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am 7. Oktober 2013
Soulbrother Eric!

Eric Bibb bleibt seinem Rhytmus binnen kurzer Zeit neue Alben zu produzieren treu. Man sollte ergänzen: Neue Alben auf HOHEM Niveau. Das aktuelle Werk „Jericho Road“ liegt vor. Nach den beiden letzten Alben die dem Hörer Ausflüge in (teils nordafrikanische) Weltmusik ( „brothers in bamako“) gestatten oder mehr in Richtung Cajun gehen ( „deeper in the well“) vollzieht Bibb ( für seine Verhältnisse bzw. unter Betrachtung des bisherigen Werkes) einen gehörigen Schritt Richtung Soul. Das wird Traditionalisten wie auch die Singer / Songwriter Fraktion bzw. deren Anhänger kurz nachdenklich stimmen, aber wirklich nur kurz…

Nach einen vertrauten Start mit reduzierten Arragements voll superben Gesanges und Akustikgitarre bekommt der Hörer mehr als einmal Liedgut mit starken Motownanleihen zu hören, teilweise mit funky Basslinien und Klavier / Keyboardeinsatz. In dieser Form bzw. Ausprägung habe ich Eric Bibb noch nicht gehört bin aber von dem Ergebnis begeistert. Der Mann kann nicht nur „reduziert mit Akkustikgitarre“ grooven sondern erst Recht mit Fender Bass und Hammond. Hinzu gesellt sich die Ausnahmestimme von Bibb. Höre ich mir die Lyrics genauer an äußert sich Bibb ausführlich und kritisch zu gesellschaftspolitischen Vorgängen in der heutigen Welt, ohne einen Weltverbesser zu mimen. Spontan denke ich beim Hören dieser Lieder an den frühen Bobby Womack und Gil Scott Heron.

Das Album wartet durchgehend mit Eigenkompositionen auf. Finden wir bei letzten Alben immer wieder starke Neuaufnahmen von Traditionals und Standards fremder Feder zeigt mir dieser Sachverhalt, daß auch ein Eric Bibb sich verändert. Bei den Mitmusikern übernimmt der langjährige skandinavische Weggefährte Staffan Astner die versierte Sologitarre. In der Produktion kommt wie bei einigen älteren Alben auch der Brite Glen Scott zum Zuge. Dieser verfügt über eine grosse musikalische Bandbreite durch seine Tätigkeit als Sideman oder Produzent für Mary J.Blidge, James Morrison und Ron Sexsmith.

Bibb begreift seine eigene Musik als permanente Weiterentwicklung. Wir finden in seinem Werk immer wieder neu aufgenommene bzw. arrangierte Titel, die Bibb bereits veröffentlich hat. Ein Beleg dieser Sichtweise sind die diversen Varianten von „needed time“ und „don't ever let someone drag your spirit down“. Ich denke, daß auch auf den ausgedehnten Touren Eric weiter an der Arragements feilt und uns durch aktuelle Aufnahmen immer wieder daran teilhaben lässt. Auf Jericho Road fungiert hierfür das bereits bekannte aber fulimante „with my maker I am one“.

Eine Kategorisierung des neuen Albums ist nicht einfach. In jedem Ton, in jedem Akkord hören wir Roots und viel Blues und die Fähigkeit dieses Ausnahmemusikers neue und frische Facetten des vermeinlich überspielten 12 takters uns zu liefern. Ausflüge in urbane Soul Klänge und sogar erneut westafrikanische Weltmusik finden wir auf „Jericho Road“, traumwandlerisch setzt Bibb aus diesen zahlreichen Einflüssen seinen Klang zusammen. Absolute Höchstnote für dieses Album!!!
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am 24. Januar 2014
Kann ich nur weiter empfehlen. Bin erst vor Kurzem auf Eric Bibb gestoßen. Aber der Mann hat den Blues im Blut
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