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Kundenrezensionen

23
3,5 von 5 Sternen
Sebastian Bergman - Spuren des Todes 1 [2 DVDs]
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2013
Ich habe alle drei Bücher gelesen und mich auf die Verfilmung gefreut. Ich hatte die Erwartung, dass sie vielleicht ähnlich gut umgesetzt werden wie die Millenium Trilogie. Als ich die ersten beiden Teile jetzt aber im ZDF gesehen habe, muss ich leider sagen, dass diese Sammlung in meiner DVD-Sammlung fehlen wird und ich sie auch nicht vermissen werde. Die Kürzung auf 90 Minuten hat den Krimis immens geschadet. Unverständlich, warum sich, ob dieser Verkürzung, auch Langatmigkeiten geleistet werden konnten. Diese psychodelischen Kameraschwenks auf Sebastian Bergmann, die wohl seine innere Unruhe widerspiegeln sollen fand ich sehr übertrieben und nervig. Wichtige Personen aus den Büchern wurden dafür in der Verfilmung komplett gestrichen. So hat z.B. der übereifrige Polizist aus dem ersten Teil, der in den Büchern für einige parallele Spannungsbögen gesorgt hat, gefehlt. Dieser Polizist, der im zweiten Teil, ob seiner Glanzleistungen im ersten Fall, den Posten als Gefängnisdirektor im zweiten Fall einnimmt, fehlt spätestens um den Charakter des Psychopaten Hinde ins rechte Licht zu rücken. Wie er sich die Unfähigkeit dieser Person zu Nutze macht und ihn mit Leichtigkeit ausspielt, um seine Flucht vorzubereiten. Wie enttäuschend ist da die Fluchtidee in der Verfilmung umgesetzt.

Wer die Bücher nicht gelesen hat, wird einen einigermaßen passablen Schwedenkrimi bekommen. Darum auch zwei Sterne.
Wer die Bücher kennt, sollte sich diese Verfilmung nicht antun. Die Enttäuschung wäre zu groß.

Die Erwartungen in den dritten Teil sind daher auch nur sehr gering.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sebastian Bergman - Spuren des Todes 1

Immer größer wird der Kreis von Zuschauern, welche sich an den aus Skandinavien kommenden Fernseh-Krimis mit deren intelligent und in ganz besonderer Machart umgesetzten Inszenierungen einfach nicht sattsehen können. Nach "Kommissarin Lund" oder "Kommissar Beck" u. a. präsentierte das ZDF im Oktober 2013 mit "Sebastian Bergman" einen weiteren Vertreter dieses Filmgenres mit zwei in Spielfilmlänge gezeigten Episoden in der deutschen Erstausstrahlung.

In Schweden lief der erste Film der Reihe bereits im Dezember 2010 über die dortigen Bildschirme. Beide Filme beruhen in deren erzählter Geschichte auf den Büchern von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Für die Regie des ersten Films, mit dessen deutschem Titel "Der Mann, der kein Mörder war", verpflichtete man Daniel Espinosa. Bei und für den Film zwei, unter dem Titel "Die Frauen, die er kannte", nahm dann der auch am Drehbuch mitbeteiligte Michael Hjorth im Regiestuhl Platz.

Da ich die literarischen Vorlagen für die beiden Filme selbst bisher noch nicht gelesen habe, kann ich an dieser Stelle auch keinen unmittelbaren Vergleich zur Umsetzung dieser in den Filmen geben. Inwieweit die Romaninhalte sich daher in den Filmen wiederfinden, kann ich nicht beurteilen. Was ich allerdings sagen kann, ist, dass mich die beiden Filme mit deren ebenso packenden wie spannungsgeladenen Geschichten regelrecht an den Bildschirm fesselten und auch für einige wohlige Schauer des Schreckens bei mir sorgten. Sie sind nie vorhersehbar und schaffen es, die Spannung von der ersten bis zur allerletzten Filmminute zu halten.

Ohne nun an dieser Stelle die Leistung der anderen Darsteller schmälern zu wollen, hat mich Rolf Lassgard in der Rolle des "Sebastian Bergman" hier einfach nur umgehauen. Er ist mittlerweile durch sein Mitwirken in TV-Erfolgen wie "Kommisar Beck" oder auch "Bella Block" nicht nur in seiner Heimat Schweden ein Begriff und Synonym für ein Spiel voller Vielschichtigkeit und Wandlungsfähigkeit.

Hier als Polizei-Pychologe "Sebastian Bergman" spielt er einen Profiler, der an Extreme rührt und mich als Zuschauer im ständigen Wechsel von Antipathie und vollstem Verständnis für ihn hin und her wirft. Er ist ein ebenso brillanter wie unangepasster Mensch im Privaten als auch im Beruf. Verbittert und in der eigenen Psyche schwer angeknackst, hat ihn der Verlust seiner Frau und kleinen Tochter bei einem Tsunami zu einem Einzelgänger und nach außen hin undurchschaubaren und nur schwer zu ertragenden Rüpel werden lassen. Frauen zählen für ihn nur als Mittel zum Zweck, um seine Lust befriedigen zu können. Aber das sind nur einige Facetten seiner Persönlichkeit. Tief im Inneren von ihm ist da noch viel mehr, was sich nach und nach, ähnlich einem aus vielen Teilen bestehenden Puzzel, offenbart und den wahren "Sebastian Bergman" hinter der auch zum Selbstschutz aufgebauten Fassade erkennen lässt.

Den Anfang nimmt die erzählte Geschichte damit, dass die Mutter von "Sebastian Bergman" gestorben ist. Er hat ihr Haus geerbt und kommt so zurück an den Ort seiner Kindheit und Jugend. Dort angekommen, erfährt er, dass gerade einer der Schüler einer Eliteschule auf bestialische Art und Weise getötet und entstellt wurde. Das ruft in "Sebastian" das Interesse wach, sich mit dem Fall eingehender zu beschäftigen.

Im zweiten Film, der nicht minder packend und spektakulär ist, geht es um einen Serientäter, dessen Morde eindeutig in das Schema eines von "Sebastian" vor Jahren ins Gefängnis gebrachten perfiden Täters schließen lassen. Aber wie kann es sein, dass die neuen Morde dieselbe unvergleichliche Handschrift tragen, wie die des von "Sebastian" überführten und noch im Gefängnis einsitzenden Täters von vor fünfzehn Jahren? Man rätselt ununterbrochen mit, um die Lösung zu finden.

Die beiden DVDs der Veröffentlichung finden sich einzeln lagernd und entnehmbar in einem einfachen Amaray-Case. Laut Cover beträgt die Gesamtlaufzeit beider Episoden in etwa 175 Minuten. Das Bild von der DVD präsentiert sich dabei im 16:9 (1,78:1) Format. Passend der relativ zeitnahen Produktion, kann das Bild der DVD in seiner Qualität fast durchweg mit guten Werten überzeugen. Die Farben sind sowohl in deren Intensität wie auch Natürlichkeit gut ausgeprägt. Schärfe als auch der Kontrast zeigen sich in stimmigen Werten und Einstellungen, ohne dabei überzeichnet zu wirken.

Eine Besonderheit ist, dass in einigen Szenen als stilistisches Mittel die Farben bisweilen etwas verfremdet und die Körnung im Bild erhöht wurde. Dadurch und die dann in diesen Momenten zum Teil auch etwas unruhige Kameraführung, soll die Wirkung der Szenerie dieses Augenblicks noch verstärkt werden.

Sehr schlicht mit einigen animierten Filmszenen und zu hörender Hintergrundmusik gestaltet, zeigen sich die DVD-Menüs. Außer der Möglichkeit, den jeweiligen einen Film pro DVD zur Wiedergabe zu starten, wird hier nichts weiter angeboten. Innerhalb beider Filme wurden einige Marker gesetzt, die Kapitelsprünge ermöglichen. Enttäuscht bin ich, dass die DVDs wirklich nicht ein einziges Extra anbieten.

Tonbewertung:

Auch hier leider nur eine eher minimalistische Ausstattung. Immerhin liegt der deutsche Ton als Dolby digital 5.1auf den DVDs vor und das in guter Qualität, die durchweg eine gute Verständlichkeit aller Darsteller gewährleistet. Leider werden aber weder der schwedische Original Ton noch andere Sprachvarianten angeboten. Auch Untertitel für Gehörlose und Hörgeschädigte zählen nicht mit zum Angebot der Veröffentlichung.

Gesamteindruck:

Ganz klar wird der Film von dem Spiel und der Präsens Rolf Lassgard als "Sebastian Bergman" getragen. Was nun aber nicht heißen soll, dass all die anderen Darsteller nicht sehenswert wären. Mir haben die beiden ersten Folgen dieser im Oktober 2013 erstmals im deutschen Fernsehen gezeigtem Reihe, mit deren spannenden und an den Bildschirm fesselnden Fällen, gut gefallen. Schon jetzt freue ich mich auf die bereits abgedrehten und dann hoffentlich auch bald von "edel motion-DVDs" zu erlebenden zwei weiteren Folgen der Reihe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2015
Wir haben uns den Film „Die Frauen die er kannte“ unmittelbar angesehen nachdem ich die letzte Buchseite gelesen hatte. Ich kann nicht einmal sagen dass ich enttäuscht bin- ich bin einfach nur sprachlos angesichts der schlechten filmischen Umsetzung eines wirklich spannenden Buches.
Nichts gegen Rolf Lassgård, ganz sicher mit einer der besten schwedischen Darsteller, aber meiner Ansicht nach nicht für die Rolle des Sebastian Bergman. Hier fehlt mir die im Buch so eindrucksvoll beschriebene Arroganz und Egozentrik; die Art und Weise, andere bewusst vor den Kopf zu stoßen und zu provozieren in Kombination mit einer "ich-bin-immer-besser-als-ihr" Haltung kommt nicht entsprechend rüber. Ich habe die Darstellung als zu soft und häufig zu melancholisch empfunden, eher Wallander- typisch, ohne den im Buch beschriebenen Bergman typischen Biss, sozusagen. In dieser Rolle hätte ich mir Mikael Persbrandt viel besser vorstellen können.
Außerdem kann ich nicht nachvollziehen, dass wichtige Charaktere und Handlungsstränge einfach weggelassen wurden, da diese für die Weiterentwicklung der Story eine entscheidende Rolle spielen.
Dass Bücher und Filme nicht zu 100% übereinstimmen ist OK, das ist auch nicht meine Erwartungshaltung. Üblicherweise kann ich beide unabhängig voneinander genießen- außer in diesem Fall. Diese Verfilmung trifft nichtmal ansatzweise den Kern der Story. Dazu fehlt einfach viel zu viel wesentlicher Inhalt. Mit etwas mehr Detailtreue (und passenderer Bergman- Besetzung) hätte daraus ein super Zweiteiler werden können. Schade.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 7. November 2013
Die bislang erschienen Bücher des Erfolgsautorenteams Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt rund um den mürrischen und von Selbstzweifeln geplagten Profiler Sebastian Bergman sind zurecht allesamt auf den Top-Positionen der Bestsellerlisten gewesen. Nun erscheint eine Doppel-DVD mit den Verfilmungen der ersten beiden Romane des Duos. „Der Mann, der kein Mörder war“ und „Die Frauen, die er kannte“ sind in jeweils knapp 90 minütigen Spielfilmen visuell umgesetzt worden. Aufgrund der umfassenden Bücher, die beide mehr als 500 Seiten umfassen, schien die Länge der einzelnen Filme im Vorfeld bereits sehr kurz. Und so kamen Zweifel auf, ob diese Verfilmungen dem hohen Anspruch und der Spannung der Bücher gerecht werden könnten. Und leider bewahrheitete sich diese Skepsis überdurchschnittlich.
Alle Zuschauer, die die Bücher gelesen haben werden bedingungslos enttäuscht von den Verfilmungen sein. Die Figuren bleiben total blass und speziell die Figur des Sebastian Bergman ist schlecht besetzt. Rolf Lassgârd war als Kommissar Wallander vor einigen Jahren schon in diversen Verfilmungen zu sehen, aber er wird der Rolle des Sebastian Bergman nicht gerecht. Zu mürrisch, viel zu ruhig und dadurch schon anstrengend wird die Figur in den Filmen umgesetzt. In den Büchern ist der Charakter deutlich vielschichtiger umgesetzt. Draufgängerisch, dreist und rücksichtslos ausnutzend bedient er sich wahllos fremder Frauen, um sein eigenes privates Schicksal - immer wieder nur für kurze Zeit - zu vergessen. Denn privat ist der Profiler arg gebeutelt, verlor er beim Thailändischen Tsunami doch Frau und Kind. Diese Problematik wird im Film immer wieder einmal angedeutet, bleibt jedoch lange Zeit irritierend für den Zuschauer im Raum und wird erst zum Schluss des zweiten Films kurz angesprochen und damit dann aufgelöst.
Die Ermittlungen sind - natürlich aufgrund der Kürze des Films viele interessante und durchaus wichtige Handlungsstränge auslassend - sehr getragen umgesetzt und man muss sich wahrlich durch das Geschehen der jeweiligen Filme durcharbeiten.
Und auch die Besetzung der anderen Personen im Polizeiteam sind von ihrer Art her total oberflächlich und in ihren Handlungen sehr träge dargestellt. Zudem wirken die Dialoge schlecht inszeniert und in vielen Phasen aufgesetzt. Den Vogel hat man dann bei der Umsetzung der Filme damit abgeschossen, dass man einen Charakter des Buches, der speziell im zweiten Teil bei „Die Frauen, die er kannte“ wichtig wird, komplett gestrichen und bei den Filmen weggelassen hat. Damit verändert sich die gesamte Handlung des zweiten Films imi Bezug auf die eigentlichen Schwerpunkte.
Die Bildeinstellungen sind in typischer Schweden Machart. Man versucht viel mit Atmosphäre zu agieren, mit ungewöhnlichen Einstellungen und zu guter Letzt mit Musik. Während der erste Punkt gut umgesetzt wurde, sind viele der gewählten Einstellungen mehr als gewöhnungsbedürftig und in puncto Musik hat man hier völlig daneben gelegen. Die Musiken, die Spannung aufbauen und untermalen sollen, sind so gewählt, dass sie im ersten Moment einfach nur zäh, dann anstrengend und letztlich sogar nervig werden.
Und als ob die mageren Verfilmungen nicht schon genug wären, so wird man bei den DVDs dann auch noch mit überhaupt keinem Bonusmaterial beglückt. Alles in allem ist Sebastian Bergmann „Spuren des Todes 1“ also eine Veröffentlichung, durch die man sich ob der wirklich schlechten Qualität der Filme - und das leider in fast allen Belangen, arbeiten muss. Von der Hoffnung auf spannende Buchumsetzung und fesselnde Unterhaltung ist am Ende dann leider nur qualvolles Durcharbeiten und Ertragen geworden. Der, der am Schicksal und den Fällen des Sebastian Bergman interessiert ist, sollte ausnahmslos die Bücher zur Hand nehmen, denn diese bieten, was die Filme alles nicht haben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2014
Verfilmungen von Büchern sind ja generell immer so eine Sache. Natürlich müssen Filme keine 1:1 Umsetzung der Romane darstellen, sie sollen in erster Linie unterhalten und sich auf die Stärken der Vorlage stützen. Ein Spagat, der hier leider nicht wirklich gelungen ist...

Ich liebe skandinavische Krimis und Thriller. Umso mehr freue ich mich jedes Mal, wenn ein gutes Buch verfilmt wird. Von der überragenden Millennium-Triologie (im Directors Cut versteht sich) mal abgesehen, hat mir u.a. Jo Nesbos "Headhunters" gezeigt, wie gut ein Buch für einen Film adaptiert werden kann. Bei Lars Keplers "Der Hypnotiseur" habe ich mich dann schon ein wenig geärgert, wurde hier schon einiges herausgelassen und so kam der fertige Film eher wie ein Familiendrama als ein Thriller daher. Die genannten Beispiele wurden allerdings auch allesamt fürs Kinos gemacht.

"Sebastian Bergman - Spuren des Todes" hingegen ist ein solider Vertreter der "ZDF Sonntagskrimi" Reihe - nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Und so mag es letztlich wohl auch dem begrenzten Budget einer TV-Produktion geschuldet sein, dass aus einer starken Bücherserie nicht mehr herausgeholt wurde, als 2x 90 Minuten oberflächlicher erscheinender Polizeiarbeit und einem mürrischen Sebastian Bergman im Mittelpunkt. Dabei hätte beides so viel mehr Potential und Tiefe anzubieten.

Die meisten positiven Rezensionen heben vor allem einen starken Rolf Lassgård hervor, nicht selten einhergehend mit dem Eingeständnis, die Bücher nicht gelesen zu haben. Und in der Tat schützt diese Unkenntnis und der Fokus auf den bekannten Hauptdarsteller am Ende davor, nicht enttäuscht zu sein oder gar vorher den Fernseher auszuschalten. Doch wer die Bücher gelesen hat, muss hier zu viele Abstriche machen. Schade!

Wenn sie allerdings Fans der skandinavischen Krimi-Bücher sind, dann greifen sie auf jeden Fall zu den Werken von Hjorth/Rosenfeldt. Das Geld hierfür ist besser angelegt, als in die DVD.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter hat sich der ehemalige Kriminalpsychologe Sebastian Bergman völlig von der Außenwelt zurückgezogen und geht keine emotionale Bindung mehr ein. Erst als seine Mutter stirbt und ihm das Haus seiner Kindheit vermacht, erwacht er aus seiner Lethargie. Denn in der Ortschaft wurde ein Schüler bestialisch ermordet und grauenhaft zugerichtet zurückgelassen. Bergman forscht weiter und findet bald erste Anhaltspunkte…

Krimis aus Skandinavien stehen seit Jahren hoch im Kurs und haben sowohl als Buch als auch als Fernsehfilm Hochkonjunktur. Kein Wunder also, dass in aller Regelmäßigkeit neue Produktionen auf den Markt gespült werden. Eine davon heißt „Sebastian Bergman“, die in der Buchvorlage zahlreiche Anhänger gefunden hat, nach der Ausstrahlung im ZDF können nun auch die Fernsehproduktion käuflich erworben werden. Zu Beginn sei noch erwähnt, dass ich die Vorlagen nicht kenne und deswegen unbefangen an die Serie herangehen konnte, aber eben auch nicht die Unterschiede zwischen den beiden Versionen feststellen konnte.

Die beiden hier vorliegenden Teile sind beide sehr düster, fast schon bedrückend umgesetzt. Dies spiegelt sich nicht nur in den verwendeten Farben wider, sondern auch in der Handlung und in der Darstellung der Charaktere. Diese sind sehr detailliert gezeichnet und werden intensiv dargestellt. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich stets die Hauptfigur, die alles andere als ein geleckter Saubermann ist. Vielmehr kehrt er seine schlechten Seiten nach außen, verhält sich rüpelhaft und skrupellos, schert sich kaum um die Gefühle seiner Mitmenschen. Doch es liegt an dem Zuschauer, auch die andere Seite des Profilers zu erkunden, die sich meisterhaft in kleinen Mimiken des Schauspielers äußern. Er zeigt, dass noch deutlich mehr in Bergman steckt, dass er lediglich eine Fassade aufbaut, um seine Verletzlichkeit nach außen zu verbergen.

Neben den Charakteren ist es natürlich auch jeweils die Handlung der beiden hier gezeigten Filme, die den Betrachter mitreißen können. Immer wieder gibt e überraschende Wendungen und neue Erkenntnisse, die ein völlig anderes Licht auf die bisherigen Ereignisse werfen. So wird die Spannung stets sehr hoch gehalten und kann mit vielen gelungenen Elementen punkten. Allerdings schleicht sich ab und an doch eine kleine Länge mit ein, in der die Handlung festzustecken scheint und nicht sehr temporeich umgesetzt wurde. Dabei wirkt die Handlung zu keinem Zeitpunkt flach, die Autoren haben es sich nicht einfach gemacht und sind immer wieder kleine Umwege gegangen und haben unliebsame Themen angefasst, um das Interesse des Zuschauers hoch zu halten – mit großem Erfolg. Insgesamt also zwei sehr gelungene und sehenswerte Krimis mit Anspruch und besonders einem herausragenden Ensemble.

Die technische Umsetzung auf DVD ist ebenfalls lobenswert zu erwähnen. Die düsteren Farben mit dem nüchternen Filter kommen sehr klar herüber und unterstützen somit die Atmosphäre der Krimis. Schärfe und Kontrast sind sehr gut eingestellt und grenzen mit ihrer Klarheit schon ein wenig an Blu-Ray-Qualität. Zu bemängeln ist allerdings die sehr spartanische und nüchterne Ausstattung der DVD. Die beiden silbernen Scheiben sind in einer eifachen Plastikhülle untergebracht, allerdings liegen keinerlei filmische Extras vor. Noch nicht einmal der Originalton auf Schwedisch ist hier enthalten, auch Untertitel sind nicht auffindbar.

Auch wenn die Ausstattung sehr schlicht ist, die Stärke der Filme kann hier voll ausgenutzt werden. Ein interessanter und nicht immer ganz sympathischer Hauptcharakter, zwei spannende Geschichten voller Wendungen, Überraschungen und Treffsicherheit, die sich sehr zu sehen lohnen. Sicherlich ist diese Umsetzung m Vergleich zur Buchvorlage deutlich weniger umfangreich, doch für den unbedarften Krimizuschauer werden hier zwei sehenswerte Krimis gezeigt.
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am 27. Februar 2015
... denn hier wurde schon so viel Gutes und Schlechtes über die Filme gesagt, das alles richtig ist. Aber mir persönlich, also nur mir!, sind die Filme im Gegensatz zu den Büchern nix. Ich sage nicht, dass das schlechte Filme sind. Aber die Bücher fand ich derart gut und spannend und mitreißend, dass der Film die Erwartung, die ich immer gehabt hätte, nicht erfüllen konnte. Das sind für mich 2 verschiedene Sachen, hier die Bücher, da die Filme, und sind für mich auch nicht zusammen zu bringen. Weitere Verfilmungen als diese ersten beiden werde ich mir nicht kaufen, aber sie sind okay, wann man die Bücher nicht kennt. Finde ich.
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am 20. Februar 2015
Leider war das die schlechteste Buchverfilmung die ich jemals gesehen habe. Ich kann nicht beurteilen wie jemand den Film findet der die Bücher nicht gelesen hat. Aber als großer Fan der Buchvorlage muss ich leider sagen dass die Filme nicht annähernd ran kommen und ich wahnsinnig enttäuscht bin von der Umsetzung. Die Komplexität und alle Wirrungen gehen völlig unter. Noch dazu ist die Filmmusik katastrophal. Außer weniger Ausnahmen sind meiner Meinung nach die Schauspieler auch völlig fehlbesetzt. Allen voran die Hauptfigur Sebastian Bergmann. Von mir definitiv keine Kaufempfehlung.
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am 19. Mai 2015
Thrill made in Schweden, erstklassig ! Rolf Lassgard spielt seine Rolle mit Bravour und ist ein sehr überzeugender Ermittler mit Ecken und Kanten und einer Menge Schwachstellen, aber auch viel Verständnis für menschliche Unzulänglichkeiten. Spannend und düster!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2015
um die Zeit, die Lassgard für diesen Film veschwendet hat. Ich mag den Kerl als Mimen, aber hier ist leider fast alles schief gegangen. Der Film ist langatmig und es kommt null Spannung auf. Da können auch die Schauspielerkollegen nichts mehr retten. Das skandinavische Krimis nicht selten düster sind, weiss man ja. Kommisarin Lund z.B. rennt immer mit einerTaschenlampe in dunklen Kellern rum, weil ihr wohl die Funktion eines Lichtschaltes niemals erklärt wurde.
Aber warum man einen Lassgard durch den ganzen Film vor einem ohnehin schon düsteren Hintergrund mit einer "Flunsch" eines eher selbstmordgefährdeten Psychopaten, anstatt eines aktiven Profilers, den er ja im Film darstellen soll rumlaufen lässt, wird das Geheimnis des Regisseurs bleiben. In dem ganzen Gewese um seine tote Tochter und seine Albträume drumherum geht die eigentliche Handlung für mein Verständnis komplett verloren. Da ist gerade mal was aufgebaut, was "System" ins Geschehen bringt und rums, kriegt dieser Bergmann (Lassgard) wieder eine seiner Lebenskrisen! Und wenn nicht, spielt seine Libido verrückt, was bei der Damenwelt irgendwie nicht ankommt. Klar, mit der "Flunsch" würde ich als Frau auch laufen gehen!
Das alles könnte man ja vielleicht noch übersehen, alleine eben wegen Lassgard. Aber eines macht diesen Film nahezu unerträglich und zu etwas, das man wirklich nicht braucht: Die sogenannte Filmmusik! Wer die komponiert hat muss eindeutig in der Gummizelle für selbstmordgefährdete Lebensmüde einsitzen!!! So was von schwermütig habe ich in einem Film, der ein Krimi sein soll, noch nicht gehört. Ich weiss nicht mal, was der da für ein Instrument genommen hat, um die Leute in die Depression zu treiben. Hätte ich diesen Film an einem verregneten, kalten und dunklen Novembernachmittag geguckt, ich hätte den Rettungswagen gerufen und mich in die Psychatrie bringen lassen. Ist der Film schon ziemich depressiv gemacht, die Musik gibt einem den Rest!
Fazit: Ich habe den Film bei Minute ca. 80 ausgeschaltet, weil ich diese "Musik" nicht mehr ertragen konnte. Wäre die mal zwschendurch gewesen, wüsste ich sicher, wie der Film ausgegangen wäre. Aber das fast alle Dialoge mit diesem depressive Gedudel unterlegt sind, ist für meine Ohren (und die Psyche) einfach unerträglich! Ich werde diesen Film nicht zu Ende gucken. Meiner Nerven wegen. Wer auf "Deprimucke"steh, für den ist der Film richtig! Meine Meinung!
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