnen, fragt sich vermutlich, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind und welches Gerät für die eigenen Bedürfnisse am besten geeignet ist. Darum werde ich beide Kameras vergleichend unter die Lupe nehmen.

Vorweg muss ich sagen, dass beide im Wesentlichen ähnlich ausgestattet sind und eine insgesamt ordentliche Bildqualität liefern. Aber die Elite bringt für Outdoor-Sportler einige Extras mit, die nicht zu verachten sind.

*

Lieferumfang Garmin Wirb Action Kamera
_________________

- Lithium-Ionen-Akku
- Halterung
- Verbindungsstücke
- Rechtwinkliges Verbindungsstück
- Adapter für gängige ähnliche Halterungen
- Flache Halterung für die aufgesetzte Montage
- Gebogene Halterung für die aufgesetzte Montage
- Abnehmbarer Flanschfuß
- Gewindering
- USB-Kabel

*

Nötiges und optionales Zubehör
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Leider fällt das im Lieferumfang enthaltene Zubehör schmal aus. Man braucht auf jeden Fall eine Speicherkarte sowie ein USB-Ladegerät. Um eine ordentliche HD-Qualität aufnehmen und die zwei bis drei Stunden Aufnahmekapazität auch wirklich ausnutzen zu können, sollte man 64 GB vorsehen. Auch eine Tasche ist sinnvoll, denn zwar ist die kleine Cam an sich robust ummantelt, aber ein Schutz für das Objektiv fehlt. Die beiliegenden Befestigungsmöglichkeiten werden den prinzipiell möglichen Einsatzgebieten dieser Kamera nicht gerecht. Ich konnte damit nicht viel anfangen und habe nach Alternativen gesucht.

Man findet auf Amazon aber etliche Halterungen für so ziemlich jeden Einsatz. Bestellt habe ich drei verschiedene: ein Kopfband (sinnvoll beim Laufen), eine Haltung für den Lenker und einen Saugfuß fürs Auto. Außerdem habe ich in einen Adapter investiert, mit dem sich das Garmin auf jedes Kamerastativ aufschrauben lässt, was seine Einsatzmöglichkeiten vergrößert.

*

Gemeinsamkeiten
_________________

Beide Kameras, sowohl die Normalversion als auch die Elite, wirken stabil, robust und sind IPX7-zertifiziert, was bedeutet, dass sie Matsch, Regen, Staub und Schnee trotzen.

Sie nehmen Weitwinkel-Videos in 1080p mit 30 Bildern die Sekunde auf. Besser ist die Qualität allerdings, wenn man auf 720 p und 60 Bilder pro Sekunde geht. Sonst sind schnelle Bewegungen eher undeutlich und Details weniger gut auszumachen. Aber andererseits erwartet man bei einer Action-Kamera natürlich auch ein entsprechendes „Gewackel“. Bei der Montage auf dem Helm wirkt es weniger holprig als bei der Montage auf dem Fahrradlenker. Allerdings wird die Kamera auf dem Kopf auch schnell schwer.

Beide Kameras sind mit einem CMOS-Sensor (16 Megapixel) ausgestattet, was Zeitraffer- und Serienaufnahmen möglich macht. Geht man in den „Super Slow Motion“-Modus gelingen bis zu 120 Bilder pro Sekunde bei deutlich reduzierter Qualität.

Nimmt man Sequenzen ohne extrem viel Action bzw. schnelle Bewegungen auf, ist die Bildqualität besser und überzeugender. Allerdings… sollte eine Action Cam natürlich genau dafür geeignet sein. Da ist also noch Luft nach oben. Die Farben empfinde ich bei guten Lichtverhältnissen draußen als kräftig, vielleicht etwas rotlastig. Sehr zufrieden bin ich mit den Aufnahmen im Licht. Allerdings nimmt das Verpixeln zu, wenn man durch helle und dunklere Bereiche im Wechsel fährt (und gleichzeitig an Geschwindigkeit zulegt).

Sowohl die Garmin Wirb als auch die Garmin Virb Elite sind mit nicht besonders leistungsstarken Mikrofonen ausgestattet, bieten zudem aber auch die Möglichkeit, ein externes Mikro anzuschließen. Manchmal ist eine Audioaufnahme allerdings sowieso uninteressant, so dass das nicht unbedingt ins Gewicht fallen muss. Ich ersetze die Tonspur häufig durch passende Musik.

*

Unterschiede
_________________

Die Garmin Vibe Elite kommt mit etlichen Extras, die sie zur ersten Wahl machen: Unter anderem besitzt sie einen GPS-Empfänger und einen barometrischen Höhenmesser. Praktisch ist, dass man hinterher alle Daten unkompliziert auf den Rechner oder ins Internet uploaden kann. Für das Smartphone gibt es die Virb Mobile App (iOS- und Android-Geräte). Wer möchte, kann mit ANT+-Sensor auch die Temperatur oder die Herz- und Trittfrequenz (Brustsensor und Kurbel) erfassen.

*

Einsatzmöglichkeiten
_________________

Diese sind - bei beiden Geräten - unsagbar vielfältig, vorausgesetzt, man kümmert sich um die entsprechende Halterung. Vermutlich werden hier vor allem Sportler die Chance nutzen, ihre Touren aufzuzeichnen, vielleicht Trainingseinheiten zu vergleichen, zu optimieren und dergleichen. Aber eine Helmkamera ist auch hervorragend geeignet, um bei Veranstaltungen, in Parks oder unterwegs auf Reisen aufzunehmen und gleichzeitig die Hände freizuhaben. Am Auto kann man Reisen mitschneiden. Sie eignet sich für Fallschirmsprünge, für kurze Unterwasserabenteuer und man kann auch im Alltag unauffällig filmen, wo ein Camcorder mit Stativ vielleicht stören würde.

*

Stärken und Schwächen
_________________

Eine große Stärke des Geräts ist die einfache, intuitive Bedienung: Auf der linken Seite befindet sich ein großer Schiebeschalter, der die Kamera einschaltet. Filmen ist so auch mit Handschuhen und ohne auf die Kamera schauen zu müssen möglich. Das ist sehr hilfreich!

An der rechten Seite sitzen vier Schalter, mit denen man die Kamera einschaltet, außerdem eine OK-Taste und zwei Pfeiltasten. So kommt man spielend leicht ins Menü. (Dabei gelingt die Bedienung mit Handschuhen nicht.)

Den Aufnahmewinkel kann man einstellen. Wählbar sind vier Zoomstufen (90-150 Grad), aber nur im Ultra Zoom kann man einen Bildstabilisator verwenden. Das ist schade.

Auf dem Kopf wird die Kamera nach einiger Zeit schwer und ich persönlich finde das unangenehm. Darum bevorzuge ich die Befestigung am Lenker. Dringender Verbesserungsbedarf besteht meiner Meinung nach am Display: Es ist unbeleuchtet und daher bei schlechteren Lichtverhältnissen schlecht bzw. nicht mehr ablesbar.

*

Minuspunkte
_________________

- wenig Zubehör
- Bildstabilisator nicht überall einstellbar
- leider keine Display-Beleuchtung
- für Kopf und Helm recht schwer
- Mikrofon überzeugt nicht
- kein GPS und WLAN
- Objektivschutz fehlt

*

Pluspunkte
_________________

+ robust, kompakt und sehr gut verarbeitet
+ ordentliche Bildqualität bei guten Lichtverhältnissen
+ vielseitig montierbar
+ sehr einfache Bedienung
+ Akku-Laufzeit reicht vollkommen

*

Im direkten Vergleich hat auf jeden Fall die Garmin Virb Elite die Nase vorn, weil sie über interessante Zusatzfunktionen verfügt, die das einfache Modell nicht hat. Vieles gefällt mir dennoch gut an dieser Action Cam, besonders die Hardware und die einfache Bedienbarkeit. Aber es gibt besonders beim Zubehör und bei der Verfügbarkeit der Bildstabilisierung Verbesserungspotential. Wenn man sich für den Kauf entscheidet, muss man Zusatzanschaffungen tätigen, die sich in meinem Fall auf deutlich über 100 Euro beliefen (Halterungen, Speicherkarte, Tasche zur Aufbewahrung).

Mit der Bildqualität bin ich im Großen und Ganzen recht zufrieden. Nur die Tonqualität finde ich enttäuschend.

Angesichts all dieser Punkte fällt mir die Bewertung nicht leicht. Ich geben nach langem Hin und Her drei Sterne.
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Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01
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