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Der wohl bekannteste und genialste lebende Wissenschaftler unserer Zeit stellt heute, mit 71 Jahren, seine Autobiographie vor und berichtet darin viel Überraschendes über sein Leben. So wie zum Beispiel seine ersten Lebensjahre, die für ihn recht schwierig waren, denn er hatte tatsächlich erst mit 8 Jahren lesen gelernt! Kurz danach nannten ihn seine Mitschüler schon "Einstein". Das einschneidende Erlebnis in seinem Leben ist jedoch die schreckliche Diagnose des unheilbaren Nervenleidens Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) kurz nach seinem 21. Geburtstag. Mit dem Tod vor seinen Augen habe er begriffen, wie viele Dinge es noch gab, die er tun wollte. Und er habe seine erste Frau Jane Wilde kennengelernt, Mutter seiner drei Kinder Robert, Lucy und Tim. Doch seine Frau habe zunehmend Depressionen und Zukunftssorgen gehabt und sei schließlich eine Beziehung mit einem Musiker eingegangen. Da er selbst mit seinem baldigen Tod rechnete, habe er dies verstanden und akzeptiert, schreibt Hawking in seiner "kurzen Geschichte", eine Analogie zu seinem Weltbestseller "Eine kurze Geschichte der Zeit".

Er hatte immer Dinge beherrschen wollen. Ständig habe er Sachen auseinandergenommen, um sie zu ergründen. Aber nur selten sei es ihm gelungen, sie wieder richtig zusammenzusetzen. Erst seit seiner Promotion konnte er dieses Bedürfnis in der kosmologischen Forschung stillen. "Wenn man weiß, wie das Universum funktioniert, beherrscht man es in gewisser Weise," sagt er, ein Schlüsselsatz in seinem Buch.

Seinen Eltern sei sein Bildungsweg immer sehr wichtig gewesen, doch wegen einer Erkrankung habe er die Aufnahmeprüfungen einer Oberschichtschule verpasst. Traurig sei er darüber nie gewesen, denn zumindest in der Physik entstünden daraus keine Nachteile. "Es spielt keine Rolle, welche Schule man besucht hat oder wen man kennt. Entscheidend ist, was man macht", schreibt Hawking. Er gibt in seiner Autobiographie tiefe Einblicke in sein Privatleben, spricht über die beiden Ehen, die an seiner Krankheit gescheitert sind. "Sie sind mir ein komplettes Rätsel" sagt Hawking über die Frauen und steht damit sicher nicht alleine. Sprechen kann Hawkings seit seiner schweren Lungenentzündung nicht mehr, doch ein Programm zur Wörterauswahl per Handsteuerung erhielt ihm die Möglichkeit zur Kommunikation. Heute schaffe er mit einem solchen Programm bis zu drei Wörter je Minute. "Dank dieses Systems habe ich sieben Bücher und eine Anzahl wissenschaftlicher Aufsätze geschrieben." Er könne heute gelassen auf sein Leben zurückblicken, resümiert Hawking versöhnlich und ohne Bitterkeit. Ihm sei klar, dass er das Klischee des behinderten Genies verkörpere - das mindere aber nicht seine Freude über die aufrichtige Begeisterung seines Publikums wie etwa bei der Moderation der Paralympics 2012 in London.

"Ich hatte ein gutes und erfülltes Leben!" resümiert er sein bewegtes Leben. Ein Buch, das alle Fans dieses außergewöhnlichen Menschen begeistern wird!
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am 25. Dezember 2013
Das Buch verspricht einen Einblick in das Privatleben von Stephen Hawkin und tatsächlich beschreibt etwa die erste Hälfte des Buches seine Kindheit und die Zeit an den Universitäten. Allerdings wird dabei wenig interessantes preisgegeben.
Dabei ist das Buch mit vielen kurzen Hauptsätzen im Stile eines Jugendbuches geschrieben.
Beispiel S.17: "Ich erinnere mich auch noch, wie ich meine erste Spielzeugeisenbahn bekam. Während des Krieges wurde kein Spielzeug hergestellt, zumindest nicht für den Binnenmarkt. Aber ich hatte eine Leidenschaft für Modelleisenbahnen entwickelt. ..."
Ungefähr die zweite Hälfte des Buches beschäftigt sich dann mit seinen wissenschaftlichen Entdeckungen. Wobei es für den Laien wenig verständlich ist und für den Experten sicherlich nicht ausreichend. Deshalb stellt sich mir die Frage, für wen es gedacht ist.
Demnach würde ich dem Buch 3 Sterne geben.

Allerdings hat der Verlag hier geschlampt und nach Seite 96 wiederholt sich Seite 33 - 64, um dann mit Seite 130 fortzufahren. Das heißt, in dem Buch fehlen etwa 30 Seiten (bzw. sind durch andere Seiten ersetzt). Das macht das Buch schlichtweg unbrauchbar.

Ergo: 1 Stern - Finger weg von dieser Auflage!
Der Verlag sollte die komplette Auflage einstampfen lassen.
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am 17. Januar 2014
Meine kurze Geschichte von Stephen Hawking. Es ist bei dieser buch einer druck Fehler. die Seiten 33 bis 64 sind doppelt. es fehlen die Seiten 97 bis 128.
Leider.
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am 1. März 2015
Nachdem ich den Film Die Entdeckung der Unendlichkeit gesehen hatte, wollte ich mehr über den Mann erfahren, der an einer Erklärung für die Entstehung unseres Universums arbeitet und so nahe daran ist, seine Theorien zu beweisen, wie niemand sonst. Gerade im letzten Sommer kam er wieder unbeabsichtigt ins Gespräch, als die Ice Bucket Challenge ihre Runde machte. Nur einen kurzen Moment gedachte die Welt jenen Menschen, die an ALS erkrankt sind. In seiner Biografie gibt es keine ausführlichen Passagen darüber, und doch bekommt man einen ganz genauen Eindruck davon, welch ein Mensch Stephen Hawking ist und wie er mit dieser Krankheit umgeht.
Zu Beginn schreibt er viel über seine Eltern und seine Kindheit. Über seine Ehe spricht er dagegen kaum. Das Augenmerk ist vielmehr darauf gerichtet, in welchem Abschnitt seines Lebens er mit welchen Leuten was erforscht und entdeckt hat. Ich bin an diesem Punkt ehrlich: Nicht immer konnte ich ihm ganz folgen. Das mag aber vermutlich daran liegen, dass ich eine absolute Niete in Physik bin ;) Sein Erstlingswerk Eine kurze Geschichte der Zeit steht bereits in meinem Bücherregal und ich bin äußerst gespannt, ob er darin all seine Theorien und Erkenntnisse wirklich so erklärt, dass wir Normalos es auch verstehen können.

Stephen Hawking interessierte sich bereits früh dafür, wie Dinge funkionierten. Physik und Mathematik beherrschte er sehr gut, ohne auch nur viel dafür lernen zu müssen. Das Interesse und der Spaß daran halfen ihm dabei, einen so großen Erfolg zu haben. Denn nur weil einem etwas leicht fällt, heißt das nicht gleich, dass man das auch sein Leben lang machen will. Zunächst studierte Stephen Hawking in Oxford, dann in Cambridge - zwei angesehene Universitäten in England. Stets war er einer der Besten, ohne dass ihm dies über den Kopf gestiegen wäre. Er war ein Teamplayer. Zwar macht er sich gern seine eigenen Gedanken und Theorien, aber an den Experimenten und Entwicklungen waren sehr oft Freunde und Bekannte von ihm beteiligt.

Als ich den ersten Absatz gelesen habe, in dem er über seine Krankheit spricht, so hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass er wütend oder nachtragend ist. Im Grunde beschreibt er seine Krankheit relativ nüchtern. Heute, fünfzig Jahre nach der Diagnose, sieht er freudig auf sein Leben zurück. Er hat alles gemacht, was er tun wollte. Zwar hat er noch nicht alles erreicht, was er möchte, aber noch arbeitet er mit Hochdruck an seiner Theorie.
Es ist wirklich erstaunlich zu sehen, dass er niemals in seinem Leben das Gefühl hatte, der ärmste und bemitleidenste Mensch der Welt zu sein. Er hatte einfach nur etwas Pech. Und trotzdem hat er weitergemacht, wie er es wollte. Eine beeindruckende Einstellung, von der wir anderen Menschen und eine Scheibe abschneiden können.

"Doch während meines Krankenhausaufenthaltes wurde ich Zeuge, wie ein Junge, den ich flüchtig kannte, im Bett gegenüber an Leukämie starb. [...] Seither denke ich immer an diesen Jungen, wenn ich versucht bin, mich zu bemitleiden." (S.58)

Natürlich war es nicht immer einfach. Immerhin ist ALS keine Krankheit, die man mal eben auf die leichte Schulter nimmt. Zunächst begann es mit der Muskelschwäche in Armen und Beinen. Schon sehr bald konnte sich Stephen Hawking nur im Rollstuhl fortbewegen. Das Schlimmste war wohl, als er nicht mehr richtig sprechen konnte. So war es schwierig, sich den anderen mitzuteilen. Auch wenn es unter den Menschen Einzelgänger gibt, so sind wir doch alle Herdentiere, die sich mit anderen austauschen wollen. Wenn einem das genommen wird, wird man ausgegrenzt. Stephen Hawking jedoch blieb immer noch der Alte, riss Witze und feilte an seiner Theorie über die Entstehung des Universums. Immerhin hat er auch einige Bücher geschrieben, obwohl er gehandicapt war.

Leider erfährt man nur sehr wenig über seine eigene Familie und seine Ehe mit Jane. Im Film Die Entdeckung der Unendlichkeit wird dieser Aspekt sehr ausführlich angesprochen. Was genau alles davon stimmt, kann ich im Nachhinein gar nicht mehr sagen. Entweder legt Stephen Hawking nicht so viel Wert auf das Vergangene oder er spricht nicht gerne über die Ehe mit Jane. Er erwähnt sie nur sehr selten. Das Einzige, was wir über sie erfahren, ist, dass sie Depressionen hatte, weil sie nicht mit dem Druck klarkam, ihren kranken Mann und die Kinder zu versorgen.
Eigentlich passt das genau ins Bild des berühmten Wissenschaftlers: Dass er allein in seiner Kammer sitzt und arbeitet. Stephen Hawking jedoch bleibt nicht nur für sich. Sein Sinn für Teamarbeit zeigt das und auch der Wille, sein Wissen so zu verfassen, dass Normalos wie wir es verstehen können. Denn er hat begriffen: Was nützen ihm all seine Erkenntnisse, wenn sie ansonsten niemand verstehen kann und sie in der Zukunft verloren gehen könnten?

Seine Lebenserwartung wurde auf zwei Jahr geschätzt. Ich an seiner Stelle hätte dies ausgesprochen unfair gefunden und mich in Selbstmitleid gesuhlt. Er jedoch wurde dadurch noch mehr angespornt. Vielleicht war es die positive Einstellung, aber inzwischen sind mehr als fünfzig Jahre vergangen. Ein wahres Wunder. Oder ein Zeichen, dass seine Aufgabe, die Entstehung des Universums aufzudecken und diese Theorie zu beweisen, noch nicht beendet ist.

Ein mutiger Mann, der nichts von seinem Charme und deutlichen Sarkasmus verloren hat, blieb uns trotz einiger gesundheitlicher Rückschläge Jahrzehnte erhalten und präsentiert uns seine Erkenntnisse auf dem Silbertablett. Er ist selbstkritisch und doch nicht vollends perfektionistisch.
Das autobiografische Buch ist relativ kurz gehalten und bietet doch reichlich Erkenntnisse über den berühmtesten Physiker unserer Zeit!

"Meiner Meinung nach sollten sich behinderte Menschen auf die Dinge konzentrieren, die ihnen möglich sind, statt solchen hinterherzutrauern, die ihnen nicht möglich sind." (S.148-149)
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am 23. Dezember 2013
... mit für mich neuen Informationen über diese "schillernde Persönlichkeit".
Dargestellt wird vor allem seine berufliche Entwicklung, nur wenig wird über seine Krankheit und sein Umgang mit ihr berichtet.
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Das Buch beginnt zunächst recht vielversprechend mit Erzählungen, Bildern und weiteren Details über Stephen Hawkings Herkunftsfamilie, Eltern und Geschwister, seine Schulzeit und seine zahlreichen Umwege an weiterführenden Schulen und Universitäten, über die er schließlich zur theoretischen Physik und Kosmologie gelangte.

Im weiteren Verlauf liegt der Schwerpunkt jedoch eindeutig – und leider viel zu einseitig – auf seinen Forschungsergebnissen und Entdeckungen, seiner Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern, seinen Auszeichnungen und so weiter. Hawkings Privatleben wird parallel dazu eher nüchtern wie Beiwerk abgehandelt. Er beschränkt sich dabei meist auf die reine Wiedergabe von Daten, Fakten und Geschehnissen, ohne große Emotionen. Vielleicht beschreibt dies den Menschen Stephen Hawking letztlich aber gar nicht mal so schlecht. Sein Forschungsdrang und seine Arbeit waren und sind wohl das Wichtigste und Zentrale in seinem Leben. Familie und Freunde können dann nur noch am Rande stattfinden.

Die viel zu starke Fokussierung auf seine wissenschaftlichen Ergebnisse und deren ausführliche Abhandlung in diesem Buch fand ich für eine Biographie (!) ganz einfach unpassend. Vor allem der Mittelteil des Buches liest sich wie eine buntes Sammelsurium seiner bisherigen Werke: Gravitation, Zeitreisen, schwarze Löcher, imaginäre Zeit, „Kein-Rand-Hypothese“ … was hat dies alles – noch dazu in dieser Ausführlichkeit – in einer Biographie zu suchen?

Vieles von dem, was Hawking nur kurz anreißt, wäre es wert gewesen, ausführlicher erläutert zu werden. Der Mann ist mehrfach um den Erdball gereist, hat auf der ganzen Welt Vorträge gehalten, ist mit Staatsmännern zusammengekommen, hat einen Parabelflug unternommen, war in einem U-Boot unterwegs … vieles davon wird leider nur in ein, zwei mageren Sätzen abgehandelt.

„Ich hatte ein gutes und erfülltes Leben“. Rückblickend sicher ein versöhnlicher Ausklang, den ich diesem einmaligen und sympathischen Menschen von Herzen gönne. Ich für meinen Teil hätte aber gerne mehr über den „Menschen“ Stephen Hawking erfahren, beispielsweise seinen Glauben, seine persönlichen Ansichten, seinen Alltag, ob ihn seine Forschungsergebnisse als Mensch verändert haben, was ihm wichtig ist und so weiter.

Wer also in dieser kurzen Geschichte, die mit 160 Seiten wahrlich nicht überlang ausfällt, sich mehr als nur oberflächliche Einblicke in das Leben und den Menschen Stephen Hawking erhofft, wird vermutlich enttäuscht werden, das muss man leider so klar sagen. Daher von meiner Seite eigentlich nur 2 Sterne, den dritten Stern gibt’s für die, ähnlich wie auch in seinen anderen Büchern, durchaus unterhaltsame und humorvolle Erzählweise. Eine Kaufempfehlung kann ich, auch angesichts des recht ambitionierten Preises, aber nicht geben.
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am 10. September 2013
Jetzt gibt es sie doch, Stephen Hawkins Biografie. Lang genug hat’s gedauert, bis sich der Meister dazu entschlossen hat die Fans mit einem Blick in sein intimstes Inneres zu beglücken.
Man muss nicht unbedingt ein Fan von Stephen Hawkins sein, um dieses Buch zu mögen. Alles was der Leser haben sollte, ist ein offenes Herz und die Bereitwilligkeit sich einer Vita hinzugeben, die keine einzige langweilige Zeile enthält.
Wir erfahren vom klügsten Mensch der Welt viel Privates und vor allem auch vieles aus seinem Leben als Physiker. Kindheit und Jugend in Oxford, der Ausbruch einer degenerativen Krankheit, als er gerade einundzwanzig war und die physischen und emotionellen Folgen mit denen er bis heute leben muss.
Zwischen großen wissenschaftlichen Entdeckungen, schwarze Löcher, Urknall und Formeln zur imaginären Zeit, erfahren wir auch von Trauer und Leid eines ganz gewöhnlichen Mitmenschen, der weder seine Gefühle noch seine Sehnsucht nach Liebe und Zärtlichkeit verbirgt. Berühmt und zu einem der bedeutendsten Denker unserer Zeit, ist er nur deshalb geworden, weil er selbst den kleinsten Erfolg dem Leben regelrecht abgetrotzt hat. Leider ist dabei die Liebe für ihn auf der Strecke geblieben.
Wer ein Stephen Hawkins Fan ist, der wird diese Buch nicht nur einmal, sondern mehrmals hintereinander lesen. Wer bisher noch nichts von ihm gelesen hat, der sollte sich sputen. Ich könnte mir vorstellen das dieses wunderschöne Buch sehr bald vergriffen ist.
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am 15. September 2014
Ich hatte mir erhofft, dass ich etwas über das Leben von Hawking erfahren würde. Am Anfang ist das auch der Fall. Aber in der zweiten Hälfte des Buches geht es nur noch über die Physik und jedes Persönliche fehlt. Obwohl er versucht, auch die Physik einigermaßen verständlich darzustellen, ist dieser Teil des Buches auf jeden Fall nur für Fachleute geeignet.
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"Meine kurze Geschichte" handelt vom Lebensgang eines außerordentlich begabten theoretischen Physikers aus England: Studium in Oxford, Promotion in Cambrigde, Postdoc, Professor. Dazu plaudert der zurückblickende Autor aus dem Nähkästchen, erzählt Episoden seiner Kindheit und Jugend, Anekdoten von Fachtagungen, von netten und weniger netten Kollegen, von akademischer Neugier und Forscherdrang, vom Warten auf den Nobelpreis. Das alles wäre für ein breites Publikum eher unspektakulär, wenn es nicht der weltberühmte Stephen Hawking wäre, der diese Memoiren vorgelegt hat. Hawking ist schwer behindert und ist auf Rollstuhl und Sprachcomputer angewiesen. Es lohnt sich, seine kurze Geschichte als praktisches Vorbild für diese Maxime zu lesen: Persönliches Glück hängt nicht von unbeeinflussbaren Schicksalsschlägen ab. Selbst wer nicht körperlich beeinträchtigt ist, kann ihr etwas abgewinnen. Denn nicht jede Behinderung ist für andere sichtbar wie Hawkings Amyothrophe Lateralsklerose. Stephen Hawkings kurze Lebens-Geschichte hat länger gedauert, als es seine ratlosen Ärzte in den 1960er Jahren vermutet hatten. Insofern ist der Buchtitel nicht nur eine Anspielung auf die kurze Geschichte der Zeit. Er karikiert auch voreilige düsterte Prognosen. Das macht Mut - eine nicht zu unschätzende Leistung von Hawkings Memoiren.

Die vollständige Besprechung gibt’s direkt im Biografien-Blog Eulengezwitscher…
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am 29. Oktober 2013
Habe mit viel Vorfreude angefangen das Buch zu lesen. Schnell stellte ich fest, dass der biografische Teil oberflächlich abgearbeitet wird und viel Wert auf seine physikalischen Themen gelegt wird. Habe mir vom Buch insgesamt mehr erwartet. Wer es kauft, macht dennoch keinen Fehler
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