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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 19. März 2014
Nachdem ich mir vor gut einem Jahr eine DSLR gekauft habe und mich seit dem fast nonstop mit Photographie beschäftige war mir schnell klar das ich einen Blitz benötige (eigentlich mehrere aber ich fange mal klein an), außerdem habe ich gemerkt das meine Lieblingsmotive (meine Töchter) immer am süßesten sind bzw. am ehesten dazu bereit sind sich von mir Photographieren zu lassen wenn das Licht das gerade überhaupt nicht zu lässt.

Also musste ein Blitz her, und am anfang meiner suche hat es so ausgeschaut als ob kein weg an einem Original Canon Blitz für mich vorbei führt. Ich habe dann auch noch einen Canon 580ex Blitz von meinem Freund ausgeborgt und habe danach gewusst: Genau den möchte ich wenn nur nicht das problem mit dem Preis wäre, zu dem Zeitpunkt hätte meine Frau es mir nie erlaubt noch einmal fast 500 Euro auszugeben für noch mehr "Spielzeug". Der Canon 430 war dann schon eher in meiner Preisklasse und ich war schon fast soweit das ich diesen bestellen wollte als ich ein paar Reviews von YONGNUO gelesen habe.

Was ich gelesen habe hat mir so sehr gefallen das ich mir gedacht habe: Ich spring einfach ins kalte Wasser und bestelle diesen YONGNUO welchen ich eigentlich anfangs immer als "Billigschrott" abgestempelt habe.

Ich kann glücklich sagen das das genau die richtige Entscheidung war! Ich kann den YONGNUO Blitz nur wärmstens empfehlen.
Es gibt ein paar Sachen die nicht soooooooo toll sind wie bei dem Canon äquivalent wie zb. das man den Blitz mittels Dreh Rädchen am "Hot shoe" (ich weis das Deutsche Wort grad nicht) befestigen muss anstelle von Befestigungsmethode die Canon bei seinen Blitzen jetzt verwendet mittels eines Klipps. außerdem schaut das Display nicht so modern aus wie der von Canon. Eine weitere Sache die fehlt ist das man den Blitzkopf nicht mittels Knopf fixieren kann wie man das wohl am Canon 680 kann. Aber diese kleinen Unannehmlichkeiten nehme ich gerne in Kauf.

Eine Sache die anders ist, die ich aber schon von anderen asiatischen Importgeräten gewöhnt bin ist der unterschiedliche Farbcode für Bereit und Warten... Dieser Blitz leuchtet GRÜN solange er den Blitz auflädt und ROT wenn der Blitz bereit ist. Wie gesagt Ist es für mich nichts neues weil ich auch ein paar andere Importe habe die genauso "Falsch" leuchten was aber laut der Frau meines Cousins (sie is aus China) der normale Farbcode ist... Hin und wieder sehe ich es halt noch Grün aufleuchten und mach ein fast komplett Schwarzes Foto aber zum glück sind wir im digitalen Zeitalter!

E-TTL funktioniert hier bei YONGNUO genausogut wie bei dem Canon Gerät, Ich habe die 2 Geräte nebeneinander ausprobiert und bin immer zu dem identischen Ergebnis gekommen.

Ich bin 100% zufrieden mit diesem Blitz und werde meine weiteren Blitze sicher auch wieder von YONGNUO kaufen. 5 von 5 verdiente Punkte für dieses spitzen Produkt!

[...] Wenn es noch Fragen geben sollte, stehe ich natürlich gerne zu Verfügung und werde versuchen diese so schnell wie mir möglich ist zu beantworten.
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am 1. Februar 2014
Ich besitze bereits den Canon 430exII und brauchte einen zweiten Blitz für entfesseltes Blitzen. ETTL war dabei schon gewünscht und viel mehr als 200 Euro sollte er auch nicht kosten, daher kam nur der 430exII und der YN-568exII in Frage.

### Erster Eindruck:
Der 568exII kommt in einer kompakten Verpackung, es liegt eine in schlechtem Englisch und in Chinesisch gehaltene Bedienungsanleitung dabei, die man teilweise wirklich braucht. Das Gerät hat z.B. diverse Slave-Modi und nur anhand der Display-Bezeichnungen ist kaum ersichtlich was Sc/Sn/S1/S2 bedeutet. Das Gehäuse wirkt weniger wertig als beim 430exII, der Plastik ist mehr grau als schwarz und wirkt etwas "billiger". Solide sieht's trotzdem aus.

Der YN-568exII ist ein wenig größer als der 430exII. Vom 430exII erkennt man einige Bedienelemente wieder, aber nicht alle. Die Befestigung am Blitzschuh erfolgt über eine Rändelschraube, was mir persönlich schlechter gefällt als Canons Schnellverschluss. Man muss die Schraube fest anziehen, sonst kann der Blitz etwas wackeln. Rausfallen kann er so leicht nicht, beim Festschrauben senkt sich auch der Arretierstift in den Schuh.

Außerdem gibt es keine Sperr-Taste für den Neigewinkel bzw. die Drehung des Blitzkopfes, der Kopf rastet zwar an vordefinierten Stellen ein, aber man kann ihn dann einfach mit geringer Kraft weiterbewegen. Für mich kein Nachteil zum Canon-Blitz, große Gewichte sollte man an keinen von beiden hängen. Positiv ist aber, dass man den Kopf in beide Richtungen um 180° drehen kann, beim 430exII ist die Drehung nach rechts auf 90° beschränkt.

Ein letzter kleiner Unterschied ist, dass beim YN-568exII zum Ein-/Ausschalten ein Knopf gedrückt gehalten werden muss, beim Canon gibt es einen Schiebeschalter, der etwas besser gegen unbeabsichtigtes Einschalten schützen sollte.

### Erste Tests im Zusammenspiel mit EOS 60D:
Der Drahtlosbetrieb klappt völlig problemlos, sowohl im ETTL als auch im Manuellen Modus. Wenn man die Anleitung kurz durchliest ist auch klar, wie man in den ETTL-Slave-Modus und optischen Slave-Modus (ohne ETTL) kommt, beides geht problemlos. Die maximale Blitzleistung ist merklich höher als beim 430exII, und man kann bis 1/128 herunterregeln (430exII: bis 1/64).

Einen Abstrich muss man beim HSS-Modus machen, der funktioniert zwar, aber hier ist der YN-568exII etwas lichtschwächer als der 430exII (getestet bei 1/8000s) und er braucht auch ca. 5 Sekunden zwischen zwei HSS-Auslösungen um sich zu erholen. Der 430exII hat keine Probleme mit Serienbildern mit HSS-Blitz (ca. 1 Sekunden-Intervall).

Dazu hat der YN-569exII leider keine Entfernungsangabe die den effektiven Blitzbereich für die gewählte Kombination aus Blitzstärke, Blitz-Zoom, ISO-Wert und Blende angibt, der 430exII hat dies.

Ein Vorteil des 568exII gegenüber dem 430exII ist die Fähigkeit zum Stroboskopblitz (man gibt einfach Leistung, Dauer und Frequenz am Display ein), und zum optischen Master für Canon und Nikon-Blitze. Letztgenanntes Feature war für mich eher unwichtig, weil ich entfesselt fast nur über Funkauslöser (YN-622C) auslöse. Der Stroboskopblitz ist nett, keine Ahnung wie oft man das dann wirklich nutzen kann.

In allen anderen Features (Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Leistungsregelung, Zoom, etc.) gibt es effektiv keinen Unterscheid zwischen beiden Blitzen.

### Fazit:
Der YN-568exII liefert extrem viel Leistung für einen geringeren Preis als den des 430exII. Ich werde ihn deshalb behalten, die wichtigsten Punkte für mich waren:

+ Starke Blitzleistung, ETTL-Fähigkeit
+ Preis
+ eingebauter optischer Slave
+ Stroboskopfähigkeit
+ Größerer Drehwinkel des Kopfes

- Haptik
- Ein-/Ausschaltknopf nicht als Schiebeschalter, Verriegelung über Schraube statt Schnellverschluss
- (wenig) Schwerer und größer
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am 24. Juni 2014
Ich war auf der Suche nach einem zusätzlichen Blitz, den ich in Kombination mit meinem Canon 430 EX II im "kreativen" Bereich, aber auch als Haupt-Blitz bei jeder Gelegenheit verwenden konnte.

Ich hatte mir zuvor zweimal den Blitz 866 EX II von Nissin bestellt, der mir leider überhaupt nicht zusagte (ausführlicher Grund siehe Rezension dort). In Kürze: Nerviges Fiepgeräusch, Einstellungen nicht Kompatibel mit Kamera-Menü (C.Fn und einige Sonderfunktionen), Verarbeitung wirkte nicht soo gut, Belichtung unzuverlässig.

Nun aber zum YN-568EX II: Ich habe den Blitz an meiner EOS 70D getestet und war zunächst einmal sehr überrascht, da ich über das Kamera-Menü problemlos ETTL, Manuell und Stroposkop (HZ und Blitzzahl) einstellen konnte. Außerdem, und das begeisterte mich nochmehr, kann ich über das Kamera-Menü auch die C.Fn-Funktionen des Blitzes einstellen (beim Nissin erhielt ich hier nur die Meldung "inkompatibles Zubehör".

Darüber hinaus belichtet der Blitz im ETTL-Modus zuverlässig und das AF-Hilfslicht sorgt für einen zuverlässigen Autofokus im Dunklen.

Problemlos lässt sich der Blitz ebenfalls als Master-Blitz betreiben um den 430 EX II auszulösen und umgekehrt. Auch die EOS 70D kann direkt als Master fungieren und beide externen Blitze gleichzeitig oder verzögert auslösen.

Ich konnte bis jetzt keinen negativen Unterschied zum 430 EX II feststellen. Der YN-568EX II ist zwar größer und schwerer, hat aber auch eine höhere Leitzahl. Das Aufladen klappt zügig und der optionale Sound der die Blitzbereitschaft angibt, ist ebenfalls sehr nett (inkl. bei Remote-Blitz).

Eine Kleinigkeit, die verbesserungswürdig ist, ist die Befestigung am Blitzschuh. Bei Canon legt man einfach einen Hebel um und fertig. Bei diesem (und allen anderen mir bekannten Blitzen anderer Hersteller) wird der Blitz mit einem Drehrad arretiert. Das ist etwas fummelig, aber in meinen Augen keinen Abzug wert, wenn man bedenkt, dass der Blitz seine Aufgabe hervorragend macht und dennoch nur einen Bruchteil des vergleichbaren Originalzubehörs kostet.

Bisher kann ich nur sagen: Klare Kaufempfehlung!
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am 4. Januar 2015
Da Canon für ihre Blitze astronomische Preise aufruft, habe ich diesen Blitz gekauft.
Die Qualität ist ausergewöhnlich gut, kein typischer unangenehmer Geruch von billigem Kunststoff. Er fühlt sich griffig und einigermaßen schlagfest an.
Die Kompatibilität ist ausgezeichnet, an meiner EOS 50D kann ich den Blitz komplett über das Kameramenü steuern. Er ist im gegensatz zu dem Speedlite 430 EX, Masterfähig, das bedeutet er kann sowohl optisch als auch per Funk andere Blitze steuern. (Leider nach dem alten Funkprotokoll, wir befinden uns zurzeit im Systemwechsel und er ist mit dem neuen 600er EX von Canon und Yongnuo nicht mehr per Funk kompatibel)
Alles in allem hat er sämtliche Funktionen, die die noblen Canon blitze auch bieten, zum unschlagbarem Preis. Einige Nachteile sind mir aber doch aufgefallen:

- Anleitung nur auf holprigem Englisch und Chinesisch. Für einfache Nutzung ausreichend, aber wenn es um Fragen wie Gruppierung von Slave-Blitzen geht nicht wirklich hilfreich. Allerdings sollten hier Tutorials im Internet helfen, da das Prinzip immer das gleiche ist.

-Der Blitz erkennt nicht, wenn er geschwenkt wird und verstellt nach wie vor den Reflektor, was keinen Sinn macht. Die Canon Speedlites erkennen das und fahren auf Weitwinkelstellung. Dazu einfach die Streuscheibe ein paar Millimerter herausziehen, ohne sie herunterzuklappen, dann bleibt er im Weitwinkel

- Die Grundeinstellungen des Blitzes sind sehr kryptisch abgekürzt, ohne Anleitung kaum zu entziffern. Da man diese meist aber nur einmal vornimmt, kein wirklicher Nachteil.

-mit meiner Canon G11 werden alle Bilder stark unterbelichtet, im Gegensatz zu meiner 50D, an der alles genau passt. An der G11 benötige den Blitz allerdings auch nicht, es ist mir nur aufgefallen.

Ansonsten läuft der Blitz hervorragend, man kann sich kaum mehr wünschen.

Allerdings, un man kann es nicht anders sagen, er ist eine recht dreiste Kopie der Canon Speedlites ist. Möglicherweise sollte Canon aber auch mal ihre Preispolitik überdenken oder wenigstens ihr Preis/Leistungsverhältniss. Ich bin bereit mehr für ein Markenprodukt auszugeben, aber nicht das 5-fache um alle Funktionen dieses Yongnuos zu haben.
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am 22. Januar 2016
Für eine Fotosession mit einer Rockband benötigte ich noch zwei einigermaßen starke Blitze. Da die Räumlichkeiten zum Teil etwas komplex auszuleuchten waren, wollte sie geschickt verteilen und entfesselt über meinem Metz 58 AF-2 zünden. Die E-TTL-Funktion verlockte mich, die neuen YN568EX II von Yongnuo auszuprobieren, nicht das billigere Modell.

Und tatsächlich: nachdem ich mich in die Funktionen eingearbeitet hatte, war ich von den Blitzen zunächst angetan. Allerdings fiel mir gleich auf, der Zoommotor sehr laut ist, im Betrieb erinnert er unangenehm an die Geräuschkulisse einer Zahnarztpraxis. Da das auf beide Blitze zutrifft, scheint das typisch für dieses Modell zu sein. Und dieser Antrieb erwies sich denn gleich als Schwachpunkt : Nach kaum mehr als sechs Stunden Betriebszeit, gleich am Anfang einer zweiten Session, fiel einer der beiden Blitze aus. Davor lief alles wunderbar, und ich wäre fast ein Fan von Yongnuo geworden. Dann aber blieb die Zoomeinstellung eines der Blitze bei der Anfangsbrennweite von 14 mm hängen, und nichts half dagegen: Resetten, Batteriewechsel, Umschalten zwischen manueller und E-TTL-Stellung... Motor offenbar kaputt. Dieser Blitz geht nun an Amazon zurück.

Schade, denn sonst bieten diese Blitze viel für kleines Geld, für das bescheidene Amateurstudio würden sie allemal perfekt reichen. Die Blitzleistung entspricht wirklich dem, was man von der Leitzahl 58 erwartet: gewaltig für einen Aufsteckblitz. Auf die Kamera aufgesetzt, in E-TTL-Funktion, neigt der YN568EX II - zumindest im Canon-System - tendenziell zum Überbelichten. Mein Metz AF 58 AF-2 leuchtet sauberer aus, hat aber auch das 2,5-Fache gekostet. Da sich die Blitzleistung leicht über die Kamera korrigieren lässt, wäre das kein großes Thema. Ansonsten arbeitet der YN568EX II nicht nur mit der EOS 5D3, sondern auch mit der neueren 7D2 einwandfrei zusammen: Alle Funktionen sind im Kamera-Menü da und steuerbar.

Die Menüführung auf dem beleuchtbaren Blitzdisplay, das an 90er-Jahre-Handys erinnert, ist nicht immer logisch, aber im Gegensatz zu dem (inzwischen durch ein neueres Modell ersetzen) Metz wesentlich übersichtlicher. Deshalb hat man sich im Notfall auch schneller durchgefummelt, bis man beim entfesselten Betrieb die richtige Funktion gefunden hat. Trotzdem bietet der YN568EX II einen Funktionsumfang, der mit Blick auf das, was man praktisch davon braucht, mit den teureren Blitzen mithält (nur ein paar Spezialfunktionen fehlen). Canon und Metz müssten also die Chinesen ernsthaft fürchten, wenn diese Qualität liefern könnten.

Können sie aber offenbar nicht. Wenn's darauf ankommt, würde ich mich auf die Yongnuos nach meiner Erfahrung nicht mehr verlassen wollen. Zum Glück haben sie bei der Bandsession so lange durchgehalten, dass alles glatt lief. Anspruchsvolle Amateure sollten also sichergehen, dass sie diese Blitze nicht für einmalige, unwiederbringliche Gelegenheiten einsetzen. Echte Profis (nicht selbst-hypende Youtuber) benutzen so was sowieso nicht.

2 Sterne, mehr ist nicht drin. Ein Stern ist mein Kompliment dafür, dass die Blitze für den Preis top sein könnten, wenn sie zuverlässig wären.

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TOP 50 REZENSENTam 1. November 2015
[Vorwort]
Amazon fasst alle möglichen Rezension zusammen. Ich habe den YN 568 EX II erworben und bewertet. Bitte achten Sie darauf, dass es hier um den optischen Masterblitz geht - dem YN 568 EX II. Danke.

[Warum YN 568 EX II]
Ich suchte nach einer günstigen Lösung, um den Canon Speedlite 430 EX II optisch entfesselt auslösen zu können.
Der YN ist als optischer Master einsetzbar und unterstützt sogar HSS, sowie ETTL.

[Lieferumfang / Verarbeitung]
Neben Blitzgerät, Standfuß und Nylontasche war eine kurze deutschsprachige Bedienungsanleitung (Version von Glücks-Express) dabei.

Der Blitz verfügt über keine Schnellsicherung, wie o.g. Canon, sondern der Blitzschuh wird mit Drehrad arretiert. Das hält zwar auch, ist jedoch etwas weniger komfortabel. Das Display ist im Vergleich zum Canon rießig, löst aber nicht besser auf. Der Kontrast vom Display ist etwas schwach, die Hintergrundbeleuchtung orange und die Anzeigen erinnern an einen digitalen Radiowecker.
Mit dabei ist eine integrierte Streuscheibe, die den Zoom automatisch auf 14mm einstellt.
Er ist etwas schwerer, klobiger und riecht dezent nach Elektronik/Kunststoff. Die Verarbeitungsqualität ist ok, aber im Vergleich zum Canon ist ein Unterschied ersichtlich.

[Handhabung / Kompatibilität]
Die Bedienung selbst ist einfach gehalten und wer mit den Canon Speedlite gearbeitet hat, findet sich auch hier zurecht. Für meinen Anwendungszweck, den YN als Master und den 430 EX II als Slave auszulösen, genügen wenige Tastendrücke. Testblitze können mittels Pilot-Taste stufenweise von 1/1 - 1/128 ausgelöst werden. Der Kopf kann geneigt und verdreht werden, benötigt im Gegensatz zum Canon über keinen Schalterdruck, sondern geht einfach ohne vorher etwas zu beachten. Die Fokushilfslichter beim Canon sind mehrere durchgezogene Linien, bei dem YN ein "Kreis" mit mehreren kleinen horizontalen und vertikalen Strichen. Funktioniert jedoch zuverlässig.

Einzuschalten ist etwas anders, als beim Canon. Beim Canon wird ein Schalter von off auf on gestellt - mit sofortiger Wirkung. Bei dem YN 568 muss die on/off Taste ca. zwei Sekunden gedrückt werden, bis er "hochgefahren" bzw. ausgeschaltet ist.

Eine leichte Wärmeentwicklung konnte ich nach diversen Blitzzündungen bei den Akkumulatoren (4x AA) feststellen, beim Canon bleiben sie "kalt".

Kompatibel mit allen Funktionen (ETTL / Master / Slave / HSS / Fokushilfslicht / Multiblitz) ist er mit einem Canon Speedlite 430 EX II und mit der Canon EOS 5D Mark III Digitalkamera.

[Fazit]
Für nicht einmal 30% des Neupreises eines Canon Speedlite 580 EX II (den es nicht mehr neu gibt) eine vernünftige Lösung für den Privatgebrauch. Für den professionelleren Anspruch würde ich eher auf Lösungen mit integrierten Funk setzen, da die Reichweite höher als bei optischem Master ist und Canon sich von den optischen Auslösevarianten mittlerweile distanziert hat (Canon 430 EX III-RT / 600 EX-RT sind per Funk.)
Die Lichtausbeute ist hoch, die 1/1 Einstellung erhellt auch im Dunkeln noch Fassaden über mehrere Meter auf der Straße.
Wem das mit Funk wichtig ist, aber die Canon-Varianten zu teuer erscheinen, kann ggf. einen Blick zum Yongnuo 685 EX RT wagen; zzgl. Funksender immernoch halb so teuer, wie Canon.)

Vier Sterne, da wie erwartet die Funktionalität gewährleistet ist.
5 hätte es gegeben ohne den Geruch, ohne die Wärmeentwicklung, mit dem Schnellverschluss und vor allem mit einem Display, was dem 430 EX II ebenbürtig ist -> man darf den Preis eben nicht außer Acht lassen, der YN 568 EX II ist neu immer noch leicht günstiger, als ein gebrauchter 430 EX II, der "nur" als Slave betrieben werden kann.

+++ Update 12/2015 +++
Nach nun etwa zwei Monaten Betrieb nur ein kurzes Update:
Der YN 568 EX II funktioniert noch immer, der Geruch von Elektronik/Kunststoff ist nach wie vor vorhanden.
Alle Blitze zünden ordnungsgemäß. Der Betrieb im Manuellen Modus und ETTL ist absolut in Ordnung. Ich nutzte den Blitz primär als Master, um wie angemerkt einen Canon 430 EX II auszulösen. Auch hier ist alles in Ordnung über Reichweiten auf Sicht von bis zu 5 Metern (weiter habe ich nicht getestet). Bleibt bislang also die vier Sterne Bewertung erhalten.
Einzig noch anzumerken, da es mir nun die Tage aufgefallen ist:
Das Display wird - wenn viele Zündungen erfolgten - an der linken Ecke "dunkel" - eben als ob der Flüssigkristall "aktiviert" wird.
Sobald das Gerät wieder abgekühlt ist, verschwindet dieser Effekt. Sollte das Display bei weiterer Beanspruchung den "Geist aufgeben", werde ich es Sie umgehend wissen lassen.

+++ Update 05/2016 +++
Noch immer funktioniert der YN-568EX II wie am ersten Tag. Der Elektronik-, bzw. Kunststoffgeruch ist nach wie vor präsent. Das Display-Phänomen tritt nach wie vor auf, wenn der Blitz "warmgeschossen" ist, allerdings ist der Zustand reversibel, sodass ich nun nach nach knapp einem 3/4 Jahr Nutzungsdauer nach wie vor zu der Vier-Stern-Bewertung stehe, da das Produkt wie erwartet funktioniert.
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am 14. Juni 2016
Ich besitze insgesamt drei dieser Blitze, die ich vor allem für das entfesselte Fotografieren outdoor, sowie auch im Heimstudio verwende.

- Lieferumfang
Der Blitz wird mit standardmäßigem Zubehör geliefert: Der Blitz, dazu einen Blitzfuß, eine Tasche und die obligatorischen Papiere.

- Verarbeitung
Der Blitz ist durchaus gut Verarbeitet, auch wenn er vielleicht nicht die Qualität eines Canon-Blitzes erreicht. Die Klappfunktion rastet satt ein, ist aber teilweise etwas locker, weshalb sich der Blitzkopf bei kleineren Stößen schon klappen lässt. Bei einem der Blitze löst sich das Gummi an der Seite des Blitzkopfes leider. Die Materialien sind ansonsten dem Preis angemessen gut gewählt.

- Funktionen
Der Funktionsumfang des Blitzes ist ziemlich groß. Er Besitzt E-TTL, kann zudem bei ausreichender Leistung auch im HSS-Modus blitzen. Ebenso kann er als optischer Master sowie auch als Slave genutzt werden, wo wiederum verschiedene Modi zur Verfügung stehen. So kann ich beispielsweise die Blitze auch über den internen Blitz meiner Olympus E-M10 auslösen. Im Heimstudio reicht die Leistung aus, um beispielsweise einen 40cm Beautydish mit Wabe für ein Oberkörperportrait auszuleuchten. In Verbindung mit dem 622C Funkauslösern sind alle Funktionen auch entfesselt nutzbar.

- Fazit
Trotz kleiner Schwächen ist bei diesem Preis nicht viel Falsch zu machen. Fünf Sterne.
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am 1. September 2014
Ich habe mir diesen Blitz geholt, da ich einerseits Leistung wollte und andererseits nicht bereit war das Geld für einen Canon 580 zu zahlen. Ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Blitzleistung ist beeindruckend und die Menüstruktur ist sehr einfach gehalten. Da braucht man auch keine Deutschsprachige Anleitung. Das einzige was nicht ganz eindeutig war, sind die verschiedenen Slave modi. Sc steht für slave von Canon, Sn für Nikon (falls man mal den Blitz an Nikon-Freunde leihen möchte, können diese zumindest entfesselt blitzen) und S1/S2 für Slave-Funktion ohne TTL.
Die Kamera erkennt den Blitz problemlos (60D), so dass das automatische Zoomen im Blitz ebenfalls geht. Das Zoomen des Blitzes ist etwas laut, aber ich denke dass ist bei den Canon-Blitzen nicht anders.
Wer seinen Blitz nicht täglich benötigt (Berufsfotographen) findet mit dem Yongnuo einen klasse Blitz der nebenbei auch HSS und Master-funktion unterstützt (was der 430 zb nicht kann).
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am 9. Dezember 2015
Bislang war ich sehr zufrieden mit dem YN-568EX II, für den Preis bekommt man ein super Produkt. Vor vier Monaten hatte ich mir deshalb auch einen zweiten Blitz dieses Modells zugelegt. Bei einem Shooting gab es beim Blitzen nun leider einen kleinen Knall und der Blitz wies eine 'verbrannte' Stelle auf dem Gehäuse auf. Anscheinend ein Defekt in der Elektronik, ein Kondensator oder anderes Bauteil kaputt. Das Ganze ist natürlich auch nicht ganz ungefährlich, wenn sich die Ladung am Gehäuse entlädt. An Überhitzung kann es nicht gelegen haben, denn es passierte nach ca. 15 mal Blitzen.
Habe den Kundendienst des Unternehmens 3C4U via Amazon Message Center kontaktiert, da ein Blitz ja länger als vier Monate funktionieren sollte und hier eindeutig ein Garantiefall vorliegt. Nachdem fünf Werktage lang keine Antwort kam, habe ich ebenfalls eine Mail an die auf der Rechnung angegebene eMail-Adresse geschickt. Jetzt sind bald zwei Wochen seit der ersten Mail vergangen und es gab keinerlei Reaktion. Ein totales NoGo!
Sofern noch etwas passiert, werde ich die Rezension updaten. Ansonsten waren die 100€ so ziemlich rausgeschmissenes Geld, da ich den Blitz bislang nur einige wenige Male innerhalb der vier Monate genutzt habe.

UPDATE:
Der Amazon Kundenservice nicht einmal 2h gebraucht um auf eine Nachricht von mir zu reagieren. Ich kann den defekten Blitz an Amazon zurückschicken und bekomme das Geld erstattet. Das ist Kundenservice wie er mir gefällt.
review image
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am 27. Dezember 2015
Habe diesen Blitz als Weihnachtsgeschenk erhalten.
Ausgepackt Batterien rein... Ernüchterung...
Blitzt nur noch 1/1 (volle Power).
Daten auf Kamera und entfesselt werden aber korrekt übermittelt.
Batterien werden extrem Heiß!!!
Werde das Gerät umtauschen...
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