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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich...
...ein Buch, das aufzeigt, wieviel Mut Verletztlichkeit braucht. Wobei Verletzlichkeit das falsche Wort ist. Eigentlich sollte es "Mut zur Menschlichkeit" oder "Mut zum Gefühl" heißen. Denn den haben viele schon lange verloren, um sich hinter ihren Schutzmauern zu verschanzen, auf dass ihnen nichts passieren kann. Aber wieviel geht uns dadurch...
Vor 9 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittlerweile gibt es bessere Literatur
Gleich vorab: Das im Buch behandelte Thema des Umgangs mit der verletzlichen Seite, die jeder von uns in sich trägt, ist extrem wichtig und für viele Menschen heutzutage sehr hilfreich. Meine persönliche Hauptkritik liegt darin, dass mittlerweile Bücher erhältlich sind, die das Thema strukturierter darstellen und die vor allem bessere Anregungen...
Vor 3 Monaten von Kai von Hirschfeld veröffentlicht


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich..., 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden (Kindle Edition)
...ein Buch, das aufzeigt, wieviel Mut Verletztlichkeit braucht. Wobei Verletzlichkeit das falsche Wort ist. Eigentlich sollte es "Mut zur Menschlichkeit" oder "Mut zum Gefühl" heißen. Denn den haben viele schon lange verloren, um sich hinter ihren Schutzmauern zu verschanzen, auf dass ihnen nichts passieren kann. Aber wieviel geht uns dadurch verloren, denn diese Mauern verhindern zwar zu große Verletzungen durch negative Erfahrungen (und hier bleibt die Frage: tun sie das wirklich oder meinen wir das nur?), aber leider auch positive Erlebnisse und Erfahrungen, die uns nur dann begegnen können, wenn wir uns der Welt offen und einladend zeigen.
Für mich ist dieses Buch eine Offenbarung, denn es hilft mir, hinter meinen Mauern hervorzukommen und mich nicht von meinen Ängsten beherrschen zu lassen. Es zeigt mir, wie wichtig auch der liebevolle, nachsichtige und verständnisvolle Umgang zuerst einmal mit mir selbst ist. Und auch wenn es mir noch nicht immer gelingt - aber das muss es ja auch nicht - es fühlt sich soviel besser an, sich selbst und andere wohlwollend mit allen Eigenarten und Facetten fern des steifen Perfektionismus zu akzeptieren, zu erleben, wahrzunehmen. Ohne verstellten Blick durch eine Mauer.
Tolles Buch!
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein ehrliches Buch das Mut macht, sich zu zeigen, wie man ist, 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir gefällt die Art wie Brené Brown sich dem Leser darstellt, ohne Beschönigungen, erzählt sie von ihren Zweifeln, ihren Schwächen. Spannend und mitreißend empfinde ich ihren leidenschaftlichen und akribischen Forschungsgeist. Der Leser erfährt interessante Aspekte über die Psyche des Menschen, mit einfachen Worten ist beschrieben, wie wir "ticken", welche unterschiedlichen Entscheidungen wir wählen, und wie sich das wiederum auf uns selbst und unsere Beziehungen zu den Mitmenschen auswirkt.
Für mich ist es kein Buch, das ich in einem Atemzug lesen könnte, sondern eins, das ich immer wieder gerne mal nehme, einen Ausschnitte lese, ihn wirken lasse, genieße. Das Buch hat das Potential, dass zu den Ergebnissen und Erkenntissen der Autorin eigene Aha-Erlebnisse kommen können. Ich kann es von Herzen weiter empfehlen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mut zur Offenheit, 1. Oktober 2013
Von 
Thomas Schmelzer (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Dass Verletzlichkeit keinesfalls mit Schwäche gleichzusetzen ist, sondern sogar der „beste Ausgangpunkt für ein Leben aus vollem Herzen“ sein kann, erläutert die amerikanische Psychologin und Bestsellerautorin Brené Brown in diesem spannend zu lesenden Buch. Sie bezieht sich dabei auf eigene Forschungen, persönliche Erlebnisse und vergleichbare Studien.

Verletzlichkeit heißt, voll und ganz da zu sein, nackt, offen, frei. Dies geht nur, wenn wir lernen uns selbst anzunehmen, denn „wir können uns nicht vor anderen zeigen, wenn wir Angst davor haben, was sie von uns denken könnten“. Scham ist oft die Folge, wenn wir uns als nicht perfekt, nicht vorteilhaft empfinden – Sichtweisen, die meist aus der Kindheit herrühren und von der Gesellschaft unterstützt werden. Gerade Männer wollen „stark“ nach außen wirken und fühlen sich schwach, wenn sie ein Ziel nicht erreichen.

Neben zahlreichen Praxistipps für ein Leben in Vertrauen und Offenheit beleuchtet die Autorin auch den Erwartungsdruck einer Gesellschaft. Was hilft uns? Letztlich echte Mitmenschlichkeit. Ob in der Schule, dem Arbeitsleben, der Familie – überall ist Verletzlichkeit hilfreich. „Es gibt keine Vision ohne Verletzlichkeit“, meint sie in Bezug auf Führungspersönlichkeiten, die nur mit dem Eingeständnis, dass auch sie nicht perfekt sind und dass man das Ergebnis nicht voraussagen kann, wirklich entspannt erfolgreich sein können.

Das Buch ist ein Plädoyer, sich nicht von Selbstsabotage oder Ängsten, die unvermeidbarer und letztlich hilfreicher Bestandteil des Lebens sind, verrückt zu machen, sondern mehr zu wagen. Mut zur Offenheit führt so in ein größeres Vertrauen ins Leben und in ein Miteinander, in dem sich lauter „unperfekte“ Menschen gegenseitig unterstützen und bereichern können.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittlerweile gibt es bessere Literatur, 25. März 2014
Gleich vorab: Das im Buch behandelte Thema des Umgangs mit der verletzlichen Seite, die jeder von uns in sich trägt, ist extrem wichtig und für viele Menschen heutzutage sehr hilfreich. Meine persönliche Hauptkritik liegt darin, dass mittlerweile Bücher erhältlich sind, die das Thema strukturierter darstellen und die vor allem bessere Anregungen für den konstruktiven Umgang mit der eigenen Verletzlichkeit zu bieten haben. "Verletzlichkeit macht stark" ist also insgesamt nicht unbedingt schlecht, stellt aber sicher nicht den besten Ratgeber in diesem Bereich dar und bekommt daher von mir leider keine Kaufempfehlung, da die Alternativen meiner Meinung einfach nach mehr zu bieten haben.

Brene Brown kommt aus dem Bereich der Sozialwissenschaften, bzw. der Sozialarbeit, ist also keine studierte Psychologin. Ihre stark auf den sozialen Kontakt ausgerichtete Sichtweise erklärt auch einige der Tips, die sie gibt bzw. nicht gibt. So zielen viele ihrer Bewältigungsstrategien darauf ab sich mit anderen unterstützenden Menschen auszutauschen, wenn man sich verletzt und belastet fühlt. Dies ist auch gleich ein gutes Beispiel für die Probleme, die ich in ihrem gesamten Buch sehe: Dieser Ratschlag ist nicht per se schlecht, nur leider absolut unvollständig. Wie Kristin Neff in ihrem ausgezeichneten Buch über Selbstmitgefühl (http://www.amazon.de/Selbstmitgef%C3%BChl-unseren-Schw%C3%A4chen-vers%C3%B6hnen-selbst/dp/3424630551) darlegt, ist es extrem wichtig auch Strategien zu kennen, wie man für sich selbst sorgen und sein emotionales Gleichgewicht zurückgewinnen kann, wenn eben in der konkreten Situation gerade KEIN Gesprächspartner zur Verfügung steht. Wer nicht lernt aus sich selbst heraus konstruktiv solche Belastungen zu bewältigen, der ist letztlich immer ein Getriebener, der auf andere Menschen angewiesen ist, die ihm die Unterstützung geben, die er in sich selbst nicht findet. Das kann nicht das letztendliche Ziel sein!

Dazu paßt auch, dass die Autorin den Umgang mit der eigenen selbstkritischen inneren Stimme ziemlich oberflächlich abhandelt und sich stattdessen die meiste Zeit mit dem Umgang mit kritischen Mitmenschen beschäftigt. Auch hier greifen ihre Ausführungen und besonders ihre Ratschläge zur Selbstkritik viel zu kurz als dass man ihr Buch tatsächlich guten Gewissens empfehlen könnte.

Diese exemplarischen Defizite im gesamten Ansatz von Brown erklärt meiner Meinung nach, warum die Autorin selbst auch nach jahrelanger intensiver Beschäftigung mit diesem Thema selbst zugibt nicht die innere Ausgeglichenheit und Kompetenz im Umgang mit belastenden Situationen gefunden zu haben, die sie sich wünschen würde. Interessierte können sich zu diesem Thema auch zwei Kurzvorträge von ihr auf der Wissensplattform ted.com als Video ansehen - mir kam dabei selten der Gedanke in den Sinn, dass diese Frau wirklich ausgeglichen oder souverän mit ihrem eigenen Innenleben umgehen kann. Und nachdem ich nun ihr Buch gelesen habe, kann ich auch sehr gut verstehen, warum das (leider!) der Fall ist.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten sind beseelte Daten, 7. Januar 2014
2013 war ein Jahr, das ich persönlich nicht als schrecklich oder katastrophal bezeichnen würde, aber dennoch war es ein anstrengendes und ungewöhnliches. Für mich selbst am erstaunlichsten war die offensichtliche Neuausrichtung bzw. Umorientierung vieler Menschen in meinem Umfeld. Extrem viele schöne Momente haben mir 2013 einen Energieschub verschafft, der mich auch in unangenehmen oder dunklen Momenten nicht wirklich verzweifeln lässt – Keeping the faith …

Einher geht damit ein neues Gefühl größerer Freiheit, Freude und Verbundenheit – grundsätzlich notwendig nicht nur für mich, um ein authentisches Leben führen zu können.

Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb sprach mich ein Buchtipp der besonderen Art an, da sich die Autorin vor allem der Frage nach der Möglichkeit eines Lebens aus vollem Herzen – wie es so schön in einem meiner geliebten und viel zitierten Lieblingssongs von Bon Jovi heißt My heart is like an open highway – widmet. Aber keine Angst, wir driften hier nicht in die esoterische Ecke ab, der ich zwar nicht ganz abgeneigt bin, aber Brené Brown, die sympathische Autorin von Verletzlichkeit macht stark, ist in ihrem Metier höchst anerkannt und geht sehr professionell zu Werke. Verletzlichkeit macht stark von Brene Brown

Sie ist Wissenschaftlerin – aus vollem Herzen und mit der Messlatte in der Hand, als sie sich auf die Suche nach dem Ursprung vieler Ängste und Probleme in unserer von der Kultur des Mangels geprägten Gesellschaft macht. Sie nimmt sich vor, ein Jahr für die Erforschung dieser Ursachen zu investieren. Aus diesem einen Jahr werden sechs. Die Ursache ist bald erkannt und benannt: Scham. Das Gefühl, nicht zu genügen, abgeschnitten zu sein vom Leben, keine Zugehörigkeit zu empfinden. Also etwas das wohl jeder und jede schon einmal in irgendeiner Art und Weise kennengelernt hat. Verhindern kann man ein solches Empfinden kaum, aber man kann sich dagegen wappnen. Auch das hat Brown herausgefunden und sich die Interviews mit den Menschen, die eine hohe Schamresilienz entwickelt haben – also Möglichkeiten gefunden haben, mit Situationen, die ein solches Gefühl hervorrufen, möglichst gut umzugehen – ganz genau analysiert. Für Menschen mit einer hohen Schamresilienz ist eines klar: sie sind verletzlich und nehmen diese Verletzlichkeit sehenden Auges an.

Genau das ist es, was die Sozialforscherin mit der Messlatte aus der Bahn wirft. Verletzlichkeit ist ihr ein Gräuel. Sie erleidet nach ihren eigenen Aussagen einen Nervenzusammenbruch, sucht sich eine Therapeutin und knobelt ein Jahr an diesem Problem. In diesem Jahr zieht sie sich aus der Forschung zurück und kommt danach wieder, um weiter aus vollem Herzen über Scham, Verletzlichkeit und die Notwendigkeit, die Verletzlichkeit durch Selbstwertgefühl anzunehmen, zu forschen.

Brené Browns Verletzlichkeit macht stark ist ein Buch, das aus vollem Herzen gelebt und geschrieben wurde. Ein wichtiges Buch, um Rollen in Beziehungen zu hinterfragen, Liebe und Mitgefühl in unser Leben zu bringen oder sie dort zu halten, Menschlichkeit einzufordern, egal ob im privaten oder beruflichen Bereich. Jeder fühlende Mensch, der authentisch leben möchte, ohne sich zu verbiegen, wird sich in diesem Buch mehr als einmal wiederfinden und dankbar sein, für die warme Anteilnahme, die sachliche und trotzdem nie kühle Darstellung und die menschliche Art Forschungsergebnisse für das Leben zu übersetzen.

Dankbar bin ich für diesen wahren Augenöffner, der immer sanft und einfühlsam mit dem Leser umgeht. Wege aufzeigt aus unangenehmen Situationen, keine Schuld zuweist, nie wertet, sondern nur annimmt. Als Mutter eines bald Fünfeinhalbjährigen, der frei und offen, ohne Ängste und nicht in einer zu klein werdenden Kiste aufwachsen soll, werde ich dieses Buch sicherlich immer wieder in die Hand nehmen, um meinen Standpunkt jeden Tag aufs neue auszurichten. Auszurichten auf ein Leben, das keine Sicherheiten geben kann, das man aber mit Sicherheit aus vollem Herzen besser lebt.

Empfehlen will ich dieses wunderbare Buch jedem, ohne Ausnahme, denn es bereichert und plädiert auf allen Ebenen dafür, den Menschen einfach nur dadurch ihre Würde wiederzugeben, indem man sie erkennt und ihnen in die Augen sieht, wenn man mit ihnen spricht. Denn wir Menschen sind Beziehungswesen – und haben wir einen Tag, an dem wir „ … nicht die Energie oder Zeit dafür haben, sollten wir zu hause bleiben. ... "

In diesem Sinne, lasst uns Ich-Du-Beziehungen schaffen und die Ich-Es-Beziehungen aufgeben und damit unsere Spiritualität erkennen und nähren.

„ … Spiritualität kristallisierte sich als fundamentale Wegmarke beim Leben aus vollem Herzen heraus. Nicht Religiosität, sondern der tiefe Glaube, dass wir unauflöslich miteinander verbunden durch eine Kraft verbunden sind, die größer ist als wir selbst – eine Kraft, die auf Liebe und Mitgefühl gründet. (…) Ich glaube, uns unser Selbstwertgefühl anzueignen besteht darin, zu würdigen, dass wir heilige Wesen sind. Vielleicht geht es bei der Akzeptanz der Verletzlichkeit und der Überwindung der Selbstbetäubung letztlich darum, für unseren spirituellen Teil Sorge zu tragen und ihn zu nähren. ...“
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es erklärt was man spürt, aber nicht wusste, 3. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden (Kindle Edition)
Das Buch werde ich noch immer wieder öffnen, um einzelne Stellen nachzulesen, aber die Sendung ist klar: Wir sind wir, weil wir nicht perfekt sind. Es ist auch sehr unterhaltsam geschrieben.
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2.0 von 5 Sternen hat mich nicht vom Hocker gerissen, 10. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Finde das Thema sehr interessant, nur das Buch fand ich jetzt nicht so spannend. Ich schreibe mir bei solchen Büchern immer Kernsätze heraus und eigentlich ist hier nur hängengeblieben das Scham die Person (später sie sich selbst) als solche ablehnt und man aufpasssen sollte wie man mit seinen Kindern usw. umgeht, damit sie das nicht in ihr Selbstbild aufnehmen. Ich hätte mir eigentlich noch mehr in Richtung Verletzlichkeit gewünscht, also sich verletzlich machen um Grenzen zu sprengen um im Leben weiter zu kommmen, neue Beziehungen aufzubauen, die innere Mauer abreissen bei Leuten die schon unter niedrigen Selbstwertgefühlen und Scham leiden, Scham als Vermeidungsstrategie.... Eigentlich wurde für mich das Buch erst hinten heraus interessanter als es um Kindererziehung und Berufsleben ging, vorher hatte ich Schwierigkeiten wach zu bleiben und hatte das Gefühl wieder eins von diesen amerikanischen Büchern mit praktischen Lebensbeispielen mit "Steve" und family, Leuten aus der Army, Leistungsfähigkeit in der Wirtschaft erhöhen und mehr aus den Menschen rausholen... die die Welt nicht braucht.
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5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich!, 25. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Coverwerbung: "Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden" wird zwar nicht gehalten, denn eine Anleitung darf man nicht erwarten.
ABER die, auf wissenschaftliche Untersuchungen gestützten, Erklärungsmodelle, die Brené Brown anschaulich darstellt sind oft Augen-öffnend! Viele Gedanken, die zumindest ich mir gemacht habe werden klarer und verständlicher! Und dieses Verständnis und eigenständige Reflektionen können gewiß auch zu einer gewissen Erstarkung führen!
In meine Entwicklung hat es prima gepasst und ich wünsche jedem auch so viel Erfolg, Freude und Erkenntnis damit!
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5.0 von 5 Sternen ein lesenswertes Buch, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Buch hat mir geholfen mich wieder auf das Thema Verletzlichkeit neu, anders u. neugierig einzulassen. Beim lesen des Buches habe ich gemerkt wie wichtig mir es ist, die Erklärungen und Beschreibungen zu verstehen und das eine oder andere zu probieren u. in mein Leben zu integrieren. Vor ein paar Tagen konnte ich die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, wenn jemand ganz ehrlich in einer Besprechung sagt was Sache ist und sich dabei verletzlich zeigt. Das hat mich sehr tief berührt und ich hatte großen Respekt vor dieser Person. Das ich das so wahrnehmen, erkennen konnte, dazu hat das lesen dieses Buches auch beigetragen und dafür bin sehr dankbar. Für mich ein sehr wertvolles Buch und ermutigendes Buch. ....... Danke.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen heiße Schokolade an einem kalten Wintertag, 26. März 2014
Dieses Buch fühlt sich an wie heiße Schokolade an einem kalten Wintertag. Brene Brown steht zu ihrer eigenen Verletzlichkeit und es tut der Seele gut ihre zum Teil sehr persönlichen Geschichten zu lesen. Meiner Meinung nach ist dies eines jener Bücher die auf die Pflicht-Literaturlisten unserer Schulen und Unis gehören würde :-)

Brene Brown forscht zum Thema Scham. Neben ihren Büchern gibt von ihr einige interessante youtube Videos.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schuld und Scham: Bei der Scham geht es darum, wer wir sind. Bei der Schuld geht es um unsere Verhaltensweisen. Schuld ist genauso mächtig wie Scham, aber sie hat eine positive Wirkung, während Scham destruktiv ist.

Scham = ich bin schlecht
Schuld = ich habe etwas schlechtes getan

Ich halte die Beschäftigung mit dem Thema "Scham" für essentiell wichtig bei:

Selbstwertmangel
bei übergroßen Perfektionismus
bei dem Gefühl nicht dazu zu gehören
wenn man denkt nicht gut genug zu sein
bei Angst, Gefühle zu zeigen
bei Empfinden überwältigendem Mangels wie z.B. bei unerfülltem Kinderwunsch
bei Suchtverhalten und emotionaler Betäubung
bei Angst eine schlechte Mutter zu sein
Hier ein paar Aussagen aus dem Buch, die mich besonders berührt haben:

Das Gegenteil von "nie genug" ist nicht das "mehr als man sich vorstellen kann". Das wirkliche Gegenteil des Mangels ist das "genug sein"

Bis wir nicht mit offenem Herzen empfangen können, geben wir auch nie wirklich mit offenem Herzen.

Nichts hat mein Leben mehr verwandelt als die Einsicht, dass es Zeitverschwendung ist, meinen Wert an der Reaktion der Leute auf der Zuschauertribüne zu messen. Menschen die mich lieben, sitzen nicht in den Zuschauerrängen, sie sind mit mir in der Arena. Sie kämpfen für mich und mit mir.

Scham bezieht ihre Macht daraus, dass sie nicht zur Sprache gebracht wird. Scham gedeiht in der Geheimhaltung, und der Grundsatz "Du bist so krank wie deine Geheimnisse" aus der Suchttherapie hat eine seriöse wissenschaftliche Grundlage.

Wenn wir uns ein tieferes und bedeutsameres spirituelles Leben wünschen, führt der Weg unvermeidlich über das Terrain der Verletzlichkeit.

Verletzlichkeit ist der Kern aller Emotionen und Gefühle. Zu fühlen heißt, verletzlich zu sein. Zu glauben, Verletzlichkeit sei Schwäche heißt, Gefühle für etwas Defizitäres zu halten. Indem wir uns gegen unsere Emotionen aus der Angst heraus abschotten, dass wir einen zu hohen Preis für sie zahlen könnten, entfernen wir uns von dem, was dem Leben Sinn verleiht. (...) Wir wünschen uns mehr Freude im Leben, aber gleichzeitig können wir die damit einhergehende Verletzlichkeit nicht aushalten.

Perfektionismus motiviert unsere Kinder nicht, exzellente Ergebnisse anzustreben oder ihr Bestes zu geben. Perfektionismus führt vor allem dazu, dass sie das, was andere denken für wichtiger halten als das, was sie selbst denken oder empfinden.

Die vielerorts verbreitete Auffassung, wenn wir eigene Kinder hätten, wäre unsere Reise zu Ende und die ihre begänne, ist ein fataler Irrglaube. (...) Dass unsere Kinder an ihren Selbstwert glauben, setzt voraus, ihnen diese Reise und dieses innere Ringen authentisch vorzuleben. (...) Letztendlich können wir unsere Kinder nicht zu mehr Schamresilienz erziehen, als wir sie selbst aufzubringen imstande sind.

Für mich ist die Frage der guten Erziehungswerte eine des Engagments: Sind wir aufmerksam? Denken wir unsere Entscheidungen durch? Sind wir offen dafür, Irrtümer nicht aufzubauschen, aber aus ihnen zu lernen? Sind wir neugierig und beriet, immer wieder Fragen zu stellen?
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