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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes buch
Ich habe die reihe grade angefangen und muss sagen es gefällt mir sehr das ist das perfekte buch für die ma eine story wollen in der die deutschen auch ma die guten was ja immer selten vorhanden ist leider und es ist ohne rassistische inhalte ein muß für alle die ma über ein alternatives ende lesen wollen
Vor 9 Monaten von Niklas veröffentlicht

versus
103 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bleichmittel fürs Hirn
"Warum tu ich mir das nur an?"

Das fragte ich mich immer wieder, nachdem ich die erste Seite dieses vollkommen überteuerten "Romans" aufgeschlagen hatte.

"Warum nur?"

Naja, ich weiß warum: weil es deutschsprachige "Alternate History" nunmal nicht grade gibt wie Sand am Meer; da kann man nicht so arg wählerisch sein (es sei...
Veröffentlicht am 19. Juni 2011 von bladerunner2180


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103 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bleichmittel fürs Hirn, 19. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Macht (Gebundene Ausgabe)
"Warum tu ich mir das nur an?"

Das fragte ich mich immer wieder, nachdem ich die erste Seite dieses vollkommen überteuerten "Romans" aufgeschlagen hatte.

"Warum nur?"

Naja, ich weiß warum: weil es deutschsprachige "Alternate History" nunmal nicht grade gibt wie Sand am Meer; da kann man nicht so arg wählerisch sein (es sei denn man bleibt bei den weitaus besseren, englischsprachigen Autoren). Und die Hintergrundidee ist ja auch interessant: Was wenn das Kaiserreich den WK 1 gewonnen hätte? Die Idee hat soviel Potenzial für Irrungen und Wirrungen. Vielleicht hat die Michaelsoffensive von 1918 funktioniert? Vielleicht waren die Italiener bündnistreu? Vielleicht hat Österreich-Ungarn seine Probleme in den Griff bekommen?

Natürlich nicht. Wär ja auch zu plausibel und interessant gewesen. Der Kaiser dankt 1917 zu Gunsten seines Sohnes ab, der erschafft die "Kastrup", eine Truppe die im Grunde genommen nichts als die SS fürs Kaiserreich ist und in den kommenden zwei Jahren sozialistische Arbeiterstreiks und Aufstände mit einer Brutalität niederkämpft, an der selbst Vlad Tepesz seine wahre Freude gehabt hätte.

Die Hochseeflotte läuft gegen die Royal Navy aus und zerstört 90% von ihr, wobei sie glorreich bei eigenen Verlusten von 100% untergeht. Warum die ganze Royal Navy bei England rumschwirrt und nicht die ohnehin schon zahlenmäßig überlegene Homefleet? Keine Ahnung, "Heinrich von Stahl" war sich offensichtlich nicht bewusst, dass es da einen Unterschied gibt. Und dass dann einfach die zahlenmäßig ebenfalls überlegene USN die Lücke füllen würde wohl ebenfalls nicht.

Naja, "von Stahl" kann dadurch dann die Seeblockade ignorieren, und 1919 schafft es dann das Heer im Westen den Sieg zu erringen, u.a. durch den Einsatz von K-Wagen (Panzern). Wie das möglich sein soll, wo doch im tatsächlichen Deutschland schon Kirchenglocken eingeschmolzen wurden, nur um Eisen für Gewehre zu erhalten, und wo doch in der Realität nur wenige Panzer produziert wurden, weil die Industrie nicht mehr konnte, darüber schweigt sich "von Stahl" aus. Genauso, wie er sich darüber ausschweigt, wie denn ein Heer, dass spätestens seit der fehlgeschlagenen Michaelsoffensive auf dem letzen Loch pfiff, 1919 den Sieg erringen kann, obwohl es einer um hunderttausende angewachsenen Streitkraft mit de facto unendlicher Versorgung gegenübersteht.

Und von da an gehts munter weiter im hirntoten Stechschritt; zu weit, um hier alles zu sezieren.

Und ich möchte ausdrüclich betonen, dass meine Kritik sich auf das Buch selbst bezieht, und nicht auf den Fakt, dass die Deutschen mal "die Guten" sein dürfen. Grade deswegen hätte ich mir was besseres gewünscht.

Schwachsinnskategorie 2 stellt dann die Technik dar. Für jemand, der AH schreibt, kennt sich "von Stahl" erbärmlich wenig mit Kriegsgerät aus. Streubomben auf befestigte Industriekomplexe? Maus-Panzer? Eine Horten B1 mit 10,000 Kilometer Reichweite, die von Island aus Silverlake bombardiert (Distanz in *eine* Richtung: 7,000 Kilometer)? Eine Monstrosität wie LK-1, bei der sogar Hitler mit den Augen gerollt hätte?

Und dann: Aliens! Als ob der Plot nicht ohnehin schon lächerlich genug wäre, nein, außerirdische Artefakte in der sudanesichen Wüste, dass hat noch gefehlt (muß ich echt noch anmerken wie total schwachsinnig die ganze Szene im Sudan war, mit 20,000 Briten in einem schwer befestigten Wüstenfort, die von 2,000 Mann Kastrup geschlagen werden? Wohl bisschen zuviel "Eben Emael" gekuckt, Herr "von Stahl"?!)!

Abgesehen davon ist das ganze Konzept einfach nur faul. Echte AH kann man hier dann auch mit Lupe & Pinzette suchen gehen.

Warum zum Beispiel sind die internationalen Staatsoberhäupter Churchill, Truman und Stalin, wenn die Vorgeschichte, die zu ihrem Aufstieg führte nie stattgefunden hat?

Warum ist die ganze Technik ein 1-1 Abklatsch von Waffensystemen des WK 2 (und von Seiten wie Luft46.com) wenn der Grund für die Entwicklung - die realen 30er Jahre & WK 2 - nie stattgefunden hat?

Und zu guter letzt der Preis. Also echt, nur knapp 185 Seiten Fließtext, Schriftgröße 12? Das sind grade mal 53,000 Wörter!

Es ist erbärmlich, wie hier eine gute Grundidee zerhäxelt wird & man dafür auch noch gutes Geld bezahlen darf. Wer gute AH lesen will, soll sich an Robert Conroy und Konsorten halten. Wenn ich könnte, hätte ich "Null Sterne" vergeben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Murks, 11. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Macht (Gebundene Ausgabe)
Hier geht es ja hoch her. Ich lese zuweilen auch gern eher abseitige Literatur, aber hier genügte ein kurzes Reinlesen in ein Exemplar des Werkes, das mein Freund hatte (mittlerweile wieder verkauft): nein, man ist weder ein Gutmensch noch links noch sonst irgendwie "verdächtig" oder voreingenommen, wenn man diese literarischen Ergüsse einfach nur schlecht findet. Hölzerne Sprache, dümmlicher Plot, peinliche Betulichkeit. Jedem halbwegs literarisch anspruchsvollen Sci-Fi-Liebhaber sei gesagt, daß diese Büchlein einfach nur Schrott sind. Vielleicht ganz gut zum Amüsieren, aber dafür lohnt der Kauf nun auch nicht. Oder für den Giftschrank an obskurer schlechter Literatur geeignet.
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3.0 von 5 Sternen Kommt darauf an, wie man es leist., 18. August 2014
Von 
Reiner Meiser "Firefly" (Saarbrücken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaiserfront 1949 Band 1: Die schwarze Macht (Kindle Edition)
Ich bin ein großer Fan von alternativwelt-Romanen, also ist mir diese Serie auch nicht verborgen geblieben. Allerdings haben mich die Rezensionen lange abgeschreckt. Irgendwann ging mir aber der Lesestoff aus und ich konnte nicht anders, als mir das erste Buch der Serie reinzupfeifen.

Tatsächlich war es so, dass ich nach einigen Seiten schon dachte "welche braune Soße ziehe ich mir den da gerade rein?". Aber...bezahlt ist bezahlt, also wird auch fertiggelesen. Irgendwann war ich wirklich der Meinung mich erbrechen zu müssen, wenn ich noch ein einziges Mal lesen muss, wie einer der Protagonisten "mit blitzenden, stahlblauen Augen" den Horizont beobachtet.

Was soll ich sagen? Nun bin ich bei Band 5 und der Geschichte ist es tatsächlich gelungen, mich zu fesseln. Mein Wiederstreben gegen die "braune Soße" vom Anfang hat sich weitestgehend aufgelöst, weil ich beim besten Willen nichts rechtsradikales entdecken kann. Was mich erst irritierte, war die Terminologie des Autors bzw. der Protagonisten, die ja wirklich so reden, wie wir es aus den vierziger Jahren (oder früher) kennen und die auch den gleichen, pathetischen Sermon von sich geben, wie er eben in früheren Zeiten durchaus üblich war. Wer das nicht glaubt, soll sich mal Feldpostbriefe aus den beiden Weltkriegen durchlesen. Uns allen wurde dieser Pathos (gottseidank) aberzogen und ein gesunder Widerwille dagegen anerzogen. Ich finde allerdings, dass man sich von diesem Widerwillen nicht dazu verleiten lassen darf, zu übersehen, dass diese Sprache ins Szenario passt, wie die Faust aufs Auge. Im übrigen sind wir alle bereit genau das bei einer Unzahl von Hollywoodstreifen hinzunehmen.

Es ist ein Alternativweltroman, der ein interessantes Szenario zeichnet. Kritiken, wie "Es kann doch nicht sein, dass..." kann man sich m.E. schenken. Deswegen ist es doch ein Alternativweltroman. Da kann eben alles sein. Es ist halt ziemlich militaristisch, da es um einen Zweiten Weltkrieg unter anderen Vorzeichen geht.

Interessant finde ich die Rolle der "Elitetruppe" Kastrup, die zu Anfang wirklich SS-artige Züge trägt (schwarze Uniforman trägt sie auch noch). Unbeliebt ist sie, ja sogar gefürchtet in der Bevölkerung, da sie 1918 die Arbeiter- und Matrosenaufstände brutal und durch Massenhinrichtungen niedergeschlagen hat. Dann kommt eine Romanfigur, die ebenfalls der Kastrup angehört und durchaus sympathische Züge hat...bis er einen gegnerischen Soldaten beiläufig (und zum Entsetzen anderer Soldaten) hinrichtet. Später kommt er dann wieder rüber, wie der nette Junge von nebenan. Moralisch ist das ganz schwerer Stoff und (wenigstens bis Band 5, denn weiter bin ich nicht) muss der Leser damit alleine klar kommen, denn der Autor hilft dabei nicht. Diese ethischen Grauzonen ziehen sich durch die ganze Serie und Leser, denen es an geistiger Reife mangelt, können/könnten daraus falsche Schlüsse ziehen. Ok, das muss ich näher erläutern. Ein falscher Schluss wäre z.B., dass es für eine sympathische Heldenfigur durchaus ok ist, jemandem nebenher in den Kopf zu schießen. Nein, das ist es nicht! Basta!!!

Ein Fazit zu der Serie zu ziehen ist schwer. Es ist ein schönes Alternativweltszenario, aber auch nicht ungefährlich. Jemand, der in sich einen Hang verspürt nach "rechts zu kippen" wird diese Bücher unreflektiert, wie einen zuckersüßen Leckerbissen verschlingen und vielleicht noch mehr Rechtsdrall bekommen. Geht man allerdings mit offenen Augen ran und übersieht man auch die leiseren Töne nicht, macht man sich eventuell sogar selbst einige Gedanken, dann hat man eine durchaus interessante Lektüre vor sich.

Eben wegen dieser Gefährlichkeit mag ich keine fünf Sterne geben (und so ein gewaltiges, literarischen Meisterwerk ist es ja nun auch nicht). Einen zweiten muss ich wegen des Preises abziehen. Ganz klar...bei dem Umfang, viel zu teuer.
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84 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kaiserfront ' Ja Gottseidank schreibt jetzt ein Physiker, 24. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Macht (Gebundene Ausgabe)
Irgendwie erinnert der Schreibstil des Physikers doch sehr stark an den einstigen 'Geschichtsprofessor' Torn Chaines (ein Schelm, der böses dabei denkt). Insgesamt muss man sagen sind bei Kaiserfront Rassismus- und Faschismusvorwürfe fehl am Platz. Im Gegensatz zu Stahlfront wird hier nicht immer auf Rassenherkunft etc. rumgeritten und wenn Leute aufschreien, wenn jemand holländischer Käse auf deutschen Brötchen gut schmeckt, denen ist auch nichtmehr zu helfen. Trotzdem hätte der liebe Heinrich von Stahl ruhig mal ein bisschen besseres recherchieren können.
Man muss nicht unbedingt Militärhistoriker sein um hier über grobe Patzer zu stolpern, Grundkenntnisse in der Anwendung von Google hätten schon ausgereicht hier grobe Fehler zu vermeiden.
Der Landkreuzer ist doch ein totaler griff ins Klo, selbst Alfred Speer würde ihnen das bescheinigen, Tauchfähigkeit hin oder her als könnte man mit 'nem 30 Meter langen Fahrzeug so einfach durch ein Flussbett fahren. Da latschen Soldaten in ne Kneipe außerhalb des Stützpunktes, einen Tag vor einer Mission, die den 2. Weltkrieg entfesseln könnte und was für Pflichtbewusste Soldaten das sind, sie wollen kein Alkohol trinken, damit sie wohl Morgen nicht mit 'nem Kater losfliegen müssen, also bitte. Man muss nicht seinen Grundwehrdienst abgeleistet haben um zu wissen, was das für ein riesen Unsinn ist. Da wird ein Hauptmann richtigerweise als Rittmeister bezeichnet aber gleichzeitig wird ein Begriff wie Kastrup eingeführt (Kaiserliche Schutztruppe -> Wer stand hier wohl Vorbild). Hier ist dem Autor wohl ganz offensichtlich entfallen oder er wusste es nie, dass es ein solches Äquivalent im tatsächlichen Kaiserreich gegeben hat also wieso wird das hier dann neu benannt?! Übrigends die SS hatte auch nicht schwarze Uniformen, weil die sich mal so einfach gedacht hatten, dass so ein paar schwarze Uniformen und ein Totenschädel am Mützchen ganz fesch aussieht. Das macht alles den Eindruck als hat hier jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht! Das kann man jetzt als Trivial abtun aber das sind doch Dinge die besonders beim Military Scifi besondere Beachtung verdient haben oder irre ich mich da.

Die Typen die sich da der Kaiser als seine Berater um sich geschart hat scheinen ja auch eher nicht die hellsten Stifte im Malkasten gewesen zu sein'.
Da wird massive Aufrüstung (15.000 Tiger und ähnlich wahnwitzige Bedarfszahlen) damit begründet, dass hier ein Bauchgefühl vorhanden ist und der Kaiser, diese Oberpfeife segnet das auch noch ab'..
Wenn mir mein oberster militärischer Berater mit so ner Begründung daher gekommen wäre, den hätt ich aus meinem Thronsaal oder wo die sich halt immer treffen gejagt. Der hätte am nächsten Tag gleich seine Koffer packen können.
Der Kaiser wundert sich, dass die 'Verbündeten' abtrünnig werden? In dem Bündnis schienen die ja auch nie eine Wahl gehabt zu haben ala sei mein Verbündeter oder du kriegst auf die Nase'
Eine bestechende Logik, die sehr stark an das Amerika im kalten Krieg erinnert, die auch mit einer schwarz/ weißen Weltansicht untermauert wird. Der nordische Bund bzw. das Deutsche Reich sind die Guten, der Rest ist Böse und wenn die nicht machen wie wir wollen, gibt's auf den Deckel. Da wird dauern über das böse imperialistische Amerika hergezogen, dabei ist das hier dargestellte außenpolitische Kaiserreich eine ungewollte Parodie des Amerikas der 60er 70er Jahre. Insgesamt sind die Handlungen der Personen einfach nicht nachvollziehbar und teils zu platt und wer hier von einer stringenten Handlung spricht, naja als gäb es eine alternative bei einer schlichten Aneinanderreihung von Ereignissen.
Sonst alles wie gehabt, alle Beteiligten sind wieder konsequent am Grinsen wie die blöden, kennt man ja aus Stahlfront.
Trotzdem gebe ich 2 Sterne aus zwei schlichten Gründen.
1. Hab ich mich teils unterhalten gefühlt als ich das Buch gelesen habe (Sicherlich nicht in der Weise, wie es vom Autor beabsichtigt war).
2. Es wird umsonst als E-Book vom Verlag zur Verfügung gestellt, das ist eine so konsumentenfreundliche Politik des Verlags, dass ich sogar fast einen dritten Stern gegeben hätte. Sicher steckt dahinter eine Verkaufsstrategie aber darum geht's hierbei gar nicht. Deswegen kann man die 12,90 für ca. 180 Seiten nicht negativ auslegen. Jeder kann das Buch ja lesen oder anlesen und wer es dann immer noch kaufen will für 12,90 kann das ja dann tun, wohlwissend was ihn erwartet.
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3.0 von 5 Sternen Kaiserfront Reihe, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaiserfront 1949 Band 1: Die schwarze Macht (Kindle Edition)
Es wird durch die Kombination Kaiser und nicht verlorener 2. WK ein neues Genre aufgemacht. Die verwendeten technischen Entwicklungen scheinen trotz außerirdischer Technik teilweise recht überzogen. Nach einigen Bänden kann die Fortsetzung relativ leicht erahnt werden. Das teilweise aufgesetzte ritterliche Verhalten erscheint eher unglaubwürdig.
Fazit: interessante Idee, muss aber nicht unbedingt gelesen werden.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes buch, 29. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Macht (Gebundene Ausgabe)
Ich habe die reihe grade angefangen und muss sagen es gefällt mir sehr das ist das perfekte buch für die ma eine story wollen in der die deutschen auch ma die guten was ja immer selten vorhanden ist leider und es ist ohne rassistische inhalte ein muß für alle die ma über ein alternatives ende lesen wollen
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54 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutsche dürfen keine Helden sein ..., 23. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Macht (Gebundene Ausgabe)
... zumindest nach der Vorstellung einiger Rezensenten hier. Da wird polemisiert, Zitate aus dem Buch aus dem Zusammenhang gerissen und natürlich diejenigen für verrückt, verkappte Nazis, usw. erklärt, denen das Buch gefällt. Interessant hierbei ist jedoch, dass unter diesen Rezensenten auch solche sind, die bereits die erste Serie des Heinrich von Stahl auf ganz ähnliche Weise verteufelten. Was, außer einer ausgeprägten Psychose, mag diese Menschen zu so etwas treiben?

Kein Mensch beschwert sich heute darüber, wenn eine heldenhafte amerikanische Mulikultitruppe die Welt rettet oder Deutsche als Massenmörder dargestellt werden. Beispiele gibt es zu genüge. Doch wenn Deutsche einmal nicht die Übeltäter, sondern die Helden einer Geschichte sind, wird gehetzt, was das Zeug hält. Interessant ist dabei, dass es sich bei den Hetzern höchstwahrscheinlich um Deutsche handelt. Man braucht kein Psychologe zu sein, um eine gehörige Portion Defätismus als Teil der Psychose dieser Leute verorten zu können.

Wer also Deutsche nicht nur nach zwölf Jahren ihrer Geschichte beurteilt und prinzipiell glaubt, dass Deutsche nicht schlechter als Amerikaner sind, der dürfte an einer spannend erzählten, hervorragend konstruierten deutschen Heldengeschichte seinen Spaß haben. Unbedingte Kaufempfehlung!
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33 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es braust ein Ruf wie Donnerhall..., 7. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Macht (Gebundene Ausgabe)
...ein neues Buch von Unitall! Bis jetzt hat noch jeder Roman von Unitall für jede Menge Aufsehen gesorgt. Und das ist auch gut so, denn es ist durchaus die ureigenste Aufgabe der Literatur, zu polarisieren und zu Diskussionen anzuregen. Wenn man sich allein die hitzigen Diskussionen hier bei Amazon ansieht, ist die Rechnung auch diesmal voll aufgegangen. Es ist übrigens keineswegs verwerflich, Romane dieser Art abzulehnen. Der Ruf nach Zensur ist es aber sehr wohl. Freie Literatur für freie Bürger! Bücherverbote sind ein trauriges Relikt aus einer sehr dunklen Zeit.

Zur Story: Durch hartes Durchgreifen gegen Verräter aus den eigenen Reihen kann das deutsche Kaiserreich den ersten Weltkrieg für sich entscheiden. Doch als dreißig Jahre später mit einem Deutschen der erste Mensch den Mond betritt, sind längst wieder sehr dunkle Wolken über Deutschland aufgezogen. Stalins Rotarmisten fallen auf dem Weg zur Weltrevolution mit sechs Millionen Mann und 30 000 Panzern ins Reichsgebiet ein. Wird der Kaiser auch diesen Konflikt für sich entscheiden können?

Kaiserfront steht in der Tradition von Alternativweltgeschichten wie jener von Carl Amery, Philip K.Dick oder Norman Spinrad und ist gewürzt mit einem kräftigen (okay, sehr kräftigen) Schuß "Military Fiction". Die deutsche Schlachtplatte ist angerichtet... und sie ist garantiert nichts für zarte Gemüter. Ähnlich wie bei K.H.Scheer (ganz offenkundig Herrn Stahls Vorbild) können die vielen Schlachten allerdings auf Dauer etwas ermüdend wirken. Etwas mehr "Alternate History" und weniger Kommißton hätten nicht geschadet.

Heinrich von Stahl ist der Shooting Star der deutschen SF-Szene - schon seine Debütserie Aldebaran ist trotz einiger inhaltlicher Längen sehr empfehlenswert, Kaiserfront übertrifft sie jedoch noch an Witz und Spannung. Mit viel Humor einerseits und stählerner [sic!] Härte andererseits ist es von Stahl gelungen ein faszinierendes Leseerlebnis zu schaffen, an das man sich noch lange erinnern wird. Köstlich, wenn der deutsche Kaiser dem Schurkenstaat USA bei Kriegsandrohung verbieten will, Uran anzureichern. Trotzdem sollte man Kaiserfront nicht als reine Unterhaltungslektüre abtun, die peniblen Recherchen des Autors -insbesondere zu Ursachen und Wirkung des ersten Weltkriegs- tragen sicherlich dazu bei, daß der Leser anfängt, sich verstärkt für die tatsächlichen historischen Hintergründe zu interessieren und so manche zeitgenössische wissenschaftliche Darstellung kritisch zu hinterfragen. Chapeau, Unitall! Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wäre wenn...?, 20. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Macht (Gebundene Ausgabe)
"What IF..." heißt es im englischsprachigen Raum, wenn sich Romane mit "Alternative History" beschäftigen.

Darum geht es auch in der Roman-Reihe "Kaiserfront". Was wäre, wenn... Deutschland den 1. Weltkrieg nicht verloren hätte? Die Monarchie besteht weiter, keine Weimarer Republik, kein 3. Reich. Wie hätte die Welt 1949 ausgesehen?

Damit beschäftigt sich der 1. Band der Reihe Kaiserfront. Die Welt steht 1949 am Rande des 2. Weltkriegs. Die Amis bauen Anlagen zur Uran-Anreicherung. Die Propaganda-Maschine läuft auf vollen Touren. Wird es zum Krieg kommen? Wie beginnt er? Wie endet er?

Daß solche Romane in Deutschland sehr selten verlegt werden, liegt vermutlich daran, daß alternative Meinungen zur offiziell verordneten Geschichtsschreibung nicht gern gesehen und auch nicht ganz ungefährlich sind. Die Kaiserfront-Reihe bietet also eine angenehme Ausnahme.

Was kann man von dem Buch erwarten? Unterhaltung. Was kann man nicht erwarten? Die "Wahrheit". Der Roman kann einem nicht sagen, was geschehen wäre. Er sagt nur, was hätte geschehen können. Natürlich sind viele Schlußfolgerungen fragwürdig. Eine deutsche Mond-Expedition 1949? Die Raketen-Technik wurde erst durch die Waffentechnik des 2. Weltkriegs entscheidend vorangetrieben. Ohne den Krieg hätte die erste Mondlandung sehr wahrscheinlich später stattgefunden, aber nicht 20 Jahre früher. Das nur als Beispiel.

Aber es ist natürlich sinnlos, sich in solche Details zu verbeißen, um den Roman zu "widerlegen". Das wäre wie eine Diskussion darüber, welche Flügelfläche ein chinesischer Schmetterling haben müßte, um auf der Zugspitze Windstärke 7 zu entfachen.

Der Roman überzeugt vor allem dadurch, daß er "der einzige seiner Art" ist. Man wird also schon mangels Masse nichts besseres finden.

PS: Sehr schön ist die farbige "Pressemappe" mit Zeitungsartikeln, die gleich einen schnelle Überblick über die Handlung gibt. Sie ist DinA6 und liegt dem Buch bei (zwischen den Seiten). Also aufpassen, daß sie bei gebrauchten Exemplaren nicht fehlt.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute was-wäre-wenn Military Story, 8. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Schwarze Macht (Gebundene Ausgabe)
1.) Kaiserfront 1494 Band 1 lässt sich gut lesen,relativ seichte Unterhaltung.Macht spaß,wenn man nicht alles auf die Goldwaage legt.Man sollte die Idee mit der Parallelwelt immer im Hinterkopf haben.

2.) Der Preiß von 12,90 € ist für eine Gebundene Ausgabe noch O.K..

3.) Die Story das 1924 im Sudan in einer eroberten Britischen Festung ausserirdische Technologie gefunden wird,finde ich gut.Das erklärt auch die technischen errungenschaften anno 1949.

4.) An den Autor Heinrich von Stahl.: Ich bin mir zu 99,9% sicher das es im Kaiserreich ( auch in einer Parallelwelt ) nicht nur fast 2 Meter große blonde Menschen gegeben hat,sondern auch 1,70 Meter große in Braun,Rot und Schwarz.Voll ins Fettnäpchen,leider.Deshalb nur 4 Sterne.

5.) Werde mir auch die anderen Bände zulegen,weil 1.Nicht abgeschlossen 2.Doch relativ Spannend.
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Kaiserfront 1949 Band 1: Die schwarze Macht
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