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Kundenrezensionen

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am 13. Januar 2000
Tull, bzw. Ian Anderson, der Künstler der Querflöte, einer der wenigen Rockmusiker, die sich nicht scheuen, auch klassische Instrumente in die Musik mit einzubeziehen. Er hat hier mit seiner Band ein wirklich schönes Album gemacht. Ruhiger als viele andere vor- bzw. hinterher. Aber trotzdem mit jeder Menge toller Stücke. Dabei ist diese Musik natürlich schon ein paar Tage älter, trotzdem finde ich, das sie zeitlos ist, und viele der heutigen Pop- oder Rockbands von Künstlern dieses Formates sich ruhig eine Scheibe abschneiden könnten. Dann wäre sicher auch die Musikszene nicht so langweilig.
Ein schönes Album. Für Tull Fans ein Muß, für alle anderen ein guter Einstieg! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 10. Februar 2006
Ich sage es gleich vorweg: Benefit gefällt mir so gut, dass ich es als eines der besten Tull-Werke einstufen möchte. Um Längen besser als ,This was’ und auch ein deutlicher Fortschritt gegenüber ,Stand up’, weist die Platte bereits in Tulls eigene Zukunft der ,Songs From The Wood’-Phase: Kompakte Blues-Songs mit starkem Folk-Einschlag, aber mit einer Raffinesse, wie sie Tull so schnell keiner nachmacht. Vergleicht man ,Benefit' mit den Ergebnissen anderer Bands der frühen Siebziger, mag sie wie ein Zwischenspiel erscheinen, bevor Tull mit Hämmern wie ,Aqualung’ und ‚Thick As Brick’ überraschten. Verfolgt man aber Tull’s Entwicklung bis heute, glänzt ,Benefit’ mit einer dichten Atmosphäre, die ihrer Zeit voraus war.
Was hat die Platte zu bieten? Zunächst einmal herrliche Songs mit überraschend einprägsamen Melodien und interessanten Akkordstrukturen, einen wie selten singfreudigen Ian Anderson, eine vertrackte und genaue Gitarrenarbeit, sowie unaufdringlich eingebettete Soundeffekte, Klaviersprengsel und Percussion. Für mich klingt das alles ziemlich wie ,Fool’s Mate’ von Peter Hammill - eine CD, die ich für ebenso unterbewertet halte und auch Anfang der Siebziger erschien.
Der Sound ist wie aus einem Guss, die Songs bunt wie ein Regenbogen und doch stimmig zusammengestellt. Kein Long-Song hält auf, alles hält sich im zivilen Vier-Minuten-Bereich – doch was in diesen vier Minuten passiert, ist episch genug, um die Bezeichnung Prog-Rock zu verdienen. Die Nähe zu psychedelischen Musik mit ihren Klangeffekten erklärt sich historisch und ist Kult. Ich finde, dass sich Tull hier erstmals wirklich definieren, auch wenn ,Bourée’ den Vorgänger ziert. Sie lösen sich vom Blues, ohne ihn ganz aufzugeben, sie wenden sich dem (irisch-angelsächsichen) Folk zu, ohne puristisch zu werden. Sie rocken los, ohne wie die bösen Buben wirken zu müssen. Sie pflegen Einzelheiten, ohne sich zu verzetteln.
Die Platte ist ein Leckerbissen! Wer sie nicht mag, dem ist nicht zu helfen. Einzige Einschränkung für eine grenzenlose Begeisterung meinerseits sind vielleicht einige weniger starke Songs, die mich aber nicht wesentlich stören.
Ich empfehle die Platte ausdrücklich allen Jethro-Tull-Einsteigern und den Fans der frühen Siebziger.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Juni 2014
Das 1970 erschienene dritte Album der britischen Progressive-Rocker Jethro Tull wird allgemein nicht zu den Großtaten der Band gezählt.Allerdings wurde "Benefit" auch nach "Stand Up" und vor "Aqualung" veröffentlicht;zwei absoluten Kultalben von JT.
Um zwischen diesen Scheiben zu glänzen,war "Benefit" vielleicht nicht spektakulär genug,oder es fehlte der große,herausragende Song.
Von großen Zeitschriften zT böse verrissen,da waren Bezeichnungen,wie "langweilig","unauffällig" im Umlauf,es wurde über "Stillstand" und "Mittelmäßigkeit" phantasiert,verkaufte sich die Platte dennoch sehr gut,allerdings ohne Kultstatus zu erreichen.
Auch Ian Anderson wird mit der Musik heute nicht mehr warm.
Als das Edel-Label "MFSL" alte JT-Klassiker als teure Gold-CDs in hervorragender Soundqualität noch mal limitiert herausbrachte,waren "Stand Up","Thick As A Brick" und andere natürlich dabei; "Aqualung" wurde von DCC in überragender Qualität herausgebracht...wer ausgelassen wurde,ist eigentlich klar.
Dennoch halte ich "Benefit" für unterbewertet und stehe da nicht allein.
Stilistisch ähnelt es "Stand Up" und bietet recht eingängige,bluesig-rockige Stücke ohne größeren Tiefgang aber viel Spaßfaktor.
Sämtliche Stücke wurden wieder von Mastermind,Sänger und Flötenderwisch Ian Anderson geschrieben,der an der akustischen Gitarre seinen E-Gitarristen Martin Barre toll ergänzt.Glen Cormick bearbeitet hier zum letzten mal den Baß,Clive Bunker die Drums und Percussion.Als Gastmusiker ist das spätere Vollmitglied John Evans an den Tasten dabei.
Die US-Ausgabe der LP enthielt den Song "Teacher" statt "Alive And Well And Living In".
"Benefit" mag sich spontan nicht so aufdrängen,wie Giganten dieser Jahre,trotzdem ist es ein starkes Rockalbum,das,als Gesamtpaket betrachtet,seine eigenen Qualitäten besitzt.
Die Qualität der Aufnahme ist überschaubar,die gute alte Schallplatte war aber dennoch genießbar.
Sämtliche erste CD-Auflagen waren überaus enttäuschend.
Dafür entschädigte die 2002 gestartete Remaster-Serie eindrucksvoll.Hier wurde ganze Arbeit geleistet.
Ohne auf billige,vordergründige Effekte zu setzen,wurden die alten Aufnahmen vorbildlich restauriert.
Davon profitiert auch "Benefit" in beeindruckendem Maße.Dazu gibt es noch vier Bonustracks aus der Zeit um 1970.
Diese erfüllen keine Alibi-Funktion,sie sind wirklich interessant.
Angeblich hat sich Anderson verschiedene Remaster-Versionen vorlegen lassen und sich für die seiner Meinung nach besten entschieden.Auch die Dynamikwerte sind nicht schlecht.Auch wurde nicht voll ausgesteuert,sodaß kein "Clipping" die Ohren quält.Danke!Wären nur alle Remasterings heutzutage von solcher Qualität.
2013 wurde Steven Wilson (Porcupine Tree,No-Man) damit beauftragt,die Musik komplett zu überarbeiten,also nicht nur Remaster,sondern auch Remix.Seine entsprechende Arbeit mit "Aqualung" und "Thick As A Brick" war größtenteils mit Begeisterung aufgenommen worden.So sollte es auch hier kommen.
Die "Deluxe Edition" enthält neben dem Stereo- Remix/Remaster durch Wilson Unmengen von Bonusmaterial.Mono-und Surroundabmischungen,ein umfassendes Booklet mit Meinungen der Musiker und Infos zu den Songs usw,usw.
Ob das Bonusmaterial erwünscht ist,muß jeder selbst wissen,für Surround-Fans ist die Edition schon wg entsprechender Abmischung ein Pflichtkauf.Auch der Rest ist nicht "ohne".
Die klangliche Überarbeitung durch Wilson ist natürlich Geschmackssache.
Es klingt deutlich klarer,analytischer.Zum Glück neigt Wilson nicht dazu, beim Remixing die Musik in ihrer Zusammensetzung grob zu verändern,er geht relativ zurückhaltend vor.
Viele schwören auf diese neue Version,halten sie für sensationell.
Übrigens basiert auch die Vinyl-Version von 2014 auf diesem Remix.
Ich höre weiter die hervorragende Remaster-Version von 2002.
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am 4. Oktober 2002
Für mich der frühe Höhepunkt von Tull.
Melodische und komplexe Werke von atemberaubender Schönheit.
Gegensätzliche Stücke wie "Play In Time" und "Alive And Well And Living In" sorgen für eine gewisse Bandbreite, eine geniale Platte vom Anfang bis zum Ende.
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am 6. Juli 2000
Die LP klang etwas progressiver als Stand-Up. Der Aufnahmesound war verbessert worden. Die Songs sind meist auf den Zusammenstellungen nicht enthalten. Zu Unrecht: Viele Songs präsentieren eine originelle Flöte mit vertrackten Polyrhytmen. Einige Lieder sind getragen und ruhig. Es gibt auch härtere Songs, z.B. "To Cry you A song" oder die Flöten-Orgie auf dem ersten Track. Progressiver als "Aqualung" aber durchaus hörenswert. Ein Zeitdokument des Art-Rocks von 1970. Das Innencover zeigt einen Anderson mit sehr langen Haaren, der auf Postern der Pop-Zeitungen ähnlich typisch für ein Konzert dieser Zeit verewigt wurde. Anspieltips: "Inside" und die vorher genannten Stücke. Thomas Richter
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"Benefit" ist das 3. Album der Gruppe um Ian Anderson und ist im Jahr 1970 erschienen. Man merkt der Gruppe an, dass sie vor den Aufnahmen u.a. mit Led Zeppelin und Grand Funk Railroad auf Tour war, ist das Album doch recht hart für JT-Verhältnisse ausgefallen. Ian Anderson bestreitet allerdings, dass es etwas damit zu tun hat. Auffällig ist auf dem Album die Orgel, die einige Stücke sehr gelungen untermalt. In den folgenden Jahren sollten die Keyboards zum festen Bestandteil der Musik von Tull werden.

Besonders gut gefallen wir die Songs `With you there to help me`, `Nothing to say`, `For Michael Collins, Jeffrey and me`, `To cry you a song` und `Sossity: You`re a woman`. Immer wieder eine gesunde Härte, der schon genannte Orgelsound sowie natürlich der sehr variable Gesang von Ian und seine Flöte, die bei Tull nicht wegzudenken ist. Zu dem Folk- Hard Rock kommen bereits erste Progeinflüsse dazu.

Unbedingt 5 Sterne für dieses tolle Album, welches vielleicht nicht das bekannteste, aber sicher eines der besten der Gruppe ist. Das `remastern` hat sich übrigens sehr gelohnt, der Sound ist wirklich gut. Ein früher Diamant der Gruppe.
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am 8. November 2013
für Fans. Die verschiedenen Fassungen und das ergänzende Material sind top, ebenso die neuen Abmischungen. Kommentare der damaligen Bandmitglieder (allerdings ohne John Evans) sind interessant. Porcupine Tree's Steven Wilson hat neu abgemischt, und das ist schon eine ziemlich gute Arbeit. Vor dem Auseinanderbrechen von Tull leider ein schaler Beigeschmack. Benefit war ein Zwischenstadium, und niemand wird es als sein Lieblingsalbum bezeichnen. Stand up war ein neuer Weg, Aqualung ein Megaschritt in eine völlig neue Tull-Welt. Trotzdem: gelungen und interessant.
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am 4. November 2004
Benefit erschien 1970 zwischen Stand up und dem Bestseller Aqualung. Man kann auf diesem Album schon die späteren Stärken von Tull deutlich heraushören. Bombastansätze sowie filigrane Melodiebögen sind hier an der Tagesordnung. Ab Aqualung festigten Jethro Tull Ihren Status als Kultband, mit Benefit scharten Sie schon Ihre Jünger um sich...
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