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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg hat sich gelohnt
Diese Rezension ist nicht der Hauptausdruck technischer Fachbegriffe und die Bewertung der technischen Fähigkeiten, sondern richtet sich vielmehr an Umsteiger, die ein ähnliches Verhalten zur Fotografie haben wie ich…

Nach nunmehr 7 Jahren mit meiner guten alten Sony DSC H2 habe ich mich Kameratechnisch auf zu neuen Ufern begeben. Somit kann man...
Vor 8 Monaten von Thomas veröffentlicht

versus
2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rotstich bei Innenaufnahmen
Rotstich bei Innenaufnahmen auf "überlegener Automatik" und allen anderen Programmen. Kann man manuell beim Punkt "Lebendigkeit" zwar minimieren, bekommt dann aber leichten blaustich gut sichtbar an hellen Wänden. Außenaufnahmen ok. Mehr zum Thema findet man in einigen Testberichten im Internet.
Vor 6 Monaten von R veröffentlicht


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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg hat sich gelohnt, 29. November 2013
Diese Rezension ist nicht der Hauptausdruck technischer Fachbegriffe und die Bewertung der technischen Fähigkeiten, sondern richtet sich vielmehr an Umsteiger, die ein ähnliches Verhalten zur Fotografie haben wie ich…

Nach nunmehr 7 Jahren mit meiner guten alten Sony DSC H2 habe ich mich Kameratechnisch auf zu neuen Ufern begeben. Somit kann man sich hier bereits ein Bild meines Profils in Sachen Fotografie machen. Ich bin bestimmt keiner, der die optimalen Bildeinstellungen erst einstellen möchte, sondern vielmehr möchte ich einfach drauf drücken und am Ende kommt ein tolles Bild heraus. Soll heißen: ich bin ein „Automatik-Modus-Fotograf“, der nur dann und wann manuelle Einstellungen macht.

Mein Budget hierfür hat ca. 1100 Euro für ein „rundum Sorglos-Paket“ vorgesehen.

Mit diesem Hintergrund bin ich auf die Suche nach einer neuen Kamera gegangen und bin mit mir eins, folgende Kernentscheidungen gemacht zu haben:
• Spiegelreflex ist für mich ausgefallen, da ich „Angst“ davor habe, dass eine SLR auf Grund der Größe zu oft zu Hause bleibt, zudem ist je nach Sensor (zumeist APS-C in diesem Segment) eine 18er Brennweite des Standard Kits ein recht hoher Wert von 27 – 29 mm auf Kleinbild – also für Innenaufnahmen zu weit
• Mein gestecktes Budget wäre mit einem Weitwinkelobjektiv für Innenaufnahmen gestiegen
• Bridge Kameras haben einen zu „kleinen“ Sensor, wo gleich auch deren Bildqualität mittlerweile top ist (Ich war hier ein geprägtes Kind, da ich einen Ausflug zwischenzeitlich zur Canon SX10 gemacht hatte und mich über die Bildqualität schwarz geärgert habe – sprichwörtlich für die Mülltonne – so schnell habe ich sie wieder veräußert)
• Mein Budget mit Bridge wäre deutlich günstiger
• Somit bin ich bei Systemkameras hängengeblieben

Folgende Dinge sind mir dennoch bewusst und ich habe das aktiv in meine Entscheidung einfließen lassen:
• Bridges haben Brennweiten umgerechnet auf Kleinbild, die alles abbilden können
• Auf SLR’s bzw auch immer mehr Bridges ist ein Blitzschuh zu finden, und man kann getrost einen netten Blitz aufstecken, der stabil sitzt
• Die Brennweite einer Systemkamera mit einem Tele 210mm (ca 310mm auf Kleinbild) ist mit Nichten vergleichbar zu einer SX50HS oder ähnlichem (das wiederum wird zum größten Teil negiert durch die allgemein bedingte Nutzbarkeit von Brennweiten oberhalb 500mm)
• Der spärliche Lieferumfang der Kamera (das gilt für jede Art von Kamera!) war mir vorher bekannt – daher mussten natürlich weitere Dinge mit in meine Kalkulation aufgenommen werden
• Bei SLR sollte auf jeden Fall ein 300er Objektiv mit drin sein, bei Systemkamera ein Tele
• Wenn SLR dann Canon EOS700D oder Nikon 5200 (5300) – EOS600 schied aus, wollte ich nicht
• Die Optik muss gut & lichtstark sein, das hat Besonders im Bridgesegment die Auswahl drastisch reduziert – bei SLR & System so oder so fast Standard
• In Betracht Nahme auf weiteres Zubehör

Recherchen über ca. 3 Monate hinweg in Medien und die Abwägung meiner eigenen Wünsche und Vorstellungen sowie das physische Testen der Kandidaten brachten mich zu einem Ergebnis: SONY NEX 5T.

Nebst Aller Rezensionen für NEX 5R hier und anderswo, die sehr gut die technischen Details und Feinheiten sowie Schwächen beleuchten, möchte ich und kann die auch nicht alle so wiedergeben – nur mein flaches Urteil: Top!

Die Bilder sind super. Selbst wenn ich mich als Pixelsucher anstellen möchte, wird mir das nicht gelingen. Die Bilder sind einfach großartig … im Vergleich besonders zu den Bridges fängt es an, dass sich Spreu von Weizen trennt – das fällt mir deutlich auf …. Ob sie sich in der Qualität deutlich zu DSLR unterscheiden, vermag ich nicht wirklich zu belegen. Das überlasse ich Profis. Die Bilder meiner DSC H2 nach 7 Jahren technischer Evolution braucht man nicht ansatzweise zum Vergleich hinzuziehen – das sind Äpfel & Birnen.

Die Kamera liegt super in der Hand und kann ganz klar mit dem Standardobjektiv als Einhandkamera durchgehen. Die Haptik ist OK. Der Touchscreen ist OK. Die Bedienung nach etwas Einarbeitung und Handhabung super. Die WIFI und NFC Funktionen waren zugegebener Weise ein wichtiger Punkt und sind es auch für mich. Das klappt alles wunderbar und ist ebenso leicht zu bedienen. Der mitgelieferte Aufsteckblitz tut seine Zwecke. Nach einem Ausflug in einen Wildpark bei kaltem Wetter und relativ diesiger Sicht ohne Sonnenschein im Wald, konnte sich das 210er Objektiv super schlagen und hat wirklich tolle Fotos gemacht. Es gab keine Verwackler, die Scharfstellung war flott - die Brennweite reicht allemal aus selbst für weit entfernte Objekte. Beim Anschauen auf PC auf mal vergrößert oder einfach Ausschnitte aus dem Bild genommen habe ich für meine Begriffe gestaunt, wie ich bewegte und stehende Objekte festhalten konnte.

Der dann und wann bemängelte Lieferumfang der NEX5 ist für mich kein Kriterium. Auspacken und sich dann wundern, dass benötigte Dinge oder nützliches nicht dabei sind? Da kann ich nur sagen: vorher informieren! Jedoch kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass der Lieferumfang aller Kameras sehr knausrig ist.

Nach vorheriger Beschäftigung habe ich mir weiteres (aus meiner Sicht sinnvolles) Zubehör zugelegt:
• Eine schnelle Speicherkarte mit 45MB Schreiben / 90MB Lesen
• Einen hier angebotenen Lader mit 2 Ersatzakkus
• Den Sony HVL20S Aufsteckblitz (ich meine: MUST HAVE)
• Zusätzliche Objektivdeckel mit Band und Schlaufe
• Zusätzlich Objektivrück- und Kameradeckel
• Filter
• Tasche

Mein persönliches Empfinden und meine persönliche Wertung drückt sich in Sternen folgendermaßen aus: 5 Sterne – nach einigen Einsätzen der Kamera in unterschiedlichen Umgebungen kann ich das bestätigen.

Sicherlich gibt es im Allgemeinen in diesem Preissegment keine wirklich schlechten Kameras – ich habe die NEX für mich entdeckt. Wenn die Technik nicht gleich übermorgen kaputt geht, dann wird sich die Wertung sicher nicht ändern.

Gruss

+++
Edit: Lunte gerochen

nach nunmehr intensiver Auseinandersetzung mit der Kamera, bin ich immer mehr am Fotografieren mit manuellen Einstellungen, was mir tierisch Spaß macht immer dann, wenn ich nicht nur eben nen Schnappschuß machen möchte. Die Bildqualität kann ich somit noch verbessern... Das herumexperimentieren mit Blitz (Sony HVL20 und ein Youngnou 560III) kitzelt noch mehr aus der Kamera. Die Bedienung geht von der Hand und ist blind bedienbar.
Videos mit 50 Vollbildern / Sekunde bei Full HD (sowohl mit dem 16-50 als auch mit dem 55-210er) sind phänomenal. Gestochen scharf, die Objekte werden schnell und zuverlässig fokusiert. Geräusche durch Fokussierung oder Zoom sind nicht hörbar (beim Tele ist Totenstille).

Zusätzlich habe ich mir nochmal das Cullmann Fresstyler Kit geholt, was egal in welcher Kombination man es anwendet, ein Knaller ist. Besonders macht sich das Handstativ in Verbindung mit einem Fernauslöser als ein super Gadget - das jedoch hat am Ende nichts mit der Kamera oder mit dieser Wertung zu tun.

+++
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Sparvariante der 5R, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir von dieser Kamera im Prinzip eine um NFC erweiterte NEX-5R erhofft. Dies trifft auch fast zu - fast. Bei der 5T wurde einiges mehr geändert, hauptsächlich an der Verarbeitungsqualität und den Materialien. Ich schribe hier über die 5T mit der Kit Linse 16-50.

Die Materialen:
Das Gehäuse der 5R ist quasi überall aus Metall. Man merkt es, wenn man sie berührt ist sie fast überall kühl. Bei der 5T ist nur die Frontplatte mit der Objektivaufnahme aus Metall. Der Rest ist dem Rotstift zum Opfer gefallen und besteht nun aus Vollplastik. An sich nicht schlimm, aber es wird außer bei der Zeitschrift Chip nirgends erwähnt. Das obere Rädchen gibt bei der 5R beim drehen ein schönes rattern von sich, ähnlich einer Ratsche, die man dreht. Bei der 5T ist auch dieses schöne Geräusch nicht mehr vorhanden.

Die Verarbeitung:
Wenn man ein brauchbares Exemplar erwischt, ganz ordentlich, aber erst bei meinem dritten Exemplar war der Bildschirm gerade eingebaut! Allen drei Exemplaren gleich ist die in der rechten oberen Ecke abstehende Displayscheibe. Da liegt offenbar ein Kabel drunter, was verhindert, dass die Displayscheibe bündig abschliesst. Man sieht im dunkeln dort dann auch das Licht durchscheinen. Bei der 5R war weder das Display schief, noch konnte man das Kabel oder das Licht aus der Ecke sehen. Ich bin wirklich enttäuscht, dass hier so eine "Qualität" geliefert wird. Von Sony bin ich das bislang nicht gewohnt, auch passt das nicht zur Verarbeitungsqualität des Objektivs.

Die Bedienung:
Da habe ich nichts zu bemängeln. Ich mag die Sony wirklich sehr. Man kann eine Menge so konfigurieren, dass es genau auf einen passt. Ich nutze auch analoge Festbrennweiten meiner Pentax an einem Adapter und finde, dass durch die Funktion "Kantenanhebung" und die Funktion "Lupe" der Fokus schnell und treffsicher eingestellt werden kann. Auch das Versenden der Bilder an ein Smartphone oder drahtlos an mein Macbook macht wirklich Spaß. Die Kamera lässt sich auch komplett fernbedienen, so dass das Smartphone das Live Bild zeigt.

Die Bilder:
Ich kann hier nur positiv über die 5T sprechen. Die Qualität ist ausgezeichnet und gestochen scharf schon mit dem Kitobjektiv. Sehr schöne Farben und der Autofokus trifft immer. Es gibt jede Menge zuschaltbare Bildeffekte, die teilweise sehr überzeugend sind. Einzig die JPG Kompression geht mir etwas zu weit. Ein 16MP Bild wird im Schnitt auf 4MB komprimiert, trotz der Einstellung "fein". Hier würde ich mir noch ein "sehr fein" wünschen. Die RAW Bilder mit dem Kit Objektiv sind im Weitwinkel stark verzerrt. Hier muss im Post Processing unbedingt eine Objektivkorrektur zuerst vorgenommen werden. Das Tool "Darktable" ist gut dafür geeignet.

Fazit:
Die 5T ist meiner Meinung nach eine Sparvariante der 5R. Sie ist dennoch eine ausgezeichnete und vor allem leichte Kamera, die man gerne mitnimmt. Das Feature NFC ist nur ein Gimmick, was man initial genau einmal verwendet, danach hat die Software "Play Memories" die Kamera ohnehin im Speicher, so dass man das NFC Feature nicht mehr benötigt. Es werden per NFC lediglich die WLAN Parameter ausgetauscht. Leider hat Sony mich mit der Verarbeitungsqualität und Materialwahl nicht überzeugen können. Mein drittes Exemplar bleibt dennoch bei mir.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Alternative zur Spiegelreflex-Fotografie, 22. Dezember 2013
Von 
M. Schmit (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Seit Jahren verwende ich digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) für meine Fotografie
und seit meiner Canon EOS 600D, die auch Full-HD-Videos aufnehmen kann, auch
für Videoaufnahmen.

Trotz der Größe und Unflexibilität der Spiegelreflexkameras konnte mich bisher keine
Bridge- oder Systemkamera durch eine bessere Bildqualität überzeugen.
Bisher, denn die "Sony NEX-5TLB" zeigt was kompakte Systemkameras mittlerweile
in der Lage sind zu leisten.

Die Sony schafft es aufgrund ihres großen Bildsensors eine identische Bildqualität
zu erreichen wie meine DSLR-Kamera, hinzu kommt der gigantische Vorteil der
geringen und dadurch praktischen Größe der Kamera.
Kurz um, die Sony Systemkamera übernimmt mittlerweile 90% meiner Fotos, da sie
einfach und praktisch immer dabei ist.
Die Fotos sind gestochen scharf und selbst bei geringem Licht ohne merkliches
Bildrauschen.

In Verwendung mit einer schnellen Class-10 Speicherkarte funktionieren auch Video-
aufnhamen in Full-HD wunderbar.
Die Aufnahmen erreichen eine Auflösung von 1920*1080 Bildpunkten, außerdem ist
im Gegensatz zu den meisten Spiegelreflexkameras ein Autofokus mit an Bord,
das heißt manuelles Fokussieren ist nicht notwendig.

Genial ist auch der Funktionsumfang der Kamera.
Hier überzeugt mich vor allem die praktische WLAN Funktion. So können Fotos oder
Videos direkt aufs Tablet, Smartphone, PC oder TV gestreamt werden oder die Cam
gar per Smartphone gesteuert werden.
Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Geräte NFC-fähig sind, ansonsten ist
die WLAN Nutzung nicht möglich. Hier fällt das beliebte iPhone 5S bereits aus der
Rolle da nicht NFC-fähig.

Insgesamt ist die Sony Systemkamera eine durch und durch gelungene Systemkamera
mit einer Bildqualität wie eine Mittelklasse-DSLR-Kamera.
Dank der kompakten Erscheinung und des schwenkbaren Displays ist sie praktisch
und einfach überall hin mit zu nehmen.
Eine wirkliche Alternative zur Spiegelreflexkamera.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut bei Fotos, beste Videoqualität, 10. Januar 2014
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit der NEX-5T erneuert Sony das gehobene Einsteiger-Modell seiner spiegellosen Systemkamera-Familie. Der Neuzugang liefert beachtliche Bildqualität bei mäßigem Gewicht und Platzbedarf. Das Bedienkonzept ist auf überwiegende Automatik-Nutzung ausgelegt. Die Kamera arbeitet dabei recht zuverlässig und flott.

Abstriche muss man bei der optischen Qualität des Kit-Objektivs machen. Das galt aber auch schon bei der Vorgängerin NEX-5R, obwohl deren (ursprüngliches) Kit-Objektiv größer und schwerer war. Ansonsten hat die 5T noch NFC neu an Bord (für Besitzer aktueller Android-Smartphones interessant) sowie einen Hybrid-Autofokus, der bei bewegten Motiven hilft.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Die NEX-5T kommt mit aufgesetztem Objektiv in einem kompakten Karton, der das übliche Pflicht-Zubehör, einen kleinen Aufsteckblitz und eine kurze gedruckte Anleitung enthält (viele Sprachen in einem kleinen, dicken Buch). Eine ausführlichere Anleitung (263 Seiten) findet man auf der mitgelieferten CD, ebenso wie Sonys Software zur RAW-Konvertierung ("Image Data Converter").

Die Verarbeitung der Kamera ist tadellos. Die Oberfläche ist sehr griffig und rutschfest und unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Im Vergleich zur günstigeren NEX-3N wirkt die 5T etwas solider (Magnesium-Front), und sie hat ein zusätzliches Einstellrad sowie einen Zubehöranschluss. Das seit der Vorgängerin 5R vorhandene, gut mit dem Daumen zu erreichende Einstellrad ist ein deutliches Plus gegenüber den älteren NEX-5ern oder auch der NEX-3N.

Wenn man von Canon oder Nikon kommt, ist die Menüführung ziemlich gewöhnungsbedürftig. Einige Einstellungen muss man in den Menüs erstmal regelrecht suchen. Dafür reagiert die Kamera sehr zügig auf Eingaben. Nicht so toll finde ich die überall und vor allem viel zu schnell hochpoppenden Hilfetexte. Auch Anfänger dürften das eher störend finden und sie bald abschalten. Foto-Neulingen kommt Sony ansonsten entgegen, indem man eine kleine Foto-Anleitung eingebaut hat ("Aufnahmetipps"). Als erfahrener Nutzer wird man in den umfangreichen Menüs erst einmal ein paar Anpassungen vornehmen, um sich wohler zu fühlen und die Chancen auf gute Ergebnisse zu erhöhen.

Das Display hat eine gute Auflösung, ist kontrastreich und gleichmäßig ausgeleuchtet. Die Farbwiedergabe ist tadellos. Die Touchbedienung klappt gut, schöpft die Möglichkeiten aber nicht aus. Wenig nützlich finde ich den ab Werk aktivierten Touch-Auslöser, da damit (im Gegensatz etwa zu Canons EOS 100D) das Festlegen eines Schärfepunkts nicht möglich ist. Möchte man das, muss man den Touch-Auslöser abschalten und nach der Scharfstellung herkömmlich auslösen. Schade ist auch, dass Spreiz- und Wischgesten in der Bildwiedergabe nicht funktionieren. Statt dessen tippt man eine zu vergrößernde Stelle an und verschiebt dann den Ausschnitt per Button oder Symbol auf der Touch-Oberfläche. Hier weicht Sony von üblichen Bedienkonzepten ab, die jedem Smartphone-Nutzer inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Mechanisch einfach, aber sinnvoll gelöst ist der Klappmechanismus des Displays. Mit einem Scharnier am oberen Rand lässt es sich bis zur Senkrechten hochklappen. Der Bildinhalt wird dann gedreht, um von der Objektivseite aus gut ablesbar zu sein ("Selbstportrait").

Der Akku NP-FW50 ist ein alter Bekannter aus anderen NEX-Modellen. Daher gibt es bereits kostengünstige Ersatzakkus und Ladegeräte von Drittanbietern. Ein Akku-Ladegerät wird leider nicht mitgeliefert, dafür ein sehr kleines, quadratisches USB-Netzteil mit Buchsen für die mitgelieferten Strom- und USB-Kabel (USB: Typ A auf Micro B, Strom: Euro 8). Es hat die typische USB-Spezifikation: 5V, 500 mA. Das bedeutet, dass man es auch zum Laden vieler Smartphones verwenden kann. Umgekehrt funktioniert das nicht (habe jedenfalls noch kein Smartphone-Ladegerät gefunden, mit dem es ging), man ist also auf das Original-Netzteil angewiesen. Die Akku-Reichweite hat sich gegenüber älteren Modellen verbessert, ist aber noch nicht so groß, dass man auf einen Reserveakku verzichten könnte. Um diesen außerhalb der Kamera aufladen zu können, wird dann auch gleich ein externes Ladegerät fällig.

Fotoqualität und -funktion

Obwohl die Kamera nach dem Einschalten erst einmal den Objektivtubus ausfahren muss, kann sie bereits nach zwei Sekunden das erste Foto schießen. Das Auslösegeräusch ist übrigens relativ laut.

Die Bildqualität von Fotos aus der NEX-5N ist im Ganzen ausgezeichnet und liegt auf dem Niveau von Einsteiger-DSLRs. Kontrastverhalten und Farbbalance sind tadellos. Das Rauschverhalten des Sensors ist gut: Bis ISO 800 sind die Aufnahmen uneingeschränkt verwendbar. Ab ISO 1600 erscheint fleckiges Farbrauschen, bis ISO 3200 leiden die Details aber noch nicht allzu sehr. Höhere Empfindlichkeiten sollte man nur im "Notfall" einsetzen. Während die NEX-3N als Basis-Empfindlichkeit mit ISO 200 beginnt, bietet die 5T auch ISO 100 an. Damit kommen Aufnahmen bei guter Beleuchtung noch einen Tick sauberer heraus. Zudem generiert die 5T ihre JPEGs mit etwas geringerer, natürlicherer Farbsättigung.

Die Abbildungsleistungen des Kit-Objektivs SELP1650 sind sehr ähnlich wie die des älteren SEL1855. Das heißt, sie sind gerade noch akzeptabel. Im Weitwinkel gibt es bei Offenblende deutliche Randunschärfen, die erst mit Abblenden auf mindestens 5,6 unauffällig werden. Im Telebereich ist das neue 16-50er sogar etwas besser, denn es produziert bereits mit maximaler Öffnung weitgehend vollflächig scharfe Bilder. Haptisch wirkt das neue Objektiv um einiges billiger, ist aber dafür wesentlich kompakter und leichter. Leider - und das ist für ambitionierte Fotografen ein kleiner Pferdefuß - kommt es im Weitwinkel zu Randabschattungen (schwarze Ecken). Wohl aus diesem Grunde erlaubt die NEX-5T (wie die 3N) mit dem 16-50 auch nicht die Deaktivierung der Verzeichnungskorrektur für die JPEG-Ausgabe (mit dem 18-55er geht es). Durch die Korrektur werden die schwarzen Ecken aus dem Bild "geschoben". Ohne Korrektur zeigt sich im Weitwinkel aber eine so starke tonnenförmige Verzeichnung ("Fisheye-Effekt"), dass man in der Regel sowieso korrigieren möchte. Man kann Filter aufschrauben, ohne dass sich die Abschattungen verstärken. Positiv ist, dass die CA im gesamten Brennweitenbereich gering ausfällt.

JPEGs in höchster Auflösung (4912x3264) und Qualität belegen je nach Bildinhalt 3-8 MB, typisch ca. 4 MB, RAWs (Sonys ARW) ca. 16 MB. Per USB überträgt die Kamera etwa 12 MB pro Sekunde, was noch akzeptabel ist.

Die NEX-5T hat eine sehr geringe Auslöseverzögerung und ist damit absolut schnappschusstauglich. Auch wird das Live-Bild auf dem Display nahezu verzögerungsfrei wiedergegeben.

Der verbesserte Autofokus arbeitet noch etwas zuverlässiger und flotter. Für meine Ansprüche war der Autofokus aber auch schon bei der NEX-5N (zwei Generationen vorher) im grünen Bereich.

Wie bei Kompaktkameras funktioniert der Zoom elektrisch. Es gibt zwei Möglichkeiten, ihn zu steuern: mit einem kleinen Schieber links am Objektiv (feste Geschwindigkeit) sowie bei aktivem Autofokus mit dem digitalen Drehring vorn am Objektiv. Mit Letzterem geht das Zoomen bei Bedarf auch sehr schnell, fast wie bei einer mechanischen Übertragung - Bildkontrolle hat man allerdings nur, wenn die Kamera nicht gerade mit anderen Aufgaben beschäftigt ist. In hektischen Situationen ist das ein klarer Nachteil gegenüber einer DSLR.

Alternativ wird der Drehring am Objektiv für die manuelle Fokussierung verwendet. Praktischweise schaltet sich dabei automatisch eine Bildschirmlupe ein. Nützlich finde ich auch den dritten Modus (DMF = "Direkt-Manuell-Fokus") - damit kann man ohne Druck auf den Auslöser den Objektiv-Ring zum Zoomen verwenden und mit angetipptem Auslöser dann zum Korrigieren des Fokus.

Die automatische Kopplung an ein Smartphone mit NFC klappt prima. Leider kann man mit Sonys App "Playmemories Mobile" lediglich eine Belichtungskorrektur einstellen und auslösen. Es wäre klasse, wenn man (wie bei der DSC-QX100) einen Schärfepunkt am Smartphone festlegen, zoomen oder auch eine Videoaufnahme starten könnte.

Videoaufnahmen

In Sachen Videoqualität sind die NEXen seit Jahren Spitze. Wenn man großen Wert auf Video legt, hat man gegenüber der kleinen Schwester NEX-3N mit der 5T den Vorteil, dass sie 1080p50 anbietet und auch 1080i50 wirklich funktioniert. Ich selbst filme meist in der platzsparenderen 1080i50-Variante (in der Kamera 17M / FH genannt), denn einen Unterschied zur höheren Qualitätsstufe (24M / FX) sieht man eigentlich nur an der Dateigröße. Insgesamt kann die NEX-5T in der Videoqualität locker mit (guten) Consumer-Camcordern mithalten und ist ihnen bei schwachem Licht überlegen. (Natürlich haben Camcorder größere Zoombereiche, zoomen geschmeidiger, und manche - gerade die aktuellen Modelle von Sony - bieten eine bessere Bildstabilisierung.)

Die Tonqualität ist ebenfalls exzellent, kaum Hintergrundrauschen. Der Autofokus stellt gebremst scharf und ist praktisch nicht zu hören. Beim Zoomen hört man aber ein leises Surren und Rumpeln. Ansonsten erzeugt natürlich unvorsichtiges Hantieren mit der Kamera auf den Videos schabende oder raschelnde Geräusche.

Die Videos werden zeitgemäß enkodiert (Video: AVC High Profile, CABAC / 2 Reference Frames, Audio: Stereo AC3) und belegen je nach Qualitätsstufe ca. 2 bis 3 MB pro Sekunde.

Vergleich mit NEX-3N

Trotz der etwas unterschiedlich konstruierten Gehäuses sind die Abmessungen der beiden Kameras gleich. Gegenüber ihrer kleinen Schwester bietet die NEX-5T das zusätzliche Einstellrad, einen feiner auflösenden Bildschirm, Touch-Funktion, Hybrid-Autofokus, WLAN-Funktion mit NFC, einen Zubehöranschluss sowie ein (etwas) höherwertiges Gehäuse. Dafür der Blitz nicht integriert, sondern muss bei Bedarf aufgesteckt werden. Kit-Objektiv und Leistung des Sensors sind gleich. Foto-Enthusiasten werden Wert auf die zusätzliche 100er ISO-Stufe der NEX-5T legen. Angesichts der exzellenten Videoqualität finde ich aber wichtiger, dass sie im Gegensatz zur NEX-3N alle wichtigen Video-Modi anbietet. Die NEX-3N ist zudem etwas langsamer bei Serienfotos.

Fazit

Die Neuerungen der NEX-5T gegenüber der Vorgängerin NEX-5R sind überschaubar. Das neue Kit-Objektiv ist leichter und kompakter, man ist damit aber auf eine Verzeichnungskorrektur angewiesen.

Der derzeit kräftige Aufpreis gegenüber der kleinen Schwester NEX-3N lohnt sich für anspruchsvolle Anwender, die aus jeder Aufnahme-Situation das Maximum herausholen möchten. In alltäglichen Situationen und bei Nutzung der Automatiken werden die Ergebnisse sehr ähnlich sein. Ein weiteres Argument für die 5T sind die zusätzlichen Videofunktionen. Ist beides nicht von großem Belang, kann man guten Gewissens zur NEX-3N greifen (die man derzeit als Preis-Leistungs-Hammer bezeichnen kann).

Für sich betrachtet und im Vergleich zur Konkurrenz liefert die NEX-5T eine solide Leistung ab. Die Bildqualität liegt bei wesentlich geringeren Abmessungen auf dem Niveau von Einsteiger-DSLRs. In puncto Videoqualität deklassiert die NEX-5T praktisch die gesamte Konkurrenz. Insgesamt gebe ich eine Empfehlung und vier Sterne ****.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht für Filmfans, 4. August 2014
Dies ist die PAL Version der Nex 5T, was leider mit keiner Silbe in der Beschreibung erwähnt wird und was bedeutet, dass es kein 24/30/60/p/i auf dieser Kamera gibt sondern nur 25/50/p/i

Dies lässt sich jetzt und wahrscheinlich auch in Zukunft auch nicht umstellen oder umpatchen. Wer sich also diese Nex kaufen möchte um damit auch zu filmen, FINGER WEG. Selbst die Europäische a6000 macht umstände bei NTSC!

Als Fotokamera ist sie trotz allem ein Spitzengerät!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute, kompakte Kamera (im Kit mit durchschnittlichem Objektiv), 19. Januar 2014
Von 
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
-- ERSTER EINDRUCK --
Der erste Eindruck macht sich ja normalerweise doch irgendwie an der Packung fest: Bei Sony ist das generell mit einigem Understatement verbunden, denn wenn man sich die Packungen der NEX-Serie, der Experia-Handies und anderer Geräte von Sony so ansieht, dann bekommt man schnell den Eindruck, dass hier jemand einen High-Tech-Boliden in einem schlichten Karton versteckt, weil ... ja, warum? Wenn Sie mich fragen, stellt das Sony's generelle Linie dar: Hochwertig(ste) Produkte herstellen, das ist das Ziel. Man legt den Fokus auf die Funktionalität des Gerätes und nicht das Design der Verpackung. In meinen Augen: Vorbildlich.
Diese Rezension zog sich etwas, weil ich über all dem Fotografieren gar nicht dazu kam, das Gerät mal adäquat zu beschreiben. Das für sich genommen ist doch schon einmal ein sehr gutes Zeichen.
Zum Ersteindruck zu zählen ist die Überraschung über den "schrecklich kleinen" Korpus (wie meine Frau es so schön sagte). Wer früher mal den Eindruck hatte, dass Spiegelreflexkameras nach Gewicht und Größe gehandelt werden, der bekommt mit diesem (zugegebenermaßen) "Einsteiger"-Modell in die Oberklasse ein Gerät, das sich an dieses Klischee einfach nicht halten will.

-- LIEFERUMFANG --
Im Lieferumfang ist der Kamera-Korpus, das zugehörige SEL-P1650-Objektiv, Bedienungsanleitung (& Co) und ein Ladekabel. Der Netzadapter fehlt - die Kamera kann also nur über einen eigenen bzw. dazu zu kaufenden Netzadapter aufgeladen werden. Die Ladezeiten sind dabei relativ lang, weshalb ich eher zu einem Akku-Ladegerät und/oder einem Netzadapter mit entsprechender Leistung raten würde. Außerdem dabei: Ein Aufsteck-Blitz und eine Packung für den Aufsteck-Blitz, die man an dem ebenfalls mitgelieferten Schulterriemen festmachen kann. Vom Umfang her wird man nicht erschlagen, aber es ist alles enthalten, was man so für den Anfang braucht.

-- AUSSTATTUNG UND EIGENSCHAFTEN --
Die NEX-5 kommt mit einem schnellen 99-Punkt-Autofokus, den man manuell beeinflussen kann (z.B. über den Touchdisplay), gleichzeitig liefert diese Kamera aber auch eine hohe Dynamik bei kontrastreichen Aufnahmen, kann mit vielen Helligkeitsabstufungen aufwarten und das alles dann noch bei einer generell (sehr) kurzen Reaktionszeit. Zählt man Features wie den BIONZ-Prozessor (für die Farbkorrektur) und einen hohen erreichbaren ISO-Wert (26k) ein, so ist man schon erstmal etwas baff, guckt man dann noch darauf, dass die Kamera dankt der schnellen Reaktions- und Auslösezeiten bis zu 10 (!) Bilder pro Sekunde machen kann, so kann man nur noch ungläubig gucken. Ging mir jedenfalls so, nachdem ich jetzt einige Jahre mal keine Kamera gekauft hatte. Die Preis-Leistung ist hier im Vergleich zu "früher" einfach brutal. Vor einigen Jahren hätte man Geräte mit diesen Merkmalen aber sowieso noch nicht gefunden.
Interessant: Die an anderer Stelle noch diskutierte App. Auch Full-HD-Filmchen finde ich interessant, aber eben nur als Beiwerk - auch wenn die NEX-5 z.B. das Herausfiltern von Windgeräuschen aus den Filmen verspricht. Für mich sind diese Features eher randwärtig, weil sie über meinen eigenen "Tellerrand" hinaus gehen. Aber schön, dass sie dabei sind :-)

-- INBETRIEBNAHME UND INSTALLATION --
Objektiv und Korpus zusammenstecken, Akku einlegen, SD-Karte einlegen (liegt nicht bei!). Uhrzeit etc. einstellen. Fertig. Kein Hexenwerk. Dank der automatischen Modi kann man dann auch sofort loslegen, wenn man möchte.

-- FOTOS --
Auch wenn ich mich etwas mit Kameras auskenne, so ist mein Bestreben stets, eine Kamera zu haben, bei der ich auch mal "einfach so abdrücken" kann und trotzdem gute Fotos bekomme. Bei der NEX-5 bekomme ich sogar hervorragende Fotos ... auch unter eher widrigen Bedingungen. Insofern kann man sich hier als Hobby-Fotograf nicht beschweren. Wer mit dem Bedienkonzept erst einmal warm geworden ist, der kann auch schnell genug zwischen Modi hin und her schalten, um sogar in "guck mal da!"-Situationen "mal eben schnell" Fotos zu machen, für die man später beneidet wird.
Dennoch: Bildstabilisation (allerdings anscheinend vom Objektiv ausgehend), schneller, zielgenauer Autofokus, Personen/Gesichtsverfolgung etc. wirken sich auf den Bildern zwar stets positiv aus, aber sie zeigen in den automatischen Modi nur, wozu die Kamera "mindestens" fähig ist. Ich hatte dabei jedoch immer das Gefühl, dass sie bei den Automatismen trotz der hervorragenden Ergebnisse hinter den eigenen Fähigkeiten bleibt - wenn man dann mal anfängt mit den entsprechenden Modi zu experimentieren, dann merkt man schnell: Genau so ist es. Gerade das Bildrauschen bei hohen ISO-Werten hält sich erschränkend gut in Grenzen, so dass auch Aufnahmen "im Dunkeln" durchaus unproblematisch sind. Klar muss man dann allerdings mit der Konzession leben, dass man das rote Autofokus-Hilfslicht anschalten muss - der Autofokus mag nämlich Dunkelheit nicht so gerne; aber das wirkt sich nur insofern aus, als dass Leute/Wild/...was-auch-immer weiß, dass man gerade fotografiert. Durch die netten Korrekturmechanismen der Kamera kommen jedenfalls trotz widrigen Umständen beste Bilder zustande.

-- BEDIENBARKEIT UND ERGONOMIE --
Das Bedienkonzept von Sony fühlt sich etwas "anders" an als das, was ich von z.B. Nikon gewöhnt bin. Aber man erreicht nach einem kurzen Stirnrunzeln über die entsprechenden (im Display angezeigten) Tasten alles, was man finden möchte. So richtig dumm kann man sich dabei eigentlich nicht anstellen, weshalb ich die NEX-5 durchaus im positiven Sinne als "Einsteigermodell" bewerten möchte. Nett gemacht, auf jeden Fall.

-- WARTUNG UND PFLEGE --
Die Kamera selber ist vergleichsweise wartungsfrei bisher. Sie vergibt einem auch solche Sachen wie "mal runterfallen lassen" oder "gegen etwas gegen kommen". Ist mir beides direkt am Anfang passiert und ich hatte mich schon emotional darauf eingestellt, die Kamera geschrottet zu haben. Nichts da: Das wertige, griffige Gehäuse schützt das Innenleben anscheinend sehr gut.
Anders sieht das bei dem mitgelieferten Objektiv aus. Hier hat mich im Vergleich mit dem Zeiss-Objektiv der QX-100/RX-100 irritiert, dass es keine automatische Abdeckung für das Objektiv gibt. Wer hier Kratzern vorbeugen will, der sollte - da der Objektivdeckel eher locker sitzt - über einen UV-Filter oder dergleichen nachdenken. Ein billiger 40,5mm Filter reicht in der Regel als Schutz schon aus.

-- BESONDERHEITEN und TIPPS --
Als Tipp sei hier auf die Rezension von "Thomas" ("Umstieg hat sich gelohnt") aus November 2013 verwiesen. Hier wurde das Objektiv SEL-55210 zusätzlich gekauft, was ich für eine wirklich gute Entscheidung halte, weil das "SEL-P1650" eben nicht absolut wunschlos glücklich macht. Der Zukauf des SEL-55210 macht hier also Sinn, wenngleich es andere Hersteller gibt, die ebenfalls E-Mount-Objektive liefern können. Man ist also nicht zwangsläufig auf Sony festgelegt.
Eine Besonderheit der gesamten Sony-Kameras heutezutage (also kein Alleinstellungsmerkmal der NEX-5) ist die von Sony entwickelte Kamera-App "Play Memories". Sie eignet sich auch dafür, um z.B. per mittels WLAN angebundenem Handy die NEX-5 wie eine QX-100 zu benutzen und über die App Einstellungen vorzunehmen. Bisher sind das ziemliche Spielereien, weil der Funktionsumfang noch begrenzt ist, aber Sony arbeitet beständig an der App, so dass hier noch deutliche Verbesserungen zu sehen sein werden; außerdem ist die benutzte Schnittstelle dem Vernehmen nach quellfrei, so dass durchaus andere Apps mit spezielleren Features hierfür entwickelt werden könnten. Insgesamt wiederum vorbildlich.
Ebenfalls eine Besonderheit, aber eher eine "negative" (wenn auch nur leicht): Fotografien in "ruhigen Umgebungen" wie z.B. beim Krippenspiel in der Kirche, sind für die NEX-5 nicht unbedingt die Parade-Disziplin. Warum? Weil der Verschluss wirklich laut ist. Er erreicht zwar kein "Ohrenschmerzen"-Niveau, aber ein deutliches "Tschak" kommt schon. Wenn man jetzt - wie ich - beim Krippenspiel mal den Schnellauslöser nutzt, dann klingt es eher nach einem Mini-Maschinengewehr: "Tschak-Tschak-Tschak..." ;-)

-- NACH EINER WOCHE --
Die NEX-5 ist inzwischen so etwas wie ein täglicher Begleiter geworden, wenn ich Dinge unternehme, bei denen ich damit rechne, gute Fotos machen zu können. Bei Familienausflügen, längeren Autofahrten etc. ist sie stets dabei und liefert durch und durch hervorragende Ergebnisse. Sie hat sich damit zu meiner Lieblingskamera gemausert - um das Einordnen zu können, muss man wissen, dass ich mal irgendwann mit einer Minolta 4000 gestartet bin und mich seither nie so richtig aus dem Spiegelreflex-Segment verabschiedet habe. Ich hatte bis vor kurzem noch das Vergnügen, eine QX-100 von Sony testen zu können, die mich ähnlich befriedigt hat (die QX ist das "aufs Handy aufsteck"-Pendant zur RX-100). Die NEX-5 topp das jetzt noch einmal, obwohl bzgl. des Wirkungsgrades des mitgelieferten Objektivs sicherlich noch einiges drin wäre. Wenn man hier ein Objekt mitliefern würde, das z.B. dem der QX/RX-100 entspricht, dann wäre die NEX-5 sicherlich noch einmal attraktiver. Im Vergleichs-Einsatz zeigt sich, dass die beiden Kameras sich perfekt ergänzen, weil die Handy-gestützte QX-100 mit ihrem "Beinahe"-Tele das abdeckt, was die NEX-5 mit dem Kit-Objektiv nicht liefern kann.

-- FAZIT --
Eigentlich ist im "nach einer Woche"-Abschnitt schon irgendwie das Fazit geliefert worden: Die NEX-5 ist mit dem ausgelieferten Kit-Objektiv eine sehr gute, aber keine hervorragende Kamera, jedoch ein perfektes Einsteigermodell mit einer Preis-Leistung, die sich gewaschen hat. Wer über eine Anschaffung nachdenkt, der sollte sich ggf. nach dem auch erhältlichen Korpus der NEX-5 umsehen und das Kit links liegen lassen. Die eingesparten Euros kann man dann in ein für die eigenen Zwecke ausgelegtes Objektiv stecken. Wobei: Das mitgelieferte Objektiv ist gut - es ist nur nicht vergleichbar mit dem, was Sony bei anderen Kameras (z.B. halt der QX-100) so "im Kit" mitliefert. Hier wäre Nachholbedarf. Allerdings steht dennoch außer Frage hier 5 Sterne zu vergeben: Die Kamera selbst ist so gut aufgestellt, dass sie leichte "Schwächen" (das klingt jetzt schon wieder so negativ) des im Kit mitgelieferten Objektivs deutlich kompensiert. Insgesamt also für die Kamera 5 Sterne, für das Kit ggf. eher 4,5 Sterne.

-- ÜBERSICHT --
+ 16,1 Megapixel CMOS-Sensor mit 23,5 x 15,6 Millimeter Größe
+ leicht (ca. 400 Gramm)
+ griffiges, robustes Gehäuse mit kompaktem Formfaktor (ca. 11 x 6 x 4 Zentimeter)
+ sehr gute Automatik-Modi vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten für "Manuell-Modi"-Fans
+ hervorragendes Rauschverhalten, auch in den automatischen Modi
+ hohe Dynamik (auch Licht/Schatten-Kontraste sind kein Problem)
+ viele Helligkeitsabstufungen
+ generell kurze Reaktionszeit
+ Schnellauslöser (10 Bilder/Sekunde)
+ ausführliche Anleitung
+ im Video-Modus 1920x1080 Pixel bei 50 Bildern/Sekunde möglich
+ sehr kurze Verschlusszeiten
+ manueller und automatischer (motorgetriebener) Zoom
+ schneller bis sehr schneller Autofokus (situationsabhängig; mit Hilfslicht stets sehr schnell)
+ kann Datenübertragung per WLAN und NFS
+ sehr günstige Preis-Leistung
+ herausnehmbarer Akku mit langer Laufzeit
o SDXC-Slot (sollte Standard sein)
o netter, aufsetzbarer Blitz mit beschränktem Wirkungsgrad
o nettes, aber nicht hervorragendes Einsteiger-Objekt "SEL-P1650" mit Helligkeitsabfall in den Ecken
o Bildstabilisator kommt über das Objektiv
o kontrastreiches und scharfes 3-Zoll-Klappdisplay mit Touchfunktionalität; gut geeignet für z.B. Selbstporträts, aber leider nicht seitwärts klappbar
- lauter Verschluss
- kein Ladegerät, sondern ein Micro-USB-Kabel

[Diese Rezension wird von mir gerne aktualisiert. Einfach einen entsprechenden Kommentar schreiben. Danke.]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Kamera..., 29. Mai 2014
Was soll ich viel dazusagen, habe mich für die NEX5T entschieden. Da mir das Preis-Leistungsverhältnis am besten gefallen hat.
Die Ausstattung der Kamera finde ich hervorragend und mehr als genügend.

Bin jetzt nicht der Profi daher geh ich jetzt nicht auf feinste Details ein aber für mich bin ich voll und ganz zufrieden.

Bildqualität ist top, Gewicht ist auch gut, Liegt gut in der Hand, Das Objektiv ist als Standard (3,5) gut zu gebrauchen und reicht für normale aufnahmen allemal. Evt. werde ich mir aber ein Lichtstärkeres (1,8) holen um die Kamera noch zu maximieren.
Das Zubehör z.B. der Blitz ist auch gut abgestimmt, finde ich, und die Kamera macht einen soliden und gut gefertigten Eindruck.

Ist eben eine Sony!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera, 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie erwartet schnelle und unkomplizierte Lieferung.Kamera entsprechen bisher voll und ganz meinen Erwartungen. Habe sie nur kurz bei einem Sportevent (Snooker - ein toller Sport) im Gebäude bei nicht optimalen Lichtverhältnissen testen können. Habe die Bilder mit meinen älteren Fotos am selben Ort verglichen. Ein deutlicher Zuwachs an Qualität war festzustellen. Wenn sich das im Außenbereich fortsetzt, bin ich mehr als zufrieden. War/bin aber mit meiner Kompaktkamera bisher zufrieden. Die Ansprüche steigen aber auch..............
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5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera - Preis-Leistung stimmt, 13. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die ersten 2000 Bilder sind geschossen. Die Farbbrillanz und Bildtiefe sind ein deutlicher Schritt nach vorn (bisher LUMIX). Toll ist die Lichtempfindlichkeit, welche oft den Blitz sehr oft verzichtbar macht (ist auch etwas umständlich mit der Montage). Der Umfang aller Funktionen ist uns immer noch nicht voll bewusst. Sehr viele hilfreiche Funktionen erleichtern die Abwägung zwischenn Automatik und händischem Einstellen.
Der Zoom ist etwas gewöhnungsbedürftig zu bedienen. Wir sind sehr zufrieden!
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5.0 von 5 Sternen Die Kamera!!!, 27. Juni 2014
Unglaublich, was dieses unscheinbare Teil leistet. Ich habe sie gekauft, wollte an der Menüführung herummäkeln (kann man aber nicht, bis man sie nach ca. 2 Tagen genauer kennt) und bin seitdem begeistert. Klein, aber nicht zu sehr (richtige Männerhände kommen auch klar) wertig verarbeitet und genau mit dem richtigen Gewicht. Die gebe ich nicht mehr so schnell her. Hatte vorher eine Samsung EX2F (fantastische Bilder, lichtstark und sowohl für Anfänger und Profis (und das meine ich auch) hervorragend, obwohl immer unterschätzt. Habe diese EX2F ungern hergegeben, aber durch den großen Sensor der NEX ist die Lichtstärke des 16-50er Objektives gleichwertig. Sagenhafte Bilder auch auf Vergrößerungen. Man braucht nicht teurere Kameras. Diese in Verbindung mit dem Touch-Screen und nach 2 Tagen Probieren aller Möglichkeiten und man will keine andere. Ich bin froh, dass ich die vorher favorisierte Olympus PEN E-PL5 nicht gekauft habe. Man sollte. nicht nur auf Testberichte von Redaktionen wie CHIP o.a. achten.
Alles in allem nochmals: Das ist meine Kamera, die ich öfter mit mir trage als die vorherige und die mir wieder so richtig Spaß macht.
Nachtrag vom 29.06.: Ergänzung nach einem sonnigen Tag mit wunderschönen Fotos, die sich auch in der Vergrösserung super ansehen lassen: Ein "Muss" ist unbedingt der elektronische Sucher, wenn man Makro-Aufnahmen bei Sonne machen will. Mit dem Display auf hellster Einstellung geht es gerade so eben noch bei Normalfotos, aber nicht, wenn es um die Beurteilung von Details vor der Aufnahme geht. Ich werde den hohen Preis aber gern bezahlen, weil ich diese Kamera behalten will.
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