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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Verfilmung einer Verschwörungstheorie!
Oliver Stone kann wirklich gute Filme drehen, wenn er denn will!
Mit "J.F.K." hat er sich, meiner Meinung nach, ein Denkmal gesetzt! Diese Buchverfilmung versucht eine mögliche Theorie der Ermordung John F.Kennedys zu zeigen. Und das mit einem atemberaubenden Thempo und einem absoluten Top Staraufgebot! Hier geben sich etliche Hollywoodstars ein...
Veröffentlicht am 1. August 2007 von BootyCount

versus
25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Topfilm auf Blu-ray mit deutlichen Abstrichen!
Es ist schon sehr schade, was Fox sich mit der Blu-ray Veröffentlichung dieses Top-Titels geleistet hat. Wo das Bildmaster noch top ist, weil das Originalmaster von der US-Scheibe von Warner verwendet wurde, gibt es beim Ton eine große Enttäuschung. Fox verwendet nicht den vorhandenen, sehr guten deutschen 5.1 Mix der Warner Dir. Cut DVD, sondern hat den...
Vor 10 Monaten von indysdvdmaster veröffentlicht


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Verfilmung einer Verschwörungstheorie!, 1. August 2007
Oliver Stone kann wirklich gute Filme drehen, wenn er denn will!
Mit "J.F.K." hat er sich, meiner Meinung nach, ein Denkmal gesetzt! Diese Buchverfilmung versucht eine mögliche Theorie der Ermordung John F.Kennedys zu zeigen. Und das mit einem atemberaubenden Thempo und einem absoluten Top Staraufgebot! Hier geben sich etliche Hollywoodstars ein Stelldichein:
Kevon Costner, Donald Sutherland, Gary Oldman, Tommy Lee Jones, Kevin Bacon, Joey Pesci, Sissy Spacek, Michael Rooker, Jack Lemmon, John Candy, Laurie Metcalf und und und...
Gerade Kevin Costner gibt hier, neben "Robin Hood" und "Der mit dem Wolf tanzt", eine Glanzleistung von sich, die ich von ihm seitdem vermisse.

Die eigentlich Story um eine mögliche Regierungsverschwörung zur Ermordung des Präsidenten wird hier so dramatisch und Spannend in Szene gesetzt, das die fast 200min dieses Director's Cut wie im Fluge vergehen. Der einzige Haken des Filmes ist nur, das die über dreieinhalb Stunden schon fast wieder zu kurz sind. Hier passiert so viel, hier werden so viele Namen genannt, Theorien angestellt, Zeitsprünge vollzogen, Ermittlungen aufgenommen, das einem schwindelig werden kann und man deshalb höllisch aufpassen muß, um nicht den Faden zu verlieren!

Aber jedem politisch angehauchten Filmfan ist dies wahrscheinlich eine Lehrstunde in Sachen Film! Absolut genial, fesselnd und spannend inszenierte Verschwörungstheorie mit dem wohl berühmtesten und längsten Plädoyer der Filmgeschichte! Und für knappe 8€ mittlwerweile ein unschlagbarer Preis für so einen Film!
Also wer diesen Film noch nicht in seiner Sammlung haben sollte, schnell kaufen!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandios, 11. November 2002
Oliver Stones genialer Thriller über das Kennedy-Komplott ist ein Film, den man unbedingt gesehen haben sollte. Er ist packend, unglaublich spannend und absolut ehrlich, im Bezug auf die Geschichte des Kennedy-Mordes. Doch nicht nur die Umsetzung dieses Filmes durch Oliver Stone ist grandios, die Darsteller machen JFK - Tatort Dallas zu etwas unglaublichem. Besonders Kevin Costners Darbietung ist bravourös.
Die Tatsache, dass es diesen unvergesslichen Film nun als Director's Cut-DVD gibt, macht das Ganze noch perfekter.
Also: Kauft euch diese DVD!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen -----___-----Ein Ereignis das Geschichte schrieb-----___-----, 21. August 2007
Mich haben immer schon Filme interessiert die auf wahren Begebenheiten beruhen oder über historische Ereignisse erzählen. Schon seit vielen Jahren beschäftigt mich insbesondere dieses Thema, immerhin handelte es sich um ein enormes Ereignis das damals viele Menschen schockierte, schließlich betraf es einen der mächtigsten Männer der Welt und gleichzeitig einen der beliebtesten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Obwohl es nur verhältnismäßig wenige Todesopfer gab, hatte dieser Vorfall die Tragweite der Challenger Katastrophe oder der Terroranschläge vom 11. September. Auch wenn die Ereignisse mittlerweile 45 Jahre zurückliegen wissen noch viele Zeitzeugen auf der Welt was sie an diesem Tag gemacht haben da der Moment sich in das Gedächtnis eingebrannt hat. Was aber diesen besonderen Fall so unheimlich spektakulär macht, ist das er bis heute nicht vollständig aufgeklärt wurde. Beispielsweise lernen Kinder in Japan das Präsident Kennedy einem Komplott zum Opfer gefallen ist.

Zum Film: JFK beginnt im Jahr 1963, genau am Tag des Verbrächens. Anschließend erzählt er rückblickend wie Kennedy Präsident wurde. Seit diesem Tag ranken viele Verschwörungstheorien um die Ermordung des Präsidenten der ein Hoffnungsträger seiner Zeit gewesen war und bis dahin der Jüngste, der in das höchste Amt der USA gewählt worden ist bis der selbst ernannte Kommunist Lee Harvey Oswald, Kennedys Leben ein grausames und schockierendes Ende setzte. Jedoch haben viele Leute Zweifel an dieser offiziellen Version, wie der Staatsanwalt Garrison. Nachdem die Warren Kommission, die damals beauftragt war die dunklen Hintergründe von diesem Anschlag zu beleuchten, der Wahrheit scheinbar nicht näher gekommen ist, werden jene Stimmen lauter die eine Verschwörung hinter der Tat sehen welche bis in höchste politische Kreise verwickelt ist. Nur 48 Stunden nach dem Tod des Präsidenten stirbt auch der Attentäter. Auch nach Jahren sterben einige Zeugen jener Ereignisse, dies ist genug für Garrison um auf eigene Faust zu ermitteln. Daher stellt er seine eigene Familie in den Hintergrund und geht mit seinen Mitarbeitern jedem Hinweis nach. Jedoch werfen seine Ermittlungen zahlreiche neue Fragen auf bis er letztendlich vor Gericht einen vermeintlichen Schuldigen präsentieren kann.

Bereits vor diesem Film gab es alle paar Jahre neue Erkenntnisse zu den Begebenheiten die sich damals zugetragen haben. Einige Thesen konnten wiederlegt werden andere halten sich immer noch hartnäckig. Leider wurden unmittelbar nacht dem Attentat viele Beweise durch die damaligen Ermittler vernichtet und zum Teil fatale Fehler bei den Untersuchungen gemacht. Einige Spurensucher trugen beispielsweise keine Handschuhe weshalb Fingerabdrücke erschwert bestimmten Personen zugeordnet werden konnten. Glücklicher Weise wurde das Ereignis damals auf Film festgehalten als ein Verkäufer für Damenoberbekleidung zufällig den Mord drehte. Bis heute gelten diese Aufnahmen als wichtigstes Beweismittel. Bereits am selben Tag wurden mehrere Kopien des 8mm Films für Untersuchungszwecke angefertigt. Das Original verkaufte der Filmer Abraham Zapruder für 150000$ an das Life Magazin jedoch hat man den tödlichen Schuss der damaligen Öffentlichkeit nicht gezeigt. Einen Teil der Summe überwies er der Witwe des im Dienst ermordeten Polizisten J.D. Tippit, der vom Kennedy schützen Oswald auf der Flucht erschossen wurde. Erst im Jahr 1975 hat man die Aufnahme vom Kennedy Attentat dem Amerikanischen Volk im Fernsehen in voller Länge vorgeführt. Gleichzeitig übergab das Life Magazin den Originalfilm der Familie für lediglich einen Dollar zurück. Und im Jahr 1998 nahm die US Regierung diesen Film zur Archivierung an sich wobei die Hinterbliebenen einen Gegenwert von 16000000 $ erhalten haben. Welche Beweise sich noch in den Archiven befinden ist der allgemeinen Öffentlichkeit bis heute verborgen. Die Amerikanische Regierung hält einige Beweise und Fakten momentan noch unter Verschluss und möchte erst im nächsten Jahrzehnt einen entgültigen Bericht veröffentlichen, ähnlich wie sie nach etwa 50 Jahren sämtliche unter Verschluss gehaltenen Informationen zum vermeintlichen Ufo Absturz in Roswell im Jahr 1997 entgültig bekannt hab.

Die DVD: Zunächst möchte ich anmerken das der Hauptfilm selber eine relativ gute Bildqualität hat noch dazu wenn man die Überlänge bedenkt immerhin liegt er hier, anders wie bei der Erstauflage, im längeren Direktors Cut vor. Man kann zwischen der deutschen und englischen Sprache im 5.1 Format wählen und einen Audiokommentar von Oliver Stone hinzuschalten der sich über die gesamte Filmlänge hinzieht, außerdem befinden sich noch sowohl Untertitel in anderen Sprachen als auch deutsch für Gehörlose auf der DVD. Die alte Kinofassung verfügte zwar über 3 Sprachen, jedoch wurden diese lediglich im simplen Stereo Ton abgemischt und das Bild nicht einmal Anamorph aufgezeichnet. Der Schwachpunkt ist bei dieser neuen Special Edition eher die Bonus DVD. Die besteht aus 12 erweiterten Szenen mit einer Länge von insgesamt 54:46 min bei denen man wahlweise den Audiokommentar von Oliver Stone zuschalten kann, unter dem nächsten Menüpunkt verbergen sich gleich zwei Kurzfilme mit einer Gesamtlänge von etwa 40 min. Der erste besteht aus mehreren Interviews mit Fletcher Prouty der dem Regisseur als Vorbild für Donald-Sutherland-Rolle gedient hat. Der Zweite fasst die Ergebnisse einer weiteren Kommission zusammen die damals Einsicht in die Kennedy Akten hatte und dadurch Zweifel an den offiziellen Untersuchungsergebnissen am Kennedy Mord aufkommen lässt. Was ich jedoch an dieser Auflage vermisse ist die äußerst interessante und aufschlussreiche Dokumentation von der amerikanischen DVD mit 90 min. Länge. Diese beleuchtet noch einmal ausführlich die Hintergründe der Geschehnisse und ist äußerst gut produziert und stellt somit den Höhepunkt der Zusatzausstattung der DVD dar. Allerdings hat auch diese Sache einen Schwachpunkt, nämlich das auch jener Bericht nicht entgültig das Verbrächen aufklären kann. Jedoch hat man ausgerechnet diesen informativen Teil der Sonderausstattung nicht auf die deutsche Auflage übernommen da Warner Brothers den europäischen Markt offenbar nicht für sonderlich interessant hält und daher vernachlässigt. Somit fühlte ich mich gezwungen beim Erscheinen der DVD halt die amerikanische Fassung zu bestellen – kriegen eben die mein Geld.

Abschließend kann ich sagen das im Gegensatz zum neusten Film von Oliver Stone hier noch versucht wurde die offizielle Geschichte zu den Ereignissen anzugreifen und sich mit der Stellungnahme der Regierung zu der Sache nicht zufrieden zu geben. Da der Film mittlerweile im Preis unheimlich stark gefallen ist kann ich hier nicht ernsthaft die Empfehlung aussprächen doch lieber die amerikanische Fassung zu bestellen auch wenn die bis auf die fehlende deutsche Sprache deutlich besser gegenüber dieser doppelt DVD ist. Dennoch ist es unverschämt das Warner Brothers genau wie bei die Geisha, München und zuletzt bei Departed eine schlechter ausgestattete Edition auf den Markt in Europa wirft. Also Daumen runter für diese abgespeckte DVD von einem großartigen Film.
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Topfilm auf Blu-ray mit deutlichen Abstrichen!, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: JFK - Tatort Dallas [Blu-ray] (Blu-ray)
Es ist schon sehr schade, was Fox sich mit der Blu-ray Veröffentlichung dieses Top-Titels geleistet hat. Wo das Bildmaster noch top ist, weil das Originalmaster von der US-Scheibe von Warner verwendet wurde, gibt es beim Ton eine große Enttäuschung. Fox verwendet nicht den vorhandenen, sehr guten deutschen 5.1 Mix der Warner Dir. Cut DVD, sondern hat den Ton NUR in DTS 2.0 auf die Scheibe gebracht. Das ist nicht nur nicht zeitgemäß und für das Blu-ray Format unwürdig, es ist unnötig und dumm. Der 5.1 Mix ist vorhanden und sehr gut, er hätte von Fox nur verwendet bzw. ggf. lizensiert werden müssen.
Fox geht also bewußt und konsequent an den Kundenwünschen vorbei.
Mag sein, dass die Verwendung des 5.1 Tracks bedeutet hätte, den Film auf 2 Blu-rays aufzuteilen oder zumindest die Specials auf eine 2. Disc auszulagern, aber hier wäre ich absolut bereit gewesen, die Mehrkosten in Form eines höheren Kaufpreises zu tragen.

An den Kundewünschen vorbei geht auch, dass Fox der Disc KEIN Wendecover ohne FSK-Verschandelung spendiert hat. Warum man dem Kunden und Sammler diesen Mehrwert nicht liefert, wird auf ewig ein Geheimnis von Fox bleiben, zumal man bei manchen Titeln (siehe Carrie) anders verfährt.

Wer den Film nocht nicht besitzt und auf einen guten deutschen 5.1 Ton wenig Wert legt, kann wegen des guten Bildes zugreifen. Fans und Sammler allerdings sollten Fox durch Nichtkauf unter Druck setzen, dem Titel eine vernünftige, zeitgemäße VÖ zu gönnen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Meisterwerk, 18. Januar 2005
Der Film JFK - Tatort Dallas bietet einen erschreckenden Einblick in die Machtkämpfe innerhalb der Regierung der USA in den 60er Jahren. John F. Kennedy ist eine Legende und wohl der meistgeliebte US Präsident aller Zeiten. Dieser Film zeigt auf besonders eindrucksvolle Art und Weise wieso er sterben 'musste'. Der Film beginnt mit dem Mord des Präsidenten und von dem Punkt an wird jedes Details von dem Bezirksstaatsanwalt von Dallas aufgearbeitet. Während des Filmes fällt man nicht nur vom Glauben ab, wenn man sieht, wie es alles wohl wirklich gewesen ist/sein mag, sondern auch, weil dieser Film einfach eine unglaubliche Liste von tollen Schauspielern aufweisen kann. Kevin Costner als Staatsanwalt, Joe Pesci als kranker und völlig durchgeknallter David Ferry und Tommy Lee Jones als Homo-Sexueller mit einem Doppelleben um nur einige wenige zu nennen.
Die Atmosphäre des Films ist fantastisch. Man fühlt sich sofort 40 Jahre zurückversetzt und mit welcher Dramatik und Detailverliebtheit der Kennedy Mord aufgearbeitet wird ist wohl einzigartig! In dem Film stecken soviele wichtige Informationen, dass man ständig aufpassen muss und trotzdem versteht man einiges erst beim zweiten, dritten oder vierten Mal.
Fazit: Ein Film mit großem geschichtlichen Wert, den jeder gesehen haben sollte. Gäbe es 10 Sterne, so würde ich 10 Sterne vergeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Geschichtslexikon vom Staatsanwalt, 26. Juni 2011
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
In New Orleans ist Staatsanwalt Jim Garrison (Kevin Costner) ebenso wie viele Menschen weltweit erschüttert, als er den Mord an US-Präsident Kennedy als Tatsache hinnehmen muss. Als er laufend die weitere Entwicklung in den Medien verfolgt, stellt er zunehmend fest, dass die Geschichte voller Ungereimtheiten ist. Deshalb stellt er im Verlaufe der Jahre immer wieder Ermittlungen an, befragt Zeugen, beurteilt Gutachten, spürt Verschwörungen nach. Sein Team unterstützt ihn dabei meist zuverlässig. Doch es gelingt ihm nur schwer, Licht in die Angelegenheiten zu bringen und hieb- und stichfeste Belege zu finden. Inzwischen setzt er sich und seine Familie einem öffentlichen Druck aus. Doch er lässt sich nicht beirren. Dem Unrecht, auf das er stösst, will er sich entgegen stellen.
Ja, es gab sie einmal, die kontroversen Blockbuster, und JFK (Warner Bros., 1991) ist eines der besten Beispiele dafür! Mit dem Film löste Oliver Stone viele Debatten aus, die teils bis heute nachwirken. Doch nicht nur das Thema macht den Film sehenswert. Die Inszenierung ist mitreissend. Die Darsteller sind toll. Sogar Nebenrollen sind prominent besetzt, z. B. mit Jack Lemmon, Walter Matthau, John Candy, Vincent D'Onofrio usw. In der vorliegenden Fassung, die es auf DVD auf die stolze Laufzeit von 197 Minuten bringt, sind sogar noch einige zusätzliche Passagen enthalten. Diese wurde ganz anständig nachsynchronisiert, soweit noch möglich mit den früheren Sprechern.
Die DVD-Ausgabe kann sich sehen lassen: informatives Hintergrundmaterial zu den wichtigsten beteiligten der Geschichte, fast eine Stunde an entfallenen und erweiterten Szenen, jeweils mehrsprachig untertitelt, ausserdem den Trailer. Dazu gibt es noch den Audiokommentar. Leider gibt bei den Regiekommentaren weder für den Film noch für die zusätzlichen Szenen Untertitel. Letzteres ist eine unschöne Angewohnheit bei Warner.
Den Film gibt es in technisch ansprechender Art und Weise zu sehen. Das Bild im Format 2,35:1 (16:9) wirkt frisch, wo es frisch sein soll und roh, wo es roh sein soll.
Gesamturteil: ein erstklassiger Film. Die DVD hält weitgehend mit. Dafür gibt es vier von fünf Trommelwirbeln und ein flammendes Plädoyer.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen -Hervorragender Film, 16. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Seit fast zwei Jahrzehnten ist die Mehrheit der amerikanischen Bürger im Gegensatz zur Warren-Kommission der Überzeugung, daß Präsident Kennedy durch eine Verschwörung ums Leben kam." Diese Sätze des Kennedy-Freundes Carl Oglesby aus seinem Nachwort zu dem Buch: "Wer erschoss John F. Kennedy?" von Jim Garrisson, der Vorlage des Films von Oliver Stone, ist das Leitmotiv des meines Erachtens besten und eindrucksvollsten Films von Oliver Stone. Was sind die Hauptinhalte des Films? Ich zitiere Oglesby aus dem Vorwort des eben genannten Buches:

"1. Fanatisch antikommunistische Elemente in den Operationsabteilungen der CIA, die sich oft auf Nebenkanälen der Regierung bewegen, waren tief in die oberste Ebene der Attentatsplanung und -vorbereitung verstrickt und scheinen den Beschluß gefaßt zu haben, den Präsidenten zu töten.

2. Die Vershwörung war politisch motiviert. Ihr Ziel war es, John F. Kennedys Annäherung an eine Beendigung des kalten Krieges zu verhindern, und dieses Ziel wurde auch erericht. Deshalb muß sie als Staatsstreich angesehen werden.

3. Oswald war unschuldig. Man hat ihn gekonnt in eine Position gebracht, in der er als schuldig erschien. So wie er es ausdrückte: "Ich bin hereingelegt worden.""

So weit das Zitat Ogesbys. In der Tat scheinen höchste Kreise in der amerikanischen Administration, enttäuschte Kreise der CIA und der Mafia, die Kennedys Politik bezüglich Kuba, welches sie als Nachgeben interpretierten (so war das Mitglied der Warren-Kommission, die die Einzeltäter-Hypothese, also die These, Oswald sei der alleinige Mörder Kennedys, der Öffentlichkeit vermittelte, Dulles, früherer CIA-Chef gewesen und nach dem Versagen in der Schweinebucht von Kennedy mit anderen Vertrauten an der Spitze der CIA abgelöst worden) in die Ermordung des Präsidenten verwickelt gewesen zu sein. In der Amtszeit des demokratischen Präsidenten Jimmy Carter trug der Bericht Garrisons maßgeblich dazu bei, dass das amerikanische Repräsentantenhaus 1979 - nach dreijähriger Untersuchung - zu der Überzeugung kam, die Verschwörungstheorie Garrisons entspreche den Tatsachen. Die neue offizielle Theorie zu den Ereignissen wurde 1979 vom Untersuchungsausschuss des amerikanischen Repräsentantenhauses angenommen. Diese neue Theorie lehnt sich wesentlich stärker - wenn auch nicht in allen Punkten - an den Bericht Garrisons an und verwirft die Ergebnisse der damals von Präsident Johnson eingesetzten Warren-Kommission. Wenn Garrisons Bericht zutreffen sollte, so wäre dies aus meiner Sicht ein schwerer Schlag für die amerikanische Demokratie; doch zu einem demokratischen Regierungssystem gehört, dass solche - im Buch und im Film beschriebene Machenschaften korrupter Verbrecher - und wenn sie auf höchster Regierungsebene stattfinden - aufgedeckt werden. Und dazu trägt dieser Film in beispielhafter Art und Weise bei.

Wenn heute die Mehrheit der Amerikaner - wie von Oglesby geschildert - von einer Verschwörung zur Ermordung Kennedys ausgehen, so hat dies weniger das Buch Garrisons, sondern der nach diesem Buch gedrehte vorliegende Film bewirkt. Und dies ist eine großartige Leistung.

Zur Popularität dieses Filmes trägt meines Erachtens die Leistung von Kevin Costner als Staatsanwalt Garrison bei - vor allem seine großartige Rede am Ende des Prozesses gegen einen der Hauptverdächtigen des Kennedy-Mordes, einen der Mafia nahestenden Geschäftsmann. Diese Rede erinnert trefflich an die Rede des Antonius aus Shakespeares "Julius Caesar", aus der Garrison an einer früheren Stelle des Films auch zitiert.

Und dass letztlich die Wahrheit trotz aller Lügen ans Tageslicht kommt - dies ist das Verdienst Garrisons und des Films und dies ist letztlich auch ein Anlass zur Hoffnung - und dazu haben JFK und Oliver Stone in einzigartigem Maße beigetragen. Meines Erachtens gebührt ihnen dafür Dank.

Allerdings sind die verschiedenen Specials auf der vorliegenden DVD nicht geeignet, den Preisunterschied zur Einzel-DVD zu begründen; dies bemängele ich trotz guten Tons.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen JFK auf Blu-Ray, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: JFK - Tatort Dallas [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Inhalt des Films dürfte bekannt sein. Ich möchte auf die Qualitäten der Blu-Ray eingehen.
Zuerst fiel mir das farbentsättigte, leicht sepiafarbene Bild zu Beginn des
Films auf. Das scheint allerdings so gewollt, da das Bild im späteren Verlauf durchaus farbintensiver wird.
Allgemein kann man von einer guten Bildqualität sprechen, wobei aber keine Referenzwerte
erreicht werden. Originalaufnahmen im Film sind natürlich qualitativ schlechter. Manche Filmszenen wurden auf "alt" getrimmt und haben ein körniges Bild.
Die Blu-Ray wird im Gegensatz zur DVD (Warner Bros.) von 20th Century Fox vertrieben.
Die erste Enttäuschung ist das deutsche Tonformat, das nur in DTS 2.0 vorliegt.(Die DVD hatte DD 5.1.)
Die Stimmen sind jederzeit gut zu verstehen, ein räumlicher Klang kommt jedoch nicht zustande, da sich der Ton nur auf die Frontlautsprecher verteilt. Da es sich hier aber um keinen Actionkracher handelt, finde ich das nicht so schlimm.
Extras (3 Std.) sind reichlich vorhanden.
Wer die DVD schon besitzt, sollte sich den Umstieg zur Blu-Ray überlegen. Die Blu-Ray bietet zwar eine Steigerung des Bildes gegenüber der DVD, fällt beim deutschen Tonformat aber leider ab.
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5.0 von 5 Sternen Spannend und eindrucksvoll!, 19. September 2014
Rezension bezieht sich auf: JFK - Tatort Dallas [Director's Cut] (DVD)
Diesen Film muss man gesehen haben! Spannend und unglaublich bis zur letzten Minute! Man lernt zu Zweifeln und zu hinterfragen und erhält eine Ahnung von dem, was möglicherweise alles im Verborgenen hinter den Kulissen der Regierungen, geschieht.
Mich hat der Film mitgerissen und sehr beeindruckt. Vor allem hat er mein Interesse an Geschichte und Politik geschürt, was schon etwas heißen will, weil diese nie meine Themen waren! Ich bin 42 Jahre alt und habe die mysteriöse Geschichte um Kennedy und Co immer nur am Rande mitbekommen. Dieser Film hat meine Neugier geweckt und mich dazu gebracht, im Internet viel über beteiligte oder genannte Personen zu recherchieren, um die ganze politische Situation und die Interessen und Motive der Einzelnen, besser verstehen zu können.
Ein toller Film!
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5.0 von 5 Sternen Geschichte als Politthriller, 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: JFK - Tatort Dallas [Blu-ray] (Blu-ray)
JFK - Tatort Dallas ist ein Klassiker, wer Politthriller mag. Kevin Costner in Hochform als Staatsanwalt Jim Garison. DDie Nebenrollen sind mit Tommy Lee Jones und Donald Sutherland hervorragend bestetzt. Es haben auch viele weitere Topstars kleine Nebenrollen.

Das Bild klar und gut. Oliver Stone beginnt mit der Vorgeschichte in Schwarz-Weiss und wechselt dann auf Farbfilm. Bei Rückblicken wechselt das Bild auch immer wieder auf Schwarz-Weiss.

Der Ton ist für mich ein Trauerspiel. Warum ist die deutsche Tonspur nur DTS 2.0 , im Gegensatz zu der englischen, spanisch und italienischen Tonspur in DTS 5.1. Wieder einmal wird die deutsche Tonspur stiefmütterlich behandelt.

Extras sind mit 3 Stunden Bonusmaterial reichlich vorhanden, mit deutschen Untertitel.

Da es sich hier um die Director`s Cut handelt, gibt es auch zusätzlich Szenen, welche nicht in Kinoversion gezeigt werden.
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JFK - Tatort Dallas [Blu-ray]
JFK - Tatort Dallas [Blu-ray] von Oliver Stone (Blu-ray - 2013)
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