Kundenrezensionen

1.202
4,3 von 5 Sternen
AVM FRITZ!Box 7490 WLAN AC + N Router (VDSL/ADSL, 1.300 Mbit/s (5 GHz), 450 Mbit/s (2,4 GHz), DECT-Basis, Media Server)
Stil: geeignet für DeutschlandÄndern
Preis:199,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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546 von 572 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2013
Als alter AVM-Fan musste ich die neue Fritz!Box 7490 haben auch wenn die 7390 gut funktioniert.
Aufgrund der teilweisen schlechten Bewertungen habe ich ein paar Tage mit mir gerungen, aber ich konnte es doch nicht sein lassen.

Angeschlossene Geräte an der 7490

1 x KabelBW Modem an LAN1 (150MBit/5MBit)
3 x Mobilteile Fritz!Fon MT-F
4 x Fritz!DECT 200 Smarthome Steckdosen
1 x Fritz!Powerline 546E (OG)
1 x Fritz!WLAN Repeater 310 (Keller)
2 x Fritz!Powerline 520E
1 x UMTS-Stick Huawei K3765 mit externer Antenne

..:: Positiv ::..

Die Installation wenn man von der 7390 kommt und die Daten übernimmt ist incl. der Anmeldung aller Geräte in 10 Min. erledigt. Das ist fast schon langweilig ;)

Das Web-Interface ist genau gleich wie bei anderen Fritz!Boxen und man findet sich sofort zurecht.

Die Anschlüsse sind bis auf den USB 3.0 gleich wie bei der 7390, also auch hier nichts das Verwirrung schafft.
Was ich auch als positiv bemerken kann ist das der UMTS-Stick an USB 3.0 nicht mehr abstürzt und ich perfekt über den Stick mit einem Fritz!Fon telefonieren kann. Bei der 7390 ist es hier doch häufig zu abstürzen des UMTS-Stick (USB-Port) gekommen und man musste den Stick abziehen und wieder anstecken das es wieder geht.

WLAN funkt ist im 2,4GHz weiter als die 7390, bin am überlegen ob ich den Repeater 310 überhaupt noch weiter verwenden soll. Bei der 7390war er zwingend notwendig, die 7490 kommt hier gut zurecht. 5GHz konnte ich leider noch nicht testen.

Powerline-Adapter funktionieren perfekt mit der Box zusammen.

Der Stromverbrauch liegt zwischen 8 und 8,5 Watt, das ist wenn ich andere Router mit AC-WLAN vergleich ein sehr guter Wert. Vor allem wenn man bedenkt das hier noch eine Modem, DECT bzw. eine vollwertige Telefonanlage integriert ist. Hier liegen andere Router bei bis zu 10-11Watt

..:: Negativ ::..

WLAN-Verbindungsabbrüche kommen immer wieder vor, besonders bei einem Test mit einem TP-Link DD-WRT Router den ich als WLAN-Brücke einsetze sind nach wenigen Minuten immer wieder Abbrüche zu verzeichnen. (Bei 7390 hat das ohne Probleme funktioniert)
Beim Notebook (Atheros-Chipsatz) meiner Frau konnte kaum ein YouTube Video fehlerfrei wiedergegeben werden. Erst nach dem ich die Fritz!Powerline 546E (Powerline zu WLAN) angeschlossen habe ging es. Da das Notebook nun das WLAN über den 546E holt.
iPad, iPhone usw. funktionieren aber, was nur bedeuten kann das die Kompatibilität noch nicht sonderlich gut ist. Die Software wird es im Laufe der Zeit sicher richten

Das WebInterface ist trotz einer schnelleren CPU langsamer als auf der 7390. Da man hier aber nicht ständig drin ist spielt das für mich keine so große Rolle. Aber da habe ich schon mehr erwartet.

Neustart ohne jeglichen Grund hatte ich bis jetzt 2x, aber das gab es bei der 7390 nicht. Auch hier scheint eine nicht ganz stabile Software der Grund zu sein.
Jetzt läuft sie im Augenblick stabil.

..:: Fazit ::..

Wie bei den meisten anderen AVM-Produkten ist die Software am Anfang noch verbesserungswürdig, aber als langjähriger AVMler bin ich das gewohnt.
Was die Boxen aber nach ein paar Monaten alles drauf haben sucht Seines gleichen.
Deswegen freue ich mich auf jede weitere Labor-Firmware damit die Box irgendwann so perfekt wie die 7390 wird (allerdings hoffe ich schneller).

Jedem der eine 7390 hat braucht nicht zu wechseln, bzw. sollte warten bin die Software besser wird.

..:: NACHTRAG 26.10.13 :..
Aktuell habe ich die FRITZ!OS 05.60-26766 BETA installiert.
Die Abbrüche im WLAN sind weg, es funktioniert sowohl das Notebook als auch die DD-WRT-Router WLAN Brücke.
Den Verlust der Internetverbindung war nach der installation der FRITZ!OS 05.60-26705 BETA auch nicht mehr zu verzeichnen.
Wie erwartet arbeitet AVM sehr schnell an den kleinen Problemchen der Box.
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232 von 246 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 17. November 2014
In diesem Rezension möchte ich insbesondere auf den Wechsel von der Fritzbox 7270 auf die 7490 eingehen.

Vielleicht auch noch einmal vorab: Nach etlichen Reviews die ich so gelesen habe, kommt immer wieder die Aussage, dass insbesondere die 7390 keine signifikanten Nachteile gegenüber die 7490 bietet, sodass man schon genau auf DIE neuen Features abfahren sollte, die die 7490 bietet, damit ein Wechsel wirklich lohnt.

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Lieferumfang / Äußeres:

- genauso wie man es von AVM kennt; es ist alles an Bord, was man für die erste Inbetriebnahme benötigt
- Fritzbox, Kurzanleitung, Fritzbox-CD, 1xTelefonadapter, 1xDSL Adapter, Netzteil, DSL/Telefonkabel(Y-Kabel), Cat-Kabel
- Im direkten Vergleich zur 7270 fällt auf, dass die Fritzbox 7490 in ihren Abmessungen durchgängig zugelegt hat, zudem sind die Antennen nun gänzlich im Gehäuse verbaut (dazu später mehr)
- Die Box kommt ohne aktive Kühlung aus und besitzt jetzt zusätzliche Lüftungsschlitze
- Die Abmessungen habe mich mit 245 x 174 x 55 mm gemessen

_____________
Inbetriebnahme:

- auch hier muss ich AVM ganz großes Lob aussprechen, es ist wie Einsteigen in einen Golf. Alles ist an seinem Platz, man findet sich als AVM Besitzer sofort zurecht und selbst Neueinsteigern dürfte die Inbetriebnahme nicht schwer fallen
- Hilfe gibt es im Router selbst, im Handbuch oder Online
- Es ist nicht notwendig sich ein dickes Handbuch durchzulesen, sondern man bekommt eine aufklappbare, große und farblich beschriftete Installationsanleitung in die Hand gegeben, die (auf deutsch) genaustens beschreibt was bei welchem Anschluss zu benutzen/beachten ist.
- Die in den Skizzen beschriebenen Kabel und Adapter können so sofort zugeordnet und verwendet werden. Fragezeichen dürften sich somit für Wenige auftun, es hat etwas von einer Lego-Bauanleitung.
- Ist die "Hardware-Verkabelung" abgeschlossen kann die Box auch sogleich in Betrieb genommen werden, Strom geben und wenig später kann man über einen Assistenten die Router-Konfiguration durchführen
- Die Oberfläche wird im Browser über Fitz.box aufgerufen, es empfiehlt sich den PC auf DHCP zu stellen bzw. eine IP aus dem 192.168.178er Netzbereich zu wählen
- Der Assistent geht ähnlich logisch vor wie die Kurzanleitung, die Rahmenparameter des Anschlusses, des Providers sowie gewünschte Features (Telefonie/WLAN etc.) werden Schritt für Schritt abgefragt.
- In meinem Fall (Stand November 2014) ist auch bereits die aktuellste Firmware mit Fritz!OS 06.20 installiert. Perfekt!

___________
Router-Menü:

Ich muss gestehen, selbst bei der alten 7270 Fritzbox habe ich nicht ansatzweise alle Features abgegriffen, die mir die Box schon damals bot, deswegen möge man es mir verzeihen, wenn manche Features nicht 7490 exklusiv sind, sondern schon vorab da waren.

- Für mich ist das Menü der Fritzbox an Perfektion kaum zu überbieten, es beinhaltet eine Menge Funktionen, diese sind aber logisch und gut unterteilt und schnell zu finden. Im Wesentlichen sind das: Internet, Telefonie, WLAN, DECT und System
- Die Grundlegenden Funktionen sind dabei stets zuerst zu finden, eben für "normale" Anwender. Wer etwas mehr ins Detail gehen möchte, findet aber auch viele tiefergehende Stellschrauben.

An der Übersichtsseite hat sich im Vergleich zur 7270 wenig verändert:
- Aufgefallen ist mir hier im Bereich Netzwerk, dass den einzelnen LAN1-4 Anschlüssen unterschiedliche Geschwindigkeiten zugewiesen werden können. LAN1 beispielsweise 1Gbit, LAN2 z.B. 100Mbit.
- Im USB Geräte Menü gibt es jetzt zwei konfigurierbare Anschlüsse (USB 3.0)
- Der interne Speicher, welcher als NAS genutzt werden kann, zeigt mir nach Inbetriebnahme 400MB Platz an
- Die Fritzbox verfügt nun über den 2.4 / 5GHZ WLAN Parallel-Betrieb und erzeugt QR-Codes zur einfacheren Einrichtung von Clients sowie Gästen die man in ein Gast-WLAN lassen will
- Die Funk-Kanäle lassen sich separat konfigurieren
- Der Energiemonitor zeigt mir nun auch die CPU Temperatur an, im Gegensatz zur 7270 ist nun der RAM lediglich zu 50% ausgelastet

Unter der Software-Haube, hat sich funktionell und optisch also wenig geändert, insgesamt muss ich allerdings festhalten, dass alles deutlich flüssiger läuft. Der Menüaufbau einer bereits seit Wochen/Monaten laufenden 7270, insbesondere bei aktivem Daten-Verkehr war zeitweilen sehr träge, nun läuft er sehr geschmeidig.

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Was kann die 7490 denn nun wirklich mehr im Gegensatz zur 7270:

- VDSL Fähigkeit, direkt ab der ersten Firmware
- 1300Mbit AC+N WLAN gegenüber 300Mbit Wireless N
- Parallelbetrieb des 2.4 und 5GHz WLAN-Bandes
- ein intern zur Verfügung gestellter Speicher
- Gigabit LAN statt 100Mbit
- 2x USB 3.0 Anschlüsse statt 1x USB"2" (sehr langsam)
- Dual-Core mit 600Mhz und 256MB RAM

Zu den NAS/DECT/AB-Features kann ich leider wenig sagen, da ich sie weder jetzt noch in der Vergangenheit genutzt habe. Das über den Analog-FON1 Port angeschlossene Siemens Gigaset Telefon jedenfalls läuft absolut problemlos.

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Technisches Sonstiges:
- Die 4 Ethernet Ports sind gelb gekennzeichnet
- die USB Ports lassen sich als Storage-Schnittstelle für das Fritz!NAS Speicher oder Drucker nutzen
- Es gibt 2xRJ11 Anschlüsse sowie einen ISDN S0 Bus
- Die Gigabit Ports erreichten in meinen Tests annähernd die max. mögliche Geschwindigkeit, allerdings sollte man daran denken alle Ports auf Gigabit zu schalten, sofern man das benötigt (Standard: Nur LAN1 Gigabit)
- Ich nutze die Fritzbox mit aktivem WLAN sowie als Router mit 2 aktiven LAN Ports. Der Verbrauch pendelt sich im Schnitt bei 7,5-8,8Watt ein. Eine Messung im Nachtmodus, also ohne aktive Funkverbindungen führe ich noch durch und hänge es als Bild an
- Sehr, sehr erfreulich ist, dass die 7490 die ADSL2+ Leitung nochmals mehr ausschöpft. Hatte ich mit der 7270 bisweilen nur noch Sync-Raten von 15,3-15,5Mbit, zieht die 7490 alles aus dem Draht was bei mir verfügbar ist. Und das ist kein leerer Wert, sondern dies ist auch messbar. Die 7270(Verkaufsgrund) pendelte sich bei mir nach 1-2Tagen manchmal auf 900Kb/s Downloadrate ein, syncte nach Reboot aber wieder stets auf 15,x Mbit. Die 7490 synct nun mit 17,3Mbit und erreicht an meinem 16.000er Telekom-Anschluss 1,7xMB/s und das über Tage/Wochen hinweg

______
WLAN:

Sehr kritisch habe ich auf Mess-Ergebnisse des WLANs gewartet, Zahlenwerte liefere ich noch, aber Einiges kann ich bislang festhalten. Die Fritzbox liefert hier einen zwiespältigen Eindruck:

- 5-Ghz: War immer Hoffnung bzw. heiliger Gral des störungsfreien WLANs. In meiner Nachbarschaft funken derzeit knapp 8 WLANs auf 2,4Ghz, die Kanäle sind also quasi voll belegt. Insbesondere in meinem Repeater-Betrieb hatte ich mich auf
eine signifikante Steigerung der Datenrate gefreut, wenn die Fritzbox "exklusiv" auf 5Ghz mit dem Fritz WLAN Repeater N/G kommuniziert. Das ist mitnichten der Fall.
- Eines steht fest, für Bastler oder Spezial-User ist das WLAN der 7490 nur eingeschränkt zu gebrauchen. Gab es bei der 7270 die Möglichkeit die Antennen durch Andere zu ersetzen, begrüßt einen nun eine silberne Kunststoff-Nase an der Box. Man muss also mit dem leben, was man hat. Und das ist nicht schlecht!
- Im 2,4Ghz Band erreiche ich eine deutliche Verbesserung. Durch eine Stahlbeton-Decke hindurch erreiche ich im Wohnzimmer immer noch fast annäherungsweise Vollausschlag im 54G / Wireless N Betrieb. Schnellere Clients habe ich leider nicht. Das Signal ist stabil und für Surfen absolut ausreichend.
- Auch im 5 Ghz Band erreicht der Repeater im gleichen Stockwerk volle 300Mbit statt bislang 100-120Mbit. Dies ändert sich aber schlagartig, wenn ich den Repeater an seinen gewohnten Platz aufbaue. Hier schwankt die Datenrate zwischen !6! und 80Mbit. Mit ziemlich konstanten 75Mbit im 2,4Ghz Band ist die Funkverbindung mit zwei Stockwerken dazwischen wesentlich sicherer, und das, obwohl es viele störende WLANs gibt. Sehr schade, so bleibt das 5Ghz WLAN, welches scheinbar wirklich nur auf Sichtverbindung sehr schnell ist, ein nahezu ungenutztes Feature bei mir und wäre eher für kleinere Appartments denn mehrstöckige Einfamilienhäuser geeignet.

_____
Fazit:

Tja, was bleibt abschließend zu sagen....AVM bleibt für sich selbst der größte Konkurrent. Die 7490 ist eine Evolution, keine Revolution. Alles ist irgendwie selbst aus der Vor-Vorgänger-Generation bekannt, Alles wurde schneller, etwas umfangreicher implementiert und durch den schnelleren Hardware-Unterbau geschmeidiger und praxistauglicher gemacht. Die Frage die man aber stets stellen muss ist: Nutzt jemand, der wirklich technik-affin ist und immer das Beste und Stärkste haben will eine Fritzbox als NAS oder erwirbt er es separat? In vielen Häusern ist der Anschluss im Keller. Das DECT der Fritzbox ist damit leider nur bedingt nutzbar, sodass oftmals die ehemalige Telefonverteilerdose über FON1 genutzt wird und in den Zimmern doch wieder eigenen DECT Basisstationen stehen.

Die Fritzbox kann alles sehr gut, aber insbesondere für die vielbeworbenen Spezial-Features gibt es bessere Hardware. Für Viele bleibt daher das schnellere WLAN im Vergleich zur 7270 das augenscheinlichste Merkmal oder einfach der Bedarf ein Stück Hardware zu haben was für VDSL genutzt werden kann. Angesichts des Preises sollte man daher genau abwägen ob die 7490 wirklich benötigt wird. Hat man nur 4-6 Jahre alte Notebooks mit langsamen WLAN Karten und einen DSL1000-16.000 Anschluss ohne den Bedarf eines Mediaservers darf die Sinnhaftigkeit des Wechsels durchaus in Frage gestellt werden.

In meinem Fall waren es die zunehmende Instabilität der 7270 (möglicherweise durch zu featurereiche Firmwares verursacht) sowie die Einstellung des Supports die mich zur 7490 geführt haben. Sobald VDSL verfügbar ist, wird es auch von mir genutzt.

Der kaum messbare Mehrverbrauch (7-8Watt Gesamtverbrauch bei mir) und die schnellerer Hardware sowie das Leistunganagebot machen die 7490 für mich immer noch zum besten Allrounder in Sachen Router den man derzeit kaufen kann. Im Gegensatz zur 7270 und 7390 scheint AVM auch diesmal schnell eine Firmware herausgebracht zu haben, die stabil läuft. Der Wechsel einer bislang genutzten 7390 zur 7490 lohnt aber meines Erachtens nicht. Der Preis und die nicht wechselbaren Antennen in Kombination mit dem doch eher bescheidenen Benefit in Sachen WLAN Geschwindigkeit in einem Einfamilienhaus über mehrere Stockwerke führen bei mir letzen Endes zu einem Stern Abzug sowie die Tatsache, dass der Abstand zur 7390 zu klein ist.

Ich hänge noch ein paar Screenshots zum Vergleich an und hoffe, dass man diese nach Verkleinerung auch noch erkennen kann.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2014
Info: Ich spreche vom 200/100 Mbit FTTH Anschluss mit Modem der Telekom.
(VDSL macht die Kiste bestimmt auch toll)
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Nachdem ich seit über einem Jahr mich mit der Telekom Speedport Chinaware (921V) rumärgere (lt. Hotline wird mein Router "angegriffen" daher kein Austausch) habe ich nach einem passenden Ersatz gesucht.

Zumindest bei den Glasfaseranschlüssen fallen die meisten Router durch. Der Routingdurchsatz reicht nicht für die 100Mbit bzw. in meinem Fall 200Mbit. Der nächste Haken ist leider Gottes die Notwendigkeit von VLAN-tagging am WAN Port.

Die Fritzbox 7490 hat nicht nicht nur genügend Dampf, sondern kann mit dem Telekom Modem prima kommunizieren. Setup ist wie von AVM gewohnt einfach. (Zugangsdaten).

Wichtige Info: Um den Internetzugang via LAN1 zu aktivieren muss (ganz unten auf der Fritz Admin Seite) auf "Experten Modus" umgeschaltet werden.

die IP Telefonie und Entertain funktionieren prächtig.

Umstieg lohnt sich:
- die Fritzbox ist einen ticken schneller als die Speedport (Ping).
- WLAN im ac Standart ist ein Traum ( Endgerät vorausgesetzt )
- Integriertes DECT ( darüber läuft auch die Heimautomation )
- Gast WLAN
- SEHR stabiles WLAN
- Smartphone Apps für Administration, Anrufprotokolle
- Faxfunktion
- Komfortable IP Telefon Optionen.
- Jugendschutz Funktionaltiät. ( Filter )

und für den Hobby-Admin
- Sehr viele Optionen. (im Gegensatz zu der Handvoll die die Speedport anbietet)
- NAS + MyFritz sind schöne Ergänzungen.
- Priorität von IPs/Ports/Anwendungen kann eingestellt werden.
- WakeOnLan via Internet ( bei weitergeleiteten Ports )
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2014
Bin von der AVM Fritz!Box 7390 auf die AVM Fritz!Box 7490 umgestiegen.

Ausgangssituation:
Stahlbeton-Haus, Fritz!Box 7390 im Keller, LAN Verbindung zu FRITZ!WLAN Repeater 300E im 2. Stock da dort kein WLAN mehr ankam und es auch im 1. Stock bereits sehr schwach war trotz ausgiebigem Experimentieren mit dem Aufstellungsort der Fritz!Box im Keller (Ausrichtung Antennen bzw. des Gerätegehäuse macht teils ziemlich was aus).

Der FRITZ!WLAN Repeater 300E fing letzte Woche plötzlich an zu pfeifen, ein unangenehmer hoher Ton, welcher auch nach einer Nacht in der er abgesteckt war und nach dem aktuellen Softwareupdate nicht aufhörte.

Da meine Eltern mit einer Fritz!Box 7390 das Problem hatten das Telefonate immer wieder nach unterschiedlicher Zeitspanne abbrachen (Trotz Softwareupdates/neuer Fritz!Fon Telefone), neuer Anschlussleitung, etc. und der Provider (M-Net) keinen Grund auf seiner Seite für die Abbrüche finden konnte habe ich mir die 7490 gekauft um meine 7390 mit welcher ich nie Probleme hatte bei meinen Eltern aufstellen zu können.

Auspacken/Aufstellung und Anschluss der 7490 sind wirklich einfach und wie bei der 7390.
Für alle mit besonderer Aufstell/Montagesituation:
Das Gehäuse der 7490 ist ein wenig größer (BxTxH: 245 x 175 x 55 mm) als bei der 7390 (BxTxH): 226 x 160 x 47 mm).

Die Übernahme der Konfiguration von der alten Fritz!Box7390 funktionierte einwandfrei:
- Konfiguration der alten Fritz!Box mit Passwortschutz auf den Computer gesichert
- Neue Fritz!Box 7490 angeschlossen, Konfiguration von PC Wiederhergestellt
- An den Fritz!Fon MT-F schnurlos-Telefonen im Menü "anmelden" gewählt und DECT Taste an der Fritz!Box lange gedrückt/gehalten.
, alle drei Fritz!Fon MT-F funktionierten nach Anmeldung an der neuen Fritz!Box 7490 perfekt.

Nach noch nicht mal ganz 10 Minuten war die Umstellung bewerkstelligt und Internet/WLAN und Telefonie über die MT-F funktionierten wie vorher - bzw besser:

Vorteile der Fritz!Box 7490 gegenüber der 7390:

Den Repeater benötigen wir nicht mehr, bei genau gleicher Aufstellung der neuen Fritz!Box funktioniert das WLAN im gesamten Haus, incl. 2. Stock, es scheint also wirklich besser zu sein.
In den Andern Stockwerken funktioniert es stabiler bzw. mit besserer Feldstärke.

USB 3.0 funktioniert besser (UMTS-Stick zum Telefonieren bzw. Datenübertragung mit der angeschlossenen USB-Festplatte).
Der über den USB Anschluss angeschlossene Officejet von HP funktioniert ebenfalls bestens mit allen Windows und Apple Computern.

Fazit:
Bisher keine Nachteile/Probleme gefunden, die Aussagen von AVM nach welchen angeblich WLAN und USB verbessert wurde scheinen wahr zu sein.
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432 von 481 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2013
Da ist sie nun also, die neue 7490, was hatte man doch im Vorfeld darüber Spekuliert ob und wann sie denn nun wirklich Lieferbar sein wird. Nun sind zumindest vereinzeln Exemplare erhältlich.

Doch nun zum Gerät, vor allem auch im Vergleich zur 7390.

Die Synchronisierung und Leitungsqualität bei VDSL ist auf jeden Fall besser, was aber auch kein Wunder sein dürfte, enthält Sie doch den besseren Modem Chipsatz der auch in der 3390 oder auch der 7360 Verwendung findet.

Die WLAN Leistung ist sowohl im 2,4 GHz als auch im 5 GHz Band ein klein wenig besser würde ich sagen, ob es mit 802.11 ac nun deutlich besser wird kann ich mangels Hardware im Moment nicht sagen. Der Durchsatz bleibt bei 300 Mbit fähigen Geräten auf jeden Fall etwas länger auf höherem Niveau, was allerdings auch einfach an dem 3x3 MiMo liegen könnte.

Allerdings wird die gesamte Reichweite leider auch etwas schlechter, denn bis zum Garten reicht das WLAN nun nicht mehr.

Die Antennen allerdings sind nun auch direkt auf die Hauptplatine mit in das Layout geätzt worden, da wäre sicherlich noch Optimierungs-Potential gewesen zumal es jetzt auch keine Hirose U.FL Buchsen mehr auf der Platine gibt, um andere (Externe) Antennen benutzen zu können. Es gibt nur noch die für so etwas unbrauchbaren Messbuchsen.

Im DECT Bereich wird zwar nun eine höhere Empfangsstärke am MT-F angezeigt, aber es knackt auf jeden Fall an denselben Stellen wie vorher auch mit der 7390, auch hier wurde einfach Potential verschenkt, auch wenn in der Box die 2. DECT Antenne nun aus einem ca. 3cm langen Draht besteht der sich Senkrecht von der Platine in den Raum streckt.

Der Prozessor der Box ist nun ein Dual-Core der natürlich auch etwas mehr Leistung mit bringt und so scheint es, dass der Durchsatz via VDSL nun etwas Flotter ist, messbar ist das allerdings nicht. Es Fluppt einfach etwas mehr ;)

Der USB3.0 Durchsatz mit einem sehr guten USB Stick der an einem PC rund 90MB/s beim Lesen und 60 MB/s beim Schreiben schafft wird an der Box auf 11 MB/s lesend und etwa 8MB/s schreibend gebremst, eine HD mit USB3.0 lieferte hier identische werte, gut aber die Box ist ja nun mal auch kein NAS.

Die Firmware ist auf jeden Fall jetzt noch nicht fertig und hat hoffentlich auch noch einiges Potential, im Moment ist sie ist sehr träge und im Vergleich zur 7390 einfach langsam. Aber hier besteht noch Hoffnung, bei den anderen Boxen wurde es ja auch immer besser, auch wenn das bestimmt wieder 6-12 Monate dauert. Vielleicht kann man so ja auch noch etwas an der Leistung ändern.

Fazit: Im Moment lohnt der Kauf nicht, zumindest wenn man schon eine 7390 hat und keine Probleme beim Sync auftreten. Was die Zukunft noch bringt wird sich zeigen… und Bananen Produkte haben ja eine lange Tradition bei AVM :-)

Deswegen gibt es von mir im Moment auch nur 2 Sterne für die Box.
Ich werde aber weiter Beobachten.

[Nachtrag]
Zum einen steht oben in Orange "Von Amazon bestätigter Kauf" übrigens weil ich eben diese Box von Amazon gekauft habe und zum anderen ändere ich meine Bewertung auf 3 Sterne, weil wenn man nicht von einer 7390 kommt, ist sie ja an sich erst einmal in Ordnung.
Wenn man allerdings eine 7390 hat, sollte man erst einmal dabei bleiben, zumindest so lange man keine Probleme mit dem Sync hat, ansonsten lohnt es im Moment einfach (noch) nicht.
Hier hätte man für 289 Euro einfach mehr erwarten können.
Ich werde die Box auch behalten und das auch für diesen Preis, denn Bananen können reifen und ich finde, dass AVM ansonsten einen sehr guten Job macht, gerade auch was die Weiterentwicklung der Software angeht!

[Nachtrag2]
Der USB Stick war ebenso wie die HD mit NTFS Formatiert, ich habe jetzt noch einmal mit einem Fat32 Formatierten Stick getestet und komme auf 14,5 MB/s lesend und etwas über 12 MB/s beim schreiben.
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am 19. Februar 2015
Nach einer Odyssee mit Telekom Produkten ( Z.B. W723V, C610 Repeater, Eumex800, usw. ) habe ich nun eine Lösung, die 100%ig das tut was man will.
Von Anfang an : Ziel war es, die vorhandenen Telefone mit ihren gewohnten ( und liebgewonnenen Funktionen ) weiterzubenutzen, was nach Umstellung auf VOIP kaum noch möglich war ( Gigaset 685SX mit zwei weiteren Handgeräten ). Zwar konnte ich die Handgeräte als DECT - direkt am Router anmelden, da dieser aber zwangsweise im Keller steht ist mangels Reichweite mit dem Telefonieren im zweiten Stock Ende. ( Außerdem nervt der Anrufbeantworter der Telekom ziemlich !!! ).
Also kurz vorher informiert ( im Netz, nicht bei der Telekom ! ) und dann zugeschlagen. Anschließend Fritzbox auspacken, alten Router abklemmen, Telefone auf 'Reset' und die Box anklemmen. Rechner starten, Software starten und die Verbindungsanalyse abwarten ( dauerte bei mir etwa 8 Minuten, vermutlich liefen Updates im Hintergrund ). Internet war sofort verfügbar, die Installationssoftware ist auch ohne ein STudium und sogar ohne Anleitung verständlich und bedienbar. Einrichtung der Telefonie war erstaunlich einfach, ISDN - Kabel in die S0 - Buchse, ISDN anmelden und alternativ automatisch gefundene Telefone löschen, Telefonnummern eintragen, Verbindungprüfung abwarten ( Zeit reicht nicht einmal für einen Kaffee ) und die ehemaligen DECT - angemeldeten Telefone wieder an der Gigaset - Basis anmelden - fertig. Gesamtzeitaufwand ca. 1 Stunde ( und ich bin absoluter Anfänger in diesem Metier ). Zum Vergleich : allein der Versuch, an dem W723V den C610 als Repeater anzumelden kostete in SUmme ca. 10 Stunden und dann stieg das sch...System alle Nase lang aus.
Fazit : endlich Ruhe, alles funktioniert wieder wie vor der Umstellung auf VOIP, nur schneller. Tolles Teil, gut investiertes Geld.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2014
UPDATE: Die Box war offensichtlich defekt. Die Ersatzbox funktioniert tadellos und erfüllt fast alle Erwartungen, die ich hatte.
Das einzige was mir fehlt, ist eine Möglichkeit, sämtlichen Internet-Traffic über ein frei wählbares VPN zu tunneln. Das ist sehr schade.

Ich habe gestern von o2 meine Fritz!Box bekommen und nach anfänglicher Euphorie habe ich auch den tollen DSL-Sync Bug. Nach ca. einer Stunde Betrieb verliert die Box im 30 Sekunden Rythmus den DSL Sync.

Ich habe alles ausprobiert, was in den einschlägigen Foren und von AVM geraten wurde: Kabel getauscht, Telefondose überprüft, Aufstellort geändert, andere Steckdose, alle anderen Geräte abgeschaltet. Nichts hat geholfen. Das einzige, was mir auffiel, war der Umstand, dass die Box nach längeren Pausen ohne Strom immer wieder für 20-30min klaglos funktionierte.

Um das zu verifizieren habe ich die Box dann laufen lassen, bis wieder das Sync-Problem auftrat und einfach mal ein Kühlpack aus dem Eisfach drunter gelegt, ohne die Box vom Netz zu nehmen und dann lief sie sofort ohne Probleme weiter. Nach Entfernen des Kühlpacks kam das Sync Problem nach ca. 2,5 Stunden wieder.

Da scheint es wohl massive Qualtitätstreuungen zu geben, oder das Platinen-Layout ist nicht günstig, was auch immer, ich hoffe die Ausstausch-Box hat das Problem nicht.

Für den Preis jedenfalls eine Zumutung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2015
... möchte man meinen. Und eigentlich ist das auch so.
Ich habe meine FB 7490 im Rahmen eines Produktwechsels von O2 bereit gestellt bekommen. Die SW-Oberfläche ist aber unverändert, sprich im Originalzustand.
Die Einrichtung ist kinderleicht und die individuellen Einstellungsmöglichkeiten sind sehr umfangreich (wenn man es möchte) oder man nutzt die guten Standardeinstellungen.
Verbindungsabbrüche oder Synchronisationsprobleme konnte ich weder mit A-DSL noch mit V-DSL feststellen. Die Reichweite des WLANs ist in Ordnung. In meiner 100qm Wohnung (FB im Wohnzimmer, daher nicht zentral) habe ich überall sehr guten bis vollen Empfang. Wer allerdings über mehrere Etagen wohnt wird wohl einen Repeater benötigen.
Die Verwendung der FB als Basisstation funktioniert ebenfalls sehr gut. Ich habe mir in diesem Zusammenhang gleich noch das FRITZ!FON MT-F zugelegt um alle Funktionen komfortabel zu nutzen. Mit meinem alten Schnurlostelefon klappte die DECT-Funktion auch ohne Probleme, aber das Telefon ist schon sehr alt und die Menüführung war schlichtweg mieserabel. Aber es waren alle Funktionen nutzbar (AB, etc.)

Alles in Allem kann ich diese Fritzbox nur weiterempfehlen.

Update: Nach gut 4 Wochen Dauereinsatz habe ich keinerlei Probleme feststellen können.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2013
Habe die 7490 als Ersatz für eine 7570 zum Anschluss an einen Glasfaser (wird hausintern auf Kupfer/VDSL umgesetzt) bestellt, da die CPU der 7570 bekanntlich zu schwach für 100Mbit ist und der Chipsatz der 7390 bestimmte VDSL-Profile nicht kann.

Die 7490 wurde prompt geliefert und beinhaltete das übliche: Box, Netzteil, DSL-Anschlusskabel sowie ein kurzes RJ45-Patchkabel. Mit den richtigen Settings (war etwas knifflig da über den FBEditor notwendig) verbindet sie sich einwandfrei mit dem Internet und auch Voip klappt wie es soll. Das ich dies nicht übers Benutzermenü einrichten kann, das war mir vorher bewusst und liegt an den vom Provider benötigten Parametern, da kann die Box nix dafür das des etwas komplizierter ist.

Bislang hat sie sich einen Reboot in 1 Woche erlaubt, was ich mal als ok in Bezug auch auf den frühen Status der Box finde. Die Verbindungen sind stabil wie ich es von meinen alten Boxen 7270 und 7570 gewohnt war.

Der NAS-Durchsatz ist nach wie vor Mist und nur für Streaming von Musik oder Video tauglich, mehr als 9 MB/s schreibend und 16-17 MB/s lesend bekomm ich mit keinem Gerät, egal ob USB 2 oder 3. Wenn man seitens AVM die NAS-Funktion wirklich brauchbar verkaufen will, dann braucht die nächste Generation dringend mehr CPU-Power dafür. Andernfalls werden grosse Dateien oder Backups dadrüber einfach zur Qual. Daher halber Stern Abzug.

Das ac-Wlan konnte ich noch nicht mangels passendem Client testen. 5Ghz auf Autokanal war ein Problem, mein Notebook konnte es nicht finden und verband sich nur mit 2,4Ghz. Nach Umstellen auf manuellen Kanal 100 ging das 5Ghz-Wlan. War bei der 7390 AFAIK auch schon so und sollte dringend gefixed werden, weil wenn mans nicht weiss wird man 5Ghz für defekt halten. Dafür auch halber Stern Abzug. Hier gibts noch Verbesserungs-Potential.

Ansonsten: Erwartungen bis auf die NAS-Performance voll erfüllt, wenn man das 5Ghz-Problemchen kennt, und erstaunlich stabil für so einen frühen Status (=> kein Bananenprodukt, wie manche Box schon war).
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am 28. Januar 2014
Ich besitze eine Fritzbox 7390, die bei mir zur absolut zufriedenstellend läuft.
Daran habe ich sowohl ISDN Telefone, analoge Telefone, 5 DECT Geräte, sowie einen USB/GDI Laserdrucker angeschlossen.
Für mögliche Probleme/Defekte wollte ich mir ein Backup, bzw. Ersatzgerät zulegen, damit ich einerseits einen möglichen Defekt der Fritzbox ggf. ausschließen oder im Falle eines Defektes einfach austauschen kann.

Da bei mir wirklich alles absolut reibungslos funktioniert (auch VDSL50) und ich die Fritzbox auch nicht als Mediaserver einsetze, wäre eine 7490 für mich eigentlich nicht nötig gewesen. Aufgrund eines sehr guten Angebotes, der (angeblich) vollen Kompabilität und der größeren Leistungsreserve habe ich mich dann doch für die 7490 entschieden.

Die Übernahme der Einstellungen der Fritzbox 7390 ging problemlos. Lediglich alle DECT Mobilteile mussten neu mit der Anlage gekoppelt werden. Erstaunlicherweise zeigte die 7490 mir eine höhere DSL Leitungskapazität an (7390: knappe 80.000; 7490: gut 90.000). Dies hatte natürlich keine Auswirkungen auf DSL50 - auch mit der 7490 war der DSL Betrieb schnell und stabil. Dies galt ebenfalls für die DECT Telefone (einfache Siemens Mobilteile im DECT Eco Betrieb). Die Verbindung war ebenso klar uns stabil wie vorher bei der 7390 und auch bei der Reichweite sind mir keine Unterschiede aufgefallen.
Bei der Fritzbox 7390 hatte sich bei mir das 2,4GHz Wlan als deutlich schneller erwiesen als das 5GHz Netz. Auch dies war bei der Fritzbox 7490 der Fall. Da ich keine Gegenstelle mit neuerem Wlanstandard besitze, konnte ich hier die möglichen Vorteile der 7490 nicht testen/nutzen. Leider musste ich aber feststellen, dass die Verbindungsgeschwindigkeit bei meinen vorhandenen Geräten der 7490 immer langsamer als bei der 7390 war. Natürlich war die 7490 an der gleichen Stelle an der Wand montiert wie die 7390. Dennoch bekam ich mit der 7490 zumeist nur" eine 100 MBit/s Verbindung - mit der 7390 war es zwischen 150 und 200 MBit/s. Die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung war dann bei der 7490 tatsächlich um 50% langsamer.
Im 5Ghz Wlan hingegen habe ich keine Unterschiede feststellen können, was allerdings auch daran liegen könnte, dass hierbei schon bei der 7390 die Connects normalerweise unter 100MBit/s lagen.

Die nächste Ernüchterung kam beim ersten Druckversuch. Schnell musste ich feststellen, dass der USB Fernanschluss bei der 7490 nicht implementiert ist. Die OnlineDokumentation vom 13.11.2013 verspricht hier eine Nachlieferung. Aktuell - also ca. 10 Wochen später gibt es diese leider noch nicht und auch beim Support ist nichts Konkretes bekannt.
Also war mit der 7490 das Drucken auf meinem Laser von unseren verschiedenen Computern nicht mehr möglich.
Nachtrag 10/2014: seit dem Versprechen in der Onlinedokumentation, dass der USB Fernanschluss nachgeliefert wird, sind mittlerweile über 10 Monate vergangen.
Normalerweise gehört ein guter Support zu den Stärken von AVM. Leider ist das in diesem Fall nicht so. Nicht nur, dass die zugesagte Funnktion immer noch nicht nachgeliefert wurde. Statt dessen wurde der Text in der Online Doku geändert und heißt jetzt nur noch: "Wir prüfen derzeit, ob wir die Funktion USB-Fernanschluss in einem kommenden FRITZ!OS-Update für die FRITZ!Box bereitstellen können." Aus einer festen Zusage wurde jetzt also ein schwammiges "vielleicht"...

Etwas länger hat es gedauert bis ich das letzte Problem bemerkt habe. Wie schon beschrieben, habe ich mehrere analoge Telefone und auch ein Faxgerät an die Fritzbox angeschlossen. Natürlich belegt das Fax einen der beiden TAE Buchsen. Alle anderen Telefone sind parallel an die andere TAE Buchse angeschlossen.
Natürlich ist mir klar, dass eine solche Funktion nicht vorgesehen und deshalb auch nicht garantiert wird. Bei der 7390 funktionierte dies allerdings absolut problemlos. Bei der 7490 ist leider die Stromleistung an der TAE Buchse reduziert worden (bestätigte mir auch der Support), weshalb die angeschlossenen Telefone leider nicht klingeln.
Sicherlich bewegt sich die 7490 hier in normalen Vorgaben der TAE Normen und deshalb ist dieses Verhalten auch kein Fehler der neusten Fritzbox. Für meine Anforderung ist sie dadurch aber dennoch ungeeignet.

Wie komme ich nun zu meiner Bewertung:
Die Fritzbox 7390 ist ein tolles Gerät und auf jeden Fall 5 Sterne wert.
Der fehlende USB Fernanschluss und das (bei mir) langsamere Wlan kosten einen Stern. Für mein analoges Telefonproblem kann ich natürlich nichts abziehen.
Eigentlich würde ich gerne einen weiteren halben Stern abziehen, da aus meiner Sicht der Aufpreis gegenüber der 7390 zu hoch ist - bin dann aber doch bei 4 Sternen geblieben...

Ich werde mir also jetzt doch eine zweite 7390 als Reservegerät besorgen - die 7490 habe ich zurückgegeben...
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