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4.0 von 5 Sternen Eine DVD-Box, die ihrem Titel mit drei wirklich großartigen Ärzte-Filmklassikern alle Ehre macht, 28. Dezember 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Die besten deutschen Ärzte-Filmklassiker (Paracelsus / Robert Koch, Der Bekämpfer des Todes / Sauerbruch - Das war mein Leben) [3 DVDs] (DVD)
Die besten deutschen Ärzte-Filmklassiker

Ich muss zugeben, dass ich noch immer regelrecht "hin und weg" bin, nachdem ich die drei Filme von dieser durch das Label "Black Hill" an den Start gebrachten DVD-Veröffentlichung erlebt habe. Unter dem Vertrieb von "Koch Media" sind es ganz ohne Übertreibung drei der wirklich ganz großen deutschen Ärzte-Filmklassiker, die sich allesamt herausragenden Menschen und Persönlichkeiten diesen Genres annehmen.

Auch wenn die "Murnau Stiftung", als Verwalter und Bewahrer dieser Filmschätze vergangener Tage, nicht ganz ohne Grund an die Entstehungsgeschichte und ideologischen Hintergründe der beiden ersten in der NS-Zeit entstandenen Filme erinnert und auch der nach dieser Zeit abgedrehte Film über das Leben und Wirken "Sauerbruchs" nicht unumstritten ist, sind die drei Filme selbst einzigartig und einfach unvergleichlich.

Eigentlich kann dieses DVD-Bundle mit den gleich drei thematisch so wunderbar zusammengestellten Filmklassikern ohne Wenn und Aber empfohlen werden. Aber auch für die, welche vielleicht nur an einem oder einzelnen Filmen Interesse haben sollten, ist gedacht worden. Alle drei in dieser Box zu findenden Ärzte-Filmklassiker sind auch verlegt auf Einzel-DVDs zu haben.

Alle drei Filme stellen jeweils eine Koryphäe eines deutschen Arztes und Wissenschaftlers vor, der sich mit dessen herausragendem und epochalem Wirken und Schaffen einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert hat. Dabei erhebt keiner der Filme den Anspruch, eine geschlossene Biografie und das gesamte Leben eines der in ihnen vorgestellten Mediziner komplett aufzuzeigen. Die Filme sind mit all ihrer Authentizität ebenso gelungen unterhaltend als auch kurzweilig und informativ umgesetzt.

Von der ersten DVD gibt es den 1943 in die Kinos gekommenen Film über den legendären Basler Arzt "Paracelsus" zu sehen. Der mit seinen Ansichten sich gegen die Lehrbuchmedizin und nicht mehr zeitgemäße Heilungsmethoden stellende Arzt machte sich damit viele Feinde. Als Arzt für das Volk und die Ärmsten der Armen genießt er hohes Ansehen und wird sogar zum Stadtarzt ernannt. Als die Pest vor den Toren der Stadt steht, fordert er rigide Maßnahmen zum Schutz vor der Seuche ein, die nicht nur auf Zustimmung stoßen.

Das Drehbuch für diesen unter der Regie von G. W. Pabst abgedrehten Streifen stammt von Kurt Heuser. Werner Krauß (1884-1959) brilliert hier in der Rolle des charismatischen Mediziners "Paracelsus".

In beeindruckender Umsetzung widmet sich der zweite Film ganz dem Schaffen eines dafür bis in die heutige Zeit verehrten Mediziners und Forschers. In seinem Kampf gegen die Tuberkulose geht der zu Beginn der Geschichte noch als Landarzt tätige Robert Koch über seine eigenen Grenzen hinaus. Aber auch später, mit einem eigenen Labor und Forschungsmitteln in Berlin, widmet er all seine Kraft der Ausrottung dieser Krankheit. Als einer seiner größten Widersacher steht ihm in seiner Arbeit Geheimrat "Rudolf Virchow" (Werner Krauß) entgegen.

Der Film erlebte im September 1939 seine Kinopremiere und entstand unter der Regie von Hans Steinhoff. Emil Jannings, der einige Jahre zuvor bereits als "Professor Rath" im "Blauen Engel" mit Marlene Dietrich zu sehen war, spielt hier mit beispielloser Intensität Robert Koch.

Einen Film, welchen ich selbst inzwischen unzählige Male angesehen habe, aber von dem ich immer wieder aufs Neue fasziniert bin, hält die dritte DVD dieser Veröffentlichung bereit. Der mit ungemein hoher emotionaler Tiefe in Szene umgesetzte Film berichtet über den zweifelsohne als Wegbereiter der modernen Medizin zu benennenden Geheimrat und Mediziner "Sauerbruch". In Wechseln von Rückblenden sowie der erzählten Filmgeschichte selbst, zeichnet der bis heute zu den erfolgreichsten deutschen Kinoproduktionen diesen Genres zählende Streifen aus dem Jahr 1953 Stationen auf dem Weg "Sauerbruchs". Neben der durch seine Erfindung erstmals möglichen Operation an der offenen Lunge oder auch seiner beweglichen Unterarmprothese zeigt der Film auch viel vom Menschen und der Persönlichkeit "Sauerbruchs".

Das Drehbuch für den Film entstand unter Verwendung der bei der Zeitschrift "Revue" in Fortsetzungen veröffentlichten Memoiren Sauerbruchs unter dem Titel "Das war mein Leben". Für die Regie bei diesem1954 in die Lichtspielhäuser gekommenen Film, gewann man Rolf Hansen. Ewald Balser spielt hier nicht nur einfach die Rolle des "Ferdinand Sauerbruch", sondern lebt sie schon geradezu in dem Film.

Jeder der drei Filme dieser Veröffentlichung findet sich auf einer DVD. Diese sind zu weit, leicht versetzt übereinander, sowie einzeln in einem Jumbo-Case liegend, mit einem leider fest aufgedruckten FSK-Hinweis untergebracht.

Laut Cover beträgt die Gesamtlaufzeit aller DVDs dieser Box ca. 317 Minuten. Bei der Wiedergabe entfielen bei mir dabei ca. 99 Minuten auf den ersten, in etwa 108 Minuten auf den zweiten und gut 99 Minuten auf den dritten Film. Alle drei Filme sind mit deren Schwarz-Weiß-Bild im 4:3 Format von den DVDs zu erleben. Dabei lassen alle Filme eine mit Gefühl erfolgte Bearbeitung und, soweit möglich, auch Verbesserung des betagten Filmmaterials erkennen. Auch wenn natürlich mechanische Beschädigungen und auch Verschmutzungen sich in wechselnder Intensität und Quantität im Bild bemerkbar machen, bin ich insgesamt von der Bildqualität angenehm überrascht. Der Schwarzwert ist in allen drei Filmen fast durchweg satt und auch Schärfe und Kontrast können bis auf einige Momente beinahe immer mit guten Werten überzeugen.

Zu allen drei Filmen werden übersichtlich gestaltete und gut bedienbare DVD-Menüs angeboten. Diese ermöglichen, unmittelbar nach Einlegen der jeweiligen DVD über "Film Starten" mit der Wiedergabe zu beginnen. Zu jedem Film werden in separaten Menüs "Kapitel" aufgezeigt.

Als Extras bietet jede der drei DVDs eine kurze Bildergalerie. Von der dritten DVD kommen zudem noch unter dem Titel "Filmografien" als laufender Text dargestellte Informationen zu Ewald Balser, Heidemarie Hatheyer sowie Lina Carstens und Ferdinand Sauerbruch zur Ansicht.

Tonbewertung:

Alle drei Filme präsentieren sich von den DVDs mit einem deutschen Ton im Format Dolby digital 2.0 in akzeptabler Qualität. Natürlich darf man auch hier nicht die vielen inzwischen vergangenen Jahrzehnte seit der Fertigstellung der Filme vergessen. Da rauscht es eben schon einmal etwas mehr und der Klang ist nicht immer zu hundert Prozent perfekt. In de Gesamtbeurteilung sind trotz kleinerer Einschränkungen aber alle in den Filmen zu erlebenden Darsteller meist gut verständlich. Bedauerlich finde ich, dass dieser sonst so gelungen umgesetzten Veröffentlichung keine Untertitel zu den Filmen zugestanden wurden.

Gesamteindruck:

Ich denke, dass man meiner Rezension anmerkt, wie sehr mir die drei Filme gefallen haben. Zudem bin ich, trotz der in Bezug auf das Entstehungsdatum der Filme zu akzeptierenden und verschmerzbaren Einschränkungen in Bild und Ton, von selbigen im Ganzen angenehm überrascht. Für mich eine unbedingt beachtens- und sehenswerte DVD-Box aus dem Hause "Black Hill" unter dem Vertrieb von "Koch Media".
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5.0 von 5 Sternen Deutsche Film-Biographien über drei berühmte Ärzte, 9. Januar 2015
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Rezension bezieht sich auf: Die besten deutschen Ärzte-Filmklassiker (Paracelsus / Robert Koch, Der Bekämpfer des Todes / Sauerbruch - Das war mein Leben) [3 DVDs] (DVD)
Rezension zu: "Die besten deutschen Ärzte-Filmklassiker"

Diese DVD-Box enthält drei DVDs mit folgenden Spielfilmen:

1. "Paracelsus" [ D 1943; schwarz-weiß; Filmlänge: ca. 97 (bzw. 99) Minuten, s.u. ]
2. "Robert Koch, der Bekämpfer des Todes" [ D 1939; schwarz-weiß; Filmlänge: ca. 113 Minuten ]
3. "Sauerbruch: Das war mein Leben" [ D 1954; schwarz-weiß; Filmlänge: ca. 100 Minuten ]

Ad 1:

Zum historischen Hintergrund:

Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493-1541), genannt Paracelsus, war ein Schweizer Arzt und
Alchimist. Paracelsus war für seine Zeit erstaunlich fortschrittlich . Seine Heilerfolge waren legendär und
brachten ihm die Gegnerschaft konservativer Ärzte und Apotheker ein.

Zur Bewertung:

Im Jahre 1941, zum 400. Todestag von Paracelsus, wurde eine Film-Biographie über den legendären Arzt
in Auftrag gegeben. Im Mai 1943 wurde der Spielfilm Paracelsus uraufgeführt. Paracelsus wurde in diesem
Spielfilm verkörpert durch Werner Krauß (1884-1959).

Im den 50er-Jahren wurde der Spielfilm, der ursprünglich eine Filmlänge von 106 Minuten hatte, auf ca.
97 Minuten gekürzt.

Anmerkungen zur Filmlänge:

> Dieser Spielfilm wurde 1943 mit einer Gesamtlänge von ca. 106 Minuten uraufgeführt.
> In den 50er-Jahren wurde der Spielfilm mit einer Gesamtlänge von ca. 97 Minuten wieder aufgeführt.
> ARTE strahlte im Jahr 2001 eine ca. 99-minütige Filmfassung aus.
> Am 11. Oktober 2013 veröffentlichte "Koch-Media" diesen Spielfilm auf DVD. Koch-Media gibt die Lauflänge
dieser DVD-Ausgabe mit ca. 97 Minuten an!
> Allerdings hat diese DVD-Veröffentlichung von Koch-Media eine Gesamt-Lauflänge von ca. 99 Minuten, ähn-
lich der ARTE-Ausstrahlung von 2001!

Ad 2:

Zum historischen Hintergrund:

Robert Koch (1843-1910) war ein deutscher Arzt und Mikrobiologe. 1876 gelang ihm der wissenschaftliche
Nachweis des Milzbrand-Erregers und im Jahre 1882 schließlich der wissenschaftliche Nachweis des Tuber-
kulose-Erregers.

1905 erhielt Robert Koch den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Robert Koch gilt -neben dem Franzosen
Louis Pasteur- als Begründer der modernen Bakteriologie und Mikrobiologie.

Zur Bewertung:

1939 entstand diese Filmbiographie über Robert Koch. Robert Koch wurde durch Emil Jannings (1884-1950),
Rudolf Virchow wurde durch Werner Krauß (1884-1959) verkörpert. Werner Krauß verkörperte zwei Jahre spä-
ter den Arzt "Paracelsus".

Ad 3:

Zum historischen Hintergrund:

Ferdinand Sauerbruch (1875-1951) war einer der berühmtesten deutschen Chirurgen des 20. Jahrhunderts. Sauerbruch
entwickelte als Arzt eine Unterdruckkammer und revolutionierte damit die Thorax-Chirurgie, da durch diese Unter-
druckkammer erstmals Operationen am offenen Brustkorb (Thorax) möglich wurden.
Außerdem entwickelte Sauerbruch eine Oberarm-Prothese ( sog. "Sauerbruch-Arm" ) für kriegsamputierte Patienten.

Zur Bewertung:

Dieser Spielfilm basiert auf Sauerbruchs Autobiographie "Das war mein Leben". Verkörpert wird Sauerbruch in diesem
Spielfilm durch Ewald Balser (1898-1978), der Sauerbruch erstaunlich ähnelt. Diesem großartigen Schauspieler ist es
sicherlich auch zu verdanken, dass diese Film-Biographie zu einem der erfolgreichsten deutschen Spielfilme der 50er-
Jahre wurde.

FAZIT (Gesamt-Box):

Jahrzehnelang verstaubten die Spielfilme "Paracelsus" und "Robert Koch, der Bekämpfer des Todes" in den Film-Archiven.
Es ist der Firma "Koch-Media" daher hoch anzurechnen, dass diese Firma immer wieder schon fast vergessene Spielfilme
"ausgräbt" und veröffentlicht.

Die Bild- und Ton-Qualität dieser drei Spielfilme ist -gemessen am Alter dieser Filme- gut bis sehr gut.

Ich persönlich finde alle drei Spielfilme absolut sehens- und empfehlenswert und hoffe, dass "Koch-Media" in den nächsten
Jahren noch viele alte -und fast vergessene- Spielfilme veröffentlicht!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Robert. Koch- Paracelsud- Sauerbruch, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die besten deutschen Ärzte-Filmklassiker (Paracelsus / Robert Koch, Der Bekämpfer des Todes / Sauerbruch - Das war mein Leben) [3 DVDs] (DVD)
Habe mir alle drei Filme angeschaut. Finde Sie alle drei sehenswert. Das Preisleistungsverhältnis ist okay. Vor allem der Film von Robert Koch ist ganz Spitze. Werde ihn mir sicher noch häufiger anschauen. Jannigs spielt seine Rolle perfekt und man kann gepackt werden davon, mit welcher Ausdauer so ein Forscher wie Koch ran ging, um seine Ziele zu erreichen. Welcher Fleiß und welche Mühe, sich so hochzuarbeiten vom Landarzt zum angesehendsten Spezialisten in Berlin. Schade nur, dass der heutigen Jugend solche Vorbilder nicht mehr nahegebracht werden. Auf allen Fernsehkanälen töten und morden statt mal das Gegenteil: Kämpfen, damit andere Menschen länger leben können. Solche Ärzte wie Koch sind meine genialen Vorbilder. Und der Film ist einfach toll und sehr sehenswert.
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